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Beiträge von rockline

  • Die "Flunder" - Revolution im PA-Bau?

    • rockline
    • 7. April 2007 um 08:50
    Zitat von "Marco Kern"

    ..das Bild auf K-Array.com zeigt den geöffneten Sub.

    Da isser:

    Das dieses hier der Sub ist wußte ich bereits beim ersten betrachten der K-array Seiten. In meinem Posting weiter oben bezog ich mich auf den Aufbau des KH4 Top, dass ja nun auf dem anderen Bild schön zu erkennen ist!
    Wo sind im Top die 12 x 8"? Ich sehe nur 10......
    Ist aber funktionell auch egal....
    Stefan

  • Die "Flunder" - Revolution im PA-Bau?

    • rockline
    • 7. April 2007 um 08:26

    Was mach ich nur mit Dir?
    Soweit ich das erkenne sind dort 10 kleine Chassis und 4 sichtbare BMS HF-Treiber zu sehen, der 5. BMS wird wohl hinter der Abdeckung sitzen.
    Wenn dort 12 Chassis verborgen sind, umso besser......

    Aber das Bassmodul wird das doch kaum sein, wozu dienen die HF Treiber dann?
    Stefan

  • Die "Flunder" - Revolution im PA-Bau?

    • rockline
    • 6. April 2007 um 23:37
    Zitat von "linearray"


    Ueber passende Delays der drei mittleren Treiber oder mit mechanischer Verstellung.

    Gruss, Andi

    Das ist mir klar, beim flüchtigen betrachten des pdf über dieses System fiel mir nur auf "2x 8" Neodym und 1,75" Neodym" - was bei mir den Eindruck hinterließ es mit EINEM HF-Treiber zu tun zu haben! Und einer läßt sich bekanntlich schwer "arrayen"! Hatte übersehen das dies das Modell KH15 war.

    Doch beim näheren ansehen der K-Array.com Seiten sah ich das Innenleben der KH4: Fünf BMS Treiber vertikal werden auf jeder Seite von fünf 8" Woofern in Würfelzahlform eingegrenzt. Macht somit irgendwie 10 x 8"Chassis - sofern das auf dem Bild erkennbar ist.
    Auf der Messe meine ich 3 KH4 montiert gesehen zu haben. Wenn jedes Modul nun diese 10 Woofer plus 5 HF hat, dann komme ich bei 3 KH4 auf immerhin 30 Woofer mit 15 HF auf 1,80 Metern Länge! Geht doch schon....

    Einzig die Lücke zwischen den Modulen bei 10° anwinkelung gibt mir zu denken - der Spalt der zweimal die HF Linie unterbricht ist wohl ein Schönheitsfehler - aber hoffentlich kein akustisches Problem?!
    Ich hoffe mal alles weitgehend richtig erkannt zu haben?
    Gruß, Stefan

  • Die "Flunder" - Revolution im PA-Bau?

    • rockline
    • 6. April 2007 um 14:10

    Sieht doch gut aus!
    Zwei 8" in so einem flachen Gehäuse sind auch leicht vorstellbar, einzig der eine HF macht mir Gedanken: wie kann man den über die Gehäusehöhe aufweiten?
    Das integrierte Amping ist natürlich praktisch, aber die passive Variante für den Vermieter mit 100 Amps im Lager wäre kostengünstiger.
    Wunderliche Pegel sollte man nicht expiziet erwarten - eher das im üblichen Bereich bekannte von 2 x 8"+HF!
    Konzept finde ich gut, Preis weniger.
    Auf der PLS sah es zumindest gut aus, hätte es gerne draußen gehört.
    Stefan

  • PLS: Neuheiten

    • rockline
    • 2. April 2007 um 21:48
    Zitat von "Lok1414"

    ... und er hat Geschmack. Zumindest mir gefiel das letzte Stück der Samstag-Mittag Vorführung, Kirchenorgel und Altistin, sehr gut.
    Seine Selbstbaugeräte scheinen teilweise aus der Zeit zu stammen, wo er selbst noch jung war. Ich erinnere mich, die gleichen grün-roten VU-Meter, deren er zwei Stück rechts in seinem Zeigerkasten hatte, ca. 1976 frisch von Völkner bestellt in meine kleineren Selbstbauamps eingesetzt zu haben. :wink:

    Viele Grüße
    Lok1414

    Wer war denn bei der Truppe Cheffe?
    Gehörten die gesamte Mannschaft zu KV2....inkl. FoH Platz? Ein 01V96 wäre sicher praktischer, und vielleicht soundtechnisch besser gewesen.........
    Hab den Aufwand ehrlich gesagt nicht wirklich begriffen.
    Stefan

  • Meinung: Wie benehmen sich Profis?

    • rockline
    • 1. April 2007 um 23:24

    Andy Scott?
    Das ist doch der letzte noch übrig gebliebene von der Band "Sweet".
    Müßte stramm auf die 60 zugehen, schwersthörig sein und unnötig laut!

    Ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis mit dem Trommler von Slade, Don Powell
    - allerdings im umgekehrten Sinn!
    Festival 3 Tage, ich hatte Monitorjob. Der Mann kam 30 Minuten vor Show zu mir und sagte "I need everything and loud" - und weg war er.
    Als die spielten (Soundcheck gibts bei solchen Oldiefestivals ja eigentlich nicht) hörte ich besonders intensiv in die Deltamaxabhöre auf dem Weg des Drummers, stellte ein ordentliches Brett ein und schlich mich zum Drumfill, um zu hören ob die MT4 Subs auch ordentlich rummsten? Mein Eindruck war juut....ich fragte den Mann noch "is it ok?" "Yeah...now go..." kam zurück! Damit war er für die nächsten 45 Minuten für mich als zufriedenstellend bedient erledigt. Die anderen Mannen waren auch kein Thema...soweit so gut.
    Das bemerkenswerte jedoch kam eine halbe Stunde nach dem Auftritt, als gerade die "Rubettes" loslegten: auf einmal stand der Sladedrummer neben mir und bedankte sich mit den Worten "very nice Power guy, thank you for looking at me"!
    Tja, auch so kann es einem gehen. Liegt viel an der Kinderstube der jeweiligen Menschen - nicht jeder hat eine feine Art! Über Eierköppe mit dem von Klauston gezeigten Verhalten rege ich mich nicht mehr auf. Wenn er nicht spielen kann geht er halt von der Bühne. Ist in erster Linie sein Problem, wenn die grundsätzlichen technischen Bedingungen stimmen!
    Stefan

  • PLS: Neuheiten

    • rockline
    • 1. April 2007 um 21:26

    Bei Sennheiser wurde uns sehr nett von einer Kundenberaterin die Headsetserie HPS5 vorgeführt.
    Ich kenne diese Headsets von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem WDR - das sind momentan die besten Kopfbügel die ich kenne.

    Die Außenvorführung war von den Ansagen der jeweils zuständigen Moderatoren teilweise schon sehr lachhaft. Das die halbe Stunde genutzt wird, um das eigene System als das Beste darzustellen ist doch klar. Leider hab ich nur drei Moderatoren erlebt - hatte echt keine Zeit lange dort zu stehen.
    Was mir wohl auffiel: KV2....die FOH Ausstattung hatte auch schon einige Tage auf dem Buckel. Dazu irgendwelche selbstgebauten Gerätschaften mit Papierfolienbeschriftung frei Hand! Aber Hut ab vor dem Eigentümer der Spiritkonsole: der hatte doch tatsächlich die überflüssigen Schalter der Kiste als Phasenschalter und Lowcut umgebaut, nebst flotter Eddingumbeschriftung!
    Sah alles ein wenig nach Pioniergeist aus.....

    Grundsätzlich hatte ich den Eindruck, dass an den Ständen sehr sorgfältig nach wirklich interessierten Kunden geschaut wurde. Meist dauerte es keine Minute bis jemand kam und man beraten wurde!
    Stefan

  • PLS: Neuheiten

    • rockline
    • 31. März 2007 um 12:02

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=61113&sid=c74cb35147c686c93f656c0e021cebf1

    Mein Eindruck......
    Stefan

  • PLS: Neuheiten

    • rockline
    • 31. März 2007 um 10:46

    Manuela, dass ist schon richtig, als ernsthafter Mensch läuft man aber nun mal ohnehin in vernünftigem Erscheinungsbild durch die Gegend.

    Mit meiner Antwort sprach ich die Zielgruppe an, die so etwas fragen. Wer nicht mal weiß wie er in die Messehallen kommt, wer nicht weiß was er anziehen muß um seriös zu wirken - dem kann ich ohnehin nichts anderes raten als "egal wie Du rumrennst - du kommst eh nur zum gucken"!
    Ok? Stefan

  • PLS: Neuheiten

    • rockline
    • 31. März 2007 um 09:20

    Kleidung........völlig nebensächlich. Überhaupt so ein Thema hier zu behandeln zeugt von jugendlichem Umgang mit dem Thema "Fachmesse"!

    Auch diese "Messe Frankfurt"-Bändchenumdenhals Träger find ich etwas sonderlich. Zu was dient das?

    Letztlich ist das komplette Gerede um die "Zugangsberechtigung" sehr amüsant. Meint einer hier ernsthaft, dass irgendeiner der zig Flöten, Trompeten und Gitarrenspieler die sich dort tummeln "Fachbesucher" sind?
    Wenn man hier so liest könnte man glatt meinen, dass 15jährige sich um den Eintritt in eine Bar ab 18 bewerben.
    Stefan

  • Neues von der Messe 03/2007 (Boxen & Amps)

    • rockline
    • 31. März 2007 um 09:01

    Für mich das interessanteste Produkt:

    AD System mit ihrem kleinen Universalböxchen!
    Man hatte es mit einer kleinen, leichten Box zu tun, die im Inneren zwei Systeme beherbergte. Zum einen einen 8" Coax mit rundem HF Horn und 80° Abstrahlverhalten. Daneben war noch ein 2 x 1" montiert, der übliche 10° Vertikal realisiert.
    Im Anwendungsfall Konferenz, Kabarett, dezentrale Beschallung usw spielt der Coax mit 80° alleine.
    Quer als kleines LA gehängt wird auf den 2 x 1" geschaltet, und der CoaxHF wird abgeschaltet. Nun hat man ein nettes Array mit wenig Gewicht - ich schätze mal so um die 10 - 12kg pro Box!
    Tja, dass ist mal ein Ansatz den ich begrüße. Genau das Tool für die kleine PA Firma, die eigentlich immer rund 12 kleine Lautsprecher für alles Mögliche besitzen sollte. Und genau mit dieser Ausstattung hat man dann auch das kleine LA am Start!
    Preis weiß ich keinen, denke (hoffe) das man da realistisch gestaltet und sich an den marktüblichen Gegebenheiten orientieren wird. Zu teuer darf es nicht sein, sonst schlittert es an der Zielgruppe vorbei. Mal sehen!
    Die Flexline bei AD war auch sehr nett, der 12/1 der dort zu sehen war erschien optisch sehr gelungen. Sound kann ich nicht sagen, denke mir das es gut ist!

    Sehr erschlagen hat mich das Angebot der Chinesen. Endstufen und Lautsprecher ohne Ende!!
    Dabei waren die Endstufen nicht mal schlecht aufgebaut. Bei den Boxen frag ich mich natürlich was das alles soll? Genau wie bei den Amps kann man kaum was kaufen, geschweige denn mal testen. Überhaupt; wer braucht solche großen Linearray Kisten? Die hatten Ausmaße wie bei Rock am Ring - aber wer kauft sowas?
    Viel amüsanter dagegen die kleine chinesische Dame am Stand mit der großen 40er Analogkonsole: wollte das bunte Riesenpult für kleines Geld unbedingt verkaufen! "We dont want to bring it back to China, it's to expensive cargo" war ihr Hauptverkaufsargument! "Please tell me what you wanna pay for it.....it's with ab big Case and two PSU....look here....." wirklich rührend.
    Ob es jemand gekauft hat.....?Ich glaube kaum.

    Draußen war ich auch. Was bei Megaforce abging war schon sehr ordentlich, allerdings hätte ich bei den 64 10"ern im Bass etwas mehr vermutet. Sicherlich kann man da mehr aufdrehen - aber 64 Chassis müssen auch erst mal geampt werden....daher war ich etwas befremdet über das Aufwand/Nutzen Verhältnis. Habe mit weniger Aufwand schon tieferen Sound gehört. Als ich dort war konnte man auch nur einem anständigen Trommler lauschen! Das ein guter Drummer auf einem Topset gut klingt ist eine gute Basis für eine Systemvorführung. Und es hing ja auch nicht grade wenig.......
    Weiter hinten dann ein riesiges Aufgebot an Systemen, gut gemischt. Mit der Art der Präsentation war ich nicht so glücklich, alle halbe Stunde ein System - das macht es unmöglich alles mal kurz zu hören. Ich hätte es begrüßt wenn es eine komplette Vorführung aller Boxen gegeben hätte, mit überblenden und jeweiligem Licht zur Erkennung! So habe ich nur Proel, KV2 und noch irgendwas mit "M......." gehört (Bässe wie die alten Karlson). Proel klang ordentlich, KV2 war ok - aber das es mich vom Hocker gerissen hätte kann ich nicht sagen. Erinnerte mich sehr an die übliche Situation mit Director & Co auffem großen Stadtfest. Irgendwie auch nicht lauter oder leiser.........

    Noch was nettes hatte ich entdeckt: Digitalmodule von B&O! Das Zentralmodul hatte 1kW Audio, und versorgte aus seinem SPMS auch noch ein kleineres Ampmodul für den zweiten Weg. Das Teil sollte HiFi mäßig gut sein, kostet rund 350.- als Zentraleinheit, dass kleine Submodul ohne PSU nochmals rund 250.-
    Kaufen konnte man das leider nicht, nur über Umwege. Aber das war richtig nett gemacht, leicht und klein....ideales Amping für Aktivsysteme!
    Soweit mein Statement zu diesem Jahr.
    Stefan

  • WHITE EQ 4650 unsymetrisch und rauscht.

    • rockline
    • 29. März 2007 um 15:27

    Das ist normal bei den alten White Instrument EQs!
    Symmetrierung ändert auch nichts daran, war eben so in den 80ern.
    Stefan

  • RCF L18P300 als Bassreflex oder als Horn?

    • rockline
    • 26. März 2007 um 14:52

    Mit einem pro Seite kommt da nix. Und Pro Kisten sollten schon 1000W/8Ohm auf dem Tablett stehen!
    Stefan

  • Das waren noch Sidefills

    • rockline
    • 16. März 2007 um 21:52

    Also ich weiß nicht, bin ja selber in der Zeit der 4560, Nußecken, Rasierern, Vitavox und JBL Breitmaulhörnern groß geworden. Auch 800b und CS800 sind mir allerbestens bekannt, ebenso die olle DC300 aus zig Reparaturen - aber was da so toll dran war, oder sein soll ist mir nun wirklich rätselhaft!

    Auch was die erreichbaren Pegel anging sieht es heute schon anders aus. Insbesondere die 4560 ist ja ein Paradebeispiel für unsinnige Platzverschwendung. Ein 15er im viel zu großen Reflexkabinet, mit einem nahezu unbrauchbarem Midvorsatz - allein die Größe der Kiste beeindruckt! Nur noch zu toppen von Altecs "Voice of theatre".
    Mit Gauss bestückt ging der Kasten übrigens überhaupt nicht mehr. Diese englischen Doublespider hatten kaum Wirkungsgrad - der Mhytos waren die sensationellen 400Watt Belastbarkeit - die brauchte der Kamerad auch damit die schwere Pappe überhaupt muckte! Im 4560 verwendete man "fachmännisch" den K140 von JBL - alles andere versagte ziemlich, da das geklirre der Alukalotten seinerzeit für subjektiv "anständig Kelle" sorgte......bei den 12dB Steilheiten der alten Furmanns keine Frage!
    Das wesentlich verschärftere 4562 (oft mit ATC bestückt) hatte selbst im Mittenbereich kaum sinnvolle Pegelanhebung im Vergleich zu einem 2 x 12 Direktstrahler, wenn überhaupt dann höchstens um 100 - 400Hz ein wenig mehr. Dazu gesellte sich magermäßiger Headroom aus den 400Watt Amps.....also meine Herren....bitte etwas weniger "gute alte Zeit" Schwärmerei.
    Lustig wars, ja...und sicher auch klasse brauchbar - aber von "wirklich gut" war das schon eine ganze Ecke weit weg.
    Das einzige was zu der damaligen Zeit besser war sind meine Ohren! Die haben die letzten 25 Jahre nicht mehr so gut gehalten - dahingehend könnte ich auch dem Trugschluß erliegen, dass die ollen PAs richtig gut waren.
    Stefan :oops:

  • Sami Yusuf...jemand schon Erfahrung mit dem Künstler ?

    • rockline
    • 16. März 2007 um 21:28

    Ich sag nur, "Kollega.....machmahallan......"

  • Mackie Quad EQ

    • rockline
    • 4. März 2007 um 07:53

    Der Equalizer ist uneingeschränkt tauglich! Gestern hatten WurstWerner und ich das Vergnügen, mit dem Macki Bekanntschaft machen zu dürfen.

    Das Konzept ist schlüssig, 4 Wege sind in dieser Applikation ideal für Monitor aus dem KleinFoH. Der interne RTA arbeitet hinreichend genau, zeigt nebenbei noch via Display den SPL an! Equalizer und RTA gehen gleichzeitig - das Gerät hat also ausreichend DSP Power.
    Der Sound ist ehrlich gesagt gut. Mir hat die unauffällige Art der Signalbearbeitung sehr gefallen, der Sound ist einfach gut.
    Die Filter arbeiten exakt im Frequenzraster, die Anhebung bzw. Absenkung ist laut Anzeige 12db - was auch erreicht wird.
    Das fehlen der digitalen Schnittstelle ist zwar ein kleiner Schönheitsfehler - ich persönlich hätte mir einen Adat-In gewünscht - aber ich glaube kaum das man tontechnisch irgendwelche wirklich nachvollziehbaren Nachteile bei analoger In/Out Verbindung hat.
    Insgesamt empfehlenswert ist dieser auch optisch ansprechende Mackie Equalizer!
    Stefan

  • Komisches Anschalt Verhalten Allen&Heath GL 3300

    • rockline
    • 3. März 2007 um 07:13

    Kenne diese Effekte von GL4000 bei zu geringer Netzspannung.
    Stefan

  • Woher kommt er Ruf einiger Beschallungsfirmen

    • rockline
    • 1. März 2007 um 22:44
    Zitat von "BELL"

    Wer also heute von Spanplatte und Piezos schreibt, (letztere hat es bei BELL nie gegeben) hat wohl die letzten 20 Jahre verschlafen.

    Gerd Mayer / BELL

    Es wurde nach diesem Ursprung gefragt:

    "Woher kommt der Ruf einiger Beschallungsfirmen"

    Um dies zu analysieren und zu beantworten, muß man sich auch mit der Historie und dem Werdegang einer Firma beschäftigen.
    Stefan

  • Woher kommt er Ruf einiger Beschallungsfirmen

    • rockline
    • 28. Februar 2007 um 23:39

    Um auf die Ausgangsfrage mit der landläufigen Beurteilung diverser Hersteller zurückzukommen sage ich folgendes:
    Im Beispiel "Bell" gab es Boxen aus Spanplattengehäusen, versehen mit Lochgitter und Plastikecken, einer Plastikschale mit den Buchsen, Lautsprechern von Fostex, und einem nicht grade ansprechendem Design der Boxen. Im Inneren sahen die Kisten nicht mal schlecht aus, sehr anständige Folienkondensatoren, gut gemachte Umschaltungen für aktiv/passiv im Sub, dicke Spulen usw.
    Klanglich waren die mir bekannten kleineren Tops mit 12"/HF nicht so doll, die Subs mit dem 18er Fostex gingen recht ordentlich - aber Belastbarkeit eher mäßig. Chassis zu schwach.
    Passend dazu gab es Endstufen, deren Aufbau und Zuverlässigkeit bemerkenswert gut waren. Diese Geräte waren extrem aufwändig gebaut - aber niemals "made in Germany" - was allerdings auch wertfrei egal ist. Die diversen Schiebeschalter mit merkwürdigen Subfrequenzboostmöglichkeiten machten die Amps wiederum etwas seltsam - hier wurden Frequenzen bevorzugt, die jenseits des gedanklich nachvollziehbarem lagen.
    Beurteilt man so ein System der frühen Bell Jahre kommen vielerlei Eindrücke: auf der einen Seite nicht überzeugende Spanholz mit Kunststoffolie-Boxen, auf der anderen Seite aufwändige Elektronik in den Endstufen - mit kaum nachvollziehbarer Bedienmöglichkeit auf der Front.

    Solcherlei Zwiespälte prägen ein Bild beim Profibeschaller, welches nicht immer zu 100% bestehen kann! Daher kommen Rückschlüsse auf den Hersteller, welche in der Zukunft erst mal wieder ausgeräumt werden müssen.
    Die aktuellen Serien sind ordentlich gemacht. Auch die Kunststoffgehäuse haben grundsätzlich nur Vorteile! Leider ist unverständlich, weshalb im Falle der optischen C4 Clones der Klang doch deutlich differiert. Trotz vermeintlichem Systemamping mit integrierten Controlesetups kommt das Ergebnis nicht immer überzeugend rüber.
    Warum und wieso weiß ich nicht.
    Auch kann ich mich an einen Wedge erinnern, der trotz beachtlicher Ausmaße und immerhin vier 8" plus Horn nicht wirklich überzeugend spielte.
    Nicht alles kann perfekt sein. Und sicherlich sind die meisten Bell-User nicht in der oberen Vermieterszene zu finden. Daher wird oftmals von doch seltsam am Markt agierenden "Verleihern" mit mangelhafter RnR Kenntnis der Ruf eines Produktes weiter ramponiert. Gleiches gilt aber auch für etliches anderes Material.
    Meine Meinung zu Bell ist zwiespältig: zum einen wirklich gut gebaute Geräte und hervorragend verarbeitete Boxen, zum anderen nicht einfach zu nutzende Soundeigenschaften. Letztere erfordern doch erheblich mehr Mitdenken der User, als es der anscheindenden Marktidee glauben läßt.
    Stefan

  • Welches Mischpult für Disco

    • rockline
    • 27. Februar 2007 um 14:58
    Zitat von "Blancblue"

    Kannst du noch ein paar mehr Details zum Urei liefern? Ich finde das 1605 hoch interessant und relativ preiswert...


    Das ist das beste was ich bisher gesehen habe - in bedacht dessen, dass diese Geräte sehr billig für die gebotene Qualität sind.
    Die Dreher und Schieber fühlen sich ausgesprochen Nobel an, dass Design ist 1A und die Verarbeitung sehr solide.
    Allein das man vollwertige Mic In auf allen Kanälen hat ist sensationell für einen DJ Mixer.
    Das Urei schließt endlich die Lücke zwischen dem ganzen Prödelkram, und den recht überteuerten Pioneer/Denon usw. Auch die A&H sind nicht grade als Schnäppchen zu betrachten.
    Für alle zukünftigen Festinstallationen und Servicesache in Diskotheken werde ich nun immer wieder das Urei empfehlen!
    Das Gerät hat mich überzeugt.
    Stefan

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