Was ist denn das beste Auto ?
tthorsten: Concert Audio ist auch nur ein Lautsprecher.
Was ist denn das beste Auto ?
tthorsten: Concert Audio ist auch nur ein Lautsprecher.
Also, Kontaktprobleme bei Patchbays tauchen schon irgendwann auf, allerdings nicht auf der Seite, wo sie ´(zumindest ab und zu) gesteckt werden, sondern auf der anderen. Ist diese gelötet und nicht gesteckt, ist das nicht der Fall. Phantom über Patchbays ist kein Problem, hier ist halt zwischen symmetrischen und unsymmetrischen Patchbays zu unterscheiden.
Es geht ja wohl darum, daß auch zwei verschiedene EQ-Einstellungen gefahren werden. Das macht's dann schon schwieriger. Bitte die Beiträge genau lesen.
Zitat
Inselgert schrieb am 2002-12-06 16:22 :
Ich glaube da gibt es ein Missverstaendnis.
Wenn man den linken output des 1 pultes mit dem linken output des zweiten pultes y-splittet und dann an den linken Input der PA steckt, und das gleiche mit dem rechten output tut, und dann nur ein pult zur Zeit spielt geht das sehr wohl und hat keinerlei Nebeneffekte. Das ist durchaus gaengige Praxis. Wir sprachen hier doch von zwei Pulten auf eine PA oder?
Selbstverstandlich kann man nicht den rechten und linken Eingang zusammenfassen, aber das war hier ja nicht die Frage.
Die "harte" Zusammenfassung zweier Ausgänge schaltet diese beiden Ausgänge stumpf parallel. Damit habe ich zwei Ausgangsstufen, die nicht wie vorgesehen an einer hohen Eingangsimpedanz arbeiten sondern an einer niedrigen Ausgangsimpedanz hängen und das zieht die Ausgänge sozusagen runter. Klanglich macht sich das in einem dünnen, baßlosen Klangbild bemerkbar und es gibt eine deutliche Mittenüberhöhung. Klingt insgesamt scheiße. Mit dem Mono-Mischen wollte ich nur ein Beispiel geben. Das kann sich ja jeder, der einen Lötkolben besitzt, gerne mal anhören, wie das klingt.
Doch, vor den Amps die beiden Pulte zusammenmischen, am besten mit einem weiteren kleinen Mischpult, Mackie oder sowas. Möglich wäre auch, den "Summen"-EQ von Pult 1 in z.B. Subgruppe 7 und 8 zu inserten und alles, was auf Pult 1 liegt, über diese Gruppe zu routen. Dann ist im Master kein EQ eingeschliffen und die Ausgänge von Pult 2 können über 2 Eingänge an Pult 1 direkt auf den Master geroutet werden (ohne EQ).
Zitat
Oliver schrieb am 2002-12-04 08:03 :
Wenn das signal symmetrisch übertragen wird wird es einmal normal und einmal phasengedreht durch die Leitung geschickt und am anderen Ende wieder richtig zurückgedreht. Dadurch das es wieder zurückgedreht wird löschen sich die Störgeräusche aus.
WEs wird nicht "zurückgedreht" oder sowas, der Differenzverstärker im (symmetrischen) Eingang verstärkt einfach die Differenz zwischen 2 und 3. Dadurch löschen sich eventuelle Einstreuungen aus.
Das mit dem Y-Adapter floppt. Das ist wie 2 Stereo-Kanäle einfach "hart" mono mischen. Das klingt scheisse. Da muß irgendeine Entkopplung dazwischen, und seien es nur zwei Widerstände !
Brummprobleme handelst Du Dir keine ein, solange beide Pulte auf demselben Massepotential hängen. Andere Lösung: Pult 2 in Pult 1 und wenn Pult 2 spielt, einfach die Master-EQ's von Pult 1 bypassen.
BSS Minidrive 336. Klingt hervorraged, wenn auch etwas komisch zu bedienen.
Es macht natürlich recht wenig Sinn, die Vorverstärkung im Kanal auf 0dB einzupegeln und dann mit dem Kanalfader das Ganze wieder auf z.B. -20 dB zurückzuschieben. Insofern macht die beschriebene Vorgehensweise durchaus Sinn. Problematisch ist es jedoch bei Kanälen mit Inserts (Compressoren, Gates), da deren Arbeitspunkt natürlich mit dem Gain ebenfalls verändert wird.
Ich selbst benutze beide Methoden.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-12-02 14:46 ]</font>
Das Altair ist wirklich klasse, ebenso die Klark-Gates. Mit dem BSS habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht (Bass-Drum war dann eher schlapp). Nach wie vor im Rennen ist das alte Autoquad von Behringer, das bei mir tadellos seit Jahren läuft und klanglich keine Mängel hat. Ist neben dem Kabeltester aber auch das einzige Gerät dieser Firma, das ich empfehlen würde. :smile:
Die Qualität eines Signals wird allerdings weniger durch den Pegel als durch die Symmetrie bestimmt. Die 20dB helfen hier halt, weil sie sozusagen das Signal über den Noisefloor drücken. Mit entsprechender Symmetrie könnte man auch 1 km Klingeldraht ohne Störungen fahren.
Aktive Splitter bieten den Vorteil der Rückdämpfung, den passive Splitter nicht haben (Trafos gehen in beide Richtungen).
Problematisch ist allerdings die Stromversorgung und Erdung. Da sind die erdfreien Passiv-Splitter haushoch überlegen.
Balalaika - Akkordeon - Blockflöten.
Du bist nicht zu beneiden.
:smile:
Naja, man sollte es trotzdem auf die Drummer schieben. Wozu sind die den sonst da ?
Zitat
jimmy_punk schrieb am 2002-11-27 15:02 :
mointonzwerg: wo nimmst du die denn dann ab? "unten oder an den griffloechern, oder gar oben an der kernspalte? und vor allem: was machst du, wenn der spielende "zappelt"?
fuer querfloeten find ich SM58 auch sehr schoen (wenns nich grad klassisch sein soll - orchester oder so). erfordert aber recht hohe disziplin seitens des spielers.
thx
henrik
Zappeln ist halt schon doof. Ansonsten recht steil nach unten, daß man quasi unter dem Mikro durch bläst. Ein bißchen am EQ 3kHz geboostet (würde ich sonst allerdings nie machen). Höhen nach Geschmack.
Wenn's geht, die Bühne asymetrisch stellen, damit die PA nicht direkt gegen die Rückwand "kachelt" - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ansonsten Wände mit gerafftem (!) Molton abhängen, Deckensegel ist auch eine gute Idee.
Und dann - Ohren zu und durch !! :smile:
Schön, das sonst nichts sei hiermit gestrichen. Ansonsten hier meine Empfehlung, daß das Atelier der Tonkunst zum Besten gehört, was man an Übertragern bekommen kann.
Das impliziert auch Splitsysteme und DI-Boxen.
Ich jedenfalls habe mich von allen anderen Fabrikaten verabschiedet. Es steht natürlich jedem frei, das anders zu machen.
wora: Das mit der Sättigung im Bassbereich ist übrigens nur ein Problem, die geringe Belastung des Instruments durch geeignete Trafos macht die ADT-DI-Box im Baßbereich sehr warm und tonal korrekt, ohne das übliche Gewummere. Da sieht die BSS eher dürftig aus.
Schreib mir mal 'ne Email, dann schick' ich Dir mal eine DI-Box von mir zum Testen.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-11-30 01:12 ]</font>
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-11-30 01:14 ]</font>
Ein 4-Ohm-Verstärker soll wohl heißen, daß die minimale Impdeanz der angeschlossenen Lautsprecher nicht unter 4 Ohm liegen sollte. Das heißt, daß der Amp einem Dauerbetrieb an z.B. 2 Ohm thermisch oder sonstwie nicht gewachsen ist. Ein Ton sollte aber in jedem Fall rauskommen.
Also, alles oberhalb 4 Ohm sollte kein Problem sein, wenn der Amp für den Betrieb an 4 Ohm spezifiziert ist. Daß das nicht spielt, hat dann wohl andere Ursachen.
Atelier der Tonkunst und sonst nichts.
Der Direct-Out ist in der Regel post fader und post EQ. Und auch post Insert. Da tust Du Dir keinen Gefallen, denn Dein Monitorkanal ist immer von dem abhängig, was Dein FOH-Kanal gerade macht.
Y-Kabel oder, wenn's ganz sauber sein soll, passiver Trafo-Splitter für den betreffenden Kanal schau unter http://www.adt-proaudio.de
Zitat
Oliver schrieb am 2002-11-29 01:09 :
Naja, man sollte eigentlich immer seine Ohren benutzen. Das Publikum kommt ja nicht mit Messgeräten dahin und misst wie ihrs Delay eingestellt habt sondern will ja was verstehen.
Wer braucht schon Publikum, wenn er tolle Meßgeräte hat !!! :smile: