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Beiträge von rockline

  • Frage zu Mackie TT24

    • rockline
    • 4. November 2008 um 20:16

    Ich schon... :lol:

  • Frage zu Mackie TT24

    • rockline
    • 4. November 2008 um 19:40

    Ich halte das wie WW - das tt24 macht schon Spaß, hätte es allerdings schon lieber wenn die Kiste ohne Bug funktioniert.

    Wenn ich jetzt mal festhalte, gelingt es dem Mackie Ingenieur nicht den Absturz zu reproduzieren. Entweder veralbert er uns, oder bei denen läuft es tatsächlich!
    Seine Vermutung geht in die Stromaufnahme der LED's respektive die dafür zuständige Spannungsversorgung innerhalb des tt24. Das Netzteil machte allerdings keinen unterentwickelten Eindruck, dennoch kann der Effekt auch mit zu dünnen Leiterbahnen in den Boards zu tun haben.

    Schritt 2 wäre also ein langweiliger Sonntag in der Rocklinewerkstatt und den Innereien des tt24 eine anständige 1,5er Innenverkabelung nebst gescheiter Bypassverkabelung der stromführenden Leiterbahnen auf den Boards zu gönnen!
    Sozusagen eine "Pimp my Mackie" Aktion.
    Schritt 3 wäre dann warten auf einen Reboot - sofern er denn nochmal kommt!
    Wann lege ich los :roll: ?

  • kann jemand eine Verbindung zu Jägermeister herstellen?

    • rockline
    • 1. November 2008 um 18:51

    Mast-Jägermeister AG
    Jägermeisterstraße 7 - 15
    38296 Wolfenbüttel
    Deutschland

    Telefon: +49 5331 81-0
    Fax: +49 5331 81-456

    Anrufen und fragen.

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • rockline
    • 31. Oktober 2008 um 11:27
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Guten Morgen!

    Sehr interessanter Thread, erstmal Danke an Rockline für die Mühe, und Danke an den Admin für den Vermerk "Gesperrter User" unter einem bestimmten Nick.

    Wenn ich alles richtig verstanden habe, schaltet die von Rockline getestete Baugruppe bei falscher Phasenfolge und / oder bei fehlendem Neutralleiter gar nicht erst ein ?!

    Bei abreissendem Neutralleiter schaltet die Baugruppe inerhalb t <oder= 1 Sekunde einen Steuerkontakt, mit welchem ich z.B. ein Schütz steuern kann?

    In diesem Falle tendiere ich dazu, ein Schütz zu verwenden - wo keine Spannung ist, kann auch nichts kaputt gehen. Bei der Lösung über die Testtaste des RCD (FI) würde ja zunächst erst mal Spannung an den Verteilungsausgängen anliegen, welche dann erst nach Erkennung des Fehlerfalls weggeschaltet würde...?

    Das Schütz wäre demnach beim Einstecken der so ausgerüsteten Unterverteilung erst mal ausgeschaltet, bis die von Rockline getestete Baugruppe "Spannung/Neutralleiter OK" meldet und das Schütz anziehen lässt?

    Ein 63A-Schütz für Hutschienenmontage stellt einen Kaufpreis von ca. 30 Euro dar - sollte man da sparen, wenn eine komplett sichere Lösung dann pro Unterverteilung ca. 160 Euro zuzüglich Hutschiene und Aderendhülsen kostet?

    Wer in seiner UV keinen Platz für ein Schütz hat, hat meist auch keinen Platz für die Messbaugruppe, denke ich.

    Alles anzeigen

    Genau richtig erfasst!

  • Messprotokoll VDE 702

    • rockline
    • 28. Oktober 2008 um 14:41

    Bei diesem ganzen Kontrolliergedöns darf man eines nicht vergessen:

    passiert etwas, dann ist die Kladde mit dem Zettel der irgendwann vor ein paar Monaten durchgeführten Untersuchung nur Makulatur.
    Tatsache ist dann, dass Kabel oder Gerät XY am Unfalltag nicht im ordnungsgemäßen Zustand war.

    Allein der Tatbestand das man über eine nachweisbar eigene und zugelassene Prüfeinrichtung verfügt, könnte hier strafmildernd wirken. Also die Nachweispflicht das man überhaupt imstande ist die vorgeschriebene Untersuchung durchzuführen!

    Grundsätzlich halte ich die Kontrollen für lobenswert, einen praktischen Nutzwert hat das nur für den Moment.

  • Messprotokoll VDE 702

    • rockline
    • 27. Oktober 2008 um 20:18

    Protokollieren kann man nur das ein Kabel/Gerät am Tag XY in Ordnung war. Was soll man sonst festhalten? Allzuviele Variablen hat man ja nicht - entweder innerhalb der Grenzwerte oder nicht; gut - schlecht!

    Eltha hat ein genügendes Mass an Informationen in meinen Links zusammengestellt. Die Prüfkiste ist zertifiziert - und nimmt einem somit jede Art von Ermessensspielraum.
    Was will man mehr?
    Vor allem kann jede unterwiesene Person die vollständige Messung alleine durchführen.

    Im übrigen darf ich ketzerisch erwähnen, dass eine vor sagen wir mal zwei Monaten erfolgreich gewesene Prüfung eines Gerätes oder Verlängerungskabels nicht garantiert, dass es drei Tage später im Eimer ist!
    Bei uns sind alle Kabel und Geräte getestet, und nur im ordentlichen Zustand im Gebrauch. Aber wer garantiert mir, dem Vorschriftenverein, oder dem Kunden, dass es am Tag XY immer noch so ist?

  • Internetquatsch aus HongKong

    • rockline
    • 27. Oktober 2008 um 19:55

    Gestern bekam ich diese Mail:

    Dear Sir/Madam,
    We are Hong Kong Network Service Company Limitedwhich is the domain
    name register center in Asia. We received a formal application from a
    company who is applying to register ?rockline-net? as their domain name
    and Internet keyword on Oct 25, 2008.Since after our investigation we
    found that this word has been in use by your company, and this may
    involve your company name or trade mark, so we inform you in no time. If
    you consider these domain names and internet keyword are important to
    you and it is necessary to protect them by registering them first,
    contact us soon. Thanks for your co-operation and support
    Kind Regards,
    Joan.yang

    Schon sehr witzig und merkwürdig.
    Jedenfalls habe ich unseren Webhoster den Kram zwecks Prüfung zugestellt, und erhielt diese Antwort:

    Sehr geehrter Herr Kosmalla,

    es handelt sich hierbei um Scam:
    http://elliottback.com/wp/domain-name-registration-scam/

    Also um eine Art Spam. Bitte ignorieren Sie den Inhalt dieser E-Mails.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe Ihnen für Rückfragen
    gerne zur Verfügung.

    Haben Sie weitere Fragen? Unser E-Mail-Support und die FAQ helfen Ihnen
    weiter:
    http://faq.1und1.com/hosting/

    --
    Freundliche Grüße aus Karlsruhe
    xxxxxx
    Technischer Support 1&1 WebHosting

    1&1 Internet AG
    Brauers....... usw

    Wer also ähnlichen Unfug zugestellt bekommt kann dies geflissentlich ignorieren. Mir war ohnehin klar das es mich einen feuchten Dreck interessiert wenn irgendwo in der Welt jemand eine Domain mit dem Namen "http://www.rockline-net punkt irgendwas" aufmachen möchte. Hier in Deutschland ist die Endung .de reserviert - und das reicht mir völlig hin.
    Stefan Kosmalla
    47661 Issum

  • Messprotokoll VDE 702

    • rockline
    • 26. Oktober 2008 um 21:13

    Viel wichtiger als ein Ordner voller Protokolle ist die richtige Prüfmethode! Wir verwenden dazu diese Kiste:
    http://www.eltha.de/html/gut-fehler-anzeige.html

    Kann von jeder unterwiesenen Person benutzt werden und ist speziell für die erforderlichen Prüfungen ausgelegt und zertifiziert. Isolationsmessung mit 500V und PE Messung mit 10A!
    Ein Ohmmeter oder Durchgangsprüfer wird den Anfoderungen der Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel nicht gerecht und ist unzulässig.

    Hier gibt es weitere Informationen:
    http://www.eltha.de/html/pruefvorschriften.html

  • Frage zu Mackie TT24

    • rockline
    • 25. Oktober 2008 um 11:57

    Die Aktion mit dem Softwareupdate hatte der Christian schnell erledigt. Ich hatte als Zaungast zugeschaut - und bekam den Eindruck das die Mackie Softwareentwickler ihre Programme schon im Griff haben. Das ging sauber und ohne Vorkommnisse über die Bühne.

    Im Inneren des Pultes gibt es schöne Hardware zu besichtigen. Wie die Bilder zeigen besteht das Gerät aus mehreren Platinen, so zb die Analogbaugruppe, die DSP Platine, Faderboards usw. Die Machart ist "very industrial" - also durchaus als absolut professionell einzustufen. Schön fand ich die vielen SMD LED's an jedem Prozessor, die durch munteres Blinken die ordnungsgemäße Funktion signalisieren!
    Das Netzteil besteht aus zwei Abteilungen mit separaten Primärkreisen: zum einen 5Volt für DSP und Logik, dann die 18Volt Rails für die Audio IC's, und eine 8Volt Spannung für "irgendwas". Der zweite Primärkreis speist die Motorfader. Somit ist das schon gut gedacht. Der Aufbau des Netzteils als solches ist solide, einzig die Sicherung 5AT hätte ich mir außen zugänglich gewünscht. Andersrum kann man auch argumentieren: ist die hinüber nutzt auch eine neue nix, da die aufgrund eines Fehlers auch wieder öffnen würde. Wie auch immer - gäbe es das Netzteil als Sparepart könnte man eine Havarie basteln.
    Die PSU ist sehr tolerant gegenüber Spannungsschwankungen. Wie schon das Typenschild zeigt ist der Spannungsbereich 100V bis 250V - und ich hatte bis auf 80Volt runtergeregelt ohne das es ausging! Schnelle Spannungsänderungen machen dem Netzteil (wie es sich gehört) nichts aus - das Pult läuft astrein weiter.
    Bei einem Yamaha 01V96 zb. steht man bei 20% Unterspannung schon recht blöde da: es fängt regelrecht an zu kracken aufgrund der Konstruktion mit Linearnetzteil!
    Es gibt weiterhin ein passives Netzfilter sowie mehrere Varistoren gegen Überspannung - auch hier stelle ich fest, dass in vielerlei Hinsicht nachgedacht wurde.
    Den Powerschalter habe ich überbrückt. In Forendunstkreisen dümpelt das Gerücht das der verbaute Typ der Sache nicht gewachsen sei (obwohl die Stromaufnahme der Kiste grad mal 0,7A ist)! Daher vorsichtshalber "weg damit". Zwei Lüfter sorgen für kühle Brise innerhalb der PSU Box - somit auch hier grünes Licht!
    Die ausgegebenen Spannungen sahen ebenfalls hervorragend aus. Die sekundäre Siebung ist ausreichend mit 105° Elkos und Drosseln dimensioniert, und Dank sehr hoher Taktfrequenz ist die Restwelligkeit der Spannung (im HF Bereich) ausgesprochen gering.
    Einzig die Steckverbinder sahen mit ihren Drahtschneideklemmen weniger toll aus. Hier dürften nach Ablauf der Garantie (und damit fortgeschrittenem Alter des Pultes) anständige Lötverbindungen angesagt sein. Immerhin spendiert Mackie dem DSP Board 3 Plus und 3 Massekabel für die 5Volt!

    Der Frequenzgang des Pultes war ein wenig merkwürdig, da es am Ende des Übertragungsbereiches (24kHz bei 48k Samplerate, und 48kHz bei 96k) einen Anstieg bis 4dB zeigte bevor die Übertragung endete. Unten ging es bis 8Hz -3dB!
    Das frequenzgangmäßige Aufbäumen kurz vor Ende des Übertragungsverhaltens ist meines Einschätzung nach zu vernachlässigen, in der übernächsten Woche habe ich ein 01V96 auf der Werkbank und schaue mal ob dieses Pult ähnliche Symptome zeigt. Warum der Frequenzgang am Ende noch mal kurz Gas gibt kann ich nicht nachvollziehen, Messungen an den Analogausgängen der Preamps waren nicht mehr machbar da die Kiste zum Zeitpunkt der Messung schon wieder zu war. Da das Pult bei 96k Samplerate aber bis über 35kHz linear ist, kann dieser Effekt auch nicht aus den Preamps kommen, sondern hängt irgendwie vom AD/DA Wandlerverhalten oder internen Rechensachen ab.
    Abstürze konnten wir also nicht provozieren, und das Pult hat viele Stunden brav alle Übungen mitgemacht. Dank WW's Erfahrungen in diversen Einsätzen bin ich doch recht zuverlässig ein gutes Pult gekauft zu haben. Am 31.10. werde ich das Gerät auf eine Baustelle mitnehmen, Kollege WW mischt - ich schaue aus sicherer Deckung zu 8)

    Den hier finde ich nicht so toll:

    Hier eine Impression des Vorverstärker:

    Der altbewährte TL072.....immer wieder gern gesehen!

    Das Gehäuse ist übrigens stabil genug auch ohne Bodenblech mal angepackt zu werden. Wichtig wenn mal was mit den Innereien im Service ist!

  • BSS DPR402 Schaltplan - Reparaturnachtrag

    • rockline
    • 25. Oktober 2008 um 00:28

    Kurzer Nachtrag für diejenigen die es interessiert:

    Fehler Gerät 1:
    Nach kurzer Betriebsdauer und Aufwärmung zeigen die LED Meter (Output Level) bei beiden Kanälen an den -24dB LED's Dauerleuchten an.

    Ursache: Flachbandkabel zwischen Mainboard und LED Board hatte Kontaktbruch am Übergang Stecker/Flachkabel Pin1 am LED Board.

    Fehler Gerät 2:
    Below Treshold Anzeige an Kanal II flackert wie blöde, Audioausgang ist vollkommen ruhig.

    Ursache:
    IC30 (TL072) am Tresholdregler defekt. Offset an Pin1 vollkommen daneben (schwankt schnell).

    Beide Geräte sind wieder ok.

  • Frage zu Mackie TT24

    • rockline
    • 24. Oktober 2008 um 23:44

    Kollege WurstWerner war heute bei mir, und wir haben ein rocklineeigenes TT24 auf FW 1.7 geflasht. Hier sieht man den Kollegen Werner Wurst ratlos am Laptop:

    Natürlich war er nicht ratlos - im Gegenteil.
    Bevor wir das Gerät auf 1.7 geändert hatten, warfen wir einen kräftigen Blick ins Innere der Kiste - und waren doch sehr überrascht. Auch üble Stromschwankungen hatten wir dem Kandidaten zugemutet - davon mehr die Tage :wink:

  • Brüllwürfel für barbereich

    • rockline
    • 22. Oktober 2008 um 14:43

    Ich hatte grade ein paar kleine Amptec MoCab8 hier. Sehr kleine Kisten, ein 8" Coaxchassis. Klangen klasse, laut und leicht. Wohl nicht billig, meine über 800.-/Stück.
    http://www.amptec.de/test/Alle%20Se…0frame%20D.html

  • sind dynacord endstufen linear ?

    • rockline
    • 18. Oktober 2008 um 21:10

    Die Endstufen sind alle linear. Bei Dir kommt die unterschiedliche Eingangsempfindlichkeit der verschiedenen Modelle zum tragen. Mach die S4044 mal etwas unempfindlicher, zb die Dipschalter für Gain auf 26dB - dann sieht das schon ganz anders aus ;)

  • Welche Bassendstufe

    • rockline
    • 16. Oktober 2008 um 23:03

    Das mit den 0,2Ohm beim Speakon ist natürlich nicht ganz richtig. Originale Speakon haben 0,003Ohm spezifizierten Durchgangswiderstand!
    Ob dieser Wert von Kopien gehalten werden kann glaube ich kaum, daher sind wesentlich höhere Werte bei Billigprodukten durchaus denkbar. Ob nun 0,2Ohm oder weniger spielt für das Beispiel keine Rolle - es geht nur darum zu klären welchen Einfluss der Dämpfungsfaktor überhaupt hat.

    Tatsache ist und bleibt, dass bei Verwendung eines Lautsprecherkabels mit Buchse/Stecker/Stecker/Buchse/Speakeranschlussklemmen vom Endstufendämpfungsfaktor nicht mehr viel übrig bleibt.
    Kurze Kabel mit dickem Querschnitt, originale Speakonverbindungen und ausreichende Innenverkabelung der Box sind nötig, um wenigstens einen größtmöglichen Teil des geringen Innenwiderstands der Endstufe zu nutzen.

  • Welche Bassendstufe

    • rockline
    • 15. Oktober 2008 um 22:03

    Vielleicht sollten wir das Mysterium Dämpfungsfaktor und Stecker/Kabeleinfluss mal kurz genauer überdenken:

    Eine Endstufe hat ja einen Innenwiderstand. Da ja eine geschlossene Regelschleife vorliegt sprechen wir von einem dynamischen Innenwiderstand! Die Regelung macht sich das Prinzip der negativen Gegenkopplung einer offenen Schleifenverstärkung zunutze. Das erst mal vorweg.
    Um den Innenwiderstand einer Endstufe zu ermitteln brauchen wir zwei Spannungen: einmal eine exakt eingestellte und gemessene Leerlaufspannung (zb. 10Volt). Dann als zweites eine Klemmenspannung unter Nennbelastung (zb. genau 4Ohm) und messen also erneut die Spannung. Angenommen wir messen nun 9,9Volt, so ergibt das einen Spannungsabfall 0,1Volt!
    Mit diesen 0,1Volt ermitteln wir den Innenwiderstand:
    I = U / R: 9,9 Volt geteilt durch 4 Ohm ergibt 2,475 Ampere.
    R = U / I: 0,1 Volt geteilt durch 2,475 Ampere ergibt 0,04 Ohm!

    Gut, unser Verstärker hat also einen Innenwiderstand von 0,04 Ohm. Wir möchten aber den Dämpfungsfaktor wissen!
    Und der ist nichts anderes als das Verhältnis unseres ermittelten Innenwiderstand zur Lastimpedanz.
    Also rechnen wir: 4 Ohm geteilt durch 0,04 Ohm ergibt 100

    Unser Verstärker im Beispiel hat also einen Dämpfungsfaktor von 100!
    Mit diesem Wissen um den Zusammenhang des Begriffs "Dämpfungsfaktor" addieren wir nun eine mickrige Impedanz von nur 0,2Ohm für die Übergangswiderstände in der Speakonverbindung hinzu. Das ist nicht mal unrealistisch!
    Also nochmal rechnen:
    4 Ohm Lastwiderstand geteilt durch 0,24 Ohm (0,04 Innenwiderstand Endstufe plus 0,2 Ohm Buchse) und erhalten dann einen Dämpfungsfaktor von sensationellen 16,6 :D

    Bei jeglicher Diskussion um diesen tückischen Wert ist also höchste Skepsis geboten. Ich kann den Dämpfungsfaktor wesentlich besser darstellen, indem ich das zb. mit einer hochohmigen Lastimpedanz ermittel, und dann auf niedrige Impedanzen einfach umrechne. Dann kommen Werte zustande die in der Realität nie erreicht werden!

    Ich hoffe der Exkurs war nicht zu langweilig - aber ich denke das es doch zu ein wenig mehr Bodenständigkeit verhilft.
    Gruss

  • Welche Bassendstufe

    • rockline
    • 15. Oktober 2008 um 19:38

    Bei den Dämpfungsfaktoren muss man bedenken, dass allein schon durch die Verwendung der Kombination Speakonbuchsen/Stecker der Faktor auf unter 100 gesetzt wird. Der Fakto des vorgeschalteten Endstufenteils ist dagegen um ein vielfaches höher. Man muss also immer berücksichtigen wie das bewertet wurde.

    Bei Endstufen hat weiterhin das immer vorhandene Eingangshochpassfilter eine entscheidende Bedeutung auf das Bassverhalten (ebenso wie die Art und Ausführung der eigentlichen Endstufen-Schaltung). Der Lowcut und dessen resultierender Phasengang spielen eine nicht unerhebliche Rolle!

    Auch das Stromvermögen des Transformators hat einen hohen Anteil an der Wiedergabe sehr tiefer Frequenzen.
    Als Beispiel: kleine Trafos mit hoher Leerlaufspannung bieten zwar für entsprechende Geräte hohe Leistungen bei Crest um die 12dB, können aber bei höher komprimierter Musik kaum noch die Betriebsspannung aufrecht halten! Das tatsächlich nutzbare Bassverhalten ist bei großen Subs dann nicht sonderlich beeindruckend.

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • rockline
    • 14. Oktober 2008 um 14:58

    Drehfeld, oder besser ausgedrückt Phasenfolge ist aber eigentlich kein Thema für uns Beschaller oder Beleuchter.
    Das ist nur für klassische 50Hz synchron bzw. Asynchronmotoren wichtig - daher der Name "Drehfeld", der ja eigentlich ziemlich blöd klingt. Für diejenigen die es noch nicht wissen: die Drehrichtung eines Motors wird einfach durch den Tausch zweier beliebiger Phasen erreicht - egal welche man da nimmt. Dazu haben manche CEE Stecker extra einen eingebauten Umschalter. Diese Stecker nimmt man dann vorzugsweise für Hubzüge an Bühnenmotorverteilung uä.
    Bei 3~ Motoren benötigt man im übrigen keinen Null! Daher wäre unsere Überwachung für eine Motorsteuerung überflüssig. Das also nur am Rande als Erwähnung.

    ww - komm die Tage doch mal rum, gibt wieder viel zu berichten!

  • Synq Audio DIGIT

    • rockline
    • 13. Oktober 2008 um 15:13

    MIKE - was Du sagst ist korrekt.
    Ich muss speziell zu meiner Aussage korriegierend hinzufügen, dass ich damit eine H-Brücken Erfahrung beschrieben habe.
    Die hier gemeinte Syn-Energie oder wie die heißt kenne ich leider nicht aus eigener Praxis.

    Zu den H-Brücken Modulen die zb. bei der Tasso, Koble, QSA usw. Schiene eingebaut sind, mache ich diese oder nächste Woche noch ein wenig Ursachenforschung zum fiepen.
    Es ist ja noch nicht geklärt ob das PWM Modul, oder die Vorstufe fiept!? Und wenn ich die Quelle entdeckt habe muss ja auch noch die Ursache gefunden werden.
    Asymmetrie in den PWM Modulen wäre aber durchaus vorstellbar - nur stört mich an dem Gedanken die Art der Frequenzhöhe im NF Bereich.

    Die Testmodule liegen inzwischen auf meinem Messplatz mit Priorität 3!

  • Die Nullüberwachung - oder: neues aus der Rockline-Schmiede

    • rockline
    • 12. Oktober 2008 um 23:45

    Ein FI ist zwar schnell, aber die Auslösefunktion für unsere Anwendung als N-Überwachung ist dann doch etwas strange.

    Da ich ja der Ansicht bin das eine Abschaltung innerhalb einer Sekunde (sehr, sehr konservativ beurteilt, praktisch wird das ca. 500mS brauchen) besser ist als überhaupt keine Abschaltung, nehme ich dann das Schütz. Ich schau die Tage in meinem Fundus nach ob ich ein dickes finde, oder alternativ 3 kleine.

    Warum 3?
    63ACEE Einspeisung, 2 x 32ACEE für PA Amping, 3 x 16A Schuko für FoH, Monitor und Backline! So habe ich mir das gedacht.

    Der 1RSQN hat eine Schwachstelle für unsere Anwendung: Phasenüberwachung. Er schaltet nicht frei wenn nicht alles schön der Reihe nach anliegt. Man kann zwar Stecker mit Phasenwender nehmen, dass ist aber zu umständlich. Wir sind ja nicht auf Motordrehrichtung angewiesen!
    Die Lösung ist ein Phasereverseschalter für den 1RSQN. Falls er über die Phasenfolge mosert tauschen wir via Umschalter einfach zwei Phasen. Jetzt muss ich nur noch den richtige Schalter raussuchen, der beim umschalten nicht mal eben zwei Phasen verbindet :oops:
    Alles wird gut!

  • Rückkehr zur PRAXIS

    • rockline
    • 12. Oktober 2008 um 18:43

    starstage - nee, diesmal kein Wasser. Kanal 12 hat sich verabschiedet, Fehler ist im Analogteil/Vorstufe zu finden.

    @all - wenn es für manch einen hier interessant ist mache ich gerne ein paar Bilder wie das Gerät zerlegt aussieht, mit Fehlerbild usw.
    Ich schau mal ob wir das die Woche in der Werkstatt schaffen.

    Zur Reparatur von Treibern und Chassis kann ich aktuell mit ein paar RCF dienen! Hier liegen noch um die zehn 12er und einige 18er rum. Auch 4 BMS 4590 warten auf eine gründliche Revison.

    Wie gesagt, so Werkstattthemen könnten wir hier in Massen liefern, vielleicht sollten wir ein neues Brett mit dem Thema "Werkstattservice" aufmachen :lol:

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