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  2. rockline

Beiträge von rockline

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 13. September 2008 um 12:05
    Zitat von "stb"

    Richtig lieber Stefan,
    in unserer Jugendzeit war das üblich... ;)

    siehe z.b. auch hier
    http://www.myvideo.de/watch/4461412/…_Hyde_Park_1969

    Da scheinen neben dem SM57 noch ZWEI andere Kapseln beteiligt gewesen zu ein.

    Obwohl... DREI Microkapseln schon fast wieder für die "Splitt-Theorie" sprechen könnte.

    Gruss

    stb

    p.s.: Ich bin übrigens kein Stones-Fan; fiel mir nur spontan ein, da mich schon damals als kleiner Bub die Sache mit der "handvoll" Mikrofone fasziniert hat...den Jaegger fand ich aber damals schon doof :wink:

    Alles anzeigen

    Ja, auch ein gutes Beispiel. Obwohl ich nur zwei Mikros sehe - wie üblich. Ein SM57 und irgendein Kondenser mit Windschutz für die Auslöschung. Der eine XLR kommt aus einem durchlöcherten Windschutz :lol:

    Warum zwei verschiedene Mikros? Dadurch konnte man über zwei Mischpultkanäle (einer phase reverse geschaltet) die beiden Mikros so zusammenmischen und filtern, dass nur das unerwünschte Signal des Hintergrundlärms ausgeblendet wurde (>5kHz). Durch Beimischung des "out of phase" Kanals wurde der gewünschte Effekt versucht zu erreichen.

    Nochmal: das waren Versuche in den 60/70ern - die nicht wirklich funktioniert haben!!

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 13. September 2008 um 11:50
    Zitat von "Christopher Hafer"

    2. Die ZDF-Hitparade ist nun das schlechteste Beispiel:
    Erstens haben hier keine Live-Acts gespielt ("Dieter, starte mal das Band") so das hier erst gar keine Probleme mit der Bühnenlautstäke auftraten. Zweitens war dies eine ZDF-eigene, feste Produktion, wo es keineswegs um Koorperation mit einem örtlichen Beschaller ging. Das kam aus einer Hand, genau wie das eine Mikrofon.

    Nöö - ist ein gutes Beispiel damit Du verstehst, dass man bereits in den 70ern ein Mikrofonsignal für zwei Anwendungen teilen konnte! Das scheint Dir ja nicht geläufig zu sein.

    Also ein Mikrofon für:

    a) die Saalbeschallung und
    b) für den Fernsehton

    Wie jetzt?
    Das soll nur deutlich machen, dass man Klebebandsplitter nicht brauchte. Wozu soll nun ein Klebebandsplitter bei Livebands nötig sein?
    Doch nicht etwa um das gleiche Vocalsignal fürs Fernsehen oder Radio zu gewinnen?

    Glaubst Du das ernsthaft?

    Sieh es einfach mal ein, dass die zusammengeklebten Mikros nur für die "out of phase" Ausblendung von Hintergrundlärm praktiziert wurde. Das ist nicht meine Idee zum Thema......nur bin ich einer der wenigen die das wohl wissen.

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 12. September 2008 um 14:41

    Ich versuche es nochmal zu erklären:

    Man nimmt zwei Mikrofone, A und B genannt: 2+ / 3- und 1 Schirm, stellt (oder klebt) die direkt nebeneinander, und verbindet die auf diese Art:

    Mikrofon A Pin 2+ mit Mikrofon B Pin 3-
    Mikrofon A Pin 3- mit Mikrofon B Pin 2+

    und quakt von weitem darein. Was hört man? Nichts!

    Nun gehe man näher ran, und quassel in eines der beiden. Was hört man? Die Stimme aus dem Mikro in das gequasselt wird!

    Nun drehen wir eine herumstehende Musikanlage schön laut auf. Was hören wir aus den Mikros? Nichts!

    Und nun quasseln wir wieder in eins der beiden. Was hören wir? Richtig, die Stimme!

    Ist das so schwer?
    Ob das praktisch nützlich ist, war, oder jemals nützlich wird spielt im Moment keine Rolle. Fakt ist, dass es nur für diesen Zweck so praktiziert wurde.
    Wer käme denn sonst auf die peinliche Idee zwei Mikrofone zusammenzutüddeln um ein Signal für eine Aufnahme zu erhalten?? Erst recht für eine TV Aufnahme mit Bild? Ein Mikrofon reichte für diesen Zweck auch in den 70ern! Sonst hätte Dieter Thomas Heck in der Hitparade ja auch schon zwei gebraucht: eins für die Zuschauerbeschallung, und das zweite für den Fernsehton. Aber vielleicht war nur das ZDF so schlau und wußte, wie man aus einem Mikrofonsignal eine Aufsplittung für zwei Zwecke erreicht.

    Ganz nebenbei sei noch bemerkt, dass diese lustige Zweimikroverklebetechnik eine weit verbreitete Methode der 60er und 70er zum Zwecke der Konzerteschallung war, ohne das die Not eines "Split" gegeben war.

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 11. September 2008 um 14:42

    Na endlich melden sich mal ein paar zu Wort die wissen wofür das gut war. Ich hatte echt schon die Befürchtung das tatsächlich noch die Mär mit dem MAZ-Splitt hier die Oberhand gewinnt :lol:

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 10. September 2008 um 14:54

    Ich habe was gefunden, passt zum Thema:

    "Because of this, Stanley and Alembic designed a particular microphone system to forestall feedback. This localized matched pairs of condenser microphones spaced 60 mm apart and run out-of-phase. The vocalist sang into the top microphone, and the lower mic pieced up any other sound was existing in the stage surroundings. The signals were added together, the sound that was mutual to both microphones the sound from the Wall was offset, and only the vocals were amplified."

    Kommt hierher: http://www.squidoo.com/grateful-dead-posters

    Ob das besser oder perfekt funktioniert hat weiß ich nicht, aber es ist der gleiche Gedankenansatz.

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 9. September 2008 um 20:49
    Zitat von "rockline"

    Bei einigen Erklärungsversuchen bitte ich noch mal den Zusammenhang zwischen Nahbesprechungseffekt und Richtcharakteristik zu überdenken - vielleicht kann man dann besser verstehen weshalb das als "Rundfunksplitter" keineswegs gedacht war!

    Ganz einfach: im gezeigten Video als Beispiel singt die Dame in das obere Beyer M500 (sofern ich mich nicht täusche), dass 421 wird nicht nah besprochen - der Sound dieses Mikro ist daher eher dünn.
    In der Aufnahme hört man daher primär das M500!
    Sehr gerne verklebte man damals zwei SM57 miteinander, da die sich gut spack aneinander binden ließen. Es war egal in welches Mikro gesungen wurde - das "arbeitslose" tat in dem Moment ja nix zur Sache. Bühnenlärm und Feedbacks kamen auf beide Mikros, was im Endeffekt eine Auslöschung zur Folge hatte. Gut funktioniert das nicht, da die Mikros nie optimal identische Einfallwinkel hatten - aber die weitere Geschichte zeigt ja auch das es nicht der Bringer war!

    Der Grund für ein Beyer und ein Sennheiser ist wahrscheinlich schnell erklärt: in den 70ern wurden alle Beatclub Nummern mit Sennheiser 421 gemacht. Das 421 war also genauso Standard wie die Orange Amps und Kabinette. Es mag durchaus sein das Frau Rumpf auf das sichtbare eigene Mikrofon bestand, und in ermangelung eines weiteren Exemplars wurde es kurzerhand mit dem 421 vertüddelt.

    Ich weiß von dieser Technik mit der Phasenauslöschung aus meiner Lehrzeit zum Fernseh und Radioreparierer in den späten 70ern, wo man nebenbei eifrig Postillen wie die Funkschau und Elektor konsumierte. Auch die zeitgenössischen Phillips Lehrbriefe behandelten gerne im Kapitel "ELA Technik" solche Dinge. Zudem wurde diese Technik in einem TV Beitrag über die Band "Bad Company" aus den 70ern beschrieben. Das lief vor zwei/drei Jahren mal auf Arte. Das war einfach ein früher Versuch dem Bühnenlärm Herr zu werden!

    MAZ und Beschallung hatte man immer schon elektrisch direkt verbunden. Der Übertrager war zu der Zeit ein Gesetz, und deshalb immer mit im Team. Einen Grund ein Signal auf so eine einfache Klebebandart zu splitten, wäre allein aus diesem nicht ersichtlichen Zwang vollkommen unsinnig.

    Hier noch ein Schwank aus der Jugend, mit einem Frontalangriff aus gleich 3 solcher Doppelpakete:
    http://de.youtube.com/watch?v=YdRs1gKpeGg&feature=related

    Es dient wirklich nur dazu, damit die Gesangsanlage zwischenzeitlich "einfach mal die Klappe hält"!

  • Inga Rumpf mit Frumpy im WDR

    • rockline
    • 8. September 2008 um 23:01

    Mit fehlenden Splittern usw hatte das nichts zu tun.
    Die Grundlagen der Paralellschaltung waren auch in den 60/70ern genauso bekannt wie Übertrager mit mehreren Sekundärwicklungen.

    Der Grund war einfach eine Phasenauslöschung der Backline gegenüber dem Gesang. Man versuchte durch invertierte Paralellschaltung der beiden Mikros der Sache Herr zu werden.
    Das Prinzip ist einfach: beide Mikros nehmen den Radau der Bühne auf, eins der beiden ist invertiert angeschlossen. Im Ergebniss kommt eigentlich kein Ton aus der Schaltung. Singt nun jemand in eines der beiden Mikros ist lediglich dieses Signal vorhanden - denn das zweite Mikro ist ja "unbesprochen"! Meist wurde als Invertermikro ein höherwertiges Modell genommen.
    Vom optischen Standpunkt abgesehen ist die Idee nicht mal dumm gewesen.

    Bei einigen Erklärungsversuchen bitte ich noch mal den Zusammenhang zwischen Nahbesprechungseffekt und Richtcharakteristik zu überdenken - vielleicht kann man dann besser verstehen weshalb das als "Rundfunksplitter" keineswegs gedacht war!

  • Gerüchteklärung: sind RAM Ams wirklich unzuverlässig?

    • rockline
    • 8. September 2008 um 14:39

    2 Stück 4044, bisher ohne Probleme!

  • UREI 1603

    • rockline
    • 7. September 2008 um 21:10

    erledigt

  • UREI 1603

    • rockline
    • 7. September 2008 um 19:46

    erledigt

  • Die Ampfrage: RAM oder QSC

    • rockline
    • 6. September 2008 um 09:09

    Der DSP ist klasse, wenngleich ich ihn tatsächlich für etwas zu teuer halte.
    Sonst 100%

  • Digam 7000 vs. Nova DPX 3600

    • rockline
    • 5. September 2008 um 14:56

    Das ist das typische Missverständnis bei modernen Endstufen. Kaum ein Gerät kann gewisse Testmethoden länger als ein paar Minuten ohne Eingriff der Schutzschaltung mitmachen!
    Alle heute erhätlichen Endstufen sind mehr oder weniger für den Musikbetrieb (dh. Signal mit Crestfaktor) konstruiert. Um einen kurzzeitigen Überblick über die maximale Amplitude zu erhalten kann man wenige Sekunden mit Dauersignalen messen, meist nur einkanalig.

    Die Kühlkonstruktion der Regal (Nova) ist aus Kupferlamellen gemacht, die eine ausreichende Kühlleistung unter normalen Belastungen innerhalb der Spezifikation gewährleistet. Da ist nicht mehr und nicht weniger Kühlung wie zb bei einer LAB vorhanden.

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • rockline
    • 4. September 2008 um 16:33
    Zitat von "LJbigFISH"

    Warscheinlich den Kondensator am Oszi-Eingang aktiviert?!?

    Der AC Koppelkondensator im Oszilloskop hat keinen Einfluss auf die untere Grenzfrequenz des Messgerätes.

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • rockline
    • 3. September 2008 um 18:52

    sparbrötchen......es geht um die These, dass manche Endstufen erst ab 60....70Hz anfangen zu funktionieren. Das gibt es nicht!

    Das es Verstärker gab die weniger Pfund produzierten ist klar, aber diesen Eindruck mit Messergebnissen zu untermauern die nicht sein können, ist sehr gewagt.

  • Philips Endstufen?

    • rockline
    • 3. September 2008 um 18:44

    Ja, es gab solche Philips Endstufen. Ich hatte davon einige male was in Reparatur. Die Leistung betrug ca. 2 x 300W/4Ohm, und die Endstufe war konvektionsgekühlt. Der Aufbau war mit TO3 Transistoren, Pakettrafo(s) und einem frei verdrahtetem "Untergeschoss" ausgeführt. Die Kisten waren schwer und nicht vorrangig für HiFi konstruiert worden. Irgendwie hatten die immer etwas von "american made"....keine Ahnung warum.

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • rockline
    • 2. September 2008 um 15:22
    Zitat von "sparbrötchen"

    Wir hatten mal vor 5 - 6 Jahren an einem Nachmittag aus Spass einige neue Amps Amps mit nem Oszi getestet (Rechteck, Sinus, Dreieck). weil im Vergleich zu einer 25 Jahre alten BGW 750B Baujahr 1978 im Tiefbass kaum Power kam, obwohl die Amps laut technischen Daten 2 - 3 x so viel Ausgangsleistung hatten wie der alte BGW Oldtimer

    30, 40, 50 60,65 HZ,...... nichts passiert am Oszi

    Ab 70 Hz fangen einige Amps auf dem Oszi langsam an zu arbeiten,...

    Das waren keine China Billigkracher sondern bekannte Namen.

    Eine 25 Jahre alte BGW 750B Baujahr 1978 fing als einzige ab 20 HZ an zu arbeiten, ohne Worte !

    Viele moderne analoge 2 HE Teile mit hohen Ausgangsleistungen sind meiner Erkenntnis nach unter 70 Hz limitiert um Überhitzungen und Überlastung durch Tiefbass zu vermeiden

    Ich erinnere mich dass 1996 auf einer Techno Veranstaltung mehrere zusätzliche QSC EX 4000 im Tiefbass Überhitzungsprobleme hatten und die Leistung deutlich reduziert werden musste, die alten BGW 750B Baujahr 1978 liefen noch am nächsten morgen am Anschlag.

    Alles anzeigen

    Das glaubst Du hoffentlich nicht selber. oder? Selten habe ich so einen Unfug gelesen.

  • Ram S4000 wieder mal hinüber... Umstieg auf...?

    • rockline
    • 1. September 2008 um 08:53

    Macht nichts....

  • Wie wichtig zweite PSU?

    • rockline
    • 30. August 2008 um 09:07

    Lineare Netzteile verkochen über den Längsreglern die Reserveregelspannung. Bei den hohen Strömen zwischen 3 und 6 Ampere pro Rail darf man nicht übersehen, dass hier mächtig Wärme entsteht. Nicht zu vergessen ist, dass kaum eine gut gepflegte PSU kaputt geht!
    Dennoch kann es immer vorkommen das ein Gleichrichter sich abmeldet, oder ein Linearregler zu macht, auch der Trafo könnte einen Windungsschluss bekommen. Nicht zuletzt kann ein mitunter 10 Jahre alter Elko plötzlich beim einschalten in Rauch aufgehen. Von mangelhaften Lötstellen im Alter ganz zu schweigen.

    Schaltnetzteile sind anders konstruiert, aber auch wesentlich komplizierter. Hier kann schon ein Kapazitätsverlust der kleinen 22uF Elkos im Primäranlaufkreis den Start der PSU verhindern - und dann ist es soweit. Das kommt in 8 - 10 Jahren, wie bei TV Geräten.
    Aber auch der BUZ für die Taktung, sowie die ständig mit hoher Rate gepufferten Sekundärelkos unterliegen einem hohem Verschleißanteil. Grade Schaltnetzteile sind ein Paradebeispiel für Versagen nach mehren Betriebsstunden - besonders dann, wenn sie nicht ständig in Gebrauch sind. Bei einem pemanet durchlaufendem SMPS treten Defekte erst nach einer Abschaltung mit erneutem Anlauf auf! Wer kennt nicht den Videorecorder, der jahrelang immer an war, und nach dem Umräumen in ein anderes Zimmer nicht mehr angeht?

    Aber, nicht alle Digitalpulte haben Schaltnetzteile. Unser beliebtes schweizer Messer Yamaha 01V96 hat zb. ein ordinäres Linearnetzteil mit 78xx Spannungsreglern und Pakettrafo für 50Hz! Wie das bei LS9 und M7 ist weiß ich nicht. Beim Mackie tt24 schaue ich mir das in den nächsten Tagen mal an.

    Im Resumee kann man sagen: ohne zweite PSU ist schon kappes. Allein der lapidare Verlust der 48V kann schon mehr als peinlich sein - und wer seinem Kunden gegenüber professionell auftritt sollte so ein zentrales Teil in Reserve besitzen bzw. dabei haben. Umschalter ist noch nicht mal Pflicht. Bedenke: was man als Ersatzteil dabei hat geht nie im Sack!

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • rockline
    • 28. August 2008 um 20:53

    Die Betriebsspannung so einer von mir erwähnten China Endstufe ist in 3 Stufen gestaffelt: 2 x 60V, 2 x 120V und 2 x 180V - dazu benötigt das Gerät 16 Toshiba Endtransistoren um eine satte Leistung von 2 x 2450W an 4 Ohm bei 1%Klirr zu produzieren!

    Der unstreitbare Vorteil diese Art Endstufe ist definitiv der "stehende" Ton im Bassbereich! Ich möchte nicht abstreiten, dass die populären pulsmodulierten Endstufen mit Schaltnetzteil keine hohe Programmleistung haben - aber: tiefe Bassfrequenzen werden zwangsläufig auf maximal 2 x 900W reduziert. Diese konstruktionsbedingten Nachteile sind problemlos im praktischen Einsatz zu hören. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied wenn ein langer Sustain nach 2 Sekunden leiser wird, oder ob er steht wie eine Wand!
    Kick und BummBumm können die Leichtgewichte gut - aber wenn es richtig runter gehen soll ist damit kein Blumentopf zu gewinnen.

    Da ich letztens ziemlich positive Erfahrungen mit recht billigen Schlachtschiffen (leider >30kg) aus China gemacht habe, mit deren Ausgangsleistungen ich so nicht gerechnet hatte, kann ich diese Thesen aktuell untermauern. Das hat definitiv mehr Macht als die leichten SMPS/PWM Geräte.
    Ich gebe zu bedenken, dass wir schon recht ordentliche Festivals in ansprechender Größenordnung betreuen. Wir sind den Umgang mit großen Yorkville und Chevin gewohnt, haben aber auch weitreichende Erfahrungen mit leichten Lab und Ram-Audio, sogar mit der eBay QSA haben wir uns beschäftigt. Es gibt in der Preisklasse unter 1k keine gescheite Leistung ohne Ringkerntrafonetzteil. Aber auch darüber haben selbst die teuersten SMPS-Amps aus Schweden keine Chance in der Disziplin "stehender Sustain" gegen die billigen Monster.
    Natürlich sind Argumente wie Gewicht ein wahrer Punkt. Allerdings sehe ich dieses Problem im Bereich richtig großer Festival PA's nicht. Nicht umsonst sieht man immer noch schwere Amcron 5000 auf großen Festivals an den Subs.

  • Wie wichtig zweite PSU?

    • rockline
    • 28. August 2008 um 14:58

    Oh, es gibt noch diesen Netzteilthread hier!?

    Ich hatte erst kürzlich wieder das Vergnügen:

    Wie man erkennen kann habe ich einen Umschalter gekauft. Die Klötze links und rechts sind zwei Soundcraft PSU, dazwischen ist der dazu gedachte Havarieumschalter zu sehen.
    Bei beiden Netzteilen habe ich im Rahmen dieser Werkstattaufnahme alle Siebelkos erneuert, und dabei auch die Gleichrichterbrücken ersetzt. So ein Netzteil verbrutzelt ganz schön Strom, und die Flachstecker an den Gleichrichtern waren schon mehr oder weniger festgebacken. Solche Verbindungen sind beispielsweise die potenten Gefahrenquellen im Betrieb. Oder schlicht und einfach der NTC in Reihe mit dem Trafo zur Strombegrenzung beim einschalten. Man kann zwar auf der Veranstaltung so eine PSU zerlegen und auch reparieren, aber dazu brauche ich mindestens 30 Minuten - und 30 Minuten Stille......für sowas habe ich bei vollem Haus keine Nerven mehr!
    Ergo: zweite PSU ist Pflicht. Umschalter ist deluxe.

    Autobatterien & Co: das geht bei einfachen Konstruktionen mit 17V Rails noch ganz gut - aber sobald Automation im Pult ist wird es mit den zusätzlichen Spannungen immer schwieriger. Man darf nicht vergessen das es mit Batterien nicht getan ist - die Linearregelung muss ja auch noch gebastelt werden! Und dann kommt es auf einen Trafo nebst Gleichrichtern und ein paar Elkos nicht mehr an.

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