Super freeze....das iss des Lied was bei mir das Verständnisfass zum überlaufen brachte!
http://www.youtube.com/watch?v=2gBhkJ6lEZA
Beiträge von rockline
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Diese, meist im Techno/Dancefloor Stil gemachten Dinger klingen eigentlich ganz gut - solange nur die Strophe läuft. Dann kommt ja immer die Bridge...man könne meinen "jetzt geht gleich aber was" - und dann kommt nur noch Müll im Refrain! Immer das gleiche Strickmuster.
Das gehört zweifelsfrei zum Stil dieser Lieder - ich frage mich aber allen ernstes wer das gut finden soll? Das soll wohl einen ∞:1 Brickwall-Limiter imitieren, der das ach so bombastisch aufgemachte Liedgut in der Disco als nicht zu bändigende Bassattacke darstellen möchte, die das installierte PA an seinen soundtechnischen Grenzen erscheinen lassen soll! Dem ist aber nicht so, und daher ist es doppelt albern die Mucke so zusammengestaucht auf CD zu bannen.
Die Discobesucher und Handyteens wissen eh nicht wie ein Limiter klingt, und das der Sound im Refrain so wackelt empfinden die nicht als "laut" sondern als toll (meinen zumindest die Produzenten)!
Was bin ich doch froh so selten Konservenmusik laut machen zu müssen, dass ist echt nicht meine Welt
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Gestern den letzten Einsatz mit dem X32 gemacht. Nach wie vor funktioniert es, und auch die Minustemperaturen beim Transport und Lagerung über Nacht haben nicht geschadet.
Durch die Woche wurde das Pult von einigen Leuten begutachtet, die wohl auch das ein oder andere ausprobiert haben, so das ich beim Soundcheck am Freitag recht unvorbereitet auf ein ziemlich verstrubbeltes X32 gestoßen bin. Da hieß es während die erste Band probte noch die Auxsends für die Effektwege zu entmuten, die FX returns auf den Master zu schalten, die zum Teil insertierten Grafikeq's zu begradigen usw. Die Zeit war einfach nicht da um solche Sachen vorher zu prüfen. Aber es ging, wenngleich ich mir beim Arbeitsablauf in solchen Momenten mein vertrautes Pult wünsche. Das es ging ist ein Tribut an die grundsätzlich gute Übesichtlichkeit des X32.
Morgen geht das Pult zurück an Behringer, und ich werde mein Statement abgeben. Die drei Wochen waren eine sehr intensive Probe für das Pult, mit drei Veranstaltungen, und darüber hinaus etlichen 'Testpersonen' mehr oder minder talentierter Art.
Jetzt bin ich gespannt. Auf die PLS2012 und den Verkaufsstart der Kiste, auf die externen Stageboxen, und die ersten Anwenderstatements. Bei Gelegenheit werden WW und ich einen Test in der tools mit einem Serienpult machen, und dabei auch die kompletten Messungen veröffentlichen. Dabei bin ich sehr gespannt ob und welche Änderungen bis zum Serienstart noch einfließen werden?
Jetzt heißt's erstmal: winkewinke X32 Nummer 11, und mach's gut! -
Wir hatten gestern das Vergnügen etwa 3 Stunden Aftershowparty nach einer Kappensitzung in einer Turnhalle beiwohnen zu dürfen. Gehen ging nicht, da PA ja noch lief.
Was mir aufgefallen ist, und was ich mich schon lange frage: warum werden soundtechnisch eigentlich gut aufgemachte Disconummern im Refrain so extremst übel überkomprimiert? Damit meine ich nicht die maximale Kompression damit's im Autoradio laut klingt, sondern den Schwachsinn die Lala im Takt der Bassdrum gegen -20dB zusammenzupressen?
Ich kenne leider die Titel nicht um hier ein paar Beispiele zu verlinken - aber so etwas habe ich schon öfter gehört. Mir fällt dazu namentlich höchstens dieses Manfred Mann Remake '(i came) for you' von den "Disco Boys" ein. Das ist genau so ein Bullshit wie zig andere Nummern dieser Stilart!
Wer kann mir erklären was dieser Blödsinn zu bedeuten hat? Das klingt ja als wäre die PA so dermaßen überbraten, als ob der PA-Limiter auf's schlimmste zudrehen müsste. Und das bei Halbgas!
Lächerliche Produzenten....Kindergarten
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Ich habe nun eine PKN Endstufe (6000er) für einen der kommenden 'tools4music' Tests hier liegen (vielleicht schon nächste Ausgabe). Morgen werde ich messen, und nächsten Montag praktisch im Vergleich zu APS8000 uä. draußen an 21" Subs testen. Bin gespannt - das Paket wiegt jedenfalls "nix"!
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20Hz, +60dB bis -12dB Gainverstellung (Zeitachse von Hand gekurbelt..)Ich habe das mal 'Handgegaint'.....+60dB bis -12dB, keine Aussetzer zu bemängeln. Auch auf den Veranstaltungen habe ich munter am Gain geschraubt während der jeweilige Kanal voll online war - man bemerkt nichts.
Wer sich schon mal die Funktionsweise von so einem "digitalen" Gain angeschaut hat (billbo hat das schon gut angemerkt) versteht auch die Differenzen zu einem "analogen" Gainsteller. Ich finde den Regelbereich der Vorstufe mit insgesamt 72dB sehr gut ausgelegt. Bei +21dBu ist - wie bereits erwähnt - die maximal mögliche Eingangsspannung erreicht.
Was für eine Art Vorstufe in dem X32 eingebaut ist kann ich nicht sagen. Ich habe mir überlegt erst reinzuschauen wenn die Serienpulte auf dem Markt erhältlich sind. Dem Schriftzug auf der Konsole nach zu urteilen "powered by Midas"....ich kann mir das gut vorstellen :idea: -
Ja, dass Pult hat keinen PAD Schalter. Bei dem Headroom braucht es den nicht

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So, ein paar Sachen habe ich noch:
maximale Ausgangssspannung ist +21dBu, maximal mögliche Eingangsspannung bis der Input analog clippt ist +23dBu (Gainsteller steht dabei auf -12dB). Das X32 funktioniert bis 100VAC ohne Probleme. Klirr ist winzig, und Fgang entspricht genau dem was man erwartet (44.1K und 48K Samplerate). Die Filter machen genau ihre 15dB Hub. Alle anderen Daten warten wir erst mal ab, dass was ich hier sehe ist sehr gut - möchte und kann aber einer Herstellerveröffentlichung nicht vorweggreifen. -
Der zweite Praxiseinsatz des X32 ist erfolgreich gelaufen. Ich erwähnte ja das Sparepult im Lager gelassen zu haben - und wurde nicht in Verlegenheit gebracht es doch zu benötigen.
Bei der Karnevalsshow galt es Musikeinspielungen und Wortbeiträge via Headset rüberzubringen. Weiterhin wurde ein tatsächlich stimmgewaltiger Sänger (Ballermannart) präsentiert, und eine Liveband geboten. Während ich bei der Bluesrock Veranstaltung noch ein separates EQ Rack für Monitor und PA am FoH stehen hatte, verließ ich mich diesmal auf die onboard Grafikequalizer des X32 und war damit rundum zufrieden. Gestern Abend hatten wir den Vorteil eine große, vollbesetzte Halle zu beschallen, und somit auch die Qualität der Effekte anhören zu können. Meine Wahl für den Vocalhall fiel auf das im Lexicon L480 Style aufgemachte 'Hall Reverb' - und fand das richtig mächtig! Ein Stereodelay hatte ich mir noch auf die frei programmierbaren Buttons und Encoder gelegt, so das auch noch ein Tapdelay zur Verfügung stand.
Das soundmäßige Arbeitsergebnis war tonal wirklich top, und das Bedienerkonzept des X32 überforderte zu keinem Zeitpunkt mein Talent als Tononkel. Ich sollte vielleicht erwähnen das es zu den Betageräten noch keine Bedieungsanleitung gibt, und sich daher zwangsläufig alles irgendwie über 'learning by doing' abspielt. An anderer Stelle bemerkte ich schon mal nicht zu den Digitalaudionerds zu gehören, die stundenlang über alle möglichen Programmierebenen hängen um irgendwann alles über die unmöglichsten Konstellationen zu wissen. Mein Job ist es für eine Veranstaltung den Erfordernissen entsprechend die Show zu mischen, und dann muss es (mit Rücksicht auf mein Alter) schnell und einfach gehen. Hier kann ich behaupten mit dem Behringer Pult ein grundsätzlich einfach zu bedienendes Gerät vorzufindenen, bei dem ich im wesentlichen schon fast alles verstanden habe. Hier also Hut ab - denn ich kenne meine interne Logiksperre manches nicht sofort zu kapieren, komme aber beim X32 nicht an meine Grenzen.
Kommenden Samstag gibt's noch eine Karnavalsshow, und dann wird das Pult wieder zurückgebracht. Heute werde ich mich mit dem Gerät in die Messbude verschanzen und mal ein paar Daten abfragen. Bin gespannt!
Nach wie vor gibt's keine Vorkommnisse bezüglich der grundsätzlichen Zuverlässigkeit zu vermelden. Erneut hat das Pult den Wechsel von draußen (kalt) nach drinnen (warm) klaglos überstanden, und während ich hier schreibe bibbert es bei -10° im Kofferraum meines Autos.
Über Fertigungsprozeduren zu spekulieren fällt mir schwer. Ich bin mir aber sicher das die Produktionsmethoden bei Behringer den Erfordernissen gut angepasst wurden und den inzwischen üblichen Industriestandards entsprechen. Vielleicht schaue ich heute auch mal in das Pult um mir einen Eindruck zu verschaffen. -
Die Frage nach dem Ersatzmischpult ist gut und berechtigt! In der Tat hatte ich gestern 'Plan B' neben unserem FoH stehen - ein auf 24 Kanäle aufgebohrtes 01V96. Für diese Option gab es zwei Gründe:
a) völlige Desorientierung im Verlauf des Soundchecks > sprich eigene Dusseligkeit auf fremdem Pult
b) eventuelle unüberwindbare technische Probleme
Das 01V96 war jedoch arbeitslos
Ich erwähnte die Übernachtung des Mixers im Kofferraum meines Autos bei -11°, und habe das X32 heute gegen 13:30 in einer rund 20° warmen Stadthalle wieder in Betrieb genommen. Es spielt!
Da ich jetzt schon wesentlich überzeugter vom Durchhaltewillen des X32 bin, durfte das 01V96 diesmal im Lager bleiben. Ihr dürft also alle gespannt sein ob es bei der Kappensitzung ein Rockline-Waterloo geben wird, oder eine weitere souverän gelaufene X32 Show? Ich hoffe (und tippe) auf letzteres.
Jetzt lasse ich erst mal Kassette laufen.... -
Den ersten Praxiseinsatz mit dem X32 haben wir gestern durchgeführt.
Das kuriose, und was ich bei so etwas überhaupt nicht mag, war ein voller Saal und (noch) keine Band auf der Bühne! Die steckte nämlich irgendwo im Stau und kündigte ihr eintreffen mit etwa 20:45h an. Soweit so gut, kann man ja nachvollziehen. Das ich an diesem Abend von diesem Umstand nicht so erfreut war lag an zwei Umständen: eine mir bis dato soundmäßig unbekannte PA für einen tools4music Test (AD-Systems Stium 2x12/1,4" Horntop mit 18" Touring Subs) und eben das Behringer X32 Pult. Das bedeutet also Soundcheck in voller Bude mit vier Wege Monitor von FoH, in Kombination mit einer zu erwartend lauten Band nebst optisch durchaus erwähnenswerten Frontfrau an Gitarre und Vocals. Schöne Aussichten!
Jetzt zum Pult. Ich bin absolut nicht der besttrainierte Digitalpultmischer, und kenne außer Yamaha Pulten den Wettbewerb mehr oder weniger nur grundsätzlich, aber nicht im Blindflug.
Doch es war kein Thema die Combo schnell und gezielt zu checken, so das die Sache nach etwa 10 Minuten komplett erledigt war. Ich erwischte mich anfangs noch dabei 'Select' und 'Solo' Taste im Eifer des Gefechts zu verwechseln, und wunderte mich kurzzeitig wieso sich am "gewählten" Kanal-EQ nichts tut? Aber das ist persönlicher Workflowmangel im Multitaskingbetrieb, und nach 2 Minuten komplett abgelegt worden.
Alles andere ist - gelinde gesagt - super. Die 'View' Taste ist mir an's Herz gewachsen, und die Ansichten zu den unterschiedlichen Displayparametern sind so schnellstens erreichbar. Ich hätte mir gestern noch die Autoselect Funktion gewünscht, weiß aber noch nicht wo ich das aktivieren kann.
Der Sound des X32 lässt keinen Moment zu wünschen übrig. Die Dynamicsektion arbeitet super, und ist reichhaltig editierbar. Die Effekte klingen ziemlich eindrucksvoll - wobei ich bei der Lala und Lautstärke der Band kaum etwas von Hall und dergleichen hatte!
Monitormix ist über Sends on Fader, oder direkt mit 4 Drehencodern machbar. Hier wird einfach die 4er Gruppe angewählt (1-4 / 5-8 / 8-12 / 13-16) und mittels der permanent zugänglichen Drehencodern geschraubt. Ganz toll fand ich die 8 DCA, wo ich ganz fix den Trommler, das Lesley und die Gitarrenamps der Lady zusammenfassen konnte. Geht auch richtig einfach, so das auch eher normal talentierte Digitalpult Captain's wie meiner einer das ohne Professur erledigen können: Select an der DCA Gruppe gedrückt halten, die gewünschten Kanäle selektieren - fertig!
Hinten am Pult leuchten übrigens an jeder XLR Buchse helle LED's um eingeschaltete Phantomspeisung anzuzeigen :idea:
Donnerwetter, dass hatte ich nicht erwartet!
Gut, Teil 1 haben wir geschafft. Es hat gespielt und ich war mehr als zufrieden. Ganz nebenbei ist die Konsole ein Eyecacher, denn so viel Blicke auf ein Mischpult habe ich in Kreisen des Bluespolizisten noch nicht beobachten können. Jedenfalls hat ein 01V96 oder LS9 nicht so eine umwerfende 'Lightshow' zu bieten.
Momentan liegt das Pult im Heck meines Autos, und ein Blick aus dem Fenster zeigt Eis auf der Kiste. Es ist -11°, und um 13h wird das Pult in einer Stadthalle erneut eingeschaltet für eine Karnevalsshow. Die Jahreszeit bietet uns doch einen Temperaturtest frei Haus.
Morgen werde ich messen und meine Eindrücke aus der 7 Stunden Sitzung posten. Bis dahin! -
Zitat von "e-on"
Vermutlich hat Beh die Pulte deshalb nicht dafür freigegeben. Hauptsächlich sind Behteile doch nicht durch ihre Funktion sondern durch ihre mechanische unzuverlässigkeit in Verruf geraten oder?Das ist so nicht korrekt. Behringer hat zu solchen Tests weder zugestimmt noch abgelehnt. Es ist einfach derzeit nicht Gegenstand der Testphase bei externen Leuten. Ich habe lediglich gesagt das ich zur Zeit keine Temperaturtests mache. Das Mischpult passt auch nicht so ohne weiteres in die Klimaschränke im Labor.
Aber, heute und morgen ist es so kalt draußen - da steht ein Temperaturwechsel zwischen Transport und Einsatz quasi frei Haus an! Von -10° auf +28°, dann wieder einige Stunden -10°, und dann noch mal einige Stunden +28°. Danach noch mal ein paar Stunden -10° und am Sonntag bei 20° in der Messbude! -
Von dem X32 gibt es zur Zeit ja 11 Betatestgeräte. Ich denke nicht das davon eins extra für mich "handgelötet" ist, und das was ich für ein paar Tage hier habe ist ja auch zufällig vom Stapel genommen worden.
Was ich bis jetzt schon geprüft habe ist das Unterspannungsverhalten. Bis 130VAC spielt alles
Temperaturtests sind bei einem Betapult für die Praxisbeobachtungen grundsätzlich nicht angezeigt. Leider vermute ich auch, dass das Pult für die mir zur Verfügung stehenden Klimaschränke zu groß ist - sonst wären Test zwischen -30° und +70° durchaus machbar. Müsste ich gleich aber mal ausmessen gehen... :idea:
Auch wenn's passen würde - das Betamodell kann ich derzeit unmöglich so testen, dafür ist es nicht freigegeben.
Die Flachkabelverbinder werden übrigens dem üblichen Standard entsprechen. Das ist heute eigentlich keine Schwachstelle mehr, da die typischen Verbinder in der Digitaltechnik wenig Ähnlichkeiten mit den früheren Audiobusverbindern haben. -
Vielleicht ist es an der Zeit mal ein paar Neuigkeiten zu dem X32 zu posten.
Das Pult klingt richtig gut! Die Effekte sind klasse, der Kanalequalizer und die Dynamics funktionieren hervorragend, und die in allen wesentlichen Bediensektionen zu findende 'View' Taste hilft zur guten Übersicht. Das Display ist sehr detailiert, hell und kontrastreich, die Drehencoder vermitteln ein stabiles Drehgefühl, die Taster hinterlassen ebenso einen wertigen Eindruck. Das subjektive Bedienergefühl vermittelt zu keinem Zeitpunkt den Eindruck es mit einem preiswerten Mischpult zu tun zu haben. Nachdem ich heute das Pult ein wenig für eine Freitagnacht-Clubveranstaltung vorbereitet habe, ist meine erste Unsicherheit bezüglich des 'neuen' verflogen. Man benötigt grundsätzlich kaum Einarbeitungszeit, da sämtliche Funktionen eigentlich selbsterklärend sind. Bis jetzt ist es mir auch noch nicht gelungen das Pult irgendwie in 'digitale Verlegenheit' zu bringen. Also kein Absturz und dergleichen.
Derzeit muss ich ganz klar eingestehen das ich dieses X32 gut finde. Zum einen weil es einwandfreie technische Werte bietet, zum anderen alles an Bord hat was man braucht.
Am Freitag machen wir eine Veranstaltung im Bereich Bluesrock mit dem Pult, und am Samstag eine 7 Stunden Karnevalsshow. Am Sonntag werden noch Messungen von A-Z gemacht, so das ich am Montag mit einem Fazit aus der Praxis hier erscheinen werde.

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Bei uns ist das zb so geregelt:
Controller 2(4)in/6(8)out > 1/2 Bass - 3/4 Mid - 5/6 High (wie typisch).Eine Vierkanalendstufe hat somit den Mid/High Bereich so anliegen: 1 Mid Links, 2 Mid Rechts, 3 High Links, 4 High Rechts. Bei 3Wege Stereo ist dann auch noch eine weitere 2 Kanal Endstufe nötig, hier dann für die Bässe mit separater Anschlussblende usw.
Bei den doppelt belegten Speakons von Ausgang 1 und 2 sind dann auf Pin 2+/- noch mal die Highausgänge (von 3 und 4) gelegt.
Also Pappen auf Pin 1+/-, und Höhen auf Pin 2+/-, so das man eben mit einem 4pol Kabel zu einem Aktivtop gehen kann.
Wird ein Rack als normales 4Wege Monitorrack benutzt, dann wird einfach an die Ausgänge 1 - 4 (ohne Benutzung der Pin 2 Belegung) verkabelt.
Wir haben die Steckerbelegung immer so, dass eine 'normale' Box immer Saft aus Pin 1+/- bekommt, und höchstens mal ein 'special' wie Hochtöner, oder 2Wege Aktivstack über Pin 2+/- angesteuert wird. Den Pin 2 gibt es bei uns nie als 'normalen' Anschluss! Nur HF Treiber bekommen darüber Pegel. Oder halt was anderes, wenn der Techniker weiß was er mit Pin 2+/- anfangen kann. Dazu gibt es dann Plugboxen, wo man 4polig reingehen kann, und zum Ausgang wiederum 2 normal belegte Speakons hat (auf 1!!).Ich bin kein Freund von allgemeinen Pin 2 Belegung beispielsweise bei Bassboxen oder Topteilen. Der Grundsatz bei uns lautet: alles was eine Pappmembrane hat, oder eine Fullrangebox ist gehört an Pin 1 angeschlossen.
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Jau...das kann was! Sehr solide Röhrentechnik mit fetten Ausgangstrafos.
Das sind Endstufen für Vibrationsteststände, vornehmlich mit rosa Rauschen angesteuert. Dabei werden zum Antrieb ebenfalls Schwingsspulen mit großen Magneten verwendet. So etwas gibt es natürlich auch heutzutage, ebenfalls je nach Prüflingsgewicht bis zu mehreren KW Leistung. Man verwendet inzwischen große PWM Endstufen als Verstärker. Frequenzbereich ist bis etwa 5kHz nach oben, unten ist fast DC möglich.
Der "Lautsprecher" ist ganz schweres Kaliber. Hier im Bild ein etwa 5kW Schwingantrieb für bis zu 8g Beschleunigungskraft: -
Davon kann und darf man so viele aneinanderstöpseln wie man will. Da die erste Dose nur in eine 16A Schukodose passt überwachts der vor diese Steckdose befindliche Automat die Stromgrenze von 16A.
Ob die verwendeten Mehrfachstecker überhaupt 16A mitmachen steht auf einem anderen Blatt - interessiert aber nur untergeordnet das alle im Handelsumlauf befindlichen Waren für 16A/230 ausgelegt sein müssen. An dieser einfachen Tatsache gibt es formell nichts zu rütteln. Sollte - wie erwähnt - so eine Mehrfachdose nur mit 0,75² oder 1² verdrahtet sein hat der Händler bzw. Hersteller ein Problem. Letztlich sicher auch derjenige der das angeschlossen hat.
Dennoch: Schukodose kann 16A, und daran kann und darf man so viele 3er, 5er usw. anschließen wie man lustig ist. -
Wir werden uns mit dem System zeitnah beschäftigen.
Mit Anzeigenkunden hat die tools Meinung nicht viel zu tun. Ich könnte mindestens zwei Beispiele nennen wo große Anzeigenkunden nicht mit ihrer Produktbewertung zufrieden waren, hinter den Kulissen recht laut wurden, und man in der Folge keine Anzeigen mehr sehen konnte.
Ob ein Lautsprecher nun gut oder schlecht ist macht man in einem Test weniger am Klang aus, als vielmehr am Handling, Preis/Leistungsverhältnis, den möglichen Messergebnissen und zu erwartenden Einsatzbedingungen.
Klang ist immer sehr subjektiv, dass kann man in einem Test nicht richtig rüberbringen.
So ein LineArray müssten wir also auf einem Livetermin ausprobieren. Dabei zeigt sich wie gut das Teil zu montieren ist, ob es subjektiv gut klingende Presets gibt, ob die erreichbare Lautstärke ausreichend oder gut ist, und ob das Stereobild schön verteilt ist? Zusätzlich kann man ein paar Messungen machen, hier vielleicht Maximalpegel und Klirr sofern das draußen überhaupt machbar ist. Nach einer Veranstaltung (oder während) stellen wir fest ob noch alle Chassis funktionieren? Sollten im Verlauf eines solchen Tages keine Katastrophen zu vermelden sein, und passt der Verkaufspreis ausgezeichnet zum gebotenen Inhalt - dann würde so ein Lautsprecher mit Sicherheit nicht schlecht beurteilt werden.
Zum Glück sind die mir bekannten Autoren bei der tools weitgehend von gewissen Markenverherrlichungen entfernt. In meinen jungen Jahren war ich ein großer Fan von GAE - heute sind mir deren Boxen sowas von egal, weil ich inzwischen weiß das alle Firmen wissen wie man eine Box baut. Das gleiche gilt für Endstufen, Mischpulte, Mikrofone usw, wo meine (und die vieler tools Kollegen) Meinung völlig offen und unabhängig vom Markennamen und Preis ist. Im Fokus steht die Funktion und das Gleichgewicht zwischen Werbeinfos und dem was man bekommt. Preiswerte NoName Produkte mit sehr guten Preis/Leistungsverhältnissen dürfen duchaus lobend erwähnt werden. Völlig unabhängig davon ob und wieviel Werbung der Hersteller im Heft macht.
Was die Behringer Produkte betrifft sehe ich zwischenzeitlich eine Menge Veränderungen, die nicht nur das Markenlogo betreffen. Man hat eine Vielzahl an technischen Dingen optimiert, und letztlich auch das Design entscheidend verbessert. Nach wie vor versteht sich Behringer als ein Hersteller großer Stückzahlen, die diese Firma nicht unbedingt zu einer Manufaktur edelster highprice Komponenten macht, aber unterm Strich genau so viel bieten kann!
Ob meine Einschätzung passt wird sich in längeren Tests der neuen Digitalkonsole, oder auch dem neuen Linearray zeigen. Die hier bereits kontrovers diskutierte iNuke Endstufenbaureihe zeigt einen deutlichen Innovationssprung - auch wenn das (wie zu erwarten) von einigen Anwendern überhaupt nicht erkannt wird!
Insgesamt denke ich, dass es auch bei den alteingesessenen Hasen Zeit wird den Markenfilter einfach mal abzuschalten, um zu schauen ob sich die mühsam ersparte Kohle nicht auch nützlicher anlegen lässt, indem einfach mal funktionierende Geräte ohne hohes Image verwendet werden. Der alte pauschale Riderspruch "no Behringer" ist inzwischen nur noch albern, und hilft einzig ewig gestrigen Profilneurotikern ihre erhabene Stellung zu wahren. Wir müssen natürlich schauen was das neue Behringerprofil hält? Voreingenommen sollte man nicht sein, ebenso wenig bei Produkten von DAP, Monacor, Steinigke, Thomann, LD und wie sie alle heißen mögen. Wenn etwas schlecht gemacht ist sollten wir es erwähnen - aber auch die gut gemachten Niedrigpreisprodukte müssen bei Gefallen erwähnt werden.
Ich stehe dem LineArray neugierig gegenüber und habe bis jetzt überhaupt keine Meinung, da mir sämtliche Fakten fehlen.
Lassen wir uns überraschen. -
Ab wann wird es das geben, und was soll das kosten?