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  1. PA-Forum
  2. Steffen

Beiträge von Steffen

  • Was studieren wenn es um PA oder Eventmanagement geht???

    • Steffen
    • 22. Mai 2006 um 22:36

    Frank hat genau das Richtige gesagt: Die Erfahrung in der PRAXIS wird Dir kein noch so gutes Studium, ob Uni oder FH oder BA, abnehmen können. Und gerade in einer Branche, in der bis vor Kurzem was Berufe angeht noch GAR NICHTS geregelt war wirst Du sehr viele Leute treffen, die auch ohne STudium oder gar "einen anständigen Beruf" gelernt zu haben absolute Profis sind und auch in der Theorie, in der PRaxis sowieso, jedem studierten Neuling alles, aber auch wirklich alles vormachen. Und wenn man denen dann mit der Einstellung "ich hab studiert, ich bin was Besseres..." begegnet, oh weh.

    Ich kann den Ton von AlexPA (den ich übrigens auch persönlich flüchtig kenne und als sehr kompetenten und netten, hilfsbereiten Kollegen kennengelernt habe) nach nem Vorstellungsgespräch-Marathon gut verstehen. Mir ging es neulich nicht anders. Und noch schlimmer sind die, die par tout nichts anderes machen wollen als Veranstaltungstechniker und dann plötzlich während der Ausbildung merken, daß der "Traumjob" mit verdammt harter Arbeit bei äußerst geringen Bezügen zu tun hat und die dann anfangen völlig quer zu treiben und aus dem Ruder zu laufen.

    Mach Dir vor Allem eines klar: Ein Studium ist in unserer Branche noch keine Garantie für nen guten (oder auch gutbezahlten) Job.

    Und nun viel Erfolg bei der Suche

    Steffen (mit Bachelor of Business Administration und ansonsten Inhaber ner "mittelkleinen" PA-Bude)

  • Allen & Heath GL3000 oder Soundcraft MH2 oder was andere

    • Steffen
    • 22. Mai 2006 um 15:14

    @ Kai: Ich traue meinen Ohren durchaus zu, einen Unterschied festmachen zu können, ohne gleich mit Messequipment anzurücken, was in dem Fall wohl auch ein wenig übertrieben wäre, zweifellos kann man mit beiden Pulten arbeiten. Meine PERSÖNLICHE Meinung habe ich mit diesem Post kundgetan, und die ist nunmal so, daß speziell dieser SC-Tisch nicht an die ML's tippen kann.

    @ Wora: so langsam wird die Diskussion esoterisch, da sich MH2 und ML im Preis nichts mehr wirklich geben und ich kennen genug Buden, die ihre SC's verkommen lassen und genug Buden, deren A&H topgepflegt sind

  • Allen & Heath GL3000 oder Soundcraft MH2 oder was andere

    • Steffen
    • 21. Mai 2006 um 19:15

    Hab jetzt mal nen klanglichen A/B-Vergleich MH2/ML4K gemacht - Leute, die MH2 sieht schön aus, das isses auch. EQ's greifen im Vergleich zu A&H äußerst bescheiden. Zum MH3 ists dann n Riesensprung, auch klanglich. Aber die MH2 ist für meinen Geschmack ne schnell auf Features getrimmte GB-Serie, und die kann mit A&H überhaupt nicht mithalten

  • Allen & Heath GL3000 oder Soundcraft MH2 oder was andere

    • Steffen
    • 18. Mai 2006 um 11:26

    Leute, bitte !!! Es ging um die Frage ML oder MH2 und Ihr fangt schon wieder ein analog vs. digital an!

    Um auf die Frage einzugehen: ML3000 haben wir selbst, hab auch schon oft an ML 4k und ML5k gearbeitet sowie an MH3. MH2 hat für mich ein absolutes No Go: EINGEBAUTES NETZTEIL! Sowas macht man in der Profiliga nicht.

    MH2 und ML4K mit 2 Netzteilen geben sich preislich nicht wirklich viel und da würde ich in Allem, also Verarbeitung, Klang, Betriebssicherheit... die A&H vorziehen. Und das A&H als No Go auf irgendwelchen Ridern steht, ist lange her (und war bei GL3/GL4 auch gerechtfertigt und teilweise auch noch bei der GL3000/4000, nicht mehr bei den neuen)

    Wir haben jedenfalls mit unseren A&H Konsolen keinerlei Probleme, auch ridermäßig nicht.

  • Zusammenführen von Neutralleiter - Unklarheit

    • Steffen
    • 17. Mai 2006 um 12:38

    @ stage_reini: Das mag zwar in manchen Anleitungen so stehen, aber bestimmt steht da mal wieder nicht, wo es steht. Es gibt einen DIN-ENTWURF (Leuchten im STUDIO), in dem die getrennte Führung der Nulleiter verlangt wird. Aber da steht u.a. auch drin, daß im Outdoorbereich nur noch Gummi-Multicore benutzt werden darf....

  • Zusammenführen von Neutralleiter - Unklarheit

    • Steffen
    • 17. Mai 2006 um 10:46

    Die 6-pol Lösung gabs irgendwann vor langer Zeit mal so bei Ultralite bzw. Zero88 und hat sich in manchen Betrieben, die mit 4-Bars arbeiten festgesetzt. Die Sache ist so lange kein Problem wie ich max. 4 x 1 kW über so ein Kabel laufen lasse, da ich 2 Nulleiter mit je 2,5mm² habe. Problematisch wirds aber, wenn ich 2 4-Bars mit CP-Bestückung hintereinander schalte. Hier dann also besser Y-Stück (Voraussetzung: Die Querschnitte im Dimmerrack und der Y-Stücke passen)

    Bei 2 4-Bars mit Raylight-Bestückung halte ich die Sache für absolut unproblematisch

  • Bell Fliegen

    • Steffen
    • 11. Mai 2006 um 21:29

    Da gibts von BELL entsprechende DURCHVERBUNDENE Flugketten, die in die MAN-Flugösen eingehakt werden. Bitte NUR diese verwenden...

    Zur Erklärung: Man kann die Tops zwar prinzipiell untereinander hängen, aber das ist nicht Sinn und Zweck der Sache, Die Ketten sind so ausgelegt, daß alle Kräfte direkt am Kopfrahmen angreifen

  • Bell VPS 420ext Anlage

    • Steffen
    • 8. Mai 2006 um 11:53

    @ Party Nation: Dann hol Dir für die Bässe aber die SCA 4 MR, die Kisten werden's Dir danken....

  • Wie beschallt man 2000 Leute in einem Dom???

    • Steffen
    • 8. Mai 2006 um 11:10

    @ Manuela: Das mag zwar sein, aber trotzdem sollte man wohl doch immer versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Und da gehts nunmal nicht mehr ohne entsprechende Ahnung (Manpower) und auch ein bissel Kleingeld...

  • Wie beschallt man 2000 Leute in einem Dom???

    • Steffen
    • 8. Mai 2006 um 10:11

    Hallo,

    Dir ist aber schon klar, daß Du da ALLE einzelnen Linien mit nem Delay anfahren mußt? Also, rechne bitte in Dein Budget noch die Linedelays bzw. Controller ein.

    Ich persönlich würde diese Geschichte (und die größte Kirnchen, die ich beschallt hab, waren das Ulmer Münster und St. John the Devine in New York) 2 Main-PA's nutzen (eine verzögert, ca. auf der Hälfte des Hauptschiffs) sowie alle 8 - 10m eine Delayline. Dann braucht der Gesamtpegel nicht so hoch gefahren werden, daß Du den Raum extrem anregst und die meisten Zuhörer sitzen irgendwie im Direktschall.

    Wichtig: Wir arbeiten bei uns mit möglichst wenig "Akustikmüll" von vorne, d.h. alle Instrumente (einschließlich E-Drum) gehen direkt ins Pult ohne eigene Amps, wir haben nur ein relativ kleines Monitoring. Die Klassik-Sektion (Cello, Oboe, Sex...) wird ganz normal mikrofoniert.

  • Litec QX30 und QX40 Belastungsangaben

    • Steffen
    • 4. Mai 2006 um 13:38

    Ein wenig Licht ins Dunkel:

    QX40S - neue Version der QX40 mit verbesserten Endplatten
    QX40 typische Standard-Leitertraverse
    QX40A Traverse mit Braces in auf allen 4 Seiten diagonal (z.B. für die Litec Bühnen benutzt)

    QD... jeweils die Heavy-Version der entsprechenden Trusses

  • Fake-Anfragen häufen sich...

    • Steffen
    • 25. April 2006 um 14:04

    Wir ham das Thema im Moment auch - von Waldorf-Schulen. Wobei die VA's dann wenigstens noch stattfinden... Aber auf nem Preisniveau, daß ich guten Gewissens nur mit dem pädagogischen Deckmäntelchen und der Tatsache, daß die Erlöse (wenn sie denn kommen) der VA's (meist Theatervorführungen und so) irgendwelchen karitativen Einrichtungen zu Gute kommen noch gutheißen kann....

  • Neue Windlastannahmen für Bühnen

    • Steffen
    • 21. April 2006 um 18:23

    Das ist halt genau das, was ich gemeint habe mit den gemeinen Böen... Sinnvoll wäre es, eine Möglichkeit zu schaffen, den Staudruck sehr schnell drastisch zu reduzieren. Und das geht IMHO vor allem durch eine Konstruktion, die mir ein sehr schnelles Abplanen der Gazen erlaubt. Kabuki wäre wohl ein wenig übertrieben, aber irgendwas in der Art halt...

  • Rigging mit Trigger-Clamp, Half-Coupler usw.

    • Steffen
    • 21. April 2006 um 12:35

    Triggerclamps und Halfcoupler werden am Gerät mit ner Schraube (meist M8 oder M10) und bei Bügeln dann mit ner selbstsichernden Mutter oder mit ner Mutter mit federring befestigt. An Heads und Lampen funktioniert sowas, an ACL-Bars dürfte das schwierig werden. Wir haben an unseren Lampen G-Haken dran, die fest mit der Truss verschraubt sind, die kann man dann schonmal drehen und mit nur einem G-Haken ins Truss anschlagen. Dann aber bitte um Himmels Willen die Safetys nicht vergessen (z.B. an einer fest mit der Bar verschraubten Ringöse)

  • Neue Windlastannahmen für Bühnen

    • Steffen
    • 21. April 2006 um 12:19

    Getcs Anmerkungen geben mir schon sehr zu denken... Der Vorschlag von Micha, ab 6 abzubauen wenn bis 8 gerechnet ist sollte im Prinzip praktikabel sein, womit Du dann natürl. immer noch nicht davor gefeit bist, daß es bei Sommergewittern sehr plötzlich und nahezu ohne Vorwarnung zu Windböhen kommen kann. Hier wäre es sicher notwendig, sich in irgendeiner Form Vorkehrungen für den Plan B zu beschaffen, also z.B. "Sollbruchstellen" (genannt Spannfix) für die Gazen etc. Ne gerissene Gaze kann ich verschmerzen, auch, wenn das Ding aus Versehen irgendwas auf der Bühne umwirft (wenns nicht grad n Mucker ist, aber der hat bei so nem Wind dort nix mehr verloren), und ohne Gazen wird die Sache schonmal wesentlich entspannter.

    Bleibt einfach nach wie der wirtschaftliche Aspekt und das Thema "Darf ich dann alle Bestandsbühnen noch bauen oder nicht"?

  • Neue Windlastannahmen für Bühnen

    • Steffen
    • 21. April 2006 um 09:17

    @ Admin: WOmit das dann geklärt wäre...

    Wie sieht es eigentlich aus mit dem Absteelen bei hohen Windstärken? Also, ich stell es mir zumindest "unangenehm" vor, bei Windstärke 7 ins Dach zu müssen, um die Steels loszudrehen... Was sagen denn da die PSA-Experten? geht sowas noch mit normalem Gurtzeugs?

  • Neue Windlastannahmen für Bühnen

    • Steffen
    • 20. April 2006 um 23:08

    Genau so siehts aus: Die Windverbände gehen vom Towertop zum gegenüberliegenden Fußpunkt, und zwar ausserhalb. Wobei Markus natürl. Recht hat, es besteht im abgelassenen Zustand keine wirkliche Stabilität, da hier einfach 4 Tower in die Höhe ragen...

    Die Basements werden bei uns übrigens auch fest mit der Unterkosntruktion des Bühnenbodens verbunden..., Motoren sind C1, also muß nix abgesafet werden.

    Aber Leute, bitte laßt uns Argumente suchen. Bisher fallen mir weiterhin leider nur wirtschaftliche ein und die werden die ARGE leider NICHT interessieren. Sitzt da eigentlich Layher im Ausschuss??? Nur mal so in den Raum gestellt...

  • Neue Windlastannahmen für Bühnen

    • Steffen
    • 20. April 2006 um 08:53

    Was das mit dem Anschlagen des Ballasts betrifft: Bei uns wird so vorgegangen, daß die Tanks am Boden mit den Towern verratscht sind (Notlösung, ist mir klar), das eigentliche Ballastaufbringen geschieht aber mit einer um den Tank geschlungenen 8/8 Kette, die am Sleeveblock mittels Stahlschluppe und Schäkel angeschlagen ist, somit ist das "Abheben" des Daches wirksam unterbunden, gleichzeitig sind die Tower gefixt.

    Zumindest bei unseren LITEC-Bühnen ist es so, daß wir problemlos das Dach ablassen können, wenn Gefahr droht. Das Einzige, was dann ggf. fliegt sind ein paar Spannfixe, mit denen die Gaze an den Towern befestigt ist. Und mit Verlaub, daß kann ich verschmerzen...

    Wirtschaftliches Argument gegen die Auflastung: Dies ist ein massiver Eingriff in eine Bestandssituation (da ja wohl ab dem entsprechenden Moment sämtliche bestehenden Konstruktionen hinfällig werden) und somit ein Firmen- und Arbeitsplatzvernichter in nicht unerheblichem Umfang.

    Leider fallen mir technisch keine wirklich schlüssigen Argumente dagegen ein...

  • Was kann ich für diesen Stroverteiler im Verleih verlangen

    • Steffen
    • 17. April 2006 um 22:19

    Sehg uter Gedanke, das hierher zu verschieben... Danke @ mods

  • Was kann ich für diesen Stroverteiler im Verleih verlangen

    • Steffen
    • 17. April 2006 um 19:52

    @ Gaewin:

    Was mich interessieren würde: haste Du im DD-Rack ein Metallgehäuse eingebaut in dem alles drin ist oder arbeitest Du mit Front- und Rückblenden. Ich frage deshalb, da wir bei einer der von uns betreuten Produktionen aus dem Produktionseigenpark mehrere Verteiler haben, die mit Fron- und Rückblenden arbeiten, also kein völlig geschlossenes Metallgehäuse haben. Die Verteiler wurden von einem E-Technik-Ingenieur und Meister entwickelt und gebaut, als 125A-Verteilung sowie als 32A-Verteilung.

    Nun ist es hier so, daß die Meinung vorherrscht, es müsse ein allseits geschlossenes Metallgehäuse her...

    Auch an die anderen Stromer: Was ist da Stand der Dinge? Ansonsten suche ich noch gummierte Gehäuse im 19"-Format, die auch für den Ausseneinsatz zulässig sind.

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