Bei den Mikrofonstativen mit Rundsockel ist es so, dass bei Gravity eine Einpresshülse verwendet wird, während bei K&M das Gewinde in das Rohr geschnitten wird. Die Lösung mit Einpresshülse ist nicht wirklich robust und das hat auch schon ein Sänger kaputt gemacht.
Bei den großen Stativen mit 35 mm Rohr ist ein zweiteiliges M20-Gewinde in die Sockelplatte geschraubt. Diesen Gewindeeinsatz kann man noch mal gesondert festschrauben. Vielleicht liegt hier das Problem?
Ich meine nicht die Tellerstative, sondern die normalen 3-Bein Dinger. Da hat Gravity löblicherweise einen ordentlichen Metallsockel unten für die 3 Beine verbaut (und keinen Plastik 3-Bein-Verteiler), aber das hochgehende Stativrohr wackelt unten drin. Zwischen dem Rohr und dem Sockel ist ein Plastikeinsatz, über den die Konterschraube wirkt. Ich habe mir das noch nicht genau angeschaut, interessiert mich im Grunde genommen auch nicht, aber dass diese Halterung wackelt ist was für die 10.- Stativliga. Gut, die neue Hausmarke von AH muss jetzt auch nicht die Qualität von K&M aufweisen bzw. ersetzen können - aber einen gewissen Fortschritt gegenüber den China Noname Stativen zu 8,50.- hätte ich da schon erwartet. Ich weiß übrigens nicht wer den Vertrieb für K&M macht. Lange Zeit gab es die bei AH für recht günstige "ich bestell eben schnell welche" Preise. Und auf diese Weise habe ich das letztens eben mit den Gravity Teilen gemacht. Ich würde es aber nicht mehr machen, weil mir die Dinger im Vergleich zu K&M zu wackelig sind. Natürlich kosten die auch nix und da kannst wohl auch nicht mehr erwarten, aber speziell AH hat sonst auch momentan nichts besseres mehr zu bieten.