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  1. PA-Forum
  2. Steffen

Beiträge von Steffen

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 14. Januar 2005 um 20:44

    KLARE ANTWORT: GAR NICHT...

    Hast Du Dir mal überlegt, was da eigentlich zwischen den Systemen passiert (ich meine jetzt interferenzmäßig)???

    Wenn Du die Systeme sauber aufwinkelst bekommst Du bei 3 Stacks nebeneinander (2 - 3 VPS 420 L,, 1 VPS 420 T als Stack) einen Öffnungsgrad (Coverage, falls Dir das was sagt) von etwa 100 Grad, mehr Systemen nebeneinander ist Unfug. Bitte dann aber bei 3 Bässen pro Stack oder VPS 500 L unten die Tops entsprechend nach unten neigen (geht ja schön mit den Schrägadaptern)

    Die andere Konfiguration wäre es, insgesamt 6 Stacks pro Seite zu nutzen (wobei man dann vergleichsweise weniger Bässe braucht, Stickwort Kopplung), dann MUSST Du die Tops allerdings fliegen wegen der erforderlichen Winkelung zwischen 2 jeweils übereinander hängenden Tops...

    Sei mir nicht böse jetzt, aber Deine Frage zeigt mir, daß Du zwar vielleicht viel Material hast, damit aber nicht wirklich umgehen kannst. Und solche Leute, die wild drauflosstacken ohne einmal gehört oder geschweige denn gemessen zu haben sorgen dafür, daß ein System, das eigentlich akustisch wenn richtig angewendet wenn nicht zur Oberklasse so doch zur obersten Mittelklasse gehört nen schlechten Ruf bekommt. Wenn Du GENAU wissen willst, wie es gemacht wird, schick ne PM, dann gibts die Tel. Das muß man nicht im Thread ausdiskutieren

  • PA für Gospel-Chor

    • Steffen
    • 14. Januar 2005 um 20:32

    Wir machen das Ganze mit nem VSA-6 System von BELL. Funktioniert hervorragend, auch sehr gute Sprachverständlichkeit. Wichtig ist gerade in größeren Kirchen unbedingt alle 8 m ne Delayline zu stellen. Das von uns betreute Projekt besteht aus ca. 50 Sängerinnen und Sängern (bis zu 8-stimmig), entweder Rockband mit Bläsern, Jazzcombo mit klassichem Ensemble (Oboe, Cello, Sopransax) oder auch mal kompletter 18-käpfiger BigBand (bei Bigband dann aber VPS als Anlage)

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 14. Januar 2005 um 12:30

    Hallo Timotimo,

    genau wie Du hab ich auch reagiert, als mir der Gustav von BELL erzählt hat, das würde so funktionieren. Aber es geht. Die 50 Grad beziehen sich (wie bei allen Systemen) auf nen Frequenzbereich ab ca. 600 Hz aufwärts, in unserem Fall (2" DE 750) sogar auf nen Bereich oberhalb von ca. 950Hz (Trennfrequenz zum 2-Zöller), da die 50 Grad durch das HT-Horn bestimmt werden. Und durch die zweizeilig angeordneten 8-Zöller erhälst Du beim Übereinanderstapeln einen Zeileneffekt (altmodisch Schallzeile, neumodisch Linearray), aber halt auch nur bis zur Übernahmefrequenz der Treiber.
    Im Bereich des HT entstehen logischerweise Interferenzen, die aber akustisch (meßtechnisch hab ich das bei dieser Kombi noch nicht ausprobiert, dürfte allerdings "optisch" übel aussehen) komischerweise nicht alzu unangenehm auffallen.

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 14. Januar 2005 um 11:30

    @ Eclipsed : Auch wenn es Kollegen geben wird, die jetzt die Nase rümpfen (weil sie es nicht kennen) : 2 Tops übereinander funktioniert bei der VPS 700 sehr gut, ist aber nur dann auch funktionell, wenn Dein Auditorium das hergibt (ansteigende Ränge z.B.)

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 14. Januar 2005 um 11:27

    Im Prinzip (Thema Pink Floyd) funktioniert die Anlage auch "quadromäßig", WENN DU DIE VORRAUSSETZUNGEN DAFÜR HAST.

    Das bedeutet vor Allem, daß Deine Signalquellen und Dein Signalverteiler (auf gut deutsch: MISCHPULT) Dir die Möglichkeit dafür geben (Matrix-Ausgänge z.B.) und DU SEHR GENAU planst, welche Signale auf welches LS-System gegeben werden. Einfach alle 4 Systeme quasi Stereo anfahren ist nicht.

    Was das mit den Verleiherkollegen betrifft: DIE HABEN GAR NIX BEGRIFFEN: Betriebswirtschaftlich muß man nämlich für das Material pro Vermietung einen bestimmten Betrag ansetzen, denn das Zeugs kann ja nicht unendlich oft vermietet werden und benötigt ja auch (hoffentlich) ein bisschen Wartung. Und da die VPS nicht wirklich preiswerter im EK ist als die Turbosound....

    Aber das wird jetzt zu OT... Weiteres vielleicht mal im Cash & Co-Brett zum Thema : Wie kalkuliere ich Investitionsgüter in der Veranstaltungstechnik :D

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 13. Januar 2005 um 23:23

    Bei mittleren Geschichten geht dann die 420er an den Start, Konfiguration siehe vorne

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 13. Januar 2005 um 23:21

    Wir machen mit einer 700er durchaus bis ca. 800 Leute, meist härteren Coverrock... Konfiguration ist entweder Standard-700 ext. oder 700er mit Zusatz-420er (wobei ich letztere Konfiguration bevorzuge, da die 420er aufgrund der 15er und dem Controller-Setup auf der Karte nunmal wesentlich präziser sind)

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 13. Januar 2005 um 21:57

    Das war jetzt vielleicht etwas krass ausgedrückt, aber Brandenburgsound, sei mir nicht böse: WIR REDEN HIER VON LIVE-MUCKE, WENN DU DISSE MACHEN WILLST, GEHT DAS MIT 4-PUNKT, ABER DOCH NICHT FÜR L I V E :evil::evil::evil:

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 13. Januar 2005 um 21:51

    Also, so viel Gelabere...

    Für 400!!! Leutchen brauchts maximal ne VSA 8, ne 700er ist da arg übertrieben. Wenn Du die 700er so billig bekommst, sei froh drum, dann sind die Kollegen, die die vermieten, bescheuert.

    400 Leute machste METAL-Livemucke problemlos mit einer 700er pro Seite, vielleicht noch die VPS 500 L als Bässe wenns denn wirklich dick werden soll, wenns präzise werden soll eher 3 x 420L pro Seite.

    Und komm blos nicht auf die Idee, 4 Stacks 700er zu stellen, wenn Du da nicht GENAU weißt, was Du tust, gehts schief

  • Was verdient man als helfer!?

    • Steffen
    • 5. Januar 2005 um 14:45

    Mir ist bekannt, daß die Standard-Handagenturen irgendwas um die 10,25 EUR an SELBSTÄNDIGE Hands zahlen...

  • Leuchtmittel PAR64 - Genilux

    • Steffen
    • 1. Januar 2005 um 12:27

    Also, wir haben bisher mal die CP86 von Genilux ausprobiert, funktionieren. Allerdings find ichs schade, daß Dir niemand Auskunft über solche nicht gerade unwesentlichen Dinge wie Farbtemperatur etc. geben kann.

    Ich persönlich bevorzuge seit geraumer Zeit Philips-Leuchtmittel, IMHO das vernünftigste Verhältnis zwischen Preis, Lebensdauer und Leisung (Einhaltung der Spezifikationen, s. Farbtemperatur, Helligkeit etc.)

  • WARNUNG vor Roland (Ronny) Schneider aus Nattheim/Heidenheim

    • Steffen
    • 31. Dezember 2004 um 18:42

    Falls es weiter Geschädigte gibt, bitte per PM an mich mitteilen, damit man ggf. ein gemeinsames Vorgehen absprechen kann. Anscheinend liegen gegen den Herrn nämlich auch Betrugsanzeigen vor.

  • x

    • Steffen
    • 22. Dezember 2004 um 21:50

    Wir verwenden bei uns Martin ProScenium.... ist halt ziemlich teuer, aber das Ding wird bei uns auch live eingesetzt. Problemlos (Showformation, Theater, versch. Bands, Modenschau etc.)

  • PAR64 Welche Kannen und welches Leuchtmittel?

    • Steffen
    • 22. Dezember 2004 um 20:37

    Wir haben mittlerweile recht viel ausprobiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen (und da läuft immerhin u.a. ne Showformation mit, die den Kunden am Abend mal kurz 9000 EUR kostet):

    Raylight mit PHILIPS A1, sorgfältig die Reflektoren gedreht kommt fast sowohl in Helligkeit als Beam und auch in der Lebensdauer an die CP61 ran. Aber bitte KEINE Billigraylights nehmen, denn dann fallen Brenner raus, die Raylights bekommen durch die Hitze Pestbäulen etc...

    CP86 sind WESENTLICH dunkler als Raylights bei gleicher Leistung, der Beam ist auch nicht unbedingt schöner (Hotspots, es handelte sich um CP86 von Philips und GE)

    Die Ultralite Raylights sind gut, bitte nix billigeres.

    Ansonsten : Jaa, LEE 119 ist ein PROBLEM, aber auch bei CP's

  • Billighersteller-empfehlenswert?

    • Steffen
    • 22. Dezember 2004 um 17:47

    Thema Eurolite-Kannen:

    Wenn die Kannen der sog. "amtlichen Hersteller" auch nur halbwegs so stabil wären wie die NEUEN Eurolite-Kannen (PAR64 pro oder so heißen die, haben Bremse, Schanier am Deckel und umgebörtelten Frontrand sowie sauber doppelt vernietete Filteraufnahmen, desweiteren 1,5mm Alu...), dann würd es sich tatsächlich wieder lohnen, Tomas und Co. zu kaufen...

    Ich sags ja nicht wirklich gern, aber das Eurolite-Zeugs kann sich zumindest bei den PAR's sehen lassen und ist alles Andere als Billigabteilung, eher "preiswert", wie der Kollege vorher bemerkt hat ;)

    Ansonsten gibts auch von Eurolite ein paar Sachen, die man durchaus auch bei amtlicheren Geschichten einsetzen kann, z.B. die TC-250 Farbwechsler... Sind im direkten A/B-Vergleich zu unseren Robocolors (Martin, für die, die die nicht kennen) nicht schlechter und haben mehr Möglichkeiten was das Beamshaping betrifft.

  • 2-Kanal-Controller

    • Steffen
    • 21. Dezember 2004 um 23:56

    Für den Anwendungsfall kannst Du natürlich auch den Ultradrive benutzen. Du brauchst halt einfach keine Weichenfunktionen zu setzen.

    Mein persönlicher Favorit was Controller betrifft ist der Rane RP26z, u.a. auch deshalb, da er mangels Bedienmöglichkeiten an der Frontplatte auch nicht von irgendwelchen Dau's verstellt werden kann. Desweiteren ist er vollkommen frei programmierbar, Du kannst die Module die Du benötigst (EQ; Phase, Limiter, Comp, Weiche etc.) vollkommen frei "im Raum verteilen"

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 21. Dezember 2004 um 20:22

    Na ja, der Schriftzug wurde halt in den Anfangstagen von BELL gepinselt (Anfang 80er) und da war Bose noch HighEnd....

    Der Schriftzug ist zwar ÄHNLICH, aber BELL ist eine absolut deutsche Firma (eigentlich Gerd Mayer & Co. KG), die das Zeugs seit jeher in Deutschland entwickelt hat (mehr oder weniger Familienbetrieb, aber das hats in der Branche ja öfter). Auch die Amps sind hier entwickelt, werden aber halt woanders gefertigt (fragt mich bitte nicht wo, aber Chinaböller sinds keine)

  • WARNUNG vor Roland (Ronny) Schneider aus Nattheim/Heidenheim

    • Steffen
    • 21. Dezember 2004 um 19:57

    Habe heute über mein Inkassobüro erfahren, daß es gegen diesen Herrn bereits mehrere Haftanordnungen zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung gab, die letzte im Februar.
    Gibt es hier außer uns noch weitere Geschädigte?

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 21. Dezember 2004 um 16:45

    Hi marcoboy,

    endlich sieht man Dich auch mal nochmal :-))

    By the way, der Kollege aus Deiner Ecke hat mich neulich angerufen, er wolle sein Zeugs verticken, es würd nicht spielen. Als er mir erzählt hat, wie ers anwendet, hab ich ihn mal gefragt, ob er Tontechnik im Lotto gewonnen hat...

    Kannst ja mal vorbeikommen, bei uns (ist auch nicht soo viel weiter als Bengen), dann hörste BELL mal RICHTIG...

    Liebe Grüße,

    Steffen

  • BELL-PA -- Top oder Flop

    • Steffen
    • 21. Dezember 2004 um 16:16

    So, Leute, um mal ein bissel Licht ins Dunkel zu bringen:

    BELL ist ein rein deutscher Hersteller mit Sitz in Bad Kreuznach. Die Gehäuse werden in einer speziellen Technologie (allein die Form für die Dinger kostet ein paar 100000 EUR) in England hergestellt, Speaker sind in den alten 400ern und den 700ern Fostex, in den neuen 420ern im Bass USMagnetics, im Topteil der 12W360 von Fostex, der HT-Bereich wird von nem B&C DE750 übernommen (by the way, kommt den D&B-Usern unter uns die Bestückung zumindest im Top nicht irgendwie bekannt vor????). Die Boxen sind wie alle neueren PA-Systeme nicht an irgendwelchen Amps lauffähig, sondern haben eigene Controlleramps (SCA2M) mit integrierten Modulen. Die 15"-Bandpässe (VPS420L) decken trotz Bandpass nen relativ weiten Bereich ab (und das sogar vernünftig, wenn auch nicht mit High Power, was aber weniger mit zu wenig Amping zu tun hat als mit der Tatsache, daß man das konstruktionsbedingte Bandpassproblem (einmal DRÖHN, drumrum nix) auf der Controllerkarte zu entzerren versucht) und werden durch die 500L (die 18"-6th-Order-Bandpässe, übrigens mit B&C-Bestückung) tatsächlich nach unten erweitert. (die Dinger gehen mal grad nochmal 15 Hz tiefer runter)

    Die 420er Tops haben eine Directivity von 40 x 40 grad, die sie auch recht gut einhalten ab ca. 600Hz (und erzähl mir jetzt keiner, andere Systeme könnten das früher, der soll sich nämlich mal die entsprechenden Diagramme, gibts ja normal im PP zu kaufen, anschauen). Es gibt bei den 420ern ne kleine Einschnürung der Directivity im Übergangsbereich zwischen den Treibern, aber auch das ist bei nem Coax-System, wie wir es hier vorliegen haben, nix Besonderes.
    Jedenfalls bekommt man mit 2 Stacks 420er ne recht gute Abdeckung von ca. 70 Grad mit recht wenig Interferenzen zwischen den Stacks. Wer was anderes behauptet, spricht von Hörensagen und hat das System NIE gehört.
    Nun zu den 700ern: Nun ja, da scheiden sich die Geister... die Anordnung von 4 8-Zoll-Lautsprechern im Quadrat und in der Mitte der B&C an nem 50 x 70 grad Kurzhorn ist so ein Thema... (wobei, da gibts von EAW auch ne Kiste, die GENAU SO bestückt ist und als absolute Monitorwaffe gilt)Das wäre bestimmt auch besser gegangen, aber trotzdem spielt das System einigermaßen. Man sollte sich halt nur keine absoluten Wunder in Sachen Directivity erwarten, es sind und bleiben halt Direktstrahler... Also bitte nicht auf die Idee kommen, da zu versuchen, 2 nebeneinander zu stacken, das wird tötlich...

    Nun zu der Linearray-Geschichte: 1. Na ja, mein Kommentar zu Gerd, als ich das mit dem Compact Line Array gelesen hab, war : Bitte Du nicht auch noch... Das Thema kennt man ja von Dynacord Cobra und d&b C3 zur Genüge, das geht halt nicht...

    Das neue Linearray sollten sich ansonsten die Kollegen, die jetzt schon darüber herziehen erst einmal anhören... Na ja, da werden einigen Leutchen die Ohren wackeln... Und erzählt mit nicht, Ihr hättets schon gehört, das hat außer den Jungs von BELL noch keiner.

    Zur Bestückung (soweit mir bisher bekannt:) 2 8-Zöller, die speziell für die Box gefertigt wurden, weiß aber nicht von wem (glaube, B&C) sowie der allseits beliebte und bekannte DE900...

    FAZIT: In den Kisten ist nix drin, was nicht in anderen professionellen Systemen auch zu finden wäre und es handelt sich bei den PA's schlichtweg um Handwerkszeuge, die funktionieren. Und ein Tech, der da drauf nicht arbeiten kann (oder will), sollte sich überlegen, demnächst Licht zu machen

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