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  2. DJ Jerolm

Beiträge von DJ Jerolm

  • Arls Gitter

    • DJ Jerolm
    • 2. November 2004 um 08:50
    Zitat


    Hast du auch Bilder? Und ne Zuschnittliste mit Gärungen? Wäre hilfreich!

    Nein leider nicht. Hab keine Digicam. Die Zuschnitte hab ich im Baumarkt machen lassen, alle exakt nach Plan, nur die ganzen winkeligen „Kleinteile“ für das Horninnenleben hab ich größer schneiden lassen und sie dann zuhause in meiner Werkstatt auf die passende Länge und auf Gärung geschnitten. Dazu hab ich das Horn komplett nach Sound-kliniks Plan auf die Grundplatte aufgezeichnet. Die einzelnen Maße und Winkel dann für jede Platte aus Sound-Kliniks Plan berechnet und das Ergebnis anhand der exakten Zeichnung auf der Grundplatte überprüft bevor ich gesägt hab. So kann auch mit den Winkeln nichts schief gehen.
    Alles geschraubt und geleimt bis auf eine der beiden großen Seitenplatten und eine der Platten von der Kammer in der der Speaker sitzt, falls ich da noch mal dran muss. Es knarrt und vibriert aber nichts.

    Zitat


    P.S. Ich hab schon einen fertigen Arls zum Vergleich gebaut.

    Das würd mich auch interessieren...

  • Arls Gitter

    • DJ Jerolm
    • 2. November 2004 um 08:50
    Zitat


    Hast du auch Bilder? Und ne Zuschnittliste mit Gärungen? Wäre hilfreich!

    Nein leider nicht. Hab keine Digicam. Die Zuschnitte hab ich im Baumarkt machen lassen, alle exakt nach Plan, nur die ganzen winkeligen „Kleinteile“ für das Horninnenleben hab ich größer schneiden lassen und sie dann zuhause in meiner Werkstatt auf die passende Länge und auf Gärung geschnitten. Dazu hab ich das Horn komplett nach Sound-kliniks Plan auf die Grundplatte aufgezeichnet. Die einzelnen Maße und Winkel dann für jede Platte aus Sound-Kliniks Plan berechnet und das Ergebnis anhand der exakten Zeichnung auf der Grundplatte überprüft bevor ich gesägt hab. So kann auch mit den Winkeln nichts schief gehen.
    Alles geschraubt und geleimt bis auf eine der beiden großen Seitenplatten und eine der Platten von der Kammer in der der Speaker sitzt, falls ich da noch mal dran muss. Es knarrt und vibriert aber nichts.

    Zitat


    P.S. Ich hab schon einen fertigen Arls zum Vergleich gebaut.

    Das würd mich auch interessieren...

  • Arls Gitter

    • DJ Jerolm
    • 1. November 2004 um 19:14

    OK, ein kleiner Bericht für WoodcastleDJ und M4$T3R:

    Hab 2 von den Dingern, das zweite ist gerade erst fertig geworden, aber im Party-Einsatz hatte ich sie noch nicht. Das dauert alles bei mir etwas länger :oops: weil ich auf meinem Werdegang zum Dipl. Ing E-Tech eine ganze Menge zu tun hab...

    Hab das erste ausgiebig durchgetestet und kann da folgendes berichten:

    Handwerklich ist so eine Kiste nicht ganz einfach, das Innenleben ist ziemlich verwinkelt, aber auch als Nicht-Schreiner hab ich’s recht genau hingekriegt, jedenfalls passen alle Winkel und Maße. Eine Kreissäge mit der man auch Gehrungsschnitte machen kann ist aber Pflicht, zumindest sollte man Zugang zu so einen Gerät haben...

    Drin sind Emi Delta’s. Ja, gleich geht’s hier rund, aber dazu muss ich sagen dass ich nur Ahnung von Elektronik hab und nicht von LS-Berechnung usw. Daher auch noch mal ein dickes Dankeschön :) an Sound-Klinik, dass er so einen tollen Plan ins Netz gestellt damit auch Leute die von LS-Berechnung kaum Plan haben was gutes hinkriegen ohne „Ausschuss“ zu produzieren...

    Der Delta hat jedenfalls einige Stunden an 400W gelaufen, als ich die Kiste im Freien ausgiebig angehört habe. Anschließend hab ich eine kleine Kamera in den Hornschlund eingeführt und der LS ist komplett OK. Wenn er doch mal kaputt gehen sollte: OK, was dazu gelernt...

    Ich bin jedenfalls begeistert von den Dingern, der Klang ist gut und der Wirkungsgrad ist für meinen Geschmack ENORM und es geht EXTREM laut, und dabei ist es von den Abmessungen relativ klein und mit 40-45kg und Rollen dran auch noch gut zu Handeln.
    Sozusagen niedlich aber gefährlich :D
    Das Horn „kommt“ stehend ab ca. 2m Entfernung.

    Ich konnte mir den Frequenzgang nur mit dem Analyser von dem Behringer UC DSP 8024 angucken, aber einzeln kommt das Ding zwischen 45 und 50Hz und spielt bis über 400Hz.
    Da unter 45Hz nichts mehr kommt betreibe ich es mit einem 45Hz Lowcut, das schont auch die Speaker.
    Im Zweierpack kann ich sie vielleicht demnächst mal mit dem Analyser „angucken“ um so grob sagen zu können wie tief die wohl gehen. Hab aber im Moment leider keine Zeit dazu.

    Für Charts, Pop, Schlager aller Art, Rock, Trance sind die 2 Stück auf jedenfall wunderbar geeignet und man kriegt damit locker bis zu 200qm voller Leute ordentlich laut. „Ordentlich laut“ heißt für mich gut laut, aber nicht so dass nächsten Mittag noch die Ohren pingeln, bin nämlich kein Ahnhänger von kranken Dezibel-Orgien :evil: .

    Der Tiefgang reicht mir auch, bei tiefbassintensiveren Musikrichtungen sollten es da aber schon 2 pro Seite sein...

    Alles in allem:
    Nicht leicht zu bauen, aber es lohnt sich wirklich!
    :)

  • Arls Gitter

    • DJ Jerolm
    • 1. November 2004 um 19:14

    OK, ein kleiner Bericht für WoodcastleDJ und M4$T3R:

    Hab 2 von den Dingern, das zweite ist gerade erst fertig geworden, aber im Party-Einsatz hatte ich sie noch nicht. Das dauert alles bei mir etwas länger :oops: weil ich auf meinem Werdegang zum Dipl. Ing E-Tech eine ganze Menge zu tun hab...

    Hab das erste ausgiebig durchgetestet und kann da folgendes berichten:

    Handwerklich ist so eine Kiste nicht ganz einfach, das Innenleben ist ziemlich verwinkelt, aber auch als Nicht-Schreiner hab ich’s recht genau hingekriegt, jedenfalls passen alle Winkel und Maße. Eine Kreissäge mit der man auch Gehrungsschnitte machen kann ist aber Pflicht, zumindest sollte man Zugang zu so einen Gerät haben...

    Drin sind Emi Delta’s. Ja, gleich geht’s hier rund, aber dazu muss ich sagen dass ich nur Ahnung von Elektronik hab und nicht von LS-Berechnung usw. Daher auch noch mal ein dickes Dankeschön :) an Sound-Klinik, dass er so einen tollen Plan ins Netz gestellt damit auch Leute die von LS-Berechnung kaum Plan haben was gutes hinkriegen ohne „Ausschuss“ zu produzieren...

    Der Delta hat jedenfalls einige Stunden an 400W gelaufen, als ich die Kiste im Freien ausgiebig angehört habe. Anschließend hab ich eine kleine Kamera in den Hornschlund eingeführt und der LS ist komplett OK. Wenn er doch mal kaputt gehen sollte: OK, was dazu gelernt...

    Ich bin jedenfalls begeistert von den Dingern, der Klang ist gut und der Wirkungsgrad ist für meinen Geschmack ENORM und es geht EXTREM laut, und dabei ist es von den Abmessungen relativ klein und mit 40-45kg und Rollen dran auch noch gut zu Handeln.
    Sozusagen niedlich aber gefährlich :D
    Das Horn „kommt“ stehend ab ca. 2m Entfernung.

    Ich konnte mir den Frequenzgang nur mit dem Analyser von dem Behringer UC DSP 8024 angucken, aber einzeln kommt das Ding zwischen 45 und 50Hz und spielt bis über 400Hz.
    Da unter 45Hz nichts mehr kommt betreibe ich es mit einem 45Hz Lowcut, das schont auch die Speaker.
    Im Zweierpack kann ich sie vielleicht demnächst mal mit dem Analyser „angucken“ um so grob sagen zu können wie tief die wohl gehen. Hab aber im Moment leider keine Zeit dazu.

    Für Charts, Pop, Schlager aller Art, Rock, Trance sind die 2 Stück auf jedenfall wunderbar geeignet und man kriegt damit locker bis zu 200qm voller Leute ordentlich laut. „Ordentlich laut“ heißt für mich gut laut, aber nicht so dass nächsten Mittag noch die Ohren pingeln, bin nämlich kein Ahnhänger von kranken Dezibel-Orgien :evil: .

    Der Tiefgang reicht mir auch, bei tiefbassintensiveren Musikrichtungen sollten es da aber schon 2 pro Seite sein...

    Alles in allem:
    Nicht leicht zu bauen, aber es lohnt sich wirklich!
    :)

  • Arls Gitter

    • DJ Jerolm
    • 1. November 2004 um 10:34

    Hallo, hab auch noch eine Frage zum Gitter:

    Ich hab zwei "Sound-Klinik-kostenlos-Basshörner" und spiele mit dem Gedanken da eventuell auch noch ein Gitter mit Akustikschaumstoff vor zu machen...

    Wie ist das eigentlich: Je nach Art des Gitters (Maschenabstand, Breite der Stege usw) sind doch 5-20% der Fläche verdeckt wo der Schall abgestrahlt wird.
    Was hat das für Konsequenzen (max. Pegel, Belastung der Pappe usw...)??

  • Arls Gitter

    • DJ Jerolm
    • 1. November 2004 um 10:34

    Hallo, hab auch noch eine Frage zum Gitter:

    Ich hab zwei "Sound-Klinik-kostenlos-Basshörner" und spiele mit dem Gedanken da eventuell auch noch ein Gitter mit Akustikschaumstoff vor zu machen...

    Wie ist das eigentlich: Je nach Art des Gitters (Maschenabstand, Breite der Stege usw) sind doch 5-20% der Fläche verdeckt wo der Schall abgestrahlt wird.
    Was hat das für Konsequenzen (max. Pegel, Belastung der Pappe usw...)??

  • Einsteiger-Erfahrungsbericht

    • DJ Jerolm
    • 25. Oktober 2004 um 18:59

    Hab zwar bisher nur einmal Photos einer Hollywood Impact von innen gesehen und einen negativen Erfahrungsbericht gelesen wo ein Netzteilelko wegen überspannung geplatzt ist, aber...

    RESPEKT!:!:

    Ich finde es sehr mutig sowas mit auf ne Party zu nehmen... :D

  • Mircocontroller gesteuerter Kabeltester

    • DJ Jerolm
    • 25. Oktober 2004 um 18:45

    Hab euer Pflichtenheft auch mal gelesen und noch ein paar Vorschläge...

    Wie meine Vorredner auch halte ich es für sinnvoller alle Buchsen durchzutesten und dann anzuzeigen was für ein Kabel erkannt wurde anstatt dass man das erst im Menü rausfummeln muss... Dann kann man sich auch die ganzen LED’s sparen...

    Als Controller würde ich einen der viiielen 8051 Nachfahren empfehlen. Der Ur-8051 ist zwar mit 12Takten pro Maschinenzyklus recht langsam, würde aber für das reichen was ihr bis jetzt vorhabt. Es gibt aber auch welche die teilweise nur 1Takt (!) pro Zyklus brauchen und bis 50MHz gehen, falls ihr doch noch ein paar von den Special-Gimmicks wie Kabelbrucherkennung durch Wellen-Reflexion einbauen wollt...
    Außerdem ist das dann schön in C programmierbar (z.B. Keil C51)...
    Bitte tut euch kein Assembler an!

    So ein 8bit 8051-kompatibles Microcomputersystem lässt sich auch ganz leicht designen, also EEPROM/Flash, externes RAM (wahrscheinlich eher nicht erforderlich) und Peripherie usw... Ist halt obersimpel aufgebaut kann aber je nach CPU relativ leistungsstark sein.

    Auch die Cursor-Tasten würd ich weg lassen. Ist zwar aus Sicht des Entwicklers sinnvoll, aber später soll ja JEDER damit umgehen können und auch ich habe die Erfahrung gemacht das bereits simple Menüstrukturen für Otto-Normal-User gelegendlich unüberwindliche Hindernisse darstellen :cry: ...

    EDIT:
    Ach ja, eine RS232 für Softwareupdates wäre auch noch ganz praktisch

  • Mircocontroller gesteuerter Kabeltester

    • DJ Jerolm
    • 25. Oktober 2004 um 18:45

    Hab euer Pflichtenheft auch mal gelesen und noch ein paar Vorschläge...

    Wie meine Vorredner auch halte ich es für sinnvoller alle Buchsen durchzutesten und dann anzuzeigen was für ein Kabel erkannt wurde anstatt dass man das erst im Menü rausfummeln muss... Dann kann man sich auch die ganzen LED’s sparen...

    Als Controller würde ich einen der viiielen 8051 Nachfahren empfehlen. Der Ur-8051 ist zwar mit 12Takten pro Maschinenzyklus recht langsam, würde aber für das reichen was ihr bis jetzt vorhabt. Es gibt aber auch welche die teilweise nur 1Takt (!) pro Zyklus brauchen und bis 50MHz gehen, falls ihr doch noch ein paar von den Special-Gimmicks wie Kabelbrucherkennung durch Wellen-Reflexion einbauen wollt...
    Außerdem ist das dann schön in C programmierbar (z.B. Keil C51)...
    Bitte tut euch kein Assembler an!

    So ein 8bit 8051-kompatibles Microcomputersystem lässt sich auch ganz leicht designen, also EEPROM/Flash, externes RAM (wahrscheinlich eher nicht erforderlich) und Peripherie usw... Ist halt obersimpel aufgebaut kann aber je nach CPU relativ leistungsstark sein.

    Auch die Cursor-Tasten würd ich weg lassen. Ist zwar aus Sicht des Entwicklers sinnvoll, aber später soll ja JEDER damit umgehen können und auch ich habe die Erfahrung gemacht das bereits simple Menüstrukturen für Otto-Normal-User gelegendlich unüberwindliche Hindernisse darstellen :cry: ...

    EDIT:
    Ach ja, eine RS232 für Softwareupdates wäre auch noch ganz praktisch

  • Sub kaufen und aussschlachten :-)

    • DJ Jerolm
    • 23. Oktober 2004 um 10:52

    Moin,

    ich bin auf die ersten 3-Wege-Ravelands "reingefallen" als die just bei Conrad reingekommen sind. Hab schnell gemerkt dass das nicht wirklich was taugt und jetzt was besseres :roll: .

    Ich hab sie aber noch und benutze sie zum Testen meiner Eigenbau-Amps. (Also bei meinen umfangreichen Tests erstmal die Teile dran bevor was teures angeschlossen wird...)
    Wenn ich so ein Ding an 400Wrms (also nicht sooo viel Leistung) mit Dämpfungsfaktor >>2000 über 2m Strippe (den Bass also voll in der Gewalt des Amps) laufen lasse rechne ich jeden Augenblick damit, dass das Gehäuse in Stücke bricht :D kein Witz...

    Ich weiß zwar nicht wie die doppel-15"er gebaut sind, aber der Hit wird es nicht sein...

    Günstig und bestimmt gut: Low-Budget-Pa aus dem "Selbstbau"-Thread. Da gibt's ja auch ein doppel-15"er Bass...?

  • Leistungsangaben von Verstärkern?

    • DJ Jerolm
    • 21. Oktober 2004 um 17:23
    Zitat

    Die Leisungsberechnung ist mir schon klar, jedoch kann man ja nicht einfach sagen das die ausgegebene Leistung einfach das Produkt aus dem Gleichspannungsmaximalwertwert mal dem Spitzenstrom ist. Da das in der Praxis bei Sinussignalen (die nicht clippen sollen) ja nicht funktioniert
    So geben die Hersteller eigenlich immer einen nicht erreichbaren Wert an

    Gäh? :shock:

    Auch bei Sinussignalen gilt für die Leistung, die der Amp an einer ohmschen Last bringt für den Maximalwert:
    Peakleistung= Spannungsmaximalwert*Strommaximalwert
    Das ist natürlich ein Momentanwert („P(t)“), der immer im Scheitel der Sinusschwingung erreicht wird.
    Die RMS-Leistung oder auch „Sinusleistung“, die in der Last über die gesamte Periodendauer einer Sinusschwingung im Schnitt umgesetzt wird wird mit den Effektivwerten für U und I berechnet. Also beides durch Wurzel 2.
    P_RMS=(Umax/sqrt(2))*(Imax/sqrt(2))=(Umax*Imax)/2=P_Peak/2

    Wenn bei einem Amp also 2x800Wrms @4Ohm steht, dann kannst du davon ausgehen, dass dieser Amp mindestens 4-5sec lang ein Sinussignal mit 80V Amplitude (=56.59Vrms) in diese (rein ohmsche) Last schicken kann ohne zu clippen.

    Was ist denn daran nicht erreichbar :?:

    Vorsicht ist bei den Peak-Leistungen geboten. Manche Hersteller geben dort eine Art RMS-Wert für die maximale Peak-Ausgangsleistung bei Musik an, andere einen Momentanwert der dann doppelt so groß ist wie der RMS-Wert.

    „Watt PMPO“ und neuerdings auch „Watt RTL“ :D sind natürlich völliger Blödsinn.

    Zitat


    Aber ich werde wohl doch noch einen anderen Verstärker bauen der die + /- 62Volt ausnutzt.


    Gute idee... :idea:

    Zitat


    Denn alleine die Bauteile die ich für das Projekt gekauft habe waren so teuer das ich mir einen tamp darum kaufen könnte.


    Kopf hoch! :wink:
    Wenn man Ahnung davon hat und was vernünftiges Zustande bringt, was sagen wir mal die Leistung von irgendeinem Tamp bringt so ist dies etwa 2x so teuer wie der leistungsgleiche tAmp (Arbeit jetzt mal nicht mitgerechnet), dafür aber viel besser.
    Denn dem Bastler sitzen keine BWL-Marketingstrategen im Nacken, die die Elkos durch billige Sondermüllverklappungen ersetzten und 2,3 oder 4 Transistorpärchen streichen und aus der stufenlosen nachführung der Railspannung mit 3-4Transis eine billigere Umschaltung mit nem Mosfet machen... Ein Bastler neigt eher zur Überdimensionierung :D

    Zudem arbeitet ein „professioneller“ Bastler viel sauberer als irgendwelche Typen am Fließband.

    In „Selbstbau-Technik“ gab es schon öfter ein paar Leute die solche Pläne gesucht haben und auch nach Grundlagen gefragt haben... Must mal in den Tiefen dieses Brettes suchen, da waren ein paar interressante Threads...

  • Leistungsangaben von Verstärkern?

    • DJ Jerolm
    • 21. Oktober 2004 um 17:23
    Zitat

    Die Leisungsberechnung ist mir schon klar, jedoch kann man ja nicht einfach sagen das die ausgegebene Leistung einfach das Produkt aus dem Gleichspannungsmaximalwertwert mal dem Spitzenstrom ist. Da das in der Praxis bei Sinussignalen (die nicht clippen sollen) ja nicht funktioniert
    So geben die Hersteller eigenlich immer einen nicht erreichbaren Wert an

    Gäh? :shock:

    Auch bei Sinussignalen gilt für die Leistung, die der Amp an einer ohmschen Last bringt für den Maximalwert:
    Peakleistung= Spannungsmaximalwert*Strommaximalwert
    Das ist natürlich ein Momentanwert („P(t)“), der immer im Scheitel der Sinusschwingung erreicht wird.
    Die RMS-Leistung oder auch „Sinusleistung“, die in der Last über die gesamte Periodendauer einer Sinusschwingung im Schnitt umgesetzt wird wird mit den Effektivwerten für U und I berechnet. Also beides durch Wurzel 2.
    P_RMS=(Umax/sqrt(2))*(Imax/sqrt(2))=(Umax*Imax)/2=P_Peak/2

    Wenn bei einem Amp also 2x800Wrms @4Ohm steht, dann kannst du davon ausgehen, dass dieser Amp mindestens 4-5sec lang ein Sinussignal mit 80V Amplitude (=56.59Vrms) in diese (rein ohmsche) Last schicken kann ohne zu clippen.

    Was ist denn daran nicht erreichbar :?:

    Vorsicht ist bei den Peak-Leistungen geboten. Manche Hersteller geben dort eine Art RMS-Wert für die maximale Peak-Ausgangsleistung bei Musik an, andere einen Momentanwert der dann doppelt so groß ist wie der RMS-Wert.

    „Watt PMPO“ und neuerdings auch „Watt RTL“ :D sind natürlich völliger Blödsinn.

    Zitat


    Aber ich werde wohl doch noch einen anderen Verstärker bauen der die + /- 62Volt ausnutzt.


    Gute idee... :idea:

    Zitat


    Denn alleine die Bauteile die ich für das Projekt gekauft habe waren so teuer das ich mir einen tamp darum kaufen könnte.


    Kopf hoch! :wink:
    Wenn man Ahnung davon hat und was vernünftiges Zustande bringt, was sagen wir mal die Leistung von irgendeinem Tamp bringt so ist dies etwa 2x so teuer wie der leistungsgleiche tAmp (Arbeit jetzt mal nicht mitgerechnet), dafür aber viel besser.
    Denn dem Bastler sitzen keine BWL-Marketingstrategen im Nacken, die die Elkos durch billige Sondermüllverklappungen ersetzten und 2,3 oder 4 Transistorpärchen streichen und aus der stufenlosen nachführung der Railspannung mit 3-4Transis eine billigere Umschaltung mit nem Mosfet machen... Ein Bastler neigt eher zur Überdimensionierung :D

    Zudem arbeitet ein „professioneller“ Bastler viel sauberer als irgendwelche Typen am Fließband.

    In „Selbstbau-Technik“ gab es schon öfter ein paar Leute die solche Pläne gesucht haben und auch nach Grundlagen gefragt haben... Must mal in den Tiefen dieses Brettes suchen, da waren ein paar interressante Threads...

  • Mircocontroller gesteuerter Kabeltester

    • DJ Jerolm
    • 21. Oktober 2004 um 14:53

    Es sollte auch die Möglichkeit geben, die Messung eine beliebig lange Zeit dauern zu lassen, also nicht reinstecken und OK/Kaputt-Ergebnis.
    Dann kann man bei langen Kabeln Meter für Meter ein bisschen dran biegen und wackeln und auch an den Steckern ausgiebig wackeln. Jede kurze Unterbrechnung sollte dann gespeichert werden, so entgeht kein Wackelkontakt/Kurschluss etc.

  • Mircocontroller gesteuerter Kabeltester

    • DJ Jerolm
    • 21. Oktober 2004 um 14:53

    Es sollte auch die Möglichkeit geben, die Messung eine beliebig lange Zeit dauern zu lassen, also nicht reinstecken und OK/Kaputt-Ergebnis.
    Dann kann man bei langen Kabeln Meter für Meter ein bisschen dran biegen und wackeln und auch an den Steckern ausgiebig wackeln. Jede kurze Unterbrechnung sollte dann gespeichert werden, so entgeht kein Wackelkontakt/Kurschluss etc.

  • Leistungsangaben von Verstärkern?

    • DJ Jerolm
    • 20. Oktober 2004 um 16:24

    Zu Leistungsangeben:

    „Was heißt überhaupt RMS?“
    RMS heißt Root-Means-Square, und heißt soviel wie quadratischer Mittelwert.
    Am Beispiel einer Sinus-Spannung:
    Wenn du eine Wechselspannung mit 10V Amplitude (also Spitzenwert) hast, dann sind das 10Vs, bzw. 20Vss, bzw. 10V/sqrt(2)=7,07Vrms

    Der RMS-Wert ist nun derjenige Spannungswert den eine Gleichspannung haben müsste um in einer ohmschen Last die gleiche Leistung zu verbraten wie die Wechselspannung mit 10V Amplitude.
    Die RMS-Leistung ist nun diejenige Leistung, die der Amp „effektiv“ im Schnitt in die Last schickt.

    Bei deinem Amp:
    Spitzenwert der Ausgangsspannung bei Belastung mit einem Sinus und 4Ohm Last: 25Vs

    Effektivwert der Ausgangsspannung: Uout=25V/sqrt(2)=17,68V rms
    Effektivwert des Ausgangsstromes: Iout=17,78V rms/4Ohm=4,42A rms
    Effektivleistung, die der Amp bringt: Peff=Uout*Iout=78,15W rms

    Spitzenwert der Ausgangsspannung: Uout=25V
    Spitzenwert des Ausgangsstromes: Iout=25V/4Ohm=6,25A
    Spitzenleistung des Amps: Pmax=25V*6,25A=156,25W

    Man erkennt: Pmax= 2*Peff

    Bei Musikbetrieb (Stichwort Crestfaktor) liegt die Sitzenleistung jedoch noch höher, da das Netzteil eine höhere Spannung liefert. Hängt aber hauptsächlich davon ab, ob das NT hart oder weich ist...

    OT:
    Wieso baust du so einen Amp gleich 6 mal?
    Nur so am Rande: Mit einem Design mit Differenzverstärker und Spannungsverstärker mit Stromspiegel usw. gibt’s deutlich besseres Ergebnis...
    Guck mal http://www.aussieamplifiers.com

  • Leistungsangaben von Verstärkern?

    • DJ Jerolm
    • 20. Oktober 2004 um 16:24

    Zu Leistungsangeben:

    „Was heißt überhaupt RMS?“
    RMS heißt Root-Means-Square, und heißt soviel wie quadratischer Mittelwert.
    Am Beispiel einer Sinus-Spannung:
    Wenn du eine Wechselspannung mit 10V Amplitude (also Spitzenwert) hast, dann sind das 10Vs, bzw. 20Vss, bzw. 10V/sqrt(2)=7,07Vrms

    Der RMS-Wert ist nun derjenige Spannungswert den eine Gleichspannung haben müsste um in einer ohmschen Last die gleiche Leistung zu verbraten wie die Wechselspannung mit 10V Amplitude.
    Die RMS-Leistung ist nun diejenige Leistung, die der Amp „effektiv“ im Schnitt in die Last schickt.

    Bei deinem Amp:
    Spitzenwert der Ausgangsspannung bei Belastung mit einem Sinus und 4Ohm Last: 25Vs

    Effektivwert der Ausgangsspannung: Uout=25V/sqrt(2)=17,68V rms
    Effektivwert des Ausgangsstromes: Iout=17,78V rms/4Ohm=4,42A rms
    Effektivleistung, die der Amp bringt: Peff=Uout*Iout=78,15W rms

    Spitzenwert der Ausgangsspannung: Uout=25V
    Spitzenwert des Ausgangsstromes: Iout=25V/4Ohm=6,25A
    Spitzenleistung des Amps: Pmax=25V*6,25A=156,25W

    Man erkennt: Pmax= 2*Peff

    Bei Musikbetrieb (Stichwort Crestfaktor) liegt die Sitzenleistung jedoch noch höher, da das Netzteil eine höhere Spannung liefert. Hängt aber hauptsächlich davon ab, ob das NT hart oder weich ist...

    OT:
    Wieso baust du so einen Amp gleich 6 mal?
    Nur so am Rande: Mit einem Design mit Differenzverstärker und Spannungsverstärker mit Stromspiegel usw. gibt’s deutlich besseres Ergebnis...
    Guck mal http://www.aussieamplifiers.com

  • projekt: pa-endstufe goes Hi-Fi... ++teil3++

    • DJ Jerolm
    • 14. Oktober 2004 um 10:23
    Zitat


    netzfilter wird auf jeden fall eingebaut, ob´s unbedingt so teuer sein muss, mal schauen...


    Ein guter Anfang, würd ich auch zuerst machen, da am wenigsten Aufwand

    Zitat


    im moment stelle ich mich gerade mental darauf ein, auch einfach pauschal alle elkos (ca. 30, geht also noch) zu tauschen, um hinterher nicht ständig zu spekulieren, ob an denen was falsch sein könnte.


    Das brauchst du nicht, der Frequenzgang sieht doch gut aus! Du solltest höchstens noch mal bei voller Leistung den Frequenzgang messen, aber mit Oszi, kein Multimeter.

    Zitat


    weiterhin hatte ich daran gedacht, zumindest c103,c203 und c301,c303 (alle auf der inputstage, 4u7 koppelkondensatoren hinter den op-amps im signalweg) gegen folie zu tauschen. macht das auch noch bei anderen sinn?


    Der Unterschied wird nicht hörbar sein, und messbar wahrscheinlich auch nicht. Zudem sind so große Folien-C’s von den Abmessungen viel größer als ihre Elektrolyt-Kollegen => Probleme das einzulöten, Strippen dran und rumbaumeln lassen taugt nix...

    Zitat


    * die kleinsignalversorgung wäre der letzte schritt - hier kam von dj jerolm der tip mit der kombination serielles R und dann paralleles C. wenn ich das richtig verstanden habe, wird aber doch in meiner schaltung so etwas schon gemacht, oder? seht euch im inputstage-bild auf der unten-links-platine r308 und r309 an, und auf der oberen r190 und r191 - ist es nicht genau das, wovon wir sprechen? wo könnte man sinnvoll was für Cs noch ergänzen? direkt am trafo, und die schaltungen selber unangetastet lassen, oder am trafo nix und direkt lokal auf den platinen?


    r308 und r309 ermöglichen es aus irgendeiner großen Spannung aus dem Netzteil +/- 18V mit Hilfe der beiden Z-Dioden zu machen. Parallel zu den beiden Z-Dioden wäre eine gute Stelle um je ein Folien-C und Keramik-C zu platzieren.

    Auf der gleichen Schaltplanseite solltest du mal in der Nähe der Messpunkte M8 und M9 gucken, da kann man auch noch was machen...

    So eine R-C Kombination wie ich sie vorgeschalgen habe ist ein Tiefpass. DC und ganz niedrige NF gehen durch und ab der Grenzfrequenz
    f=1/(2*Pi*R*C) (bei diesem f 3dB Abfall) geht es mit 20dB/Dekade bzw. 6dB/Oktave abwärts. HF wird stark bedämpft...

    Zitat


    nebenbei bemerkt, wo kaufe ich am besten eine bunte mischung von möglichst hochqualitativen kondensatoren? bei conrad anscheinend nicht, die kuckten schon so fragend, als ich mit x und y ankam...


    Im Profi-Conrad-Katalog gibt’s bestimmt so was, in eine Filiale würd ich persönlich da nicht gehen...

  • projekt: pa-endstufe goes Hi-Fi... ++teil3++

    • DJ Jerolm
    • 14. Oktober 2004 um 10:23
    Zitat


    netzfilter wird auf jeden fall eingebaut, ob´s unbedingt so teuer sein muss, mal schauen...


    Ein guter Anfang, würd ich auch zuerst machen, da am wenigsten Aufwand

    Zitat


    im moment stelle ich mich gerade mental darauf ein, auch einfach pauschal alle elkos (ca. 30, geht also noch) zu tauschen, um hinterher nicht ständig zu spekulieren, ob an denen was falsch sein könnte.


    Das brauchst du nicht, der Frequenzgang sieht doch gut aus! Du solltest höchstens noch mal bei voller Leistung den Frequenzgang messen, aber mit Oszi, kein Multimeter.

    Zitat


    weiterhin hatte ich daran gedacht, zumindest c103,c203 und c301,c303 (alle auf der inputstage, 4u7 koppelkondensatoren hinter den op-amps im signalweg) gegen folie zu tauschen. macht das auch noch bei anderen sinn?


    Der Unterschied wird nicht hörbar sein, und messbar wahrscheinlich auch nicht. Zudem sind so große Folien-C’s von den Abmessungen viel größer als ihre Elektrolyt-Kollegen => Probleme das einzulöten, Strippen dran und rumbaumeln lassen taugt nix...

    Zitat


    * die kleinsignalversorgung wäre der letzte schritt - hier kam von dj jerolm der tip mit der kombination serielles R und dann paralleles C. wenn ich das richtig verstanden habe, wird aber doch in meiner schaltung so etwas schon gemacht, oder? seht euch im inputstage-bild auf der unten-links-platine r308 und r309 an, und auf der oberen r190 und r191 - ist es nicht genau das, wovon wir sprechen? wo könnte man sinnvoll was für Cs noch ergänzen? direkt am trafo, und die schaltungen selber unangetastet lassen, oder am trafo nix und direkt lokal auf den platinen?


    r308 und r309 ermöglichen es aus irgendeiner großen Spannung aus dem Netzteil +/- 18V mit Hilfe der beiden Z-Dioden zu machen. Parallel zu den beiden Z-Dioden wäre eine gute Stelle um je ein Folien-C und Keramik-C zu platzieren.

    Auf der gleichen Schaltplanseite solltest du mal in der Nähe der Messpunkte M8 und M9 gucken, da kann man auch noch was machen...

    So eine R-C Kombination wie ich sie vorgeschalgen habe ist ein Tiefpass. DC und ganz niedrige NF gehen durch und ab der Grenzfrequenz
    f=1/(2*Pi*R*C) (bei diesem f 3dB Abfall) geht es mit 20dB/Dekade bzw. 6dB/Oktave abwärts. HF wird stark bedämpft...

    Zitat


    nebenbei bemerkt, wo kaufe ich am besten eine bunte mischung von möglichst hochqualitativen kondensatoren? bei conrad anscheinend nicht, die kuckten schon so fragend, als ich mit x und y ankam...


    Im Profi-Conrad-Katalog gibt’s bestimmt so was, in eine Filiale würd ich persönlich da nicht gehen...

  • projekt: pa-endstufe goes Hi-Fi... ++teil3++

    • DJ Jerolm
    • 12. Oktober 2004 um 15:33
    Zitat


    hast du da eventuell pläne deiner filterschaltungen auf dem rechner,die du mir zum verstehen mal mailen könntest?? wäre ziemlich gut

    "Filter" ist vielleicht das falsche Wort. Ich lasse nur alle Spannungen, die störempfindliche, aber wenig Strom fressende Teile versorgen über einen kleinen Widerstand laufen. Und hinter dem Widerstand dann Folien und Keramik C's. Dann bringen die nämlich richtig was. Die C's stellen für den HF-Müll sozusagen (fast) einen kurzschluss nach Masse da. Und der Widerstand sorgt dafür, dass die HF-Störungen abgeschwächt werden und so vom C noch viiiel besser platt gemacht werden können... Ohne Widerstand wäre der HF-Müll direkt aus dem Netzteil sehr energiereich, so dass die C's nicht mehr wirklich was bringen.

    Deinen Leistungsteil kannst du natürlich nicht über R's und C's anschließen :wink:
    Aber den ganzen Kleinsignalkram halt und falls das Layout der Amp-Platinen es zuläßt den Stromspiegel und Differenzverstärker.

    Und natürlich keine Garantie, dass es was bringt :!:
    Ich beachte die Punkte die ich oben genannt habe aber immer und habe keine Probs mit Knacksen usw., jedenfalls ist mir bisher noch nie was aufgefallen.

  • projekt: pa-endstufe goes Hi-Fi... ++teil3++

    • DJ Jerolm
    • 12. Oktober 2004 um 15:33
    Zitat


    hast du da eventuell pläne deiner filterschaltungen auf dem rechner,die du mir zum verstehen mal mailen könntest?? wäre ziemlich gut

    "Filter" ist vielleicht das falsche Wort. Ich lasse nur alle Spannungen, die störempfindliche, aber wenig Strom fressende Teile versorgen über einen kleinen Widerstand laufen. Und hinter dem Widerstand dann Folien und Keramik C's. Dann bringen die nämlich richtig was. Die C's stellen für den HF-Müll sozusagen (fast) einen kurzschluss nach Masse da. Und der Widerstand sorgt dafür, dass die HF-Störungen abgeschwächt werden und so vom C noch viiiel besser platt gemacht werden können... Ohne Widerstand wäre der HF-Müll direkt aus dem Netzteil sehr energiereich, so dass die C's nicht mehr wirklich was bringen.

    Deinen Leistungsteil kannst du natürlich nicht über R's und C's anschließen :wink:
    Aber den ganzen Kleinsignalkram halt und falls das Layout der Amp-Platinen es zuläßt den Stromspiegel und Differenzverstärker.

    Und natürlich keine Garantie, dass es was bringt :!:
    Ich beachte die Punkte die ich oben genannt habe aber immer und habe keine Probs mit Knacksen usw., jedenfalls ist mir bisher noch nie was aufgefallen.

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