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Beiträge von docjordan

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • docjordan
    • 19. Mai 2004 um 22:46

    @soundklinik
    sehr schöne Beschreibung von Sweeps bzw. Chirp Messungen

    Viele denken bei Sweeps an das gute Wobbeln was durchaus noch seine Daseinsberechtigung hat.
    Die Chirp Messungen sind da etwas anderes mit all den Vorteilen die soundklinik zusammengefasst hat.
    Es gibt aktuell noch nicht so viele Systeme die das können.
    Ist BTW in WinAudioMLS enthalten ;)
    Smaart und co können das leider nicht...

    docjordan

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • docjordan
    • 17. Mai 2004 um 05:00

    Synchronisierung:
    Meistens sind das MLS Sende und Empfangsgerät identisch,
    d.h. insbesondere der Clock sind identisch. hier treten die Probleme nicht auf. Ist das nicht der Fall gibt es den Höhenabfall.
    Die meisten Systeme helfen sich dadurch, indem sie auf Kanal 2 gleichzeitig, eine Referenzmessung machen und hier annehmen der Frequenzgang wäre ideal.
    Dadurch wird der Höhenabfall teilweise korrigiert.
    100% korrekt ist das nicht, da das bei der z.B. Messung der Impulsantort nicht klappt.
    Richtig wird das ganze durch die Synchronsierung mit der Sample Rate conversion wie ich oben beschrieben hatte.
    Ein typischer Fall ist, wenn jemand MLS sequenzen auf eine CD gebrannt hat, diese abspielt und das Signal mit einer Soundkarte aufnimmt.
    Die Quarzungenauigkeiten machen dann der MLS messung ohne synchronisierung den Garaus.
    Im übrigen hilf amtliches, hochwertiges Equipment nicht viel, da die normalerweise keine besseren Quarze oer gar Quarzöfen verwenden.
    Und so 50ppm Abweichung spielen bei Audio keine Rolle, bei der MLS merkt man das aber schon sehr deutlich.

    Schalllaufzeiten:
    auch mit synchronisierung=Sample Rate conversion kann man Schalllaufzeiten messen. Die Korrektur findet meist in einem engen Bereich um die Abtastrate statt, dadurch wird die Zeitmessung nur unwesentlich beeinflusst. Durch die Sasmple raten Umsetzung ist das Timing iim MLS Generator und Empfänger dann identisch. Ausserdem will ich nicht timing Abweichung im MLS- Generator messen sondern Schalllaufzeiten, die liegen mehr als eine Größenordnung über der Abweichung durch die Quarze.
    Etwas anders liegt es wenn man mit einem Kassettenrekorder MLS abspielt, aber das macht sowieso kein Sinn....

    docjordan
    http://www.dr-jordan-design.de

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • docjordan
    • 16. Mai 2004 um 18:52

    Soundklink hat völlig recht.
    ist das MLS-Signal asynchron, da mit 2 verschiedenen Geräten aufgenommen, kommt es zu einem Abfall im Hochtonbereich.
    Je länger die MLS sequenz desto stärker ist dieser Effekt.
    Das ist der Grund warum in WinAudioMLS eine Sample Rate conversion enthalten ist, damit kann man z.B. mit 44100.7351 Hz abtasten,
    obwohl die Soundkarte eigentlich das natuerlich nicht kann.
    Ingesamt kann man damit asynchrone Quellen synchronisieren.
    In unsere Doku sind hierfür auch Beipiele.
    Bei klasschischen messungen mit weissem Rauschen tritt diese Problem nicht auf, da hier im allgemeinen inkohärent gemessen wird.

    docjordan
    http://www.dr-jordan-design.de

  • Welche externe Soundkarte kaufen? Tascam oder Maudio

    • docjordan
    • 14. Mai 2004 um 17:52

    im prinzip geht das natuerlich.
    Man kann sogar eine MP3+ von Creative Labs mit digitalem
    SPDIF verwenden.
    Der Haken an dem obigen Aufbau mit externem AD/DA ist aber das es nicht wirklich mobil ist
    ;) da hat eine externe Karte ala m410 doch ein besseres Handling...

    Schoenes Wochenende

    docjordan

  • Welche externe Soundkarte kaufen? Tascam oder Maudio

    • docjordan
    • 12. Mai 2004 um 14:24

    Die Tascam US122 ist eher schlicht.
    Die messwerte waren nicht so berauschend aber vermutlich fuer 95%
    der Faelle OK.
    Die Phantomspeisung streut deutlich in das Signal ein.
    Schaltwandler sind halt doch recht tueckisch.
    Die Tascam ist ein reines 16Bit Geraet. Treiberqualitaet ist gut
    ganz im gegensatz z.B. zur Phase 26 von Terratec.
    Digitale interface hat sie auch keine.
    Ich persoehnlich fande sie etwas klobig, aber das ist Geschmacksache.
    Wenn man mit den einschraenkungen leben kann haben wir sonst keine Macken weiter gefunden kann.

    Die M410 bietet mehr Anschluesse, 24 Bit, digital IO, 20dB daempfung.
    etc.
    Wenns Budget keine Rolle spielt wuerde ich die m410 nehmen.

    docjordan

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • docjordan
    • 5. Mai 2004 um 13:58

    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen.
    Die grosse Bluetezeit von MLS ist eigentlich vorbei,
    obwohl die meisten noch ganz andere (altertuemliche) Verfahren einsetzen.
    Aus meiner Sicht sind die Chirp-Messungen wie die auch heissen
    interessanter. Man kann z.B. die Signalenergie in einen bestimmtne Bereich legen etc.

    Diese Messungen bieten wir neben der MLS auch an ;)

    docjordan
    http://www.dr-jordan-design.de

  • RT60

    • docjordan
    • 23. April 2004 um 17:55

    Ambesten misst man RT60 ueber die Impulsantwort,
    die man aus einer MLS-Messung bestimmt hat.
    Daraus berechnet man den Schroederplot, der es einem erlaubt RT60 zu bestimmen.
    Weitere Info unter http://www.dr-jordan-design.de
    Die Basis Version gibts manchmal bei eBay guenstig zu kaufen.
    Das reverberation Plug-in berechnet genau das oben beschriebene und zeigt den Schroederplot an


    docjordan

  • Messreport MAudio firewire m410

    • docjordan
    • 31. März 2004 um 15:57

    Ich schick den report fuer die mobile pre in kuerze rum.
    Die Karte hat sich bisher unauffaellig verhalten,
    bei ner 48kHz 16bit Karte hatte ich eh nicht mit grossen Ueberachungen gerechnet.
    Der Frequenzgang war clean.

    docjordan

  • Messreport MAudio firewire m410

    • docjordan
    • 17. März 2004 um 17:17

    Also ich vermute mal, dass die von den Messwerten mit der 410
    identisch sein sollte.
    Unterschied ist das die wohl mit 192kHz samplen kann.
    Wundert mich nur das die nicht 8x8 draus gemacht haben,
    so kann man die ADAT kanaele nicht analog ausgeben.
    Entspricht so grob was ich gesucht hatte.
    Thomann hat die aber noch nicht.
    Ansonsten waeren da noch die quata/hexa/octa/fire von egosys.

    docjordan

  • Messreport MAudio firewire m410

    • docjordan
    • 15. März 2004 um 15:03

    Hallo,

    wir nehmen Wuensche fuer spezielle Karten gerne auf.
    Im Rahmen des normalen Testens unserer Software auf diversen
    Rechnern und Soundkarten kommt als Nebenprodukt solche Messreports heraus.

    Wenn wir eine solche Karte haben, werden wir die sicher auch vermessen.
    Wir versuchen eine grosses Spektrum der interessanten Karten abzudecken.

    Zu dem Messystem:
    Ich bezweifle das das Messystem ASIO verwendet. Meines Wissens sind wir die einzigen, die so 192kHz/24Bit ermoeglichen.
    (Mache Anbieter versuchen das ueber WDM/DirectX aber meist ist nur der ASIO Treiber brauchbar)
    Daher halte ich es fuer sehr fraglich ob das (unbennante) Messystem dann mit einer anderen (besseren) Karte harmonieren wird.

    docjordan

  • Zum Thema Messung nach DIN 15905 und amtliche Eichung

    • docjordan
    • 15. März 2004 um 09:24

    Ich kann TomyN nur voll und ganz zustimmen.
    Im übrigen wurde die Problematik - wie ADMIN auch schon geschrieben hat- schon umfassend in diversen threads hier diskutiert. Bei dieser Thematik kann man sich schnell in ideologischen Grabenkämpfen verfangen, die niemandem nützen...

    docjordan

  • Zum Thema Messung nach DIN 15905 und amtliche Eichung

    • docjordan
    • 14. März 2004 um 09:05

    Um die Gesundheitsgefährdung zu beurtelien, würde man mit etwas Erfahrung in dem Bereich auch mit einem 'Radio shack' Pegelmesser auskommen.
    2-3dB mehr oder weniger sind kein Problem.
    Das was die Messungen aber teuer macht, ist das ganze reproduzierbar zu machen.
    Ich vermute mal das einige Veranstalter solche Messungen als sehr lästig überteuerert etc. bezeichnen.
    In dem Moment wo es um Schadensersatzansprüche wegen hörschäden geht, ist jeder euro in einen nachprüfbaren Messbericht Gold wert.
    Dann kann man sich nämlich sehr entspannt zurücklegen.

    Nehmen wir mal an es würde keine gesetzlichen Regelungen eingeführt werden.
    Dann würde sich der Markt über solche Schadensersatzansprüche selbst regulieren. Dann hätte auf einmal jeder Veranstalter grosses Interesse selbst ohne gesetzlich auflagen das ganze objektiv zu messen.
    Einziger Haken an dieser liberalen Methode ist, das die Ohren schon irreversibel kaputt sind....

    Auch aus meiner eignen Erfahrung sind viele VA nur mit Gehörschutz zu ertragen, und wer mal genauer hinschaut wird feststellen, das es mehr Leute im publikum sind, die 20dB Dämpfungsglieder in Ohr haben.
    Kanns irgendwie nicht sein, entweder zu geringe Erfahrung oder mangelndes Verantwortungsgefühl den Finger am Fader steuert.

    Mittelfristig wird das ganze schon in die Philosphie von ISO9001 mit Qualitätssicherung im weiteren Sinn gehen.

    schönen Sonntag

    docjordan

  • Zum Thema Messung nach DIN 15905 und amtliche Eichung

    • docjordan
    • 13. März 2004 um 17:41

    Ich sag mal so.
    Wenn es zu einer gerichtsverhandlung wegen hörschäden kommt,
    muss es schon ein manipulationssicheres Gerät in geschulten Händen sein.
    Dabei sind die geschulten Augen erheblich teuer als das Messgerät selber.
    so ist es doch egal ob es nun Klasse 2/1 oder geeicht ist.
    Insofern halte ich die diskussion um das geeignete Messgerät für überflüssig. Ich denke das die Messgenauigkeit von Klasse 2 völlig ausreicht.
    Teuer wirds, wenn bei jeder VA ein vereidigter Sachverständiger den soundcheck machen muss.

    docjordan

  • Messreport MAudio firewire m410

    • docjordan
    • 13. März 2004 um 17:32

    Ich habe ein teil der Messreports hier gepostet.
    Bei uns auf der Webseite http://www.dr-jordan-design.de
    sind auch noch weitere Messreports.

    Wir nehmen die interessantesten Soundkarten auf den Sezierteller.
    Dabei habne wir schon einige Pujnkte gefunden, die die Hersteller ungern veröffentlicht sehen.

    Die Erfahrung mit USB-Karten ist durchwachsen.
    Die Hersteller haben teilweise massive Treiberprobleme.
    Da knackts wie im alten Plattenladen.
    In der CT 6/04 wurden auch diverse USB Karten getestetet.
    Seltsamerweise wurde die Phase 26 von Terratec Testsieger.
    Gerade diese Karte hat besonders schlechte Treiber, so dass die Karte
    leider meist unbrauchbar ist. Dies haben wir in unserem Testlabor gesehen, und auch von unseren Kunden leider bestätigt, die diese Karte haben.
    Eine echte Empfehlung, d.h es funktioniert einfach alles wie man es erwartet kann ich nur für die mAudio 410 s.o. geben. Allerdings ist der Preis nicht was für jedes Budget.
    Brauchbar ist auch die Creative Labs mp3+, die die billigste USB Karte ist.

    Aktuell ist die MAudio mobile pre (USB 16 bit 48kHz mit Phantompower)
    in Untersuchungshaft.

    BTW: Kennt jemand eine externe Firewirelösung mit 4-8Kanälen analog in.
    Möglichst klein, also keine 19" studio geräte

    docjordan

  • Messreport MAudio firewire m410

    • docjordan
    • 13. März 2004 um 12:09

    wir hatten mal wieder eine fast amtliche soundkarte auf dem Labortisch.
    -firewire
    -mic in +phantompower
    -8 analog out
    -2ana.+2 dig. input

    fast-amtlich nur deswegen, weil die Karte keine symmetrischen line in/out hat.
    die Messdaten sind hervoragend, werden nur von der RME Karte geschlagen, die noch ein Tick besser ist.

    Leider haben die Hersteller USB soundkartne nicht so richtig im Griff.
    Firewire ist hier wendtlich angenehmer.
    Preislich liegt die Karte so bei 450Euro, also für Spiele etwas zu schade.

    http://www.dr-jordan-design.de/Download/MAudio_410_firewire.pdf

    dojordan

  • Zum Thema Messung nach DIN 15905 und amtliche Eichung

    • docjordan
    • 13. März 2004 um 12:04

    Hallo,

    es hätte mich auch stark gewundert, wenn dies nicht so wäre.
    In jedem Laden wird eine geeichte Waage verwendet.
    Hier regt sich keiner darüber auf.
    Meine Meinung hier zu ist: In dem moment wo jemand mit audio
    professionell arbeitet also damit Geld verdient spielen die zusätzlichen
    Kosten keine Rolle. Hier wird dann eine klare Trennung zu Hobbyisten kommen.
    In den letzten Jahren ist die Elektronik für PA + Lautsprecher derartig günstig geworden, dass sich nahezu jeder Equipment kaufen kann, wo man doch intensiv über Gehörschutz nachdenken muss.
    Dafür kommen jetzt wohl starke und teuere Auflagen, so dass das ganze wieder den Profis vorbehalten bleibt.
    Es wurde zu dieser sensiblen Thematik hier schon viel diskutiert,
    in jedem Partykeller kann jeder machen was er will, bei öffentlichen Veranstaltungen sind halt gewisse Spielregeln zu beachten....

    Es wird sicher einige geben, die anderer Ansicht ist.
    Aber wer sich über kosten für amtliche Messungen beschwert, macht dies wohl nicht professionell.

    dojordan

  • gute software für wasserfalldiagramm

    • docjordan
    • 9. März 2004 um 13:59

    Um STI oder RASTI zu implementieren kommt man an der IEC 60268-16
    nicht vorbei, weil einige Gewichtungsfaktoren nur dort drin stehen.
    In dem Schroeder Paper sind die nicht drin.
    Im Netz sind diese Normen nicht aufzutreiben.
    die IEC moechte gerne 125USD fuer 25Seiten haben, beim Beuth Verlag gibts das etwas billiger. Ansosten mal Unibibliotheken.
    Um Fragen gleich vorzubeugen ich kann Material mit copyright nicht verteilen.
    Es stimmt mich etwas bedenklich, wenn die Leute hier in einem oeffentlichen forum einen regen Tauschhandel mit Material mit copyright machen. Ist denke ich nicht der richtige Platz dafuer....

    docjordan

  • Analyzer für Pocket PC?

    • docjordan
    • 13. Februar 2004 um 10:56

    Falls das so ist, waere das ein Fall fuer unseren Support.
    Im Normalfall ist z.B. die CPU-load auf einem Celeron 300 unter win2k
    unter 20%. Da liegen andere Programme deutlich drueber :)
    Um dies zu verifizieren reicht die Demoversion voellig aus.

    docjordan

  • Analyzer für Pocket PC?

    • docjordan
    • 12. Februar 2004 um 09:06

    Also die Preisliste sollte eigentlich leicht zu finden sein.
    Hier ist der direkt Link
    http://www.dr-jordan-design.de/german/pricelist_german.htm
    Sparfüchse schauen ggf bei eBay unter "audio analyzer" :)

    Als Plattform bietet sich Pocket PC an. einafach wegen der leichetern Portierbarkeit.
    Das Eigentliche Problem sind aber die Audioanbindung.
    Über USB geht teilweise. Es gibt Compact flash Lösungen.
    Das wird aber schnell eine Bastellösung. Keiner will ein Pocket PC, eine USB Soundkarte, ein Vorvertstärker und gar ein Netzteil aufbauen....
    Preislich starten PDAa so ab 230Euro.
    Daneben gibt es ja bereits kompakte Handheld analyzer siehe Thomann.
    Dadurch ist auch der preisliche Spielraum eingeengt.
    D.h. wir würden ehr eine Profi-Lösung mit dem know-how der PC Lösung anbieten die der Thomann und andere Handhelds nicht haben.
    Wichtig ist hierbei einfach zu schauen was am Markt plazierbar ist.
    Da eine solche Softwareentwicklung alles andere als preiswert ist , muss das ganze auch wirtschaftlich sein.

    docjordan

    ***************************
    professional audio measurements
    http://www.dr-jordan-design.de

  • Analyzer für Pocket PC?

    • docjordan
    • 11. Februar 2004 um 20:35

    Wir planen eine spezielle Version
    unserer Messlöung für PDAs anzubieten
    Hier schauen wir zunächst was der Markt so fordert.
    Da wir für unsere Algorithmen extrem wenig Rechenleistung benötigen,
    kommen wir mit einem xscale 300MHz spielend aus.
    Andere Programme laufen unter 1Ghz gar nicht rund....
    Scheinbar haben es viele verlernt effizient zu programmieren ;)

    docjordan

    **************************
    professional audio mesurements
    http://www.dr-jordan-design.de

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