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Beiträge von rockline

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • rockline
    • 19. Juli 2007 um 20:09

    So, es gibt neues:
    Das Schutzleiterproblem ist gelöst: die Netzteilplatine hat eine Befestigungsschraubenverbindung zum Blechgehäuse. Bei meinem Gerät war diese Verbindung durch schwarze Farbe "isoliert" - nach freikratzen hatte ich Kontakt. Und das Positive an der Sache ist, dass die Kaltgerätedose Platinenseitig am PE Verbindung hat!

    Also, es gibt eine Erdung - wenngleich auch ziemlich dürftig! :!:

    Mein Test mit der 60Watt Glühlampe war positiv. Die jeweiligen Kontakte 1+ und 1- des Speakons führen jeweils +75VDC mit voller Leistung gegen Gehäuse!
    Das bedeutet im Umkehrschluß höchste Vorsicht bei diversen Rackverkabelungen, Speakon oder Multipolblenden etc.
    Kommt einer der beiden Kontakte (1+ oder 1-) gegen das Gehäuse bzw. die Masse des Amps, dann knallt es richtig!
    Das man bei 75VDC schon lecker einen geschossen bekommt brauch ich nicht erwähnen.

    Im Anschluß daran habe ich die Stufe am Lastwiderstand bei CD Musik eine Stunde vollgas laufen lassen. Das ging problemlos - jedoch war es mir noch nicht möglich die Amplitude zu messen! Dazu benötige ich etwas Zeit um den Meßkreis zu entkoppeln. Was mir bei einer überschlägigen Messung mittels galvanischer Trennung über eine passive DI-Box auffiel war die Sägezahnmodulation des PWM: am Ausgang stehen 212kHz an, die irgendwie ständig anstehen. Die entsprechenden harmonischen könnten das fiepen aus dem Lautsprecher erklären.
    Bislang schreibe ich hier nur kurze, recht oberflächliche Impressionen aus meiner Werkstatt auf. Zur Zeit habe ich da einiges zu tun, und somit beschäftige ich mich nur beiläufig mit dem Probanden von QSA.
    Daher sind Aussagen wie zb. die 212kHz noch mit Vorsicht zu genießen. Der Meßaufbau mit der DI-Bos ist Suboptimal, dass Lautsprecherkabel an sich wirkt wie eine UKW Sendeantenne (man hört im Radio wie man das Kabel bewegt....), demnach ist meine ganze Untersuchung der Vorgänge noch nicht richtig geplant und durchdacht.

    Am kommenden Wochenende werde ich den Verstärker 3 Tage an 4x 18" Subs betreiben. Im Anschluß daran gehts ernsthaft auf den Meßplatz - und dann gibts einen Bericht.
    Stefan

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • rockline
    • 19. Juli 2007 um 14:46

    Das der Schutzkontakt nicht angeschlossen ist geht natürlich nicht in Ordnung! Das werde ich auch noch nachrüsten.
    Im Gerät gibt es aber auch keine Gehäusestelle, wo man den PE direkt befestigen könnte........Bohrmaschine ich hör dich drehen......

    Zur Schaltung selber: die Endstufe besteht pro Kanal aus einer H-Brücke mit insgesamt 8 x IRFP250n!
    Je zwei davon sind paralell geschaltet.
    Sämtliche IC Bezeichnungen sind abgeschliffen - man vermutet wohl Nachbau. Dabei ist das im Grunde nix besonderes.
    Die Ausgangsfilter für den Speaker sind äußerst dürftig ausgelegt - daher auch die Reste des Dreieckschwingers aus den Hochtönern.

    Sehr fraglich stimmt mich die Wärmeentwicklung im Leerlauf. Ohne Deckel kann man das Gerät nicht lang betreiben, da die beiden Radiallüfter so die Wärme nicht nach außen befördern können.
    Die Wärme entsteht durch die schwingende H-Brücke, wieviel Temperatur bei Modulation unter Last dabeikommen messe ich die Tage!

    Zur Leistung: ich bin jetzt nicht so der PWM Profi, aber eine H-Brücke mit 150V Versorgungsspannung dürfte sich meiner Überlegung nach verhalten wie ein Class AB mit 2 x 75V Ub!? Man kann in etwa abschätzen was da so rauskommen dürfte!
    Genaueres demnächst.......

    Denkt ans messen der DC Verhältnisse Männer! Ich check später in der Werkstatt mal wieviel Strom die 75V gegen Gehäuse so anbieten, werde meine Zeilentrafohorizontalendstufenlast mal anklemmen (230V/60W Birne :D )
    Stefan

  • Problem mit Crest CA AMP

    • rockline
    • 18. Juli 2007 um 20:23

    Ist ein typischer Fehler für Crest CA12:
    Die CA Endstufen haben nach einigen Jahren defekte Platinen an der Rückseite!
    Die Multilayerboards haben/bekommen interne Leiterbahnfehler, die exakt die Fehlfunktionen der Clip LED's, der Protection usw. inkl. leuchtender LEDs usw. verursachen.

    Abhilfe nur durch neue Boards, sofern man sie denn bekommt.
    Stefan

  • Altair E3

    • rockline
    • 18. Juli 2007 um 18:44

    Ich hatte zwar mit dem Pult live nie etwas zu tun, habe mich aber auf der PLS eingehenst damit beschäftigt.
    Das e3 ist ein total faszinierendes Pult mit sehr schöner Ausstattung. Der Sound im Kopfhörer ist brilliant, der Headroom der Micamps sehr gut, das Arbeitsfeeling an dem Tisch ist sehr souverän.

    Preislich lag das in der größten Ausstattung inkl. Amptowncase usw um die 33K VK meine ich. Dafür bekommt man ein ausgesprochen sympathisches Pult!
    Die Geräte von Altair sind vollkommen konventionell aufgebaut, man versteht in Spanien was die Kunden wollen.......
    Leider geht die Zeit der großen Analogkonsolen einen eigenen Weg, aber das Altair e3 war lange Zeit mein Favorit, wenn ich das Geld gehabt hätte.
    Stefan

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • rockline
    • 18. Juli 2007 um 18:28

    So, vergessen habe ich das Gerät nicht - in den letzten Tagen habe ich mich wirklich eingehender damit beschäftigen dürfen.

    Bevor ich viel dazu sage muß ich diejenigen unter euch, die ebenso eine QSA besitzen, bitten mal was nachzumessen:

    Auf dem Bild messe ich grade die DC Verhältnisse des positiven Speakerouts gegen das Gehäuse! Zur Erklärung muß man wissen, dass die QSA eine BrückenPWM enthält, die keinen auf Chassis bezogenen Speaker Minus hat!
    Die Sicherung im Bild ist ein 20A Modell im Miniformat, dass in Reihe mit dem Plus der Speakonbuchse liegt.
    Die DC Messung kann auch von außen am Gerät erfolgen, also an einem offenen Speakonstecker!
    Ich will wissen: wie hoch ist die Spannung 1+ gegen Gehäuse, und wie hoch 1- gegen Gehäuse?
    Die Spannung 1+ zu 1- (also der Lautsprecherausgang) ist übrigens Offsetmäßig unauffällig mit 60mV.
    Bitte passt auf was ihr macht - kein Scherz! Bitte nicht die Speakonkontake gleichzeitig mit der Hand am Gerät berühren........

    Die Versorgungsspannung der PWM Stufen ist übrigens 150VDC positiv.............


    Dann bitte ich noch um eine Ohmsche Messung der Kaltgerätebuchse Anschluß PE gegen das Gehäuse (das ist ja aus Metall). Ich will wissen ob der Schutzkontakt angeschlossen ist, oder nicht? Man beachte still das Bild....

    Soweit erst mal, Stefan 8)

  • such den fehler!

    • rockline
    • 16. Juli 2007 um 20:35

    Nochmal, solche Poller kann man mit einem Drei/Vierkant entriegeln und wegnehmen....

    Garantiert sind ein/zwei mit dieser Verriegelung ausgestattet. Welchen Sinn (außer Be- und Entladezone für Berechtigte) sollten diese Poller sonst haben?
    Stefan

  • such den fehler!

    • rockline
    • 16. Juli 2007 um 14:59

    Schon mal was davon gehört das man die Pöller rausnehmen kann? Haha...

    Oder ist da was besonderes was ich nicht kapiere?
    Stefan

  • Welcher Röhrenkompressor würdest "du" nehmen ? ? ?

    • rockline
    • 14. Juli 2007 um 12:53

    Kennt eigentlich jemand diesen hier?
    Ist zwar kein Kompressor, aber interressant:
    http://www.artproaudio.com/products.asp?type=79&cat=1&id=93

    Passend dazu gibt es noch den Röhrenkompressor PRO VLA.

    Macht mich extrem neugierig, wobei ich auch weiß das ART nicht unbedingt unerschwinglich ist..... :wink:
    Liegt VK um die 500.-!
    Hat jemand Erfahrung mit dem Gerät?
    Stefan

  • Chevin vs. LAB.gruppen

    • rockline
    • 12. Juli 2007 um 20:16

    Das geht auf jeden Fall mit der LAB!
    Aber auch die Asid ist brauchbar.

    Die Chevin A2000 ist nicht unbedingt der Killer wenn es auf Headroom ankommt, daher am 212T recht müde. Dieser Verstärker ist auf 2 Ohm optimiert.

    Was sonst noch sehr nett wäre ist RAM S 4004 für die Bässe, und RAM 4044 für die Tops. Sind beides 4 Kanal Amps mit 4 x 950W - die 4004 ist für 2 Ohm, und die 4044 für 4 Ohm optimiert!
    Vorteil bei dieser Lösung: 8 Kanäle (Monitoring nicht vergessen :wink: ) für unter 4keuro! Und mit jeweils 9kg sehr leicht.
    Stefan

  • Yamahas Studio Manager und Windows Vista....

    • rockline
    • 9. Juli 2007 um 21:39

    Die USB Treiber hatte ich bereits gefunden, die Studiosoftware habe ich installiert - das einzige was Vista mir davon anzeigt ist das pdf Manual :evil:

    Keine Ahnung mehr - dennoch Dank für eure Hilfe!
    Stefan

  • Yamahas Studio Manager und Windows Vista....

    • rockline
    • 9. Juli 2007 um 20:43

    Genau das wäre es vielleicht. Denn der Link von mir hält nicht was er verspricht!
    Die neuen Midi/USB Treibe habe ich installiert. Auch die Studiomanagersoftware die ich auf CD hatte. Doch die läßt sich zwar installieren - aber nicht starten :(

    Das sagt Yamaha dazu:
    "About Windows Vista compatibility
    We are actively working on updates of our software for running on Windows Vista. These updates will be available soon so please wait. We do not recommend or support running current versions on Windows Vista at the moment"

    Hier stehts: http://www.yamahaproaudio.com/downloads/firm_soft/
    Stefan

  • Yamahas Studio Manager und Windows Vista....

    • rockline
    • 9. Juli 2007 um 19:21

    .....weiß jemand wann ein Update der Studio Manager Software für Windows Vista rauskommt?
    Ich bekomme es auf Vista nicht ans laufen, Yamaha sagt in den FAQs aus, dass daran gearbeitet wird.

    BTW: hat jemand mal versucht den Studiomanager auf der Yamaha Seite zu benutzen?
    http://www.yamaha-europe.com/yamaha_europe/…country=germany

    Ein Witz....dass scheint nämlich nicht der Download für den Studio Manager zu sein, sondern irgendwas zum updaten des Pults!
    Stefan

  • verwendung von einem vitalizer sinnvoll?

    • rockline
    • 7. Juli 2007 um 14:00

    Ich hatte letztens auch mal einen Vitalizer, der im Zuspielerrack montiert war, in den Insert einer GL4000 gesteckt. PA war schon dicke Stadtfestsorte, geflogen mit 1000 Subs usw.
    Beim Soundcheck drehte ich ein wenig daran herum, und fand es sogar wiedermal beeindruckend gut!
    Als um 22h die Band spielte fand ich den Sound der PA schwach und ziemlich ohne Flamme....hab alles mögliche im Mix probiert - dachte schon es wäre nicht mein Tag. Besonders der Bass schob nicht gescheit!
    Nach 30 Minuten hatte ich dann plötzlich die Erleuchtung, ab hinters Pult und die Inserts gezogen - und Voila........Schub ohne Ende!

    Zwar war nun die Panoramabreite und die merkwürdig künstlichen Höhen weg - aber es gab wieder Bums und Leben.
    Tja, auch so kann's gehen.
    Fazit: für Live auf großem Holz sind mir die Durchgangsverluste zu deutlich, der Unterschied war zu krass!
    Stefan

  • QSC 1000 muss sich warmlaufen?

    • rockline
    • 7. Juli 2007 um 13:50
    Zitat von "DirkB"

    Vermutlich etwa SO, wie es der selige Willi Studer 1969 in seinem A50 baute.

    DirkB

    Nee, dass ist doch eine konventionelle Gegentaktendstufe. Normale Standardbauweise!
    Stefan

  • QSC 1000 muss sich warmlaufen?

    • rockline
    • 6. Juli 2007 um 14:48

    Zu Crest:
    Ich habe es schon soo oft geschrieben:
    Crest CA Endstufen (CA12) haben defekte Platinen an der Rückseite!
    Diese Multilayerboards haben/bekommen interne Leiterbahnfehler, die exakt die Fehlfunktionen der Protection inkl. leuchtender LEDs usw. verursachen.

    Abhilfe nur durch neue Boards, sofern man sie denn bekommt.
    Das die Erscheinungen durch Wärme verändert werden liegt in der Natur eines Multilayers!

    Nochmal zu QSC: diese Geräte haben den gemeinsamen "Massepunkt" der Elkos am Lautsprecherausgang geschaltet. Die Versorgungsspannung des Gleichrichters liegt an den jeweiligen Plus und Minusenden dieser Reihenschaltung. Paralell zu den Plus und Minusenden klemmen die Endtransistoren, mit Bezug auf Masse! Unter Aussteuerung werden die Elkos jeweils gegen Masse entladen - am Mittelpunkt entsteht als Differenz das Nutzsignal, sprich der Lautsprecher!
    Wer es nicht versteht: egal.
    Die Elkos haben mehr Funktion als die reine Siebung der Betriebsspannung, daher sind diese Bauteile bei QSC stärker beansprucht als bei konventionellen Geräten - ergo auch eher kaputt!
    Stefan

  • QSC 1000 muss sich warmlaufen?

    • rockline
    • 5. Juli 2007 um 14:40

    QSC hat keine Siebelkos. Das was im Amp an Elkos zu sehen ist sind die Ausgangskondensatoren - die liegen in Reihe mit dem Lautsprecher!
    Im entfernten Sinne sind es dann wiederum "Siebelkos" - aber egal.

    Ja, da könnte einer von defekt sein. Vielleicht hat sogar einer von denen schon eine Beule im Deckel......
    Stefan

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • rockline
    • 30. Juni 2007 um 13:20

    Ok, wir haben nur die eine besorgt, und die teste ich nächste Woche genauer.
    Stefan

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • rockline
    • 30. Juni 2007 um 08:47

    Ich habe eine QSA von Ebay kommen lassen. Die Endstufe, von der hier seit 6 Seiten gequasselt wird!
    Ich teste sie eingehender in der nächsten Woche, auch was die Ausgansgleistung betrifft.
    Stefan

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • rockline
    • 29. Juni 2007 um 14:24

    Nun geduldet euch doch mal ein wenig!
    Wir haben auch so einen Amp bekommen, und checken das nächste Woche.
    Bisher hatte ich keine Zeit dazu.
    Stefan

  • Olympische Spiele 2004 Athen

    • rockline
    • 27. Juni 2007 um 22:06

    Schönes Thema hier im Zusammenhang mit AudioPerformance!
    Wir haben 4 Tops des Typ SLII, die nahezu identisch mit den Meyer MSL3 sind.
    Die Kisten klingen erstklassig, tonal besser als unsere GAE Director. Allerdings nicht so laut, was in erster Linie an den begrenzten Pegeln aufgrund der Verstärkersenseleitungen liegt.

    tony iglesias: habt ihr noch Pläne von den originalen Controlern zur SLII? Ich meine die mit den 3 Wegen.
    Der Grund ist folgender: ich plane den Einbau eines zusätzlichen HF Treibers+Horn (90x40) ab 8KHz! Die originalen Treiber werden ja via Kontrolerkorrektur ab 10k mächtig mit einem Shell gepusht. Um mit den zusätzlichen Treibern hier kein Inferno zu erleben, möchte ich diese Anhebung senken - ein Blick in den Plan würde es leichter machen.
    Die Zusatztreiber/Horn möchte ich mit einem 18dB Passivfilter paralell zum 1,5" legen! Als Treiber verwende ich in diesem Fall den BMS 4538!
    Wenn es gelingen sollte diese Zusatztreiber/Hörner phasenmäßig gut einzubauen, und die Box anschließend feiner zischelt, wäre alles perfekt.
    Ansonsten ist die Box, insbesondere in den Bässen und Mitten, unglaublich gut. Die klangliche Natürlichkeit, sowie das immens auffällige Abbildungsvermögen für Hallräume, als auch die Reichweite sind mehr als beachtlich!
    Nochmals Glückwunsch zu dieser Riesenbox -
    Stefan

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