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Beiträge von salt

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 21. Mai 2005 um 12:16

    Ok, tut mir leid hier irgendjemanden genervt zu haben.

    Ich interessiere mich seit Kindheit an (bin jetzt 24) für Ton- und Lichttechnik und organisiere seit drei Jahren kleinere Konzerte. Ich habe nicht vor das jemals beruflich zu machen, ich finde es einfach faszinierend, dass gut konstruierte, zusammengestellte und bediente Technik das Maximum an Energie aus Musik herausbringt und Leute (egal ob 100, 1000 oder 10000) zum rocken bringen kann. Ich denke diese Faszination teile ich mit vielen, die sich für PAs interessieren.

    Ich schätze das Forum, da hier Profis sind, an die ich anders nicht rankomme, und von deren Wissen diejenigen profitieren, für die ich die Technik im Rahmen unserer Möglichkeiten zusammenstelle. Ich glaube aber nicht, dass ich deswegen belächelt werden muss, immerhin nehme ich eure Kommentare ja alle ernst und bin dankbar dafür.

    Dass manche sowas immer persönlich nehmen müssen... Naja... :roll:

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 21. Mai 2005 um 00:28

    Ich entnehme den Kommentaren jetzt einfach mal, dass einige der Meinung sind, dass bevor man so eine Konstruktion hinstellt, man es lieber ganz bleiben lassen sollte.

    Ich meine, wie realistisch ist es denn, dass völlig unerwartet so ein starker Wind aufkommt, der das komplette Dach mitnimmt, so dass Menschen zu Schaden kommen können, zumal das ganze in einem Innenhof mit einer Seite zur Wand steht ? Da würde doch jeder schon frühzeitig die Fläche räumen und im Ernstfall würde höchstens das Material Schaden nehmen.

    Und (Frage ist ernst gemeint) wieviele von den Bühnen, die man so sieht sind nicht abgenommen ? Wieviele davon sind gefährlich ?

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 16:37

    timotimo:
    Naja, hab auch schon mitgekriegt, dass Leute einfach LKW-Plane über die Bühne hängen, hitzebeständig ist die bestimmt auch nicht, oder ?

    Also das Dach ist vorne 1m höher als hinten, was ein Gefälle von 22% macht, da die Planen seitlich gespannt sind läuft da ja schon alles ab.

    Und mal im Ernst: Wenn abzusehen ist, dass das Wetter partout nicht mehr mitspielt ist die VA sowieso beendet und es hält sich niemand mehr auf/vor der Bühne auf.

    (ohne das irgendwie schönreden zu wollen...)

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 16:23

    manuela:
    Du meinst da richtige Tower hinstellen mit Bodenplatten und Kruscht ?

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 16:00

    Jaa, das mit der Bühne ist schon so ne Sache, aber wo liegt denn das Hauptproblem ? Die Traverse wiegt 140kg, ein Stativ trägt 200kg. Die Kannen wiegen ja nicht viel und Wasser sollte sich sowieso nicht ansammeln. Zusätzlich steht die Bühne an einer Wand, wo sie noch mit Gurten befestigt werden kann. Mir ist schon klar, dass Traversen auf Stativen nicht dafür gedacht sind, ein Dach zu tragen aber mal realistisch betrachtet: Könnte uns das Teil wirklich mal umsegeln ? Oder gibts ein Problem mit der Statik, dass z.B. eine Verbindung brechen, abscheren oder sich lösen kann ?

    Im Siderack findet sich ja noch ein t.c. Reverb/Multi Effekt und ein Yamaha EQ für die Front, da gibts glaube ich nichts einzuwenden. Bei den Gates würde ich jetzt auch mal sagen, kann man zur Not mit leben. Hauptaufhänger war ja wirklich der Kompressor und wenn der kein Attack hat :shock:, braucht man da glaube ich auch garnicht mehr drüber reden. Ebenso die Wedges, die paar Euro lege ich glaub ich drauf... Und ja, die haben natürlich EQs im Signalweg :wink:

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 14:17

    Ja,...

    14 Scherenpodeste, 1m hoch
    30er Traverse, 7,50x4,50 Rahmen auf 4 Stativen hochgekurbelt
    3 Gerüststangen mit Swivelcouplern eingezogen
    dazwischen und dahinter Baumarktplane
    Boxen kommen auf, Amps und Dimmer unter die Bühne
    vorne und seitlich hängen die Kannen

    Nichts aufregendes, aber es ist ne Bühne ;)

    Gruss, Alex

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 14:02

    Ja eben. Da kann ich auch mit Kraut und Rüben leben, solange es am Ende funktioniert. Wir wollen bei dem Fest ja nicht zu viel drauflegen.

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 13:38

    Wir wollten dieses Jahr mit der Technik unter 1000,- bleiben. Da sind dabei:

    - 7x4m Bühne
    - 8x5m Traverse mit Dach
    - 24kW Licht
    - 3kW Ton
    - Strom und Kleinkruscht

    Es gibt schon einige kleine Verleiher, die machen aber eher Partybeschallung. Oder weiss jemand noch was konkretes in Karlsruhe ?

    Gruss, Alex

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 12:22

    Hi nochmal !

    Ja Kraut und Rübern triffts ganz gut, leider.

    Die VA ist in Karlsruhe, wir sind ne Art Kulturverein und machen einmal im Jahr ne kleine Bühne draussen.

    Das K3 war ein Glücksgriff. Es gibt noch ein Kulturzentrum, von denen wir normalerweise Technik kriegen, die haben das Pult billig abgestaubt. Dummerweise gibts dieses Jahr ne Terminüberschneidung und die brauchen ihre Dynacord und Monitore selbst.

    Die Behringer Monitore haben wir uns für kleine Konzerte im Cafe zugelegt und dafür sind sie ganz passabel, die sind also schon da, könnte man aber natürlich noch welche zuleihen.

    Was unseren Verleiher angeht: Ist was Ton angeht schon eher low-cost, aber bei den Altairs hat er eben mal zugelangt. Das bessere Siderack (dbx, Glockenklang, tc) ist an dem Termin dummerweise weg, so bleibt für uns nur das mit den Behringer Gates/Comps übrig. Von den Codas hat er ziemlich viele und die gehen auch eher auf Parties, als auf Konzerte.

    Verleiher gibts hier m.W. nicht mehr viele und wenn dann ausserhalb unseres Kostenrahmens.

    Ums kurz zu machen: Ist halt saublöd gelaufen. :?

    Gruss, Alex

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 12:00

    Hi !

    Ihr habt da was falsch verstanden, wir haben einfach nicht mehr Platz für mehr Leute. Ney York Sunday Brunch z.B. ist schon eher regional bekannt und spielen meistens eher in Clubs und Bars, waren aber auch schon auf Festivals mit mehreren hundert Besuchern. Einen Rider haben die also schon, da steht aber z.B. nichts von wegen no-Behringer drin ;-). Meine Frage war eher, ob die Anlage so insgesamt absolute Schwachpunkte hat. Der Verleiher sagt natürlich auch, dass der Sound eher vom Tech als von der Technik abhängt, aber der will ja auch was verkaufen. Ich will nur, dass die ganze Sache gut läuft und keiner pienzt und da würde ich zur Not auch noch 100,- mehr ausgeben, aber muss ja vielleicht nicht unbedingt sein.

    Aber vielen Dank schonmal für die Einschätzungen !

    Grüsse, Alex

  • Rider und die Realität

    • salt
    • 20. Mai 2005 um 11:04

    Hi !

    Wir veranstalten demnächst ein kleines OA für 100-200 Leute. Bisher kam die PA immer komplett von einem Verleih, der auch recht günstig war und durch die Bank weg Markennamen gefahren hat (db, Soundcraft, Nexo, dbx, tc usw.) Dieses Jahr müssen wir uns den Ton leider aus mehreren Ecken zusammenleihen und der bunte Mix sieht folgendermassen aus:

    - Soundcraft K3
    - 4x CA R32 Tops
    - 4x Acoustic Lnie B1801 Subs
    - KMT SGL1000, SGL750, LEM DX26plus
    - Behringer Floor Monitore
    - Altair EQ-230 für die Monitore
    - tc. Multifx/Reverb
    - DIs von Klotz und Palmer
    - Behringer 8x Gates (die alten)
    - (!) Behringer MDX 2400 4fach-Kompressor

    Wir nehmen von drei Bands alles mögliche ab: Drums, Bass, Gitarren, Bläser, Percussion, Didgeridoos, Synthesizer etc. Auf "amtliche" Mikros hab ich geachtet, was mir nur etwas Sorgen macht sind Boxen/Amps und die Behringer-Geräte im Siderack.

    Dazu meine Frage: Bei Boxen und Amps lässt sich nicht viel machen, aber grade bei den Behringer-Geräten im Siderack könnte man schon noch was zuleihen. Ich habe selbst keine Erfahrung mit den Geräten und auch keine Lust auf Markenfetischismus, die Frage ist eher, was Bands oder FOH-Leute im Allgemeinen mit so einer Anlage anfangen können. Ist da schlechte Laune schon vorprogrammiert ? Ist natürlich eine Frage von Geld/Zeit/Stress und hängt stark von Bands ab, klar. Was ist da eure Einschätzung ?

    Grüße, Alex

    PS: Ich will keine Behringer pro/contra-Diskussion, von denen gibts schon genug ;)

  • Fullrangeboxen - welche ?

    • salt
    • 15. Juli 2004 um 16:49

    Hi !

    Wir suchen für unser Cafe (ca. 100 qm) ein Paar Fullrangeboxen, die relativ flexibel einsetzbar und nicht zu teuer sein sollten. Wir wollen damit sowohl kleine Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen, Filmvorführungen usw. als auch Partys beschallen. Sie sollten schon im Bassbereich noch was bringen, wobei wir immer die Option haben für basslastige Partys usw. noch 2 Subs + Amp dazuzuleihen und aktiv zu trennen. Auf Konzerten laufen Bassdrum + Bass sowieso kaum über die PA, d.h. die sollten vorallem im Mittenbereich gut klingen. Wir dachten da an 15"/3 oder 15"/2 mit 300W je Seite. Mit Amp sollte das ganze nicht mehr als 1000 Euro kosten und auch ´n paar Jährchen halten. Um einen Gebrauchtkauf kommt man da wahrscheinlich nicht rum, oder ? Was würdet ihr uns da empfehlen ?

    Gruss, Alex

  • Sternschaltung

    • salt
    • 8. März 2004 um 03:49

    Hi !

    Vielen Dank fuer die vielen Antworten ! Das mit dem Leiterquerschnitt ist eigentlich das beste Argument, es bleiben zu lassen. Im Endeffekt sollen die Endstufen eigentlich sowieso unter die Buehne, also nicht weit weg von den Boxen. Und lieber ein paar Euro mehr fuer das 6-polige Kabel ausgeben als drei neue Amps kaufen, nachdem es die zerschossen hat :)

    CU, Alex

  • Sternschaltung

    • salt
    • 8. März 2004 um 03:49

    Hi !

    Vielen Dank fuer die vielen Antworten ! Das mit dem Leiterquerschnitt ist eigentlich das beste Argument, es bleiben zu lassen. Im Endeffekt sollen die Endstufen eigentlich sowieso unter die Buehne, also nicht weit weg von den Boxen. Und lieber ein paar Euro mehr fuer das 6-polige Kabel ausgeben als drei neue Amps kaufen, nachdem es die zerschossen hat :)

    CU, Alex

  • Sternschaltung

    • salt
    • 5. März 2004 um 23:37

    Hallo !

    Ich habe vor ein vorhandenes, bisher passiv getrenntes System aktiv zu trennen. Es handelt sich dabei um Boxen mit jeweils drei Lautsprechern (15"/Mittelton-Horn/Hochton-Horn). Logischerweise hat man dann insgesamt sechs Anschluesse und damit sechs Adern im Kabel. Ich habe mich jetzt gefragt, ob man nicht so wie bei Drehstrom einfach drei Leitungen zu einer Masse zusammenlegen kann, also eben eine Sternschaltung mit drei Phasen. Das haette den Vorteil, dass man ein normales vierpoliges Kabel und einen Vierpol-Speakon benutzen koennte. Gibts da irgendwelche Probleme oder muss man was beachten ? Das einzige Problem, das ich mir vorstellen koennte waere ein Stromfluss von einer Endstufe zur anderen, falls das Ausgangspotential mit dem Schutzleiter der Stromversorgung zusammenhaengt. Ich hab da dummerweise wenig Lust auf Experimente. :)

    Vielen Dank schonmal !

    Gruss,
    Alex Piaseczki

  • Sternschaltung

    • salt
    • 5. März 2004 um 23:37

    Hallo !

    Ich habe vor ein vorhandenes, bisher passiv getrenntes System aktiv zu trennen. Es handelt sich dabei um Boxen mit jeweils drei Lautsprechern (15"/Mittelton-Horn/Hochton-Horn). Logischerweise hat man dann insgesamt sechs Anschluesse und damit sechs Adern im Kabel. Ich habe mich jetzt gefragt, ob man nicht so wie bei Drehstrom einfach drei Leitungen zu einer Masse zusammenlegen kann, also eben eine Sternschaltung mit drei Phasen. Das haette den Vorteil, dass man ein normales vierpoliges Kabel und einen Vierpol-Speakon benutzen koennte. Gibts da irgendwelche Probleme oder muss man was beachten ? Das einzige Problem, das ich mir vorstellen koennte waere ein Stromfluss von einer Endstufe zur anderen, falls das Ausgangspotential mit dem Schutzleiter der Stromversorgung zusammenhaengt. Ich hab da dummerweise wenig Lust auf Experimente. :)

    Vielen Dank schonmal !

    Gruss,
    Alex Piaseczki

  • PA fuer Studentenzentrum

    • salt
    • 17. Oktober 2003 um 22:39

    Hi !

    Danke fuer die schnellen Antworten !!

    Ok...
    Raumhoehe: 2,5 Meter schaetze ich mal, ist ne ganz normale Decke.
    Budget: Schwierig zu schaetzen, aber wir haben im Prinzip folgendes angepeilt:
    2 Fullrange + Stative ODER 2 Baesse + 2 Tops mit Abstandsstangen
    1 Endstufe (also dann passiv getrennt)
    1 EQ

    Und dafuer wollten wir nicht mehr als 3.000 Euro ausgeben. Die Peaveys gaebe es gebraucht mit Endstufe ohne EQ fuer 2.500 Euro.

    Mixer, Mikros, Kabel, DI-Boxen und der ganze Kleinkram ist schon da, Monitore muessen wir erstmal noch leihen, dafuer reicht die Kohle grade nicht.

    Fullrange haette den einzigen Vorteil, dass sie billiger sind, eigentlich ziehen wir ein System schon vor. Die Stative sind naemlich 1. haesslich und kosten 2. auch gleich 50-100 Euro das Stueck.

    EQ: Wir haben eher an nen ganz normalen, analogen 2x31 Band gedacht (z.B. Behringer Ultragraph Pro GEQ3102 fuer 170,-)

    Wenn neue Boxen, was kann man denn in der Preisklasse empfehlen ? (Peavey Massenger, Dynacord CP ?)

    Achso ja: Hab mir grade sagen lassen, dass 600W Programm nicht 600W Musik sind, ich meinte 600W Musikleistung (pro Seite).

    CU, Alex

  • PA fuer Studentenzentrum

    • salt
    • 16. Oktober 2003 um 13:42

    Hi !

    Wir betreiben ein kleines Cafe (ca. 200 Quadratmeter Flaeche max. 100 Gaeste), in dem wir ca. alle zwei Wochen Konzerte und andere Veranstaltungen haben. Bisher haben wir uns jedesmal billig eine PA geliehen (Dynacord 18"+12"/2 System, Endstufe auch Dynacord 2x1.2kW aber immer nur zur Haelfte aufgedreht, naehere Bezeichnung weiss ich nicht mehr). Auf jedenfall wollen wir uns jetzt eine eigene Anlage anschaffen und stehen jetzt vor einer Reihe von Fragen:

    1. Von der Leistung haben wir ungefaehr 2x600W Programm angepeilt, damit wir noch ein bischen Reserve haben. Kommt das hin ?
    2. Fullrange oder System ? Immerhin sind Fullrange selbst mit Stativ deutlich billiger als Systeme und im Bassbereich brauchen wir wegen der geringen Raumgroesse sowieso nicht so viel Power, aber klingen die auch so gut ?
    3. Muss es unbedingt Dynacord o.ae. sein, lohnt sich der Aufpreis gegenueber was billigerem z.B. Peavey ?
    4. Ein Peavy System Hisys XT 118+XT 2 kriegen wir ohne Endstufe fuer insg. 1.600 Euro (2 Tops + 2 Baesse), die sind schon gebraucht, aber in einem ganz guten Zustand, kann man da was falsch machen ?
    5. Kann man Boxen ueberhaupt getrost gebraucht kaufen, z.B. bei eBay ? Oder sollte man die auf jedenfall vorher gehoert/gesehen haben ?
    6. Wie siehts mit der Endstufe aus ? Kann man da viel falsch machen ? (z.B. beim Gebrauchtkauf)
    7. Behringer EQ: Ausreichend oder Tonne ? Von Funktionsumfang vergleichbare EQ anderer Hersteller kosten gleich mal das doppelte.

    Dazu muss ich noch sagen, dass die Anlage recht flexibel sein sollte, da wir so ziemlich alles zwischen Rock, Elektronik, Kabarett und Theater abdecken wollen.

    Wenn mir jemand weiterhelfen koennte, waere ich sehr dankbar, denn die Beratung in der PA-Abteilung des "Rock Shop" in Karlsruhe war ziemlich mager.

    Vielen Dank schonmal !

    CU, Alex

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