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Beiträge von rockline

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 21. Juli 2016 um 07:27
    Zitat von "surfvill"


    Zwei gleichwarme 27Ohmer zeigen auch dass der Ruhestrom auf beiden Seiten "normal" ist.


    Das ist natürlich eine messerscharfe Funktionsanalyse. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Da braucht man keine weiteren Messungen zu machen. Zwei mal gleichwarm passt immer.

    Zitat von "surfvill"


    Ich habe hier nun ein paar Chinaböller-Class-D-Platinen... Je zwei gebrückt und zusammen mit vier Laptopnetzeilen ...


    Baust Du da jetzt 4 Laptopnetzteile und diese Class-D Platinen ein?

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 20. Juli 2016 um 23:30

    DC Überwachung geht bei denen über PH401 Optokoppler zum abschalten des Netzteils. Crowbar oder Relais hat die Endstufe nicht, der Lautsprecher ist direkt mit den Ausgangstransistoren verbunden. Kurzschlußschutz der Endstufe ist lokal auf dem jeweiligen (Leistungs)Audio-pcb untergebracht, erkennt dort den jeweiligen Überstrom, und schaltet dann das Netzteil ab. Der ganze Klimbim rund um diese Schutzschaltung ist ziemlich tricky und wichtig. Bedenke immer, dass die japanischen Konstrukteure bei Yamaha immer etwas komplexere Layouts machen als man es auf den ersten Blick vermuten möchte. Das ist teilweise noch schlimmer als bei Labgruppen.
    Jetzt, wo Du das Dingen eh in die Ecke gestellt hast um da demnächst was umzubauen, ist es nicht mehr so wichtig die Kiste zu richten. Ich vermute bei Dir folgendes: der reparierte Endstufenblock hatte nicht nur die Endtransistoren und Treiber defekt.....und natürlich den Stepper von der Betriebsspannung, sondern noch mehr Teile.
    Ich weiß nicht, ob die Schaltung mit den beiden 27Ohm Widerständen überhaupt richtig funktionieren konnte? Also zumindest mal ohne Last......Mit einem Prüfsignal eingespeist konntest Du 1A Sinus sehen? Volle Amplitude und kein DC Offset? Ich hatte manchmal neben defekten Transistoren auch eine Menge Dioden (diese kleinen, von denen manchmal zwei in Reihe liegen) defekt vorgefunden. Und dann sind da ja auch noch diese 4,7Ohm und 1Ohm Widerstände, mit denen der Leistungsteil und Regulatorteil verbunden sind. Ich habe bei sowas immer den defekten Kanal mit dem noch funktionierenden Kanal 1:1 verglichen. Das mache ich grundsätzlich fast immer so, und bevor ich nicht einigermaßen überzeugt bin das die Schaltung wieder funktionieren könnte, gebe ich da keinen Saft drauf. Ich mach diese Vergleiche immer mit so einem Kurventracker (Huntron....VU-Data), oder mit dem Hameg Komponententester (kann aber nur 50Hz). Man kann das aber auch mit einem Ohmmeter machen. So stelle ich recht zügig Abweichungen fest, und bevor nicht alles 100% gleich ist, brauche ich noch nichts mit Betriebsspannung zu versuchen.
    Ich fand die Yamahas immer saudoof zu reparieren. Verbauter Kasten, und die Endstufenplatinen sind zwar hohe Schule der Schaltungslehre, aber totaler Kappes zum flicken.
    Aber irgendwas ist ja immer, von daher ab in die Ecke damit, und im Winter wieder ran.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 20. Juli 2016 um 07:59
    Zitat von "rockline"


    Ich überprüfe die NF-Verstärker immer am Labornetzteil. Grundsätzlich. Selten, dass ich mal an einer defekten Schaltung mit Versorgung aus dem dafür vorgesehenen

    Der Trick mit den Widerständen...das geht nur bei einfachen A/B Audioschaltungen. Buck-Konverter funktionieren damit nicht.
    Nimm ein Netzteil, einstellbar bis 2 x 50V und elektronischer Strombegrenzung. Damit kann man ja erst mal die eigentliche Endstufe testen. Später, wenn Audio klappt, dann erhöht man die Labornetzteilspannung bis zu 2 x 150V und speist in die Buck-Konverter ein....wenn da auch alles klappt (Stromaufnahme sieht man auch prima an den Anzeigen des Labornetzteils....dann erst an das richtige Netzteil anschließen.
    Netzteile für Testbetrieb im Labor gibt es zb. von Agilent (Hewlett Packard) oder Kepco. Ich habe zwei Agilent für so etwas in Reihe geschaltet, mit 2-poliger Ein/Ausschaltbox direkt am Prüfling. Der Förtig verkauft übrigens aktuell ein paar Toellner TOE 8842-130, die bis 2 x 130V und 0,6A können. Mit solchen Netzteilen repariert man Audioendstufen. Ich habe in der Werkstatt ein paar E3612A von Hewlett Packard (Agilent) rumstehen. Und für Spannungen bis 2 x 50V ein paar preiswertere PeakTech aus der 6000er Serie.
    Weiterhin viel Erfolg bei der Reparatur.

  • Real Horns

    • rockline
    • 18. Juli 2016 um 22:27

    Eine Replica von der Meyer-Sound MSL3 ist die Audio-Performance SL2 nicht. Eher ein Parallelbau. Die beiden Firmeninhaber haben die Mitteltonhörner und das HF Horn entwickelt, dass Design der Box konstruiert - und dann jeweils unabhängig voneinander produziert.
    Beide Kisten sind nahezu identisch, haben riesige Doppel-12" Hörner mit Phase Plugs, und ein HF Horn oben drin. Unten ist eine breite Reflexöffnung für die beiden 12er, womit die Box fullrangetauglich ist.
    Die Audio-Performance ist im Detail viel besser gebaut als die Meyer-Sound, obwohl beide Kisten auf den ersten Blick identisch erscheinen. Der Pegel der Box kann mit "mächtig" beschrieben werden, Reichweite ist sehr beachtlich (soll angeblich 70° schmal sein, macht aber hörbar breiter auf), und der Klang ist weitgehend untypisch für eine derartig horngeladene Box. Eher soft. Und Stackinghöhe ist perfekt - mit einem 1200mm hohen Bass drunter ist das komplette Stack 2700mm hoch.
    Hat aber alles nichts mit dem Thema Realhorns zu tun - thematisch ist die MSL3 bzw. SL2 aber ebenfalls ein eher inzwischen recht rar gewordenes Beschallungszeug.

    @Realhorn: die JBL 2435 sind doch noch recht neu auf dem Markt. Spielt der gut? Der gehört ja definitiv zum oberen Preisende. Verteilt sich die HF gut in den 8 Abteilungen des Altec 805?

  • Real Horns

    • rockline
    • 18. Juli 2016 um 19:10

    Habt Ihr an dem DCM50 den originalen Neodym ausgebaut, und statt dessen einen Elektromagneten gewickelt? Regulierst Du die Feldstärke je nach Bedarf? Interessanter Ansatz. Hat der Treiber eine Titanmembrane? Macht der Wolf von Langa nix mehr mit Altec Replicas?
    Ich kenne von B&C die DE900 und auch die DE1000 Treiber. Natürlich auch den alten DE750 - gefallen mir leider alle nicht (mehr) so gut. Bei mir haben sich die letzten Jahre und Monate sehr viele Einzelstücke diverser Modelle gesammelt. Viele habe ich inzwischen angehört und persönlich bewertet, noch in diesem Sommer will ich Messungen mit einem NTi FX100 durchführen, um weitere spezifische Eigenschaften kennen zu lernen.
    Für Beschallungen nutzen wir in erster Linie Audio-Performance SL2 und Meyer-Sound MSL3 Topteile. Beide sind nahezu baugleiche 2 x 12" Hörner mit 1,4" HF Treiber. In den Audio-Performance aus der Schweiz sind TOA HFD-651-16 Treiber aus Japan verbaut. In den Meyer-Sound MSL3 findet man modifizierte JBL2450 Neodymtreiber. Im Vergleich spielt der TOA unerreicht gut. Überhaupt der bestklingende Treiber den ich kenne. Einmal benötigte ich eine Ersatzmembrane, und stellte dabei fest, dass es sich bei dem TOA Treiber im Prinzip um einen (ich glaube der hieß) Altec 288 Nachbau handelte. Wolf von Langa verkauft(e?) ja Altec Ersatzteile, und so bestellte ich dort eine Membrane als Test. Leider hielt diese Membrane nur eine halbe Show lang, so dass ich letztlich bei TOA die Originalmembranen etwas mühselig bestellen musste. Die originalen Membranen der TOA Treiber sind aus Aluminium, und das soll im Vergleich zu Titan besseres Klirrverhalten an den Tag legen. Die Altec Membrane von Wolf von Langa hatte einen Papierspulenträger, die von TOA besteht aus einem Aludeckel aus einem Stück. Der TOA Treiber ist Ferrofluid gekühlt, und bis auf den einen Ausfall, haben wir null Probleme mit den Membranen.
    Der JBL 2450 aus den MSL3 klingt im Vergleich nicht so peppig, hat aber ebenfalls eine von Meyer umgebaute Aluminium Membrane. Den Unterschied zu einem Titanmembran bestückten 2450 hört man deutlich, der plärrt regelrecht.

    Zitat von "schotte"

    Tach,
    wäre der BMS 4599 Treiber nicht was für Euch ?!?
    :wink: Schotte


    Das ist ein interessant gemachter Treiber. Ich habe viel mit BMS4590 gebastelt, aber auch sehr viele 1" und 1,4" von BMS verbaut. Mit dem Klang von BMS Treibern bin ich nicht so wirklich glücklich, sehr laut sind sie alle - aber irgendwie ist es eine Mühe die zu entzerren. Egal welches Modell. Den BMS4590 finde ich besonders extrem, dass ist schon eine Aufgabe die langfristig eher erfolglos ist. Gegen den TOA hat das beispielsweise keine Chance. Der 4599 ist auf jeden Fall auf dem Papier ein Treiber der mich neugierig macht, leider habe ich den bislang nicht anhören können.

    Zitat von "realhorns"

    ... Ich spiele mit Lautsprechern...
    ... Ich hab vor über 10 Jahren angefangen zu bauen und weis auch nicht so genau „wer mich dazu treibt“ Auf alle fälle macht es mir voll Spaß, drum mach Ich es.


    Super Sache....gefällt mir. Schon schräg, aber einfach eine andere Liga als die ganzen Linienstrahler und italienischen Kirchenlautsprecher. Die MSL3 und SL2 Kisten nutzen wir ebenfalls bis heute. Mit eigenen Presets und prima Ergebnissen.
    Und: endlich mal wieder eine interessante Geschichte rund um Männer Lautsprecher. Wir sind aktuell dabei einen Schwung günstig erstandener 15" Hornbässe zu integrieren. Sound ist schon mal ziemlich wuchtig, Messungen machen wir die Tage draußen. Ist auch so ein Bastelprojekt mit dem ich was spezielles vor habe. Dazu habe ich auch noch ein paar JBL-075, JBL-375 und ein paar TOA HLS-3806 12" hier liegen, die ich dann noch verbauen möchte. Zu allem noch eine alte Accuphase PRO-F50 4-Wege Analogweiche. Mal schauen was das wird :wink:

  • Real Horns

    • rockline
    • 17. Juli 2016 um 20:26

    Klingt das komplette Material besser als die vielen Line-Array Anordnungen, die man bei solchen Feierlichkeiten wie Tomorrowland, oder das jetzt kürzlich gelaufene Parookaville hören kann?
    Vom Stil her passt Real Horns viel besser in diese Szene.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 6. Juli 2016 um 23:06

    Man hört die dynamische Regelung wegen der Speicherdrosseln. Das ist ja signalabhängig moduliert.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 6. Juli 2016 um 16:50

    Das ist ganz einfach gemacht:
    Ein Schaltnetzteil stellt die Betriebsspannung bereit, sagen wir mal 2 x 140V.
    Auf den beiden Verstärkerkanälen ist jeweils eine "EEEE...Engine" genannte Schaltung verbaut. Die macht folgendes:
    Die Endstufentransistoren bekommen in Abhängigkeit der Aussteuerungsamplitude nur so viel Betriebsspannung (von den maximal 2 x 140V) ab wie benötigt wird. Dadurch ist die Verlustleistung sehr gering (da ja kaum zuviel Spannung zum verbraten da ist). Ist also so ähnlich konstruiert wie eine 2 oder 3 stufige Class H - aber eben dynamisch gesteuert. Quasi stufenlos. LabGruppen ist übrigens genau so gebaut.
    Natürlich kann in dieser vor den Endtransistoren geschalteten Regelstufe auch eine Menge platt gehen. Von daher ist der Reparaturaufwand etwas höher.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 5. Juli 2016 um 20:33

    Die Toshiba Treiber sind nicht ganz ohne. Immerhin 100MHz Bandbreite und beachtliche Stromverstärkung selbst bei hohen CE Spannungen. Ersatztypen mit gleicher Spannungsfestigkeit und 1A gibt es ohne Probleme (TIP50)....aber da ist Bandbreite und hfe eher schwach. Farnell hat in letzter Zeit recht wenig spezieller Transistoren am Lager...alles was irgendwie mit ROHS zu tun hat gibt es nicht mehr.
    Ich bestelle in letzter Zeit, genau aus dem Grund der Nichtverfügbarkeit bei Farnell, vermehrt bei RS. Vielleicht hat ASWO noch diese Toshibas am Lager, kann ich die Tage mal nachschauen. Sonst hier: http://www.mouser.de/Search/Refine.aspx?FS=TRUE&N=4294588990+4294600509+1323043
    Du könntest aber auch bei Schierbecker in Hamburg die Originalteile bestellen. Bei Yamaha Reparaturen mache ich das oft, bevor ich da lange herumexperimentieren muss.
    Die SC5200/SA1943 kann man auf jeden Fall einbauen. Dann aber alle Endtransistoren umbestücken.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 2. Juli 2016 um 13:22

    Sooo...
    Reichelt IGBT: nimm Farnell, RS oder Mouser. Mit den von Reichelt...sorry - aber da weiß man nie genau was das ist.
    Labornetzteil +/- 30V: reicht um die Audioverstärker zu testen. Aber dann bitte hinter die Railregelung einspeisen. Oder Kurzschluss mit Ohmmeter suchen!
    Railregelung: mit Ohmmeter prüfen, MOS durchmessen, Gatetreiber nachmessen...halt das ganze Zeug.
    Viel Erfolg.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 2. Juli 2016 um 12:35

    Die beiden NF-Verstärkerkanäle müssen vor Inbetriebnnahme am SNT vorab natürlich für gut befunden worden sein. Hast Du da einen Kurzschluss drin, dann erklärt das auch den Schaden am SNT wegen Überlast, und es haut das reparierte NT wieder durch.
    Also nochmal von vorn. Sofern das reparierte Netzteil tatsächlich funktioniert, misst man immer erst die anstehenden Sekundärspannungen ohne angeschlossene Verbraucher. Es sei denn, Du weißt genau das die nachfolgenden Schaltungen korrekt funktionieren.
    Ich überprüfe die NF-Verstärker immer am Labornetzteil. Grundsätzlich. Selten, dass ich mal an einer defekten Schaltung mit Versorgung aus dem dafür vorgesehenen Endstufennetzteil messe (und arbeite).
    Yamaha's dieser Baureihe habe ich bestimmt schon 10...12 x repariert. Immer Netzteil, fast immer die Einschaltstrombegrenzung, aber auch schon mehrfach die Schaltung auf der primären Trafoansteuerung. Es gab (soweit ich mich erinnere) immer eine zu behebende Ursache. Entweder die nachfolgenden NF-Verstärker, oder Gleichrichter, Elko Sekundär. Primär war sowieso immer eine Menge defekt, so dass ich da keine direkten Ursachen in der Primäransteuerung folgern konnte. Hat mich auch nie so wirklich interessiert - Teile raus, neu rein, und dann in Betrieb nehmen.
    Glühbirne in Reihe...alter Bauerntrick...ist aber für Schaltnetzteile nicht so gut geeignet, da selbige mitunter stoßartige Stromaufnahmen haben. Wo kamen die Transistoren eigentlich her? Erste Wahl, ordentlicher Lieferant? Kritisches Bauteil....hier muss schon mal alles 1A sein.

    Fazit: vermutlich hast Du am Netzteil einen defekten NF-Verstärker sitzen > Kurzschluss. Schau das mal an, und dann muss der erst mal repariert werden. Ich meine, dass ist doch auch so eine geregelte Spannungsschaltung....EEEEngine nannte Yamaha das...da ist meist neben ein, zwei defekten Audioendtransistoren auch einer der beiden MOS defekt. Wird also ein eher abendfüllendes Projekt. So zwei, drei Stunden gehen mit Sicherheit in die Kiste.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 30. Juni 2016 um 13:23

    Wie gesagt...das Relais zieht erst wenn das Netzteil komplett arbeitet, also Sekundärspannungen. Nicht das Hilfsnetzteil. Viel Erfolg bei der Reparatur.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 30. Juni 2016 um 12:59
    Zitat von "surfvill"

    Du schreibst Q405... meintest Du Q406 oder soll ich mir den doch mal angucken?

    Ja...genau...hab da nicht so genau hingeschaut. Grundsätzlich würde ich am Tracker alle Transistoren kurz checken...macht wenig Sinn da einen angeschlagenen sitzen zu lassen, und die Schaltung zischt erneut zusammen.
    Kauf Dir erste Wahl Halbleiter...Farnell, RS, Mouser etc....keine Experimente von ebay. Geht sonst in die Bux.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 30. Juni 2016 um 12:53

    Die beiden N-Kanal IGBT's waren erst kurzgeschlossen, dann Überstrom, und dann Deckel weg. Danach offen.
    Ursache dafür ist oft der Low/High side Treiber IR2110, vielleicht hatten die beiden IC wegen eines defekten 7815 tatsächlich zu wenig Vcc. Zum H/L Treiber gehört ja noch so ein PWM Modulator...das andere 8-pol IC. Ob dieser auch im Eimer ist kann man erst testen wenn die Mühle Feedback über den Optokoppler bekommt. Anstelle des 7815 legt man 15V an die Vcc der beiden IC an, und steuert Anode/Katode vom TLP421 separat (über Vorwiderstand) an. Dann sollte die Schaltung (auch ohne die zwei Leistungstransistoren und ohne Netzspannung) lostuckern, und man kann an Low und High vom 2110 Impulse messen.
    Die 6V im jetzigen Zustand gründen sich auf die nicht bypass geschalteten Einschaltstromwiderstände. Erst wenn Sekundär am NT Spannungen aufgebaut sind zieht RY401 (der bekommt seinen Plus indirekt auch aus der gleichen Quelle wie der Optokoppler). Und erst dann bekommt der 7815 am Eingang über den Hilfstrafo richtig Spannung. Die internen Dioden in neuen IGBT's sind übrigens kein Grund die verbauten auszulöten. Kann man sitzen lassen.

  • Yammi P7000S plötzlicher Tod

    • rockline
    • 30. Juni 2016 um 09:23

    Q405 und Q407 durchmessen, R420/R421, IC402 ist fast immer mit defekt. Ist F401 noch in Ordnung? Unbedingt auch R424 bis 427 kontrollieren. Spannung hinter D401 ist noch da?
    Die beiden Zementwiderstände sind nur für Einschaltstrombegrenzung zuständig, wenn die platt sind zieht nicht mal RY401.

  • Crest CA12 defekt

    • rockline
    • 19. Juni 2016 um 20:24

    Das ist eine Multilayer Platine, also auch Leiterbahnen innen. Diese Verstärker kenne ich recht gut aus Reparaturerfahrungen. Es gab da interne Kurzschlüsse oder hochohmige Verbindungen. Weiß nicht mehr genau, auf jeden Fall etwas, was man nicht reparieren konnte, und was richtig mies war. Auf der hinteren Platine ist fast die komplette Vorstufe untergebracht, einschließlich Limiter, Clip Anzeige etc.
    Viele CAxx hatten dieses Problem.

  • Crest CA12 defekt

    • rockline
    • 12. Juni 2016 um 13:08

    Die Platine auf der Rückwand ist defekt. Kann man nicht reparieren.

  • Gesucht: 19" 1-2 HE Mixer in ordentlicher Qualität

    • rockline
    • 23. Mai 2016 um 23:15

    sowas machen wir hiermit:
    https://www.monacor.com/de-de/monacor/…yer/dmp-130mix/

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • rockline
    • 19. Mai 2016 um 11:28

    In dem Fall ist das genau der Punkt: bei einem QL1 lege ich Custom Fader Layer an und versuche alles was benötigt wird auf ein Layer zu legen. DCA Gruppen (davon hat das Ding 16) brauche ich überhaupt nicht. Bei den physikalischen Eingängen an der Stagebox bedeutet die Belegung erst mal nichts, hier kann alles wie gewohnt gesteckt werden (Kick, Snare, Hihat...)
    Bei einem M32R (19") ist die physikalische Anordnung der Eingänge an der Stagebox ebenfalls noch nebensächlich, da ich hier alles in DCA Gruppen verlege.
    Kommt ein Tablet zum Einsatz sieht die Welt anders aus. Jetzt überlege ich genau wie ich die Reihenfolge der Kanäle in der App vom Tablet sinnvoll anlege, damit ich nicht so viel hin und her springen muss.
    Grundsätzlich ergeben sich daraus aber auf den ersten Blick unlogische Reihenfolgen, auch wenn kein Tablet benutzt wird, und die gleiche Show für die gleiche Band auch mal mit Mixer gegenüber der Bühne benutzt wird.
    Bei neuen Bands kommt immer eine Standardszene zur Anwendung. Die haben wir in allen Mixern bzw. jeder der damit arbeitet hat sowas. Es gibt noch ein paar specials die jeder so für sich als zielführend inne hält, und die dann je nach Gusto verwendet werden. Hier kommt mir beispielsweise der Masterteil der Yamaha QL/CL sehr zugute.
    Arbeitsabfolge im allgemeinen: außer an diese älteren Presonus Mixer mit den vielen LED Ketten kann ich mich an alles gewöhnen. Die Presonus Geräte kann und möchte ich in meinem Alter aber nicht mehr verstehen. So etwas düfte der vor Ort Kollege gleich abbauen, weil ich dann lieber mit einem selber mitgebrachten Gerät arbeiten würde.

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • rockline
    • 19. Mai 2016 um 10:20

    Ja, bei einem 16er Layer (oder noch weniger) belege ich die Eingänge nach "wichtigkeit". Für mich sind wichtig: BD, SN, HH, Git, Key, Vocals der (Lead)Sänger. Damit kann ich schon arbeiten. Unwichtig sind Bass, alle Toms, OH sowie Backingvocals.
    Bei Ipad Benutzung ist die sinnvolle Anordnung mangels Custom Fader Layer ebenfalls im Vorfeld schon zu bedenken. Bei einem DCA fähigen Pult kann ich aber (hat nix mit Ipad & Co zu tun) letztlich die Gruppen so belegen und prima arbeiten:
    DCA1: alles was Fell hat / DCA2: alles was Blech hat / DCA3: Git / DCA4: Keys / DCA5: Back Voc / DCA6: Lead Voc / DCA7: Voc Fx / DCA8: Delay - fertig.

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