2-7-0 ist eigentlich kein Wert, der eine Ablehnung durch die Leasinggesellschaft rechtfertigt... Komisch... Schreib mir mal per PM wer das war
Beiträge von Steffen
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Du erlebst aber speziell in unserer Branche eben die Situation, daß es meistens die Leute sind, die einfach aufgrund fehlender Ausbildung (bzw. fehlendem WILLEN, sich über die geltenden Vorschriften zu informieren) einfach aufgrund der fehlenden Vorschriftentreue günstiger anbieten können als die Firmen, die sich ständig auf dem neuesten Stand halten was Vorschriften betrifft, zertifiziertes Material anbieten, TÜV-Termine ernst nehmen, Personal nicht verheizen, Fachkräfte auf Veranstaltungen stellen usw. In jeder Ausschreibung wird von der öffentlichen Hand verlangt, daß man sich an die gesetztl. Regeln hält (in allen Bereichen AUSSER der VT), warum setzt sich ausgerechnet in unserem extrem sicherheitsrelevanten Bereich die Prämisse "billig ist besser" durch, gerade auch durch Städte und Gemeinden. Ich rede hier jetzt nicht davon, daß man günstigere Preise durch vernünftigen Einkauf des Materialparks erreicht (es muß nicht immer der Mac sein, ein Ypoc tuts auch), sondern durch Vernachlässigung der Vorschriften.
In fast allen Branchen werden gewisse Qualifikationen verlangt, um bestimmte Tätigkeiten auszuführen, in unserer auch. WARUM VERDAMMT NOCHMAL NUR AUF DEM PAPIER, WARUM NICHT ENDLICH MAL IN DER REALITÄT???? Dann würden die verbleibenden Firmen, nämlich die, die sich an die gesetzlichen Regeln halten, auf einem bereinigten Markt auch bei geringerer Anzahl von Veranstaltungen ihren Markt zu MARKTGERECHTEN, NICHT ZU MARKTÜBLICHEN Preisen finden.
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Ist, wenn es so ist, wie Du es schilderst, zumindest merkwürdig. Kleiner Tip: Laß Dir mal Deinen Bonitätsindex von der Crefo (Creditreform) geben, vielleicht liegts da dran...
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@ manuela: Allerdings sollte man auch jeder VA-Technik-Firma, die die Sicherheitsvorschriften als "nicht nötig" abtun, auch jedes Durchführen einer VA untersagen, da es hier um MENSCHENLEBEN GEHT.
In diesem Zusammenhang eine sehr schlimme Sache: Vorletzte Woche sind in unserer Gegend zwei Techniker (Azubis, Praktis, ist ja egal) auf dem Heimweg von der Veranstaltung wegen absoluter Übermüdung tötlich verunglückt. Hier hat also das Dumping (in diesem Fall definitiv, da der betreffende Kollege sich gegen eine absolute Dumpingfirma zur Wehr setzen musste) zu Todesfällen geführt, da einfach das Personal ich sags mal provokativ VERHEIZT werden mußte (Thema Arbeitszeiten).
Wobei das jetzt nicht heißen soll, daß ich solches Verhalten billige, aber sind wir mal ehrlich, wir kennen doch alle diese schönen 24-Stunden Jobs an 3 Tagen hintereinander...
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@ tonzwerg: Von der Physik her absolut richtig, warst wohl auch in dem netten Vortrag auf der Cavis?

Komischerweise gibt es Arrays (Nexo, dVDosc, BELL), bei denen zumindest gehörmäßig (und auch meßdatenmäßig) "sowas wie ein LA-Effekt" auch schon bei 4 oder 5 Tops entsteht über einen relativ weiten Frequenzraum (in best. Frequenzbereichen tuts das sowieso, denn der Effekt entsteht bekanntlich bei entsprechendem Verhältnis von Arraylänge zur Wellenlänge)
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Ich hatte neulich die Situation das ich in der Nähe von Ulm mit meinem 3,5t-Transporter (Iveco Turbodaily) angehalten wurde, allerdings Leerfahrt. Fahrtenschreiber ist nicht eingebaut und auch nicht Pflicht. Der "nette" Herr in Grün hat mich dann nach einem Fahrzeitennachweis gefragt, da er der Meinung war, wir würden Kurierdienst fahren. Habe ihn dann aufgeklärt und er fragte mit den Worten : Fahren Sie als Beruf, dann brauchen Sie so ein Ding, wenn Sie nur fahren zum Transport der eigenen Materialien (sog. Werkverkehr) brauchts den Fahrzeitennachweis beim 3,5t nicht. Und bekanntlich leben wir nicht vom Fahren sondern vom Arbeiten - Also kein Thema, auch ohne Fahrzeitennachweis (wir sind aus Saarbrücken, also weit über die 50km hinaus gewesen)
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BELL VPS 500 T ist ein absolut funktionierendes Linearray,
nach Aussgaen von allen Kollegen, die darauf bisher gearbeitet haben und Erfahrungen u.a. mit Nexo GeoT/S, Vertec, VRX sowie Martin haben
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meine Erfahrungen hierzu sind, daß die Botexe erstaunlich störungsfrei arbeiten. Was allerdings immer wieder Ärger macht, sind Musiker, die irgendwelchen Billig-Kabelkram haben auf der unsymmetrischen Seite
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Also, meine Erfahrung mit der 4er: Wenn der SCA 2 M im Bass die Puste ausgeht, wird die 4er gerade mal wach....
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So, da bin ich wieder und hab die Sache ordentlich rumbekommen.
Zu den Erfahrungen:
1. Am Freitag abend habe ich selbst Groovin Affairs (die Begleitband von Sarah Connor) auf dem System gemischt, war für mich auch der erste Liveeinsatz. Am Start waren pro Seite 2 x VPS 500 L als Sublow an einer SCA4MR, 4 x VPS 420 L als Sub an einer weiteren 4MR, dann 5 Tops VPS 500 T an 1 1/2 SCA 2 M, , Systemcontrolling war BSS FDS336. Das System war eingestellt auf 50m, Start war bei 3 Metern. Systemhöhe (bühnenbedingt) 5m, was etwas wenig war, aber es hat funktioniert. FOH war auf einer Höhe von 35m, komplett bühnenmittig.
Folgende Erfahrung habe ich selbst gemacht: Das System spielt absolut sauber, im gesamten gewünschten Bereich absolut gleichmäßiger Sound und (nachdem ich noch das Nahfeld am Controller ein wenig zurückgenommen hatte) absolut gleichmäßige Lautstärke. So sauber hab ichs bisher auf anderen Systemen (hab in der letzten Zeit recht häufig auf der Kuh gemischt) noch nicht hinbekommen und gegenüber der 420er vom gleichen Hersteller ein Unterschied wie 7. Himmel gegen 7. Hölle

Anschließend kam eine lokal recht bekannte Coverband, dem Kollegen hats nicht so gefallen, der ist mir aber als 6. Liga bekannt und darauf geb ich nix, er hat auch ne Kraterlandschaft auf dem Front-EQ hinterlassen mit dem Kommentar "jetzt klings endlich" bis ich ihn drauf hingewiesen hab, daß der Bypass gedrückt ist (wobei ich wirklich vergessen hatte, das Ding wieder in den Signalweg zu schalten nach dem Messen).
Am Samstag spielte erst eine lokale Band, deren Techniker aber u.a. Nicole und auch andere bekanntere Sachen macht (u.a. das Rocco del Schlacko, ein Festival mit 15.000 und 20.000 Besuchern), der Techniker war sehr erstaunt und sehr zufrieden, wollte gerne noch ein paar Sachen am Time Alignment machen was aber reine Controller-Geschichte und sauberes Messen ist (ich hatte nicht so richtig viel Zeit und hab deswegen nur grundsätzlich eingestellt).
Anschließend kam mit der Queen Revival Band ein absoluter Kracher, der Techniker (Tom, einige von den Viersenern hier werden ihn kennen) sagte wortwörtlich nach dem 2. Titel "Das System ist schweinegut, das kann ich jetzt schon sagen"... An diesem Abend war auch Gerd Meyer von BELL selbst mit da gewesen. Das System spielte absolut gleichmäßig und LAUT, sehr druckvoll im Bassbereich (die SCA 4 statt der kleinen 2er im Bass wirkt Wunder), sehr ausgeglichen und offen in den Tops, der Sound des Kollegen war rundum "schweinegeil"...
Und nun zu dem Vorband-Techniker, der war Sonntags dran: Plötzlich war die Welt ganz anders. Der Kollege war sehr hilfsbereit (wir hatten einen kurzen aber extrem heftigen Gewittersturm, der an der 2. Bühne für Choas gesorgt hatte) und im Übrigen sehr zufrieden mit dem System. Klare Ansage : "Ich muß meine Meinung massiv revidieren". Sein A&H-Problem kam übrigens von der GL, als er die ML gesehen hat, hat er sich regelrecht bei mir entschuldigt.
Der Headliner Sonntags hatte leider ein paar technische Probleme (der FOH hat nach dem Gewittersturm immer wieder den RCD geschmissen, was. wie sich schnell rausstellte, am zusätzlich eingepatchten EFX-Rack des Gasttechnikers lag). Aber auch er kam gut mit dem System zurecht.
Alles in Allem wars ein sehr arbeitsreiches Wochenende durchaus auch mit ein paar Pannen (an der Sprachbeschallung wurde trotz Security ein paar V08er geklaut), aber das System hat allgemein einen sehr positiven Eindruck hinterlassen bei allen anwesenden Kollegen.
Und noch kurz guma: Auf der BELL-Website ist wirklich noch nicht viel drauf, aber im Katalog sind sämtliche technischen Daten und Messwerte drin
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Und noch einer von mir (obwohl das Ganze jetzt so langsam mit dem Original nix mehr zu tun hat, was diesen Thread betrifft):
Speziell hier im Forum fällt mir auf, das vor Allem viele Möchtegerns über das BELL herziehen (von den echten Pros habe ich bisher noch nie irgendwas negatives über das System gehört, auch nicht in Gesprächen außerhalb des Forums, dort eher im Gegenteil) und daß die meisten, die das Zeugs aus Bad Kreuznach schlecht machen, so inkompetent darüber schreiben (meist mit völlig aus der Luft gegriffenen Aussagen was Amping, Bestückung etc. betrifft), daß sie die Systeme meiner Meinung nach noch nicht mal real gesehen geschweige denn gehört haben. Und wenn ein Kollege schreibt (im Profi-Brett), das BELL-LA würde nicht in Frage kommen wegen zu schlechtem Klang (und das war vor 5 Monaten, da hatte das Ding noch NIEMAND gehört), dann frag ich mich schon, was das soll.....
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Die 420er wäre vor Allem nicht in den Limits gewesen...
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Und ansonsten (aus einer PM, die ich gerade Aposoli geschickt hab, da wir hier schon etwas weiter sind, als das es im Zusammenhang Sinn gemacht hätte, direkt auf ihn zu antworten)
klar gilt auch für uns im Normalfall absolute Riderkompatibilität (wenn das Budget es zulässt). Wir haben auch schon genug richtig große Jobs gemacht und bei den Technikern immer einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlassen, was ich auch durch Mails etc. belegen kann.
Hier ist die Situation aber Folgende: Es handelt sich um eine Stadtfestbühne auf einem nicht mehr ganz kleinen "Festchen" (Wir hatten im letzten Jahr mit nur einer Bühne ca. 700.000 Besucher an 3 Tagen). Es spielen von Freitag abend bis Sonntag abend insgesamt 9 Bands, auf der besagten Bühne 6 Bands, wobei mehrere echte Headliner dabei sind (u.a. Groovin Affairs, also die Sarah Connor-Begleitband, die ich übrigens mischen werde). Das Material, das vor Ort steht ist mit allen beteiligten Technikern (bis auf den Kollegen, der es nicht nötig hatte, auf E-Mails und Anrufe zu reagieren, um dann 2 Tage vor VA-Beginn aufzutauchen) abgesprochen worden bzw. auf Wunsch der Gruppen hingekommen. Es kann auch nicht sein, daß man bei einer Produktion, die Non Stop von 10 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts Programm auf der Bühne hat, anfängt, Material zu switchen.
Es ist also keinesfalls so, daß wir par tout unseren Kram durchdrücken wollen und uns dann darüber beschweren, daß das einigen Leuten nicht passt.
Zum Thema BELL: Das HKS- und Garagenproblem wird sich mit dem Linearray definitiv erledigen, da dieses System nur noch an ausgesuchte Firmen nach entsprechender Schulung und mit entsprechendem Support rausgehen wird. Auch sind z.Zt. einige große Sachen, die auf dem System laufen werden, in Vorbereitung, so daß es sich hier hoffentlich mit dem Rider-Problem bald erledigt haben wird.
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@ guma: Gerd Mayer von BELL baut die Website selber, wenn er mal grad ein bissel Zeit dafür hat. BELL ist halt ne relativ kleine Bude (wie die meisten deutschen) und da muß der Cheffe halt auch mal mit zum Boxenschrauben ;-)... Ihr werdet demnächst schon noch technische Daten und Meßergebnisse bekommen und wie gesagt, im Moment laufen Vorbereitungen für ein paar richtig nette Sachen...
Was die Riderproblematik angeht: Wir hatten bisher mit fast keinem Fremdtech Streß wegen der Anlage... Klar heißt es erstmal Hä??? BELL???
Aber spätestens bei den ersten Checks ist alles klar, aber halt auch, weil das Umfeld (Peripherie, Personal) stimmt.
Im Übrigen Aussage von Bernd Buthe, der im letzten Jahr Maffay Open Air über 420er Systeme gemacht hat: "Laß den Front-EQ auf Bypass, das klingt auch so schon richtig gut..."
@ MirkoT : Ähnliche Aussage wie Deine kam vom Nimsgern-Tecki... Und der hatte ne Kombi aus 2 x kleinen Bässen und 2 Tops pro Seite, ohne BSS, nur die Module...
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Zitat von "Tobias Zw."
Wir halten fest:
Die Ansprüche einer Band müssen in gesundem Verhältnis stehen zu
- dem Niveau, auf dem die Band steht (musikalisch / Bekanntheit)
- dem Budget (Bandgage 1000,- €, Mehraufwand 5000,- € kann nicht gehen)
- der Situation, in der sie spielt (Stadtfest! J.W.D.!) und
- dem Ton, in der sie diese Ansprüche stellt.
MfG Tobias Zw.
Wohl wahr, wohl wahr...
Hab grad übrigens mit dem Veranstalter telefoniert, die Band ist für nächstes Jahr schon mal auf der roten Liste...
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Mach ich öfter, wenn irgendwelche Möchtegerns am Pult schrauben - in bestimmt 50% der Fälle fällts nicht auf

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@ Soundklinik:
Thema fehlende Hörerfahrung: Das ist ein gaaaaannnnzzzz großes Problem, gerade was natürliche Instrumente betrifft. Ich z.B. mische sehr viel Klassik und Jazz, komme selbst auch instrumentemäßig aus der klassischen Ecke. Viele wissen ja noch nicht einmal, wie z.B. eine Geige überhaupt reell klingt - Also Verkurbelungen übelster Art. Meine Erfahrung ist gerade im Klassikbereich, daß ich mit passender Mikrofonierung und vore Allem passender Mikrofonposition den EQ praktisch nicht anzurühren brauch, wenn ich ein vernünftiges PA vor mir habe (in diesem Zusammenhang ist mir z.B. die Vorliebe mancher Klassikkollegen für das C4 ein absolutes Rätsel, weil man das Horn bei dem System einfach hört, was jetzt nicht heißen soll, daß die C4 schlecht ist, im Gegenteil!!!)
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@ Admin: Du hast noch was vergessen, und das ist das, was hier am Ehesten zutrifft:
Das Problem in unserer Branche, der Werbung mehr zu trauen als den eigenen Ohren (oder Augen, siehe Lichtbereich)
und das Problem, daß einfach zu viele inkompetente Leute einfach irgendwas nachbrabbeln, wovon sie keine Ahnung haben (siehe hier mittlerweile leider sehr viele Forenthreads)
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By the way, wir betreuen die komplette Veranstaltung mit 2 Bühnen sowie Sprachbeschallung für Drachenbootrennen über ca. 1km am Wasser entlang
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Hallo, wora,
das Problem ist nur, wenn sich so jemand 2 Tage vor VA meldet, das Budget absolut ausgereizt ist und es außerdem im ganzen Saarland kein Stück Material mehr girbt...