Hallo!
Ich selber benutze auch für verschiedenste kleinere Jobs, wo der große FOH keinen Sinn macht (oder nicht bezahlt wird), ein DDX mit ADA8000 und nem Controller für die PA.
Die Kombination DDX mit ADA funktioniert sehr gut und macht Sinn. Sowohl auf Ausgangs- , wie auch auf Eingangsseite (12 XLR am Pult sind halt doch arg wenig). Die internen Effekte ergänze ich ja nach Job durch nen TC-D2 und nen anständigen Hall. Geht aber auch mit den internen Effekten.
Ich persönlich allerdings habe den Controller immer lieber am FOH stehen. So kann ich auch während des Auftritts auf bestimmte Parameter zugreifen. Und es gibt einfach Situationen, wo ich z.B. die Bässe am Anfang eines Gigs zurücknehme und mit steigender Publikumszahl oder auch Lautstärke , das Verhältnis noch ändere. Oder die Infills müssen noch nachgeregelt werden. Manchmal ändere ich auch während des Soundchecks, je nach Raum noch die Übergangspunkte von Bässen zu Tops in der Frequenzweiche. Auch die Delayzeiten der Front-Pa oder der Delayline werden doch bei unterschiedlichen Gigs angepaßt. Nicht zuletzt fehlt in Deiner Zusammenstellung auch ein Summen-EQ. Zur Not kann man dafür halt auch noch den Eingangs-EQ des Controllers nehmen. Alles Gründe, die dafür sprechen, das der Controller in der Griffweite des Technikers steht. Derjenige sollte allerdings kompetent sein, und wissen was er damit tut! Nachteil bei dieser Variante: Du brauchst mehr Multicore-Kanäle. Aber auch das ist kein wirkliches Problem. Ich benutze dafür ein 8-0 Multicore als Returncore. Das ist dünn und gut zusätzlich zu verlegen. Oder aber Du nimmst ein normales 24-4 Multicore (je nachdem wieviel Kanäle Du brauchst) und die fehlenden Returns baust Du Dir mit einfachen Male-Changern aus den normalen Mikrowegen....
Viel Spaß beim ausprobieren.....
Thorsten