Selbstverständlich!
Ich kann den Kauf von Markenware immer wieder nur unterstreichen. Die Ersatzteilsituation und der aftersale-Service sind bei renommierten Händlern (und Herstellern) einfach 1A geworden.
Und da geht nicht nur Audio Pro mit bestem Beispiel voran.
Beiträge von rockline
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Ich weiß nicht ob ihr das hier schon mal gesehen habt:
http://www.akg.com/site/powerslav…,DE,cat,11.htmlAudio Pro in Heilbronn unterhält einen hervorragenden Ersatzteilservice wenn es um AKG Mikrofone geht. So konnte ich doch jüngst einem zur Reparatur gebrachten Kundenmikrofon vom Typ C3000B zu einem weiteren Leben verhelfen - Ersatzteil war schnell geliefert, und nicht mal so teuer wie man vielleicht denken mag!
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Eine durchgebrannte Sicherung hat in nahezu 99% aller Fälle immer eine Ursache!
Speziell bei Geräten mit Schaltnetzteilen kommt ja noch eine ganz neue Qualität der Fehlerursachen hinzu: nämlich das Schaltnetzteil an sich, oder gar die vorgeschaltete aktive PFC!
Geräte die beim einschalten ebenfalls den Automaten der Hausverteilung abwerfen lassen, gehören eigentlich nicht in die Kategorie "gut und funktionstüchtig". Sofern es sich hier nicht abermals um einen Defekt im Gerät handelt, geht derartiges "Einschaltbenehmen" mal gar nicht.Aus meiner Reparaturpraxis hatte ich erst jüngst wieder eine Anekdote mit einem Schaltnetzteilverstärker aus renommiertem Hause erlebt:
Gerät lässt sich nicht einschalten, völlig tot. Sicherung haben wir schon gewechselt...die ist jetzt gut, geht aber trotzdem nicht! So die Aussage vom Kunden.
Nach eingehendem Studium der Schaltunterlagen und erster Inspektion zeigte sich schnell das beide IGBT's im Netzteil kurz waren. Das die neue Primärsicherung noch heile war hatte einen banalen Grund: die zwei 12Ohm/5W Zementwiderstände zur Einschaltstrombegrenzung hatten deren Aufgabe übernommen und beim erneuten Einschaltversuch den Geist aufgegeben. Zwei neue IGBT waren schnell eingebaut, jedoch erwähnte die umfangreiche Servicedoku (wie es sich für einen Hersteller dieser Größe gehört) das man das Treiber-IC gleich mit erneuern sollte "because it's broken" ....aha...beim Hersteller in Japan wußte man schon bei der Erstellung des Servicemanuals was passieren wird. Nachdem das auch getauscht war konnte ein erneuter Einschaltversuch starten - natürlich am Regeltrafo, damit genau das nicht erneut passieren wird: eine Havarie im Millisekundenbereich.
Und gut so, zeigte doch die Regelstromquelle schon bei anlaufender Taktfrequenz eine viel zu hohe Stromaufnahme der gerade reparierten Endstufe!
Was tun? Ganz einfach - Endstufenblöcke abklemmen und schauen welcher Kanal der Übeltäter ist? Nachdem schnell feststand das Kanal A mit einem kurzgeschlossenem Endtransistor auf der negativen Seite für die Zerschiessung der IGBT's im SNT zuständig war, konzentrierte sich die weitere Fehlersuche auf die davor geschaltete "EE-Engine" des japanischen Hightechwunders. Auch hier wurde ich fündig, indem ein weiterer Sanken PNP Transistor mit drei verbundenen Beinchen als nächstes Glied in der Kettenreaktion diagnostiziert werden konnte. Natürlich bekommt man diese Modelle nicht von der Stange, so das nur der (hier mal ein großes Lob) authorisierte Servicestützpunkt weiterhelfen konnte. Nachdem nun alle Halbleiter, die zwei dicken Zementwiderstände, das Treiber IC und als Zugabe noch die beiden NoName XLR Buchsen gegen originale Neutriks getauscht waren lief die Kiste wieder zu aller Zufriedenheit!
Was ich damit sagen will: Schaltnetzteile sind schnell beleidigt wenn es mal etwas heftiger wird. Der gute alte Ringkerntransformator sorgte allenfalls mit knurrigem Brummen im Kurzschlussfall für Aufmerksamkeit nach dem Motto "Hoppla, was war das denn?" Und dann war es um jede Glasrohrsicherung geschehen. Netzteilfehler? Kaum, und wenn dann höchstens mal ein gekochter Gleichrichter im Alter, oder ausgelaufene Elkos ohne Kapazität. Es reichte uns im Service die Endstufen zu richten, und als routinierter Techniker hatte man das fix wieder am laufen.
Bei den modernen Konzepten gibt es viele Fallstricke, und nicht alle Defekte lassen sich einfach und wirtschaftlich richten.Aktuell plage ich mich mit einem Einbauamp herum, dessen UC3844 nicht schwingen will -aber das ist eine andere Geschichte :lol:
Langer Rede kurzer Sinn: eure Endstufen haben sehr wahrscheinlich einen Defekt!
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Eigener Verteiler. Nur die CEE Dose wird vom Haus genommen.
Wie gesagt, bei uns hat noch nichts in diesem Haus gebrummt. Und das obwohl wir da immer sehr akustische Veranstaltungen betreut hatten (viele Mikros, viel Gain...). -
Ich kann es nur immer wieder sagen: alles aus einer Verteilung sternförmig zu den Geräten verkabeln. Sobald aus irgendeiner Ecke ein weiteres Gerät aus einem anderen Stromkreis kommt ist Brummen vorprogrammiert. Hier spielen geringste Spannungsunterschiede zwischen den einzelnen Gehäusen (PE) eine entscheidende Rolle! Auch die Bandbackline, oder andere anzuschließende Musikersachen müssen an die Verteilung wo auch das eigene Mischpult und die Endstufen hängen. Aufteilung auf verschiedene Phasen ist egal, wichtig ist das alle Schutzleiter aus der selben Quelle (und nur daher) kommen.
Hausdelayanlagen und eigene Systeme mit entsprechenden Verteilungen brummen sehr häufig. Es sei denn, die Steckdose für die eigene mitgebrachte Anlage kommt definitiv aus der gleichen Verteilung wo auch die Hausanlage dran hängt. Und zwar konsequent mit Zuleitungskabel von der Verteilung bis zur Steckdose (als ob es eine Verlängerungsleitung wäre).In Rheinkamp haben wir auf jeden Fall den 63er verwendet. Nur noch einmal zum Verständnis: Am "Strom" liegt so etwas nicht. Der Strom hat überall 50Hz und "brummt" als solches. Audiogeräte brummen erst durch Einstreuung bei unsymmetrischer Verkabelung, oder entsprechenden Massespannungsdifferenzen. Das sind die einzigen Gründe.
Die vielen komischen Strippen (waren die nicht rot, Potenzialausgleich soll das wohl sein) im Kulturzentrum Rheinkamp im hinteren Bühnenteil verstehe ich als Treppenwitz! So ein Quatsch gehört verboten, weil bei einer ordentlichen Verteilung niemand so einen Unfug benötigt. Für was auch? Gesehen habe ich das auch, dabei innerlich aber nur gegrinst. -
2-stufig, normale Geräuschentwicklung wie es sich bei 3 Lüftern so ergibt.
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Zitat von "FrankGellen"
Ich hatte erst eine LD DI Box Aktiv dazwischen diese hat das Brummen aber nicht entfernt sondern nur eine einfache passive DI Box und dann kam am abend noch eine gruppe die hatten ein Mischpult auf der Bühne und haben sich per XLR bei mir eingesteckt und ab dann hatte ich wieder ein Brummen in der ganzen anlage.
Obwohl die DI immer noch vor den Amps waren.
Wie kann das ?Die Halle kennen wir gut. Da haben wir schon recht aufwändige Sachen gemacht, immer mit viel akustischen Darbietungen und dementsprechen viel Verkabelung usw.
Licht hatten wir dort ebenfalls, und nicht zu knapp - alles was die Bude an Strom hergab. Gebrummt hat es nie!Das Problem ist grundsätzlich. Im Beispiel wurde scheinbar nicht konsequent die Spannungsversorgung aus einer Quelle durchgeführt! Das erklärt auch den eigentlich unnötigen Einsatz von DI Boxen zwischen Mixer und Verstärker. Spätestens wenn die andere Combo mit einem Mixer kommt brummt es wieder. Die hatten garantiert ihren Strom irgendwo aus einer anderen Ecke bekommen.
Kurze Frage zu meinem Verständnis: Wo stand dein Mischpult, und wo war die Steckdose für selbiges? Wo stand deine Endstufe, und wo war die Steckdose dafür?
Grundsätzlich: Symmetrische Verkabelung brummt nicht, aber unterschiedliche PE Potenziale brummen! -
Analognetzteil?
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Im tools Test haben wir Endstufen von unter 500.- bis 2000.- Euro verglichen. Im ersten Teil waren die preiswerteren Geräte zu finden. Teil 2 erscheint Ende des Monats.
Die Hersteller können keine Ergebnisse "kaufen". Im Gegenteil - hinter den Kulissen gibt es sehr häufig diverse Verstimmungen ob der nicht immer ganz vorne liegenden Platzierungen. Im aktuellen Test wurden Ausstattungsdetails, Leistungswerte und Preiskategorien bewertet und verglichen. Anhand dieser "eins plus eins" Rechnungen kommen dann die Platzierungen heraus. Seinen persönlichen Testsieger muss man dennoch selber finden, letztlich gilt es auch zwischen den verschiedenen Netzteilkonzepten zu wählen, oder auch unterschiedliche Garantiezeiten zu berücksichtigen.Die IMG (und baugleiche Omnitronic) hat im Teil 1 sehr ordentliche Ergebnisse gezeigt, und ist weit davon entfernt die Nase rümpfen zu müssen. Die Baureihe kommt aus einem der größten Endstufenwerke in China, und basiert auf einem recht aufwändigen Schaltungsdesign.
Aber auch die anderen Endstufen aus dem ersten Teil waren durchweg gut. Mir fällt da spontan auch noch die DAP ein, die keinerlei Ähnlichkeit mit alten Konzepten des Highlite Angebots hat.
Man muss halt schauen. Es gab leichte und schwere Endstufen, manche taten sich schwer an 2 Ohm, und manche brachten einen 16er Automaten zur Auslösung. Auch im Thema Eigenrauschen unterschieden sich die Kandidaten gewaltig. Man muss also seine eigenen Ansprüche erkennen und danach auswählen! -
Gegen die OEP Trafos kann man nix sagen. Immerhin werden OEP Trafos auch in der BSS AR133 DI-Box verwendet.
Ich glaube der von Dir genannte Typ Z1604 auf dem Link hat auch ein MU Metall Gehäuse! -
Ich habe von IMG Stage Line einen 4-fach Preamp für genau diesen Zweck an das 01V96 angeschlossen.
Leider kann ich die 4-fach Variante nicht mehr finden, es gibt aber im gleichen Funktionsdesign diese 2-fach Preamps:
http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=0&act=8&act_sub=24&artid=5581&spr=DE&typ=u
Davon 2 Stück und alles ist gut! -
Kevin - grundsätzlich ist es ja schon mal sehr lobenswert, dass Du dir die Mühe gemacht hast den defekten Kanal so instandzusetzen das es beim Einschalten kein Tischfeuerwerk gegeben hat! Finde ich schon mal gut.
Das die beiden Treiber Q105A und Q105B (MJE340/350) völlig kalt bleiben kann viele Ursachen haben:
Liegt die Betriebsspannung +HV und -HV an (mess mal jeweils Q106A+B am Emitter) ?
Hast Du Q107 erneuert?
Wie hoch sind die Werte von R118 und R119 (A+B)?
Zu Q105 gehört jeweils der Vortreiber Q104 und der Stromspiegel Q106. Der Vortreiber Q104 bekommt Signal aus dem Differenzverstärker mit Q101 (mit Q102).
Insgesamt ist die LD PA1600 ne' dicke Nuss. Die Schaltung ist schwerer Tobak, nicht zu unterschätzen.
Mach zur Not bei ausgeschaltetem Verstärker Vergleichsmessungen mit dem Ohmmeter zwischen dem defektem und gesunden Kanal!
VORHER ELKOS ENTLADEN > Knallgefahr :grin: -
Der "extreme" Hub des Tieftöners am voll aufgedrehtem HiFi Verstärker dürfte wohl auf die DC-Anteile im Signal während des Übersteuerns gegründet sein!
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:wink:
Ich seh grad, vor den 100nF im Eingang muss noch ein weiterer 100nF - ist beim ausschneiden etwas scharf daneben gegangen :grin:
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"Die Profis" - Body & Doyle unterwegs im Ford Capri 3.0 und Escort RS2000!
Wie hieß noch mal der Chef vom CI-5, der immer im Granada fuhr.......Cowly oder so?
Hauptsache jede Menge rechtsgelenkter Ford's, die mit ewig übersteuernder Hinterachse dem Bösen nachjagten. Am Lenker selbstverständlich die Topagenten 4.5 und 3.7 - immer unterwegs im Namen des Herrn. Schlägerei und scharfe Schießerei gehörten zum Alltag der beiden. Die hatten's im Griff! Und der Chef immer schön in Deckung
Das war für mich Kult - hatte ich doch Anfang der 80er selber einen schicken Capri RS gefahren, und bekam in der Serie permanet vorgeführt wie die Kiste durch die Kurve eiern konnte!
Ansonsten fällt mir noch Dallas ein, nach deren "Cattleman's Club" unsere örtliche Pommesbude gangintern benannt war!Auch ein Hammer, den ich mir zu Kinderzeiten meines Juniors manchmal zwangsläufig reinzog: die Teletubbies! Oh Oh, Ah Oh....
Das ist aber alles nix gegen die "Bezaubernde Jeannie" aus den 60ern - aber die kennt wohl kaum noch einer hier.... :roll: -
Rumstehen habe ich das nicht, aber ich kenne den Feuertopf der 70er aus einigen Reparaturen ziemlich gut. Macht seiner Typenbezeichnung alle Ehre!
Die Schaltung ist Simpel. -
Ich denke auch das dies mit zwei Gruppen gemacht wurde.
Der Filmemacher Jaques Tati war seiner Zeit in Filmtechnischer Hinsicht weit voraus. Ein Meister seines Fachs!
Mein absolutes Highlight ist der Film "Mein Onkel". Das ist so blöd, und gleichzeitig genial - kann ich mir immer wieder anschauen :lol: -


Ich konnte mir meinen Hinweis auf die Funktion des Teils nicht verkneifen. Wenn man die Meinungen und Hinweise in diesem Thread zu dem Teil so durchliest, kommt einem der Verdacht das die meisten nicht wissen was das Gerät macht. Aber "MytheBuster" ist gut - muss ich mir merken :lol:
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Bei diesen Schaltungen ist der Mittelabgriff vom Trafo der Pluspol des Lautsprechers. Gleichzeitig ist das auch der Bezugspunkt der Elkomasse.
Den Lautsprecherminuspol hängt am Kollektorpunkt der Ausgangstransistoren. Die Endtransistoren belasten über den Lautsprecher die Versorgungsspannung. Am Bezugspunkt der Elkos entsteht dann eine Differenzspannung.
Der Limiter ist in der Schaltung nicht enthalten. QSC realisiert den in der Eingangsstufe. Die hatten da verschiedene Wege verfolgt, entweder mit VTL oder LM13600.
Das Prinzip der Differenzspannungsendstufen ist auch bei Master Audio und Chevin zu finden. Aktuell auch in sehr vielen Applikationen aus China.