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Beiträge von rockline

  • Yorkville AP 4040 als Bassendstufe

    • rockline
    • 18. Juni 2004 um 14:05
    Zitat von "Stefan B."

    Nochmal an Rockline:

    Hallo Stefan, mal eine frage an den Yorkville Spezialist ! Ich kann an eine 3 Jahre alte AP 6040 für kleines Geld kommen, angeblich sogar wenig gelaufen. Kann in dieser Zeit ein großartiger verschleiß auftreten wie z.B. schlechtere Elko entladung oder so etwas ???

    Mfg Stefan B.

    Kannst Du bedenkenlos kaufen! Die Endstufe hat "im unteren Stockwerk" etliche kleine Elkos verschaltet. Die Lebensdauer dürfte problemlos bis zu 12 - 15 Jahren sein! Die Elkos bleiben konstruktionsbedingt "kalt" und haben somit eine lange Lebensdauer!
    Grüße, Stefan

  • Yorkville AP 4040 als Bassendstufe

    • rockline
    • 16. Juni 2004 um 21:57

    Nee, nicht beim Herrn Gerrats. Ich kenne ihn auch nur sehr oberflächlich und daher käme ein Hörtest diesbezüglich nicht zustande.
    Obwohl ich mir durchaus vorstellen könnte, dass er ein kompetenter Experte zur Beurteilung der klanglichen Eigenschaften einer Endstufe ist!

    Den Test mache ich mehr im privatem Umfeld. Ich kenne zwei Betreiber mit sehr viel Kapital im Wohnzimmer, die sich aus Zeitvertreib alle möglichen Arten von HighEnd Geräte kaufen. Darunter auch merkwürdige Elektrostaten, Röhrenendstufen aus Exotenfertigung mit ausgelagerten Übertragern usw.

    Der eine Bekannte hat inzwischen fast die Freude am Musikhören verloren, weil seiner Ansicht nach kaum gut klingende CDs am Markt wären :lol: - nun ja.
    Zumindest hört man auf den dort verwendeten Lautsprechern (fragt mich bitte nicht nach den Herstellern - ich kann mir das nicht merken) und Verstärkerkombinationen schon recht auffällige Unterschiede. Muß ich zugeben!
    Nebenher haben die Kollegen auch ein feineres Ohr um auf die Nuancen aufmerksam zu werden. Ich merke das zwar auch, freunde mich aber schnell mit dem Klang jeden Gerätes nach wenigen Minuten an. Im direkten Umschaltvergleich fällt man dann aber hinten rüber!
    Stefan

  • Berechnung von Limitern

    • rockline
    • 16. Juni 2004 um 15:26
    Zitat von "BigSound"


    Hey Stefan, du meinst denke ich FIR Controller? Die haben eine konstante (lange) Laufzeit. Der DSC28 zum Beispiel 10ms.

    Ahhh......klaro - hatte mich da in der Begriffsfindung vertan :wink:
    Stefan

  • Yorkville AP 4040 als Bassendstufe

    • rockline
    • 16. Juni 2004 um 15:24

    Machen wir einfach so: die schwersten nach unten, die nächsten drauf und fertig!
    Wir haben noch nie eine Stufe hinten befestigt, die Racks werden ja auch nicht über Kopp transportiert oder ähnlich.

    Auf dem Rücken liegend, oder frontal gelagert hat bislang nichts kaputt gemacht!
    Stefan

  • Stralsund Brauereifest Sportfr. Stiller - Ärzte - LAUTSTÄRKE

    • rockline
    • 16. Juni 2004 um 15:12

    Kann ich nur eins zu sagen:

    Stiller und Ärzte......sind das Bands für den Tanztee? Nein - da wird gerockt, und wo gerockt wird und das Gelände groß ist, und nebenbei noch viele Leute kommen wird anständig laut gemacht!

    Das ist immer schon so bei RnR gewesen, und sollte auch so bleiben.

    Die DIN soundso ist bei solcherart Veranstaltung nicht realisierbar, und wiederspricht von ihrer gesamten Grundlage eh der Praxis. Ein schönes Beispiel also, wie man sich von Seiten der DIN Ausdenker eine anständige RnR Veranstaltung zukünftig nicht mehr vorstellt!

    Aber noch eine Frage: in 100 Meter Entfernung war es noch zu laut...?
    Stefan

  • Berechnung von Limitern

    • rockline
    • 16. Juni 2004 um 14:57

    Es gibt nur einen wahren Weg:

    Das Oszilloskop auf der Veranstaltung!

    Nur so kann man wirklich im praktischen Betrieb des PA die Ausgänge der Verstärker auf Clipansätze beurteilen, und dementsprechend versuchen (!) die Limiter daraufhin einzujustieren.
    Meine Bemerkung auf den "Versuch" fundiert auf der Tatsache, dass man kurze Peaks tolerieren muß, um überhaupt noch gescheiten Vollgaspegel hinzubekommen.

    Eine absolut vor Clip limitierte PA geht nur noch sehr mäßig, eine mit kurzzeitigem Overshoot betriebene PA hingegen spielt brauchbar!
    Ich habe das schon des öfteren getestet, sowohl Live als auch am Lastdummy im Lager.

    Die ganze Rechnerei funktioniert sicherlich auch irgendwie, aber entweder begrenzt das total früh, oder aber es begrenzt so spät, dass man keinen vernünftigen Schutz hat!
    Im übrigen sind alle Limiter ohnehin als "zu spät" Lösungen zu betrachten - einzig die IIR Controler mit ihrer längeren Latenzzeit gewährleisten einige Millisekunden "vor Clip" eine Begrenzung!
    Stefan

  • Yorkville AP 4040 als Bassendstufe

    • rockline
    • 15. Juni 2004 um 20:14

    http://cgi.yorkville.de/cgi-bin/men3_de.php?cat=2&ser=1

  • Yorkville AP 4040 als Bassendstufe

    • rockline
    • 15. Juni 2004 um 19:57

    Allen Yorkville Endstufen liegen die gleichen Treiberstufen zugrunde. Das erklärt erst mal grundsätzlich identische Signalbearbeitung innerhalb der Stufe!
    Die 40er Modelle bedienen sich dabei mit 16 Endtransistoren pro Kanal, die 60er Modelle haben 24. Durch die Paralellschaltung der Transistorkaskaden (je 2 Endtransistoren in Reihe und Railspannung) erreichen die 60er Stufen eine etwas bessere Stromfähigkeit, was sich theoretisch in tieferem Bass auswirken könnte!

    Der Unterschied zwischen einer 6040 und 6020 ist schon hör/merkbar anders! Das liegt aber effektiv an der um einiges höheren Betriebsspannung. Alles andere ist exakt identisch!

    Eine 6020 ist an 4 Ohm betrachtet geringfügig leistungsstärker als eine 4040. Die Differenz dürfte um die 150 Watt betragen!
    Eine 4040 bietet schon ausreichend Leistung um Subs zu bewegen, in Bezug auf das Preis/Leistungsverhältnis steht die Stufe gut da.

    Die 4040 ist Brutto gut 2,5x so teuer wie ein T-Amp 2400. Ob sich da im Bass gewaltige Soundunterschiede auftun mag ich nicht zu berurteilen, im Gesamtklangbild attestiere ich der Yorkville einen Spitzenplatz überhaupt! Das geht in den Höhen so fein, da hält kaum ein Amp mit!

    Ich habe immer noch einen großen Hörtest bei einem Kollegen der (völlig abgehobenen) High End HiFi Szene vor mir. Da werde ich eine Yorkville 6040 gegen schwere Konkurenz aus dem Lager jenseits von 10000.- im Hörtest vergleichen (lassen).
    Ich war schon mal dort, mit Endstufen von Chevin, Bryston, und einer Crest 7001.
    Bin beschämt nach Hause gegangen :cry: Hatte nur "soundmäßigen Schrott" dabei!
    Jedenfalls bin ich auf die Yorkville gespannt, werde bei Gelegenheit mal drüber berichten.

    Aber als langjähriger, schonungsloser Yorkville User können wir von Rockline die Endstufen der AP Serie im professionellen Beschallungsbereich bedingungslos empfehlen!
    Stefan

  • Welche Lötspitze? Welcher Lötkolben/Station?

    • rockline
    • 14. Juni 2004 um 20:13

    Weller, und immer wieder nur Weller!!

    Ganz einfach: überragend einfach und gutes Temperaturregelsystem, läuft an jedem 24VAC Trafo und läßt sich im Fall der Fälle gut servicen!

    Zu Ersa fällt mir immer ein: kompliziertes Temperaturregelsystem, Sturzschadenanfällig (Platinenbruch), unflexible und recht große Basisstation (kein freies 24VAC System - man ist immer an die Station gebunden!), hoher Preis.

    Beim Weller gibt die Wahl der Lötspitze automatisch die richtige Temperatur vor - bei Ersa und ähnliche Kandidaten bleibt das der Phantasie der Anwender überlassen!
    Stefan

  • F.O.H. Sound

    • rockline
    • 14. Juni 2004 um 19:42

    Ein schwieriges Thema.

    Bei den Tonkollegen merke ich eigentlich recht flott aus welcher Schiene sie kommen. Es gibt da mehr oder weniger zwei Klassen: diejenigen, die eher mit einfachen Mitteln irgendwelche Bands übers Jahr betreuen und diejenigen die ganz einfach wissen was gemacht werden sollte.

    Bei den erstgenannten halte ich mich erst mal dezent zurück, beobachte was er/sie macht, lauere aber wie ein Luchs damit nicht gleich eine Feedbackorgie das PA zerscheißt!
    Spätestens bei der "Bedienung" seiner Band mit Monitor von FOH und gleichzeitiger Bearbeitung des Sounds fürs PA merke ich wie routiniert er ist. Wenn der Kollege hier Übersichtsschwächen zeigt ist es Zeit zum Eingriff! Ich übernehme meist gezielt aber unauffällig die Auxsends und die Monitor EQs. Ab diesem Zeitpunkt hat der Kollege verloren (es gibt aber auch Situationen bei Monitormix von FOH, bei denen ich grundsätzlich in hektischen Zeitpunkten gerne zur Seite stehe) - sein weiteres vorgehen wird ebenfalls dezente Eingriffe in den Channels erdulden müssen.
    Ich habe auch schon Kollegen gesehen, die an Kompressoren den Threshold auf +15dB und den Gain auf -10dB eingestellt haben! Da wird es Zeit zu helfen.

    Bei echten Übersichtsexperten, die gezielt und zügig, routiniert den Soundcheck angehen, stehe ich nach wenigen Minuten nur noch Standby. Dann ist es mir anschließend auch egal, ob es gut oder mies klingt - ich bin mir sicher es dann nicht besser zu können!

    Was ich mir nicht nehmen lasse sind kleine Korrekturen am FOH EQ. Bezüglich der gebratenen Pegel halte ich mich ebenfalls völlig aus der Diskussion.
    Aber es ist manchmal schon etwas schwierig einerseits den Ruf der eigenen Company zu wahren, wenn ein Dilletant eine Kapelle völlig vermixt. Nur muß es ja nicht immer der Techniker schuld sein: hat man eine unfähige Band auf der Bühne, und MUSS selber mixen ist es noch viel übler!!
    Stefan

  • yorkville ap3400

    • rockline
    • 13. Juni 2004 um 11:00

    Die 3400 ist schon eine Stufe der älteren Baureihen. Wird so nicht mehr gebaut.
    Die Nachfolger heißen AP 4040 (bzw. 4020)!

    Der beschriebene Innenaufbau mit der Pappe ist korrekt. Die Pappe soll verhindern, dass ein durchgebogener Deckel auf die Lötseite drückt!

    Kondenswasser...........also daran wird es nicht scheitern. Solche Abdeckpappen sieht man nicht nur bei dem Yorkville Verstärker. Falls sich in einem Gerät wirklich Kondenswasser bildet ist eh alles zu spät! Da spielt es keine Rolle, ob da noch eine Pappe auf der Platine liegt. Zudem ist das keine Pappe im üblichen Sinn, bei dem Versuch diese Pappe mit Wasser vollzusaugen dürfte es Schwierigkeiten geben.

    Der seitliche Lüfter ist bei den Nachfolgemodellen durch eine Ventilation von vorne geändert worden. Macht mehr Sinn - der Hersteller hat dazugelernt!

    Zum Trafo: Die von Trafo und Netzteil zur Verfügung gestellten Spannungen sind von der Höhe her für eine Ausgangsleistung 2 x 1200 Watt konzipiert. Diese Leistung in "Watt" darf man im übertragenen Sinne (auf NF Verstärker bezogen) nicht wörtlich nehmen. Man hat es bei Musik mit Impulsen zu tun, die vom Verstärker nicht "am Stück" abgeliefert werden müssen.

    Der heutige NF Verstärker ist ja kein Lampendimmer, wo man die Leistung kontinuierlich benötigt!

    Somit ging der Trend vor etlichen Jahren richtigerweise (bei allen Herstellern) zu kleinen Trafos mit hoher Ausgangsspannung und genügend hohem Strom zur Elkonachladung!
    Somit wäre die Annahme 2 x 1200 Watt Sinusdauerton aus dem Verstärker über längeren Zeitraum zu fordern nicht richtig. Der Trafo hätte da mit seinen gut 800VA Leistungsvermögen keine Chance!

    Das ist aber nichts neues, betrifft auch alle digitalen Amps, egal ob mit PWM Ausgangstufe oder SMPS - keiner bringt heutzutage noch "Sinusleistungen"!

    Ansonsten ist das ein guter Verstärker. Wurde lange Zeit auch für HK Audio als OEM Basis gefertigt und hieß bei denen glaube ich VX2400.

    Die Yorkville AP Serie haben wir in großer Zahl bei uns im Verleih. Sehr zuverlässige Geräte! Von ca. 30 Stück bislang nicht ein einziges Gerät innerhalb 4/5 Jahren ausgefallen! Sound (besonders HF) sehr gut, im Bass geht es mit den 60er Serien ganz ordentlich.
    Die ältere AP3400 sollte für Fullrangeaufgaben überhaupt keinerlei Probleme machen.
    Die von dir erwähnten Crest CA möchte ich nicht gegen Yorkville tauschen. Nicht das mir da was vom Sound nicht gefallen könnte - Nein, es ist die Art des inneren Aufbaus der CA Amps. Habe mich daran bei Reparaturen öfter drüber ärgern müssen :lol:
    Stefan

  • digitale Ampmodule bei Adam Hall!?

    • rockline
    • 12. Juni 2004 um 13:08
    Zitat von "Kracky"

    ................ das ganze mit Technologie von Bang&Olufsen sein und das große Modul macht 1 KW bei einer beachtlich kleinen Größe.

    In diese Richtung könnte das zielen. Muß da mal recherchieren, oder tatsächlich beim Hall anrufen!
    Stefan

  • digitale Ampmodule bei Adam Hall!?

    • rockline
    • 12. Juni 2004 um 12:38

    Schön und gut - nur, warum preist man auf der Messe in einer Vitrine solcherart Module an, der PP berichtet in einem 5 Zeiler darüber, und nirgends steht eine Produktbeschreibung?

    Entweder ich bin zu blöde das zu finden, oder es handelt sich um eine Studie für das Jahr 2010 :lol: - dann könnte man jegliche Ankündigungen und knappe Berichte darüber ersparen!

    Im PP wurde das als "High Power" Modul mit bis zu 1kW und "Sonobit" Fehlerkorrektur beschrieben. Dann noch ein Hinweis auf die guten Audioeigenschaften und die geringe Größe - das war dann alles um das "Phantom".

    Also...... was ist das, kann man es kaufen, hat das einen realistischen Preis?
    Stefan

  • digitale Ampmodule bei Adam Hall!?

    • rockline
    • 12. Juni 2004 um 11:41

    Im PP habe ich irgendwo gelesen, dass es bei Adam Hall neue digitale Endstufenmodule geben soll.
    Diese sollen extrem kompakt sein, man berichtete von der Größe zweier Zigarettenschachteln für ein Modul mit über 1kW!

    Das alles soll es in Frankfurt auf der PLS gegeben haben - am Hall Stand.

    Leider kann ich nichts genaueres über diese Module finden - kennt jemand von euch diese Teile?
    Und überhaupt?????????? Was stellt man sich denn für einen Kurs pro Modul vor??
    Stefan

  • Windempfindlichkeit von LineArrays

    • rockline
    • 12. Juni 2004 um 10:13

    Wind ist immer ein Thema - auch bei kleinen PAs auf der Wiese beim OpenAir am Stadtrand!

    Bei LA wird dagegen immer öfter versucht die komplette Festivalfläche mit einem Ruck zu beschallen. Das rächt sich bei frischem Sommerwind nach 40 - 50 Meter beträchtlich!
    Allerdings wird wohl nicht gerne über die mangelnde Qualität der "unbegrenzten Reichweite" bei LA gesprochen, so das jede große Company versichert mit "ihrem" LA locker das Megaevent mit zwei Bananen zu meistern!

    Grundsätzlich klappt das mit der weiten Distanz auch ganz ordentlich, wesentlich besser als die Wände der 70er und 80er Jahre! Wenngleich der Sound zu brav erscheint.

    Was ich wohl etwas lustig finde sind immer die riesigen PA Tower links und rechts der Megastage, wo überhaupt nichts drinn ist :lol: !!
    Man mag sich wohl psychisch nicht so recht vom riesigen Hornverhau der 80er Jahre trennen! Kann man sich sparen, und für das Geld was man beim Gerüstbauer einspart zukünftig mal Delay stellen!
    Stefan

  • d&b B2, Anteil am Sound?

    • rockline
    • 11. Juni 2004 um 13:21

    Hi Volker!

    Es ist das WE 9. bis 11. Juli. Ich werde mal mit MediaNorbert was auskungeln! Da diese VA irgendwie im bekannten Kreisel stattfindet, wird das mit den B2 plus Amps wohl gehen.
    Werde Dich auf dem laufenden halten! Oder komm einfach am 11. mal rüber. Ist doch nicht so weit weg von Dir.........
    Grüße, Stefan

  • Rock am Ring

    • rockline
    • 10. Juni 2004 um 11:33

    Das Clair S4 habe ich mal bei Tina Turner vor einigen Jahren gehört - und ich schwör: kein (!) Line Array macht diesen Sound!

    Wir standen mitten drin.....so ein Kilo und ein Vocalsound......junge, junge!
    Allerdings, bei BonJovi stand auch mal dieses S4, und der Sound war sowas von schlecht :cry:

    Die ganz alten Horn PA von "früher" hatten schon irrsinnig Pegel. Bei Deep Purple hatte ich mal bei einem Open Air pro Seite um die 100 Basshörner gezählt. Dazu unzählige Martin Rasierer und große JBL 30° Hörner. Dazwischen immer wieder die obligatorischen JBL Ringradiatorgürtel!
    Das sowas ein irrer Verkabelungs und Verstärkerverhau ist dürfte klar sein. Heutztage unvorstellbar! Und wie Wora schon sagte: Transport! Meist kam das Material von England mit dem Schiff, und dann alles in LKWs, und man stelle sich mal die Arbeit mit den Gerüsten für die PA vor! Das war ja meistens um die 20 Meter hoch!

    Vom Ton her war das jedenfalls eine andere Liga.
    Zu den üblichen offenen Horn PAs gab es damals schon ein abweichendes System: kam von einem Verleiher aus England Namens "TASCO". Die hatten schon "Einheitskisten" mit irgendwie 2 x 15", einem oder zwei JBL 2" und einigen Tweetern. Bässe waren glaube ich 2 x 18" Reflex und 2 x 15" W-Bins. Alles fein mit Stoffront bespannt!

    Sowas ähnliches gab es später auch bei Rocksound in Hannover. Die Tasco Sachen meine ich öfter bei den alten Rockpalast Produktionen in den frühe 80ern gesehen zu haben.
    Aber das wird hier alles zu sehr OT.....

    Line Arrays sind heutzutage die effektivste Möglichkeit große Flächen zu beschallen - keine Frage. Und wenn Band und Tech gut sind klingt das auch sehr gut! Man muß immer die geringe Menge an Chassis vor Augen halten.
    Stefan

  • Tascam DM 24 versus Yamaha 01v96

    • rockline
    • 10. Juni 2004 um 10:33

    Das 01V96 ist ganz weit vorne. Einfach ein gutes Pult mit klasse Sound. Auch die Effekte sind sehr brauchbar, man hat immerhin 4 Stück davon an Board! Sind das nicht die SPX 990 Fx?

    Zum Tascam kann ich nichts sagen -kenne ich nur vom sehen.
    Stefan

  • Rock am Ring

    • rockline
    • 9. Juni 2004 um 21:34

    Ich finde den Sound bei solchen Megaevents der Größe angemessen recht ok. Wirklich gut klingt das nicht immer!

    Aber auch hier gilt: was für eine Kappelle, was fürn Mann am Pult, wie steht der Wind?

    Habe schon auf Festivals an einem Tag von grottenschlecht bis astrein alles gehört. Ebenfalls ist es sehr schwer diverse Systeme, die man auf verschiedenen Veranstaltungen so hört und sieht, nach gut und murks zu klassifizieren!

    ABER: vor 20 Jahren machten die ollen Martin PAs bei großen OpenAir (zb. Maimarkt in Mannheim) mehr Sound als die heutigen Line Arrays! Ich sehe jetzt mal von Phasenproblemen ab, aber brettmäßig war das was ganz anderes!
    Stefan

  • d&b B2, Anteil am Sound?

    • rockline
    • 9. Juni 2004 um 21:22

    Der Hawkwind Bass ist ein 2 x 18" Bassreflexsystem! Ich meine zwei RCF S800 wären darin gewesen.

    Auch die Hawkwind wird ähnlich dem kleineren Director via Controler tief gepuscht! Das klingt auch wirklich sehr ordentlich.

    Die Infrasubs wie B2 und so weiter sind meiner Ansicht nur für wirklich ganz tief gedacht. Ein konventioneller 2 x 18" Reflektor muß da schon mächtig gedribbelt werden, um da hinzulangen!

    Ich kann mich an EAW SB750 erinnern, die gingen auch abgrundtief. Das sind ebenfalls normale Reflexkisten.
    Mit den ganzen Bandpasskisten habe ich bislang keine eigenen Erfahrungen, ist Neuland was ich auskundschaften muß. Vielleicht kann ich damit auch nichts anfangen, da es mir evtl. zu dröhnig ist!
    Stefan

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