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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Defekte TFT Beleuchtung

    • rockline
    • 18. März 2012 um 20:26

    Eigentlich haut man so etwas in die Tonne. Aber immerhin interessiert sich jemand dafür wie das funktioniert.
    Der TFT hat oben und unten je ein, zwei Röhren - und meisten zwei Invertertrafos.
    Egal ob der Invertertrafo oder die Röhren defekt sind - der Bildschirm bleibt ganz dunkel.
    Um zu prüfen ob die Inverter gut sind kannst du probeweise eine andere Kaltkatode an die Ausgänge des Inverterbords klemmen....geht die Mühle an, leuchtet die provisorisch angeschlossene Röhre?
    Falls beide Inverter arbeiten geht's ab zur Mülltonne, denn den eigentlichen TFT zu zerlegen um an die Röhren zu kommen lohnt sich kaum. Die Röhren bekommt man als E-Teil, aber ich finde das der Aufwand und die Kosten von rund 15.- Euro pro Stück eh schon ein beachtliches Invest sind, und wenn man einmal dabei ist macht man auch alle beide oder vier (je nach dem wieviel Zoll der hat) neu...und ob sich das rechnet.
    Für 100.- gibts schon TFT mit LED!

  • wieder mal was zum streiten :-)

    • rockline
    • 13. März 2012 um 22:17

    Der Faital Treiber ist doch auch prima, und kostet nix! Warum nicht?

  • Werkzeug und Kleingeräte im Flugzeug

    • rockline
    • 13. März 2012 um 22:08

    Ich kann das mit dem Handgepäck echt nicht ganz verstehen. Ich bin immer mit einem Explorer Case nach IATA Norm unterwegs (dürfte in die Kabine), und mir würde es im Traum nicht mehr einfallen das als Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle schleusen zu wollen. Der Aufriss den kompletten Inhalt jedesmal in die Behälter zu legen, und hinterher den ganzen Kram wieder 'zusammenzusammeln' tu ich mir nicht mehr an. Das Ding enthält industrielle Messtechnik, und wenn ich mit einem knappen Anschlussflug unterwegs bin habe ich erst recht keine Lust das Ding zwischen aus-checken und erneuter Kontrolle im nächsten Gate schon wieder auszupacken.
    So etwas gehört in den Frachtraum, wird ganz normal am Schalter aufgegeben und fertig.
    Thema Sicherheitsschuhe: ganz klar kommen nur Teile mit Kunststoffkappe mit. Ich reise grundsätzlich mit Sicherheitsschuhen, weil ich für ein, zwei Tage kein Riesengepäck mitwuchten möchte, und dementsprechend sowohl für's Hotel als auch beim Kunden die "one fits all" Treter dabei habe. Stahlkappenschuhe, und dementsprechend auf Socken in der Sicherheitskontrolle rumstehen, muss ich mir nicht mehr geben.
    Dann der Trick mit dem "18kg Rucksack lässig an einem Riemen tragen": klappt nicht, und wenn dann Zufall. Die Leute an den Ticketschaltern wissen genau das die 8kg Begrenzung nicht aus reiner Willkür reglementiert ist, und achten in aller Regel genau auf das was man da mit sich schleppt. Jeder von denen hat eine Waage am Band stehen, und beim geringsten Zweifel deuten die Damen oder Herren an den Rucksack doch mal kurz dort draufzustellen. Soweit ich weiß haben manche Gesellschaften sogar noch weniger als 8kg genehmigt, ich glaube zb Lufthansa nur 6kg usw.
    Und selbst wenn das schwere Ding am Schalter durchgeschummelt wird, wer möchte den ganzen Kram allen ernstes in der Sicherheitskontrolle bei geringem Zeitfenster auspacken, und mit dem Typen dort durchdiskutieren?
    Macht euch nicht mehr Mühe als nötig. In den Frachtraum gehört der Krempel für die Arbeit, und in die Kabine die Reisedokumente, Handy, Schlüssel, Geld etc. Laptop lass ich auch noch gelten.
    Wobei es die Leute mit den dicken Trollys in der Kabine dennoch gibt. Soweit ich weiß haben die aber entsprechenden Silver oder Gold Cards mit 20.000 oder 40.000 Statusmeilen, und da geht auch deutlich mehr Gewicht frei durch.

  • Probleme mit D-Two

    • rockline
    • 12. März 2012 um 19:33

    Das Gerät besteht aus einem ziemlich wackelig gemachten Frontpanel, dazu gehört auch ein Flachkabelverbinder. Der ist aber nicht unmittelbar das Problem, sondern die Lötstellen der Platinchen im allgemeinen sind etwas anfällig.
    Zum Tap Taster kann ich grundsätzlich einen separaten Button am Pult empfehlen. Einfach hinten anschließen und einen robusten Taster mit 2..3 Meter Kabel vom Siderack zu Pult platzieren. Da können die Effekthascher drauf rum tappern wie sie wollen - wenn der platt ist geht der Müllkübel auf und weg damit. Ersatz kostet weniger als das D2 zu zerlegen, und ist via Klinkenstecker sofort am Start. Insgesamt ist die Reparatursituation in TC Geräten als sehr bescheiden zu betrachten, wenngleich die Geräte grundsätzlich zuverlässig funktionieren.

  • Behringer ADA8000: Harsche Höhen - woran liegt's?

    • rockline
    • 29. Februar 2012 um 19:11

    Habe grade gesehen - der ADA 8000 ist ja immer noch in der Diskussion.
    Aktuell habe ich das Gerät denn auch noch mal an den Analyzer gehängt. Gemessen habe ich Rauschen, Klirr THD, Klirr k2 und Klirr k3. Phase geht nicht zu messen, da die Delayzeit momentan der Messung mit meinen Analyzer kontraproduktiv gegenüber steht. Ich muss mal checken wie ich die Laufzeit kompensieren kann.....weiß ich im Moment nicht.

    Gut, als erstes der Versuchsaufbau:
    RME Fireface 400 als Referenz zum Vergleich, Eingang 1 ist auf Ausgang 1 (analog) geroutet.
    Behringer ADA 8000 über Adat out in das RME 400, hier dann auf den Ausgang 2 (analog) geroutet.
    Meßsignal aus NTi FX100, Gleitsweep 10Hz - 20KHz mit -4dBu Pegel, beide Analogausgänge am RME (bzw. Eingangsgain beim Behringer und RME) in etwa auf identische Ausgangspegel 1 und 2 am RME eingestellt. Die jeweiligen Ausgänge vom RME sind dann gemessen worden. Das ist natürlich nicht soo toll - aber was soll man machen?! Immerhin gelten sowohl für den RME als auch für den Behringer Preamp die gleichen Ausgangsstufen in der Meßsignalkette. OK soweit, kann losgehen....?

    Tadaa...

    Wir sehen hier den Behringer ADA8000 mit seinem typisch leicht rippeligen HF Verhalten mit Pegelanstieg ab 5KHz bis 20KHz und 0,2dBu. Die anderen drei Schriebe zeigen den Klirrverlauf THD, K2, K3.

    Jetzt der RME Eingang:

    Gut, andere Baustelle ohne die Welligkeiten aus der Adat Wandlung - ist ja auch ein anderes Prinzip.

    Die "hohe" Klirrbeule bei etwa 28Hz kommt wohl durch die Highpassfilter in den Eingängen (auch beim RME über XLR).

    Vielleicht noch das Störspektrum um den Reigen rund zu machen:


    Behringer ADA8000 / A-Bewertet ist das -89dBu


    RME Fireface 400 / A-Bewertet ist das -93dBu

    Soweit so gut. Das hilft uns (mir) noch nicht bezüglich der subjektiven Klangbeurteilung auf die Schliche zu kommen. Der Behringer zeigt sich zumindest in den Grunddisziplinen von einer guten Seite.

  • PKNC Endstufen

    • rockline
    • 21. Februar 2012 um 21:57

    Der zwei Ohm Betrieb von Endstufen hängt ja von mehreren Faktoren ab.
    Zum einen die tatsächliche Impedanz der Box, die mitunter den nominellen Wert von beispielsweise 4 Ohm unterschreiten kann. Zwei Stück davon parallel und wir belasten mit weniger als 2 Ohm!
    Dann spielt der Frequenzbereich eine Rolle. Tiefe Frequenzen (Bass- oder Fullrangebetrieb) benötigen mehr Antriebsenergie als Mittelhochtonanwendungen.
    Auch das Lautsprecherkabel ist nicht zu vernachlässigen: eine Endstufe die konsequent für 2 Ohm ausgelegt ist wird auch mit einem 1 Meter 4² Kabel ein Array mit 2 Ohm bedienen, während eine "für 2 Ohm geeignet" Endstufe dabei abschaltet, selbiges über ein 10 Meter 2,5² Kabel noch toleriert.
    Weiterhin kommt es auf den Crestfaktor des Signals an. Hohe Kompression wie beispielsweise CD Wiedergabe hat eine höhere Energiedichte als impulsive Jazzmusik die live gespielt und dynamisch gemischt ist. Eine nicht so stabile Endstufe wird an 2 Ohm bei der CD Wiedergabe eher in die Knie gehen als bei der Jazzmucke!
    Zuletzt muss festgehalten werden das hohe Ausgangsspannung an 4 und 8 Ohm, und gleichzeitige 2 Ohm Stabilität schlecht zusammenpassen. Die meisten Endstufen hoher Leistungsklassen können 100 bis 120V Wechselspannung an 4 Ohm, an 2 Ohm kommt dabei aber nur noch beispielsweise 90V raus - das dann allerdings mit wesentlich mehr Strom als bei 4 Ohm, und somit auch viel höheres Leistungsprodukt.
    Endstufen die an 2 Ohm die Ausgangsspannung reduzieren, nicht abschalten, aber keinen wesentlichen Leistungsgewinn bringen sind für 2 Ohm geeignet.
    Endstufen die an 2 Ohm die Ausgangsspannung genau so hoch halten können/sollen wie an 4 Ohm, dabei aber den doppelten Strom abliefern können, sind für 2 Ohm spezifiziert!
    Endstufen die bei 2 Ohm sofort abschalten (oder - was es kaum noch gibt - abrauchen) sind für 2 Ohm überhaupt nicht ausgelegt (Netzteil und Ausgangsstufe können zwar hohe Ausgangspannung liefern, Strom und thermische Stabilität ist aber mangelhaft).

  • Rauschen von Aktivboxen

    • rockline
    • 20. Februar 2012 um 07:49

    Ja das ist richtig. Die Nachverstärkung der kompletten Vorstufe ist oft recht hoch, hier dann noch hinter den EQ.
    Wenn von "rauschenden" Aktivboxen die Rede ist fehlt noch die Information ob eine PWM Endstufe drin ist. Die rauschen generell mehr.
    Mir ist bis jetzt ein zu hohes Rauschen bei Aktivboxen generell nicht so aufgefallen, vielleicht liegt auch die Messlatte für manche Anwendungen oder Ansprüche zu hoch?

  • Rauschen von Aktivboxen

    • rockline
    • 19. Februar 2012 um 23:43

    TDA.... und LM.... findest du höchstens in der PC Schreibtischbox. Manchmal noch als Brücke für den HF Treiber - das war's denn auch schon.
    Die meisten Hersteller bauen mittlerweile PWM Endstufen ein. Nach wie vor findet man auch Analogendstufen mit einstufiger Betriebsspannung, selten Class-H.
    Bei den meisten Aktivboxen rauscht der EQ. Die Endstufen haben fast immer 26dB Gain, und der EQ ist dauernd im Gainbereich der Ausgangsstufe. Der Levelregler ist direkt am Eingang der ganzen Schaltung angeordnet - daher auch kein/kaum Einfluss auf das Rauschverhalten der nachfolgenden Stufen. PWM Ausgangsstufen rauschen nebenbei bemerkt auch immer mehr als Analogendstufen.
    Wenn ich mir das Rauschverhalten vieler "richtiger" Endstufen betrachte finde ich auch nicht immer alles so toll. Daher ist das Rauschen der Aktivfraktion auch nicht so ungewöhnlich, wenn auch nicht soo schlimm.

  • PKNC Endstufen

    • rockline
    • 19. Februar 2012 um 19:31

    Wir hatten gestern beim Marcel die PKN Endstufe schon "praktisch" ausprobiert.
    So, der Test war beeindruckend für so eine flache Endstufe. Habe heute auch mit den Messungen für den tools Test begonnen. Daher möchte ich nichts vorwegnehmen. Interessant waren die 21" Testbässe von Marcel, mit denen man "volle Pulle" Gas geben konnte...der Putz rieselte nur so von der Decke! Wegen Wind und Regen fand die Aktion leider in der Halle statt - aber das Gelände wird Top1 für zukünftige tools Tests wenn es um Lautsprecher geht. Man muss sich das vorstellen: weit und breit kein Mensch.

  • Behringer ADA8000: Harsche Höhen - woran liegt's?

    • rockline
    • 19. Februar 2012 um 19:22

    Eigentlich eine gute Idee. Werde ich die Tage mal machen.
    Der NTi kann alle möglichen Harmonischen darstellen - überhaupt ein sehr gutes Messgerät.

  • Crown DC300 oder RSD800b

    • rockline
    • 19. Februar 2012 um 19:13

    Sebastian Röber: hast pn

    skyper: interessantes Servicemanual. Ich habe nur den Schaltplan zur DC300 gehabt - und bin erstaunt das die 1970 oder so über 130 Seiten zu dem Ding zu schreiben wußten :shock:

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 18. Februar 2012 um 11:04

    Das man optimalerweise eine PC Karte haben müsste ist bei Behringer bekannt. Vielleicht denkt man darüber nach?
    ADAT geht nur von den Eingängen. Die 8 Ausgänge werden nicht über ADAT angesteuert. Man kann aber zwei 16er Stageboxen über ein Apsys oder Albert Cat5 Kabel Wandler zu einem RME oder sonstigen ADAT Eingängen betreiben. Was man letztlich - abseits vom X32 - mit den Stageboxen alleine anfangen kann hängt sicher auch vom Experimientierwillen diverser Fremdapplikationsanwender ab.
    Tatsache ich die tolle Option aus den Stageboxen via ADAT die Signale abnehmen zu können. Und wenn es nur für Recording oder Monitorzwecke ist. Mir gefällts so oder so!

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 18. Februar 2012 um 08:09
    Zitat von "Jens Droessler"

    Also die ADAT-Ausgänge führen die gewandelten Inputs direkt wieder raus? Wenn Behringer jetzt noch so weit geht, dass man die Preamps auch vom PC steuern kann, ohne das eigentliche Pult dranzuhaben, könnten sie sicher auch eine Menge der Boxen an Nutzer von SAC oder ähnlich absetzen.

    Ich meine das die separaten 16/8 Boxen auch einen Midi Anschluss hatten. Damit könnte ich mir Gain aus einer entfernten Station vorstellen. Behringer ist sich über die Anwendung "SAC" bestens im klaren, man kennt das System und auch die damit verbundenen Wünsche. In der Stagebox sehe ich enormes Potential für verschiedene Anwendungen. Die Stagebox zu kaufen ist jetzt schon Pflicht :D

  • Crown DC300 oder RSD800b

    • rockline
    • 18. Februar 2012 um 08:03

    Hatte gestern Abend einen Sammler am Telefon, der keinen Internetzugang hat. So etwas soll es wohl noch geben.
    Er sucht für seine private Abhöre alte Vintage Endstufen:
    Crown DC300
    RSD 800b

    Falls einer von euch so etwas noch (auch defekt) irgendwo stehen hat oder sieht - sagt mir Bescheid. Ich stelle dann den Kontakt her. Reparatur wäre auch kein Problem, da kann ich dem Mann helfen.

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • rockline
    • 17. Februar 2012 um 22:09

    Man hat meine und die Listen der anderen Tester sehr genau diskutiert und ein paar Dinge umgehend (Software) optimiert, und ein paar andere Vorschläge zur weiteren Überlegung vermerkt.
    Im Bereich der persönlichen Wunschliste in Bezug auf LED Farben und ähnlichem hat man seitens Behringer ein offenes Ohr und diskutiert solche Vorschläge sehr ernst.
    Was hier im einzelnen für Punkte angemerkt wurden ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht relevant, da es sich um ein zu 95% ausgereiftes Produkt im fast Serienzustand handelt, bei dem nur noch Details optimiert werden.
    Ganz großes Tennis bei meinem Besuch waren die externen Stageboxen, die ich komplett innen und außen in Augenschein nehmen konnte. Von den Kästen bin ich begeistert! 16 Eingänge, 8 Ausgänge, dazu 2 x ADAT Ausgang (kann man zb direkt ans RME Fireface 800 andocken, oder mit einem LS9/01V96 über zusätzliche ADAT Karten benutzen) und das ganze für ein paar Hundert Euro!
    Das X32 und die Stageboxen sind vollständig in Deutschland entwickelt worden, und das Niveau in der Behringer Entwicklungsabteilung ist technisch und ausstattungsmäßig (Laborequipment) ganz weit vorne. Man darf mir abnehmen zu wissen wovon ich spreche...
    Zum Serienstart, und schon im März in Frankfurt, wird es das X32 zum anfassen geben - und ich bin sehr gespannt welche Veränderungen es noch geben wird? Auch die entsprechenden Szenenkommentare machen mich neugierig :wink:

  • Vorsicht bei Auslandstransaktionen

    • rockline
    • 17. Februar 2012 um 21:51

    Deppenfang!
    Meine Präsidentin zeigte mir letztens eine Offerte aus England, einen BMW X3 (aber deutscher linkslenker) den sie sich gerne kaufen wollte. Sollte nur 5000.- Euro kosten, hatte volle Bude Ausstattung und grade mal 49000km auffem Zähler. Fotoalbum von Picasa wurde gleich mitverlinkt. Der Vogel nannte sich Teodor (Nachname vergessen) und wollte auch nur 500.- Anzahlung per WesternUnion, damit das vemeintliche Schnäppchen bis zur Abholung in der Nähe von London reserviert würde. Googlesuche mit Mailadresse brachte lustige Foreneinträge zu demselben Typen mit diversen Nobelkarrenofferten gleichen Strickmusters.
    Wer heutzutage noch so blöd ist und auf so etwas reinfällt - der hat's nicht besser verdient.
    Wobei ich mich frage warum die Staatsanwaltschaft nicht zum Schein auf solche Deals eingeht, den Typ in Maillaune hält, und nach kassieren der Anzahlung wegen Betrugs einkassiert? Oh, ich vergaß natürlich das es für die Staatsanwälte wichtiger ist komische Bundespräsidenten zu verfolgen...

  • Sehr interessanter Rider

    • rockline
    • 17. Februar 2012 um 21:36

    Wir hatten mal ein 3 Tage-Festival gemacht, wo eine Band expiziet einen eigenen FoH und Monitorplatz benötigte. Nur für die, und überhaupt auch nur digital (no Yamaha/A&H) und 7 Wege Monitor, wobei 1 Weg im Center auf zwei Wedges gehen sollte. Tja, die beiden separat gebuchten Soundcraft VI4/VI6 haben den Veranstalter eine Menge Geld gekostet - und uns am Ende des einstündigen Gigs die beiden Centerwedges, weil der Nerd am Monitorplatz es nicht auf die Reihe bekam den 400Hz Dauerhuper wegzumachen. Wie gesagt...zwei Wedges abgebrannt!
    Was hat's gebracht? Nichts...der Sound war Käse, die beiden Typen überfordert, und die Kapelle ohnehin kein Bringer.
    Aber Hauptsache (Rider)Auftrag erfüllt, Kohle verbrannt, und gelernt (der Veranstalter) zukünftig solche Träumer nicht mehr zu buchen.

  • extreme Kompression aktueller Dancefloorlala

    • rockline
    • 13. Februar 2012 um 22:58

    Marcus, ich glaube einfach mal das 95% der Leute so ein verkomprimiertes Lied besser fänden wenn man es ihnen 'normal' vorspielt. Der Glaube hier durch eigenartige Stilmittel was tolles gemacht zu haben ist nur in den Köpfen der Produzenten. Der Konsument nimmt es so hin, weil er es nicht anders vorgesetzt bekommt. Eine besondere "Wucht" hat dieses Stilmittel eh nicht, da der dort eingesetzte Bass nicht mehr Pfund hat, als wenn man es ganz normal im Refrain ohne gepumpe auf CD gepresst hätte.
    Für mich, und wahrscheinlich 95% der Hörer, klingt es einfach nur peinlich wenn die Musik so wackelt.
    Über Geschmack kann man aber nicht streiten. Und wie ich bereits erwähnte finde ich manche Lieder dieser Art ja noch ganz passabel - wenn's nicht wackelt.

  • extreme Kompression aktueller Dancefloorlala

    • rockline
    • 13. Februar 2012 um 21:06
    Zitat von "oton"

    ... mach die Anlage voll auf, und hör das Lied noch mal an ... das ist Spaß !!! Wenn man jetzt noch den Aux der Subs rhythmisch 10 dB mitschiebt, dann haut das den letzten betrunkenen Partygänger um ... :wink:

    Hmmm....also die Anlage war ja schon ziemlich gut online an dem Abend, und auch ohne zusätzliche Subs auf den Aux fand ich es schon grenzwertig wummerig. Bei den von mir beanstandeten Kompressionpassagen wird der Bass ja noch nicht einmal 'mehr', sondern es fehlt lediglich der Rest vom Lied. Wenn man diese Kunst mal so beschreiben darf. Ach ja, und der Takt ändert sich.
    Mehr kann man kaum noch sagen. Ich finde es peinlich wenn eine PA so klingt, als würde der Controller sämtliche Register ziehen müssen um über die Runden zu kommen. Anders hört sich das nämlich nicht an.
    Zu Stilmitteln dieser Szene im Allgemeinen vielleicht noch die Anmerkung, dass ich beispielsweise trotz meines 'hohen' Alters das komische Gesinge von 'Scooter' nie als Problem bei Wiedergabe betrachtet hatte. Weil nämlich der 'Rest' gut ballert, und auch Bässe und Höhen hat! Das die Vocals wie aus dem Eimer klingen ist halt extra so, aber kein Grund an der Wiedergabequalität einer Anlage zu zweifeln.

  • extreme Kompression aktueller Dancefloorlala

    • rockline
    • 13. Februar 2012 um 12:47

    Scheint ja doch ein polarisierendes Thema zu sein, der regen Beteiligung nacht zu urteilen.
    Ob das moderne Liedgut im allgemeinen den Geschmack der älteren trifft oder nicht (ich würde sogar attestieren das dieses David Guetta Lied vom (Grund)Arrangement her gut gemacht ist) ist ja nicht das Problem.
    Nach wie vor kann ich trotz der hier aufgestellten Erklärungs- und Rechtfertigungsversuche nicht verstehen warum der Refrain so pumpen soll?! Vor allem in Zeiten wo die Anlagen immer besser werden und man in allgemeinen Fachdiskussionen über hörbare Limiterkompression eifrig diskutiert, wird quasi frei Haus richtiger Kompressionsmüll auf CD verkauft. Mit voller Absicht!
    Was ist an der Passage im Refrain so toll, wenn man nur noch "umpfumpf" hört und die komplette Melodie völlig weggeballert wird? Es würde ja am "umpfumpf" nichts ändern wenn wenigstens der Rest noch zu hören wäre.
    Wie ich schon eingangs erwähnte war diese "for you' Nummer genauso dämlich gemacht. Meiner Meinung nach hat das nichts mit Alter, Geschmack, oder ähnlichem zu tun, sondern ist einfach eine ziemlich schlechte Stilart.
    Bei der nächsten Disco mache ich das auch so: Summenlimiter auf unendlich:1 bei -20dB Threshold! Das wird die Besucher sicherlich sehr erfreuen. Entspricht es doch dem aktuellen Zeitgeist :D

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