Ich hatte noch nicht persönlich das Vergnügen; es gibt aber in einer älteren PROSOUND Ausgabe einen test von Dirk Wedell, in dem er die Box über den grünen Klee als Einzelbox, auch ohne Subunterstützung nutzbar, lobt. Als Systembox (Array) soll sie nicht so gut arbeiten.
Beiträge von lautundgut
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Rheinkultur Bonn, etwas über 10 Jahre her, große Bühne, Rental-Company vom Niederrhein, der Vorabend: Dem Kollegen der Vermietfirma war sein Stolz über seine Console auf drei Kilometern anzuzsehen. Also, bescheidenes Hallo, kurze Vorstellung nd freundliche Bitte um Einweisung. Bloß nicht altklug auftreten und sich auch nicht zu schade sein, das Siderack mitzuverkabeln. ... Fünf Minuten später ... die Gesichtszüge des Kollegen hatten sich deutlich entspannt.... nochmal fünf Minuten später: "Magst Du auch ein Bier?"...
Ich denke, wenn man nicht wie Graf Koks auftritt, die Arbeit der Kollegen respektiert und würdigt, gibt es kaum Stinkstiefel. Und bitte seid einmal ganz ehrlich zu Euch selbst, wenn da so ein Hergelaufener an Eurer schönen Anlage spielt, gehen Euch da nicht auch Gedanken durch den Kopf, wie "Kann der das überhaupt?", "Zerlegt der nicht alle kurz und klein?", "Hat der überhaupt es verdient, an meine heiligen Geräte rumzufummeln?"? -
Na ja, es kommt halt darauf an. Bei Kirchen wird man sich zunächst den Baukörper anschauen müssen. Handelt es sich um eine "alt-ehrwürdige" Kirche, mit vielen Säulen und Seitenschiffen? Dann macht ein LA keinen Sinn. Ist es ein moderner Baukörper, der einen völlig offenen Innenraum hat? Wenn ja, gruppiert sich die Gemeinde halbkreisförmig oder womöglich in einem noch größeren Winkel um den Altar/Kanzel/Predigtstelle etc? Dann ist es ggf. schon wieder schwierig mit einem LA. Hinzutritt, dass nach meiner Erfahrung die meisten Kirchen in Bezug auf Optik und Wahrnehmung von technischen Geräten konserativ sind, also Technik wünschen, aber sie nicht sehen wollen. Winzige, dezentrale Schallzeilen (sind auch LA, gelle??) wirken oft dezenter. Zudem erfordert jedes LA eine kräftige Investition. Und schließlich werdet ihr auch bestimmt in Bezug auf das Argument mit der guten Musikwiedergabe gehört haben, dass "eh nur Stimme übertragen wird und sonst für Veranstaltungen etwas dazugemietet wird". Also, schöne Idee, aber in der Praxis bestimmt nicht leicht durchzusetzen.
Gruß Arndt -
Reichweite? Na ja, das System ist ja nicht ganz handlich. gleichwohl sollte nicht verschwiegen werden, dass SIRIUS - soweit ich mich recht erinnere - seinerzeit zu seinen vielen Systemen extra so eine Art Hochtonkanone gebaut hat, um den Hochtonbereich bei größeren Arrays auch zufriedenstellend in den hinteren Zuschauerbereich zu werfen. Letztlich bleibt es natürlich bei der Grundfrage: Wieviel Holz?
Dimensionierung? Steht doch im Datenblatt
Klangeigenschaft?
Finde ich recht nett, ein wenig fett. Jedoch wird nicht ohne Grund eine SUbwooferunterstützung angeboten. Ohne böllern die Doppel 15´´ sonst ziemlich. Wie die von Dir nachgefragten Subwoofer sind, weiß ich leider nicht. Ich kenne nur die ollen Doppel 18´´, irgendwie normal.
Gruß Arndt -
Da ich zugegebenermaßen nicht der große Techno-Experte bin wollte ich mich ja eigentlich zurückhalten. Aber einige Vorbemerkungen verdienen doch eine Erwiderung.
Auf der Mayday war ich ebenfalls zu der sogenannten technischen Begehung geladen, die um 16.00 Uhr stattfand. Da mich einige Kollegen jedoch schon früher sichteten, habe ich mich bereits ab 14.00 Uhr in den Hallen herumführen lassen. Zum Thema Lichtdesign möchte ich lediglich anmerken, dass ich die LED Konstruktionen und die verfahrbaren Traversen in Halle 1 als sehr aufgeräumt empfunden habe. In Halle 3 fand ich die Ballons schön, wenn auch gegen 17.30 Uhr noch nicht alle hingen....
Zum Ton: Halle 1: Viel zu laut. Techno ist nach meinem dafürhalten eh' zu laut. Aber die Lautstärke in Halle 1 war derartig hoch, dass ich mir nicht sicher bin, ob die - zu recht - beschriebenen Soundmängel auf die verbauten Komponeneten oder die Aufstellung zurück zu führen waren oder ob der Pegel einfach für eine brauchbare Soundbeurteilung zu hoch war. Mir gefiel es jedenfalls nicht.
In Halle 3 hat mich der Sound der Top-Teile des Cohedra-Systems begeistert. Gut durchstrukturiert, sauber, nicht zu nervig, eine leichte Elegance, besonders bei der technischen Begehung und Vorführung bei normaler Lautstärke und Nicht techno Musik. Sehr enttäuschend war der Bass. Es mag an der imho nicht sehr glücklichen Mischung der Basssysteme gelegen haben. Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, HK hätte - da nur Vorführmaterial zu Einsatz kam - nicht genügend von den Doppel 10 er Systemen. Hm... also die Doppel 18er dazu zu stellen war sicher nicht die beste Entscheidung. Nach meinem Dafürhalten waren das lediglich Luftpumpen, die den Bassbereich unangenehm zumüllten. Schade um die netten Top-Teile.
In Halle 2 war der Sound der F-3 mit den Doppel 18er Hörnern tadellos. Straff, sehr präsent, nicht nervig. Absolut Top war die Vorführung der CLIA Elemente. Der Ansatz überzeugt nicht nur uneingeschränkt in akustischer Hinsicht, sondern auch in Hinsicht auf die optische Unauffälligkeit für optisch durchgestylte Veranstaltungen, und in Hinsicht auf die betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit eines Systems. Denn das kleine, aber fast uneingeschränkt erweiterbare Format gestattet den Einsatz bei fast jeder Veranstaltung, im Gegensatz zu Riesenkomponenten. Die wollen viele Veranstalter nicht mehr sehen und schon gar nicht die hohen Investitionskosten mitbezahlen.
Beste Grüße aus Bonn
Arndt Fischer -
Sirius ist eine Beschallungsfirma und kein User des Forums. Groß, gut und kompetent. neben Pur und anderen Größen, machen die auch Industrie und kleiner Sachen. Im Übrigen wird von denen auch der FOH Platz in Bonn immer nett ausgestattet. Ich meine mich zu erinnern, letztes Jahr dort Manley oder Summit als Komp. gesehen zu haben. Wo gibt es das sonst schon? gruß Arndt
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Bei Lautsprechershop findet man im Netz folgenden Hinweis:
Isophon-Lautsprecherchassis
Isophon war eine deutsche Lautsprecherfirma mit langer Tradition, die an Bosch/Blaupunkt verkauft wurde. Der Käufer hatte kein Interesse an Home-HiFi, weswegen heute nach unserem Wissen keine Lautsprecher mehr verfügbar sind.Dies deckt sich mit meinen Infos. User, die noch 15 Zoll Isophon in ihren Systemen fahren und Ersatz benötigen, könnten in Düsseldorf noch fündig werden. Es gab dort einen Elektronik-Shop, der größere Stückzahlen lagermäßig führte und auch noch Restbestände haben könnte. Bloß wie hieß der noch mal....? Vielleicht fällt es mir wieder ein.
Aus obigen Grund ist mit Sicherheit auch Herr Kuntze auf Produkte anderer Hersteller (18 Sound etc) ausgewichen. Und die sind doch auch nicht schlecht, oder?
by the way, was macht denn das seinerzeit angekündigte Treffen in Solingen?
GrußArndt
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So, jetzt darf einmal Jeder auf mich hauen, ich war damals bei dem o.a. Test auch dabei.
Und ob Ihr es jetzt glaubt oder nicht, das Ergebnis war damals so.
Aber: Die blauen Kisten waren wirklich nicht gut (und das sage ich, obwohl ich Turbosound noch heute mag); es lag damals in Bochum daran, dass der Vertrieb von Turbosound (ich weiß nicht mehr, wer das war), den Bass verpolt hatte.....Auf meinen Hinweis, dass da wohl etwas falsch gelaufen sei, meinte der Kollege nur: "Wieso, das rumst doch gut." Stimmt, mehr aber auch nicht.Warum hat Jamo da so gut abgeschnitten? Naja, gekauft war da wirklich keiner, das ist nicht nur eine böse, sondern auch eine blöde Unterstellung. Aber der Test war ebenso blöd. Wenn zur Überprüfung der Fähigkeit, Stimmen wiederzugeben, Tagesschausprecher mit Zimmerlautstärke vorgeführt werden, ist eine "HiFi-Pa-Plastik-Box" wahrscheinlich wirklich die Beste. Was fehlte war PA_Lautstärke und der Betrieb am Grenzwert der Anlage, wie es wohl in der Praxis der fast übliche Zustand ist.
Bei einem späteren Test wurde dann auch mit PA_Lautstärke gearbeitet. Da hat dann auch keine Jamo sich blicken lassen, die zur Hintergrundbeschallung übrigens wirklich gut ist.
Gruß Arndt -
Frag' doch mal bei dem werten Kollegen Inselgert nach, der bekanntlich bei einer britschen Company an einem Innovason rumdreht. Diese Firma hat schon vor Jahren die angesprochenen Electrovoice Systeme für ihre Zwecke modifiziert. Da diese Firma nicht mit Zufällen, sondern mit Sachverstand arbeitet, denke ich, wird man Dir dort langfristige Tips zum Thema EV und Systemcontroller geben, da die Orginalteile, wie oben erwähnt, nicht so ganz ohne - oder eben doch? - sind.
Gruß Arndt -
Alles klar und keep on rocking
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Verehrter Autor von 7777+1 Beitrag,
"das rockt" ist natürlich eine feine Aussage. Gleichwohl gestatte ich mir folgende ergänzende Anmerkungen: Kirchen sind für gewöhnlich so gebaut, dass Kirchenmusik, also vorzugsweise eine Orgel, oder auch andere akustische Instrumente ohne zusätzliche Verstärkung gut zur Geltung kommen. Zumeist erfolgt auch keine elektronische Sprachübertragung. Kirchen haben einen für Lautsprecherübertragungen abträglichen langen Nachhall. Daher darf eine Lautsprecherkonfiguration in einer Kirche "um Himmels Willen" nicht durch Bestrahlung der Kirchenwände weitere Nachhalleffekte verstärken. Somit braucht eine Lautsprecherinstallation in einer Kirche auch nicht zu "rocken". Entweder man nimmt kleine Schallzeilen, mit sehr geringer Reichweite, um eine Anregung der Wände zu vermeiden oder es wird eine sehr präzise Abstrahlung von einem System - natürlich ohne Delay - benötigt. Dies wird dann schwierig, wenn verwinkelte Nebenteile des Kirchenschiffs zu beschallen sind. Aber auch dann genügen kleine Systeme aus, da man niemals die akustische Leistung der Instrumente in einer Kirche unterschätzen soll. Subwoofer? Nach meiner Erfahrung werden sie nicht benötigt. Die von den Instrumenten und den Stimmen produzierten tieffrequenten Tonanteile können sich im Allgemeinen auch ohne Unterstützung gut durchsetzen, selbst wenn die Kirche gut gefüllt ist. Daher rate ich zunächst zu einem Probedurchgang ohne Subs. Sollte die Kirche dann einmal "multifunktional" genutzt werden, z.B. bei einer Filmvorführung, ist die Zumietung eines kleinen Subs, falls dann tatsächlich nötig, günstiger. Zudem braucht man sich ansonsten keine Gedanken um die optische Integration des Subs machen.
Gruß
Arndt -
Das Wesentliche wurde ja schon ausgeführt. Besonderes Augenmerk würde ich auf den Winkel der sicherlich am besten geflogenen Boxen richten. Diese Sport/Mehrzweckhallen sind zumeist mit glatten, völlig unbedämpften Wänden gesegnet. trifft das Lautsprechersignal darauf, kommt es zu harten Reflexionen und einem Klangbrei sondershausen. Also bitte AUgenmerk darauf, dass die Schallkeule dort endet, wo auch das Publikum die letzte Sitzreihe füllt. Zudem wäre ich mit Effekten auf der Stimme sehr vorsichtig und rate zu einer hömopathischen Dosierung.
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Hallo Fred,
feine Idee, ich komme auch.
Gruß Arndt -
Also einen Röhrenvorverstärker habe ich noch nicht nicht dazwischen gelegt. Aber Kalla Kuntze hat vor 10 (?) Jahren ein kleines PA mit Röhrenendstufen vorgestellt. Er kann Dir mit Sicherheit kompetent Auskunft geben.
Ob es etwas bringt ... Geschmacksfrage .... auffällig ist aber, dass sich diese Idee nicht so recht durchzusetzen vermochte, nicht wahr. Ich denke, es hängt neben vielen anderen Faktoren (also insb. der Wiedergabekette) von dem Programmaterial ab.
Gruß Arndt -
Ja, genau MIKE, an diese Inst. habe ich "im Eifer des Gefechts" gedacht.
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Oh je, oh je ... morgen werde ich lesen lernen, vielleicht lerne ich dann de Unterschied zwischen Halle und Stadion....O Gott o Gott, ist mir sehr peinlich
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EAW (ich glaube 850er plus 2 Hörner für den Innenraum, wenn Du das runde Center-Cluster meinst), Bericht in älterer Prosound
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Ich wähle die Messmethode und Du bekommst den gewünschten Wert....
Also die Peakangabe .. naja .. bei welcher Frequenz, wohl kaum breitbandig....und wie lange und oft der "Peak" dann erfolgen darf??
Laut sind die Teile schon, aber ich habe sie als reichlich wummerig in Erinnerung. Ich denke, dass - bei aller alteingewachsenen Verbundenheit zu Turbosound - nur ein preislich überragendes Angebot es wert erscheinen lässt, die wirklich schweren Teile zu stemmen.
Gruß Arndt -
Also....., wenn man dem 6-Saiten Künstler seinen Amp von der Bühne zerrt, sollte schon ein feines, also richtig gutes Monitoring vorhanden sein. Damit meine ich nicht nur Wedges von guter Qualität, sondern auch ausreichend Monitorwege. Denn der seines Verstärkers beraubte Git. will bestimmmt die Gitarre so laut, dass für den Rest der Band der Arzt schon kommen darf. Wenn Du beim Monitorzeug nicht ganz so aus dem Vollen schöpfen kannst, solltest Du dem Git. vorschlagen, den Amp ahnlich einer Wedge auf den Boden oder einen halbhohen Ständer zu legen. Der Git.-Lautsprecher darf dann mit vollem Brett richtig nett zerren, ohne dass das zahlende Publikum viel davon mitbekommt. Der Git. badet in "seinem" vollen Git-Sound. Zum Thema Mikrophon: Ganz klar 57; was merkwürdigerweise auch geht, ist ein 58 oder 48 (etwas dumpfer, aber für RnR-Git richtig), bei dem der Korb abgeschraubt wurde. Bitte frag' mich nicht warum, aber es klappt. Probieren.
Gruß
Arndt -
Das SDR 1000 ist ganz in Ordnung; es gab das Teil auch mal (1985???) von Sony, mit einer prima Fernbedienung. Die Halleffekte und die Möglichkeiten, selbst zu programmieren oder den Effekt anzupassen, sind wirklich Meilen besser, als was so ein Alesis Gerät bietet. Zuschlagen! Gruß Arndt