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  1. PA-Forum
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Beiträge von tufkadib

  • Fußballplatz-Beschallung

    • tufkadib
    • 6. November 2009 um 17:11

    Hier finden sich Durchsageanlagen für Sportplätze.
    Die einfachste Anlage soll 360€ kosten. Dazu noch paar Meter Telefondraht, ein verzinktes Stahlrohr als Mast für die Lautsprecher, ein Klecks Beton um dem Mast einen ordentlichen Halt im Boden zu geben und fertig. Ach ja, ein Boden- oder Tischstativ (je nach dem, ob die Durchsagen aus einem Haus oder von draußen gemacht werden sollen) für das Mikrofon wäre evtl. ganz nett.

    Alternativ eben zwei Druckis gebraucht und dazu einen MEG V921, auch gebraucht...

    MfG
    DirkB

  • Fußballplatz-Beschallung

    • tufkadib
    • 5. November 2009 um 20:22

    Hallo,

    Zitat von "tobias kammerer"


    Aufbau: Von einer Langseite (100 meter) die Boxen in möglichst großen Abständen quer über den Platz beschallen. Die Anlage steht dann in der Mitte. Somit sind die Boxen über knapp 60 Meter verteilt. Wenn mal wieder Geld da ist, nochmal 2 bis 4 Boxen zu kaufen, dann reicht es auch bei richtig Krach, die Endstufe ist 2 Ohm tauglich.


    drei Dinge möchte ich anmerken.

    Erstens wird jemand, der seitlich versetzt steht, mit Sicherheit nicht nur eine Box, sondern auch den Schall der 2., 3., 4. Box hören. Verzögern scheidet aber aus. Zielführender ist hier eine zentrale Beschallung oder man hat Lautsprecher mit einer definierten Richtwirkung, was m.E. auf Strahlergruppen hinauslaufen würde.

    Zweitens würde ich bei den notwendigen Leitungslängen tunlichst von irgendwelchem niederohmigem Zeugs Abstand nehmen, weil ganz einfach der Aufwand größer, aber kein Nutzen absehbar ist (und Speakon das mit Abstand dämlichste Stecksystem ist, was ich je sah, aber das ist nur meine ganz private Meinung). Ach ja: was soll eine 2x 1kW-Endstufe, wenn ein Tischverstärker mit 25 oder 50W auch reicht?
    Wie schon gesagt, unser Dorffußballplatz (in den 70ern errichtet) wurde beschallt mit zwei solchen Tröten, gefüttert von einem V25. Das war hinreichend, um ca. 400m Luftlinie entfernt die Durchsagen am Wochenende zu verstehen.

    Drittens sah ich gerade, daß die angedachte Box aus lackiertem Holz ist. Die würde vielleicht ein Jahr im Freien überstehen.
    Holz arbeitet unter dem Einfluß von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die Sonne läßt den Lack verspröden.
    Es hatte schon einen Grund, warum wirklich robuste Außenlautsprecher so aussehen, wie sie nun mal aussehen und aus Alu, Ekotalblech, verzinktem Stahl oder ähnlichen Materialien bestehen.

    Ich bleibe dabei: eine 100V-Anlage mit zwei Druckkammerlautsprechern ist hierfür angemessen.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Typische PA-Techniker Lösung. Zu gross, zu teuer, am Ziel vorbei.

    :D:D:D

    MfG
    DirkB

  • Galvanische Trennung von Mischpult-Ausgängen

    • tufkadib
    • 4. November 2009 um 20:11

    Ja, würde ich nehmen, Du kannst auch mal schauen, entweder hier oder im Nachbarforum gab es vor Jahren mal einen Test eines billigen Monacorübertragers, der schnitt auch ganz gut ab.

    MfG
    DirkB

  • Galvanische Trennung von Mischpult-Ausgängen

    • tufkadib
    • 4. November 2009 um 10:16

    Hallo,

    welcher Pegel soll denn verzerrungsfrei übertragen werden?
    Schau Dich mal um bei Amplimo, Lundahl ist auch einen Blick wert.

    MfG
    DirkB

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • tufkadib
    • 4. November 2009 um 08:49

    Also unter klassisch verstehe ich eher sowas.

    MfG
    DirkB

  • Fußballplatz-Beschallung

    • tufkadib
    • 2. November 2009 um 11:01
    Zitat von "Mechwerkandi"

    100V Technik ist simpel. Und hat dünne Kabel. Und braucht nur wenig Material.
    Deswegen ist das auch nichts für PA Techniker... :wink:


    :D:D:D
    Diese irrationale Angst vor 100V-Anlagen wird mir wohl auf ewig ein Rätsel bleiben.
    (Wunderte mich übrigens, daß für den Fußballplatz kein LA vorgeschlagen wurde. :wink: )

    MfG
    DirkB

  • Zum Thema niedrige Löhne und lange Arbeitszeiten

    • tufkadib
    • 1. November 2009 um 17:34

    Hallo,

    Zitat von "jogi86"

    Ich denke das man froh ist, überhaupt arbeiten zu können. Man sollte bedenken das wir hier vom tiefsten Osten reden, wo natürlich auch die Lebenshaltungskosten nicht vergleichbar sind mit den alten Bundesländern.


    ich weiß ja nicht, wie es in Erfurt ist; aber üblicherweise hat man im Osten die selben Preise, Steuern und Abgaben zu entrichten, manche Sachen sind auch teurer, z.B. Kommunalabgaben (weil man in den wilden 90ern Klärwerke für Millionenstädte in Provinznestern baute oder jedes Dorf ein Spaßbad brauchte).

    Zitat von "jogi86"

    Wenn man das Ziel hat nicht 24/7 daheim zu sitzen, muss man eben auch mal in den sauren Apfel beißen und sich für solch ein Geld hingeben. Traurig, ist aber nun mal so. und da es in diesem Metier keine tariflichen Vereinbarungen gibt, wird sich leider auch nichts daran ändern.


    Bei diesen Sklaventreibern kann man arbeiten, wenn man eine masochistische Ader hat und das Geld für eine Domina nicht reicht. Freiwillig werden das die Wenigsten tun.
    Traurig ist, daß die Not der Leute zu groß ist. Würde niemand mehr hingehen, pendelten sich auch die Gehälter auf einem realen Niveau ein.

    MfG
    DirkB

  • Fußballplatz-Beschallung

    • tufkadib
    • 31. Oktober 2009 um 20:24

    So viel Material ist gar nicht nötig.
    Dazu braucht man zwei Druckis á 12W, dazu einen Verstärker 25W. Genau so war bei uns die Anlage auf dem Dorffußballplatz (kein kleiner 08/15-Platz) beschaffen. Funktionierte bestens.

    MfG
    DirkB

  • Zum Thema niedrige Löhne und lange Arbeitszeiten

    • tufkadib
    • 29. Oktober 2009 um 18:43
    Zitat von "toadie"

    Solange es Leute gibt, die für das Geld und unter den Bedingungen arbeiten, wird es Firmen geben die dies ausnutzen...

    Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen und sagen... selber schuld...


    Offenbar ist die Not dort so groß, daß die Leute trotz der absolut inakzeptablen Bedingungen für diese Sklavenschinder arbeiten.

    MfG
    DirkB

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • tufkadib
    • 29. Oktober 2009 um 07:08

    ... wobei sich tatsächlich die Frage stellt, wozu man diese große Leistung bei Kapellentechnik am Stück braucht. Die Wahrscheinlichkeit, daß nach irgendeinem Defekt totale Ruhe herrscht, steigt damit natürlich rapide an. Günstiger sind aus diesem Blickwinkel natürlich mehrere Verstärker.

    MfG
    DirkB

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • tufkadib
    • 28. Oktober 2009 um 21:28

    Hallo,

    mir ging es bei den großen Verstärkern nicht primär um die Frage der einphasigen Speisung, sondern um die von Sparbrötchen angefragten dauersinusfesten Exemplare größeren Kalibers.
    Also: im Prinzip ja.

    MfG
    DirkB

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • tufkadib
    • 28. Oktober 2009 um 16:13

    Hallo,

    Zitat von "sparbrötchen"

    1. So mal ganz nebenbei gefragt, gibt es eigentlich Endstufen auf dem Markt die dauerhaft 2 x 3,6 KW 1 Khz RMS können, kein Burst test etc. ich meine damit wirklich SINUS und das stundenlang ?


    natürlich gibt es das. Hier der Philips EL6471 als offenbar kleinster Vertreter seiner Art, hier in Betrieb. Die größten Exemplare, die es wohl gibt, liegen bei etwa 400-500kW.

    Zitat von "sparbrötchen"

    Macht es überhaupt einen Sinn so einen Amp zu bauen, welche Lautsprecher können das aushalten, ich kenne leider keine ?


    Sinn hat das schon, wenn man z.B. die große Leistung wirklich in einem Stück braucht. Ansonsten sind mehrere kleine Leistungsverstärker sinnvoller.

    Zitat von "sparbrötchen"

    2. Technisch ist es ja machbar sowas zu bauen, aber wieviele Käufer finden sich wohl dafür und sind bereit für die Materialschlacht zu bezahlen, dass es sich lohnt so einen Amp zu produzieren ?


    Du mußt Deinen Blick von Kapellentechnik lösen, dann wird auch sichtbar, wer sowas noch brauchen könnte: z.B. Prüfinstitute die Rütteltische betreiben wollen, der (richtige) Rundfunk, ...

    Zitat von "sparbrötchen"

    Speziell selektierte Leistungstransistoren liegen schon bei 40 EUR/Stück ? Halbleiter von der Stange, gute Nacht bei den Ausgangsleistungen !


    Bei derlei Leistungen ist man an Halbleitern längst vorbei. Recht ökonomisch geht das aber mit Elektronenröhren zu realisieren, die lassen sich in dem Fall viel leichter handhaben.

    Zitat von "sparbrötchen"

    Nach meiner Kalkulation ist auch bei Made in China Produktion unter 3000 EUR Materialkosten wenig zu machen


    3Tsd.€ kostet da das Gehäuse für die Vorstufen und die nötigen Meßinstrumente. :grin:

    Zitat von "sparbrötchen"

    Bevor das ganze jetzt abdriftet sollten wir uns vielleicht darauf einigen, das Ausgangsleistungen in der Regel mit einem Burst nach EIA unter Laborbedingungen ermittelt werden und die Dauerleistung mit einem feststehenden RMS Signal ca. 30 % davon beträgt.


    In dem Zusammenhang sollte ich vielleicht noch erwähnen, daß ich die Berechnung von "PRMS" für falsch halte. Die Leistung wird bereits aus den quadratischen Mittelwerten von Spannung (und Strom ) ermittelt, was also soll hier ein weiteres Quadrieren und Wurzelziehen? Entsprechend lassen sich ja auch die beiden Weblinks aus.
    Will man bei der Messung von Endstufen ganz ehrlich sein, müßte man angeben: die Sinusleistung, die Leistungsbandbreite, die Impulsleistung unter Angabe der Daten des ansteuernden Impulses.

    MfG
    DirkB

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • tufkadib
    • 27. Oktober 2009 um 18:07
    Zitat von "Dennis B."

    Achso die Angaben von meinen Maintronic Endstufen sind also PMPO. Sehr interessant.


    Wenn die Leistung nicht, wie in der DIN45500 beschrieben, mindestens 10 Minuten lang als Sinuston entnommen werden kann, offenbar.
    Ich kann es doch auch nicht ändern.

    MfG
    DirkB

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • tufkadib
    • 26. Oktober 2009 um 17:11

    Alles richtig, aber dann könnte man auch gleich zugeben, daß es sich bei den Angaben um eine Musikspitzenleistung (Peak Music Power Output - PMPO) handelt, die nur per Burstmessung erzielt werden kann und nicht um eine Dauerleistung.
    Genau passend zur heutigen kurzlebigen Zeit. :lol:

    MfG
    DirkB

  • P(B)assendes Amping für meinen Sub

    • tufkadib
    • 25. Oktober 2009 um 13:16

    Hallo,

    das Netz gibt doch genügend Wickeleien her. Versuch doch dort Dein Glück.

    MfG
    DirkB

  • Der Nachwuchs schläft nicht...zieht euch warm an

    • tufkadib
    • 22. Oktober 2009 um 17:12
    Zitat von "Audiowerk"

    Dieses Einpacken der Technik - vom Vollverstärker bis zum Armeleutekeyboard - in schwarze Lederkisten finde ich einfach nur grausig.


    Impliziert Deine Aussage, daß Du Leder nur auf diese Art gut finden kannst? :D

    Zitat von "Audiowerk"

    Bei uns im echten Deutschland gab es ja auch mal so Bestrebungen, dass Technik möglichst Möbel sein sollte - und so waren die Fernseher in große Holzkisten eingebaut und hatten solide Standfüße aus Eiche massiv. Aber das war 1959. In der SBZ sah die Technik noch 1983 so aus... und das erschreckt mich immer wieder :D


    Auch in den gebrauchten Bundesländern sahen Geräte noch lange so aus, bis in die 80er Jahre hinein: Hier. Auch Heimhifi deutscher Hersteller sah sich auf beiden Seiten des eisernen Vorhanges recht ähnlich, war gleichermaßen scheußlich anzusehen. Erstaunlich, daß Dir das entgangen ist.

    Zitat von "Audiowerk"

    Es ist teilweise kaum vorstellbar, ... Ich kann mir nicht helfen, aber Land, Leute und Lebensart befremden mich nach wie vor doch bisweilen sehr.


    Mich auch, das kannst Du mir glauben. Vor allem, wie schnell gelernt wurde; daß in dieser neuen Ankündigungs- und Präsentationsgesellschaft nur die äußere Form, nicht aber die Botschaft selbst, maßgeblich ist.

    MfG
    DirkB

  • Grundrauschen

    • tufkadib
    • 3. Oktober 2009 um 22:21

    Nun, das Rauschen eines Gerätes hängt von seiner Verstärkung ab und vom Widerstand, mit dem sein Eingang abgeschlossen ist.
    Hier ein Artikel dazu:
    http://www.fh-friedberg.de/fachbereiche/m…verstaerker.pdf

    MfG
    DirkB

  • Grundrauschen

    • tufkadib
    • 3. Oktober 2009 um 17:01

    Die Gleichtaktunterdrückung sagt über das Rauschen genausowenig aus wie die Gehäusegröße.
    Wenn man was darüber erfahren will, müßte man im Datenblatt unter Fremdspannungsabstand bzw. Geräuschspannungsabstand nachsehen.

    Wenn das Rauschen bei zugezogenem Pegelsteller des Leistungsverstärkers signifikant abnimmt; sollte man sich auch Gedanken machen, ob es nun so sinnvoll ist, dem Trend nachzulaufen und die Pegelsteller der Leistungsverstärker immer voll aufzureißen.

    MfG
    DirkB

  • Netzspannung nicht mehr wähbar?

    • tufkadib
    • 3. Oktober 2009 um 16:54

    Man sollte sich anschauen, wie die 115- und 230V-Netzteile aufgebaut sind. Evtl. wollte hier der Hersteller das Rad nicht neu erfinden und hat dem 115V-Netzteil am Eingang einen Spannungsverdoppler verpaßt. Wenn man den umlötet, braucht man kein komplett neues Netzteil.

    MfG
    DirkB

  • Boxenaufstellung mal OHNE delay

    • tufkadib
    • 2. Oktober 2009 um 09:04
    Zitat von "Reini"


    wie kommst Du auf 17m?
    wo liegt der Vorteil, wenn die Boxen so leise sein sollen? Dass sie nicht hörst, also musst auch keine aufhängen :wink:


    Hallo,

    Handbuch für HF- und Elektrotechniker Bd.IV, S.439ff.: "Das menschliche Ohr nimmt Schallereignisse mit Laufzeitdifferenzen von 1/10 ... 1/20s an getrennt wahr. ... entspricht dies einer Entfernung von 17...34m."
    Das Doppelhören ist von der Lautstärke abhängig. Wenn ich die weiter entfernte Box nicht hören kann, gibt es auch kein Doppelhören. Ach ja: die besten Beschallungsanlagen sind die, deren Vorhandensein man gar nicht bemerkt.

    MfG
    DirkB

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