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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • GAE Director

    • rockline
    • 9. Juli 2003 um 23:13

    Jau......der Christian (Wurst Werner) kam mit Ranzig, und GAE rockte wie bei Rock am Ring :lol: .
    Es ist in der Tat so, dass die Director natürlich durch ihr 60° Abstrahlverhalten nicht die Reichweite eines 30° Systems haben. Da mehr als zwei Directortops nebeneinander nicht gehen, muß man dann untereinander weitermachen, dadurch wird es natürlich etwas mächtiger im Ton - aber die Reichweite wird nicht wesentlich gesteigert. Bei einem PA wie dem Director ist die nutzbare Reichweite mit gut lauter Musik so um die 30 Meter, dann wird es doch schon wesentlich leiser - Aber: hören kann man auch noch nach 60 Metern richtig gut - nur entsprechend wenig Brett!

    Das größte was wir mal geflogen haben waren pro Seite 6 Top. Das macht schon laut, aber auch sehr viel HF, für meinen Geschmack etwas zuviel - hier muß man dann etwas korrigieren (ist ja auch einleuchtend)!
    Bei so einer Stadtfestsache die der WW angesprochen hat reichen auch 2 Tops aus. Wenn die Teile hängen ist das gleichmäßig laut und angenehm im Ton! Im Prinzip ist das schon lauter als man braucht, es geht letztlich nicht um einen Mordslärm, sondern um satte und ausreichende Beschallung. Der WW hat "seine" Band immer so um -6dB am Omnidrive gehabt. Einen Tag später hatten wir tatsächlich hinterm FoH Büdchen noch etwa 30 Meter Leute stehen, und die PA lief Anschlag am Controler! Dabei hatten wir Amping tatsächlich "gespart". Die Directortops haben in jedem Weg 8ohm, so das wir problemlos linken konnten und so die Tops nur mit pro Seite 2 Yorkville Stufen gefahren haben! Bass war schon mehr Amping dran, aber darum geht es jetzt nicht.

    Die Grundfrage war der Betrieb mit zwei Subs und einem Top pro Seite. Das geht schon sehr lecker, aber man merkt schon das gerichtete Abstrahlverhalten. Das Direktor ist sehr genau, wer den Kopf etwas bewegt kann dann die entsprechende PA Seite genau lokalisieren. Bei kleinen Sachen geht das ohne Probleme - bei groß...naja...! Vorige Woche haben wir ein kleines Festival mit ca. 400 Leuten in einem geschlossenen Innenhof mit einem Top pro Seite gemacht - ohne Schwierigkeiten! Etwas reindrehen und gut ist.

    Insgesamt betrachtet ist das Director eines der besten Systeme dieser Größe - wenn nicht überhaupt das eine wahre. Die Tops sind im Sound sehr Controlerabhängig (Preset), und die Subs brauchen Leistung! Die Subs können enorm was - wenn die Stufe mitspielt!

    Aber man kann kein 60° Hornsystem mit einem guten Linearray vergleichen. Ich hatte letztens TOTO mit 6 JBL Vertec pro Seite gehört, und hatte den Eindruck, dass 6 Directortops das SO nicht können. Irgendwie klang das Vertec "größer". Aber vielleicht lag das auch an der Band oder am Mann hinterm Tisch - keine Ahnung!

    Für eine eher kleine Firma wie unseren Laden ist ein System wie das GAE Director ein wirklich gutes und überall einsetzbares Werkzeug. Und in allen Ridern immer wieder gerne gesehen.....zuletzt noch im Rider der "Spider Murphy Gang" - und die können rocken :D !!

  • Wieder mal - günstige EQs

    • rockline
    • 7. Juli 2003 um 10:24

    Wenn der Thoman eine schwarze Frontplatte mit einer anständigen Beschriftung hätte, wäre er echt der Marktstürmer! Dieses Silber mit minimaler Beschriftung ist wirklich ein ganz dicker Minusstrich.
    Aber wie schon gesagt, die Funktion ist gegeben, dass Gerät ist zuverlässig gemacht und man hat ordentliche Fader (sogar von guter Qualität)!
    Schon aus diesem einzigen Grund der guten Fader, würde ich den Thoman jedem (!) Gerät mit Autoequalizerdesign vorziehen - aber das hatten wir schon.
    Aber er ist und bleibt ein Gerät für die einfachen Anwendungen, darüber darf man nicht hinwegsehen.

    Zu DBX; wir haben einen 2231 in einem FoH Rack fürs PA. Ich kann mich mit diesem Eq nicht richtig anfreunden. Er sieht klasse aus, hat so "nützliche" Dinge wie eine (wie funktioniert die denn überhaupt?) Noise Ratio, dann einen Limiter und einige schöne LEDs für den Pegel! Ebenso gibt es XLR und Klinkenbuchsen und einen sinnvollerweise fehlenden Netzschalter auf der Frontplatte.
    Aber die Art und Weise seiner Filter ist sehr breit und nimmt bei starker Filterung jeglichen Sound weg. Ich habe den Eindruck dass ein gezogenes Filter nahezu eine ganze Oktave plättet! Zudem nimmt er es nicht so genau mit den Eckfrequenzen - da sollte man in dieser Preisklasse etwas mehr Präzision erwarten.
    Die kleinen DBX ohne Filterknopf (also diese griffigen Fadergummis) halte ich für ein Alibi der Anwender, um einen Markennamen im Rack zu haben. Diese abgespeckten EQs sind nicht wirklich besser als der Thoman, und das ganz kleine DBX Gerät mit den 20er Fadern ist DBX Antwort auf den ohnehin unbeliebten Yamaha!

    Es gibt einen guten EQ von DBX, dass ist der über dem 2231, der scheint mir ganz gut zu sein und kann als Alternative zu BSS gesehen werden......aber jetzt driftet das Thema ab!
    Stefan

  • Midas Venice 320 löst sich auf!

    • rockline
    • 6. Juli 2003 um 13:07

    Wurst Werner.........das hört sich übel an! Scheint kein modulares Design zu sein, sondern irgendwie eine 8 Kanal Platinenlösung wie bei Pulten in dieser Klasse üblich. Ich tippe mal auf Platinenprobleme, Haarriss Leiterbahn, Massekontaktprobleme über Flachstecker uä.!

    Zur Not.....komm rum und holt euch noch ein Pult ab, wir haben noch das 26er Event frei - 26Mono, 8 Subs, 4 Mutes, 8 Aux.....
    Grüße
    Stefan

  • Wieder mal - günstige EQs

    • rockline
    • 6. Juli 2003 um 13:00

    Ich muß doch noch mal eben antworten. Ein Machtwort wollte ich eigentlich nicht sprechen, aber 20 Jahre Praxis weisen einem schon den Weg!

    Zu den 20mm Fadern, bei diesen Regelwegen passiert es ganz schnell, dass man tatsächlich gleich bis Anschlag wegzieht, um Feedback einzugrenzen. Man merkt nicht richtig, das man den Regler betätigt hat. Selbstverständlich funktioniert der komplette +-12dB Hub auch auf 20er Fadern - aber eben im Lupenbereich. Ich mag einfach so nicht arbeiten, und das obwohl ich dünne Finger habe!

    Den Thoman EQ haben wir als Einzelstück für einfache Geschichten im Lager stehen. Dieses Gerät habe ich mal losgeschraubt und reingesehen:
    Es gibt tatsächlich einen "richtigen" Aufbau, d.h. konventinelle Bauteilebestückung, ein anständig gemachtes Netzteil- kurzum ein für das Geld bemerkenswert solider Aufbau!

    Ganz anders dagegen der Behringer. Hier handelt es sich um ein Innenleben mit wegwerfcharakter! Ist mal was auf den SMD Platinchen defekt ist es bis zum Müllkübel nicht mehr weit. Eine Reparatur dürfte sich kaum lohnen - also schon aus diesem Grund hat der Behringer keine Chance gegen den Thoman.
    Was die genauigkeit der Frequenzen betrifft würde ich generell an solche Geräte dieser Preisklasse keine Maßstäbe setzen. Hier kommt es nicht so genau - wen interessiert hier ob der Fader mit 80Hz nicht evtl. irgendwie bei 84Hz sein Center hat?

    Um auf die Frage nach dem besten Gerät aus der preiswerten Liga zu antworten, komme ich wieder auf den Thoman zurück. Da bekommt man den besten Gegenwert in bezug auf den Preis. Zudem ich beim Behringer die leuchtenden Fader nicht so mag - sieht irgendwie sehr rot aus.

    DBX Equalizer leben mehr vom Namen. In der Realität überzeugen diese Geräte nicht wirklich. Wir haben DBX 2231 im Bestand, die insgesamt eine "breiige" Wirkungsweise zeigen. Filtergüte zu breit, Frequenzen ebenfalls nicht genau, nutzlose Noise Ratio Funktion, fehlender stimmbarer Lowcut! Die Modelle darunter sind eher noch schlechter, so das ich DBX ebenfalls nicht empfehlen möchte!

    Gut finde ich die Altair EQ230, deshalb haben wir davon auch eine Menge!
    Diese Equalizer sind absolut, kosten aber auch erheblich mehr als die hier angesprochenen - also diese Bemerkung nur nebenbei.

    Noch was zu Alesis; meint der Kollege den EQ mit der tollen Beschriftung einmal quer über die Front? Sozusagen die absolute unkenntlichmachung jeglicher Übersicht?
    Das ist das allerletzte Gerät was man haben muß, gehört in die Rubrik "verboten". Oberpeinliches Design und spuselige Fader - neeneee!
    Stefan

  • Wieder mal - günstige EQs

    • rockline
    • 5. Juli 2003 um 13:06

    Equalizer mit 20mm Fader sind völlig indiskutabel! Damit ist schon alles gesagt.

    Wenn schon ein Gerät aus der sehr preiswerten Liga, dann den Thomann.
    Das ist der einzige Kandidat, der in diesem Preissegment überhaupt erwähnenswert ist.

    Und den kleinen DBX als amtlich zu bezeichnen halte ich für ausgesprochen fragwürdig. Siehe Yamahas kleine EQs, will keiner mit arbeiten!

    Also kauft den kleinen Thoman und gut ist.
    Stefan

  • Soundcraft Studio 24/8/2

    • rockline
    • 5. Juli 2003 um 12:58

    Ich könnte Dir von einer befreundeten Band einen Soundcraft Spirit Studio 8 (oder so änhlich) im Case für sehr günstiges Geld vermitteln!

    Das Pult ist in gebraucht, aber gut erhalten. Ist im Prinzip nichts besonderes, 8 Subgruppen, 6 Auxwege, jede Menge LED Ketten usw.

    Müßte für 600.- zu haben sein, wenn Du interesse hast mail mal per pn!
    stefan

  • BSS FDS 360 Erfahrungswerte??

    • rockline
    • 5. Juli 2003 um 11:24

    doch, doch......ich kenne die Weiche sehr gut! Habe selber noch eine davon im Gebrauch.

    Im Eingang ist das Gerät sym. 2- / 3+ / 1 Masse - richtig! Ausgang unsym. 3+ / 2,1 Masse - auch richtig.

    Wenn du nun in diese Weiche mit normaler Pinbelegung reinkommst,wird das Signal erst mal invertiert verarbeitet. Gehst Du nun wieder an einen Verstärker mit normaler Pinbelegung wird das gedrehte Signal wiederum um 180° invertiert. Damit bist Du wieder am ursprünglichen Phasenverlauf angelangt!

    Aber das solltest Du irgendwann mal umlöten, die Aktion ist sehr einfach zu machen - und man ist auf der genormten Seite!
    Stefan

  • !!Suche Baupläne für PA-Endstufen!!

    • rockline
    • 2. Juli 2003 um 21:15

    oh je.....vergiss es!
    Eine Plan für eine Endstufe mit 2 x 2000 Watt ist kein Problem, aber die Einzelteile wie Trafo, Endtransistoren, Platinen, Kühlung, Elkos usw. kosten einen Wahnsinn!
    Zudem kommt noch der enorme Arbeitsaufwand und das nicht garantierte Funktionsergebniss.

    Zum Schluss noch eine Sache, ich bin schon seit 1978 im Elektronikservice tätig, habe unzählige Audioschaltungen gebaut, repariert und etliche Endstufen in MosFet Technik bis 2 x 600 Watt erfolgreich gebaut. Bis zum heutigen Tag bin ich immer noch aktiv im Service tätig, repariere alle möglichen Endstufen nahezu "nebenbei" - aber ein Kaliber 2 x 2500 - 3000 Watt in Eigenregie zu bauen, würde ich nicht erfolgreich hinbekommen. Das ist eine andere Liga!
    Reparatur kein Thema, ich habe auch völlige Klarheit über die Funktion und das warum und wieso - aber nie im Leben würde ich mich an so ein Projekt wagen.
    Laß es lieber sein, kauf eine gute Yorkville AP6040, studiere die beiliegenden Schaltbilder und freue dich über das entspannte Arbeiten mit einem zuverlässigem Gerät!
    Stefan

  • !!Suche Baupläne für PA-Endstufen!!

    • rockline
    • 2. Juli 2003 um 21:15

    oh je.....vergiss es!
    Eine Plan für eine Endstufe mit 2 x 2000 Watt ist kein Problem, aber die Einzelteile wie Trafo, Endtransistoren, Platinen, Kühlung, Elkos usw. kosten einen Wahnsinn!
    Zudem kommt noch der enorme Arbeitsaufwand und das nicht garantierte Funktionsergebniss.

    Zum Schluss noch eine Sache, ich bin schon seit 1978 im Elektronikservice tätig, habe unzählige Audioschaltungen gebaut, repariert und etliche Endstufen in MosFet Technik bis 2 x 600 Watt erfolgreich gebaut. Bis zum heutigen Tag bin ich immer noch aktiv im Service tätig, repariere alle möglichen Endstufen nahezu "nebenbei" - aber ein Kaliber 2 x 2500 - 3000 Watt in Eigenregie zu bauen, würde ich nicht erfolgreich hinbekommen. Das ist eine andere Liga!
    Reparatur kein Thema, ich habe auch völlige Klarheit über die Funktion und das warum und wieso - aber nie im Leben würde ich mich an so ein Projekt wagen.
    Laß es lieber sein, kauf eine gute Yorkville AP6040, studiere die beiliegenden Schaltbilder und freue dich über das entspannte Arbeiten mit einem zuverlässigem Gerät!
    Stefan

  • wer benutzt Yamaha Endstufen

    • rockline
    • 2. Juli 2003 um 20:10

    P4500 hat eine ausgesprochen gute Audioschaltung, macht hervorragende Arbeit in Mehrwege PA am HF Treiber, kostet nichts und ist nicht geeignet für schwere Last und tiefe Bässe!

    Der Ringkerntrafo hat die Übertemperatursicherung gleich eingebaut, und wer gerne 2 Ohm volle Pulle fährt muß damit rechnen diesen kleinen Temperaturwächter ein für alle male abzuschießen. Ersatz ist teuer, Yamaha nimmt für den Trafo 190.-Netto!
    Wer ein gutes Cuttermesser und einen Lötkolben hat.....

    Ansonsten ein nahezu überflüssiges Thema, da Yamaha einfach einen günstigen Amp am Markt hat, bei dessen Preis man nicht über die sinnvolle Ansteuerung einer EAW SB750 nachdenken muß!
    Stefan

  • offizieller t-amp test

    • rockline
    • 2. Juli 2003 um 20:01
    Zitat von "Demtröder"

    Ich will nur einmal darauf hinweisen, wie gut die Peavey Endstufe in dem Test abgeschnitten (besser als der geliebte T-Amp!) hat :D ...wird immer so viel schlechtes über Peavey geschrieben :cry:

    Wer ernsthaft behauptet,Peavy sei schlecht sollte sich mal die Geräte von innen anschauen. Die Verwandschaft zu Crest ist nicht erst seit der Crest Übernahme zu sehen!
    Peavy Stufen hatten immer erstklassige Bauteile, ausgesprochen robuste, zuverlässige Schaltungen und eher moderate und daher schonende Leistungskonzepte.

    Paevy war eigentlich immer schon Crest, die meisten User haben es nur nie kapiert. Zu sehen bei jedem Serviceeingriff an Paevy und Crest Stufen - es gibt spezifische Bauteile, die bei beiden Geräten der Hersteller nahezu identisch sind. Beispielsweise der Platinenhersteller, Trafolieferant, Flachsteckverbinder, Machart der Geräte und weitere Details! Erkennt ein Sachkundiger sofort - und das nicht erst seit 8 Wochen!
    stefan

  • W-Bin in action

    • rockline
    • 1. Juli 2003 um 16:49

    Ich sags mal so.......das 2 x 15 W-Bin machte eher tiefe, bummernde Bässe - das Martin Bin dagegen knochentrocken und besser Kick.

    Wir benutzten früher Martin Bins und Eliminator (alles AAC mit EV 15B), später dann viele W-Bins mit 15 und 18" Bestückung! Mit den W-Bins konnte man mit 3 doppel15 pro Seite schon ein Stadtfest ordentlich erschüttern. Wir verwendeten zu der damaligen Zeit die gerade aktuell am Markt erschienenen Chevin A2000, mit 2 x 800 Watt an 4 Ohm, und noch ältere Stufen Crown Macrotech 2400!
    Das eigentlich kein schlechter Bass!

    Die Zeit davor mit den Martin Bins war mühsamer, hier mußte doch deutlich mehr rangeschafft werden und viel Amping von RSD zusammengebastelt werden, um da was knallen zu lassen. Der damals oft verwendete Gauss 15" war effektiv zu leise, der EV machte mächtig bumms - zerriss aber regelmäßig! JBL war zu teuer - also wurde immer wieder EV 15B eingebaut. Außerdem konnten wir die selber reconen, von daher....

    tthorsten......ich vermute mal, dass solche W-Bins mit schwerem 18sound oder RCF Chassis bestückt, (richtige Parameter vorausgesetzt) und schwerem Stufenkaliber mächtig Gas geben, und dabei immer schön trocken bleiben! Ich habe leider kein einziges W-Bin mehr im Stall - jedenfalls waren die Grundlagen der Falthorntechnik ja schon ewig und drei Tage bekannt, und es sollte eigentlich immer noch gelten!
    Stefan

  • W-Bin in action

    • rockline
    • 30. Juni 2003 um 17:21
    Zitat von "Dune-"

    jap...
    war 2x15" mit 3 Reflexes
    und drunter 1x18" mit 3 Reflexes...


    Tja, und schon wieder irgendwelchen billigen Nachbau gehört! Es gab keine W-Bins mit 3 Reflexlöchern! Weder das 2 x 15 noch die 1 x 18 waren so in originaler Version gebaut......die Vermutung das zusätzlich noch billige Chassis eingebaut waren liegt auf der Hand......

    Wir hatten früher nach der Martin Bin Ära etliche originale AAC W-Bins als 2 x 15 und 1 x 18 Versionen, damit konnte man enorm Bass mit recht schwachen Endstufen erzeugen.

    Ich glaube kaum, dass ein Stack von 4 W-Bins 2x15 pro Seite, mit erstklassigen Chassis bestückt und von sattem Amping angesteuert von irgendwelchen HD15 übertroffen werden! Zumindest nicht, wenn ich den Vergleich in Bezug auf 8 Stück 15" beziehe. Irgendwie scheinen mir einige Leute in Bezug auf Falthörner (wie auch die Diskussion in Bezug auf das Martin zeigt) wenig Erfahrung mit solchen Teilen zu haben. Die darin zugrunde liegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten sind ja nichts neues, nur besteht heute nicht mehr so die Notwendigkeit nach solchen großen Hornbins, da sehr viel Sub aus kleinen Dosen mittels Amping erzeugt wird!
    Würde man heute ein W-Bin mit zwei 15ern, erstklassigen dazu passenden Treibern und um die 2kW an 4 Ohm anpumpen, wäre das ein Killer!
    Stefan

  • Martin-Bin

    • rockline
    • 29. Juni 2003 um 23:33

    Also, dass Martin Bin stammt ja aus meiner aktiven Beschallerzeit, als ich erst so um die 20 war! Und damals hatten wir keine Endstufen mit 2 x 2500 Watt, sondern "wahre Kraftmeier" mit 2 x 400Watt an 4 Ohm!!
    So....und das Martin Bin zu 6 pro Seite mit anständig 60Hz +6dB am EQ machte schon mächtig Alarm!

    Das war ein knochentrockener Bass, mit Spaßfaktor 10. Es gab nichts vergleichbares. Die später aufkommenden W - Bins waren bassiger, und ohne große Mengen ranzuschaffen schon lauter. Aber die Präzision der Nussecke hatten die W - Bins nicht.

    Ich wäre schon neugierig, wie denn das Martin Bin mit einem anständigen modernen Chassis, mit richtig Amping befeuert in großer Stückzahl so kommen würde? Ich habe es nur noch von früher in Erinnerung, damit haben wir die Festivals in den 80er Jahren sehr gut versorgen können!

    Heutzutage verwenden wir bei großen Events ausschließlich 18" Konstrukte, die gehen zwar schön tief......aber irgendwie.....hmmm, weiß nicht....zu wabbelig, dröhnig..?
    Jedenfalls knallte das Martin immer richtig gut nach vorne, vielleicht sollte ich mal Ausschau halten,....... so um die 20 Stück von AAC an Selbstabholer :lol:
    Dann bauen wir da anständige Teller ein, vernünftige Yorkville Stufen und dann geht mal in Deckung..... :D
    Stefan

  • 2" kauf nicht über gewerbeschein!!!

    • rockline
    • 29. Juni 2003 um 10:58
    Zitat von "beattreiber"

    das stimmt ja schon irgendwie,aber woher nimmt sich adam hall das recht festzulegen das jemand mit so ein text in schein keine pa dinge kaufen darf.
    das ist ja auch nicht mein schein,der schein ist von kollegen.bin später dazu gekommen.

    Also Leute.......ich glaubs bald nicht mehr! Wenn demnächst Tennissockenhändler vom Trödelmarkt mit ihrem Gewerbeschein zu einem Spezialvertrieb für Veranstaltungstechník kommen,und wollen damit billig einkaufen.......sagt mal, meint ihr im Ernst mit jedem Gewerbeschein eine Freifahrt für billig zu haben??

    Und nur um mal eben 2 Treiber zu verkaufen setzt so ein Laden wie Hall überhaupt nichts in Bewegung - ist vollkommen uninteressant für die. Ihr seit Endkunden.....bitte versteht das und kauft auch die Treiber bei Thoman!
    Ende der Durchsage.....manchmal geht mir echt der Hut hoch...Gewerbeschein vom Kumpel und so.....

  • daub Endstufendokus gehen online

    • rockline
    • 27. Juni 2003 um 12:36

    Der Name "dd" klingt nach Detlef Daub, dem damaligen Mann hinter diesen guten Endstufen aus Deutschland!

    Die Idee mit den Unterlagen wäre sehr gut, es gibt heute noch einige Geräte die ab und zu in den Service kommen - da ist ein schneller Zugriff auf die Doku Gold wert!
    Stefan

  • daub Endstufendokus gehen online

    • rockline
    • 27. Juni 2003 um 12:36

    Der Name "dd" klingt nach Detlef Daub, dem damaligen Mann hinter diesen guten Endstufen aus Deutschland!

    Die Idee mit den Unterlagen wäre sehr gut, es gibt heute noch einige Geräte die ab und zu in den Service kommen - da ist ein schneller Zugriff auf die Doku Gold wert!
    Stefan

  • Was wird bei EV Reconen Sets mitgeliefert?

    • rockline
    • 24. Juni 2003 um 22:36

    Zuerst malwaszum reconen:das macht man mal nicht so nebenbei! Dazu sind einige Arbeitschritte nötig, und etwas mehr Routine.

    Dann zum EVX 180, kommt nicht mit dem RCF LF18G400 mit! Der RCF kostet die Hälfte, verträgt 3 x soviel Dampf und klingt noch besser. Ist in dem F18 genauso laut wie der EV, Kickt aber besser!

    Und vor allem......bau den Mist mit dem Bimetall und den komischen Lampen aus der Dose.....ist ja oberpeinlich was Dynacord da gebastelt hat!
    Stefan

  • Was wird bei EV Reconen Sets mitgeliefert?

    • rockline
    • 24. Juni 2003 um 22:36

    Zuerst malwaszum reconen:das macht man mal nicht so nebenbei! Dazu sind einige Arbeitschritte nötig, und etwas mehr Routine.

    Dann zum EVX 180, kommt nicht mit dem RCF LF18G400 mit! Der RCF kostet die Hälfte, verträgt 3 x soviel Dampf und klingt noch besser. Ist in dem F18 genauso laut wie der EV, Kickt aber besser!

    Und vor allem......bau den Mist mit dem Bimetall und den komischen Lampen aus der Dose.....ist ja oberpeinlich was Dynacord da gebastelt hat!
    Stefan

  • Geschichte PA

    • rockline
    • 24. Juni 2003 um 21:10

    Die Röhrenzeit war total uninteressant, da in dieser Epoche ohnehin nur ELA angesagt war. Solche Bands wie die damaligen "Beatles" und sowas wurden mit den in der Hallendecke hängenden Druckkammertröten "beschallt. Das reichte meistens hin, Mixer im Sinne eines FoH Tisches gab es sowieso nicht!

    Erst ab den späten 60er kamen Mehrwege PA zum Einsatz. Als Tieftöner wurden anfangs massenhaft JBL 2 x15" Hornloaded Bins verwendet (wie eine 4560 in groß), später dann Martin Bins (1 x 15") und das Upperbassbin von Martin mit 2 x 12". Sehr beliebt in den Mitten war immer wieder die olle 4560 oder ab und an die Altec "Voice of Theatre". Später dann JBL 4562 (2 x 12") und Martin Rasierer.
    Danach folgte die Ära der W-Bins im Bass, und Meyer kam mit den frühen Doppel 18"Reflexkisten (gegen die die W Bins und Martin Nussecken ganz schön schei... aussahen und klangen!)

    Als Verstärker nahm man früher (70r Jahre) BgW,Phase Linear und Crown DC 300! In den 80ern war es chick die kleine Quad 405 an die 2" zu hängen (völliger Irrsinn nach heutigen Maßstäben!)

    Hochton war fast immer JBL 2" mit riesigen 40° Tröten aus Aluminium, jede Menge Zitronenpressen JBL 075 oder das alte Vitavox S3 mit 4Cell Horn.
    Crossover fast immer Furmann,später dann BSS und DDA!

    In den 80er Jahren kamen im HF noch so lustige Fächerlinsen in Mode, die gab es in riesengroß - je breiter und Höher, desto besser die PA Company! Showbauten links und rechts neben der Bühne mit übelstem Design waren die Tagesordnung. Ein Rockkonzert in den 80ern,Open Air ging nicht unter 60 Martinbins plus dazugehörende Mittel und Hochtonkabinnete pro PA Seite! Das lärmte schon mächtig,klang aber nicht richtig fein. Daswar früher für ein 10000 Mann Fest schon nötig!

    Naja, ist zum Glück Geschichte. Ich habe die Zeiten noch erlebt und in guter Erinnerung.

    Letztens habe ich mal wieder ein Line Array modernster Art gehört. War ein JBL Vertec mit 6 Tops pro Seite - da hängt fast nichts und es tut 10x besser als früher!

    Stefan

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