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  2. DJ Jerolm

Beiträge von DJ Jerolm

  • SNT Bastelstunde: gesteuerte Halbbrücke

    • DJ Jerolm
    • 15. Februar 2006 um 10:48
    Zitat von "Manuela"

    Gesteuerte Halbbrücke...Trafospalt = eine Schicht Gaffa

    Oh böses Foul :D ein Luftspalt macht aus dem Trafo einen Flybacktrafo. Bei ner Halbbrücke möchtest du die Energie aber direkt übertragen und nicht wie bei nem Flyback (wo dann ein Luftspalt nötig wäre) im Trafokern speichern um sie in der Abschaltphase der primärseitigen Fetties auf die Sekundärseite zu entladen.

    Oder soll das was resonantes werden? Dann brauchst du aber trotzdem einen Trafo ohne Luftspalt und eine zusätzliche kleine Ringkernspule als Induktivität.

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 11. Februar 2006 um 12:50

    test:
    Ich persönlich glaube das ein Class-D im HT-Bereich niemals so wirklich an einen Class AB, H oder G drankommen wird :roll: . Für den Bass- und MT-bereich ist es eine nette Gewichtsersparnis und ich mache mir seit einiger Zeit auch schon ein paar Gedanken dazu wie man sowas am besten realisieren kann :) ...

    Zitat

    das würde das basteln doch deutlich vereinfachen oder?


    Och, Spass solls ja auch noch machen... :D

    rockopa:

    Zitat

    Die Ansteuerung der Mosfets im SNT machst du offenbar mit Übertrager; hast du die gängigen Treiber IR21xx auch mal probiert


    Ja ich benutze Übertrager, die IR’s hab ich nicht probiert. Die Übertrager funktionieren ganz ausgezeichnet. Und wenn doch mal ein Fettie durchknallt dann bleibt der Rest heile. Ich achte bei meinen Designs auf Schadensbegrenzung, Langlebigkeit und „Reparierbarkeit“. :P

    Zitat

    Das SNT ist geregelt; wie hast du die Pole vom Regler festgelegt? Empirisch durch untersuchen des Verhaltens bei Lastsprüngen oder durch Simulation (stelle ich mir schwierig vor)? Wie hast du die Stabilität der Regelung für alle Belastungsfälle nachgewiesen?

    Den PI-Regler hab ich mit den Übertragungsfunktionen mal grob durchgerechnet, damit ich weiß wo ich mit den Bauteilwerten etwa hinmus. Mit idealen Bauteilen und wenn man alle Übertragungsfunktionen genau kennt ist eine Berechnung eines Regelkreises ganz gut und vor allem realitätsnah machbar. Ich kenne aber die genauen Übertragungsfunktionen des SNT nicht und manche Bauteile altern und ändern damit ihre Parameter, wie z.B. der Optokoppler der die analoge Stellgröße galvanisch getrennt von der Regelung an den PWM-Generator überträgt. Daher auch nur „grob“ durchgerechnet.
    Ich hab die berechneten Werte benutzt und mit Speicheroszi und Co das Regelverhalten bei Lastsprüngen genau geprüft. Dann noch ein bissl von Hand nachgebessert – fertig.
    Die Stabilität wurde durch Messungen geprüft, das Ding ist ganz zahm. :D

    Zitat


    Wieso baust du den Audioverstärker mit Mosfets? Die IRFxxxx sind ja nicht vernünftig komplementär oder hast du andere Typen mit besseren Eigenschaften verwendet.


    Die Mosfets sind spannungsgesteuert und sehr schnell. Hinzu kommt das sie keinen Speichereffekt aufweisen, wenn man sie beim Clipping in die Sättigung getrieben hat. Außerdem hat der bei hohen Temperaturen positive Temperaturkoeffizient des Innenwiderstandes Vorteile gegenüber dem Bipolar-Transistor.

    Ich benutze auf Ugs selektierte Fairchild Mosfets, komplementär sind die ganz und garnicht, da muss ich dir recht geben. Sie sind so verschaltet, dass sie mit den Source-Anschlüssen an den Rails hängen. Damit fällt der Nachteil der hohen Ugs-Schwellspannung praktisch weg. Außerdem kann der Amp dem LS-Ausgang auf bis zu 1-2V an das Rail bringen, da der Rds(on) der Fetties recht klein ist. Das kann einer normaler Bipolar-Amp nicht.

    Der Leistungsteil bildet dann eine spannungsgesteuerte Stromquelle. Vorn sitzt ein guter OP, dessen Ausgangssignal bestimmt dann den Strom der in den LS geht. Feedback natürlich wie üblich über die Spannung.

    Vor vielen Jahren hab ich mal eine ECLER PAM960 nachgebaut. :oops: Die ECLER PAM’s find ich Klasse. Mein jetziger Amp lehnt sich von den Grundzügen her noch daran an... 8)

    Zitat


    Wie hast du die Temperaturkompensation des Ruhestromes realisiert?


    Die Fetties am positiven und negative Rail haben jeweils ihre eigene Temperaturkompensation in From eines Bipolartransistors. Diese sind in der Schaltung zwischen dem Front-End OP und dem Leistungsteil verwurstet. Funzt sehr stabil.
    Man könnte die positiven und negativen Fetties theoretisch sogar auf zwei getrennte Kühlkörper montieren ohne Probleme zu bekommen.

    Was ich da gemacht habe sieht recht unkonventionell aus :shock: . ECLER macht es ähnlich, die haben jetzt in den großen PAM’s sogar nur noch N-Channel Fetties drin, das wird auch bei mir der nächste Schritt. :wink:
    Im Vergleich zu den Standart-Bipolar-Endstufen die ich früher mal gebaut hatte finde ich diese Topologie etwas besser. Mehr Druck untenrum und oben klar und präzise und auch nach Stunden nicht nervig. Aber das ist ja immer rein subjektiv.

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 10. Februar 2006 um 16:03

    Thanx!

    Das Schaltnetzteil sieht jetzt so aus:

    An Platz kann man nicht mehr viel rausholen, höchstens bei höherem F einen ETD49 statt dem ETD59. Die beiden Drosseln L1 und L2 konnte ich gegenüber der letzten Version nochmals verkleinern, die passen jetzt sogar mit unter den L-Profil Kühlkörper der HF-Gleichrichtung...

    Weshalb wird er mit steigendem F niederohmiger? Ok ich brauche weniger Trafowindungen, aber ob das viel macht?

    Zitat


    Anordnen: SNT in Gehäusemitte, links und rechts Kanäle hochkant, ganz außen die Kühlschächte. (Back to Front, Auslaß mittig )


    Wollte ich erst so machen, denn dann kann ich mit der Abluft der Amps auch noch das SMPS kühlen und eventuell sogar 2HE erreichen...
    Habs aber erstmal rechts hingepackt weil ich den HF-Müll möglichst weit vom Analog-Kram weghaben wollte. Habe aber festgestellt dass das gar nicht sooo kritisch ist wenn man aufpasst.

    Oder weiß zufällig jemand wo es die Plastikspulenträger für den ETD59 in stehender ausführung gibt? :) *unbedingt*haben*will*

  • Selbstbau Amp mit Schaltnetzteil endlich fertig

    • DJ Jerolm
    • 10. Februar 2006 um 13:34

    Moin!

    So, meine Eigenbauendstufe mit Schaltnetzteil ist endlich fertig!
    Ich freue mich dieses nicht ganz alltägliche Selbstbauprojekt hier zu präsentieren und hoffe auf eine nette Diskussion. :)

    Wie alles begann
    Manch einer erinnert sich vielleicht noch an folgenden Thread:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=18985
    ...in dem „Stone“ irgendeinen Dynacord Amp mit nem SMPS nachrüsten wollte.
    Da ich meine Amps immer schon selbst gebaut habe, aber bis dahin Ringkerntrafos verwendet habe und mein Rücken keinen Bock auf Ringkerntrafos hat :D nahm ich diesen Thread zum Anlaß endlichen mit einem eigenen SMPS anzufangen. :)

    Ein paar Wochen nach diesem Thread folgte der erste Prototyp, ein Gegentaktwandler (Push-Pull) auf Lochraster mit ETD59 Trafo und 75kHz... An einem Labornetzteil mit 30V funktionierte er ein bissl und man konnte Kupferdräht die man um den Ferrittrafo drumherumtüdelte abfackeln. Radio in der Werkstatt ging nicht mehr wenn das Teil lief... 8)

    Mit den ersten praktischen Erfahrungen begab ich mich dann vom Lochraster zur gerouteten Platine. Wieder ein Gegentaktwandler, 75kHz, funzte schon besser, war aber aus verschiedenen Gründen zum Scheitern verurteilt. :cry:

    Per „PN“ hab ich mich zwischendurch immer ein bissl mit einem ehemaligen Mitglied aus dem Forum ausgetauscht und bald entstand der nächste Proto auf gerouteter Platine. Eine ungeregelte asymetrische Halbbrücke (75kHz) mit geregelter Boost-PFC (80kHz). PFC ging bis 400W. Mehr ging leider nicht, da ich damals noch nicht wusste wie man HF-Speicherdrosseln vernünftig designt. Die asymetrische Halbbrücke ging bis ca. 600W. Verhalten analysiert, im Internet gewühlt und als ich irgendwann glaubte alle Fehler und Schwachpunkte identifiziert zu haben kam die nächste Runde:

    Eine ungeregelte 3,5kW-Vollbrücke (ETD59, 95kHz) mit vorgeschalteter geregelter ca. 1,6kW Boost-PFC (125kHz).


    Das war der erste echte Durchbruch :D : Keine Störungen mehr im Radio, und die Vollbrücke pumpte 3500W vom Zwischenkreis auf die Sekundärseite. Die PFC zog bis zu 1600W mit einem cos Phi von fast 1 aus dem Netz. Die Kühlkörper der PFC waren etwas knapp bemessen :? , aber es ging. Leider war der Zwischenkreis zu klein ausgelegt und das (ungeregelte) Netzteil hatte nicht das Durchhaltevermögen um beim Nulldurchgang der Netzspannung den Amp an 4 Ohm mit genügend Spannung zu versorgen um ihn voll auszureizen. :cry:

    Da das Gehäuse zu klein war um einen größeren Zwischenkreis zu spendieren entschied ich mich am Ende ein neues Schaltnetzteil zu entwickeln:
    Geregelte Vollbrücke, 100kHz, keine PFC. Den Zwischenkreis vergrößerte ich nicht sondern ließ ihn bei 2x680uF. Die Regelung würde den Spannungseinbruch ausgleichen und ein schlanker Zwischenkreis ist etwas netter :D zum Stromnetz... Leider gab es EMV-Probleme, wenn man hohe Ströme abnehmen wollte rasselte der Trafo. Zu dieser Zeit war „Manuela“ auch gerade voll an ihren Amps dran und ein bisschen pn-Verkehr endete schließlich mit folgendem Thread:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=44393

    Irgendwann bin ich dann selbst auf die Lösung des Problems gekommen –zumindest habe ich die Ursache vermutet- und entwarf das nächste Layout. Volltreffer, SMPS funzt! :D
    Das endgültige SMPS im Amp:

    Die 4 Fetties der Vollbrücke mit Ansteuerübertrager:

    Amp ohne Frontplatte:


    Ein Endstufenmodul:

    Opfer
    Ich bin selbst überrascht, aber ich habe keinen einzigen MOSFET abgeschossen, lediglich eine Z-Diode musste aus Unachtsamkeit dran glauben und dann ist da noch ein 2W Widerstand „karbonisiert“ :twisted: worden.


    Technische Daten der Endstufe

    Aufbau: Ähnlich der alten PAM-Serie von ECLER

    Topologie: Class AB, je 16Mosfets, aber mit „Source“ am Rail statt am LS-Ausgang
    Ausgangsleistung:
    Sinus: 2x650Wrms @ 4Ohm
    Musik Fullrange: 2x700Wrms @4Ohm
    Musik (MT/HT): 2x750Wrms @4Ohm
    Dämpfungsfaktor:
    4Ohm, 50Hz: >3000
    4Ohm, 1kHz: >500
    Frequenzgang:
    linear von 20Hz bis >25kHz
    Restrauschen
    (Eingänge offen, Pegelregler voll auf):
    Hörbares Spektrum: <<2mV
    Nichthörbares Spektrum: 200kHz, sinusförmig, 25mVp (Restmüll vom SMPS)
    An einem Top ist aber auch bei absoluter stille nahezu kein Rauschen hörbar.

    Risetime und so ein Zeug kann ich z.Zt. nicht messen, da mein Funktionsgenerator jeden Tag ein bisschen mehr kaputt ist...
    Für den Klirrfaktor hab ich keine Instrumente. Auf dem Oszi siehts aber gut aus.

    Clipping-Verhalten
    Es ist kein Preclipper verbaut und die Endstufe clippt trotzdem sehr sauber. Lediglich ab 5-10kHz wenn man so übersteuert das im Prinzip fast nur noch Rechteck rauskommt sind für einen kurzen Moment nach dem Clip ein paar kleine Verzerrungen sichtbar. Aber wer macht schon sowas...

    Schutzschaltungen
    - Kurzschluss
    - DC (per Netzteilabschaltung)
    - HF
    - Übertemperatur (mit Vorabwarnung)
    - Einschalttransienten
    - Selbstüberwachung beim Einschalten (abnormale Ruheströme usw)
    - LS wird nur an den AMP geschaltet wenn keine Fehler vorliegen
    - Ausgangsrelay schaltet immer stromlos
    - Überspannungsabschaltung
    - SMPS-Überstromabschaltung

    Alle Schutzschaltungen werden per Microcontroller koordiniert. Oberstes Ziel ist Schutz der LS, Ohren und des Amps vor vermeidbarer umfangreicher Selbstzerstörung im Fehlerfall.

    Indicator-LED’s
    - Versorgungsspannung +5V
    - Versorgungsspannung –15V
    - Protect
    - Active
    - Signal
    - Clip
    - Temperaturwarnung

    Dabei ist bei der Clip-LED zu erwähnen dass diese nicht an irgendeinen Eingangspegel gekoppelt ist, sondern nur dann leuchtet wenn der Amp wirklich clippt, egal wieviel Spannung gerade am Ausgang liegt.

    Gewicht
    12,5KG

    EMV
    Ich habe zwar leider keinen Rohde & Schwarz-Messplatz zur Verfügung :D aber ich kann mit 99% Sicherheit sagen dass von dem Ding keine EM-Störungen ausgehen.

    Das Thema Sicherheit
    Das Netzteil stellt die galvanische Trennung zwischen primär und sekundärseite dar.
    Um diese Trennung zu gewährleisten müssen ein paar Punkte beachtet werden.
    Zum einen habe ich auf der Schaltnetzteilplatine zwischen primär und sekundärseite eine geerdete Leiterbahn gezogen und zudem auf Abstände >>5-6mm zwischen Leiterbahnen der Primärseite und anderen Leiterbahnen geachtet. Zudem ist die ganze Platine anschließend mit Poly-Urethan-Lack versiegelt worden. Das Zeug isoliert mit über 80kV/mm :!: und verträgt hohe Temperaturen. Zudem ist es laut Hersteller auch zum Trafobau geeignet.
    Der Schaltnetzteiltrafo ist selbstgewickelt. Innen befindet sich die Primärwicklung mit Poly-Urethan-Veriegelung. Drumherum Trafo-Tape, Poly-Urethan und eine Lage Kupferfolie, die direkt mit PE verbunden ist. Zwischen Kupferfolie und Primärwicklung befinden sich mehrere Millimeter Poly-Urethan (>80kV/mm) und Trafo-Tape. Zwischen PE-Kupferfolie und Sekundärseite eine ähnlich dicke Isolierung. Der Trafo hat anschließend mehrere Minuten einer Spannung von 2000V standgehalten.

    Kosten des fertigen Gerätes
    (ohne Entwicklungskosten, 100% Industrieware, Farnellpreise):
    Endstufenmodul: je ca. 150EUR
    Schaltnetzteil: ca. 200EUR
    Gehäuse: ca. 60EUR
    Steuermodul: ca. 75EUR
    Und nochmal diverses Gedöns: max. 150EUR

    Summe: 785EUR

    Auch mit dem letzten SMPS konnte ich die 800Wrms des Endstufenmoduls nicht voll ausreizen. Ist aber schon nicht schlecht und für den Preis werde ich mir dieses Jahr auf jeden Fall noch eine bauen. Die wird besser, billiger und leichter, da ich feststellen musste, dass für die Endstufe auch halb so große Kühlkörper ausreichen...

    Schaltpläne?
    Die Materialkosten des "Endproduktes" liegen bei 785EUR. Wie lang der Weg bis zum engültigen SMPS war steht ja oben. Wie hoch die Entwicklungskosten waren kann sich dann ja jeder denken. Pläne gibt's also nicht. :wink:
    Ich freue mich aber über jeden der sich ernsthaft mit sowas beschäftigt. Wer selber mit sowas rumbastelt und dabei auf Probleme stößt kann gerne mit seinen Fragen an mich herantreten.

    MFG

  • Man achte auf diesen begnadeten Bastler.....

    • DJ Jerolm
    • 22. Januar 2006 um 13:30

    Was der da macht ist sehr gefährlich. Von der Hochspannung mal abgesehen ist die Röntgen-Strahlung krebserregend. Onkel Wilhelm Konrad Röntgen ist ja auch daran gestorben...
    Als der Spannungsteiler zum Messen abgeraucht ist hat der Typ Blind geregelt. Bei zu hohen Anodenspannungen kann sogar Gamma-Strahlung entstehen, die ist noch viel energiereicher und gefährlicher.

    Mein Vater hat 16Jahre medizinische Röntgenanlagen entwickelt. Die Abschirmungen der dort verwendeten Röhren waren um ein vielfaches dicker als seine Dachdeckerbleikiste...

  • DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

    • DJ Jerolm
    • 19. Januar 2006 um 17:09

    Da es hier gerade um ROHS geht hab ich auch noch ne Frage.
    Bisher bin ich davon ausgegangen, dass das für alle Hersteller und alle Produkte gilt.

    Vor einigen Wochen war ich jedoch bei einem großen Hersteller für ..., und die stellen unter anderem auch Steuerungen für alle Größen von Gasbrennern und Gasthermen her. Hab da die automatische Bestückung, Reflow-Löten, Wellenlötung und das ganze Gedöns gesehen.

    Da frag ich den Herrn xyz wie problematisch denn hier so sie Umstellung auf bleifrei/ROHS ist, oder ob das alles ganz gut läuft.

    Die Antwort:

    ROHS betrifft nur die Hersteller von Consumer-geräten, industrielle Geräte (wozu anscheinend auch dann auch die heimische Gasheizung zählt) sind von dieser Regelung nicht betroffen.

    Kann das sein?!?!

  • DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

    • DJ Jerolm
    • 17. Januar 2006 um 19:57

    tobwen:

    Ich nutze zwar meist nur die höheren 8 der 10 Bits des A/D-Wandlers (sorry, hab in der PN von max. 12 gesprochen), aber ich kann dir versichern, dass da auch das letzte Bit bombenfest steht, obwohl der Prozessor mit 20MHz läuft und während der Wandlung intensiv mit anderem Kram beschäftigt ist. Intern streut nix ein.
    Außerhalb des Prozessors muss man aber aufpassen und ein paar EMV-Spielregeln beachten.

  • DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

    • DJ Jerolm
    • 17. Januar 2006 um 18:10

    Back to Topic: :)

    Was ist denn ein "Korrelationsgraph"?
    Ich stelle mir da drunter ne Anzeige vor, die die Differenz zwischen L/R darstellt.

  • DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

    • DJ Jerolm
    • 17. Januar 2006 um 17:36
    Zitat

    schade, dass wir unsere letzten 2 Monate jetzt eigentlich wegwerfen können

    Wieso wegwerfen? Wenns funktioniert ist es doch OK und sollte auch so bleiben. :!:
    Ich wollte dich um gottes willen nicht davon abbringen!

    Und nochwas:
    Auch ein PIC/ATMEL oder sonstwas-Controller ist ohne hochwertiges Analoges drum herum gar nichts wert :shock: .
    Viele Leute glauben immer analog ist tot und digital ist besser. Was für ein Quatsch. Ohne hochwertige analoge Schaltungen geht garnix. Heute nicht und auch in Zukunft nicht.
    Sonst könnte ja auch niemand diese Zeilen von seinem Kathodenstrahlröhren-Bildschirm oder LCD-TFT-Flachbild-Super-dingens ablesen oder im Party-PA-Forum die Innereien seines Amps mit ner Digitalkamera knipsen... :D

  • DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

    • DJ Jerolm
    • 17. Januar 2006 um 15:34

    Du hast ne pn...

    Henne:
    Hab den TobWen mal ein paar Info's geschickt um ihm PIC's schmackhaft zu machen... Vielleicht kannste dich ja auch nochmal einschalten, damit die Firma ATMEL auch noch ne Chance bekommt... :D

  • DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

    • DJ Jerolm
    • 17. Januar 2006 um 11:37

    Wow, sieht ja schonmal ganz professionell aus.
    Ich find's gut wenn man sich selbst reinhängt wenns nix gescheits zu kaufen gibt... :)

    Wie ich sehe habt ihr die Bargraph-Anzeigen gemultiplext. Das ist OK. Aber warum so ein riesen Aufwand mit diskretem Gedöns?
    Ich hätte da einen PIC-Controller spendiert. Die integrierten A/D's erreichen bei 12Bit Tiefe Abtastraten von bis zu knapp über 44KHz. Eine PIC-Lösung dürfte also auch bei hochfrequenten Signalen einer analogen Schaltung nicht nachstehen...
    (Alternativ zu den PIC's seih hier natürlich auch ATMEL genannt...)

  • Amp für Partyraum

    • DJ Jerolm
    • 12. Januar 2006 um 21:39
    Zitat von &quot;MasterMatze&quot;

    DJ Jerolm: wird das denn so in teuren amps der selben leistungsklasse gelöst? (mit triac)

    Ich hab noch nie einen teureren Amp in dieser Leistungsklasse mit Relay als DC-Protection gesehen. Relays werden zwar trotzdem manchmal (eigentlich immer seltener) als Einschaltknacksunterdrückung eingebaut, aber eben auch nur als Einschaltknacksunterdrückung. Für die DC-Protection ist immer ne Crowbar oder (besonders bei Amps mit Schaltnetzteil) eine Netzteilabschaltung drinne.

    Zitat

    Zu 2. Dann sage mir mal wie lange der "riesen" strom da ist das sind 220µF fast auf 24 Volt (schätze mal 16V) geladen 1µS ?? Verstehe mich nicht verkehrt das sehe ich als nebensächlich an.

    Du sollst es ja nicht auswechseln oder dran rum basteln. Es wird schon innerhalb der Garantiezeit hinreichend oft umschalten. Bis irgendwann der Kontakt uppe ist. Und dass ist er deutlich früher als wenn ein Widerstand drinne wär, glaubs mir. :wink:
    Dann kann der Lüfter nicht in den "2.ten Gang" schalten und der Amp geht just dann auf Thermo-Protect wenn du die Power brauchst.

  • Amp für Partyraum

    • DJ Jerolm
    • 12. Januar 2006 um 13:41

    Zu 1.
    Nein Netz muss nicht weg, die Sicherungen fliegen. So eine DC-Crowbar ("crowbar" engl. = Brechstange) ist nur für den Notfall da, wenn der Amp meist sowieso so gut wie Schrott ist, so dass die Speaker möglichst nicht so viel davon abkriegen.

    Zu 2.

    Zitat

    ...der Elko ist über den 100Ohm schon geladen


    Aber nur auf ein paar Volt, so dass der Lüfter langsam vor sich hin schnurrt. Wirds heiß schaltet der Schalter durch und überbrückt den 100Ohm Widerstand, so das der Lüfter vollen Saft kriegt und zu 100% läuft. Da direkt auf den Elko geschaltet wird fließt ein hoher Stossstrom und die Kontakte müssen leiden.

  • Amp für Partyraum

    • DJ Jerolm
    • 11. Januar 2006 um 22:14

    Nicht Transistoren, sondern ein Triac zum Kurzschließen. In dieser Leistungsklasse sollte sowas oder eine Netzteilabschaltung eigendlich selbstverständlich sein.

    Bei den Thermoschaltern müsste man nur so 5Ohm in Reihe legen, damit sie nicht direkt auf den Kondensator schalten der parallel zum Lüfter liegt...

  • Amp für Partyraum

    • DJ Jerolm
    • 11. Januar 2006 um 09:32
    Zitat

    ...und nen isolator gegen kugelblitz einbauen, naja den crestkabelsalat noch n bissel aufräumen... vielleicht noch mal kurz die transen nachselektieren ob n pärchen eventuell völlig aus dem rahmen fällt das wars...

    Was ist denn ein "Isolator gegen Kugelblitz"? Lötseite Lackversiegeln oder was?

    Transistoren nachselektieren... Wer hat damit bloß angefangen? :grin: Die Transis im Leistungsteil müssen nicht selektiert werden! In dem Fidek-Teil sind schließlich 0,22Ohm Emitter-R's + 2,2R Basis-R. In den Yorkville AP's sind die Transis auch nicht selektiert und die haben nur 0,1Ohm Emitter-R mit 1 Ohm Basis-R.
    Selektieren kannst du wenn du unter 0,1Ohm Emitter-R willst, aber du wirst trotzdem niemals ganz ohne Emitter-R auskommen. (Wenn man sowas baut sollte man am Ende aber trotzdem prüfen ob sich alle Transis den Strom aufteilen oder einer aus der Reihe fällt)

    Die wirklichen Probleme dieses Amps sind:
    - 160V Betriebsspannung und ein Relay das bei einem DC-Fehler versucht den Ausgang abzutrennen :grin:
    Bei 160V kann man locker 8mm Lichtbogen ziehen und der Strom fließt nahezu ungestört weiter.

    - Die 2-stufige Lüfterregelung
    Prognose: Der Temperaturschalter "3WK1" (1.Seite über der Textbox mit den Chinazeichen) wird nicht besonders oft umschalten.

  • Test-VA gesucht.

    • DJ Jerolm
    • 7. Januar 2006 um 10:37
    Zitat

    Wer prüft denn so etwas "von Amts wegen" ?


    In Deutschland gilt seit Ende 1992 das EMVG (Gesetz zur Elektromag. Verträglichkeit).
    Überwacht wird das von der "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP)".

    Normalerweise hat man nix mit denen zu tun, man schleppt den Prototyp zu einem "akkreditierten Prüflabor" besteht die entsprechenden EMV-Prüfungen, und wenn man meint das man sich auch an alle nicht-EMV-Vorschriften gehalten hat darf man das CE draufkleben und das Gerät vertreiben.

    Wenn aber keine der beim CE-Verfahren anzuwendenden Fachgrundnormen oder Produktnormen so recht zu dem Gerät passt, oder wenn ein paar Grenzwerte nicht ganz eingehalten werden wendet man sich mit den Prüfprotokollen des Labors an die RegTP um dennoch die EMV-Konformität bescheinigt bekommen.

    Die Unterlagen des Prüflabors muss man min. 10Jahre nach Verkauf des letzen Gerätes aufbewahren und auf Verlangen der RegTP vorlegen. Hat man diese dann nicht zur Verfügung oder sind diese inkonsistent (absichtlich oder unabsichtlich) stehen in §12EMVG ein paar nette Maßnahmen.

  • Noir Audio 12/2 Bausatz

    • DJ Jerolm
    • 5. Januar 2006 um 22:41

    OK,ok...

    Im Moment bin ich noch auf NA 12"/2 fixiert.

    Was wäre mit dem Strassacker Bausatz "Audaphon pro PA-Bausatz D2544-K12" für 250EUR? Macht ja auch einen ganz ordenlichen Eindruck...

  • Noir Audio 12/2 Bausatz

    • DJ Jerolm
    • 5. Januar 2006 um 18:55

    250EUR ist OK. Wie sieht es denn vom Stacking her aus? In irgendeinem Thread hat mal wer gefragt wie man die PS12 stackt und am Ende kam heraus dass das auf Grund des Horns eher ungünstig ist.

    Wie sieht das bei der Noir-Audio 12/2 aus wenn man 2 pro Seite verwenden will, zusammen mit 2 oder 4 Sound-Klinik 15er Bass-Hörnern?

  • Noir Audio 12/2 Bausatz

    • DJ Jerolm
    • 5. Januar 2006 um 18:41
    Zitat von &quot;-Schrecki-&quot;

    Die wirklichen Experten raten von den Badewannen Dingern ab!


    Wer sind denn "die wirklichen Experten"?

    Bei LSV-H hab ich schon alles durchgeguckt. X!Max Kit MF 1010 ist ein bissl teuer, B&C Box 12 auch und geht nur bis 15kHz.

    PS12 von AWaudio, wäre zwar etwas teurer, aber möglich.

  • Noir Audio 12/2 Bausatz

    • DJ Jerolm
    • 5. Januar 2006 um 18:14

    Erstmal danke für eure Antworten. Da ich mit Kreissäge (gehrungsschnittfähig), allerlei anderem Werkzeug ausgerüstet bin und keine zwei linken Hände habe soll es auf jeden Fall ein Bausatz sein.

    Plastikboxen finde ich persönlich hässlich, und please... no Omnitronic. :grin:

    Noir-Audio 2x10"/2 (also das Original Teil aus dem Low-Budget-Stack) wird auch von Experten empfohlen und ich würd's sofort nehmen. 2x10"/2 ist für mich aber nicht das richtige, ich hätt lieber zwei oder vier 12/2 Kisten, da bin ich flexibler und die gehen zur Not auch mal Fullrange.

    Über den 12"/2 Bausatz hab ich aber noch nix gehört, darum frage ich. Will ja kein Schrott kaufen und es soll möglicht lange halten.

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