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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Lötkolben - Empfehlung benötigt

    • rockline
    • 10. Oktober 2010 um 09:44

    Der Klassiker ist ja der Weller WTCP51 Magnastat, ein 50 Watt Kocher mit enormer Lötleistung. Auch sehr gut, und wesentlich leichter (und auch unmagnetisch) ist der winzige 80 Watt Kolben WSP 80. Ich benutze beide in der Werkstatt, wobei mir der WTCP trotz vermeintlich geringerer Leistung stärker vorkommt.
    Der 24VAC WTCP Kolben lässt sich auch einzeln kaufen und an einem normalen 24V Trafo betreiben.

    Von den Chinesen habe ich ein paar Lötstationen mit dem Namen "Aoyue" hier. Die tun auch ganz gut und kosten eigentlich nichts.
    FürSMD habe ich eine billige Reichelt Station (um die 50.-) mit digitaler Temperaturanzeige. Reicht für kleine Dinge völlig aus.

  • Erwischt - wer wars ;-)

    • rockline
    • 28. September 2010 um 18:09

    Die Geschichte ist doch ausgemachter Blödsinn. Mehr nicht.

  • Und Du dachtest, Dein Job wäre aufregend...

    • rockline
    • 27. September 2010 um 17:47
    Zitat von "waldschrat99"


    (der sich gestern von früh bis abends über gleichzeitige Jetflüge (ca. 100 Stück in 10 h!!) ohne / mit kurzlebigen und den stundenlang sichtbaren "Kondensstreifen" aufgeregt hat)

    Die heutige Fliegerei ist aber schon wesentlich entspannter als die guten 70er Jahre. Ich erinnere gerne an die alten Convair Coronados, die mit tiefschwarz rauchenden General Electric Triebwerken den Himmel bei Start und Landung mächtig schwärzten. Wie gerne flogen wir doch früher mit der Lebensabschnittsgefährtin - stilecht billig mit Spantax und diesem Ungetüm gen Süden, um spanische Inseln zwecks Sonne, Sand und S.. zu besuchen?
    Kondensstreifen am Himmel? Das interessierte nicht, man war froh das die Kiste überhaupt heil runterkam.

  • LS9 ohne Delay und Gruppen?

    • rockline
    • 20. September 2010 um 23:12

    Zu den Effektqualitäten kann man sagen: reicht aus. Ich glaube das steckt der Sound vom SPX2000 drin.
    Bedenke das ein LS9 fast das am meisten gemobte Digitalpult ist, aber an Qualität und Zuverlässigkeit müssen sich andere Produkte erst mal messen. Die Bedienung ist einfach, und mit ein wenig Übung kann man zügig mit dem Gerät zurechtkommen. Preis/Nutzwert Verhältnis ist Top.
    So ganz spezielle Sachen wie Delay bei Trommlersubgruppen kann es nicht mal "eben so". Und ich gebe zu so etwas auch noch nicht vermisst zu haben.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 20. September 2010 um 21:40

    Viel Rauch um nichts!

    Die Veranstaltung ist gelaufen, ein professionell geplantes großes Volksfest von 11 - 17 Uhr bei bestem Herbstwetter auf einem abgegrenztem Gelände. Im Vorfeld gab es noch ein gut 30 Seiten umfassendes "Brandschutzgutachten" mit wichtigen Hinweisen wie zb der Anzahl der benötigten Feuerlöscher auf der Bühne oder am Frontplatz. Selbiges Gutachten wurde noch flott wenige Wochen vor der Veranstaltung seitens der Behörden in Auftrag gegeben und nachgeschossen, selbstredend gegen fürstliche Entlohnung des Verfassers.
    Interessant fand ich den Hinweis auf die Verwendung von nicht brennbaren bzw schwer entflammbaren Materialien im Bereich unserer Bühne (ach, tatsächlich?), aber die gänzliche Ausklammerung sämtlicher Gastrobuden von dieser Regelung :shock: .
    Frei nach dem Motto "wenn die Reibekuchenbude brennt ist's egal"! Das ist doch schon mal eine gesunde Grundeinstellung.

    Kontrolliert wurde seitens der "Behörden" wenig bis nichts. Die Bühne, Funktion der Evakuierungsdurchsage, Anzahl der Feuerlöscher, die Havarieumschaltung für das Stromnetz (70 Meter 32ACEE Kabel umsonst verlegt....hähä), Kabelabdeckungen usw oblagen von A -Z unserer eigenen Verantwortung. Außer den Mitarbeitern der Veranstaltungsagentur (die ein normal ausgeprägtes Interesse an den Gewerken zeigten) interessierte sich nahezu niemand zu dem Umstand, ob wenigstens annähernd die geforderten Punkte eingehalten wurden. Der Ruf nach einem Meister für dies und das verhallte nahezu genauso wie die Frage nach der brennbarkeit einer aus Pagodenzelten nebst Gasfeuerung kreierten Pommesbudenmeile.
    Kurz und gut - ein wirklich toll gemachtes Fest ohne Problemstellen für tausende Besucher. Seitens der Firma Rockline war sicherheitstechnisch alles mehr als Tacko, und die Entäuschung unsererseits über die ausbleibende Allmacht der Gesetzesgebung umso größer.
    Einen Meister zur Bändigung und Abwehr von Gefahr für dies und jenes bedurfte es nicht, ich habe auch keinen Menschen kennenlernern dürfen der für dieses Amt bestellt wurde.
    Selbstverständlich waren Feuerwehr, THW, Sanitätsdienste usw in mehr als ausreichender Anzahl vor Ort. Ich hätte wirklich zu gerne gewußt was ein Meister für Veranstaltungstechnik dort für eine Aufgabe gehabt hätte?
    So zeigt der Ausgang der Geschichte wieder einmal mehr, dass nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wurde.
    Zum Start dieses Threads wählte ich 5001 Besucher............und es waren am Ende mehr als 6000.
    Das Thema Meister in der Veranstaltungsbranche ab soundsoviel Besucher (die Sache mit dem Threshold ist völliger Unfug) würde ich entweder Ad acta legen, oder einmal mehr gründlichst überdenken. So macht das alles keinen wirklichen Sinn.

  • Welcher Treiber für 1x15" closed im 8er Pack

    • rockline
    • 16. September 2010 um 12:46

    Es kommt auf die Dauer des Messsignals an!

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 12. September 2010 um 09:37

    Mit der "Verantwortlichkeit" eines Meisters kann es prinzipiell nicht weit bestellt sein - anders kann ich mir den jüngsten Vauxpas mit Duisburgs LoPa nicht erklären!
    Hätten da nicht - trotz etlicher "Fachleute" im Planungsumfeld Meister sein müssen? Fragt sich natürlich was die vor Ort noch machen sollten, respektive was die da gemacht haben?
    Hätte ein Meister nicht wissen müssen das die Zu- und Abwege nicht geeignet sind (das habe sogar ich vorher gewußt)? Warum hat/haben selbige nichts unternommen? Weil man ihnen was anderes erzählt hat, weil man ihnen kein Gehör geschenkt hat, oder weil schlicht und einfach kein Meister dafür zuständig war?

    Ich würde zu 100% hinter diesem Meisterstatus stehen wenn die Verfahrensweise sinnvoll erkennbar wäre. Leider ist der Unfug mit der Formulierung das man ab 200m² oder soundsovielen Besuchern einen Meister aufstellen muss usw. alles andere als nachvollziehbar.
    Jede Hausfrau mit einem Berufsabschluss als Köchin darf hierzulande eine Firma für Veranstaltungstechnik eröffnen. Dabei darf sie unverblümt elektrische Betriebsmittel in der Öffentlichkeit aufbauen - ohne jegliche Mindestvoraussetzung. Diesen Zustand möchte ich noch einmal unterstreichen - denn bei uns herrscht nach wie vor Narrenfreiheit.
    Und wenn dann aus den Reihen der Gesetzgebung Vorschriften kommen die inhaltlich nicht wasserdicht sind, kann ich das immer noch nicht wirklich ernst nehmen.

    Ich mache mal einen Vorschlag:
    a) Inhaber einer selbstständigen Firma für Veranstaltungstechnik(bisschen Mucke und Lichtorgel) kann nur der werden, der nachweislich eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Elektriker, Informationselektroniker, oder Veranstaltungstechniker vorlegen kann.
    b) Inhaber einer Bühnenbaufirma unter 200m² (mit Baubuch) bedarf der Ausbildung zum Veranstaltungstechniker. Gleiches gilt für schwebende Lasten etc.
    c) Inhaber einer Firma für Großbühnen > 200m² bedarf des Meistertitels Beleuchtungsmeister.
    d) Hallen, Stadien und was weiß ich nicht alles müssen eh einen Meister einstellen. Genau so wie alle größeren Unternehmen einen Elektromeister oder Ingenieur für die betriebsinterne Instandhaltung haben müssen.
    e) Firmen die ihre elektrischen Geräte selber reparieren bzw. das für andere machen benötigen (wie übrigens vorgeschrieben) einen Meister mit Eintrag in der Handwerksrolle

    Ist das so schwer?
    Statt diese einfachen Grundregeln zu kanalisieren kommt unsere Gesetzgebung mit schwammigen Vorschriften.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 11. September 2010 um 09:46
    Zitat von "daniel heide"

    .......weil du soviel Ahnung hast?

    Ach so, ich habe davon keine Ahnung und will davon auch keine Ahnung haben. Unser Job ist nicht die Infrastruktur einer Halle oder eines Geländes zu optimieren.
    Hätte ich davon Ahnung und könnte die Gefährdung einschätzen, müsste meine Gage mit Sicherheit analog zu der eines Professor Schreckenbergs sein, der für die LoPa Analyse im Vorfeld 20.000 Euro für nichts vom Duisburger Haushalt kassieren durfte.
    Soviel zu Ahnung.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 11. September 2010 um 09:41

    Meiner Ansicht nach sollten für den Betrieb elektrischer Betriebsmittel in der Öffentlichkeit Grundbedingungen für den Inhaber vorliegen. Entweder gelernter Veranstaltungstechniker, Elektriker, Fernsehtechniker usw.
    Elektromeister oder Veranstaltungsmeister muss das nicht sein, aber zumindest sollte sich die Zulassungsvoraussetzung schon deutlich von einem Bäckerberuf distanzieren.

    Entfluchtung & Co: Sache des Veranstalters bzw. Gelände oder Hallenbetreibers. Dafür muss und will ich mir keine Gedanken machen - das ist weder meine/unsere Aufgabe noch Verantwortungsbereich.
    Der Veranstalter/Verantwortliche darf hier gerne einen Meister bestellen der sich um alle Belange kümmert - solange selbiger nicht auf unserer Lohnliste steht!

    Nochmal: es reicht vollkommen aus wenn eine Veranstaltungsfirma mindestens einen der passenden Berufe (s.o.) vorweisen kann um selbstständig arbeiten zu können. Meisterzwang sieht der Gesetzgeber nicht vor, daher sehe ich auch keinen Meisterzwang ab einer fixen Anzahl von Besuchern. Der Gesetzgeber sieht überhaupt keine Zulassungsvoraussetzung für den Betrieb einer Veranstaltungsfirma vor - ein wahrer Treppenwitz. Von daher kann ich den Sinn eines Meisters innerhalb einer Veranstaltungsfirma auch nicht sehen.
    Im übrigen ist meine Frage bereits hinreichend geklärt: der Veranstalter stellt diesen obligatorischen Meister - nicht wir. Damit ist ja alles geregelt.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 10. September 2010 um 20:49
    Zitat von "timotimo"


    Dass eine Meisterqualifikation nur gefordert wird, weil Lobbyisten das zum Geldverdienen fordern sehe ich nicht so. Gerade nach dem LoPa-Unglück sollte verstärkt die Einhaltung der Verordnungen kontrolliert werden, und qualifiziertes Personal an Stellen eingesetzt werden, an denen sie Entscheidungen treffen können.

    Tja - wo war denn da der "Meister"?
    Da hätten wir ja einen der "Schuld" ist....
    Bei zusammenphantasierten 1,5 Millionen Besuchern hätten die ja hunderte Meister haben müssen :D
    Scheint wohl nicht ein Einziger da gewesen zu sein.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 10. September 2010 um 20:44
    Zitat von "hasenfuß"


    dafür aber schon ewig ohne die - wenn ich dich richtig verstanden habe auch in deinen
    augen notwendige - qualifikation ... :D scnr


    Keine Beleuchtungs oder Bühnenmeisterqualifikation - braucht man ja auch nicht zu haben.

    Zitat von "hasenfuß"


    wohl war - aber was genau bringt dich denn dazu, dem gemeinen elektriker die kompetenz
    für bühnenbau, entfluchtung, ... zuzusprechen ? 8)


    Hat damit nichts zu tun, aber ein Elektriker bzw Elektromeister sollte zumindest über die elektrischen Zusammenhänge bzw. Vorgänge der Bühnen(Elektro)technik sachkundlich sein.
    Bühnenbau - eine Bühne baut man nicht einfach so, sondern exakt nach (Hersteller)Baubuch und Zulassung.
    Entfluchtung.....was haben wir damit zu tun?

    Zitat von "hasenfuß"


    tja, einen herzlichen dank nach brüssel
    auch im handwerk ist die meisterpflicht nur noch sehr beschränkt vorhanden


    Für konzessionspflichtige Berufe (zb Reparaturen an Elektrogeräten) gibt es keine Zulassung ohne Meistertitel.

    Zitat von "rockline"


    Aber wenn Betriebe mit 25 Jahren Praxiserfahrung eine Veranstaltung über 5000 Besucher absolvieren werden 2 Meister vorgeschrieben...

    Zitat von "hasenfuß"


    in welcher verordnung steht das mit den 25 jahren denn ?


    Nirgendwo - ich habe nur zum Ausdruck gebracht das wir nach 25 Jahren Berufspraxis wohl kaum noch einen Meister der Licht oder Bühnentechnik benötigen um zu wissen was wir tun.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 10. September 2010 um 19:18

    Danke für die sehr ausführlichen Informationen.
    Es ist sogar so, dass ich im Grunde genommen genau weiß was da läuft - aber manchmal doch ein wenig provokant (nicht frech gemeint) nachfrage was hinter solchen Verordnungen steht.
    Im vorliegenden Fall stört mich eine Sache gewaltig: wir bauen immer und immer und immer wieder Bühnen, Ton und Licht - und das nicht erst seit 3 Wochen......
    Konkret bauen wir bei der noch folgenden Veranstaltung eine 12 x 10 Bühne (mit Bastelbuch und TÜV und was weiß ich nicht alles, etwas Sonne mit 24 MH nebst tollen Kabeln und zig Sicherheitsseilen mit VDE und Elektromeisterkonzession, und nebenbei noch dicken Ton für rund 5000 Besucher. Das gleiche bauen wir auch für Veranstaltungen auf bei denen nur etwa 3000 Besucher kommen - oder sogar nur 800......egal - die technische Durchführung und die Technik ist (mit Ausnahme der PA Größe) grundsätzlich immer gleich! Im übrigen haben wir eine Zulassung zum Ausbildungsbetrieb, sogar mit AEVO Berechtigung.
    Und plötzlich sollen zwei Meister dabei sein, weil eine magische Zahl überschritten wird mit der wir nicht im geringsten etwas am Hut haben. Für uns ist es völlig wurscht ob 500 oder 15000 Besucher da herumrennen, auf der Bühne ändert sich an Technik und Ablauf bzw. Ausführung nichts.

    Das stört mich, und deshalb schimpfe ich nicht ganz zu unrecht über die Willkür der Besucherschallmauer hinsichtlich der Kompetenzen.
    Noch mehr stört mich das die ganzen Ungelernten (also die, die noch nicht einmal irgendetwas mit Elektrizität oder Veranstaltungstechnik als Berufsabschluss haben) eine Firma für Veranstaltungstechnik betreiben dürfen - und dabei auch Veranstaltungen mit mehreren tausenden Besuchern verarzten können oder dürfen.
    Da bleibt die Gesetzgebung stumm - und ich werde laut, so einfach ist das zu erklären.

    Leider antworten hier nicht die Herrschaften die solche Dinge beschließen. Im Grunde genommen gehts doch wieder mal nur um's Geld. Sei es wegen der Meisterschulen, oder wegen der Lobby für den Meistertitel Honorar zu kassieren.
    Beim Handwerk ist das (wie ich schon ausführte) anders: ohne Meister keine Gewerbezulassung für Konzessionspflichtige Berufe!
    Veranstaltungstechnik? Ein Hobby für jeden der Bock drauf hat...und Unternehmer wird jeder der 20.- beim Gewerbeamt lässt.
    Konzession, Eignung, Qualifikation? Egal...
    Aber wenn Betriebe mit 25 Jahren Praxiserfahrung eine Veranstaltung über 5000 Besucher absolvieren werden 2 Meister vorgeschrieben...

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 8. September 2010 um 18:33

    Danke für die vielen Informationen.
    Der Veranstalter bzw dessen Agentur stellt die erforderlichen Kompetenzen für Gelände, Ablauf und was weiß ich nicht alles.
    Es werden etwa maximal 6000 Besucher erwartet. Es gibt ein komplettes Gutachten zu dem geplanten Tag, darin stehen alle möglichen Dinge zu lesen. Das übliche halt, rund 60 Seiten die ich mir selbstverständlich mal durchgelesen habe.

    Davon unabhängig stimmt etwas in der Regelung "ab wann" ein Meister vor Ort sein muss nicht! Komisches Wischiwaschi....ab soundsoviel Besucher und m².....
    Da lobe ich das Handwerk. Ohne Meister keine Konzession - egal ob Garagenkrauter oder Arbeitgeber für 180 Monteure. Ich würde ja wenigstens erwarten das in unserer (Veranstaltungs)Branche der Inhaber zumindest Elektriker oä. sein sollte. Oder eben ausgelernter Veranstaltungstechniker. Die Praxis zeigt aber häufig Bauern, Gärtner und sonstige Berufe - sofern der Inhaber überhaupt einen Berufsabschluss hat. Die sollten streng genommen nicht mal den Stecker der Lichtorgel in die Wand stöpseln dürfen. Aber das ist ein anderes Kapitel.
    Hauptsache der Meister kommt wenn es was zu verdienen gibt!

  • Innenleben aus Mikrofon demontieren

    • rockline
    • 8. September 2010 um 09:03

    LDWS 1000 ist kein Billigmikrofon, dass Gehäuse lässt sich leicht zerlegen.
    Kopf abschrauben, kleine Miniaturschraube (seitlich) entfernen, Sichtscheibe (mit Schalter) heraushebeln und Innenleben rausziehen.

  • Behringer ADA8000

    • rockline
    • 7. September 2010 um 20:14

    Hallo Frank,

    da stimmt was mit den +-25V vor den Reglern nicht! Das würde ich mal so vermuten weil es die Ein- und Ausgänge betrifft.
    Wenn Du nicht zurechtkommst kannst Du damit kurz vorbei kommen, ich schau dann mal.

  • Wenn die gespeicherten Digitalpult-Setups gar nicht passen..

    • rockline
    • 7. September 2010 um 20:02

    Na, wenn die Anlage aber grundsätzlich gut spielt und im Raum einen guten Klang bei CD zeigt - dann habe ich überhaupt keine Probleme Soundgemummel was in den Gesangskanälen entsteht (sei es vom Raum oder sonst woher) zu equalisieren. Der Vocalkanal ist doch nicht heilig. Wer es extrem mag splittet eben 2 Kanäle für Front und Monitor - fertig ist die Laube.
    Auch bei den beliebten Kabarett mit Livebandveranstaltungen kann ich nicht das PA auf die Headsets kompensieren, und mich anschließend wundern warum die Gesangsmikros so schlecht klingen.
    Master EQ hilft immer dann wenn die Musik im Laden so garnicht klingen möchte, aber auch wenn die PA einfach zuviel Kelle kann. Letzteres ist nett für eine imposante Snare und mächtige Klampfe -aber eher kontraproduktiv für den Gesang. Wenn grundsätzlich alles fluppt habe ich überhaupt keine Angst vor den Vocalkanalequalizern, für mich sind die genauso Werkzeug wie der ganze andere Kram auch.
    Vielleicht mag ich aber auch die Wiedergabe der Stimmen nicht so kreischig wie manche Kollegen. Manchmal denke ich schon ob das so schrill sein muss (geht zb bei Direktor sehr schnell, aber auch MSL3 hat da seine Tücken) und hol derweil schon mal meine Ohrenstöpsel raus.
    Kollateralschaden für uns als Firma? Sicher doch - ich kann's dann aber nicht ändern, obwohl ein Griff zum Summen EQ bei 2k (oder gleiches im Vocalkanal) hier Wunder bewirken könnte.
    Wem's gefällt....

  • Wenn die gespeicherten Digitalpult-Setups gar nicht passen..

    • rockline
    • 7. September 2010 um 16:18

    Jetzt wird's aber philosophisch - an welchem EQ darf ich wann etwas verstellen....
    So langsam komme ich mir vor wie ein Anfänger oder der einzige Praktiker in dieser Runde. Einige von euch benötigen also aufgrund der Existenz eines Summenequalizers und dem netten PA Controllersetup keinen Equalizer im Gesangskanal? Alles sollte auf Anhieb flat passen, sonst stimmt was mit der Beschallung nicht?
    Dann können wir das ja auch an der HiHat festmachen, und filtern den Summen EQ bis das passt.
    Ich glaube ich gehe mal Pommes essen...

  • Wenn die gespeicherten Digitalpult-Setups gar nicht passen..

    • rockline
    • 7. September 2010 um 09:08

    Zum Vocal EQ vielleicht noch ein Satz: es ist schon ein Unterschied ob ich eine direktsthahlende 2 x 12"/2" Club PA oder 4 x Top pro Seite horngeladene Sache aufkarre, oder am Ende vielleicht doch mit einem LineArray arbeite. Auch Koppelfrequenzen die nur die Gesangsmikros betreffen (von der PA zurückkoppelnd) bearbeite ich lieber an der Quelle (entsprechender Kanal) als das ich mir die Eier komplett aus dem Holz nehme.

  • Wenn die gespeicherten Digitalpult-Setups gar nicht passen..

    • rockline
    • 6. September 2010 um 21:29
    Zitat von "guma"

    und wieso soll ich das von Deiner Startposition anstatt von meiner eigenen auf dem USB befindlichen tun ???????


    Naja, vielleicht wei die Entzerrung der HiHat und der Vocalkanäle besser zur lokal gestellten PA passt als das was von einen System XY abgeleitet wurde?

    Wie auch immer, es spricht ja nichts dagegen ein File zu laden, aber ich sehe das nicht als zwingende Unabdingbarkeit. Von daher gibt es zwei Möglicheiten ein Digitalpult zu verwalten: man macht da weiter wo die Kiste steht und biegt sich den Rest zusammen, oder man nimmt sein eigenes File (vorausgesetzt das passende Pult ist da) und passt das an die örtliche PA und Bühnenakustik an. Beides erfordert Nacharbeit, beides funktioniert, und wenn mal kein Digitalpult da ist sind wir wieder an der ursprünglichen Methode. Und die klappt ja bekanntermaßen auch.

    Ganz kurz noch erwähnt: ich habe ja auch einige Presets von mir bekannten Combos gespeichert. Mal waren die draußen gut, dafür im Festzelt nicht zu gebrauchen. Mal im Club herausragend und beim Stadtfest viel zu mager.
    Ich halte es daher neutral, und habe auch keinen allzu großen Streß wenn ich mal alles vom Reset aus mache. Denn ganz so wichtig sind meine Baustellen nicht. Klingen soll es, und bisher waren die Musikanten eigentlich immer zufrieden.

  • 5001 Besucher und der gemeine Veranstaltungsmeister

    • rockline
    • 6. September 2010 um 21:03

    Ich habe da im Internet was gefunden - aber noch nicht wirklich gelesen. Ist so eine bunte pdf Postille, eine Mischung aus Gesetzesbuch und buntem Werbeheft. Immerhin gut 60 Seiten stark. Link fehlt mir grade, einfach mal googeln.

    Nach wie vor leuchtet mir der Unfug mit dem Meister nicht ein. Bis 5000 Besucher geht das ohne, ab 5001 Zuschauer müssen für ein und dieselbe Technik zwei Meister rumlaufen. Für was?
    Jetzt habe ich gehört das unser Job eine "geschlossene Veranstaltung" ist. Wie auch immer man selbiges verstehen mag - es scheint kein spezieller (oder zwei) Veranstaltungsmeister nötig zu sein.

    BTW: wer denkt sich diese Vorschriften (ab wann wieviele Meister zugegen sein müssen) eigentlich aus, der VPLT?

    Edit: http://www.rtl-service.de/arbeitsschutz/…eitfaden%29.pdf

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