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Beiträge von Audiobug

  • Topteil Suche

    • Audiobug
    • 18. November 2004 um 20:48

    OT an:
    Warum aber hier keine der Eigenbauten der offensichtlich etablierten Klangwerkstatt in KA hier zum Zuge kommen bleibt mir profund ein Rätsel.
    Die sind dann doch innovativ und praxisorientiert, bzw. überlegen gegenüber dem "Industriestandart" !?
    Oder liegt die letzte Erkenntnis darin, das das eigene Produkt entweder über den ( bei korrekter Ausführung ) Preis ( der zählt ja leider mehr als die Performance, insofern diese nicht drastisch besser ist als vergleichbares ), oder aber über den Namen, sich letztlich nicht " etabliert" durchsetzen wird, und daher ein ewiges Nischendasein führen muß ??

    Ich beharre daher erstmal auf meinem Statement, und warte mal die Realitäten von Thomas Knappich ab.
    Die abzusehen sind,
    - und genau darauf wollte ich mit meiner Äusserung über Selbstbau übrigends hinaus.

    Knowhow beschränkt sich ja nicht nur auf allein akustische Aspekte.
    OT aus.

  • nexo geo s

    • Audiobug
    • 16. November 2004 um 23:45

    Geo S ist das offensichtlich kleine Besteck.
    Geo T das entsprechend Große.

    Dazwischen liegen ( leider... ) Welten.

    Geo S nur mit Geo T CD 18 Bass wird ohne die CD 12 nicht spielen. (... wobei die CD 12 nicht immer nur geflogen sein muß ).
    Dem Verleiher dieser Kombination muß daher die rote Karte gezeigt werden. Das konnte nix werden.
    Und Verlegenheitslösungen gehen bei dem Systemansatz von Herrn Robineau leider baden.

    Dazu ist die CD 18 zu "mächtig" und der ( die ) 8" (- er ) des Geo S Topteils lassen den dazu gehörigen Lowmidschub in diesem Zusammenhang fehlen.
    Das hier beschriebene Loch ist schon von der Theorie her abzusehen. ( Bumm / Zisch ).
    ( 18" tiefabgestimmter Bandpass ( ...eigentlich nicht Bandpass im herkömmlichen Sinne ) mit einer 8" / 1" Kombi in ultra - kleinem BR - Gehäuse, welche von mir aus auch in einer 8 - er Kombination aber ihren eigentlichen Klangcharakter dummerweise ( ok., im Groben, mit mehr vom ehrlichen ~ 100Hz Bass durch BR - Koppelung ) beibehält.
    Oder Gottseidank ? Ist diese ( grobe )Beibehaltung eines Klangcharakters nun ein Qualitätsmerkmal oder ein Manko ?

    Anders ausgedrückt:
    Geo S: = ( Voc ) - Topteil
    Geo CD 12: = extra Low Mid / Bass
    Geo CD 18: = Bass / Sublow
    Geo T: = Fullrange Topteil ( ab 6 Stück tät` ich sagen ).
    Mit diesem Hintergrund reichen für "gediegene" Galas bis gemässigten Pop das Geo S mit CD 12, danach käme die Ergänzung mit CD 18 ( Rock, etwas deftiger ), und wenn`s wirklich auf die zwölf geben soll, muß Geo T mit CD 18 am Start sein.
    Dann bleibt da aber wirklich nichts mehr trocken.

    Im übrigen kenne ich kein System, welches auf Installationsfehler / Winkelungsfehler dermaßen zickig reagiert.

    Aber auf der anderen Seite spricht ja eben genau dies für den Franzosen. Denn wenn man`s richtig macht ... spielt das System seine grundlegenden Stärken erst so richtig aus. Und vieles sieht dagegen blass aus.
    (N.B. Audio ist ja immer noch auch eine Frage des Geschmacks. Daher: Und um manchem jetzt entgegenzuwirken, es gibt ja beileibe auch weitere interessante Array - fähige Systeme . Und ich spreche nicht von arrayfähigen Boxen. Denn die wiederum haben andere Qualitäten. )

    Der Controller hingegen ist tatsächlich so ein Thema für sich.
    Nach bald 23 reinen Geo VA`s blicke ich das Teil ehrlicherweise immmer noch nicht so ganz. ( z.B.: Blink, blink. Was will er ( der NX 241 ) nun mir damit sagen ?? )

    Eine Alternative dazu gibt es halt noch nicht. Bei den dazugehörigen Software Updates lohnt es sich immer mind. 48h vor deren Implementierung zu warten...

    Im übrigen finde ich die Nexo Homepage ( im neuen Design ) auch ( noch ) etwas karg, aber nach Anmeldung und Registrierung tun sich da plötzlich noch Welten auf.

  • Yamaha PM5D

    • Audiobug
    • 8. November 2004 um 23:00

    Nach erfolgter "Feindberührung":
    Punkt 1: das Pult ist zu 60% selbsterklärend.
    Punkt 2: 20% erklären sich aus der DM 1000 / 2000 Praxis.
    Punkt 3: 10% dann noch aus der PM 1 D Praxis.
    Punkt 4: Der Rest aus dem Handbuch.
    Punkt 5: Das LCD ist ( Gottseidank ) nur helfendes Beiwerk.
    Punkt 6: Die Pultbeleuchtung ist fragwürdig. ( Yammerhaken war noch nie eine Lichtfirma )
    Punkt 7: Auch dieses Pult kann letztendlich nicht im Blindflug beherrscht werden...
    Punkt 8: ( Anschließend an Punkt 7 :( Und wer hat jetzt tatsächlich schon damit gearbeitet ?

    Nix für ungut.
    Aber der praktische Teil überwiegt doch auch hier den der hilfereichen theoretischen Möglichkeiten.

  • boxencharakteristik ausnützen?!

    • Audiobug
    • 8. November 2004 um 22:35

    @H.B.:
    Das wurde bislang ja auch nicht bestritten.
    Aber welches Abstrahlverhalten unter Einbezug von Distanz und ( Schall ) Leistung wäre hier wohl angebracht ?
    Bei welcher Ansteuerung ?
    Welcher ( Horn ) typ ? ( Near + Far )
    ERGO : Welches System ?
    Dann aber: Welche Vorteile gegenüber konventioneller Lösung ?
    Erfahrungswerte ??
    :(
    Man erinnere sich an die 19.. Falco-Tour !?
    War das die Relevation mit Center F2 Cluster Vocal ???
    Ich meine definitiv nicht.

  • gerichtete Basswiedergabe

    • Audiobug
    • 6. November 2004 um 21:15

    Definiert doch mal bündeln !
    180° ?
    120° ?
    oder gar noch weniger ??
    Dann fallen z.B. Meyer, Nexo, JBL und d&b gleich raus.
    ... und es bleiben TS und Martin mit den Hornsystemen.( mind. 2x5 hoch )
    Was dann dahinter passiert ist was andreas.

    Oder nehmt Herrn Kuntze mit den uralt Faltvorsatzhörnern ( Kubikmeter !! :-)) oder ( Ex- ) Hog Music aus Schweden mit dem Electrobass ( 24" Treiber mit Elektromagnet an ca. 3m langer straight Flare. Recht unhandlich, tät ich mal behaupten )

    Daher schließe ich mich dem " vergiss es" Statement mal vorab an.

  • boxencharakteristik ausnützen?!

    • Audiobug
    • 6. November 2004 um 20:46

    "Selected Function Array"
    so hieß ein damaliger Versuch aus Backnang.
    Sinngemäß: Nimm mehrere Boxen ( des gleichen Typs ) und füttere diese mit unterschiedlichem Material ( Voc / Music im primitiven Falle ).
    Erhoffter Vorteil: Eine Box, die nur Vocals wiedergibt, muß nicht auch noch die Bassdrum versuchen akkurat zu reproduzieren, was zu erhöhter Detailtreue führen sollte.
    Habe ich auf mehreren VA`s dann auch praktiziert.
    Ergebnis: Zweifelhaft, ob das nun soooooo viel besser war.
    Auf jedenfall war die PA nunmehr beinahe doppelt so groß, als eigentlich nötig. Hinzukommen dann noch so kleine Probleme, wie ich z.B. mit mehreren Boxen denselben Bereich beschallen soll, wenn diese ( zwangsläufig ) mechanisch unterschiedlich zu stehen kommen.

    Und wenn Du dabei noch Lautsprecher unterschiedlichen Typs und unterschiedlichem Abstrahlverhaltens ineinander vermengen willst,
    sehe ich eher schwarz.
    Abgesehen vom finanziellen Hintergrund.
    O.g. Projekt ist ja auch ganz leise genau deswegen ad Akta gelegt worden.

    Was aber nicht heissen soll, das man die Idee hin und wieder, wenn passend, wieder aufgreifen könnte.
    Aber dann halt bitte nicht mit unterschiedlichen Systemen.

  • Topteil Suche

    • Audiobug
    • 26. Oktober 2004 um 23:13

    ... wobei die K&F CA 1515 mit ebenjenem ( für Experten dann vernachlässigbarem ) Controller das Original der Marke XY für mich jedenfalls locker an die Wand spielt... ( leider ohne deren Abstrahlverhalten ).

    Und wieder ist man beim Thema, daß, wer Gutes will, auch entsprechend tiefer in die Tasche greifen muß.
    Schade, daß z.B. die TCS 612 hier genau deswegen schon wieder ausgeschieden ist, denn wer die mal im ( teuren ) Bi - Amp Betrieb gehört hat, und
    ( Insider ) mit ein bisschen Silikon hie und da nachgeholfen hat, wird diese Art von Referenz so schnell nicht vergessen
    ( Größe / Output / Reserven / Klang ).
    In dieser Konfiguration ( 2 CH Amp / X - Over der gehobenen Klasse ) aber halt, s.o. , schon klar verloren.

    Bleibt für mich hier nur noch AD oder Yorkville ( letztere nie gehört aber vom Ansatz her sehr interessant ).
    (( Seeburg Acoustic Line hat definitiv sein Segment, aber reisst mich halt ( noch ) nicht vom Hocker ))
    Meyer müsste hier auch preislich wohl schon ausgeschieden sein, oder ?
    EAW ? Übrigends, morgen gibt`s die in allen Punkten verbesserte Nachfolgeserie. ( Provozier, provozier.)

    Von Selbstbau würde ich abraten, es sei denn, man weiss was man will, und kann dies profund umsetzen.
    Und das schlägt sich zu, ich behaupte mal 60%, nicht in der Wahl der sichtbaren äusseren Komponenten ( Erscheinungsbild / Finish / Rigginghardware / Bestückungswahlgröße etc. ) nieder.
    Und so manches Horn sieht halt trotz des komplizierten Innenlebens äusserlich noch recht gewöhnlich aus, und manche ( passive ) Weiche lässt einen beim Nachrechnen die eigene Unfähigkeit erkennen, obwohl diese doch noch recht einfach aussieht... )

    P.S. Abkupfern ist in diesem Zusammenhang unfair.
    Noch besser machen wäre die Devise.

    P.P.S Und das kostet wieder. :(
    Brückenschlag gelungen ??

  • Meyer 700HP / Bass Array Simulationen

    • Audiobug
    • 15. September 2004 um 22:52

    Ahem,
    ne`DS - 2 macht vielleicht sehr schön Kick, aber bestimmmt auch in grösseren Konfigurationen keinen ( Sub ) Bass.
    Und schon gar keine 25Hz. ( Die fühl ich ja eher, als das ich sie höre, Referenz wären da 4 x TSW 124 mit 12 x TSW 121 , wohlgemerkt, pro Seite, und die daher flackernde Anzeige des TC 2290 daneben )
    ( Ja, das war schon für grössere Hallen gemacht. )
    Hier hinkt für mich aber daher der Vergleich.
    ( = Sowieso nicht nur ( eine ) DS 2, vielleicht mal eher mind. 4 pro Seite, ergänzt mit den 4 - 6 x 650 ).
    Das ist schon ein ganz schöner Haufen, aber da hör ich das "Loch" gegenüber der MSL 4 auch nicht mehr wirklich.
    Wieviel HP ziehst Du nun dagegen ?
    Abgesehen davon, das ich mir grad überlege, ob ich 25Hz nun generell wirklich brauche, wäre meine weitere Frage @ Kalottenschinder nun, wie der HP sich denn für immerhin 7K ( :( ) so verhält, wenn er grad 25 reproduziert, und dabei den Kick auch noch adequat wiedergeben soll (?) . Scheinbar excellent ?!
    Hier trennt sich ja aber bekanntlich die Spreu vom Weizen.
    Entweder / oder, so meine Erfahrung.
    Und ich glaube halt nicht, dass Meyer nun die DS 2 / 650 Kombination durch den HP 700 für obsolet erklären wird.
    Oder doch ?
    Dann will ich sofort nur noch HP haben...

  • Top-Konsole für <=10k?

    • Audiobug
    • 24. August 2004 um 21:45

    Äh, nee oder ?
    XL200 = DDA Lötbad ?
    Womöglich noch am Freitag nach dem frischen Montagsbad durchgezogen ???
    Kannst Du das belegen ?
    ( Würde manches Phänomen am 200 - er Tisch erklären, verhält sich doch für mich wie die alte DDA Q - Serie / aber leider ohne Handkantenschlag - Erfolg )...
    Und jetzt zum Thema Qualität nochmal bitte !
    ( Obwohl ich Midas ja liebe )

  • Channel Strips

    • Audiobug
    • 16. August 2004 um 22:42

    XL 42 und BSS DPR 901 II sind beides von mir sehr geliebte Teile...( aber noch nicht im Verbund verwendet )
    v.a. der BSS, einfach genial, z.B. zusammen mit einem KT 27 ( für Anstecker ) und für Ultimatives noch besser mit einem zusätzlichem ( Master ) Compressor...
    Da darf man dann nur noch schieben, den Rest macht die Kombi...
    Was aber ist bitte denn ein "Empirical Labs Distressor" ?
    Den kenn` ich noch nicht.
    Oder doch ?

  • Wartungsfreundliche Boxen - Wer achtet aus so etwas?

    • Audiobug
    • 11. August 2004 um 22:36

    haja.
    Function One.
    Schon mal versucht einer TSW 124 der blauen Generation des Erfinders den "Zahn" zu ziehen ?
    Viel Spaß dabei. Ist reine Kraftfrage.
    Er oder ich.
    Genauso bei Flash.
    Unmöglich bis undenkbar. ( mind 1h ).
    Oder den 15" einer Apogee 3X3 gegen den gleichen EV aber nicht originalen Apogee EV Speaker tauschen ? Nur mit Eisensäge / Raspel möglich.
    Aber das ist ( bislang ) noch kein Argument bei einer PA....
    Schade.

  • FoH-Monitore - Empfehlungen?

    • Audiobug
    • 11. August 2004 um 11:51

    wora:
    Ich kann`s mir nicht verkneifen:
    OT an:
    Ein gewisser GT aus MA brachte mal folgenden Spruch:
    Ich: Super Sound, wie machst Du das ?
    Er: Ach weisst Du, ich guck auf die Bühne, ich guck auf die Lämpchen, und dann guck ich auf die Leute. Dann passt das.
    Soweit zum Thema rumlaufen.
    OT aus.

  • FoH-Monitore - Empfehlungen?

    • Audiobug
    • 10. August 2004 um 22:36

    Ahh.
    Ein Beitrag nach meinem Geschmack.
    Wora, genauso sollte man verfahren.
    Meine "Abhören" ( falls notwendig ) orientieren sich genau so, wie von Dir beschrieben.
    Sprich PS 8, E3 (+ E12), CA 1215, UPA 1P etc, je nachdem...
    Dennoch: Als persönliche Referenz gönne ich mir jedoch manchmal meine LSR 25 von JBL, nicht ganz so Hifi wie GENELEC oder gar die japanischen Vertreter. Wenn`s aber deftig wird, bleiben die schön zu Hause, ich versuch`s gar nicht erst. Bei Klassik / moderaten Pop- Nummern aber bewährt.
    Und nicht zu vergessen:
    Wir besitzen zwei Beine :)
    Scheint aber irgendwie aus der Mode gekommen zu sein, wenn ich mir so manchen Kollegen da so anhöre.
    Das Festkleben hinterm Pult gerade wegen der Abhöre möchte ich in diesem Sinne besonders anprangern.
    Und gerade wenn ich das Programm nicht kenne, und unsicher bin, wie es denn vorne wirklich so tut, dann lauf ich halt solange, bis ich mir sicher bin.
    Abhöre hin oder her.
    Und wenn es den ganzen Abend dauern sollte.
    Wir haben ja schließlich eine Aufgabe zu erfüllen, welche nicht nur am F.O.H. so wie gewollt zu hören sein soll.
    Den Rest erledigt dann die Erfahrung.

  • ARCS

    • Audiobug
    • 31. Juli 2004 um 21:57

    Komisch.
    ( 1 )
    Also mich hat schon immer sehr interessiert, was denn so sich an Elektronik und Amping hinter dem Lautsprecher befindet.
    Ich meine halt, daß sich eine Crown mit XTA gegen eine LAB mit BSS schon anders auswirkt !!
    ( 2 )
    ( für die, die täglich mit dem System arbeiten ( ich nämlich nicht ))
    Gibt es Erfahrungen zum Heil`schen Vorschlag des Delays der HT oben zu HT unten beim doppelreihig geflogenen Cluster?
    Ich meinte da eine Lösung hörbar gefunden zu haben, wurde dieser Tage aber wieder eines besseren belehrt ( nämlich 0 und sch... auf das Delay )
    Irgendwie stimmt das ja auch, oder meinte Heil dabei ein gerade ausgerichtetes System ohne Neigung ?
    Ich finde das System in allen Bereichen sehr ausgereift, erstaunlich laut ( aber gewiss nicht für 5000 Leute ), und sehr interessant und genau im asymmetrischen vertikalen wie symmetrischen horizontalen Abstrahlverhalten.
    ( 1 Schritt und Aus is` ) Das rettet vor so mancher Unanehmlichkeit !
    Natürlich klingt ein echtes Dreiwege-System "besser", aber nenn mir mal jemand ein solches, welches z.B. dem horizontalen Koppelungsverhalten des ARCS nahekommt.
    ( 3 )
    je mehr 15" desto besser. D i e koppeln natürlich als Direktstrahler nicht so schön wie der Waveguide, aber das war mir bislang völlig egal, weil kein Problem.
    ( 4 )
    Auch eine Anzahl von immerhin 8 x 18" pro Seite ( 4 x LA 218 ) sieht mitunter recht blass aus. Nicht unbrauchbar, aber zunehmend auch nicht mein Fall.
    ( Die Auxweg-Idee führte nicht wirklich zum Aha-Erlebnis, eher schlechterer Eindruck, trotz des offensichtlich erhöhten SPL )


    Ergo: ein bisschem mehr Zeit mit dem Controller bitte, und dann ....

  • Windempfindlichkeit von LineArrays

    • Audiobug
    • 6. Juli 2004 um 23:55

    und noch mehr off - topic:
    wenn ich auf der Baustelle aufschlage, werde ich dann erst mit einer solchen Situation konfrontiert ??
    Oder wusste man das da schon vorher ?
    .. weiter, zurück zum Thema....
    oder antworten... :)

  • Linearray in grossen Festzelten

    • Audiobug
    • 28. Juni 2004 um 00:10

    guma:

    Ich dachte an ein nacktes Zelt als worst case...
    Alles andere "verbessert" doch nur..
    Aber:
    Ich lasse eine 20% Chance für ein LA... Kommst Du drauf ??

    HippeliPA:

    Soso.
    Wenn ich "schneidend scharf" lese,
    darf ich Dir jetzt bitteschön mal die folgende Fragen stellen:
    Welches System war das, bei welcher Gelegenheit, hast Du selbst berechnet und geflogen, standest Du selber hinter den Reglern und bei welcher Art von Mucke ?
    LA`s sind keine Wunderheilwaffen, vor allem dann nicht, wenn sie nicht ohne die dazu notwendige sorgfältige ( Vor - ) Planung eingesetzt werden. Erst dann können LA`s ihre Vorteile voll ausspielen. Leider scheint es mir, daß eben dieses Planungswissen mit der dazugehörigen Praxiserfahrung nicht allzuweit verbreitet ist, woraus solche, sorry, unsinnigen, weil allgemein gehaltenen, Bemerkungen wie von Dir eben erst entstehen können.
    LA betreiben heisst schon, dass man genau weiss, was man will, oder das Ding führt Dir Deine Fehler, mehr als alle anderen Systemarten, unüberhörbar vor.

    Ein Wort noch zu der von Dir angeführten Windempfindlichkeit der LA`s:
    Wenn Du Dich entspannt zurücklehnst, weisst Du auch, warum das bei dieser Systemart so deutlich ( im Gegensatz zum konventionellen Holz, welches aber demselben Phänomen erliegt ) zu hören ist. Und weisst dieses eben vor dem Einsatz desselben auch, und kannst deswegen v o r h e r darauf reagieren, statt Dich h i n t e r h e r zu beklagen.
    Das Holz ist schuld ?
    Nee, der Designer !!!


    P.S. Geschrieben nach einem nicht wirklich tollen von mir abgelieferten Sound eines Konzerts in der Gegend.
    Frust.
    Wer hat eigentlich den Ampeg SVT erfunden ?

  • Linearray in grossen Festzelten

    • Audiobug
    • 26. Juni 2004 um 23:24

    Zelt und Linearray?
    80% : Never do it.
    Ich kann vertikal zwar schön vermeiden, die Rückwand durch entsprechendes Curving und Neigung zu erregen ( beinahe unabhängig von der (Flug)höhe), aber ich sollte doch meistens schmal (ich sag mal max. 30m breit ) in die Tiefe beschallen.
    Alle LA`s , mit denen ich schon zu tun hatte ( d&b, EAW, Nexo, Meyer, JBL, L-Acoustics... ( ohne Präferenzen zu nennen ) strahlen eher breit ab ( 80° und mehr ) und würden ungehemmt saubere Reflexionen an den Seitenwänden erzeugen.
    Und diese wären innerhalb der (Lautsprecher) Membran des Zeltes auf jedenfall tödlich. Absorption der Mitten / Höhen wäre gleich null ( beinahe 100% ige Reflexionen an allen angestrahlten Stellen und damit viele ( bei "echten LA`s" gleichförmige ) Peaks, und damit aber auch eine sich als nicht mehr beherrschbar einstellende Chaos-Pegelverteilung ), den Bässen ist das Zelt zudem auch noch völlig egal, wir stehen hier sozusagen im Freifeld. ( Mid High Terror und kein Bass, und wenn doch, dann vor allem kein gleichmässig verteilter. )
    Leider kann ich aber beim LA dessen horizontales Abstrahlverhalten nicht wesentlich verändern.
    Der Bass im Zelt verhält sich hingegen wie gesagt immer so, als gäbe es das Zelt nicht. ( Vor dem Zelt ( der schwingenden Zeltmembran) super bis brachial, im Zelt besch... ). Der LA Bass bringt da auch nicht viel bessere Ergebnisse, höchstens, wenn er durch rückwärtige Dämpfungen glänzen kann, so wie das wenige Hersteller bereits bewerkstelligen können. ( weniger Zelt - Membran erregt. )
    Also lieber mit mehreren sauber ankoppelbaren engabstrahlenden Hörnern arbeiten, die penibel ausgerichtet werden, im Bass empfiehlt sich ebenfalls ein Hornsystem, um eine Richtwirkung zu erreichen ( und diese bitte entsprechend völlig überdimensionieren, je nach Musikstil ). Und ab einer Tiefe von mehr als 20 - 25m des Zelts ist hier die erste Delayline nicht wegzudiskutieren, wenn man die Frontreihen nicht in den Gehörsturz treiben will. ( Je nach Aufbau- Art natürlich.)
    Man bleibt mit dem abgestahlten Schall soweit weg von der Zeltwand wie möglich ( wie in einer Halle von deren Wand eigentlich auch, diese ist aber meist verzeihlicher ) !

    Gute Erfahrungen habe ich da persönlich mit Flash / Flood und den TSW Bässen ( 5 hoch ist ein MUSS ) gemacht, mit Alpha, C4 / C7 oder beim Rundzelt mit ARCS (eine dann unbedingt hoch geflogene Doppelreihe ).

    P.S. ...und über Zelt- temperaturbedingte Phänomene schweigen wir mal bedächtig.

  • x-large-Prozess: Hörschaden bei Konzert erlitten

    • Audiobug
    • 7. Juni 2004 um 21:03

    c5 ...
    Könnte für mich ein running Gag werden ...
    und erinnert an ein frühes Erlebnis mit einem betagten englischen Tonkutscher( Swandive, falls das noch jemand kennt :(
    (Ich, aufgeregt ) " Ey, there`s a feedback in the PA !"
    (Er, gelassen ) " Oh, is it above 10 K ? I don`t hear that anymore... "
    Off topic, aber passend !

  • F.O.H. Sound

    • Audiobug
    • 4. Juni 2004 um 12:35

    Die Hallfahnen entstehen, wenn man das Ambiente Zelt berücksichtigt. Auch mit der penibel geflogener und ausgerichteter PA lassen sich Reflexionen nicht vermeiden. Das Zelt "hallte" eigentlich ( mit mobiler Dämmmasse ) aber schon gutmütig gut, diese Raumanteile sind aber auf dem Mitschnitt nicht so toll.
    Den Rest an Diffusität erledigen dann noch die Wedges, und wenn ich da im Pegel vorne raus nicht drüber gehe, bleibt`s auch so.
    Der Kollege fuhr seine Effekte halt dazu noch so wie gewohnt, ohne die Akustik zu berücksichtigen.
    Z.B. Stimme links gepannt, aber Effekt L&R auf die PA.
    Nette Geschichte, für die, die eher Rechts stehen. ( Alle Effekte waren Mono angefahren, wie üblich )
    Das war für mich aber dann zuviel des Guten, ich mag`s eher dezent.

    Der Mitschnitt hätte z.B. auch über die zwei noch freien Auxe erfolgen können, beim SC wäre genug Zeit gewesen, da schon vorzukurbeln.

  • F.O.H. Sound

    • Audiobug
    • 3. Juni 2004 um 22:05

    Folgendes ist mir dieser Tage passiert:
    Babysitting beim Tour - Auftaktkonzert von Bill Wymann and the RythmKings.
    Musiker allererster Sahne bevölkern die Bühne, z.B. Albert Lee, Teile der Clapton `Band, Wymann ( Ex Stones ) etc.
    Man jammt entspannt in den Soundcheck, und ich darf nur Inserts stecken ( ärger, ärger ). Nun denn.
    PA ist mit Pheripherie sofort abgenommen worden, nicht ein Regler am Gast - EQ wurde bewegt.
    Alle sind also zufrieden, und ich freu mich eigentlich auf den weiteren Verlauf des Abends.
    Doch oh Graus.
    Extremes Pannig zuungunsten des zahlenden Volkes, Hallfahnen, die die Backingvocals auf dem Klo hinter dem Zelt vermuten lassen,
    Solo`s, die keine mehr sind, weil nicht geboosted ( ich sag nur Horn - Section ), und ein paar db mehr in der PA hätten auch nicht weh getan ( laut DME 32 und Amps ( Vortex und DL 3000 mit BSS X - Over an L - Acoustic ) waren + 18 dB ((!!)) frei ).
    Kern ist (wieder mal) der mitlaufende DAT Mitschnitt, der der Band hernach als Beweis der Kunst übergeben wird ( der war sicherlich sehr gut ... ).
    Ich hätte weinen können, und begab mich daraufhin nach kurzer, verständnisvoller Diskussion mit dem F.O.H. Mann ins Vorzelt, wo der Sound halbwegs annehmbar war.
    Aussage: Der DAT zählt vor allen anderen Aspekten.
    War dies also nur der Fauxpas des ersten Konzerts 2004 oder bleibt der Dat das Maß der Dinge im Verlauf der Tour ?
    Kann jemand weiteres berichten ?
    Oder ist jemand der Meinung, daß diese Vorgehensweise zum Job - Erhalt legitim ist ?
    Ich würde mir da glatt zutrauen, einen Livemix mit einem separaten "Mitschnittmix" in one Go fertigzubringen.
    Der Anblick meines Kollegen mit dem im DAT eingestöpselten Headphone während des Konzerts warf mich jedenfalls um Jahre zurück.
    Eure Meinungen hierzu ???
    Habt ihr schon ähnliches erlebt, und wie reagiert ?
    P.S. Der Griff zum Pumpgun war nicht mehr weit.

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