Mach einfach einen 22uF/250V in Reihe. Nur wegen DC Offset falls der Verstärker nicht mehr will...
Wobei ich mich wundere das dort ein B&C DE700 eingebaut ist. Ich kenne die Box nur mit der BMS Ausstattung.
Beiträge von rockline
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Jedes Mikro klingt irgendwie anders als das andere.
Genauso wie zwei Trommler am gleichen Set ebenfalls unterschiedlichen Sound abliefern.
Die Heil Mikrofone sind gut - aber hier besser oder schlecher zu urteilen dürfte unmöglich sein. Es kommt wie immer auf die praxisnahe Anwendungsmöglichkeit an. Die AT Clipse in Karels Beispiel sind praktisch, und wir nutzen die ebenfalls gerne - aber an Drums selten. Grund ist zuviel OH und Backline Einstreuung bei lauten Bands. Wir haben alle gängigen Drummikros von Audix bis Shure zur Verfügung - aber ich könnte keines benennen als das einzig wahre Tom-Mikro. Die Auswahl des Mikrofons ist insgesamt unbedeutender als die Stimmung des Sets, der Qualität des Drummers, oder dem Sound der PA mit Raum, Halle, Bühne - und nicht zuletzt dem persönlichen Soundvorstellungen (oder Talent) des Tontechnikers. -
Ich hatte den Scanner in einem tools Test näher vorgestellt. Das der Schalter nicht ganz den Ansprüchen genügt ist mir dabei nicht aufgefallen. Ganz so elegant fand ich den jetzt nicht - aber funktionell tat er was er sollte.
Die Messfunktion des Scanners fand ich sehr gut. Insbesondere mit der Software hatte man am PC eine sehr schöne Übersicht zum Geschehen im Frequenzband. Die Frequenzgenauigkeit war 1A (verglichen mit einen Agilent Analyzer). Das kleine Teil ist als Messgerät im Softbag als Zubehör im Werkzeugkoffer zu verstehen. Preis fand ich in Ordnung. Praktisch scannt man in aller Regel einmal kurz die Szenerie vor Ort, und kann den Scanner danach wieder ausschalten. Von daher betrachte ich das Gerät als "Gelegenheitsmessgerät" und kann auch die eher "robust wirkende" Aufmachung gut akzeptieren. -
Ich brauch nix.
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Mal ein Rat von dem "Schlaumeier" da oben: ich weiß nicht was Du da nimmst, aber nimm weniger!
So langsam kommst Du mir komisch vor. Hast Du eigentlich auch noch andere Sorgen als den Quatsch hier? -
Zitat von "guma"
u.s.w. und da sind wir noch nicht eimal beim Pulte bedienen und nein es sind nicht die Pulte, es sind ihre zu dämlichen Bediener, denn merke: Das größte Risiko in Deinem Leben geht immer von der Dummheit Deiner Mitmenschen aus !Sag mal...geht's eigentlich noch?
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Wenn das so ist....dann sieht es aber offensichtlich mau aus in der Welt der professionellen Mitbewerber am Markt. Die Amateure jetzt mal nicht eingeschlossen.
Ich halte es jedenfalls für einfach einen kundigen Gesellen im Dunstkreis der freischaffenden Tontechniker zu finden. Vielleicht sind wir (und die mir bekannten Mitbewerber) auch einfach nur zu "gut" aufgestellt, um auf den Mißstand im Rest der Welt aufmerksam zu werden. Ich kann das nur aus unserer Sicht als Rental beurteilen - da muss es funktionieren. Auch der Pultmensch. -
Aus der Sicht eines Techniklieferanten sieht das so aus:
der FoH Betreuer für die Veranstaltung muss mit dem Mischpult und dem Rest der PA zurechtkommen. Es hat ja niemand etwas davon (weder wir noch der Veranstalter, Bands und Publikum), wenn dort jemand vor Ort ist der die Veranstaltung nicht durchführen kann. Kommt ein externer Tontechniker als Gast hinzu, hat er sich meistens im Vorfeld schon per Telefon informiert und weiß was ihn erwartet.
Das immer wieder auftauchenden Thema "Rider" (und damit ein eventuell benötigter "spezieller Mischpultexperte") ist schnell erledigt: die PA sieht so aus wie das, was der Veranstalter bezahlen möchte. Einwände dazu aus Sicht eines Gasttechnikers sind leicht zu klären - entweder er akzeptiert das vorgesehene Mischpult einschließlich des sorgfältig ausgewählten Betreuers, oder bringt auf eigene Kosten mit was er möchte. Meine Erfahrung in den letzten Monaten ist die, dass viele Veranstalter inzwischen Bands auch wieder ausladen - sofern sich technische Wünsche mit finanzieller Realität oder Einsicht des Veranstalters nicht synchronisieren lassen.
Als Folge sehe ich daher den "Pultsitter" als eine Person die auf jeden Fall das vorhandene Mischpult bedienen können muss. Darüber hinaus kennen inzwischen fast alle Kollegen die Yamaha Baureihe, um hier einfach mal wieder ein einfaches Beispiel bzw. Pult zu benennen.
Sollte interessanterweise tatsächlich einmal ein zusätzliches Pult zugemietet werden, dass wir selber nicht bedienen wollen oder können - dann hat es doch jemand bestellt der es können sollte! Dann tritt der Fall ein das es uns nicht weiter interessiert, bis auf Ein- und Ausgänge verkabeln und Strom anschließen. -
Vielleicht war das der URPS Aufbau vom verstorbenen Kollegen "Wellenfront".
Der kam ja aus Hamburg, war in dieser Szene auch aktiv unterwegs, und zum Zeitpunkt 1991 auch schon "alt" genug um Material zu haben.
Ist aber nur Vermutung. -
Zitat von "Kracky"
es ist schon sehr auffällig das ausgerechnet die beiden Kollegen die schon im Vorfeld die ersten waren die ein X32 länger nutzen durften, wo dieses noch nicht mal erhältlich war, nun hier doch erstaunlich oft und auch nicht gerade sehr zurückhaltend die Flagge dieses Pults hochhalten.
Ich besitze überhaupt kein X32 - aber mir gefallen Mixer für unter 3000.- bei so einem Leistungsumfang nun mal sehr gut. Der WW hat sich ein X32 gekauft, weil seine Auftragsstruktur genau so ein Pult erforderlich macht, und er das Restgeld auf dem eigenen Konto besser zu schätzen weiß.
Die Flagge für eine bestimmte Mischpultmarke besonders hochzuhalten ist hier im Forum ziemlich auffällig. Früher waren es übrigens die Lautsprecherboxen. Mir persönlich ist es eigentlich vollkommen egal wer hier was für einen Mixer schön findet - aber wenn sich Interessensverbände bilden ist Opposition nicht weit. Meine Flagge heißt bekannterweise Yamaha, und ich mache mir einen Spaß daraus zB ein 01V96 immer und immer wieder begeistert zu erwähnen. Weil das Ding ebenfalls für die meisten Sachen vollkommen ausreicht. Das will zwar keiner mehr hören - aber ich will ja auch mal was sagen
(und damit es keiner falsch versteht: wir haben auch größere Yamahas)
Es gibt hier im Forum eine Menge A&H Fans (ein jüngst begeisterter Neuaktivist wurde aktuell in die Pause geschickt), die aber einfach gerne mehr Geld ausgeben wollen um "in" zu sein - obwohl für die Zwecke das billigere X32 mehr als ausreichend wäre. Und um nichts anderes geht's in diesem Beitrag. Die Leute fragen X32 oder GLD80 - und wir sagen "kauf das was für deinen Geldbeutel und Anwendungsfall sinnvoll ist".Und das mit den "Templates" beim X32, oder booten beim A&H habe ich jetzt auch verstanden, kenne das aus meiner Yamaha Welt aber nicht. Von daher verstehe ich meine Frage zu dem A&H Boot-Verhalten auch nicht als getarnte Rhetorikattacke auf den A&H Fanclub. Ich kenne die ganzen Gerätschaften nicht einmal richtig.
Darüber hinaus ist mir die aktive Zensur hier ein wenig zu dick aufgetragen. Moderation zum technischen Inhaltsverlauf eines Threads braucht kein Mensch - es sei denn das hier rassistische, politische, religiöse oder sonstige Entgleisungen stattfinden würden. Nichts davon ist hier passiert, und ich gehe jetzt mal arbeiten. -
Zitat von "guma"
Die andere Hälfte dieser netten kleinen Kampagne muß ja nicht bei Dir wohnen. :wink: ....Meinst du etwa mich damit? Meine Fragestellung war ernst gemeint!
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Das sehe ich auch so. Ich finde das X32 gut, eben weil es so preiswert ist und dabei sehr gut gemacht ist. Das kann man ruhig erwähnen!
Darüber hinaus ist die ganze Sache mit den Mischpulten hier mittlerweile recht albern. Es gibt gewisse Fanclubs für dieses und jenes Produkt, wobei die persönlichen Befindlichkeiten der Beteiligten unübersehbar sind.
Dabei spielt in der Einsatzkategorie von 80% der hier beteiligten Forenmitglieder der Markenname eines Mischpultes (bzw das was man damit verbindet) überhaupt keine Rolle!
Von daher; was soll's? Mittlerweile liegen ja genügend Argumente Pro & Contra auf dem Tisch. -
Man muss also das Pult kurz ausmachen und dann wieder starten?
Das finde ich jetzt aber irgendwie schon ein wenig strange. Ich kenne das jetzt aber auch nur von den Yamahas - da kann man pre/post schalten wie man will, oder die Busse anders vergeben ohne neu booten zu müssen. Fände ich irgendwie auch ein wenig uncool, wenn ich beim Soundcheck "Moment mal eben" sagen müsste. -
Zitat von "wora"
....ein guter tipp ist, sich einfach mehr busse zu vergeben als man erstmal braucht, dann muss man später nicht neu booten.
falls man dennoch mal mehr auxe benötigt, muss man das auswählen und neu booten. nach dem booten recallt man dann aber einfach wieder seine (zuvor hoffentlich gespeicherte
) szene und stellt die bisherigen einstellungen damit einfach wieder her.Ohne jetzt noch mal alles lesen zu wollen, und nur für mein Verständnis: wann muss man ein Pult neu booten?
Habe ich bisher noch nie machen müssen. -
Ich habe das inzwischen geklärt. Die Abschreibungsdauer muss im Zusammenhang mit der Nutzungsdauer stehen. Auch wenn ein Teil gebraucht ist, so müsste es im Falle einer 100% Abschreibung in einem Jahr ein vielfaches vom Anschaffungspreis in der Vermietung erwirtschaften. Das tut's in aller Regel natürlich nicht, so dass mindestens 3 Jahre (besser/sinnvoller) 5 Jahre gewählt werden müssen.
Um höhere Summen in einem Jahr voll abschreiben zu können, müsste man schon nachweisen durch die Anschaffung des so abgeschriebenen Gerätes mehr als den Kaufpreis durch Vermietung im selben Jahr erwitschaftet zu haben. Dann könnte man es glaubhaft (bereits nach einen Jahr) als abgeschrieben verschrotten. -
Wir verwenden schon seit ich denken kann Splitter mit einfacher Parallelschaltung der Ausgänge für FoH und Monitor. Es gibt sogar noch separate XLR Outs für irgendwelche mitgebrachten Gastmonitorpulte, oder Recordinggeschichten - was auch immer, funktioniert immer!
Brummen? Fremdwort, wenn man weiß wie's geht.
Zu den hier kurz erwähnten Yamaha LS9 Vorstufen ein Wort: die sind identisch mit denen aus dem M7 - bis auf die Koppelkondensatoren im Signalweg. Klangunterschiede gibt's dann - wenn überhaupt - höchstens im Bass. -
Das ist doch so die typische Applikation für 11h Stadtfest mit Juxkappelle, oder Jubiläum beim Schützenverein mit Combo der freiwilligen Feuerwehr.
Eigentlich eine leichte Aufgabe, die man - schon alleine aufgrund der befremdlichen Blicke beim mikrofonieren durch die ergrauten Dirigenten - besser möglichst unspektakulär löst. Sprich unauffällig zwei gute 250.- Mikros in etwas höherer Position links und rechts auf's Bühnengeschehen gerichtet, Lowcut auf Nummer sicher, etwas 2K breitbandig raus und Pan auf L/R - ab gehts! -
Die Klirrwerte vom X32 sind vollkommen unkritisch. Ich hatte das Pult ja mal im Labor zwischengenommen, und die Werte des Klirrspektrums bei 1KHz stelle ich gerne vor:
In der Vorstufe finden wir überwiegend ungradzahlige Klirranteile, die jedoch auf erfeulich kleinem Niveau liegen. Vergleicht man das mit den üblichen Vorstufen (die wir so landläufig benutzen) sind die Werte des X32 schon sehr gut. Mir liegen auch Messungen von Klirr über der Frequenz etc. vor, deren Veröffentlichung uns aber nichts bringen würde. Ebensowenig lassen sich über die Klirranteile praktische Rückschlüsse auf den Sound ziehen, da die maßgeblichen Größen einfach zu klein sind.
Von daher mache ich mir bei X32 keine Sorgen, und ein Frontend als Messvorstufe soll das ja auch nicht sein!Zu den Yamahas: ich verstehe manchmal nicht was man daran so kompliziert finden kann? Die Dinger sind doch angefangen beim 01V96 so simpel und grundsätzlich sinnvoll strukturiert, dass ein jeder - sofern er einmal verstanden hat wie die Organisation ist - damit fix arbeiten kann!?
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Beim X32 finde ich gut das es 16 Kanalfader in einer Reihe hat, und daneben noch mal 8 DCA Fader - so das man schon recht komfortabel mixen kann.
Die 32 physikalische vorhandenen Eingänge sind in den 2700.- bereits enthalten, und wer gerne eine CAT5 Leitung zur Bühne benötigt kauft zu je 600.-. weitere 16/8 Wandler dazu. Voll ausgebaut hat man für 3900.- Brutto Endpreis ein 48 Kanal System, wobei 32 Eingänge und 16 Ausgänge auf der Bühne sein können. Dazu das unschlagbare Personal Monitoring machen die Entscheidung in der Preisklasse eigentlich klar.
Ich möchte ebenfalls ein X32 anschaffen - jedoch überwiegt bei uns Yamaha, und für ein weiteres Pult in der Klasse eines X32 fehlen derzeit die Einsatzzwecke.
Ein LS-9 ist schon wieder was anderes: hier besteht weitgehend die Möglichkeit ein gefordertes M7 gegen ein LS9-32 zu tauschen. Sofern das technisch durchführbar ist, und der Tontechniker sich auf die LS9 Kompromisse einlässt. Ein x32 oder GLD als Alternative zum M7 halte ich für schwieriger in der Diskussion. Das LS9 hat für mich als einziges der hier diskutierten Bretter einen nachvollziehbaren, gewissen Riderstatus (jeder kennt das).
Das 01V96 finde ich persönlich sehr gut. Das können alle bedienen, jeder kennt es, und es ist so simpel zu bedienen.
Presonus ist mir etwas zu gewöhnungsbedürftig. Damit hatte ich aber auch erst einmal zu tun.
GLD - funktionieren tut es auch. Ob es jemals so eine Verbreitung wie Yamaha findet weiß ich nicht.
Letztlich bekommt man beim X32 das meiste fürs Geld - und kann alles machen. -
Autos sind ja wieder eine andere Sache für sich.
Für mich ist eigentlich immer schon klar gewesen das auch gebrauchte Artikel grundsätzlich über 5 Jahre abgeschrieben werden müssen - sofern halt über 400.- Euro Anschaffungspreis.
Mein Kollege ist aber felsenfest davon überzeugt das dies nicht so wäre, und man gebrauchte Geräte innerhalb eines Jahres zu 100% (der volle Kaufpreis für's gebrauchte Gerät) abschreiben kann. So würde das offensichtlich auch in der Buchführung/Steuererklärung etc. bei ihm gehandhabt. Das ist mir jedenfalls völlig neu - soll aber auch tatsächlich neu im Steuer/Abschreibungswesen sein?!Darüber hinaus wurde mir erklärt das neue Mischpulte (Licht oder Ton in Digitaltechnik) innerhalb 3 Jahren abgeschrieben werden können, da selbige als eine Art "Computer" gelten und in diesen 3 Jahren quasi als Abschreibeobjekt "durch" seien. Auch das ist mir neu, und auch nicht ganz nachvollziehbar - soll aber problemlos möglich sein.