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  2. DJ Jerolm

Beiträge von DJ Jerolm

  • Funzt dieser Phase-Checker?

    • DJ Jerolm
    • 3. Januar 2004 um 11:59

    Ich hab einen PIC-Programmer von Microchip. Die PIC's sind billig 2-10EUR und können ne ganze Menge. AD/DA-Wandler und viele Ports sind da schon drauf. Die Software ist auch kein Problem.

    Beispiel: Meine selbstgebauten Amps: 1,5-Europlatinen voll mit Sicherheitsschaltung (Softstart,DC,Kurzschluss,Overheat,LS-Impedanz usw) konnte ich durch eine Platine mit nem dicken 40pin-PIC ersetzen. Nur noch 1/4 so groß und nur 10% soviele Bauteile wie vorher verbaut wurden.

    Ein Sinusburst entspricht etwa einem Knall. Die Pappe braucht sich ja nicht großartig bewegen, es reicht ja, dass das Geräusch entsteht.

    Mein eigentliches Problem ist ja wie das mit nicht geschlossenen Boxengehäusen ist, also z.B Bassreflex-Kisten.
    Wenn die Pappe rein geht, also "Luft ansaugt", also einen Unterdruck erzeugt macht das BR-Loch das Gegenteil, es erzeugt einen Überdruck.
    Da haben wir doch eine 180° Phasenverschiebung oder?

    Irgendwo hab ich mal gelesen (keine Ahnung ob es stimmt), dass bei sehr tiefen Frequenzen nur die BR-Löcher Schall erzeugen und bei höheren Frequenzen dann die Pappe vom Bass-LS. Also kippt die Phase bei einer bestimmten Frequenz um. Stimmt das?

  • Funzt dieser Phase-Checker?

    • DJ Jerolm
    • 3. Januar 2004 um 10:00

    Das erste Gerät erzeugt ja keinen Ton, sondern nur einen einzelnen Burst, also eine Periode einer Sinusschwingung. Dann ist erstmal Pause.
    Also bei 0 0, bei 90° 1, bei 180° 0, bei 270° -1 und bei 360° wieder 0.

    Die Membran wird also von der "Nulllage" in die eine Richtung ausgelenkt läuft zurück durch die Nulllage und wird dann in die andere Richtung ausgelenkt und läuft wieder in die Nulllage. Wie ein Sinus halt.

    So (vielleicht etwas verzerrt) wird dann auch der Spannungsverlauf an den Anschlüssen des Mikrofons aussehen. Hierbei spielt die Frequenz keine Rolle, es ist nur wichtig, ob das Signal welches das Mikro liefert mit einer positiven oder negativen Spannung beginnt. Dies wird dann durch die LED's signalisiert.

    MFG

    D. Jerolm

  • Funzt dieser Phase-Checker?

    • DJ Jerolm
    • 3. Januar 2004 um 10:00

    Das erste Gerät erzeugt ja keinen Ton, sondern nur einen einzelnen Burst, also eine Periode einer Sinusschwingung. Dann ist erstmal Pause.
    Also bei 0 0, bei 90° 1, bei 180° 0, bei 270° -1 und bei 360° wieder 0.

    Die Membran wird also von der "Nulllage" in die eine Richtung ausgelenkt läuft zurück durch die Nulllage und wird dann in die andere Richtung ausgelenkt und läuft wieder in die Nulllage. Wie ein Sinus halt.

    So (vielleicht etwas verzerrt) wird dann auch der Spannungsverlauf an den Anschlüssen des Mikrofons aussehen. Hierbei spielt die Frequenz keine Rolle, es ist nur wichtig, ob das Signal welches das Mikro liefert mit einer positiven oder negativen Spannung beginnt. Dies wird dann durch die LED's signalisiert.

    MFG

    D. Jerolm

  • Funzt dieser Phase-Checker?

    • DJ Jerolm
    • 2. Januar 2004 um 11:48

    Erstmal frohes Neues Jahr!

    Da ich kein Bock habe immer alle Stecker zu zerlegen :-? wenn ich die Polung (manchmal fremder) Boxen prüfen will weil es irgendwie verpolt klingt hab ich mir was überlegt, was ich mir demnächst basteln möchte :wink: :

    Das ganze besteht aus zwei Teilen:

    1) Ein kleines batteriebetriebenes Gerät:
    Mikrocontroller (10€) und D/A Wandler, XLR-Stecker, Klinke, Chich und so, und da werden auf 2-3 verschiedenen einstellbaren Frequenzen (je nachdem wieviel Wege die Anlage hat) ein paar mal pro Sekunde ein Sinusburst ausgegeben, also nur 1-2 Perioden einer Sinusschwingung. Nacheinander auf den eingestellten Frequenzen.
    Das ganze kann man an den Mischer, an die Weiche oder direkt an einen Amp hängen, ja nachdem wo man gerade arbeitet. (Daher die 3 verschiedenen Buchsen)

    2) Ein kleines batteriebetriebenes Gerät mit eingeabauten Mikrofon und 3 Leds ("+Phase" "-Phase" "kein klares Signal")
    Auch Mikrocontroller (10€). Das Gerät kann jedes der vom ersten Gerät erzeugten Bursts auffangen (ja nachdem vor welches Horn/Mid/Sub man es hält) und es prüft einfach nur ob der Burst mit einem positiven Ausschlag oder 180° phasenverschoben (also verpolt) mit einem negativen Ausschlag beginnt.

    Bei Mids und Hörnern müsste das gehen. Hab aber von Lautsprechen und diesem ganzen Schallwellenboxenberechnungstheoriezeug :o nicht viel Ahnung. Bei Subs weiß ich zum Beispiel nicht wie das mit Bassreflexlöchern aussieht. Bei sehr tiefen Frequenzen strahlen die doch den meisten Druck ab und bei höheren Frequenzen die Pappe. Und wenn die Pappe raus kommt geht die Luft ins BR-Loch rein, oder? Also hätte man bei einer bestimmten Frequenz eine "verpolung"?

    Vielleicht kann mir ja jemand sagen ob das überhaupt so funzt.
    Kaufen will ich mir sowas nicht, denn per DIY komm ich da günstiger weg, auch wenns ein paar Tage arbeit sind.

  • Funzt dieser Phase-Checker?

    • DJ Jerolm
    • 2. Januar 2004 um 11:48

    Erstmal frohes Neues Jahr!

    Da ich kein Bock habe immer alle Stecker zu zerlegen :-? wenn ich die Polung (manchmal fremder) Boxen prüfen will weil es irgendwie verpolt klingt hab ich mir was überlegt, was ich mir demnächst basteln möchte :wink: :

    Das ganze besteht aus zwei Teilen:

    1) Ein kleines batteriebetriebenes Gerät:
    Mikrocontroller (10€) und D/A Wandler, XLR-Stecker, Klinke, Chich und so, und da werden auf 2-3 verschiedenen einstellbaren Frequenzen (je nachdem wieviel Wege die Anlage hat) ein paar mal pro Sekunde ein Sinusburst ausgegeben, also nur 1-2 Perioden einer Sinusschwingung. Nacheinander auf den eingestellten Frequenzen.
    Das ganze kann man an den Mischer, an die Weiche oder direkt an einen Amp hängen, ja nachdem wo man gerade arbeitet. (Daher die 3 verschiedenen Buchsen)

    2) Ein kleines batteriebetriebenes Gerät mit eingeabauten Mikrofon und 3 Leds ("+Phase" "-Phase" "kein klares Signal")
    Auch Mikrocontroller (10€). Das Gerät kann jedes der vom ersten Gerät erzeugten Bursts auffangen (ja nachdem vor welches Horn/Mid/Sub man es hält) und es prüft einfach nur ob der Burst mit einem positiven Ausschlag oder 180° phasenverschoben (also verpolt) mit einem negativen Ausschlag beginnt.

    Bei Mids und Hörnern müsste das gehen. Hab aber von Lautsprechen und diesem ganzen Schallwellenboxenberechnungstheoriezeug :o nicht viel Ahnung. Bei Subs weiß ich zum Beispiel nicht wie das mit Bassreflexlöchern aussieht. Bei sehr tiefen Frequenzen strahlen die doch den meisten Druck ab und bei höheren Frequenzen die Pappe. Und wenn die Pappe raus kommt geht die Luft ins BR-Loch rein, oder? Also hätte man bei einer bestimmten Frequenz eine "verpolung"?

    Vielleicht kann mir ja jemand sagen ob das überhaupt so funzt.
    Kaufen will ich mir sowas nicht, denn per DIY komm ich da günstiger weg, auch wenns ein paar Tage arbeit sind.

  • Was ist Crestfactor?

    • DJ Jerolm
    • 21. Oktober 2003 um 17:28

    Ich glaube das Verhältnis zwischen Spitzenaussteuerung in der Musik und der durchschnittlichen Aussteuerung

  • Reklamation bei Behringer!!!!

    • DJ Jerolm
    • 21. Oktober 2003 um 17:21

    Hab mir bei Musik-Produktiv mal einen Behringer Ulta-Curve gekauft und auch sofort bei Behringer registriert.
    Beim ausprobieren merkte ich, dass eine funktion nicht ging, EPROM war kaputt. Hab eine eMail zu Behringer geschickt und 3 Tage später kostenlos einen neuen EPROM zugeschickt bekommen. Selber Ausgetaucht und alles läuft bestens.

  • Testtöne zum Phasentest?

    • DJ Jerolm
    • 15. Oktober 2003 um 11:52

    Mmmh...

    Das mit dem Mikro und dem Blopp funktioniert aber nur beim Bass weil man da richtig sieht, wie die Membram ausschlägt oder?
    Aber bei Mitteltönern und Hörner geht das sicher nicht, da braucht man dann das Rauschen.

    Kleine Frage:

    Hab mal gehört, dass bei einer 3-Weg-Anlage die Lautsprecher verpolt werden sollten, und zwar links und rechts gleichermaßen.
    Also z.B.:
    Bass L+R richtig rum
    MT L+R falsch rum
    HT L+R wieder richtig rum.
    Das würde sich angeblich positiv auf die Wiedergabe der Tonfrequenzen auswirken, die in der Nähe der Trennfrequenz(en) der Weiche liegen.
    Stimmt das?

    MFG

    D.Jerolm

  • Was taugt McCrypt DJ-1000

    • DJ Jerolm
    • 15. Oktober 2003 um 11:42

    Hab schon mal mit guten Doppel-CD-Playern gearbeitet, als ich einmal eine Leihanlage brauchte um eine große ABI-Party zu beschallen. Sonst benutze ich immer meine Anlage. Seit 6 Jahren benutze ich zwei Phillips Hifi-Player (ca. 8Jahr alt), die ich mit dem Mixer in einem Eigenbau-Rack hatte. Die hatten zwar keine Loop-Funktionen und kein Jog-Wheel, waren aber schnell und das absolut zuverlässigste was ich je gesehen hab! Ich kann mich nicht errinnern, dass der Player jemals die laufende Wiedergabe bei sonstwie verkratzten CD's gestoppt hat und er hat auch immer jede CDR und kopiergeschützt CD ohne Meckern gelesen. In den 6 Jahren mußte ich auch nicht einmal die Laser reinigen! Nur vor ein paar Wochen ist der eine unreparierbar kaputt gegangen und die Dinger gibt's nicht mehr zu kaufen.
    Nun hab ich einen uralten Top-Loader als Ersatz für den einen. Ist aber zuviel Gebrösel zum Mitschleppen und da sieht der Conrad-Player doch eigentlich ganz gut aus. Nur ich wollte halt wissen, ob der sein Geld wert ist in Sachen
    -Verarbeitung
    -Qualität
    -Werkstattzeit

  • Was taugt McCrypt DJ-1000

    • DJ Jerolm
    • 15. Oktober 2003 um 11:42

    Hab schon mal mit guten Doppel-CD-Playern gearbeitet, als ich einmal eine Leihanlage brauchte um eine große ABI-Party zu beschallen. Sonst benutze ich immer meine Anlage. Seit 6 Jahren benutze ich zwei Phillips Hifi-Player (ca. 8Jahr alt), die ich mit dem Mixer in einem Eigenbau-Rack hatte. Die hatten zwar keine Loop-Funktionen und kein Jog-Wheel, waren aber schnell und das absolut zuverlässigste was ich je gesehen hab! Ich kann mich nicht errinnern, dass der Player jemals die laufende Wiedergabe bei sonstwie verkratzten CD's gestoppt hat und er hat auch immer jede CDR und kopiergeschützt CD ohne Meckern gelesen. In den 6 Jahren mußte ich auch nicht einmal die Laser reinigen! Nur vor ein paar Wochen ist der eine unreparierbar kaputt gegangen und die Dinger gibt's nicht mehr zu kaufen.
    Nun hab ich einen uralten Top-Loader als Ersatz für den einen. Ist aber zuviel Gebrösel zum Mitschleppen und da sieht der Conrad-Player doch eigentlich ganz gut aus. Nur ich wollte halt wissen, ob der sein Geld wert ist in Sachen
    -Verarbeitung
    -Qualität
    -Werkstattzeit

  • Was taugt McCrypt DJ-1000

    • DJ Jerolm
    • 13. Oktober 2003 um 09:47

    Danke für eure Antworten!

    Früher gab's mal Mixer von denen die liefen unter "Sound-Craft", so vor ca. 10Jahren. Und dann noch einen Amp, und eine Weiche von "Better" (so vor 2 Jahren). Das alles läuft bei Conrad jetzt alles unter McCrypt und hat ein neues Gehäusedesign gekriegt, aber keine Ahnung wie gut das funzt.

    Was ist mit Omnitronic und reloop?

  • Was taugt McCrypt DJ-1000

    • DJ Jerolm
    • 13. Oktober 2003 um 09:47

    Danke für eure Antworten!

    Früher gab's mal Mixer von denen die liefen unter "Sound-Craft", so vor ca. 10Jahren. Und dann noch einen Amp, und eine Weiche von "Better" (so vor 2 Jahren). Das alles läuft bei Conrad jetzt alles unter McCrypt und hat ein neues Gehäusedesign gekriegt, aber keine Ahnung wie gut das funzt.

    Was ist mit Omnitronic und reloop?

  • Was taugt McCrypt DJ-1000

    • DJ Jerolm
    • 12. Oktober 2003 um 19:18

    Hallo,

    hab gestern den neuen Sound’n’Light-Katalog von Conrad bekommen. Im Katalog steht dick und fett der DJ-1000 von „McCrypt“. Sieht ja ganz gut aus das Ding. Aber hat jemand von euch Erfahrung mit den Conrad-McCrypt-Teilen? Was ist das für ein Hersteller? China? Was taugen die Teile? Wie Zuverlässig laufen sie? Wie ist die Verarbeitung?

    MFG

    Jerolm

  • Was taugt McCrypt DJ-1000

    • DJ Jerolm
    • 12. Oktober 2003 um 19:18

    Hallo,

    hab gestern den neuen Sound’n’Light-Katalog von Conrad bekommen. Im Katalog steht dick und fett der DJ-1000 von „McCrypt“. Sieht ja ganz gut aus das Ding. Aber hat jemand von euch Erfahrung mit den Conrad-McCrypt-Teilen? Was ist das für ein Hersteller? China? Was taugen die Teile? Wie Zuverlässig laufen sie? Wie ist die Verarbeitung?

    MFG

    Jerolm

  • Ersatzfader für Behringer

    • DJ Jerolm
    • 10. Oktober 2003 um 11:38

    Moin,
    habe einen Ultracurve Pro DSP8024. Da hab ich eine Woche nach der Anschaffung gemerkt, dass wenn man die Automatisch-Einmessen funktion wählt man nach dem auswählen des Kanals ins Hauptmenü zurückgeworfen wird, anstatt dass die Einmessung Startet. Klarer Fall von kaputten EPROM.
    Hab ne Mail hingeschickt und zwei/drei Tage später hatte ich kostenlos ein neuen EPROM zugeschickt bekommen. Völlig reibungslos!

    Jetzt läuft alles bestens!

    MFG

    Jerolm

  • Dynacord A2002 Endstufe

    • DJ Jerolm
    • 2. Oktober 2003 um 17:34

    Ich kenne diese Endstufe NICHT PERSÖNLICH, aber ich würde so vorgehen:

    Hast du außer den dicken Netzteilelkos auch die kleinen gecheckt, durch die das Musiksignal muss?

    Mal prüfen, ob an den Eingängen der beiden Endstufenmodule der gleiche Signalpegel ankommt:
    *Wenn nicht:
    -Signal vor den Potis vom Pegelregler (an der Gehäusefront ?) checken
    -Einmal die Signalpegel messen, die von der Buchse zur Sym. EIngangsstufe gehen.
    *Wenn ja:
    Jede Endstufe (die ich bisher gesehen/gebaut habe) hat einen Spannungsteiler der das Lautsprechersignal verkleinert, bevor es mit dem Eingangssignal (Soll-Wert) verglichen wird.
    Das Ding ist eine Reihenschaltung aus
    Masse (GND) <-> Elko <-> Widerstand (<=1k) <-> Widerstand (>=40k) (parallel dazu ein Keramikkondensator kleiner 33p (meistens)) <-> Ausgangs-Signal.
    Wenn der Elko (er dient dazu, Gleichspannungsanteile vom LS fernzuhalten) mit der Zeit austrocknet sinkt seine Kapazität und er wird für ein Musiksignal "hochohmig". Dadurch liefert der Spannungsteiler zwischen den beiden Widerständen eine höhere Spannung bei gleicher Spannung/Leistung am LS-Ausgang. Dieser jetzt höhere Ist-Pegel wird mit dem Soll-Wert am Eingang verglichen und die "Regelschaltung" denkt: Alles OK, die Spannung, die auf den Ausgang gegeben wird reicht.

    MFG

    Jerolm

  • Anlage auf welchen Frequenzgang einmessen?

    • DJ Jerolm
    • 1. Oktober 2003 um 10:16

    Das heißt man müßte etwa das haben, was in der normalen Hi-Fi-Welt als "Loudness" bekannt ist?

  • was taugen billig amps ?

    • DJ Jerolm
    • 1. Oktober 2003 um 10:13

    Nein, nicht 6 pro Kanal, sondern 4 dicke Transistoren oben und 2 kleine als Treiber und um irgenwelche Ströme mit der Temperatur zu kompensieren und unten sitzen nochmal 4 dicke und 2 kleine pro Kanal, die sieht man auf dem Bild nur nicht

  • was taugen billig amps ?

    • DJ Jerolm
    • 30. September 2003 um 19:07

    Hab mir den Amp bei eBay mal angesehen.

    Wie ich auf dem Bild sehe hat das Ding pro Kanal 8 Leistungstransistoren, also 4 für die positive Spannung und 4 für die negative. Bei 825Wrms an 4Ohm ist das verdammt wenig.

    Bei 825Wrms an 4Ohm braucht man sqrt(825*4)=57,45Vrms. Das ist der RMS Wert, d.h. diese Gleichspannung müßte man in eine 4Ohm Last heizen, um die gleiche Leistung zu erzeugen. Da die RMS-Leistung aber mit einem Sinussignal gemessen wird erzeugt der AMP am Ausgang bis zu 57,45V*sqrt(2)=81,24V. Das sind 81,24V/4Ohm=20,3A ,also 5A spitzenstrom pro Transistor. Das ist das absolute Limit bei einer Betriebsspannung, die deutlich größer als 81V sein muß. Zudem steht da, dass die Netzteilelkos 80V abkönnen. Das kann aber nicht sein, da man für 2x825Wrms eine Leerlaufspannung von sicherlich 85-88V kriegt.
    So funktionieren tut er sicherlich, aber dann ist die SOA (Safe-Operating-Area) der Transistoren oder MOSFETS voll ausgereizt. Das das Ding Kurzschlusssicher ist traue ich ihm deshalb nicht zu, weil die meisten anderen Amps, die ich gesehen habe schon bei 2x600W mit 2x6Transistoren pro Kanal arbeiten.

    MFG
    Jerolm

  • Anlage auf welchen Frequenzgang einmessen?

    • DJ Jerolm
    • 30. September 2003 um 18:49

    Hallo

    Auf welche Zielkurve messt ihr eigentlich eure Anlage ein? Welche Zielkurve klingt am besten?

    Ich habe einen Behringer Ultracurve Pro DSP8024 und das ECM8000 Mess-Mikro. Auf Party messe ich nach dem Aufbauen mit Rosa Rauschen die Anlage ein. Als Ergebnis liefert mir das Gerät die EQ-Einstellung, die einen nahezu linearen Frequenzgang der Anlage an dem jeweiligen Veranstaltungsort erzeugt. Der Frequenzgang der Anlage ist dann also nahezu völlig linear, aber das klingt irgendwie ziemlich „nackig“. Deshalb habe ich mir eine Kurve zusammengebastelt, die ich anschließend immer nach dem Einmessen zu der EQ-Einstellung für den linearen Frequenzgang addiere und damit eigentich immer einen super Klang erziele. Dann müsste meine Anlage genau die Übertragungskurve aufweisen, die ich mir zusammengebastelt habe. Das mache ich seit einem Jahr so und die Anlage klingt bei manchmal recht unterschiedlichen EQ-Kurven (an verschiedenen Party-Locations) auch immer gleich, wie ich es von einem selbsteinmessenden EQ erwarte.


    Meine Frage ist nun, wie der Frequenzgang der Anlage aussehen sollte, damit er genau auf das durchschnittliche menschliche Gehör zugeschnitten ist. So das man die Musik so hört, wie „sie sich auch anhören soll“.

    MFG

    Jerolm

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