Abropos JTS ...
Mal ganz ehrlich ... wir haben letztens einen Kunden gehabt, der benutzte schon Jahrelang Shure (Beta 98H) für seinen Musikverein zur Abnahme von Trompeten ... und das sind bei Gott nicht wenige ...
Dann kam er wegen einer Erweiterung auf uns zu, und wir boten Ihm die gleichen Modelle, die er schon hat, von Shure sowie ein ähnliches Mikrofon aus der Produktpalette von JTS. Er hat es dann "gewagt" und sich für das, natürlich auch ein ganzes Stück billigere, JTS Produkt entschieden.
Als wir die Dinger an Ihn ausgeliefert hatten kam er nach einiger Zeit wieder auf uns zu, und zeigte sich hochbegeistert von den JTS Mikrofonen. Er sprach sogar davon, dass ihm die JTS vom Klang und auch Verarbeitung !! besser gefallen, als die Shure, die Sie bisher hatten ...
Mehr oder minder doch überrascht von seinem Fazit, und ich möchte schon sagen, dass der Kunde weiß, wovon er spricht, haben auch wir mal probehalber einen JTS Drumkoffer zu uns kommen lassen, um die Semibands und solche Dinge, wo Vollabnahme erwünscht, aber generell eher weniger Budget bereitsteht abzudecken. Fazit auch hier, spielt, und einen Klangunterschied hat bisher noch keiner bemerkt, und wir haben auch hochwertiges von Shure, Sennheiser und Beyerdynamic im Schlagzeugmic - Programm.
Somit, heißt, bisher nicht bekanntest, muss nicht unbedingt schlecht sein, und wir als "Profi" User haben auch einen großen Beitrag am Image einer Marke, nämlich in die Richtung, ob wir so etwas überhaupt mal "trauen" zu versuchen, wenn es nicht auf einen Topact / Rider hin geht, oder ob wir uns generell vor solchen "Experimenten" verschließen ...
Ein großes ABER am Ende bleibt halt leider doch, die JTS Mikros haben leider ein kleines Manko, und das ist die Aufnahme für die Kesselklemmen. Diese sind leider aus Plastik ... und zu Plastikgewinden muss ich wohl im Beschalleralltag nicht viel sagen
Irgendwo muss der Preisunterschied ja stecken.
Weicht vielleicht augenscheinlich vom eigentlichen Thema ab, aber es lässt sich auch auf das "LA" beziehen .... wenn man die Chance hat, etwas auszurüsten, wo es eben nicht nur auf Prestige und amtliches Material ankommt ... und das kommt es nun mal zum Beispiel bei Kirchen nicht unbedingt ... kann man durchaus mal so ein Experiment wagen, und zu den bewährten Produkten auch mal einen Außenseiter in die Auswahl stellen. Der Kunde entscheidet am Ende... und wenn dem Kunden die Performance des "LA" ausreicht, ist es wohl nebensächlich ob da K&F oder IMG steht (Es sei denn man geht von seinem eigenen Ego aus und projiziert das auf den Kunden).