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Beiträge von tufkadib

  • Studio R Brasilien amps

    • tufkadib
    • 23. März 2010 um 15:50

    Hallo,

    fehlende Gleichspannungskopplung heißt noch nicht Netztrennung. Ich würde bei der Kiste einen entsprechend spannungsfesten Eingangsübertrager erwarten.

    So richtig steige ich bei dem Netzteil aber nicht durch; bei näherer Betrachtung ist es kein Spartrafo, sondern einfach eine aufgehobene galvanische Trennung. Nur wozu? Interessant wäre mal zu sehen, wie sich das Gerät verhält, entfernt man die Brücke prim-sek.

    MfG
    DirkB

  • Studio R Brasilien amps

    • tufkadib
    • 22. März 2010 um 19:43

    Hallo surfvill,

    Zitat von "surfvill"


    Warum eigentlich nicht? Die X5 hat am Ausgang deutlich mehr als 100V anliegen (Leerlauf/Vollaussteuerung) Das ist also sowieso schon mehr als das Doppelte von 'unbedenklicher" Kleinspannung (wohl max. 42V).
    Eine konventionelle Stufe bietet das auch nicht potenzialfrei an...
    In einer Box geht es ja i.d.R. isoliert zu und Speakon ist auch recht berührungssicher - also spricht eigentlich gar nichts gegen einen Spartrafo (vorausgesetzt DIs am Eingang)!
    Die Vorteile liegen auf der Hand und es ist gar nicht so verwunderlich, dass die Stufen bässer sind als andere konventionelle, weil der Innenwiderstand der "Sekundärwicklung" schon mal um Welten kleiner ist... !


    das mag alles sein, aber ich
    - habe den Lautsprecherkreis gern erdfrei
    - hasse Lautsprechergardena
    - mag Dauerspannung auf Ausgängen überhaupt nicht.
    Für mich also wäre das nichts.

    Wenn man das aber konsequent durchzieht, könnte man sich den Netztrafo außer für untergeordnetes Vorstufengeröll ganz sparen und die Netzspannung gleichrichten. Damit könnte man etwa 1500W an 8 Ohm erzielen...

    MfG
    DirkB

  • Messtechnische Beurteilung von "bassstarken" Amps

    • tufkadib
    • 22. März 2010 um 18:17

    Wird wohl auch daran liegen, wie die Endstufen mit komplexen Lasten und der EMK des Lautsprechers zurechtkommen.

    MfG
    DirkB

  • Studio R Brasilien amps

    • tufkadib
    • 22. März 2010 um 18:14

    Hallo,

    der Mittelabgriff geht aber auch noch ans Gehäuse. Eigentlich kann das so nicht sein. Vermutlich sind da Zeichenfehler drin, um Abkupfern zu erschweren.
    Wie gesagt, einen Spartrafo halte ich persönlich für möglich, wenn es denn ordentlich gemacht wird (würde ich aber dennoch selbst nicht haben wollen).

    MfG
    DirkB

  • Studio R Brasilien amps

    • tufkadib
    • 21. März 2010 um 12:17

    Also wird offenbar doch der Weg geebnet für eine gewisse Durchgangsleistung, die nicht über das Eisen geschafft werden muß. So ähnlich war ja meine Vermutung.
    Das kann ja auch durchaus gut funktionieren, solange man die Lautsprecheranschlüsse anständig isoliert (schließlich gab es früher ja auch mit U- oder P-Röhren bestückte Allstromverstärker und -radios).

    MfG
    DirkB

  • Wie macht man Fellkisten wieder frisch?

    • tufkadib
    • 19. März 2010 um 16:20

    Ich persönlich kann mich mit Filz nicht so recht anfreunden.
    Was mir als Oberfläche gefällt, ist diese Kunststoffbeschichtung, wie sie ältere Boxen von Peavey hatten. Strukturiert, aber mit Seifenwasser und Wurzelbürste gut zu reinigen.
    Die Kunstlederbespannung der Lautsprecher in den 60er - 80er Jahren ließ sich auch gut saubermachen, allerdings war die empfindlicher auf scharfkantige Gegenstände.

    MfG
    DirkB

  • Heise: "Wenn die Werkbank streikt" Veränderungen in China

    • tufkadib
    • 18. März 2010 um 09:01

    Hallo billbo,

    Zitat

    Was mich bzgl. 'Demokratisierung weltweit‘ optimistisch in die Zukunft blicken lässt: Grundvoraussetzung dafür ist Information bzw. freier Zugang dazu, für jedermann.


    das ist wohl wahr.
    Allerdings gehört dazu dann auch der Willen, sich zu informieren und eine gewisse Bildung, um die gefundenen Informationen bewerten zu können. Hier sehe ich am ehesten Defizite. Aber dennoch: es gibt (auch viele junge) Leute, die kritisch sind und sich nicht alles von mehr oder weniger staatsnahen, im Wesentlichen gleichgeschalteten Medien einreden lassen.
    Gerade im Hinblick auf die jüngere deutsche Geschichte ist hier festzustellen, daß die schöne Fassade Risse bekommt.

    buzz: Nein, reine Umverteilung löst das Problem auch nicht, mildert es aber, bevor evtl. wirklich große Umwälzungen kommen.

    Zitat

    ich frage mich, ob 20 Jahre schon ausreichen, um die damalige Realität komplett zu verdrängen...


    Die neue soziale Kälte nehmen die Leute wohl zur Kenntnis. Zudem nützt den Menschen die Möglichkeit von Reisen und dem Kauf von Südfrüchten nichts, wenn sie keine Möglichkeit des Geldverdienens haben.
    Tja. Nur ist es mit dem Streichelkapitalismus generell vorbei. Die Funktion der Schaufensterauslage für den Ostblock braucht die BRD nun nicht mehr zu erfüllen.


    MfG
    DirkB

  • Heise: "Wenn die Werkbank streikt" Veränderungen in China

    • tufkadib
    • 17. März 2010 um 18:46

    Hallo,

    Zitat

    Auch am Misserfolg, falls letzterer ausbleibt?


    Teilhabe am Mißerfolg des Unternehmens haben die Arbeitnehmer doch schon jetzt, oder etwa nicht?

    Zitat

    Alles eine Frage der Perspektive: aus Sicht des sibirischen/ nordostchinesischen/ westafrikanischen Tagelöhners mit 3 Euro Monatseinkommen residiert westeuropäisches Humankapital (ob mit oder ohne Beschäftigung) auf der Welt - Reichtumsskala nahe dem Olymp.


    Damit könnte man elegant versuchen zu vertuschen, daß D in der Reihe der Länder, nach Einkommen sortiert, von einem der vordersten Plätze auf "ferner liefen" abgerutscht ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man das mit dem Verweis auf Leute, denen es dreckiger geht, einfach abtun kann und sollte. Die Sonne sieht man auch nur, wenn man nach oben schaut.

    Zitat

    Hör auf 'wirklich zu arbeiten', wechsle in die Führungsetage, und sorge dafür dass sich ändert was nicht sein kann.


    Nun, wenn es denn so einfach wäre... versuche es mal, durch Arbeit und Leistung in einem großen Unternehmen nach oben zu krabbeln. Dort, wo man was ändern kann, kommt man nicht durch Arbeit hin, sondern durch Herkunft und/oder Beziehungen.

    Die gesellschaftliche Umwälzung, die gerade passiert, kann ich ehrlich gesagt nicht als Demokratisierung empfinden. Demokratie bedeutet, daß das Volk der Souverän ist -und jetzt schau Dich mal um, ist es das wirklich?
    Das Einzige, was ich sehe, ist Sozialabbau und Lohndumping unter dem Deckmäntelchen der "Globalisierung". Gerade Letzteres ist auch der Grund, weshalb die lukrativen Aufträge für die VA-Branche weniger werden.

    Der Gedanke, große Vermögen / Erbschaften höher zu besteuern, ist vielleicht auch nicht ganz schlecht. Die Briten waren da wohl anfang des 20.Jh. unter Asquith recht rigoros; Adelsfamilien mit erheblichem Besitz konnten die Erbschaftssteuerschuld zumeist nur mit einem Verkauf eines Teils ihrer Ländereien abtragen.
    Ich las auch von Überlegungen, Erbschaften ab einer gewissen Höhe gänzlich einzuziehen; so hätte Jeder die gleichen Bedingungen.

    MfG
    DirkB

  • Heise: "Wenn die Werkbank streikt" Veränderungen in China

    • tufkadib
    • 17. März 2010 um 15:32

    Es wäre schon viel gewonnen, würde man in D Kapitalerträge und Besitz ähnlich besteuern wie Arbeit und die Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg angemessen teilhaben lassen.
    Es kann nicht sein, daß im Börsenkanal ein guter Geschäftsbericht nach dem anderen vermeldet wird, die Führungsetage großzügige Zahlungen erhält und diejenigen, die wirklich arbeiten, den "Gürtel enger schnallen" sollen.

    MfG
    DirkB

  • Heise: "Wenn die Werkbank streikt" Veränderungen in China

    • tufkadib
    • 17. März 2010 um 09:54

    Tja. Irgendwann wird dann auch die Arbeit zu uns nach Deutschland zurückkommen, wenn

    - für Unternehmen die Steuern weiter gesenkt wurden
    - der Arbeitsmarkt weiter dereguliert wurde
    - den Arbeitnehmern weiterhin "Lohnzurückhaltung" eingeredet wurde.

    Dann ist doch endlich das erreicht, was man scheinbar hier will: daß das "Humankapital" (die Tagelöhner) draußen vor der Fabrik lungert, nach Belieben gemietet / gefeuert werden und man ihnen als täglichen Lohn zum Fressen eine Handvoll Reis aus dem Fenster der Verwaltung zuwirft, um die sie sich balgen dürfen.
    Vielleicht aber müssen dann die Arbeitnehmer auch Geld ins Unternehmen mitbringen zum Dank dafür, daß ihnen die Gnade gewährt wurde, beschäftigt zu werden.
    Wo dann der VA-Sektor bleibt (der im Wesentlichen vom Verzehr der übriggebliebenen Reiskörner lebt), dürfte wohl klar sein.


    MfG
    DirkB

  • Aus: "Dry hire"

    • tufkadib
    • 15. März 2010 um 12:08
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Darum geht's doch eigendlich: Es werden Sachen angeboten, auf die der Anbieter nur temporär Zugriff hat. Dann könnte ich auch den BMW 750 vom Nachbarn mit anbieten, weil, vielleicht leiht er ihn mir ja noch mal...


    Tja. Vielleicht existiert doch gar nicht so viel Fernostelektronik wie gedacht und das sind alles virtuelle Trockenmietgeräte ... :wink: :grin:

    MfG
    DirkB

  • Dolby Surround mit PA wie lösen?

    • tufkadib
    • 15. März 2010 um 10:48

    Hallo,

    ich würde es noch anders machen. Der Verein will billig und viel, also bekommt er billig:
    Vorne Rechts und Links (Stereo), hinten R-L. Das konnte in den 70er Jahren jedes zweite Stereoradio. Vor allem braucht man keinen Decoder. Den Film dann in Stereo abspielen, Tonkompression auf einen hohen Wert setzen.

    MfG
    DirkB

  • Wie macht man Fellkisten wieder frisch?

    • tufkadib
    • 15. März 2010 um 07:15

    Hallo,

    das in diesem Thread Gelesene bringt mich zu der Frage: Warum tut man sich das an und bezieht Boxen mit Filz? Pflegeleicht ist ja offensichtlich was Anderes.
    Ich meine, wenn man mit einfachem Abwischen nicht zum Ziel kommt, ist die Pflege schon aufwendig.

    MfG
    DirkB

  • 100V Stereo Lautstärkeregler Unterputz?

    • tufkadib
    • 13. März 2010 um 10:00
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Irgendwie drängt sich mir die Vorstellung auf, der eine oder andere sollte sich zunächst mal die Grundlagen der 100V Technik aneignen.


    Nein, bloß nicht! Dann wird Elektroakustik ja plötzlich einfach und beherrschbar, der Umsatz an Lautsprechergardena und armdicken Lautsprecherkabeln bricht ein; die Endstufen rauchen nicht mehr ab, da es keinen sinnlosen 2Ohm-Betrieb mehr gibt... nicht auszudenken. :wink: :grin:

    MfG
    DirkB

  • 100V Stereo Lautstärkeregler Unterputz?

    • tufkadib
    • 12. März 2010 um 08:07

    Hallo,

    das Ansinnen eines Praxishintergrundgedudels in Stereo befremdet mich auch. Ich frage mich dann aber schon, wer dann im Stereodreieck sein soll:
    - der Patient auf dem Behandlungsstuhl
    - der Arzt, der bei der Behandlung den Kopf des Patienten teilweise verdeckt
    - die Lampe
    - im Wartezimmer die Privatpatienten, deren Stühle besonders gekennzeichnet wurden

    Will man überhaupt so etwas wie einen Stereoeindruck erzielen, ist zudem eine gewisse Mindestlautstärke erforderlich und ich kann mir nicht vorstellen, daß Personal und Patienten das gutheißen würden.
    Davon abgesehen haben sehr viele Leute nicht einmal Stereo zuhause, die wissen vermutlich nicht einmal was das ist (eine Box oben auf dem Schrank, die andere unter einem Tisch).
    Stereo ist maßlos überbewertet, bei Veranstaltungen und im genannten Fall ohnehin.

    MfG
    DirkB

  • Billiges DJ-Equipment

    • tufkadib
    • 9. März 2010 um 16:07

    Hallo Michael,

    Zitat von "Michael Beyer"


    DJs haben ja nicht umsonst technische Rider. Für einen DJ ist sein Arbeitsequipment in etwa vergleichbar mit der Gitarre für einen Musiker in einer Band. Wenn ich ihm eine andere gebe spielt er auch, aber die Performance ist einfach nicht die selbe. Ebenso haben sich DJs bestimmte Mixtechniken angeeignet, die unter Umständen nur mit bestimmten Equipment möglich sind.


    da hast Du wohl recht. Es wäre dann bestimmt auch sinnvoll, wenn der DJ bei Ungewißheit sein Arbeitsgerät selbst mitbringt.
    Ich meine, ein Musiker wird auch nicht so besonders gern auf einer Miettrompete spielen wollen, an der noch das Herpes vom Vormieter klebt... :shock:

    MfG
    DirkB

  • Wie kalkuliert Ihr eure Technik?

    • tufkadib
    • 7. März 2010 um 18:21

    Hallo,

    also ich verweise ungern auf das party-PA-Forum, weil ja eigentlich das Wissen von hier nach dort wandern sollte. Ich hatte mir aber schon mal die Mühe gemacht, über Vermietpreise dort etwas zu schreiben:
    Klick!
    :wink: :D

    MfG
    DirkB

  • Zuwenig output aus Mischpult

    • tufkadib
    • 6. März 2010 um 14:59

    Hallo,

    eine kleine Korrektur:
    Normpegel in Deutschland: +6dBu, für Fernmeldeleitungen +12/+15dBu.

    MfG
    DirkB

  • Wie legt ihr eure Verleihpreise fest

    • tufkadib
    • 6. März 2010 um 12:38

    Hallo KummertMichael,

    Zitat von "KummertMichael"

    Mich würe mal interessieren wie ihr euere Preise für den Verleih festlegt, besser gesagt nach welchen >Kriterien


    zunächst einmal eine kleine Begriffsklärung: Verleih ist unentgeltlich, Du meinst bestenfalls Vermietung.

    Zu den Preisen... Och.... joo. Also ich setze mich da immer hin und sinniere ein wenig ... Weil das kommt ja jetzt darauf an. Wenn man irgendwas damit macht, muß das ja auch einen Nennwert haben.

    Zuallererst räume ich meine ganze Technik vom Dachboden, aus der Garage, dem Schuppen und dem Keller auf den Hof.
    Dann teile ich die Sachen auf in Dinge von vor 1960, ab 1960 bis 1970, modernen Kram (ab 1971 bis 1985) und Ufotechnologie (alles nach 1985).
    Manchmal, wenn ich Lust dazu habe, sortiere ich meine Verstärker noch nach der Leistung: bis 15W für kleinere Feiern, bis 50W und dann für große Veranstaltungen alles ab 50W.
    Magnetbandgeräte lassen sich schwierig sortieren, wegen der vielen Bandgeschwindigkeiten und Spurlagen. Die laß ich immer weg.
    Danach überlege ich mir, ob es dafür noch Ersatzteile gibt und ob es viel Aufwand machen würde, die Geräte im Falle eines Defektes zu reparieren. Nach diesen Kriterien sortiere ich die Geräte dann noch einmal innerhalb ihrer Altersgruppen.
    Um den Mietpreis besser festlegen zu können, stelle ich mir vor, wie die Technik eingesetzt wird:
    Wildfremde Leute mit dem technischen Sachverstand unter dem eines Pantoffeltierchens grabschen mit unbedarften, fettigen Fingern daran herum und stellen ihre Getränke darauf ab. Die Prüftaste für den Anodenstrom hat man auch vergessen zu drücken. Asche rieselt von der Kippe im Mund auf einen Bandwickel oder in die Kiste mit den Ersatzröhren und bedeckt wie ein graues Leichentuch altehrwürdige Namen wie RFT, Valvo, Telefunken...
    Lautsprecher werden unsanft behandelt und Ecken abgestoßen. Pegelmesser schlagen hart am Skalenende an und Anzeigeröhren zeigen ständig Maximum an, während irgendjemand herumgrölt: "mehr Bass!". :cry:

    Jo ... dann tun mir meine Geräte plötzlich leid und ich räume sie alle wieder weg. Wenn die schönen Sachen kaputt wären, dann hätte das ja gar keinen Nennwert. Ich müßte also mächtig auf den Kopf gefallen sein, würde ich diese Spitzenprodukte der Elektroakustik vermieten oder gar verleihen... So tu ich immer. Ich hoffe, ich konnte Dir damit ein wenig helfen.

    MfG
    DirkB

  • D&R Dayner Mischpult geschenkt bekommen..

    • tufkadib
    • 5. März 2010 um 14:24

    Hallo,

    die Schaltpläne sind doch bei den Downloads dabei. Alles ganz simpel.

    MfG
    DirkB

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