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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Bewusstseinserweiternde Substanzen

    • rockline
    • 14. August 2011 um 15:37

    http://www.youtube.com/watch?v=ej13QjbGxyQ&feature=related

    Der Typ ab 0:50 ist gut, vor allem sein Einsatz bei 2:22...

    Was haben die sich da bloß reingezogen?

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • rockline
    • 14. August 2011 um 15:13

    Interessant das hier recht offen über die Lautsprecher diskutiert wird! Es geht dabei vor allem informativ und konstruktiv zur Sache.
    Was ist den ein/eine "TG7"?
    Zu K&F fällt mir in erster Linie nur eine gewisse Markengläubigkeit ein. Gute Boxen sind das, keine Frage. Aber das ist genau so wie mit den d&b, L-Acoustics oder Nexo Jüngern. Teilweise profiliert man sich mehr über das gekaufte Material als über den praktischen Erfolg auf der Baustelle. Ich bin da schon lange nicht mehr festgelegt und kann mit allem arbeiten was funktioniert!

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • rockline
    • 12. August 2011 um 21:56
    Zitat von "billbo"


    Ich möchte allerdings niemals (wieder :roll: ) erleben, dass statt der benötigten 10 nur 6 Schachteln auf der Bühne stehen. Und der pikierte Schachtellieferant auf Nachfrage enorm schlüssig erklärt, dass man ja grundsätzlich ausschließlich mit Premiumschachteln arbeitet, und die seien halt leider so teuer, dass mehr einfach nicht im Budget waren.
    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Äääähm..........ja....hatten erst kürzlich das Vergnügen auf einem Fest 12 baugleiche Wedges (plus eine baugleiche Abhöre) auf 6 Wegen stellen zu dürfen. Das waren dann 7 Endstufenkanäle (zzgl Drumfill 2 Weg-Aktiv und dicke Sidefills 3 Weg-Aktiv = in Summe 15 Endstufenkanäle!). Über die hohe Zahl an Monitoren wurde auch seitens der Crew nicht viel diskutiert - das muss so, und soll so!
    Vorteil hier: keine Systemendstufen nötig da konventionell spielende Monitorboxen (Geld gespart).
    Nachteil: suboptimales Überlastungskonzept und manuelle Soundgestaltung nötig via Equalizern am Monitorplatz.
    Und genau da wären wir an dem Punkt wo der Systemampgedanke auch nicht mehr wirklich greift: Grundentzerrung ist toll, aber das praktische Ergebniss nach dem üblichen "einpfeifen" ist weit entfernt von dem was sich der Hersteller gedacht hatte.
    Wenn ich jetzt meine Rechnung für 12 Monitore plus Abhöre aufmache, wären das zwei Systemracks und 13 Wedges - merkt ihr was?
    Falsche Baustelle oder falsche Ausrüstung.

  • Preisentwicklung Kappalite 3015LF

    • rockline
    • 11. August 2011 um 16:14

    Hallo........... :!: ..........es gibt immer noch Ferritmagnetlautsprecher.

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • rockline
    • 10. August 2011 um 21:52
    Zitat von "billbo"


    Sind doch Bruttopreise. So what?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Schon klar... :wink: ......aber wen will man damit verschrecken oder zum Kauf ermutigen? Den Endkunden, sofern es ihn gibt?

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • rockline
    • 10. August 2011 um 21:46

    billbo: das ist eine Aussage die man zu 100% unterstreichen kann. In einer ruhigen Abhörumgebung kann dann ein passender Mix erstellt werden, und wenn der klingt ist es so als würde man eine CD auf einer vernünftig entzerrten Anlage abspielen - reicht vollkommen hin. Der mobile Controllermann kann dann im Zuhörerbereich das gröbste Nachbügeln. Spart mindestens ein Stockwerk (das Erdgeschoss) im FoH, schont die empfindsame Soundelektronik gegen Wetterkapriolen, und dürfte einem ausgewogenen Konzertsound eher förderlich sein,

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • rockline
    • 10. August 2011 um 21:29

    Da hat's mich doch grad beim lesen der PP Lektüre zur Gravis 12 ein wenig aus den Socken gehauen - entnehme ich doch tatsächlich einen VK von 2600.- für eine 12"/1,4" Box!?!
    Das diese Box ohne passenden Controller nicht funktioniert ließe sich ja noch unter Zuhilfenahme preiswerter Controller plus Endstufe XY umgehen, vorausgesetzt man bildet das Controller-Preset aus dem PP entsprechend nach. Möglich das es auch die Daten seitens Hersteller als Download, pdf etc gibt.
    Die Verwendung eines K&F Systemracks (Controller+FP10000Q = 5000.-?) ermöglicht 4 Wege Monitor, rechne ich nun die 4 mindestens benötigten Boxen hinzu komme ich auf 15400.- Euro für vier Wedges inkl. Verstärker.
    Hier muss nun jeder für sich entscheiden ob diese Investition durch Einnahmen aus der angedachten Vermietung mit Gewinn reinvestiert werden können?
    Aktuell habe ich bei einem Hersteller ein ganz ähnlich konzipiertes Portfolio entdeckt, die Palette umfasst ebenfalls 12" und 15" Ausführung, und der Gedanke die vollständige Entzerrung in den Bereich Endstufe/Controller zu legen ist ebenfalls gegründet. Die Idee in der vereinfachten Weiche Leistungsverbratung und Geld einzusparen ist nachvollziehbar - die Flexibilität leidet jedoch immens. Die Option bei einer größeren Veranstaltung hier und da noch zusätzliche Zonen mit X-beliebigen Endstufen aus dem Lagerbestand zu beschallen ist damit adacta gelegt. Der Vorteil immer optimalen Klang und maximale Betriebssicherheit zu gewährleisten ist ein Argument - jedoch darf dieser Vorteil nicht zu Lasten des Invests gehen. Systemendstufen sind eben teuer und oftmals sehr speziell, und daher nicht in rauhen Mengen in jedem Lager vorhanden.
    Die frühen Systeme von K&F waren ja extrem aufwändig passiv entzerrt, und spielten eigentlich nach "Stecker rein" ganz passabel. Der Sprung zum gezwungenen Systemamping entspricht dem aktuellen Zeitgeist, wobei ich persönlich d&b hier als Vorreiter in deutschen Landen sehe. Auch hier ist "flexibel" was anderes.
    Man wird sehen ob der (Kauf)Markt den Herstellern folgen kann, denn zumindest im Klein- und Mittelbeschallerbereich ist kaum Luft für großes Invest - wenn man mal tatsächliches Gewinnverhältnis gegen Investition und Rendite rechnet.
    Andersherum öffnet die neue Konzeptionsart wieder den Markt der Selbstbaustrategen. Basslautsprecher, Horn und Treiber gekauft, billigste Zwei-Wegweiche eingebaut, Holzkiste gezimmert, und Setup im billig OEM Controller erstellt - fertig ist das System für 1/4 des Originalpreises. Diese Gefahr scheint den Herstellern nicht ganz bewusst, denn die Entwicklungsarbeit teurer Passivweichen wird in einfaches Kopieren von Controllerfrequenzgängen verlagert.
    Hier heißt es also aufpassen!

  • neue Behringer Amps: 2x 3kW@ 4 Ohm, 5,5kG, 550 EUR.

    • rockline
    • 9. August 2011 um 23:11

    Die 3000er Version mit DSP hatte ich für den tools Test in meinen Räumlichkeiten einige Zeit zur Verfügung. Das Konzept des Verstärkers erinnert ein wenig an die Peavey IPR Serie - und auch dieser Verstärker war erstaunlich gut und vor allem zäh im nehmen.
    Ich hoffe nicht das sich Parallelen zur Einführung wie bei der IPR Serie wiederholen, denn auch da sind diverse Leistungs- und Modellvarianten angekündigt worden, und bis jetzt ist nur ein Modell erhältlich. Eine Erklärungsmöglichkeit wären Lieferengpässe im Bereich Leistungshalbleiter, denn die Automobil und Solarbranche benötigt inzwischen Unmengen davon.
    Die Idee hinter der Behringer iNuke Baureihe ist schon beachtlich - hat man doch eine Endstufe mit mehr als ausreichender Leistung, sehr gutem DSP und kaum Gewicht für schmales Geld in der Hand. Ich kann leider nicht sagen wie so eine Endstufe an großen Subwooferanordnungen während eines mittleren Festivals spielt - für diesen Einsatzzweck ist sie auch nicht gedacht. Der Hauptanwendungsfall liegt doch ganz klar im Installationsbereich, Mobildisco, Unterhalter, mittlerer PA Betrieb und Bühnenmonitoring. Speziell in letztgenanntem Anwendungsgebiet liessen sich sogar im Probereich 8 Wege Monitoring inklusive Entzerrung und Limiter mit nur rund 12kg Endstufengewicht realisieren. Da hätte ich weder funktionelle noch sicherheitsrelevante Bedenken.
    Der Test zeigte eindeutig das die Endstufe funktioniert, elektrisch hervorragende Schutzschaltungen aufweist, und die zugestandenen Ausgangsleistungen anbietet - wenn auch mit den zwangsläufigen Einschränkungen die eben alle modernen Geräte aufweisen. Es gibt also derzeit keinen Grund - und auch nicht in Bezug auf den Hersteller - an der Qualität oder Anwendungstauglichkeit der neuen Behringer Endstufenserie zu zweifeln. Abzuwarten bleibt die Verfügbarkeit und vor allem die tatsächliche Zuverlässigkeit im Feld über mehrere Jahre betrachtet. Klangeindrücke sowie Anwenderkommentare runden in einiger Zeit das Bild ab. Bis dahin sollten wir abwarten und uns mit den bisher vorliegenden Erkenntnissen zufriedenstellen.

  • Markenwahnsinn beim Tech.Rider !

    • rockline
    • 3. August 2011 um 18:23
    Zitat von "fexlex"

    ganz exotische Rider behaupten: kein Digitalpult

    wie handhabt ihr das oÒ ?

    Ist das denn so exotisch? Mittlerweile sind ja grade die Einsteigerpulte wie LS9, M7 etc die weit verbreitetetn Mischpulttypen, mit deren Sound oder Bedienung manch älterer FoH Kollege nicht zurecht kommt. In so einem Fall wird dann Analog gebaut.

  • Markenwahnsinn beim Tech.Rider !

    • rockline
    • 3. August 2011 um 18:20

    Ich finde die Rider schon sehr nützlich um im Vorfeld die Band und deren Techniker besser einschätzen zu können. Meist werden die dort niedergeschriebenen Dinge auch nur dann diskutiert wenn man selbiges nicht erfüllen kann - oder zumindest nicht adäquat ähnlich.
    Es hilft auch nicht telefonisch aus einem VI6 ein M7 machen zu wollen, oder aus Lexicon PCM ein TC M1 zu machen. Das sind ja nicht nur funktionelle Ansprüche, sondern auch gewisse Glaubens - und Statushirachien.
    Man erkennt auch schnell um was für eine Art von Produktion es sich dreht, und oft ist es dann im Vorfeld besser zu sagen "ich lass das jemanden machen der das Material auch hat" als während des Veranstaltungstages zu bemerken das überhaupt nichts passt, und man im Vorfeld vieles unterschätzt hat.
    Auch der hier belächelte Jürgen Drews ist ein absolut erfahrener und vor allem professioneller Künstler - auch wenn seine Art der Musik nicht jedermanns Geschmack trifft. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht das man sich um diesen Auftritt keine Gedanken machen muss - im Gegenteil! So ein Künstler kostet dem Veranstalter eine Menge Geld, und eine 60 Minuten Show benötigt ein ordentlich funktionierendes Equipment mit anständiger Pegelstruktur. Wir haben einiges an Erfahrung mit Künstlern (und vor allem deren Management) aus der Schlagerbranche sammeln dürfen, und ich habe von Anfang an begriffen das speziell diese Schiene alles andere als eine Kaffefahrt sein kann.
    Natürlich kann man auch via Telefon klären ob man für ein Festival anstelle einer M7 nicht doch besser einen analogen Mixer benutzen möchte. Grade das habe ich vorhin mit dem Techniker von "Prime Circle" aus Südafrika geklärt, die im Rahmen eines "8 Bands am Tag" Festivals spielen und nun auch mit der analogen Kiste zurechtkommen. Das setzt allerdings nicht irgendwelche FoH Technik voraus, sondern passendes Material passend zum Status der Band.
    Als Markenwahnsinn würde ich die Rider also keineswegs abstempeln wollen. Eher als Hinweis auf das was einen am Showtag erwartet.

  • Metallica; die Neudefinition der Basedrum ?!

    • rockline
    • 25. Juli 2011 um 22:14

    "Nothing else matters" ist so ein typische Gassenhauer aus dem Metallica Coverportfolio, bei dem die Kicktonne "PatschPatsch" machen muss. Gerne auch noch eine ordentliche Portion Hall auf die Snare und fertig ist der 80's Metalsound. Die Floor muss übrigens mehr Bums machen als die Kick!

  • Lexa Audio - Endstufen a la Höllstern

    • rockline
    • 24. Juli 2011 um 09:08

    Wie kommt Rockline an die Endstufe?
    Die Endstufe wurde ja nicht geheim im Tresor verschlossen, sondern hier und da auch als Vorführgerät versendet. Bei so einem Demomodell wurde ich mal gebeten die Sache zu begutachten :wink:
    So einfach kann das sein.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 13. Juli 2011 um 23:08

    Jau, ich habe vom Guma das File bearbeitet zurückbekommen. Er hat es um meine vorgeschlagene Kanalbelegung herum editiert. Die Subgruppen und MTX hatte ich bereits im Vorfeld gefixt, so das er sich anschließend noch um die EQs, Gains, und sorgfältige Kanalbeschriftung gekümmert hatte.
    Bei einem Festival oder ähnlichem würde ich nun sein File in den Mixer laden und zb als "Guma" in 1 speichern. Dann würde ich die erste Band von seinem Preset ausgehend fertig machen, und nach dem Soundcheck in Platz 2 als "rockline" speichern. Preset 2 speicher ich dann auch noch auf dem Stick (denn man weiß ja nie wer noch mit dem Mix aus der Hosentasche aufläuft), und wenn Guma kommt recallen wir Programmplatz 1 direkt aus dem Pult - denn das hatte ich ja vorher schon reingeladen.
    Guma bevorzugt die Auxsend 5 - 10, ich nehme immer 1 - 6. Für mich ist es aber kein Thema auch mit 5 - 10 zu arbeiten - daher stehen ihm die MTX 1- 4 für zwei Stereosubgruppen zur Verfügung.
    Per Filemailing kann man bereits im Vorfeld einiges Vorbereiten, so das ein Soundcheck hier grundsätzlich schnell von der Hand gehen wird.
    Jetzt warten wir nur noch auf Guma & Band, um das Ergebnis auch mal zu hören :wink:

  • Redrock Modus M15.0

    • rockline
    • 12. Juli 2011 um 20:23

    Solution² gibt es ja nicht mehr. Zumindest wüsste ich niemanden der die verkaufen kann.
    Eine solide Endstufe für guten Bass bei geringen Anschaffungskosten ist die Baureihe von Omnitronic und IMG Stage-Line, Modelle heißen B-3000 und STA-3000. Die Endtransistoren sind jeweils zu zweit in Reihe geschaltet, dass wirkt sich auf die Lebensdauer positiv aus.
    Allerdings sind das auch gewichtsmäßig schwere Bollermänner.
    Redrock ist KMT soweit ich weiß. Dazu kann ich nur ein wenig aus der Serviceecke beurteilen, Handhabung und Preis/Leistungsverhältnis kann ich nicht einschätzen.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 11. Juli 2011 um 23:55

    Dann würde ich mein Grundsetup auf dem Stick speichern, und das der Gasttechniker jeweils laden. Die paar Rückwege zur Bühne, der PA, den Nearfills, oder Subs kann ich flott umstecken - sofern hier überhaupt dramatische Verschiebungen in Sicht sind. Kanalbelegung kommt immer so wie der Kollege es haben möchte. Eine 32er Stagebox ist ja schnell belegt, und oft sind's ja höchstens mal 26 Kanäle oder so.
    Pausenlala beim booten eines anderen Presets ist kein Grund zur Verzweiflung. Hier könnte man auch ohne separate Matrix mittels kurzem umstöpseln des Zuspielers in den MainEq für nebensächliche Musikberieselung sorgen.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 11. Juli 2011 um 23:08

    Hier wird ja emsig diskutiert.
    Es zeigt sich aber inzwischen, dass die hier aktiv schreibenden Beschaller gelernt haben mit den Kisten umzugehen. Interessant finde ich, dass es doch mehr Leute mit meiner recht groben Einstellung zum Thema gibt, und die ein übliches 0815 Setup eines Yamaha, A&H usw. benutzen können ohne das die Welt aufhört sich zu drehen.
    Noch interessanter finde ich die Problemstellung bei den ganz "dicken" Shows, wo die Creme de la creme der Mischpultoperatoren auf die teuersten Konsolen der Welt schwören, und ein Publikum bedienen dem es nahezu (bis auf den 6% Anteil von der Festivalsoundpolizei) vollkommen egal ist wie das klingt. Die würden auch den Unterschied zwischen einer Midas Pro6 und einem alten Star Sound Dynamix nicht hören, weil es denen vor lauter pogen schlichtweg egal ist. Nach wie vor bin ich der felsenfesten Überzeugung das nicht das Patching, die Mixeoberflächenstruktur, oder die spezielle Nutzung diverser Matrixausgänge über Wohl und Übel des Klangs bestimmen. Ich erwähnte bereits das ich den besten Sound seit langen mit einem billigen LS9 gehört hatte. File schon im Vorfeld zugemailt bekommen, 5 Minuten vor dem Soundcheck auf "recall" geklickt und fertig. Der Soundmann machte seinen Job in den ersten 2 Liedern, und es klang sensationell. Ohne Aufwand und den geringsten Stress.
    Guma - dein File habe ich vorhin erstellt. Da sind aber keine EQs gesetzt, und auch der Gain ist nicht vorgeregelt. Wärst Du unser Technikergast hättest Du entweder bei einer Einzelshow genügend Zeit mit deiner Band die Sache einzustellen, oder im Rahmen eines Festivals mit mehreren Bands wäre hier bereits in den von mir vorgeschlagenen Kanälen eine funktionierende Gainstruktur und Filterung vorgesehen. Ich müsste allerdings noch in fast allen Kanälen die Gates ausmachen, da ich sowohl Gate als auch Compressor via copy/paste von Ch1 bis Ch29 an habe. Compressor kann man ja via Treshold aktivieren und nach Gusto einstellen, oder eben lassen wie er ist.
    Was ich nicht verstehe ist der Wunsch nach dem kleinen Feld mit der Kanalfunktion. Ich klebe unter die Fader AT7, und male mit dem Edding so das ich es lesen kann. In das Minifeld oben links im Display schaue ich überhaupt nicht. Wenn es wichtig wäre hätte ich das aber in 4 Minuten fertig reingeschrieben.
    Da wir einen virtuellen Filetausch machen habe ich spaßeshalber das Setup auf dem Stick gespeichert und kann es dir so zuschicken. Normalerweise würde ich das aber anders machen: du sendest dein File, ich ziehe das in die Kiste und speicher es im Pult. Anhand des gewünschten Matrixsetup verkabel ich die PA und Monitorwege, bastel das gelieferte Setup ein wenig für unsere Bedürfnisse um, und speichere das in einem anderen Programmplatz. Von da aus kann ich dann machen was ich will, und wenn Du kommst mache ich "Guma recall" - und fertig ist das.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 23:43
    Zitat von "guma"


    Ein 'file' ist immer das ganze Pult. Gezielt einfügen kann man nur eine Szene und das nur mit Hilfe des Editors so wie ich es mal für dem M7 beschrieben habe.


    Das ist ja der Punkt den ich zb in der Verwaltung bemängel. Ohne Editor bzw Laptop für die Szenen geht nichts. Warum hat Yamaha keine Möglichkeit vorgesehen aus einem Stick eine ausgesuchte komplette Mixeinstellung in einen freien Speicherplatz zu speichern? Man kann ja immerhin schon mal das Inhaltsverzeichnis eines angeschlossenen USB Sticks einsehen, aber im Nachgang beim laden eines "files" das ganze Pultverzeichnis platt zu machen geht nicht in meinen Kopf.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 23:32

    Das würde funktionieren.
    Normalerweise nutze ich bei einem LS9-32 die Omniouts 1 - 4 (- 6) als pre Fade für Monitor. Sofern du 1 - 4 als Stereosubgruppe nehmen möchtest sind die ja nach umstecken meiner (Monitor)Returns auf 5/6/7/8(9/10) frei.
    Buss 11/12 schalte ich dann auf Postfade um, sind ja auch frei. PA kommt wie üblich aus 15/16. Dann wäre das schon gestrickt.
    Monitore wären dann 5 für Center, 6 für Bühne links und rechts außen, 7 Keyboard und 8 der Trommler.
    Pultorganisation wäre 1- 10 für Drums, 11 Bass, 12/13/14/15 Gitarren, 16/17/18/19/20/21 Keyboards Sampler etc, 22/23 frei, 24/25/26/27/28/29 Vocals, 30 TB, 31/32 Ipod bzw CD. Beschriftung im Kanalfenster müsste ich selber nicht haben, wenn der Gast es wünscht tippe ich da was rein.
    In dieser Konfiguration müssten wir nichts laden, außer vielleicht dein AuxSend oder EQ Setup im File. Das wäre dann ja einmal recall.
    Bei so etwas würde ich die Mischung für die anderen Musikbeiträge anhand des oben ersichtlichen Setups abarbeiten. Damit gehts ja problemlos.
    Für Hall und Delay, sowie wichtige Kanäle kann man sich nach Gusto ein Custom Fader Layout basteln. Geht ebenfalls schnell und simpel.
    Bis hier war das noch gut zu meistern.
    Wann kommst Du mit der Combo :)

  • neue lötstation gesucht

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 21:29

    Ich habe Weller WS81 in der Bastelbude.
    Der Kolben ist sehr leicht, wird mit 80 Watt geheizt und macht dementsprechend gut Dampf.
    Im Vergleich zu den älteren 50 Watt Weller Magnastat (haben wir auch noch) fällt natürlich die nicht magnetische Lötspitze positiv auf.
    Leider ist die WS81 mit über 200.- nicht billig.
    Für SMD habe ich noch eine billige ZD-981 von Reichelt am Tisch stehen, kostet keine 70.- und tut was sie soll. Ersatzkocher für die ZD-981 ruft keine 10.- auf, und sollte man vorsorglich (wer weiß wann das Modell abgekündigt wird) gleich mit bestellen.
    Für Heißluft nutze ich Aoyue Gebläse. Kosten auch nicht so viel und pusten für SMD ebenfalls ordentlich.
    Die All in one Lösungen finde ich nicht ganz so gut, da im Fehlerfall immer die komplette Station in Frage gestellt werden muss. Zusamengefasst nutze ich primär drei Einzelstationen und einige ältere Weller Magnastaten.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • rockline
    • 10. Juli 2011 um 20:56

    Zum Thema Verwaltung eines Digitalpults würde ich mir zb bei einem LS9 die gezielte Auswahl eines Files vom USB Stick wünschen. So weit ich das weiß geht das nicht, da ja danach die Gurke alle anderen Programme weg hat.
    So etwas nenne ich "Verwaltung von Digitalpulten" denn das was ich bisher mit Yamaha LS9 in dieser Richtung erleben konnte ist ein Treppenwitz.
    Alle anderen Thematiken in Bezug auf Digitalpulte im Festivalbetrieb beziehen sich doch meist nur auf das grade verfügbare Pult. Viel Auswahl hat man da in unserer Liga (ich nenne es mal Pommesbudenbeschaller) ohnehin nicht so. Bei großen Festivals ist es eh anders, da wird nicht lange überlegt sondern direkt das gewünschte Pult mit dem (sofern vorhanden) gewünschten File geladen. Meist stehen in diesen FoH mehrere digitale Gerätschaften herum, so das hier bestimmt nicht viel anbrennen wird.

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