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  1. PA-Forum
  2. DJ Jerolm

Beiträge von DJ Jerolm

  • Schaltnetzeil für PA-Endstufe Tipps

    • DJ Jerolm
    • 18. April 2004 um 19:36

    Hallo,
    habe den Prototypen meines Schaltnetzteils fertig. Es ist ein Gegentaktwandler mit ETD59 N67 Kern. Es arbeitet mit 80kHz und ungeregelt mit knapp 95% Tastverhältnis. Habe es bisher nur an 35V Zwischenkreisspannung ausprobiert, denn es gibt ein Problem: :|
    Wenn der eine Mosfet ausschaltet und der andere einschaltet schnellt die Spannung am Drain des ausgeschalteten Mosfets auf die doppelte Zwischenkreisspannung. Das ist ja klar und auch kein Problem, meine Mosfets vertragen 900V. Nur leider gibt es da noch eine Sinus-Schwingung mit ca. 800kHz, die etwa 100V Amplitude hat und exponentiell nach 3us abgeklungen ist. Durch probieren habe ich herausgefunden, dass ich mit einem 22nF Folienkondensator und einem 6,8Ohm—5W-Zement Widerstand welche ich parallel zu den Primärwicklungen lege das am besten bekämpfen kann. Die Amplitude der Schwingung sinkt auf unter 25V und die Frequenz sinkt auf unter 250kHz. Das ist OK. Nur leider wird eine (inakzeptable :shock: ) Menge Energie in den Widerständen verbraten, bei 35V Zwischenkreisspannung werden die schon ziemlich warm. An 230V hab ich’s noch nicht getestet, dass kommt erst, wenn bei 35V am Labornetzteil alles geht. Die Amplitude der Schwingung wächst nämlich mit der Zwischenkreisspannung und an 230V würde es meine Mosfets killen.
    Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten dass zu bekämpfen? Der Leistungsteil sieht dem pdf sehr ähnlich, dass hier mal der „stami“ am Anfang gepostet hat:
    http://gb97816.bei.t-online.de/download/projekt_snt.pdf
    Ich habe da die gleiche Schaltung aus 2 Dioden, Kondensator und einem dicken Widerstand um solche Überspannungen in den Zwischenkreis zurückzuführen. Einfach mal pdf angucken. Wirkt diese Schaltung erst bei größeren Spannungen?

    Könnte es eventuell auch daran liegen, dass die Trafokerne etwa einen halben mm versetzt aufeinander sitzen? Verursacht das eine große Streuinduktivität oder ist das nicht so schlimm? Habe den Trafo nämlich erst mal provisorisch gewickelt.
    Danke für alle Tips!

  • Schaltnetzeil für PA-Endstufe Tipps

    • DJ Jerolm
    • 18. April 2004 um 19:36

    Hallo,
    habe den Prototypen meines Schaltnetzteils fertig. Es ist ein Gegentaktwandler mit ETD59 N67 Kern. Es arbeitet mit 80kHz und ungeregelt mit knapp 95% Tastverhältnis. Habe es bisher nur an 35V Zwischenkreisspannung ausprobiert, denn es gibt ein Problem: :|
    Wenn der eine Mosfet ausschaltet und der andere einschaltet schnellt die Spannung am Drain des ausgeschalteten Mosfets auf die doppelte Zwischenkreisspannung. Das ist ja klar und auch kein Problem, meine Mosfets vertragen 900V. Nur leider gibt es da noch eine Sinus-Schwingung mit ca. 800kHz, die etwa 100V Amplitude hat und exponentiell nach 3us abgeklungen ist. Durch probieren habe ich herausgefunden, dass ich mit einem 22nF Folienkondensator und einem 6,8Ohm—5W-Zement Widerstand welche ich parallel zu den Primärwicklungen lege das am besten bekämpfen kann. Die Amplitude der Schwingung sinkt auf unter 25V und die Frequenz sinkt auf unter 250kHz. Das ist OK. Nur leider wird eine (inakzeptable :shock: ) Menge Energie in den Widerständen verbraten, bei 35V Zwischenkreisspannung werden die schon ziemlich warm. An 230V hab ich’s noch nicht getestet, dass kommt erst, wenn bei 35V am Labornetzteil alles geht. Die Amplitude der Schwingung wächst nämlich mit der Zwischenkreisspannung und an 230V würde es meine Mosfets killen.
    Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten dass zu bekämpfen? Der Leistungsteil sieht dem pdf sehr ähnlich, dass hier mal der „stami“ am Anfang gepostet hat:
    http://gb97816.bei.t-online.de/download/projekt_snt.pdf
    Ich habe da die gleiche Schaltung aus 2 Dioden, Kondensator und einem dicken Widerstand um solche Überspannungen in den Zwischenkreis zurückzuführen. Einfach mal pdf angucken. Wirkt diese Schaltung erst bei größeren Spannungen?

    Könnte es eventuell auch daran liegen, dass die Trafokerne etwa einen halben mm versetzt aufeinander sitzen? Verursacht das eine große Streuinduktivität oder ist das nicht so schlimm? Habe den Trafo nämlich erst mal provisorisch gewickelt.
    Danke für alle Tips!

  • Solid-State-Relais

    • DJ Jerolm
    • 17. April 2004 um 12:26

    ...und der Steuereingang hat einen weiten Spannungsbereich, so 3-30V meistens. Und er braucht nur geringe Steuerströme, man kann die oft direkt mit Signalen aus einer Digitalschaltung ansteuern, bei Relays braucht man da ein extra Treiber-IC oder wenigstens ein Transistor.

  • Solid-State-Relais

    • DJ Jerolm
    • 17. April 2004 um 12:26

    ...und der Steuereingang hat einen weiten Spannungsbereich, so 3-30V meistens. Und er braucht nur geringe Steuerströme, man kann die oft direkt mit Signalen aus einer Digitalschaltung ansteuern, bei Relays braucht man da ein extra Treiber-IC oder wenigstens ein Transistor.

  • Frage zu GEMA Bestimmungen

    • DJ Jerolm
    • 13. April 2004 um 18:10
    Zitat von "newbie"

    Das Zusammenstellen eigener CDs ist nur zulässig wenn es ohne das Umgehen eines Kopierschutzes oder auf analogem Wege passiert

    Das das Anfertigen von Kopien unter umgehen eines Kopierschutzes illegal ist habe ich auch schon gehört. Analogkopien? Keine Ahnung.

    Aber wenn man Arbeitskopien von seinen guten Original-CD's (ohne Kopierschutz) macht, weil man die teuren Originale nicht "verschleissen" will, wo ist das Problem?

    Wenn die GEMA gezahlt wurde ist doch auch alles in Ordnung oder?

    Schließlich kann man sich doch auch auf den neuen legalen Downloadseiten gegen Bezahlung Lieder "kaufen", also als mp3 downloaden, und die kommen auch auf nen Rohling. Das kann man dann doch gar nicht mehr unterscheiden wo das ursprünglich herkommt.

    Ich hab auch noch nie erlebt, das irgendwer kontrollieren gekommen ist, glaube auch nicht, das überhaupt wer kommt wenn alles ordnungsgemäß angemeldet und bezahlt ist.

    Aber wie das mit den neuen legalen Downloadseiten und GEMA ist würde mich mal interressieren... Hab zwar eh nur normal ISDN und nutze dieses Downloadkram nicht, aber es interressiert mich.

    Ich kaufe meine CD's im Laden, denn der Künstler verdient sein Geld wenn die Musik gut ist. DSDS, Starsearch und wie dieser ganze Müll :evil: alles heißt hat aber dazu geführt, das ich nicht mehr alles kaufe. Ich kaufe nur noch das, was sich nach 1 Jahr als wirklich gut herauskristallisiert. Damit bin ich musikmäßig nicht ganz aktuell (was meine Zielgruppe aber eher weniger stört... :) ). Ich finds nur Schade...

  • Feuchtbiotop

    • DJ Jerolm
    • 13. April 2004 um 12:27

    Naja, umbringen wirds schon niemanden, der Saft fließt ja nicht durch die Brust... Aber ich hab mal gesehen wie jemand aus versehen an den Elektrozaum einer Kuhweide gepullert hat... Aua... :mrgreen:

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 8. April 2004 um 10:12
    Zitat

    Trotzdem werde ich mal die Dinger über unseren Curve Tracer jagen das wird lustig

    Da bin ich sehr gespannt drauf. :) Wie gesagt, die 2SC3856 und die 2SA1492 sind da 2 ganz heiße Kandidaten :mrgreen: . Du solltest aber mehrere testen auch wenn’s ein bisschen Geld kostet :| , die sehen innen nämlich nicht alle gleich aus. Trotzdem war bei mir bei allen bei 120V und manchmal sogar 80V spätestens Schluss. Und ein bisschen Belastung ist auch ganz wichtig, dann gehen sie sogar noch eher kaputt...

    Falls du das Ergebnis hier nicht reinposten willst schickste’s mir per pn? Das interressiert mich wirklich sehr...

    Zu deinen Z-Dioden:
    Die Hitze wird bei den Dingern über die dicken Anschlussdrähte an die Leiterbahnen auf der Platine abgegeben, die dann natürlich etwas großflächiger ausfallen sollten. Über das Gehäuse wird da eher weniger Wärme abgegeben, daher ist der Durchmesser eher egal. Natürlich kann man durch Verbesserungen eventuell auch den Siliziumkern von den Dingern kleiner machen, aber die werden danach immer noch mindestens das abkönnen, was in den Datenblättern steht. (Wenn sie denn echt sind :mrgreen: )

    MFG
    Daniel

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 8. April 2004 um 10:12
    Zitat

    Trotzdem werde ich mal die Dinger über unseren Curve Tracer jagen das wird lustig

    Da bin ich sehr gespannt drauf. :) Wie gesagt, die 2SC3856 und die 2SA1492 sind da 2 ganz heiße Kandidaten :mrgreen: . Du solltest aber mehrere testen auch wenn’s ein bisschen Geld kostet :| , die sehen innen nämlich nicht alle gleich aus. Trotzdem war bei mir bei allen bei 120V und manchmal sogar 80V spätestens Schluss. Und ein bisschen Belastung ist auch ganz wichtig, dann gehen sie sogar noch eher kaputt...

    Falls du das Ergebnis hier nicht reinposten willst schickste’s mir per pn? Das interressiert mich wirklich sehr...

    Zu deinen Z-Dioden:
    Die Hitze wird bei den Dingern über die dicken Anschlussdrähte an die Leiterbahnen auf der Platine abgegeben, die dann natürlich etwas großflächiger ausfallen sollten. Über das Gehäuse wird da eher weniger Wärme abgegeben, daher ist der Durchmesser eher egal. Natürlich kann man durch Verbesserungen eventuell auch den Siliziumkern von den Dingern kleiner machen, aber die werden danach immer noch mindestens das abkönnen, was in den Datenblättern steht. (Wenn sie denn echt sind :mrgreen: )

    MFG
    Daniel

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 6. April 2004 um 18:52

    Hallo solaris09, dass die Reichelt Transistoren nicht echt sind habe ich vor einiger Zeit festgestellt. Ich hatte schon seit 2 Jahren den Verdacht, dass die irgendwie nicht echt sind, aber ich fand das immer so ungeheuerlich, dass ich es mir einfach nicht vorstellen konnte. In der Musikindustrie sind z.B. richtig professionelle Fälschungen von CD’s die auch wirklich mit der Absicht Gewinn zu erzielen massenhaft verkauft werden eine mehr oder weniger schwere Straftat die verfolgt wird. Das Fälschen von Halbleitern (die dann noch nicht einmal richtig funktionieren :evil: ) ist für mich im Prinzip das gleiche. Und das eine Firma sowas einfach so verkauft als wär es die normalste Sache der Welt ohne bisher juristisch belangt worden zu sein (Reichelt gibt’s ja schon länger :mrgreen: ) konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen. Bis hier im PA-Forum irgendwann mal mein Verdacht durch TBF, Wellenfront & Co bestätigt wurde. :|

    Ich habe früher mit dicken Sankens „2SC3856“ und „2SA1492“ gebastelt. Auf den meisten stand Sanken drauf, aber sie vertrugen trotzdem alle nicht mal ansatzweise dass, was im Datenblatt stand. Als mein Verdacht hier bestätigt wurde hab ich die mal alle aufgemacht: Bei allen war das DIE 2,5x2,5mm, krum und schief draufgeklebt und von Transistor zu Transistor mal mit weißem Silikon und mal mit igrendwas das aussah wie Uhu-Kinderbastelkleber reingeklebt. Bei einem war das DIE sogar 4x4mm, taugte aber trotzdem nix.

    Heute kaufe ich bei Reichelt nur noch Widerstände, Schraubklemmen und kleine Kondensatoren also nur halt nur Sachen bei denen sich Faken nicht lohnt oder wo man selbst beim Faken nichts verkehrt machen kann...
    Alles andere an Halbleitermaterial und größere Elkos (ab 2Euro Reicheltpreis) kaufe ich bei Farnell und bin zufrieden.

    Das Zeug von Reichelt funktioniert ja auch einigermaßen, solange man damit auf einem gewissen „Bastlerniveau bleibt“. Aber sobald man z.B. einen Amp baut der mit mehr als 2x40V arbeitet kann es ganz schnell passieren, dass es knallt obwohl wirklich alles richtig „zusammengelötet“ wurde und die Grenzdaten aus den Datenblättern eingehalten wurden.

    Es muss ja nicht alles dort schlecht sein, ich hab mal einen Reichelt IRFP9240 aufgemacht, der hatte einen riesen DIE und sogar einen Heatspreader aus Kupfer drin. Die entsprechenden Endstufen laufen bei mir sogar immer noch, und das sogar ziemlich gut. Dennoch werden sie bald von neuen meinen Amps aus Farnell-Teilen abgelöst. Das ist dann doch etwas sicherer und wiegt wegen dem neuen Schaltnetzteil sogar nur noch die Hälfte...

    Wie gesagt, einen gefakten Elko habe ich noch nicht persönlich gesehen, aber das diverse Transistoren einfach nichtmal ansatzweise das vertragen was in den Datenblättern steht habe ich selbst erlebt. Wieviel Prozent des Reicheltsortiements nun Fakes sind weiß ich nicht, aber ich kann dir einige Typen aufzählen die nicht ganz echt sind. (Das sind ca. 75% der Transistortypen die ich jemals da gekauft habe)

    Zitat


    schätze bei der größe passen locker 4 Transistoren drauf hatt den vorteil man(n) könnte eine ziemlich kompakte Endstufe bauen

    4 DIES auf eine 1cm² Stahlplatte?
    Saft dran... Last dran... Signal drauf... 3.. 2.. 1.. Boom! :mrgreen:

    MFG
    Daniel Jerolm

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 6. April 2004 um 18:52

    Hallo solaris09, dass die Reichelt Transistoren nicht echt sind habe ich vor einiger Zeit festgestellt. Ich hatte schon seit 2 Jahren den Verdacht, dass die irgendwie nicht echt sind, aber ich fand das immer so ungeheuerlich, dass ich es mir einfach nicht vorstellen konnte. In der Musikindustrie sind z.B. richtig professionelle Fälschungen von CD’s die auch wirklich mit der Absicht Gewinn zu erzielen massenhaft verkauft werden eine mehr oder weniger schwere Straftat die verfolgt wird. Das Fälschen von Halbleitern (die dann noch nicht einmal richtig funktionieren :evil: ) ist für mich im Prinzip das gleiche. Und das eine Firma sowas einfach so verkauft als wär es die normalste Sache der Welt ohne bisher juristisch belangt worden zu sein (Reichelt gibt’s ja schon länger :mrgreen: ) konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen. Bis hier im PA-Forum irgendwann mal mein Verdacht durch TBF, Wellenfront & Co bestätigt wurde. :|

    Ich habe früher mit dicken Sankens „2SC3856“ und „2SA1492“ gebastelt. Auf den meisten stand Sanken drauf, aber sie vertrugen trotzdem alle nicht mal ansatzweise dass, was im Datenblatt stand. Als mein Verdacht hier bestätigt wurde hab ich die mal alle aufgemacht: Bei allen war das DIE 2,5x2,5mm, krum und schief draufgeklebt und von Transistor zu Transistor mal mit weißem Silikon und mal mit igrendwas das aussah wie Uhu-Kinderbastelkleber reingeklebt. Bei einem war das DIE sogar 4x4mm, taugte aber trotzdem nix.

    Heute kaufe ich bei Reichelt nur noch Widerstände, Schraubklemmen und kleine Kondensatoren also nur halt nur Sachen bei denen sich Faken nicht lohnt oder wo man selbst beim Faken nichts verkehrt machen kann...
    Alles andere an Halbleitermaterial und größere Elkos (ab 2Euro Reicheltpreis) kaufe ich bei Farnell und bin zufrieden.

    Das Zeug von Reichelt funktioniert ja auch einigermaßen, solange man damit auf einem gewissen „Bastlerniveau bleibt“. Aber sobald man z.B. einen Amp baut der mit mehr als 2x40V arbeitet kann es ganz schnell passieren, dass es knallt obwohl wirklich alles richtig „zusammengelötet“ wurde und die Grenzdaten aus den Datenblättern eingehalten wurden.

    Es muss ja nicht alles dort schlecht sein, ich hab mal einen Reichelt IRFP9240 aufgemacht, der hatte einen riesen DIE und sogar einen Heatspreader aus Kupfer drin. Die entsprechenden Endstufen laufen bei mir sogar immer noch, und das sogar ziemlich gut. Dennoch werden sie bald von neuen meinen Amps aus Farnell-Teilen abgelöst. Das ist dann doch etwas sicherer und wiegt wegen dem neuen Schaltnetzteil sogar nur noch die Hälfte...

    Wie gesagt, einen gefakten Elko habe ich noch nicht persönlich gesehen, aber das diverse Transistoren einfach nichtmal ansatzweise das vertragen was in den Datenblättern steht habe ich selbst erlebt. Wieviel Prozent des Reicheltsortiements nun Fakes sind weiß ich nicht, aber ich kann dir einige Typen aufzählen die nicht ganz echt sind. (Das sind ca. 75% der Transistortypen die ich jemals da gekauft habe)

    Zitat


    schätze bei der größe passen locker 4 Transistoren drauf hatt den vorteil man(n) könnte eine ziemlich kompakte Endstufe bauen

    4 DIES auf eine 1cm² Stahlplatte?
    Saft dran... Last dran... Signal drauf... 3.. 2.. 1.. Boom! :mrgreen:

    MFG
    Daniel Jerolm

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2004 um 10:44

    TBF & Hansk:

    Kaufe zwar bei Reichelt nur noch Widerstände :mrgreen: , aber die überklebten Elkos interessieren mich: Ist da nur der Temperaturbereich mal eben ein wenig vergrößert worden oder stehen da auch mal 20V mehr drauf als das Ding eigendlich abkann? Das wäre ja noch etwas gefährlicher :shock:
    MFG

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 26. März 2004 um 10:44

    TBF & Hansk:

    Kaufe zwar bei Reichelt nur noch Widerstände :mrgreen: , aber die überklebten Elkos interessieren mich: Ist da nur der Temperaturbereich mal eben ein wenig vergrößert worden oder stehen da auch mal 20V mehr drauf als das Ding eigendlich abkann? Das wäre ja noch etwas gefährlicher :shock:
    MFG

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 25. März 2004 um 15:16

    Guck mal bei Farnell, geht auch ohne G-Schein, mit ist aber vorteilhaft. Da kauf ich nach ähnlichen Erlebnissen mit Reichelt immer die Teile für meine Amps. Ist Industrieware, bin sehr zufrieden damit :) . (http://www.farnell.de)
    MFG

  • Problem mit MJ 15003 Transistor von Reichelt.

    • DJ Jerolm
    • 25. März 2004 um 15:16

    Guck mal bei Farnell, geht auch ohne G-Schein, mit ist aber vorteilhaft. Da kauf ich nach ähnlichen Erlebnissen mit Reichelt immer die Teile für meine Amps. Ist Industrieware, bin sehr zufrieden damit :) . (http://www.farnell.de)
    MFG

  • Wann "klingt" ein Lautsprechersystem "richtig

    • DJ Jerolm
    • 23. März 2004 um 18:28

    Sound-Klinik:
    Ich bin deiner Meinung und so gewisse Phänomene habe ich zwar nicht bei meinem Mixer, aber bei meiner Aktivweiche festgestellt (kein Behringer... 8) ). Die reißt knapp 1,5kHz über der auch Trennfrequenz im Hochtonweg ein nicht unerhebliches Loch. Ist uralt und zuverlässig, dass ist wahrscheinlich der einzige Grund warum ich sie noch benutze...
    Zu den Boxen:
    Gelten denn Korrekturen bei 1-2,5kHz um 5db nach oben (Hier spielt die alte Weiche auch noch mit) und bei 4-6kHz (habe ein kräftiges Horn gegenüber den verwendeten MT’s) um 5,5dB nach unten und ansonsten so +/-2dB auf dem EQ damit es sich gut anhört als „vergurkte“ Box? Wahrscheinlich ja, aber wenn ich mir auf großen VA’s (Zeltfete mit Band) den Master-EQ angucke, dann haben die gelegentlich noch viel exotischere Einstellungen als die die ich dir gerade beschrieben habe.
    Dann gibt’s da noch Musik-Produktiv (kennst du vielleicht) in Ibbenbühren/Laggenbeck. Wenn ich mal da bin hatte ich schon mal das Glück ein bisschen mitzuhören wenn die da kleinere und größere PA-Systeme vorgeführt haben oder die einfach nur so liefen. 50% der Sachen –besonders die kleineren- gefielen mir klangmäßig eher weniger. Wenn das stimmt was du sagst, dann wird wirklich eine ganze Menge „vergurktes“ Zeug produziert.
    MFG

  • Wann "klingt" ein Lautsprechersystem "richtig

    • DJ Jerolm
    • 23. März 2004 um 17:18
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Und wer ernsthaft glaubt, ein wirklich professionelles Topteil für Veranstaltungen > 500 Personen für unter EUR 500,- kaufen zu können, hat noch niemals mit professionellem Equipment gearbeitet - oder einen Hörfehler ... (sorry für die "Härte" - aber das mußte mal "raus" ...) ...

    Abschließend eine Bemerkung an alle, die auch noch an Märchen glauben (z.B. an das Einrauschen mit professionellem EUR 50,- Messmikrofonen u.s.w.): auch mit tonnenweise 19"-Getöse werden schlechte oder mittelmässige Lautsprecher nicht besser, sondern nur - und auch nur vielleicht ! - etwas erträglicher. :wink:

    Klar weiß ich dass mein Equipment nicht das Beste ist und spätestens ab 150 Personen ist bei mir auch Schicht im Schacht. Ich weiss auch das kein EQ schlechte Boxen ausgleicht, aber das Gesamtergebnis finde ich trotzdem OK. Ich muss sogar gelegendlich feststellen, dass die Leute die mehr Ahnung davon haben als ich und mit denen mann auf ner Fete mal ins Gespräch kommt meinen Klang gar nicht so schlecht finden, aber immer nur solange, bis sie die Technik gesehen haben. (Der besagte EQ und viel Selbstbau)

    Vor einiger Zeit war ich aber auf ner Zeltfete da hatten die 8Bässe Kling&Freitag Access B5 und 4 der dazugehörigen K&F-Tops sowie mitten im Zelt über ein Delay nochmal 2 Nexo's. Gespielt wurde CD.
    Und es war auf ganzer Linie sch... :evil:
    1. Wäre das Ordnungsamt Schallpegelmessen gekommen (schade eigentlich dass die nicht da waren) hätte es ne Verwarnung gegeben und danach wär wahrscheinlich Ende gewesen (Wenn am dem DJ gegenüberliegenden Zeltende schon die Ohren Schmerzen ist das nicht schön und absolut unverantwortlich)
    2. Im Hochtonbereich so ab 3-4kHz hätten es einige (!!) db weniger sein dürfen, es war einfach nur ein schmerzhaftes schrilles Kreischen. Die Höhen passten Pegelmäßig gar nicht zum Rest der Musik. Außer man geht davon aus, das jeder Gast mit Styrophor um die Ohren getüdelt :shock: zur Party kommt :mrgreen: Da ich so etwas in der Größenordnung wo die Techs es doch drauf haben sollten noch nie erlebt habe der Tipp mit dem Kopfhörer, einfach mal als kritischer Vergleich.
    MFG
    Daniel

  • Wann "klingt" ein Lautsprechersystem "richtig

    • DJ Jerolm
    • 23. März 2004 um 14:07

    Zum eigentlichen Thema "wann klingt ein LS-System richtig":

    Da sich das menschliche Gehör (zumindest meins) über längere Zeit an den Klang einer guten/schlechten (eigenen) PA gewöhnt und man die ja meist (natürlich) sowieso supertoll findet benutze ich gelegendlich zwecks selbstkritischer Betrachtung :mrgreen: einen richtig guten Hifi-Kopfhöhrer als Referenz. Der ist zwar schon etwas älter, war zu DM-Zeiten aus dem eher höheren Preisniveau und wenn ich ihn aufsetze kann ich auch nach längerem Hören vorurteilsfrei sagen: "Der ist Geil"
    Und trotz viel Selbstbau und einem EQ für den ich hier wahrscheinlich überwiegend Schläge kriegen würde :mrgreen: kann ich sagen dass ich mit meiner Anlage doch nicht allzuweit von dem Kopfhörer entfernt bin.

    So ein Vergleich um zu definieren was "gut" ist (das ist ja leider subjektiv) würde auch so manchem PROFI mal gut tun, wenn ich an meine Klangeindrücke auf Zeltfeten (als Gast) mit Coverbands denke die da vor 600-1000 Leuten spielen. Die können alle gut spielen, aber von dem was rüberkommt sind 60% eher nicht so prall, die anderen 40% die wirklich gut klingen zeigen ja das es besser geht. (Ein viertel von den 40% benutzt sogar den EQ für den man Schläge kriegt... :mrgreen: )

  • Lichtsteuergerät selbst bauen

    • DJ Jerolm
    • 21. März 2004 um 18:37

    Die Optokoppler sind in diesen Solid-State-Relay's schon drin. Sind auch durchschlagsicher bis ca. 2500-4000V.
    Und als Steuersignal reingeben kann man meistens 3-30V bei sehr geringen Strömen, also keine besonderen Anforderungen an die Ansteuerung.
    Guck mal nach der Firma "CRYDOM", die produzieren sowas. Gibt's bei Conrad und Farnell.
    Und damit kannste dann sicher basteln, aber wie dad405 schon schreibt, auf jeden Fall den Leistungsteil vom Fachmann checken lassen :!:

  • Lichtsteuergerät selbst bauen

    • DJ Jerolm
    • 21. März 2004 um 18:37

    Die Optokoppler sind in diesen Solid-State-Relay's schon drin. Sind auch durchschlagsicher bis ca. 2500-4000V.
    Und als Steuersignal reingeben kann man meistens 3-30V bei sehr geringen Strömen, also keine besonderen Anforderungen an die Ansteuerung.
    Guck mal nach der Firma "CRYDOM", die produzieren sowas. Gibt's bei Conrad und Farnell.
    Und damit kannste dann sicher basteln, aber wie dad405 schon schreibt, auf jeden Fall den Leistungsteil vom Fachmann checken lassen :!:

  • Lichtsteuergerät selbst bauen

    • DJ Jerolm
    • 19. März 2004 um 14:51

    Den Link von DJheini kann ich auch empfehlen. Hab ich zwar noch nie was davon gebaut, aber die Seite kenne ich, ist ganz OK.

    Ich würde an deiner Stelle mit was einfachem Anfangen. Also kein DMX und auch kein Dimmen. Für ne normale Party-Dancefloor-Beleuchtung und Mobildisco reicht ja auch ein "Switchpack" mit farbigen Scheinwerfern und einer Steuerung.
    Wenn du wirklich was selbst bauen willst kann ich dir sogenannte "Solid-State-Relays" o.ä. ans Herz legen, da ist ein Triac drin, meistens sogar eine Elektronik die dafür sorgt das nur im Nulldurchgang geschaltet wird und ein Optokoppler. Alles in einem Streichholz bis Zigarettenschachtel Gehäuse (je nach Leistung) mit 4 Anschlüssen, leider nicht ganz billig, aber enorm praktisch. Damit ist dein Steuerkreis sogar galvanisch vom Leistungsteil getrennt, nicht dass du dich nachher noch umbringst... :!:
    Als Steuerung kann ich dir ein PIC-Microcontroller vom Microchip empfehlen. So ein Programmer kostet 250€, die Controller sind recht günstig und mit den Dingern kannst du alles mögliche und unmögliche Kleinkram Steuern und Regeln, nicht nur ein Lichtsteuergerät, auch später mal DMX und Musikrhytmuserkennung. Nur programmieren in ASM ist doof

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