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Beiträge von rockline

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • rockline
    • 27. Mai 2013 um 09:11

    Jens, Die Ausgangstiefpässe in einer PWM haben ja mehr die Funktion eines Demodulators. Daher ist die absolute Filterwirkung in Bezug auf die Reste aus der Modulationsfrequenz wohl nicht so wichtig.
    Wie hoch die Frequenz bei der Phonic ist weiß ich im Moment leider nicht. Bin auch nicht sicher ob ich das iwo gespeichert habe.
    Die Brücke bei der 14.4 ist wahrscheinlich eine H-Brücke (unsymmetrische Betriebsspannung vermute ich). Das sollte man doch auch in 2-Kanal Brücke schalten können?! Hab mich damit noch nicht genauer beschäftigt. Jedenfalls geht das wohl bei der 14.4 (Datenblatt sagt was von 10kW).

    Wenn ich wieder mal eine PWM hier liegen habe können wir mal einen Forums-Messausflug mit Diagrammen in die Schaltung machen (vor und hinter Demodulator, Netzteiltakt etc.)

    Sabbelbacke, PWM mag manchmal etwas harscher klingen. Subjektiv nach "mehr Höhen". Ich bin aber zu alt um da noch ernsthaft mitreden zu können (die Ohren...Sie verstehen meine Herren....). Daher kann ich zu Klangunterschieden bei diversen Endstufenkonzepten nicht so viel beitragen wie vielleicht vor 30 Jahren :wink:

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • rockline
    • 26. Mai 2013 um 21:55

    Die reine Grundmodulation der 14.4 sieht so aus:

    Ich habe extra die Auswertung der Software mitkopiert. Es sind sogar 3Veff bei 460kHz. Das ist der Restanteil hinter den passiven Tiefpassfiltern am Lautsprecherausgang. Das haben alle PWM Endstufe so. Die Frequenz ist nicht immer gleich, manche haben etwas weniger. Die Amplitude ist aber (leider) so, und auch nicht "wegzukonstruieren". Das sind aber rund 0,5MHz - das stört nur noch bei der EMV Zulassung.

    Nachfolgend zeige ich Kanal A (blau) ohne Tiefpassfilterung in der Software, und Kanal B (rot) mit einem TP 20kHz bei Aussteuerung mit 1kHz Signal:

    Kanal A zuckelt zudem an der Grenze der Betriebsspannung in typischer PWM Manier! Das ist keineswegs ungewöhnlich, und ein Verhalten das sehr viele PWM Endstufen haben. Mit Tiefpass 20kHz ist das "weg" - ein Zeichen das dieses Schwingen weit außerhalb unseres Hörbereichs liegt. Aber auch die allgemeine Kurvenform wird "dünner", weil die Modulationsreste auf Softwareebene geglättet werden. Das sieht dann schon besser aus.

    Hier eine andere Endstufe, eine Phonic mit ziemlich gut gemachter PWM Ausgangsschaltung:

    Auch hier wieder Kanal A (blau) ungefiltert, während Kanal B (rot) zur besseren Darstellung gefiltert ist.

    Um genauer in die Kurve von A zu zoomen machen wir das größer:

    Auch hier ist wieder die Modulation deutlich als Träger für das Nutzsignal zu sehen.

    Zwei unterschiedliche Endstufen völlig anderer Leistungsklassen und Konstruktion - aber signaltechnischen Gemeinsamkeiten. Das ist eben PWM Endstufentechnik.

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • rockline
    • 26. Mai 2013 um 17:40

    Jens - ich habe schon ein paar Messungen von diversen Class D Endstufen hier. Es ist aber recht viel Arbeit das alles hier einzustellen. Zudem befürchte ich das es nur sehr wenig Leute interessiert. Bleiben also nur ein paar Spezies übrig, denen wahrscheinlich auch die reine Amplitudenhöhe als Aussage reichen wird. Im Grunde genommen ähneln sich die Kurven ja immer wieder.
    Die Grundmodulation der 14.4 war 460kHz am Ausgang nach dem eingebauten Filter. Das habe ich in der Werkstatt auf dem Rechner noch mal separat. Kann ich mal einstellen. Die Amplitude beträgt - soweit ich mich erinnere - etwa 1,6V.

    sabbelbacke - die Endstufe ist schon wieder weg. Der Kollege/Besitzer war während der Messungen anwesend, und hat das Gerät direkt wieder mitgenommen.
    Das Tiefpassfilter in den Grafiken ist aus der Software. Steilheit kann ich dir nicht sagen. Das ist ein gerechnetes Filter, mit verschieden eingestellten Grenzfrequenzen. Ich variiere bis die Grafik "ansehnlich" wird. Bei PWM sieht das sonst oberscheußlich aus! Man muss dabei aufpassen die Amplitude nicht anzuschneiden (also zu tief glätten), da sonst der Wert zu gering wird.
    Ich habe noch einen AP Aux0025 Passivfilter und einen Krohn-Hite Aktivfilter hier. Die benutze ich bei Messungen mit Audioanalyzer wie den NTi FX-100 oder dem AP P2 in Reihe zwischen DUT und Messgerät. Sonst haut die HF aus PWM Amps den Geräten den Eingang zu, und man misst Mist!
    Die angegebenen/gezeigten Maximalwerte der 14.4 sind das wirklich maximal machbare der Endstufe. Würde man das ganze mit "ein wenig mehr Headroom nach oben" messen wären die Amplituden eher in Richtung 95 - 100V effektiv zu sehen.

    @all - diese Datenbank....was ist daran so Geheim? Es ist doch ganz einfach die Controllerfrequenzgänge diverser Lautsprechersysteme/Hersteller zu messen, und anschließend in gewisser Weise in eine eigene Datenbank einzupflegen. Im wesentlichen geht es um Entzerrung und Pegel der Systeme untereinander - das kann man doch nachbilden. Und wenn die Werte nicht ganz genau 1:1 sind ist's auch nicht so kriegsentscheidend, und man hat noch nicht einmal irgendwas verbotenes gemacht. Es ist dann "fast genauso" und schon vollkommen ok. Dagegen kann niemand etwas einwenden.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • rockline
    • 21. Mai 2013 um 22:24

    Dann haben die 19 Seiten ja was genutzt :wink:

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • rockline
    • 21. Mai 2013 um 22:19

    yamaha4711 - der Vergleich zu anderen Endstufen ist nicht so einfach.

    Persönlich gefallen mir 4-Kanal Endstufen extrem gut. Eingebaute Controller (wie in der 14.4) sind ok, aber für mich keine unbedingte Option.
    Die von Dir aufgezählten Schaltnetzteilendstufen sind alle gute bis sehr gute Konstruktionen. Die Hoellstern hat eine geringe Einbautiefe - das ist schon mal ein Kriterium.
    Ein weiteres Merkmal ist auch der Preis, wobei fast alle deiner Beispielgeräte im oberesten Preissegment anzutreffen sind. Wobei die K-Serie dabei - wegen ihrer käuflichen Tuningsoftwarestufen - den Vogel abschießt!
    Die 50Hz Trafoendstufen herkömmlicher Bauart weisen gegenüber den Hochleistungskonzepten aus der Gruppe der Schaltnetzteil und PWM Endstufen keine Vorteile mehr auf. Messtechnisch sind diese Endstufen nicht besser, sondern hinsichtlich SN-Ratio sogar meistens schlechter. Man darf allerdings nicht übersehen das Schaltnetzteile und PWM Schaltungen wesentlich komplizierter zu reparieren sind! Wer Gewicht und Bauhöhe (meist >30kg und 3HE bei Trafoendstufen mit ähnlichen Leistungen) dennoch handhaben kann und möchte, ist unterm Strich im akustischen Ergebnis kaum schlechter oder besser gestellt.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 21. Mai 2013 um 21:56

    Ist das gleiche.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 21. Mai 2013 um 20:30

    Die hat keine aktive PFC. Es gibt aber ein ordentliches Netzfilter zwischen Netzanschluss und Primärgleichrichter.

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • rockline
    • 20. Mai 2013 um 20:17

    Ich hatte vor langer Zeit angekündigt so eine Hoellstern Endstufe für euch zu messen. Ich habe selber keine, und konnte dennoch letzte Woche Bekanntschaft mit diesem Verstärker zu Messzwecken machen. Seitens des Herstellers und Vertrieb wird so eine Messaktion nicht gerne gesehen. Warum weiß ich nicht - aber ich sage es gleich vorweg: mit dem Gerät muss sich niemand verstecken! Da es nirgendwo in Publikationen, oder sonstigen Medien irgendeine Art der neutralen Beurteilung des Verstärkers gibt, wollen wir die Gelegenheit nutzen und das Gerät näher betrachten.

    Es handelt sich um einen 2HE Verstärker mit 12kg Gewicht und nur 290mm Einbautiefe. Ein DSP ist eingebaut, wurde jedoch seitens des Besitzers vorab auf "Flat" gestellt. Eine erste Messung der Minuspole von den Lautsprecheranschlüssen zeigt keine gemeinsame Masse. Das deutet auf ein Brückenkonzept hin. Aus Zeit und Motivationsmangel hatte ich die nähere Inspizierung des Innenlebens vermieden. So wie es scheint gibt's dort auch nicht viel zu sehen: zwei größere Kühlkörper quer durch die Kiste verbergen eh den Blick auf Details ohne hier großartig was zu demontieren. Ist ja auch nicht so wichtig.
    Es gibt zwei DIP Schalter mit denen die Betriebsart eingestellt wird. Eingestellt war der Modus "On/ON" - was laut Datenblatt folgende Ausgangsleistungen ermöglicht:
    Out 1: 5kW an 2 Ohm / Out 2: 5kW an 2 Ohm / Out 3: 2,5kW an 4 Ohm / Out 4: 2,5kW an 4 Ohm.
    Dabei wird der Betrieb an Schukosteckdose zugesichert. Weiterhin ist eine aktive PFC eingebaut, sowie ein Strommanagement.
    Natürlich sind solche Ausgangsleistungen aus einem Schuko mit 16A und rund 3,7kW Leistung nicht uneingeschränkt machbar, daher sagt das Datenblatt folgerichtig am Ende auch noch was über "measured with practice-oriented burst signals". Das bedarf eigentlich keiner großen Diskussion, und ist heute üblicher Standard. Über die Länge der Burstsignale schweigt sich das PDF vom Hersteller aus. Das macht jetzt auch nichts aus, wir messen ebenfalls mit kurzen Burst's, und schauen was dabei rauskommt?!
    Vielleicht noch der Hinweis das Hoellstern die maximale Ausgangsamplitude mit 145Vpeak angibt. Das ist nicht der Effektivwert, mit dem man gemeinhin die Ausgangsleistung an Impedanz XY berechnet. Bei 145Vpeak wäre demnach der Effektivwert 102 Volt!

    Der Test fand an einem mit 32A abgesicherten 230VAC Anschluss statt. Gemessen wurde mit einem Picotech 3425 4-Kanal Oszilloskop mit Differenzeingängen. Das Signal kommt aus dem Werkstattrechner über ein RME FF400, und wird mit WinAudio MLS von Dr.Jordan generiert. Lastwiderstände sind 8 x 2 Ohm/je 2,5kW nebst Patchfeld zur Impedanzwahl. Frequenzgang und THD habe ich mit einem NTi FX-100 gemessen.

    Legen wir mal los:
    Wir fangen an und messen als erstes mit 2 x 4 Ohm und einem 1kHz Burst von insgesamt 30 Millisekunden Länge. Aber ich erfasse die Messwerte nur innerhalb der ersten drei Perioden (also 3ms), und wir schauen uns zuerst auch nur den Kanal A an:

    Erster Eindruck sind die Oberwellen. Dazu gleich mehr. Doch was macht die Power? Wir sehen mit allem drum und dran etwa mehr als 300Vss, woraus uns die Messsoftware knapp 110V Effektivwert ausrechnet. Das sind 2 x 3025 Watt! Mehr als angegeben.

    Das ganze sieht aber nicht wirklich propper aus, zudem zeigt die Endstufe bei dieser Aussteuerung "clip" auf der Frontplatten LED, was uns als Erfassungsmaß für die Leistungsbestimmung gelten soll. Die Hoellstern 14.4 DSP ist eine PWM Endstufe, wodurch sich auch die etwas breit aussehenden Signalformen erklären. Im Clipbereich sieht man zudem noch deutlich die Betriebsspannungsgrenzen.
    Wir zoomen das mal kurz:

    Da wo die Dächer vom Sinus sind ist Ende der Aussteuerung. Mehr geht nicht, und die Endstufe begrenzt deutlich. Auf der auf- und absteigenden Flanke der Sinusschwingung sehen wir die Modulation aus dem PWM Steuerkreis (bei der Hoellstern rund 450kHz). Daher sehen die Messkurvenlinien "so breit" aus. Das ist normal bei PWM Endstufen!
    Wir nehmen zur besseren Übersicht einen Hilfstrick zur Hand, und lassen das Messprogramm mit einem Tiefpass filtern.
    Das sieht dann so aus:

    Das ist wesentlich gefälliger, und zeigt zudem die Arbeit des Limiters mit einem gewissen "Softclip" Charakter.

    Weiter geht es mit dem gleichen 1kHz Burst Signal - aber diesmal an 2 x 2 Ohm Belastung. Hier direkt mit Tiefpassfilterung gezeigt:

    Effektivwert hier ist 104V, was beachtliche 2 x 5400 Watt bedeutet! Ich erinnere aber noch einmal: die Messerfassungsdauer ist nur ein paar Millisekunden (8,5ms).
    Das ist sehr ordentlich und unterstreicht was im Datenblatt steht.

    Da die 14.4-DSP eine 4-Kanal Endstufe ist, und auch noch für den Betrieb an 2 x 2 Ohm und 2 x 4 Ohm "auf einmal" gedacht ist, testen wir das in nachfolgender Messung:

    Auch hier wieder bei aktivierter Tiefpassfilterung und einer Messfrequenz von 1kHz gezeigt, sehen wir pro Kanal rund 103V effektiv innerhalb der 8ms währenden Erfassungsdauer. Das heißt im Klartext: 2 x 5300 Watt an 2 Ohm und 2 x 2650 Watt an 4 Ohm - gleichzeitig! Aber wir beachten auch die Signaldächer - die Aussteuerungsgrenze ist definitiv erreicht. Nichtsdestotrotz - die Datenblattwerte sind nachvollziehbar.

    Um einen Eindruck davon zu bekommen was bei längeren Impulsen und tieferen Frequenzen möglich ist, stellen wir unser Testsignal auf 60Hz und 100ms um. Belastet wird mit 2 x 2 Ohm, und wir erhalten nun 2 x 90Veff bei etwa 85ms Messerfassungsdauer, was einer Ausgangsleistung von 2 x 4050 Watt entspricht:

    (hier mal ohne Tiefpassfilterung)

    An 2 x 4 Ohm waren bei 60Hz/100ms übrigens 2 x 99Veff zu holen, was 2 x 2450 Watt entsprechen.

    Bei diesen vielen Testsequenzen war das analoge Amperemeter der Stromunterverteilung immer wieder ein "Hingucker". Man darf sich jetzt nichts vormachen: auch wenn das Datenblatt von einem kompromisslosen Einsatz an einem 16er Schuko spricht, so erreichte der Zeiger in den kurzen Burstphasen jedesmal Vollanschlag. Bei den 100ms Burst's war schon so etwas wie ein "ich hab's bemerkt" Effekt der Endstufe zu sehen, wobei der Stromzeiger nach einem deutlichen Vollausschlag auf moderate Werte unter 16A wanderte.
    Um das Verhalten der Stromaufnahme genauer zu analysieren, habe ich mit der Peaktech Stromzange die Stromaufnahme aufgezeichnet:

    Die gelbe Kurve ist der Strom aus dem Netz. Die Endstufe wurde in der Messung vierkanalig ausgesteuert, mit 2 x 2 Ohm und 2 x 4 Ohm. Ich kann nur vier Kanäle zeitgleich messen, daher ist ein Ausgangskanal der 14.4-DSP in der Grafik nicht dargestellt. Unser Augenmerk gilt aber der besonderen Art der Stromschwingung, die hier nämlich das Paradebeispiel einer aktiven PFC zeigt. Die Stromaufnahme ist eine Sinusnachbildung - deutlicher kann man das nicht zeigen. Ich muss erwähnen das auch diese Grafik mit einem Tiefpassfilter "geschönt" ist. Das Konstrukt aus PFC, Schaltnetzteil und 4-Kanal PWM Endstufe "lebt" gewaltig, und produziert und sendet eine Menge Oberwellen, die wir auf dem Diagramm nicht sehen wollen.
    In der praktischen Beurteilung kann ich sagen, dass die Hoellstern 14.4-DSP einen moderaten Umgang mit der Stromaufnahme zeigt. Der Powerfactor war bei hohen Aussteuerungen bei etwa 0,9 zu messen, was fast schon einem ohmschen Verbraucher entspricht.

    Bleibt noch der Frequenzgang zu erwähnen, der einen leichten Rolloff ab 20kHz zeigt, und nicht den sonst typischen Anstieg zu hohen Frequenzen anderer PWM Konstruktionen:

    Der THD bei der hier gewählten (sehr niedrigen Aussteuerung ~40Watt/4Ohm) Pegelstruktur ist ebenfalls einwandfrei. Es ist möglich, dass bei 8 Ohm Last der Frequenzgang nach oben (bedingt durch die geringere Belastung der Ausgangsfilter der Endstufe) etwas ausgedehnter ist. Der Hersteller spezifiziert 20Hz - 20kHz bei +/- 0,5dB.

    Um zu sehen wie sich das Klirrspektrum der Endstufe bei 2 Ohm und 2800 Watt zusammensetzt, habe ich noch eine 1kHz Messung gemacht:

    Man erkennt schon das mehr ungradzahlige Harmonische das Bild prägen, was aber bei einer PWM Endstufe andersrum (mehr harmonische Verzerrungen) nicht typisch ist.

    Jetzt werden einige sicher die echten "Männermessungen mit Sinus volles Programm" vermissen. Doch dazu möchte ich an die Herstellersichtweise erinnern (wo ja auch nur mit Burst gemessen wird), und auf der anderen Seite auf die Rücksicht um das Leihgerät mit entsprechender Vorsicht während der Messungen hinweisen. Es hätte ja niemandem etwas gebracht, wenn die Endstufe dabei hops gegangen wäre.
    Um dennoch subjektiv dazu etwas anzumerken: langanhaltende Signale regelt die Endstufe auf wesentlich geringere Ausgangssleistungen zurück. Die Endstufe reduziert ihre Stromaufnahme auf ungefähr 16A, wobei dann natürlich in Summe nicht mehr als 3700 Watt (abzüglich Verlustleistung) insgesamt verfügbar sein sollten.

    Soweit erst mal.

  • ISS Erde ISS

    • rockline
    • 16. Mai 2013 um 19:54

    zusammengeschnipselt

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • rockline
    • 2. Mai 2013 um 20:30

    Das Gerät zu messen, ein paar Fotos davon zu machen, und dem technischen Aufbau etwas mehr Transparenz zu verschaffen ist für mich kein Ding. Ich mache mir auch null Sorgen das ich da etwas "falsch" messen könnte.
    Das aber bereits im Vorfeld in gewisser Weise interveniert wurde ist schon eher Realkabarett - da kann ich kaum ein anderes Wort für finden.
    Dennoch check ich das Teil sobald mir eine bequem über den Weg läuft. Wenn einer im Umkreis eine hat, melde er sich doch einfach mal diskret.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • rockline
    • 1. Mai 2013 um 20:57
    Zitat von "marcoboy"

    Rockline wird keinen Höllstein Test machen. Warum steht weiter oben irrend wo.

    Steht jetzt zwar nicht "weiter oben irgendwo", sondern iwo in diesem "Gisen Audio" Thread an anderer Stelle.
    Ich mache es mal kurz, die Firma Höllstern möchte keine Test bzw. irgendeine Art der Berichterstattung über deren Geräte öffentlich sehen.

  • I don't need that, 2.0

    • rockline
    • 30. April 2013 um 15:29

    Tape Return Schalter im Master gedrückt.......der mit dem Ausrufezeichen? :roll:

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 13. April 2013 um 11:34
    Zitat von "rof"

    Da ich ja morgen auf die Musikmesse fahre folgende Frage: Hat dazu jemand einen Stand gefunden ? Meine App spuckt leider nix aus.

    Solltest du "Gisen Audio" meinen - die waren dort nicht vertreten.
    Ich habe in Halle 9 aber einige Endstufen mit dem gleichen Innenleben gesehen. Dazu auch ein paar Modelle gleicher Art in den anderen Hallen - aber neutral gestalteter Frontplatte.
    Diese Baureihe bzw. Machart von Endstufen ist mittlerweile "ganz normal" geworden.

    Zitat von "wora"


    aber rockline hat eben keine zeit, zur zeit... das wird sich doch sicher mal wieder ändern.


    Wolfgang - Zeit zum testen finde/hätte ich schon. Mir ist aber zur Zeit nicht nach einer eventuellen Diskussion mit dem Hersteller nach einer Veröffentlichung im Forum.

  • Allen&Heath "digitaler Wizzard"

    • rockline
    • 13. April 2013 um 11:24
    Zitat von "Audiowerk"


    Aber mal 'ne generelle Frage: welche digitalen Pulte gibt es überhaupt mit 24Ch? Mir fehlt da total der Überblick...

    Mir fallen da spontan direkt das Presonus Studio Live 24.4.2 und das Soundcraft SI Compact C24+4 für jeweils 2700.- ein.
    Davon abgesehen gibt es noch das Behringer X32 mit 32 Eingängen und ebenfalls 2700.- Euro.
    Das Mackie tt24 dürfte wohl endgültig nicht mehr zu haben sein.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 10. April 2013 um 20:02

    Marco - grade die tools hat weder mit Höllstern noch LAB Werbekunden. Da könnte man einen Test der Höllstern sogar quasi im Modus "rechts überholen" durchführen. Gerät privat besorgen und was drüber schreiben. Nur - wer möchte bei einem 4500.- Gerät einen Test in einer Zeitschrift als Kaufhilfe lesen?
    Und davon abgesehen gibt immer wieder Anzeigenkunden, von denen man manchmal eine lange Zeit nichts mehr sieht, weil denen etwas nicht gefallen hat! Man lernt viele Firmen dann erst richtig kennen, und kann auch die Befindlichkeiten der Protagonisten besser einschätzen. Es gibt souveräne Vertriebe die Kritik konstruktiv auffassen, und es gibt umsatzorientierte Unternehmen denen jegliche Kritik die Zornesröte ins Gesicht treibt.

    Wenn ich aber privat einen Bericht ins Forum stelle, dann bin ich auch für den Inhalt verantwortlich. Und wenn das nach Ansicht eines Herstellers, Vertrieb, Importeurs und ähnlichem Geschäftsschädigend erscheint - dann wird auch schon mal versucht per wichtigem Schriftstück auf Unterlassung zu pochen. Das ist natürlich alberner Mummenschanz, und nach aufwändigem Rechtsstreit kaum durchsetzbar - aber wer hat schon Zeit, Lust, und vor allem Interesse den Don Quijote der Anwender in Bezug auf sonderliche Vorkommnisse zu mimen?
    Wie gesagt - da überlasse ich so eine Veröffentlichung besser dem Rechteinhaber eines Forums, bzw. der juristischen Abteilung einer Medienpublikation.
    Mag auch sein das ich den Zusammenhang zu kritisch betrachte, aber irgendwie gibt es scheinbar immer wieder Geräte, die richtig polarisieren können.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 10. April 2013 um 17:43

    Schön das Du nach dem Höllstern Test fragst. Ist zwar jetzt ein anderer Thread hier - dürfte aber ebenso von fast allen Forenteilnehmern verfolgt werden.

    Höllstern: ich hatte sogar beim Hersteller, Vertrieb, oder was auch immer das ist, per Mail ganz sachlich im Interesse der "tools4music" zu einem richtig offenen Test angefragt. Keine Antwort (ist auch eine Antwort)!
    Im Hintergrund gab es eine gewisse Intervention (parallel dazu und nicht direkt an mich) seitens dieser Firma, doch bitte von irgendwelchen Test's, Diskussionen etc im Forum abzusehen. Warum weiß ich nicht - jedenfalls wurde ich höflich ausgebremst.
    Welche Folgen das haben könnte - sollte ich dennoch etwas zu einer Höllstern Endstufe im Forum berichten (Deckel ab, Amplitude zeigen etc) - weiß ich nicht. Da ich auf meine Anfrage zu einem ausführlicheren Test in der tools auch keine Antwort bekam ist mein Interesse gegen Null gesunken.
    Eigentlich sollte man jetzt extra das Gerät vorstellen - aber ich habe zur Zeit aus Zeitmangel kein Interesse mit dem Hersteller eventuelles Rechtssäbelrasseln auszufechten.

    Zu dem "Gisen" Gerät: ich weiß mittlerweile was für Geräte das sind.
    Man erkennt frappierende Ähnlichkeit mit dem diskutiertem "Patentinhaber", stellt aber bei genauem Hinsehen entscheidende Abweichungen fest. Die verbaute Netzteilschaltung ist identisch (an dem Teil ist schon mal überhaupt nichts patentierbar), und die "Class TD" Ausgangsstufe verkauft z.B. Yamaha als "EEE-Enginge" in ihren P-Serie Modellen. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Hersteller, denen das Prinzip der nachregelnden Betriebsspannung nicht fremd ist. Patentschutz auf eine Schaltung? Wohl kaum, und wenn dann auch nur in der exakten Schaltung der Patentschrift. Kleine Änderung - Patent hinfällig.
    Optisch ist das natürlich dreist gemacht - aber auch hier gilt: kleine Modifikation, Farbe etwas anders, Schriftzug weg - und schon sind sämtliche Geschmacks-, Gebrauchs- und was weiß ich für Schutzrechte hinfällig.

    Natürlich kann ich so eine "Gisen" Endstufe besorgen und hier im Forum vorstellen. Aber dann sehe ich schon die ersten offiziellen Mails beim Admin einlaufen, mit Bitte oder Aufforderung das zu entfernen. Es ist mir natürlich vollkommen freigestellt zu fotografieren und messen was ich möchte - so lange ich nicht Lügen, oder anderweitige Unwahrheiten öffentlich verbreite. Ich weiß aber auch das die dabei veröffentlichten Eindrücke nicht für alle Beteiligten vorteilhaft sind. Von daher kann, möchte und werde ich so einen Test nicht direkt posten - sondern den Weg über Admin Michael wählen. Da ist sein Forum, und letztendlich muss er entscheiden was es hier zu dem Thema zu lesen gibt. Wir erinnern uns vielleicht an die Aufforderung von Höllstern einen Beitrag von einem frustrierten Anwender zu löschen. Die PA-Branche ist, sagen wir es mal so "etwas unentspannt" was manche Dinge angeht. Eine Tugend, über die ich im Vergleich zu meiner industrieellen Tätigkeit, manchmal nur den Kopf schütteln kann.

    Soweit erst mal mein Eindruck zu einem Test/Vorstellung/Klärung.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 10. April 2013 um 09:02

    Ich schaue mir das mal an.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • rockline
    • 3. April 2013 um 23:54

    Diese Geräte sind schon mindestens vier Jahre auf dem Markt. Ich weiß nicht genau was das für Hersteller sind, sieht aber nach größerer Fertigungsmethode aus. Design ist unterschiedlich, gibt es mit verschiedenen Frontpanels, und soweit ich das beurteilen kann auch aus unterschiedlichen Lieferquellen. Das Thema bei solchen Geräten ist halt der Fall der Fälle - wenn mal was dran ist, oder schon beim auspacken defekt ist. Und ob's beim Chinesen oder Ebay & Co auch "30 Tage Money Back" und zwei, drei Jahre Garantie gibt?

    Zitat von "2Fanatic"

    Die gleichen Amps gibt es mit etwas mehr Chancen auf Funktion und vor allem auf erhalt bei 4Acoustic.


    Interessant fand ich diesen 4-Acoustic Hinweis, da es anscheinend diese Baureihe mit entsprechend neutralem Design bei einem regulären Händler zu kaufen gibt. Das war mir neu.

  • Geile Backline

    • rockline
    • 26. März 2013 um 22:24

    Gleiche Combo - aber anstelle der Grillstation mit den Waschmaschinen
    http://www.youtube.com/watch?v=dXcJkW9C_ww

  • Geile Backline

    • rockline
    • 26. März 2013 um 05:10

    Die hatte auch schon mal Waschmaschinen im Hintergrund laufen.

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