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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • ML Audio?

    • rockline
    • 7. Dezember 2003 um 12:22

    wurst Werner........ich könnte dir ein sehr schönes Angebot zu AD 24 Stacks zukommen lassen! Hab da was vorliegen......

    Wenn dich das interessiert, bzw. den Kollegen mit der Festinstallation gehen wir uns da ansehen/hören.

    Bis die Tage........"Ranzig" rules :D.......

    Stefan

  • D&B C7, EAW KF650, Nexo Alpha E vergleich

    • rockline
    • 7. Dezember 2003 um 12:18

    EAW KF 650z spielt sehr ordentlich, und ist von allen 3 genannten das beste!

    D&B klingt auch sehr fein, halte ich aber für unflexibler da immer was aus Subs und Tops gebaut werden muß. Das KF 650z spielt auch schon passiv geschaltet alleine!

    Außerdem umschauen, wo es was zum dabeileihen gibt - sollte man immer berücksichtigen, wenn es mal größer sein muß!
    Stefan

  • Notebook gesucht für PA geeignet

    • rockline
    • 3. Dezember 2003 um 22:16

    Auf DVD Brenner verzichten (braucht kein Mensch beim Notebook), WirelessLan ist auch nicht so wichtig, und keine Celeron CPU.

    Gut (und schon fast Standard) sind 512MB RAM, 60GB HD, 2.5GHz CPU (AMD Athlon tut sehr gut), dass bekommt man lässig für 1300.-

    Soundkarte intern kann man vergessen, unbedingt Edirol UA 1A mit USB 2.0 verwenden!

    USB Anschlüsse kann man nicht genug haben, 3 sollten es schon sein.

    Gut und teuer - Sony, Toshiba, IBM

    Günstig und sehr ordentlich - Gericom Hummer Advance. Gericom hat vom Hörensagen nicht so tollen, fixen Service. Aber in 99% aller Fälle braucht man den nach der Garantie von 36 Monaten nicht mehr....selbst ist der Mann...
    Stefan

  • "Böse" Ridebecken und E-Git.

    • rockline
    • 3. Dezember 2003 um 21:54

    Das Problem entsteht oft auf zu kleinen Bühnen, verbunden mit harter Raumakustik.

    Eigentlich kann man nichts mehr machen.....beim SC merkt man in der Regel schon direkt was gefeiert wird. Wenn ich da keinen Fasson reinkriege, drehe ich das PA erst mal komplett ab und lausche was da von der Bühne kommt.
    Wenn nun nichts leiser wird, ist alles zu spät - dann hat man verloren!

    Die Tipps mit Gaffa am Becken sind doch wohl eher als Spaß zu verstehen. Ich maße mir doch nicht an, dem "Künstler" (in diesem Fall Trommler) seinen Sound vorzuschreiben. Obwohl es zugegebenermaßen manchmal Sinn machen würde.

    Mal angenommen ich habe Glück, und bei abgedrehtem Holz wird es irgendwie leiser, dann kommt nur noch das nötigste in den Mix. Am besten viel "bummsige" Bassdrum, um den Sound nach unten übertrieben auszugleichen. Dann DBX 1066 Kompressor in die Vocalsubgruppe, und das kleine Gate so triggern, dass die Mics wirklich nur beim singen angehen.
    Leadshouter auf eine Subgruppe mit Compgate, Backings auf andere Sub mit Compgate.
    Hall komplett gestrichen, Toms superstramm gaten, HiHatkanal muten, Snare ganz kurz gaten, etwas Reverb drauf und anständig in den Mix damit - somit bekommt man wenigstens etwas Ordnung in den kümmerlichen Rest.

    Das wars denn auch schon. Mehr kann man mit solchem Angebot von der Bühne nicht machen. Shit in - Shit out!

    Trotzdem ist sowas immer oberpeinlich - alle Anwesenden denken ja man hätte es "nicht drauf" :-?
    Stefan

  • USB to Chinch? Gibt es sowas?

    • rockline
    • 1. Dezember 2003 um 19:09
    Zitat von "LARS"

    ja Jörg, Deine Links waren mir sehr hilfreich... dachte an sowas:

    http://www.soundkartenkatalog.de/deu2/pd1043481…m?categoryId=27


    sag ich doch......ist das beste fürs Geld!
    Stefan

  • crest 4801

    • rockline
    • 1. Dezember 2003 um 19:02

    Genau die meine ich!

    Ich habe schon viele Stunden Service an Crest Geräten verbracht. Bei allen Geräten sind mir immer wieder Fehler an den Boardverbindern aufgefallen. Besonders diese "mal da und dann wieder nicht da" Fehler haben eindeutig ihre Ursache in den Pfostenverbindern!

    Man kann aber durch gründliche Reinigung der Kontakte und mitunter Neuverlötung der Platinenunterseite in solchen Fällen problemlos Abhilfe schaffen.

    Das ist aber ein grundsätzliches Problem, was nicht ein genereller Mangel an Crest Geräten ist; durch Staub, Feuchtigkeit, Nikotin, Vibration usw. leiden alle Verbinder in Geräten - und die Crest Serie hat nicht gerade wenige davon!
    Stefan

  • USB to Chinch? Gibt es sowas?

    • rockline
    • 1. Dezember 2003 um 15:34

    Edirol UA 1A!

    Dieser 16Bit USB Wandler hat Stereo In und Out, und läuft ab USB 2.0 ohne separaten Treiber!

    Stromversorgung kommt vom USB Port. Der Edirol kostet rund 100.-

    Dringend empfehlenswert ist ein 1:1 Linetrenner, da die meisten Notebooknetzteile übles schwingen auf die Masse legen! Mit angeschlossenem NT oftmals unbrauchbar, mit Trenner kein Thema!
    Stefan

  • crest 4801

    • rockline
    • 1. Dezember 2003 um 15:18

    Das Teil hat keine Limiter!

    Es handelt sich um einen einfachen, robusten Verstärker, der im Alter schon mal Probleme mit den internen Steckverbindern bekommt!

    Sonst kaum Auffälligkeiten, für günstiges Geld gut brauchbar.
    Stefan

  • Woodstock (alle) welche PA.

    • rockline
    • 27. November 2003 um 15:54

    Meinst Du das ganz alte Woodstockfestival? Dieses Schlammfest zu Hippizeiten?

    Da gab es noch keine fest strukturierten PAs. Beim legendären Woodstock wurden mehrere 15" Hornloader (wie JBL 4560 und Altec Voice of Theatre) auf Gerüste gepackt, und mit diversen HF Hörnern von Altec ergänzt. Mitunter waren auch noch JBL HF Hörner dabei, man nahm das nicht so genau.

    Gemixt wurde von der Bühne, nach vorne einfach nur aufgedreht! Amping waren HiWatt Röhrentops in großer Anzahl. Das war auch nicht für die Menge an Zuschaern gedacht, soweit ich weiß wurde während des Festivals noch Material nachgekarrt. Ich denke mal, die ersten 20 Meter konnte man was hören,derRest war eh nur zum kiffen da :wink:
    Stefan

  • JBL DSC Controller

    • rockline
    • 24. November 2003 um 20:25

    Wir haben DSC 260 im Bestand.

    Allerdings die ältere Version mit 20Bit Wandler!

    Probleme mit der Zuverlässigkeit gab es bislang nicht, die Teile funktionieren Sommer wie Winter seit 5 Jahren.

    Bedienstruktur im Menü ist wie beim BSS Minidrive 336 (gleiche Reihenfoge usw.), überhaupt scheint der JBL ein OEM des BSS zu sein.

    Im direkten Vergleich zu unseren BSS Mini und Omnidrives fällt die mangelnde Aussteuerbarkeit (Stichwort 20Bit) des DSC 260 auf - er ist schnell "zugerockt"!

    Die Limiter möchte ich mal gelinde gesagt als mäßig wirksam betrachten, ansonsten ein braver, zuverlässiger Kandidat mit sehr hohem Rauschabstand, und gutem Klang!

    Der DSC 280 entspricht voll dem alten BSS Omnidrive 388, ist zwar 4 Wege - kann aber Filtertechnisch sehr wenig!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 24. November 2003 um 19:54

    Noch was,

    Thorsten: volle Zustimmung!!

    Sound Klinik: irgendwie beurteilst du unsere Kompetenz falsch. Wir betreuen Veranstaltungen aller Arten, am Wochenende machen wir wieder den Liveton für eine WDR Kabarettreihe mit dezentraler Beschallung. Ich weiß haargenau um was es geht, und wie es geht!

    Am gleichen Tag fahren wir paralell ein Rock/Coverfestival mit 4 Bands in einer 1000er Halle mit zwei Tops Director geflogen pro Seite, und 8 Subs auf dem Boden! Das machen wir nach altväter Sitte mit Pegel aus dem Fronttruss. Anders geht das da nicht, wer soll denn da die dezentrale Beschallung bezahlen?

    Glaub es mir doch einfach, es gibt in der Praxis nicht immer die Möglichkeit unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt überall optimal zu arbeiten.
    Naja, ich stelle doch erhebliche Differenzen der Ansichten und praktischen Erfahrungen fest. Zum einen die ideale Theorie, zum anderen die resultierende, reale Welt.

    Es macht auch einen Unterschied aus, ob jemand 20 oder 160 Gigs im Jahr fährt. Mit der Zeit bekommt jeder ein Gespür für das was geht und was quatsch ist.
    Die Herren vom Amt werden mit der Zeit bei konsequentem Ausbau der Vorschriften deutliche Umsatzeinbußen im Bezug an Steuereinanhmen durch gut besuchte VAs verspüren.
    Fragt mich nicht warum es laut sein soll - selbst im Kino ist die Lautstärke weit über dem zum Textverständniss notwendigem Pegel gefahren. Irgendwelche Gründe wird sattes Pfund schon haben!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 24. November 2003 um 19:21

    Wir machen so etwas mit GAE Director, ziehen das an Clustern zu zweit oder viert pro Seite in etwa 4 - 5 Metern Höhe, lassen die Subs auf dem Boden......

    Wie "richtige" Profis das machen weiß ich auch nicht :-?
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 24. November 2003 um 18:15

    @Admin....Michael, Deine besonnenen, neutralen Bemerkungen zu dem Thema Lautstärke auf Rockkonzerten uä. finde ich Lobenswert!
    Damit kann ich mehr anfangen,als mit Sound Kliniks Hinweisen auf Deppen hinterm Mixer.

    Er sollte sich tatsächlich mal hinter eine Konsole während eines Konzertes im Rockbereich und tausenden Zuschauern stellen - so einfach ist das mal nicht mit der leisen Konzertlautstärke.

    Ein Problem aus der Praxis habe ich trotz aller Hinweise immer wieder: je größer die Halle, desto lauter wird der Konversationspegel der Besucher. Was beim Soundcheck in leerer Location noch recht gut kontrollierbar war, wird bei gefüllter Halle zum Problem. Man hat sofort nur noch halb so viel Lowmid in der Stimme, und die Höhen werden ungehobelter. In der Folge muß man dann doch schon ordentlich vorlegen, um hier aufzuholen!
    Das Problem bleibt dabei bestehen: kommt der Behördenmann mit seinem "Amtspegelüberwacher", stellt das Gerät auf 95dB an der Stellmöglichkeit für solche Bedienstete des Landes, kann ich das mit dem Sound machen vergessen. Das Gerät steht beim Redepegel der Besucher schon kurz vor der Schwelle - fängt die Band dann an, und der Sänger legt los, habe ich Alarm!

    Wie soll das nun funktionieren?

    Dabei sind diese vom Gerät detektierten 95dB am FOH Platz gemessen noch nicht mal Ansatzweise als "laute Musik" zu beurteilen. Da sollte man doch mal mit Sinn und Verstand nachdenken, ob da nicht falsch verurteilt wird.

    Mir ist natürlich bewußt das es Pegel gibt, die im 400er Club mit einigen britischen R n`R Bands Schwachsinn sind. Ich kenne das zu gut, als Hirecompany ist man auch mit solchen Auswüchsen vertraut.
    Nur ist das des "Künstlers Stil", und da haben wir nicht reinzureden. Die dort anzutreffenden Konzertbesucher erwarten wieder einiger Meinungen aber diesen Lärm. Es gibt jedoch Zeitgenossen, die sich mit Hörschutz bewaffnet ins Konzert stellen! Hut ab, die habens begriffen.

    Aber ich mich aufregen? Es ist unser Job "zu beschallen", als Dienst am Kunden. Kunde ist der Veranstalter, und die Künstler, resp. deren Soundleute. Und eine staatliche Bevormundung im Sinne einer TA Lärm, die auf einer Baustelle mit Presslufthammer Sinn macht, gehe ich mit aller Konsequenz an.
    Es hat Jahrzehnte keinen gestört, wenn irgendwo mächtig Pegel gerockt wurde. Nur gehen unserer Staatslobby langsam die Ideen aus, und dann muß man den deppen Bürger vor sich selbst schützen: TA Lärm auf Konzerten :evil:
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 24. November 2003 um 15:00

    Jeff......man könnte es fast so sehen! Beamte (und vor allem seit grünem Regierungsdruck) kommen auf seltsame Ideen.

    Nochmals was grundsätzliches, vor allem für Sound Klinik:

    Es gibt gewisse Musikrichtungen, die von Grund auf laut sind. Das ist nicht meine Idee, sondern die der "Künstler". Wenn eine Band wie beispielsweise P.O.D. ein Konzert gibt, soll (!) das laut sein! Ob der dienstleistende Ton und Licht Unternehmer das persönlich für gut heißt, hat nichts zu sagen. Diese Pegel gehören zum künstlerischen Gedankengut, und sollen umgesetzt werden.

    Urheberschaft dafür ist der Künstler, bzw. sein beauftragter Tonmann!

    Wenn wir beispeilsweise so einem Kunden erklären würden, wir machen das PA aber nicht so groß, weil mitunter davon jemand Hörschäden bekommt, könnten wir gleich nach Hause fahren. Es liegt nicht im Ermessen der Company, was mit der gebuchten Technik gemacht wird.

    Für den Fall, es ist Sache der companyeigenen Techs für Pegel zu sorgen, muß man erst mal bedenken, um was für eine Veranstaltung es hier geht. Bin ich bei einem Presseball mit Galaprogramm wird eh anders beschallt, und niemand möchte volles Brett haben. Kein Profi der Welt würde hier ohne Not Gas geben, für was?
    Mache ich aber ein Rockfestival in einer 2000er Halle, und aus Budgetgründen mit gut 2 x 16kW, dann muß man es lauter stellen, damit das rockt. Wer den Zusammenhang zwischen Rock/Cover und gewisser Lautstärke nicht wahrhaben will, hat irgendwie was nicht bemerkt!

    Das Problem bei üblicher Beschallung aus geflogenen 2er/4er Clustern pro PA Seite ist eben die Schallausbreitung aus einer Ebene. Das geht nun mal nicht in Zimmerlautstärke, und Pegel bis zu 120dB sind in naher Distanz normal!
    Zu diesen klassischen Varianten der LowBudget Cluster PA gibt es kaum Alterantiven. Dezentrale Beschallung treibt Kosten und fällt bei 80% aller Veranstaltungen weg!

    Im übrigen gab es auch zu meiner Anfangszeit in den 80ern bereits Systeme die enorm Pegel brachten. Es klang nur anders! Aber eine früher übliche PA aus 6- 8 Martinbins, 2 Rasieren, 3 Viatvox S3 und 5 JBL 075 pro Seite, war auch Ende der 70er schon sehr laut!

    Aber es hat keinen Zweck hier weiter zu debattieren. Wir arbeiten auf völlig verschiedenen Baustellen, und meine langjährige Beobachtung zeigt ganz deutlich, dass es nicht immer realisierbar ist, mit theoretisch festgelegten Grenzwerten zu arbeiten.
    Ich labere das hier nicht aus Eigennutz, oder um zu klären wie laut unser Holz spielen könnte. Völlig egal....aber ich kenne keinen Techniker, der bei großen Open Airs und konventioneller Links/Rechts PA das Programm so leise wie gefordert spielen läßt. Immer vorausgesetzt, dass es pegelintensive Darbietungen sind.

    Eine Bemerkung zuletzt, wenn sich nach einem normalem Stadtfest mit ca.32kW gut gerührt, 3 Personen mit Hörschäden melden, kann ich nur lachen. Was ist denn mit den anderen 1997 Leuten - waren die nicht da? Und warum mußte den der/die Betroffene so nah heran treten?
    Auf dem Flughafenrollfeld geht auch niemand ohne Ohrenschützer an einen startenden Airbus heran. Es obliegt doch jedem selbst, hier für Schutz durch Abstand zu sorgen. Wir können den hohen Pegel vorm PA nicht ändern, wenn 2000 Leute was hören sollen!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 23. November 2003 um 18:48
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Deine "professionelle Erfahrung" in allen Ehren - es gibt aber repräsentative Umfragen (auch unter Jugendlichen !), die etwas Gegenteiliges aussagen und die Du vielleicht erst mal lesen solltest, eh Du hier solchen - verallgemeinernden - Blödsinn erzählst.

    Das mit der professionellen Erfahrung kannst du mir schon abnehmen, ich denke da bin ich recht weit vorne.

    Und in der Praxis sieht es nun mal so aus, dass eine wirtschaftliche Beschallungslösung bei einer üblichen Open Air Sache meist Ton aus PA-Towern, bzw. Flugclustern besteht.
    Wenn wir damit ein Besucheraufkommen um die 2000 Personen gut (und dem Anspruch der Künstler nach optimalem Entertainment) versorgen sollen, wird es vor der PA laut!

    Ist das so schwer zu verstehen?

    Was soll ich denn machen, den Leuten in 20 Meter Abstand erklären, dass ich mir um die Ohren der Zuschauer vorne Gedanken mache? Muß ja niemand so nah ran gehen.

    Zu Kracky....das mit dem guten Sound sollte Grundvoraussetzung sein, anders wäre es Krach!

    Sound Klinik....wir hatten mal für einen hiesigen Radiosender eine Stadtfestparty durchgeführt. Da waren um die 6000 Menschen vor der Bühne. So gegen 23h gab es noch einen Auftritt von dem DJ ATB. Sagt Dir das was?
    Egal, jedenfalls geht so etwas nicht mit 95dB - die Veranstalter und der "Künstler" hätten uns was erzählt, wenn wir da Tanzteepegel gefahren hätten!

    Allerdings verkennst Du meine professionelle Ader, da wo es nicht laut sein braucht, wird es nicht laut gemacht. Das ist doch völlig klar, zu einem Galaabend mit Claudia Jung passt kein Pegel der einem das Hirn spaltet!

    Aber wenn ich schon den Tenor des gesamten Treads hier lese, erkenne ich wohlwollendes Schulterklopfen für die Büropupser auf den Ämtern, die sich immer neue Vorschriften einfallen lassen. Und bei solchen Pauschalvorschriften komm ich echt in Fahrt, dass ist völlig an der Praxis vorbei.

    Nur um keine falschen Schlüsse aufkommen zu lassen: ich plädiere nicht für excessive Pegel, aber für auf die Praxis bezogene Arbeitsmöglichkeiten. Und bei der Menge Gigs die ich jährlich durchführe, kann ich mir ein messerscharfes Urteil darüber bilden, was laut und was nicht laut ist!

    Viel Spaß noch mit zu knapp bemessenen PAs, und wütenden Veranstaltern bei Gigs mit mehr als 1500Leuten!
    Stefan

  • lautstärke bei live-auftritten

    • rockline
    • 23. November 2003 um 10:24

    Hat überhaupt schon mal jemand beobachtet, wie die Leute bei einem guten Coverbandabend abgehen, wenn man in den typischen Animationsphasen die Bassdrum mal richtig gehen läßt?

    Oder wie der Mop auf einmal losrockt, wenn bei "Jump" (Van Halen) der Masterfader 1cm höher wandert?

    Scheinbar nicht, denn anders kann ich mir die Statements hier nicht erklären. Wer glaubt, dass eine Halle mit 1500 Besuchern mit 95dB am FOH gemacht werden kann, soll es so sehen.

    Bei einem Galaabend, oder einem Folkkonzert fahren wir auch nur moderate Pegel, aber auf einem großen Event mit Partyrock erzählt mir keiner was. Im übrigen scheinen einige nicht viel Erfahrung mit prof.Acts zu haben. Wir hatten schon teilweise Probleme, Festzelte mit über 1500 Leuten und deutschen Schlagersängern mit ausreichendem Pegel zu versorgen. Und nicht weil wir es so laut machen WOLLEN, sondern weil die Besucher "lauter, lauter" gröhlen.
    Wer mich kennt weiß mit was für Besteck wir aufschlagen, und wenn ich dann die Controler am Limit sehe, weiß ich was die Uhr geschlagen hat!

    Es ist praktisch unmöglich (außer mit kostspieleiger dezentraler Beschallung) solche Events durchzuführen. Und der Spaßfaktor der Partywütigen steigt mit wachsendem Pegel.
    Bei geflogenen Tops gibt es auch wenig Stress mit Distanzunterschreitung, aber ein satter Pegel oberhalb des Publikumslärms ist unumgänglich.

    Zur Klarstellung: Ich brauche niemandem zu demonstrieren, wie laut die Musik spielt. Aber es ist nahezu unmöglich mit den hier teilweise genannten Pegeln zu arbeiten. Wir haben auch schon Events mit amtlichen Pegelüberwachern gemacht - geht nicht! Ein auf 95dB am 20 Meter entfernten FOH aufgestellter Pegelüberwacher schlägt beim Applaus der Leute schon Alarm. Von der Kappelle ist fast nichts zu hören!

    Noch fragen?
    Stefan

  • Erfahrungen mit dem Behringer EURORACK MX3242X

    • rockline
    • 20. November 2003 um 17:56

    Wir haben so ein Teil für kleine Sachen mal angeschafft. Es ist ein 16 Mono Mixer mit 4 Subgruppen, übliche 4 Band Eqs, kleine Meterchen neben den Fadern, ein externes Netzteil mit gut 150W, lange Fader und sogar noch mit einen integrierten Effektgerät!

    Das Pult geht ganz gut für einfache Kabarett, Chor und Theatersachen. Auch der alljährliche Weihnachtsmarkt läßt sich mit dem Dingen gut bewältigen. Die Ausstattung ist mehr als reichlich und der Preis nicht der Rede wert.

    Aber........ wo Licht ist, ist auch Schatten! Aufbau intern sehr gewagt, man kommt an kein einziges Bauteil mal "so eben" ran. Auch ist die Übersichtlichkeit etwas gewöhnungsbedürftig, die Auxorganisation mit dieser Mix B Abteilung völlig umständlich, und als größtes Problem steht die mangelnde Akzeptanz!
    Das kleine Behringer kann man eigentlich nur im Semikundenkreis einsetzen. Es ist kein Vergleich zu den kleinen Allen&Heath Mix Wizards.

    Die Wizards kann man eigentlich überall verwenden, mit dem Eurorack muß man schon überlegen, wem man das anbietet.

    Aber das Behrigner funktioniert, und das ist doch auch schon mal was!
    Stefan

  • Lanz Audio

    • rockline
    • 18. November 2003 um 20:03

    Ich meine den Rüdiger Lanz zu kennen. Er arbeitet öfter im Irishdance Bereich und produziert eigene Geräte, Boxen, Headsets usw.

    Wir hatten mit R.Lanz auf einem Presseball Bekanntschaft gemacht, er betreute dort als Tech so eine Stepdancesache. Der Kollege war kompetent, seine Headsets (nach eigenen Aussagen Eigenentwicklungen) waren sehr gut, und auch die Mikros an den Sohlen der Stepdancer waren eine Marke für sich.

    Ebenfalls erzählte er mir von seinen eigenen Lautsprechersystemen, die unter anderem selbst gefertigte HF Treiber enthalten sollen!?

    Natürlich kann ich mich nun komplett täuschen, und der Herr Lanz den ich kennengelernt habe, hat mit der von Dir angesprochenen Box überhaupt nichts zu tun. Möglich........

    Von seiner Person her war der Herr Lanz jedenfalls seriös und glaubwürdig, seine Headsets wirklich klasse, den Rest nur vom Erzählen beim Catering.....
    Stefan

  • ALLEN & HEATH Mixing-Workshop am 19.11. in Köln

    • rockline
    • 17. November 2003 um 18:56

    WurstWerner....gemeinsam werden wir ihn aufspüren :D

    Mail mal wo ich dich Mittwoch abholen soll!
    Stefan

  • ALLEN & HEATH Mixing-Workshop am 19.11. in Köln

    • rockline
    • 17. November 2003 um 18:09

    Bis jetzt weiß ich noch nicht wo es stattfindet (außer das es in Köln ist) ?

    Oder habe ich irgendwie verpasst was zu lesen 8) ?
    Stefan

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