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Beiträge von rockline

  • compressor auf die summe

    • rockline
    • 8. Oktober 2002 um 22:58

    [quote]
    starstage schrieb am 2002-10-07 03:46 :
    @ Mr. Rockline:

    Den Combinator kann man recht gut gebraucht bekommen. Die Schwarzmarktkurse liegen da bei ungefähr 1100,- DM.

    Hallo Philipp,

    schaue mal in deine privaten Nachrichten, habe dir was gemailt!

    Grüße
    Stefan

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2002-10-08 22:59 ]</font>

  • peavey cs400

    • rockline
    • 7. Oktober 2002 um 14:57

    CS 800 hatten wir früher (Anfang 80er Jahre) auch, dass ist aber was anderes als die alte CS400.

    Die Limiter schützten aber nur vor Clip - nicht vor Überlast!
    Die Überlastschutzschaltung war nur die Stromüberwachung an den Emitterwiderständen von nur 2 Endtransistoren. Solche Schaltungen, die die Steuerspannung an der Basis reduzieren, waren nur als notdürftiger Kurzschlußschutz anzusehen! Bei exessiver Überlast (Brücke 4Ohm/Stereo 2Ohm) konnte die Ausgangsstufe thermisch nicht mehr im SOA Betrieb gehalten werden, und schoß mitunter urplötzlich weg!
    Der CS800 (auch die kleinen 400) waren ein unbeliebter Servicepatient.

    Die Alternative zu Paevy waren damals RSD 800, diese Stufen konnten aufgrund niedrigerer Betriebsspannung an 2 Ohm betrieben werden, waren auch im allgemeinen nicht so anfällig wie Peavys. Der Service an einer RSD 800 war ebenfalls ein Spaziergang.

    Eine alte CS 800 mit +-85 Volt Betriebsspannung und 12 Endtransistoren war aber auch nicht in der Lage 4 Ohm gebrückt betrieben zu werden!

    Das hätte ja eine uneingeschränkte 2 Ohm/Kanal Spezifikation erlaubt!

    Ich weiß aber nichts über das Nachfolgemodell der alten CS 400. Letztgenannte alte Peavys konnten gerade mal 4 Ohm überstehen!
    Stefan

  • Limiter in Yamaha P4500

    • rockline
    • 7. Oktober 2002 um 14:44

    ich habe momentan eine zerlegt auf meinem Werkstattisch liegen. Trafo durchgebrannt!

    Einen Limiter hat diese Stufe nicht, überhaupt mache ich mir momentan Gedanken dazu, wie der Amp überhaupt "funktioniert".

    Jedenfalls ist der Trafo Primärseitig weggeraucht - Ursache nicht bekannt!

    Eine "trickvolle" Ansteuerung des Trafos auf der Primärseite gibt es nicht, innerhalb der Endstufenkanäle wird auch nichts spektakuläres verwendet - ein 500VA Trafo bei der möglichen Ausgangsspannung/Last??

    Naja....jedenfalls verwenden wir seit einigen Jahren diese Amps als Tweeteramp an 2" BMS Treibern - da gab es bislang nie Probleme!
    Aber einen Limiter hat die Stufe nicht.
    Stefan

  • RCF L15S800 vs. L15P200AK

    • rockline
    • 6. Oktober 2002 um 21:01

    ich sags mal so, den 200AK haben wir auch in kleinen Subs des Herstellers GAE sitzen.

    Da gehen die als 4 Ohm Version mit 700 Watt richtig lecker tief!

    Die Box heißt 4475L, der Nachfolger nennt sich inzwischen BR115.

    Zu den S800 kann ich wenig sagen, ich kenne den 18" S800 - der saß früher in den GAE Hawkwindbässen. Beim Directorbass hat GAE auf den P300 umgestellt - ich denke mal, dass die S Serie nicht soviel Tiefbass konnte.

    Ich würde also den 200AK nehmen!
    Stefan

    Übrigens, der 4 Ohm ist hörbar lauter als die 8 Ohm Version - frag nicht warum das so ist - es ist Tatsache!

  • RCF L15S800 vs. L15P200AK

    • rockline
    • 6. Oktober 2002 um 21:01

    ich sags mal so, den 200AK haben wir auch in kleinen Subs des Herstellers GAE sitzen.

    Da gehen die als 4 Ohm Version mit 700 Watt richtig lecker tief!

    Die Box heißt 4475L, der Nachfolger nennt sich inzwischen BR115.

    Zu den S800 kann ich wenig sagen, ich kenne den 18" S800 - der saß früher in den GAE Hawkwindbässen. Beim Directorbass hat GAE auf den P300 umgestellt - ich denke mal, dass die S Serie nicht soviel Tiefbass konnte.

    Ich würde also den 200AK nehmen!
    Stefan

    Übrigens, der 4 Ohm ist hörbar lauter als die 8 Ohm Version - frag nicht warum das so ist - es ist Tatsache!

  • peavey cs400

    • rockline
    • 6. Oktober 2002 um 20:54

    um Gottes Willen, bloß nicht!!

    Die ollen CS400 sind so ziemlich das primitivste was die frühen 80er Jahre hervorgebracht haben.

    Diese Stufe hat höchstens 6 Endtransistoren pro Kanal bei minimalstem Kühlkörperaufwand.

    Peavy CS aus diesen Tagen haben eine sehr einfache Strombegrenzung in der Ausgangsstufe, der Amp ist nicht in der Lage die völlige Überlastung im Brückenbetrieb an 4 Ohm korrekt abzuregeln.

    Es besteht ohne große Mühe die Möglichkeit einen Transistor wegzuschießen, und dann bleibt zu hoffen das der DC-Schutz Triac noch funktionstüchtig ist - sonst kannst du die Tieftöner gleich mit erneuern!

    Laß den Brückenbetrieb an 4 Ohm lieber eine moderenere Endstufe mit entsprechender Spezifikation erledigen.
    Stefan

  • compressor auf die summe

    • rockline
    • 5. Oktober 2002 um 10:49

    Eine absolut gnadenlose sache ist der alte Behringer Combinator mit der Multibandkompression!
    Allein die hohe Auflösung der Meter ist schon toll.

    Leider gibt es das Gerät nicht mehr - es war eh ungewöhnlich gutes Gerät aus dem Hause Behringer.

    Jedenfalls ist dieser analoge Kompressor hervorragend in der Summe zu gebrauchen, hätte ich einen davon wäre das mein Summenstandard!

    Interessant fand ich die Bemerkung zum TC Finalizer. Ich stand kurz davor mir so einen zuzulegen, aber nun kommen mir doch Zweifel!

    Digitale Comps scheinen, bedingt durch mangelnden Headroom, wohl doch nicht in der Summe einer PA zu taugen!
    Stefan

  • amps mit limiter

    • rockline
    • 3. Oktober 2002 um 21:49

    wir haben JBL Digitalcontroler DSC260.
    Dessen integrierten Limiter kann man vergessen - ich habe das auf VAs mit dem Oszi am Ausgang der Amps überwacht, mit solcherart Limiter ist keine rasche Begrenzung möglich.

    So, und in unseren Yorkville Endstufen ist ein analoger Limiter (zuschaltbar) eingebaut - und dieser schafft es den Amp tatsächlich vor Clip zu begrenzen!

    Und das macht der Limiter völlig unauffällig, aber 100% sicher!

    Also verlasse ich mich eher auf die Yorkville Analoglimiter, als auf die unfähigen, für nahezu nichts zu gebrauchenden Limiter des sauteuren Digitalcontrolers!
    Stefan

  • KS Triaks

    • rockline
    • 3. Oktober 2002 um 21:41

    wir haben jahrelang DE750 auf Beyma TD460 Hörnern in Kombination mit 2 JBL2402 im 4 Wege Aktivbetrieb gefahren.

    Mit dieser Hochtonbestückung haben wir in großer Anzahl riesige Veranstaltungen gefahren.

    Dann kam BMS 4590 auf den Markt, wir waren die "zischeligen" 2402 leid und haben alle Tops umgebaut!

    Und ab diesem Tag klang das Holz nach entsprechender Controleranpassung um längen besser als der DE750/2402 Kombi!

    Das der 4590 extremen Pegel um 1 - 3k produziert weiß ich, dass erforderte entsprechende Korrektur am Controler - aber im praktisch wahrnehmbaren Bereich ist die Arbeit mit dem 4590 jedem anderen Treiber derzeit überlegen!

    Ein GAE Director mit dem 1,4" DE900 klingt in den oberen Mitten und Höhen schlechter als unser Holz mit dem BMS!
    Ob da nun Klirr in weiß ich welcher Harmonischen bei ist oder nicht - der Sound ist definitiv besser!

    Der DE750 ist ein feiner Treiber, aber kein Vergleich zum 4590.
    Stefan

  • Soundcraft Series 2

    • rockline
    • 3. Oktober 2002 um 21:22

    Ja, mach das mal.

    Ich finde die neuen ML Konsolen sehr ansprechend, für die 5000 habe ich mich schon interessiert - das wäre für uns ein Schritt in die richtige Richtung.

    Nochmals zu den Eq, in den Höhen ist eine Parametric sicherlich nicht immer nötig - aber im Bass finde ich das sehr gut.
    Und in Kombi mit dem unteren Mittenband hat man da schon mal etwas mehr Möglichkeiten.

    Aber in fast allen Fällen kommt man mit der 2 fach Parametric hin - ist schon korrekt.

    Nur die Rider mit den VCAs habe ich noch nie gesehen. Und das obwohl wir etliche davon ins Haus bekommen, aber bislang kommen alle mit herkömmlichen Subgruppen zurecht!?

    Na, vielleicht spielen die VCA User in einer anderen Liga - mit denen haben wir dann doch nicht soviel zu tun!
    Stefan

  • Soundcraft Series 2

    • rockline
    • 3. Oktober 2002 um 12:23

    ML 3000 hat keine parametrischen Eqs in den Bässen und Höhen.
    Somit entspricht der Eq exakt dem der 3300 Serie!
    Mag sein das die Eckfrequenzen anders liegen - aber das wäre es dann auch schon gewesen.

    Zu den VCAs - wer so etwas unbedingt braucht fährt nicht unbedingt auf den 08/15 Eq des ML 3000 ab.
    Alleine aus dem Standpunkt heraus ist das GL4000 mit seinen parametrischen Höhen und Tiefenbändern dem ML3000 schon überlegen.

    Was nützen dir VCAs, wenn der Tisch aufgrund dieses Mankos keine allzu aufwändige Produktion zuläßt?

    Jedenfalls hatten wir gestern abend Joy Delanane gemacht - und deren Techniker hatten keine Probleme mit den GL4000 wegen fehlender VCAs! Hätte die GL4000 aber nur die Eqs des ML3000, hätten wir wohl eher Probleme bekommen.

    Und dann gibt es da noch das Yamaha M3000 - mit VCA Gruppen. Frag mal wer mit diesem Pult gerne arbeitet? Kaum jemand im Profibereich, und das obwohl die Kiste VCAs hat!?
    Ich ziehe weiterhin das GL4000 dem ML3000 vor, dass ML4000 oder gar 5000 - das wäre doch mal was!!
    Stefan

  • Große SMPS

    • rockline
    • 29. September 2002 um 09:19

    nun, QSC baut das im Prinzip so ähnlich - aber da wird nicht direkt der Trafo (wobei die alten QSC ja kein SMPS Netzteil haben) sondern der Verbindungspunkt der Ladeelkos im Netzteil für den LS Anschluß verwendet.

    Und Solton? Die haben das Prinzip der Chevin übernommen!
    Diese Verstärker ähneln auch im Aufbau des inneren etwas den Chevins.
    Stefan

  • Große SMPS

    • rockline
    • 29. September 2002 um 09:19

    nun, QSC baut das im Prinzip so ähnlich - aber da wird nicht direkt der Trafo (wobei die alten QSC ja kein SMPS Netzteil haben) sondern der Verbindungspunkt der Ladeelkos im Netzteil für den LS Anschluß verwendet.

    Und Solton? Die haben das Prinzip der Chevin übernommen!
    Diese Verstärker ähneln auch im Aufbau des inneren etwas den Chevins.
    Stefan

  • Große SMPS

    • rockline
    • 27. September 2002 um 13:07

    Wir haben einige englische Chevin A2000 im Bestand, an denen ich einige male was reparieren mußte!

    Irgendwann habe ich mir deren Schaltungskonzept mal angeschaut - und das faszinierd mich!

    Ein relativ einfacher Schwingkreis mit mehreren paralellen FETs treibt mit 100kHz konstant den Trafo an. An dessen Primärwicklung entsteht die Versorgungsspannung des Verstärkers von ca. +-90 Volt, wird mit kleinen 0,33uF gesiebt und auf die Mosfet Endtransistoren gegeben.
    Die Gehäuseanschlüsse aller Endtransistoren liegen fest auf dem Gehäuse bzw. Minuspotenzial. Es gibt keinerlei Isolation!

    Nun kommt die Musikansteuerung aus einer supereinfachen Treiberstufeb (1 x OP07 und 2 x MPSA91/92) an die Gates der Mosfets, und diese Belasten nun den Trafo des SMPS an seinen "Enden" auf der Versorgungsspannungsseite gegen Masse.

    So, und nun kommts - der Trafo hat als Mittelabgriff der Sekundärwicklung den Lautsprecheranschluß sitzen! Und durch die Lastwechsel fällt als Differenz die nutzbare Musik ab!!
    Gigantisch einfach, wenig Bauteileaufwand und recht guter Klang.

    Die Leistung der A2000 bei uns ist übrigens 2 x 1200W an 2 Ohm, und um die 750 an 4!
    Der Amp wiegt 12kg und hat 2HE.

    Die Chevins eignen sich gut für Monitor und ähnliche Geschichten, die großen Modelle ab A3000 gehen sehr gut für großes Besteck.

    Darum geht es aber nicht, ich finde nur die schlichtheit des elektronischen Designs überragend. Leider stehen mir keine detailierten Pläne des SMPS zur Verfügung, darüber gibt das Manual keine Auskunft. Die Bauteile sind auch alle schwarz gelackt worden - und da in diesem Bereich noch nie (6 Jahre alt) etwas kapputt war, hat es mich auch noch nicht näher interessiert.

    Bei den SMPS Netzteilen aus dem Konsumerbereich (stellvertretend sei hier nur die nicht zu übertreffende Umständlichkeit einiger Philips TV Geräte zu nennen) ist die ganze Schaltung im Vergleich zur Chevin viel komplizierter. Diese Wandler haben alle einen geschlossenen Regelkreis - darauf basierend ist Selbstentwicklung für eigene Projekte sehr schwer.
    Auch im Zeitalter der SMD Technik werden die SMPS in Endstufen immer aufwändiger (s.Camco Vortex), ich würde echt die Finger davonlassen.
    Aber so etwas wie bei Chevin ließe sich realisieren, man müßte nur mal das Wandlerlayout genauer betrachten!
    Stefan

  • Große SMPS

    • rockline
    • 27. September 2002 um 13:07

    Wir haben einige englische Chevin A2000 im Bestand, an denen ich einige male was reparieren mußte!

    Irgendwann habe ich mir deren Schaltungskonzept mal angeschaut - und das faszinierd mich!

    Ein relativ einfacher Schwingkreis mit mehreren paralellen FETs treibt mit 100kHz konstant den Trafo an. An dessen Primärwicklung entsteht die Versorgungsspannung des Verstärkers von ca. +-90 Volt, wird mit kleinen 0,33uF gesiebt und auf die Mosfet Endtransistoren gegeben.
    Die Gehäuseanschlüsse aller Endtransistoren liegen fest auf dem Gehäuse bzw. Minuspotenzial. Es gibt keinerlei Isolation!

    Nun kommt die Musikansteuerung aus einer supereinfachen Treiberstufeb (1 x OP07 und 2 x MPSA91/92) an die Gates der Mosfets, und diese Belasten nun den Trafo des SMPS an seinen "Enden" auf der Versorgungsspannungsseite gegen Masse.

    So, und nun kommts - der Trafo hat als Mittelabgriff der Sekundärwicklung den Lautsprecheranschluß sitzen! Und durch die Lastwechsel fällt als Differenz die nutzbare Musik ab!!
    Gigantisch einfach, wenig Bauteileaufwand und recht guter Klang.

    Die Leistung der A2000 bei uns ist übrigens 2 x 1200W an 2 Ohm, und um die 750 an 4!
    Der Amp wiegt 12kg und hat 2HE.

    Die Chevins eignen sich gut für Monitor und ähnliche Geschichten, die großen Modelle ab A3000 gehen sehr gut für großes Besteck.

    Darum geht es aber nicht, ich finde nur die schlichtheit des elektronischen Designs überragend. Leider stehen mir keine detailierten Pläne des SMPS zur Verfügung, darüber gibt das Manual keine Auskunft. Die Bauteile sind auch alle schwarz gelackt worden - und da in diesem Bereich noch nie (6 Jahre alt) etwas kapputt war, hat es mich auch noch nicht näher interessiert.

    Bei den SMPS Netzteilen aus dem Konsumerbereich (stellvertretend sei hier nur die nicht zu übertreffende Umständlichkeit einiger Philips TV Geräte zu nennen) ist die ganze Schaltung im Vergleich zur Chevin viel komplizierter. Diese Wandler haben alle einen geschlossenen Regelkreis - darauf basierend ist Selbstentwicklung für eigene Projekte sehr schwer.
    Auch im Zeitalter der SMD Technik werden die SMPS in Endstufen immer aufwändiger (s.Camco Vortex), ich würde echt die Finger davonlassen.
    Aber so etwas wie bei Chevin ließe sich realisieren, man müßte nur mal das Wandlerlayout genauer betrachten!
    Stefan

  • Compressor auf dem Monitor??

    • rockline
    • 25. September 2002 um 15:39

    uijuijuiiii.....solche Probleme kenne ich eigentlich nicht.
    Wenn der Sänger nicht singen kann, ist es sein eigenes Problem.
    Bei anspruchsvollen Produktionen nehme ich auch schon mal 2 Kanäle zur Hand, aber mehr aus Eq Gründen!

    Ich verstehe nicht so richtig wieso der GL3 verzerrt hat. Hättest du nicht einfach den Gain reduzieren können?

    Am Aux kann man doch immer noch volle Lotte nachregeln!?

    Nun aber zum Kompressor. Ist eigentlich nicht nötig, es irritiert den Shouter eher, ein guter Sänger merkt sofort das der Pegel in die Knie geht und fragt dich was da los ist!
    Wenn das als Notbremse für den Wedge gedacht ist, sollte man eher einen besseren an den Start bringen.
    Im Vocalweg ist es eigentlich kaum möglich einen amtlichen Wedge so aufzureißen das herbe Zerstörung droht, ohne das schon alles restlos am koppeln ist!!
    Das wäre ja so irre laut - als Sänger nicht mehr auszuhalten.

    Bevor du also einen Kompressor für nötig hälst, würde ich mal die Pegelverhältnisse und den gleichmäßigen Frequenzverlauf der Monitore prüfen.
    Wenn du enorm stark filtern mußt bis der Wedge "klingt", und die Sache auch noch Feedbackfrei läuft ist eher mit der Box was nicht so ganz in Ordnung.
    Durch enorme Korrektur am Eq verlierst du ja auch viel Pegel - der fehlt am Ende in der Durchsetzungsfähigkeit!
    Wenn ein Sänger eine sehr große Stimmdynamik hat weiß er das auch, so einem Künstler reicht dann eine gute Ansprache aus dem Wedge, singt er passagenweise leiser kann er nicht erwarten, dass der Monitor nun wie von Geisterhand lauter wird!
    Amateure wissen meist eh nicht so ganz was die Box am Boden da soll - da schraubste was rein und gut ist!
    Wenn die Herren dann beim Konzert so reingrölen das der Tisch clippt, drehste den Gain im betreffenden Kanal wieder so wie es muß - und fertig.

    Grundsätzlich erhöht der Kompressor bei wirksamer Ratio und Gaineinstellung in Kombination mit dem gewählten Tresholdwert die Koppelanfälligkeit des Monitors erheblich. Das ist natürlich nicht gefragt - daher besser raus aus den Auxen.

    Ich nutze Vocalkompressor nur in den Subgruppen, habe meist in Sub 7+8 einen guten Inserted, und route den Centergesang über Group 7, und die Backings über Group 8. Die Groupouts werden dann natürlich Mono im Pan verteilt
    Damit kann man einen Stereokompressor effektiv gut nutzen - aber bitte nicht in den Monitor, macht nur Stress!
    Stefan

    Peter, denkste an die Mikros?

  • Live beschallung karnevals sitzung

    • rockline
    • 24. September 2002 um 21:55

    meinst du mich?

    Wir haben inzwischen nur noch GAE 4475T für solche Zwecke im Hause.
    Das ist aber nichts billiges zum kaufen!

    Mit 8 dieser Kisten beschallst Du die Stadthalle sehr schön, aber zu den Anschaffungskosten kommt noch das Riggingzeug hinzu - sonst stehen die Dosen ja nur auf dem Boden.

    Als Delaygerät verwende ich sehr gerne das TC M-One. Diese Geräte machen "so nebenbei" erstklassige Delayarbeit bei voller Stereotauglichkeit und erstklassigem Klang.
    Stefan

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2002-09-24 21:56 ]</font>

  • Live beschallung karnevals sitzung

    • rockline
    • 24. September 2002 um 21:18

    in deinem Heimatort haben wir in diesem Jahr an Karneval 4 Tage hintereinander die Stadthalle beschallt.
    Ich weiß nicht mehr genau.....so um die 1000 Leute werden da gesessen haben.

    Wir hatten folgende Lautsprecheranordnung:

    Vorne haben wir 4 Stück geflogen und nach ca. 15 Metern noch mal 4, mit einer Delayzeit um die 45msec!

    Außerdem packten wir noch 4 Bässe BR118 in die Bude, um auch bei Musik noch etwas Bums zu haben.

    Das ganze dann 2 Wege aktiv getrennt.

    Tja, war sehr gut - aber mit nur 2 Boxen von der Front wird es nicht leicht, um nicht zu sagen: unmöglich.
    Leihe dir besser was dabei, dann wird das Risiko kleiner das etwas schief geht.
    Stefan

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2002-09-24 21:20 ]</font>

  • eq´s für monitor

    • rockline
    • 24. September 2002 um 14:35

    zum Altair kann ich mal folgendes sagen.
    Der Equalizer erkennt Feedbacks recht schnell und zeigt dann mit der LED in dem betreffenden Fader (45mm) wo es gepfiffen hat. Dieses Anzeigen erlischt nach ca. 4 Sekunden, man also genügend Zeit zu erkennen wo das war.
    Voraussetzung für eine sichere Detektion ist ein genügend hoher Eingangspegel in den Equalizer - es ist besser mit ordentlich Pegel anzukommen und an der Endstufe wieder etwas zu dämpfen.
    Andernfalls kann der Equalizer leise Feedbacks nicht erkennen.
    Er kann natürlich auch nicht zwischen Gitarrensustain oder langgezogenen Vocalpassagen differenzieren. Ebenso Keyboardsounds, dann leuchtet schon mal ein Fader, ohne das es irgendwo koppelt!
    Aber das weiß ja hoffentlich jeder, schließlich wird so ein Teil von Sachkundigen bedient.
    Mir sind die Altairs immer eine sehr große Hilfe - nicht nur beim Entzerren der Monitore, sondern auch beim Konzert. Hat es kurz gepiept genügt ein Blick auf alle Altairwege und ich weiß was zu tun ist.
    Stefan

  • eq´s für monitor

    • rockline
    • 23. September 2002 um 16:25

    http://www.altairaudio.com


    Altair ist ein spanischer Hersteller.

    Wenn du interesse an dem Material hast, schickste mir ne Mail. Kannst du dir bei uns angucken, besorgen können wir das auch.

    Altair ist nicht billig, speziell die Equalizer kosten recht ordentlich, so um die 900.- plus Steuer kostet der analoge Eq schon.
    Stefan

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2002-09-23 16:32 ]</font>

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2002-09-23 16:33 ]</font>

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