Ich bin vom UB-2442 FX Pro auf den MG-16-6 FX umgestiegen. Mit dem Ohringer war ich schon sehr zufrieden, wollte aber einfach was neues. Im Nachhinein bin ich aber sehr froh über den Umstieg.
Die Verarbeitung des Yamahas ist wesentlich solider, das merkt man auch, wenn man an Fadern schiebt und Potis dreht - aber das kann auch subjektiv sein. Deshalb braucht man sich auch nicht über die hochwertigere Optik des MG auslassen, die hört ja keiner.
Der Yamaha hat in den Stereo-Eingängen zusätzlich Chinch-Anschlüsse, weil da eh oft CD-Player o.ä. rankommen. Das Effektgerät im Yamaha ist klanglich dem Behringer überlegen, dafür ist es eigentlich kein Multieffekt, sonder hat halt Delays und Reverbs. Beim Yamaha liegt der Effekt-Return schon werksseitig auf einem eigenen Fader, hierzu müsstest Du beim Behringer eine Subgruppe opfern! Während der UB im Kanalzug Mute-Tasten hat, gibt es beim Yamaha "On"-Schalter, welche 1. größer sind und 2. beleuchtet, was ich bei (zumeist) düsteren Mischorten sehr genieße. Den eingebauten Master-EQ im MG kannst Du getrost vergessen - so was gehört in ein Disco-Mischpult; wenn schon, dann sollte man ihn in den Aux-Weg für Monitore schleifen können.
Ein Vorteil des UB ist halt das interne Netzteil, das externe des Yamaha muß man halt irgendwo unterbringen. Schade auch, daß der Yamaha keinen Lampenanschluß hat - ich habe mir halt 'ne Flexilight aufgeklebt, der Platz ist da.
Das fällt mir auf die Schnelle ein und ich habe beide im Einsatz (gehabt).
Gruss
Meyerlein