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  2. docjordan

Beiträge von docjordan

  • Neue Messmikrofone

    • docjordan
    • 24. April 2009 um 07:28

    Wir importieren diese Mikrofone direkt aus Asien.
    Soweit ich es bisher überblicke sind wir im Moment die einzigen,
    die diese in Deutschland anbieten.
    Ab 20-30Stück kann man diese natürlich auch selbst importieren, mit etwa 13 Wochen Lieferzeit.
    Hauptanwendungsgebiete sind Messungen (Lautheit in Sone) an leisen Geräten,
    wo die sonstigen Kandidaten 10-15dB mehr Rauschen.
    Die Mikrofone bieten aber auch einen exzellenten Frequenzgang und sind
    insbesondere mit dem ganzen professionellen Zubehör (Adapter 1"-1/4", andere Kapseln, Ersatzkapazität etc.) von B&K,GRAS,Gefell kompatibel.
    Das Earthworks M23 hat z.B. auch einen guten Freuenzgang, ist aber eben ein "geschlossenes" System,
    d.h. die ganzen Erweiterungsmöglichkeiten fehlen, und die Empfindlichkeit bzw. das Eigenrauschen sind deutlich schlechter.
    Für reine Frequenzgangmessungen bei normalen Pegeln aber sicher empfehlenswert.

    In Verbindung mit unserem Messsystem machen wir auch Teststellungen mit diesen Mikrofonen.
    http://www.dr-jordan-design.de/german/system_sone_german.htm
    Ansonsten vermieten wir diese natürlich auch.

    docJordan

  • Neue Messmikrofone

    • docjordan
    • 21. Januar 2009 um 20:18

    Für den AL1 habe ich mir das Minitron gekauft (Speisung für ICP Mikrofone).
    Die hier vorgestelten Mikrofone haben wir auch mit ICP.
    Allerdings ist das Minitron deutlich zu teuer (kostet mehr als der AL1!)
    aber mangels Alternativen ging es nicht anders. Das ganze ist mechanisch auch etwas instabil oder wirkt zumindest so.

    docJordan

  • Neue Messmikrofone

    • docjordan
    • 21. Januar 2009 um 20:08

    Budget Lösungen mit den alten extern polarisierten Kapseln (200V) von Gefell (Ebay),
    haben einen sehr guten Frequenzgang und hohe Pegelfestigkeit, allerdings lässt das Rauschen zu wünschen übrig.

    docJordan

  • Neue Messmikrofone

    • docjordan
    • 21. Januar 2009 um 20:04

    Ja, interne Versorgung mit Batterie wäre sicher nett.
    Allerdings haben die Soundkarten, die zur Messung im allgemeinen geeignet sind, in der Regel eh Phantomspeisung.
    Praktisch wäre es z.B. für den Acoustilyser von NTI, weil der nun gerade keine Phantomspeisung hat.

    Aber die hohe Empfindlichkeit bzw. der hohe Pegel hat keins der Mics in dem Preissegment.
    Mir ist kein Mikrofon in der Leistungsklasse bekannt, das mit Batterie versorgt wird. Evtl. das Earthworks MB30X, aber das ist eben auch nur eine 1/4" Kapsel.

    "Amtliche" Messtechnik vewendet eher ICP/CC/Deltatron zur Speisung

    docJordan

  • Neue Messmikrofone

    • docjordan
    • 21. Januar 2009 um 17:02

    Für jemanden der jenseits von ECM8000 & co messen möchte,
    für den könnten folgende Mics interessant sein:

    http://www.dr-jordan-design.de/german/mic_DJD_class1.htm

    Typ 1: geringes Rauschen, Pegelbereich 17-148dB, Frequenzbereich 20-20kHz, 50mV/Pa

    Typ 2: weiter Frequenzbereich 20-40kHz, hoher Pegel 25-160dB, 12mV/Pa


    Gemeinsame technische Daten:

    * 1/2-Zoll System vorpolarisiert
    * erfüllt IEC60651-Klasse 1
    * Omnidirektional
    * Anschluss über XLR
    * Versorgung über Phantomspeisung 48V
    * Kapselgewinde 60UNS
    * Baugröße: Länge 165mm, Durchmesser Kapsel 13.2mm, Vorverstärker 19mm
    * individidueller Frequenzgang liegt bei
    * incl. passende Spinne zur vibrationsarmen Befestigung an Stativen
    * Lieferung in schützender Holzbox

    docJordan

  • Akustik Kalibrator

    • docjordan
    • 14. Januar 2009 um 10:50

    Hier noch ein Hinweis:

    Dieser Kalibrator SC1
    http://www.content.ibf-acoustic.com/catalog/index.php?cPath=31_36&osCsid=36bdf5102030391f55f251af98bc901e

    ist zwar recht preiswert, aber ungeregelt!
    D.h. im Prinzip ist das nur ein Generator mit Lautsprecher.
    Ändert sich das Kammervolumen (Mikrofonabstand, anderes Mikrofon)
    so hat das erheblichen Einfluss auf den Schallpegel.
    Daher haben die aufwendigern Modelle zusätzlich ein Mikrofon eingebaut,
    mit dem der Schallpegel über eine Regelschleife nachgeführt wird.
    Ich denke daher dass der SC1 nicht IEC60942 Klasse 2 erfüllt, und damit kaum für Lärmüberwachung nach DIN15905 geeignet ist.
    Besser sind daher der bekannte 326 Kalibrator, der die Norm durch den Regelkreis erfüllt. dies gilt natürlich auch für andere Kalibratoren GRAS/B&K etc. Der 326 ist aber der preiswerteste in dieser Gattung.

    docJordan

  • Geräucheprüpung

    • docjordan
    • 1. Oktober 2008 um 16:22

    Prinzipiell ist jedes Mikrofon nutzbar. Die Begrenzung liegt in dem kleinsten noch sinnvoll zu messenden Pegel, weniger im Frequenzgang.
    Hier tut sich bei den Standard PA-Meßmikrofonen nichts, da diese alle eine 1/4-Zoll Elektretkapsel verwenden. Die Empfindlichkeit liegt typischerweise
    bei 10mV/Pa. Besser wird es nur bei "echten" 1/2-Zoll kapseln (ca 50mV/PA). Diese liegen aber wie gesagt preislich in anderen Dimensionen.

    Bei der Sone-Messung (psychoakustische Lautheit) sind wir zur Zeit im Preissegment unter 2000Euro die Einzigen. D.h. weder EASERA, Smaart, Arta, SATlive etc. können das. Einen einfachen Terzanalysater, der das Ergebnis in dBA anzeigt, können mehrere davon, das ist aber nur wenig aussagefähig.

    docJordan

  • Geräucheprüpung

    • docjordan
    • 29. September 2008 um 08:41

    Hallo,


    als Software kann ich Dir "WinAudioMLS" empfehlen ;)
    Insbesondere kann diese auch die Lautheit in Sone (ISO 532B)
    berechnen, diese Angabe ist wesentlich sinnvoller als eine einfache dB(A)
    Messung.
    Weiterhin ist es sehr wichtig den Raum so weit wie es geht zu dämpfen.
    Bei Mikrofonen wird es schon kritischer insbesondere, wenn man an sehr leisen Geräten misst. Die üblichen Verdächtigen (ECM8000) kommen
    mit der 1/4"Zoll Kapsel bis etwa 30dB, aber auch hochwertigere Exemplare kommen nur bis 25dB.
    Amtliche 1/2-Zoll Exemplare (B&K, GRAS etc.) kommen etwa in die Bereiche 15-20dB. Diese Geräte sind mit Vorverstärker aber schon preislich in anderen Regionen. Dann gibt es von B&K und GRAS jeweils Hochleistungs low-noise Systeme, die speziell für Messungen an sehr leisen Geräten gebaut wurden (bis -3dB). so etwas kostet dann aber schon über 3000Euro....
    Bei etwas einfacheren Anwendungen behilft man sich, indem man den Meßabstand verringert. Statt 1m 25cm bringt etwa 12dB. Dann reichen meist auch einfachere Mikrofone.
    Wir bieten Komplettsysteme zur Lautheitsmessung (incl. Kalibrator etc.) an und vermieten diese auch. Weitere Info befindet sich hier


    http://www.dr-jordan-design.de/german/system_sone_german.htm

    docJordan

  • Lautsprecher 120dB und Messsystem

    • docjordan
    • 1. September 2008 um 11:32

    Hallo,

    wir vermieten solche Messysteme (wochenweise, je nach Bedarf)
    In diesem Fall wäre sinnvoll:
    Soundkarte M-Audio- mobile pre via USB
    2x Meßmikrofon (ECM8000 oder andere HaunMB550)
    Schallpegelkalibrator 1/2"Zoll Klasse 2
    Dann unsere Software WinAudioMLS mit allen plug-ins +USB key

    Benötigt wird dann nur noch ein Laptop

    Damit kann man problemlos bis 120dB und besser als 0.5dB messen.
    Insgesamt kann man damit den Schalleindruck auch besser visualisieren als mit einem reinen Handschallpegelmesser.

    Bei Lautsprechern wäre ich vorsichtig, da "Turbinenlärm" schnell den Hochtöner zerstört. Das liegt daran das die Lausprecher in der Regel
    für "Musik" mit seiner typischen spektralen Verteilung ausgelegt sind.
    Daher bitte mit Vorsicht und ein ausreichend dimensioniertes System verwenden.

    docJordan

  • EN 50332 Pinknoise mit -10dBu effektiv. Wie erstellen?

    • docjordan
    • 9. Juni 2008 um 10:35

    WinAudioMLs kann aus einer .wav Datei den RMS bestimmen.
    Zudem ist beim Signalgenerator auch der Crestfaktor (auch bei pink/white) noise einstellbar.
    Wichtig ist bei pink-noise auch eine sinnvolle untere Grenzfrequenz (z.B. 20Hz). Impulsspitzen, die bei einem idealen Rosarauschen alle Minute oder länger vorkommen, braucht man im Audio-Bereich eher nicht....

    docJordan

  • STI RASTI und STI-PA

    • docjordan
    • 2. Juni 2008 um 19:00

    Mittlerweile setzten sich die Verfahren zur Sprachverständlichkeit vielfach durch. Schwerpunkt sind (Notfall)-Durchsagesystem. Aber es gibt immer mehr Bereiche wo eine solche standardisierte Messung verlangt wird.
    Wie aber auch hier schon viel diskutiert wurde, Sprachverständlichkeit ist nicht Klangqualität einer Anlage. Allerdings liefern Sie bessere Informationen als klassische Verfahren wie Frequenzgang, Klirrfaktor etc. Praktisch ist, das alle Störeinflüsse (Frequenzgang, Nachhall, Hintergrundgeräusche etc.) durch ein standardisiertes Verfahren erfaßt werden.

    Weitere Information gibt es hier
    http://www.dr-jordan-design.de/german/STI_german.htm

    Fast alle Programme in disem Bereich (Easera, Smaart, SATlive, ARTA etc.) verwenden dafür die Raumimpulsantwort, die mit MLS oder Chirp gemessen wird.

    Allerdings erfordert eien solche Messung eine gewisse Einarbeitungszeit.

    Interresant ist jezt die STI-PA Methode, die breitbandig (100 bis 10kHz) arbeitet, allerdings weniger Modulationsfrequenzen verwenden als bei STI
    aber deutlich mehr als bei RASTI. Zwar kann man STI-PA auch auch aus der Impulsantwort berechnen (EASERA) aber es ist einfacher dies mit den speziell modulierten Signalen zu tun und mit einer völlig anderen Berechnung. Der Aufbau ist kinderleicht, CD Abspielen und mit einem Mic das Signal aufnehmen und analysieren. Diese Umsetzung ist auch im NTI-Acoustilyzer mit der STI-PA Option enthalten aber für deutlich mehr als 1500€ Euro.
    WinAudioMLS kann jetzt beide Meßverfahren und auch für die Profis ist es hilfreich ein alternatives Verfahren zu verwenden um Fehler zu minimieren.

    Wer die STI-PA Signale noch nicht kennt sollte mal
    bei
    http://www.dr-jordan-design.de/Download/stipa_male5s.wav
    probehören, klingt etwas wie bei "Contact"

    Sinnvoll sind solche Messungen bei PA wo Srachverständlichkeit im Vordergrund steht (Vorträge, Schulungen, Theater, Kirchen etc.)
    Mit diesen Verfahren kann die Sprachverständlichkeit objektiv erfaßt und dokumentiert werden.

    docjordan

  • Schallpegelmessgerät kalibrieren, bzw. überprüfen?

    • docjordan
    • 20. Mai 2008 um 14:43

    Viele Fragen sich sicher warum ein Kalibrator so teuer ist,
    letzlich sind es natürlich nicht die Stückzahlen bei diesen Geräten,
    aber auch der technische Aufwand ist nicht unerheblich.
    Es handelt es sich im wesentlichen um eine Resonanzkammer mit einem kleinen Lautsprecher, einem Referenzmikrofon und der Ansteuerelektronik.
    So sieht der 326 von innen aus.

    Die Resonanzkammer mit Lautsprecher und Elektret-Mikrofon

    Die Resonanzkammer enthält abgestimmte Bohrungen, wie man schön an dem Frequenzgang erkennen kann.


    docjordan

  • Schallpegelmessgerät kalibrieren, bzw. überprüfen?

    • docjordan
    • 20. Mai 2008 um 09:20

    Sorry, der heist natürlich 326 nicht 329
    und hier ist auch der Link

    http://cgi.ebay.de/Schallpegel-Ka…1QQcmdZViewItem

    docjordan

  • Schallpegelmessgerät kalibrieren, bzw. überprüfen?

    • docjordan
    • 19. Mai 2008 um 23:12

    Ich vermute mal das der hier Klasse 2 ist
    http://www.pce-group-europe.com/deutsch/produc…r-PCE-SC41.html
    Laut webpage 179Euro zzgl. VAT
    Den Centertek 329 (klasse 2) der beim grossen C übrigens mittlerweile 309Euro incl. VAT kostet (Bestellnummer 121375 - 62 ), gibts bei ebay baugleich für 199.-

    docjordan

  • Messtechnik-Seminar in Berlin, Wien, Baden (CH)

    • docjordan
    • 14. Mai 2008 um 14:31

    Systune ist mit der Fähigkeit mehrere Kanäle live zu messen nicht alleine.
    Diese Funktion kann WinAudioMLS mit bis zu 64 Kanälen schon länger... ;)
    Dies ist u.a. bei der Messung der Raumakustik recht hilfreich.
    Meines Wissens könne dies nur Systune und WinAudioMLS. Bei Smaart, Arta
    und SATlive ist hier noch Potential vorhanden.

    docJordan

  • Schallpegelmessgerät kalibrieren, bzw. überprüfen?

    • docjordan
    • 18. April 2008 um 16:45

    Sinnvoll und einfach geht es mit Kalibrator
    das sieht dann etwa so aus.

    Die Kalibratoren sind nicht ganz preiswert, ggf. leihen
    Diese Geräte gibts auch bei 1 2 3...

    docjordan

  • Impulsantworten für Pulte

    • docjordan
    • 10. Februar 2008 um 12:40

    Mit einer statischen Kennlinie kann man nur eine Untermenge nicht-linearer Systeme erfassen. Gemeinerweise ist dies Kennlinie aber noch frequenz und zeitabhängig. Das macht dann auch z.B. die Röhrensimulatoren so schwierig

    docjordan

  • Impulsantworten für Pulte

    • docjordan
    • 7. Februar 2008 um 05:05

    Im Prinzip ist die Idee ganz nett, aber nur lineare Systeme lassen sich
    durch Ihre Impulsantwort beschreiben. Im allgemeinen sind dies aber aufgrund von Verzerrungen und Rauschen schon mal nicht -linear.
    Man könnte jetzt Verzerrungen durch Volterra-Reihen modellieren.
    Selbst wenn man dann ein "Modell" eines Mischpultes hätte, würde das nur was bringen, wenn das eigene Mischpult eine Größenordnung geringere Verzerrungen aufweisen würde....
    Das ganze wird ja für Geräte, die von sich aus stark verzerren (Röhren und Lautsprechersimulation etc.) gemacht.

    docjordan

  • Latenz

    • docjordan
    • 6. Januar 2008 um 19:00

    Grundsätzlich führt jedes Filter egal ob analog oder digital zu einer Laufzeitverzögerung (Gruppenlaufzeit!). Ein Tiefpass 1. Ordnung mit Fc=50Hz sind 20ms.
    Rumpelfilter mit sehr niedrigen Grenzfrequnzen können da schon ins Gewicht fallen.
    Natürlich haben analoge Filter keine Grundverzögerung die durch Puffern entsteht.

    docjordan

  • Frage zur Fensterlänge

    • docjordan
    • 6. Januar 2008 um 12:43

    Fensterfunktionen erfreuen sich immer grosser Beliebtheit,
    da man sich schon intensiver mit der Signaltheorie beschäftigen muss, um es richtig zu verstehen. Daher geistern immer so ein paar Halbweisheiten durch die Gegend.... 8)
    BTW: Ein Klassiker auff dem Sektor ist John G Proakis: Digital Signal Processing. Recht allgemein gehalten und genau das richtige für einen kalten Winterabend.
    Der Knackpunkt ist der Unterschied zwischen der zeitkoninuirlichen FourierTransformation (FT) und der zeitdiskreten Fouriertransformation (DFT). FFT spielt hier keine Rolle da nur eine effiziente Implementierung der DFT.
    Der Knackpunkt ist wenn man die DFT eines Blockes erechnet, so entspricht dies der FT des Blockes wenn man diesen periodisch unendlich fortsetzt.
    Das führt immer dann zu Problemen, wenn das Signal an den Blockgrenzen nicht Null ist, bzw sich nicht periodisch fortsetzten lässt. Dann kommt es zu Unstetigkeiten die zum Leakage-Effekt führen.
    Dies kann man durch Fensterfunktionen entschärfen, die das Signal an den Blockgrenzen dämpfen.

    Sofern die Impulsantwort vollständig ineinem Block enthalten ist und an den Grenzen Null ist braucht man nicht zu fenstern. Dies wird nur dann wichtig wenn man die Impulsantwort anschneidet. Daher hat auch in Deinem Fall die Fensterfunktion nur einen geringen Einfluss

    docjordan

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