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Beiträge von text&ton

  • Multiplex und MDF

    • text&ton
    • 29. November 2002 um 18:31

    Hi JF

    Tiefgrund ist eine extrem mit Lösungsmitteln verdünnte Grundierung, deutlich dünnflüssiger als Wasser.
    Dieses schmierst Du mit Pinsel oder was auch immer sehr grosszügig aufs Holz. Dieses saugt das Zeug massenweise auf, ohne dass Du schlussendlich eine deckende Schicht erreichst - es trägt also nicht auf.

    Dadurch wird das Holz bis in eine gewisse Tiefe imprägniert. Ist sicher nicht so wirkungsvoll wie Druckimprägnierung, aber immerhin.

  • Multiplex und MDF

    • text&ton
    • 29. November 2002 um 18:31

    Hi JF

    Tiefgrund ist eine extrem mit Lösungsmitteln verdünnte Grundierung, deutlich dünnflüssiger als Wasser.
    Dieses schmierst Du mit Pinsel oder was auch immer sehr grosszügig aufs Holz. Dieses saugt das Zeug massenweise auf, ohne dass Du schlussendlich eine deckende Schicht erreichst - es trägt also nicht auf.

    Dadurch wird das Holz bis in eine gewisse Tiefe imprägniert. Ist sicher nicht so wirkungsvoll wie Druckimprägnierung, aber immerhin.

  • Powerfactor 7 / Digam 7000

    • text&ton
    • 29. November 2002 um 10:43

    hä? was sagst Du?...
    Im Ernst: Die Stacks standen auf Bühnenelementen, daher Bässe auf Ohrhöhe. Ich lebe also noch.
    Und sooo schwach sind die EV auch nicht. Da dies eh zum Schluss der VA passierte und das Mat zugemietet war, weiss ich nichts über dessen Zustand nach dem Ausschalten.

  • Powerfactor 7 / Digam 7000

    • text&ton
    • 29. November 2002 um 08:26

    Jens:
    Du findest sicher jemanden, der Dir irgendwann, irgendwo, bei irgend einem Job etwas schaltet. Jedenfalls stand ich vor vier Stacks EV MT4 (ist schon ein paar Jahre her), als ein Depp das Pult ausgeschaltet hat...
    Wichtiger als beim Schalten finde ich das Verhalten des Gerätes bei kurzem Stromunterbruch oder kurzer Unterspannung. Sowas kommt doch häufiger vor.

  • Multiplex und MDF

    • text&ton
    • 29. November 2002 um 08:15

    Brain:
    Früher hab' ich MDF "verbastelt", da ich ursprünglich aus der HiFi-Ecke stamme.

    Jetzt sind meine Favoriten Birkensperrholz und Okume-Sperrholz.
    Nach dem Zusammensetzen mach'ich die Kanten erst mit dem Bündigfräser (hartmetallbestückt, hohe Drehzahl) plan, dann mit dem Radiusfräser (ebenfalls hartmetallbestückt) drüber für gleichmässige Rundungen.
    Dabei besteht immer die Gefahr des Ausreissens an den Ecken (beim Fräsen), wobei dies mit geeignetem Vorgehen vermieden werden kann: Erst die Kante in Richtung der Holzmaserung runden, dann quer dazu.
    Anschliessend fertiges Gehäuse mit Tiefgrund grosszügig imprägnieren, damit später bei Lackschäden keine Feuchtigkeit aufgenommen werden kann.
    Dann falls nötig spachteln, mit Zweikomponenten-Füller spritzen, schleifen, mit Zweikomponenten-Strukturlack spritzen.
    Glaube mir, diese Oberfläche ist anschliessend hart!

    Grüsse aus der Schweiz

  • Multiplex und MDF

    • text&ton
    • 29. November 2002 um 08:15

    Brain:
    Früher hab' ich MDF "verbastelt", da ich ursprünglich aus der HiFi-Ecke stamme.

    Jetzt sind meine Favoriten Birkensperrholz und Okume-Sperrholz.
    Nach dem Zusammensetzen mach'ich die Kanten erst mit dem Bündigfräser (hartmetallbestückt, hohe Drehzahl) plan, dann mit dem Radiusfräser (ebenfalls hartmetallbestückt) drüber für gleichmässige Rundungen.
    Dabei besteht immer die Gefahr des Ausreissens an den Ecken (beim Fräsen), wobei dies mit geeignetem Vorgehen vermieden werden kann: Erst die Kante in Richtung der Holzmaserung runden, dann quer dazu.
    Anschliessend fertiges Gehäuse mit Tiefgrund grosszügig imprägnieren, damit später bei Lackschäden keine Feuchtigkeit aufgenommen werden kann.
    Dann falls nötig spachteln, mit Zweikomponenten-Füller spritzen, schleifen, mit Zweikomponenten-Strukturlack spritzen.
    Glaube mir, diese Oberfläche ist anschliessend hart!

    Grüsse aus der Schweiz

  • blöde Nachrede wegen selbst gebaute Boxen

    • text&ton
    • 22. November 2002 um 13:27

    Nochwas:
    Das Thema sind eigentlich Selbstbauboxen.
    Doch wenn man beobachtet, wie die Meinungen bei bekanntenn Markenlautsprechern schon auseinandergehen, welche Meinungen geistern dann über Selbstbau durch die Ränge?

  • blöde Nachrede wegen selbst gebaute Boxen

    • text&ton
    • 22. November 2002 um 11:55

    TBF:
    Schreib' bitte nicht: "...dass Martin das ähnlich schlecht macht - wusste ich nicht."
    Du weisst es auch jetzt nicht. Dies ist ein Vorurteil, welches erst Hörtests bestätigen oder widerlegen. Wie Du siehst, mache ich andere Aussagen diesbezüglich.

    Zur Bestückung W8C:
    12"-Horn RCF L12P520 (ev. abgeändert)
    6.5"-Horn PHL-Konus
    1"-Horn B&C (welchen genau weiss ich nicht mehr)

    Grüsse aus der Schweiz

  • blöde Nachrede wegen selbst gebaute Boxen

    • text&ton
    • 22. November 2002 um 10:26

    Brain
    Gerade diese Aussage bezüglich kreischender Tops erstaunt mich.
    Wir hatten z.B. die Möglichkeit, eine Anlage aus 4 W8C und 4 WSX zu testen, da wir am Mittag mit Aufbau fertig waren und die VA dann abgesagt wurde. Statt nur wieder abbauen wollten wir noch Spass.
    Ich zieh' die Fader hoch und denk, jetzt geht's nicht mehr lauter! Doch es geht lauter, solange die Amps mitmachen - ohne Kreischen.
    Tops mit 2"-Druckkammertreiber statt dem 6.5"-Konus schreien dich wesentlich früher an!
    Was möglich ist: Der F-Gang mit dem Martin-Controler überzeugt nicht wirklich. Die Anlagen, welche ich in den Fingern hatte, waren immer mit BSS Omnidrive getuned. Da denke ich, lässt sich einges erreichen.

    Und: Zu den W8S noch WSX? Entweder oder - ich möchte wetten, der Bass hätte um Welten zugelegt. Wo wurde dort getrennt? Überleg' Dir mal die Phasenlage bei drei (!) verschiedenen Basssystemen.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: text&ton am 2002-11-22 10:29 ]</font>

  • blöde Nachrede wegen selbst gebaute Boxen

    • text&ton
    • 22. November 2002 um 08:45

    Da ich schon einige Sachen von Martin Audio gehört und diesen Anlagen schon selbst gemischt habe (In/Outdoor), kann ich Brain's Statement NICHT unterschreiben.
    Gerade die WSX und die W8S drücken, solange die Amps mitmachen.
    Allerdings hat das W8 schon einige Jahre auf dem Buckel, die R&D-Abteilungen sind heute sicher weiter.

    Bezüglich Selbstbau:
    Mache mir keine Illusionen (mehr), baue daher nur für kleinere Angelegenheiten. Und da geht mein System regelmässig auf "Clubtournee".
    Interessant, dass ich immer wieder nach Wedges gefragt werde.

    Grüsse aus der Schweiz

  • 15" Bassboxen

    • text&ton
    • 21. November 2002 um 16:22

    Hi Wolfgang

    Wenn Dir ein Häuschen mit 100 Litern netto (brutto wird's halt eine Spur mehr) auch noch recht ist, simulier' mal den RCF L18P300!
    Ist halt ein 18"er und kein 15er - aber wenigstens einer der wenigen einigermassen akzeptierten.
    Habe selbst vier solcher Miniwürfel im Einsatz, und es kommt was raus!
    Griffe und Rollen, dann geht's auch mit dem Transport. Stelle problemlos alleine zwei aufeinander.
    Grüsse aus der Schweiz

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: text&ton am 2002-11-21 16:24 ]</font>

  • 15" Bassboxen

    • text&ton
    • 21. November 2002 um 16:22

    Hi Wolfgang

    Wenn Dir ein Häuschen mit 100 Litern netto (brutto wird's halt eine Spur mehr) auch noch recht ist, simulier' mal den RCF L18P300!
    Ist halt ein 18"er und kein 15er - aber wenigstens einer der wenigen einigermassen akzeptierten.
    Habe selbst vier solcher Miniwürfel im Einsatz, und es kommt was raus!
    Griffe und Rollen, dann geht's auch mit dem Transport. Stelle problemlos alleine zwei aufeinander.
    Grüsse aus der Schweiz

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: text&ton am 2002-11-21 16:24 ]</font>

  • Basshorn

    • text&ton
    • 20. November 2002 um 08:35

    Jetzt muss ich mich korrigieren, Schande über mein Haupt:
    Ich hab' nicht den 4160 im Einsatz (gehabt), sondern den 3244. Das ist das kleinere Horn für 10"/8".
    Sorry für meine Fehlinformation.

  • Basshorn

    • text&ton
    • 20. November 2002 um 08:35

    Jetzt muss ich mich korrigieren, Schande über mein Haupt:
    Ich hab' nicht den 4160 im Einsatz (gehabt), sondern den 3244. Das ist das kleinere Horn für 10"/8".
    Sorry für meine Fehlinformation.

  • URPS (mal wieder)

    • text&ton
    • 19. November 2002 um 18:29

    Vor sieben Jahren hatte ich ein URPS-System in den Fingern - nicht von Wellenfront, sondern von Arnie Nudell, dem ehemaligen Entwickler von Infinity.
    Mit seiner damals neuen Firma Genesis setzte er auf ungewöhnliche Teniken - wenigstens in den Topmodellen.

    Wir hatten die Genesis Five im Test, ein 4-Weg Teilaktiv-System, welches unterhalb 100 Hz pro Box vier 20er mit Metallmembran im kleinen geschlossenen Gehäuse einsetzte. Der Membranhub wurde mittels Beschleunigungsmesser an die Regelelektronik weitergeleitet, so dass die URPS-Entzerrung auf die Spitze getrieben werden konnte. So war es möglich, die untere Grenzfrequenz zwischen 16 und 25 Hz zu schieben (was wir nachgemessen und verifiziert haben!) sowie den Phasenwinkel zwischen Bass und dem Rest der Box. Da kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ob stufenlos oder wie genau. Der Bassverstärker hatte für jedes Chassis 100 Watt zur Verfügung.
    Der Hörtest artete zur Materialschlacht aus: Jedenfalls hatten wir dreimal(!) beim Importeur Ersatzchassis bestellen müssen (vor allem Hochtöner, einen Mitteltöner und einen Midbass - also keine URPS-Bässe).

    Ein paar Auszüge aus den Klangbeschrieben der drei Tester (wovon ich einer war):
    "Wenn tiefste Bässe einsetzen, bebt die Erde. Was übliche Bassreflex-Boxen nur noch zu Windgeräuschen verleiten lässt, .... werden als klar konturierte Töne hörbar. Und, noch beeindruckender, sie werden als den gesamten Körper erfassende Erschütterung wahrgenommen." - "...solche Druckwellen verbreitet noch immer keine ungeregelte, passive Box." - "Der Verbund aus einem luftig seidigen Hochtonbereich und einer transparenten, verfärbungsfreien Mittellage und dem schnellen, präzisen Bass, der wie bei einem Elektrostaten plötzlich im Raum steht, ..." - "Wenn es um die Reproduktion tiefster Bässe geht, zeigt es sich aber deutlich, dass ein aktiv servogeregeltes Bass-System nicht zu schlagen ist."
    Zitatende

    Klanglich war diese Box eine Offenbarung, pegelmässig vermochte a) der 800Watt-Amp der Bässe irgendwann nicht mehr, und b) mochten dann die Hochtöner auch nimmer....
    Aber dieser Nachteil war eine Eigenart der Genesis Five, nicht des Basssystems.

    Grüsse von einem, der URPS gehört hat

  • Thermische Probleme bei Mitteltonhörnern

    • text&ton
    • 19. November 2002 um 18:05

    Hi Adam

    Laut den Unterlagen von AD-Systems lag die Trennfrequenz ursprünglich bei 200 Hz. Das neue Tuning habe die Resonanzfrequenz der beiden 10"er im Horn um 60 Hz erhöht, daher wurde eine Anpassung nötig.

    Allgemeine Infos findest Du unter http://www.ad-germany.de. Wieweit das Horn irgendwo sichtbar ist, kann ich Dir nicht sagen.
    Aber meines Wissens haben sich vor einiger Zeit NEOcraft-Nutzer im Forum aufgehalten. Vielleicht ist einer in Deiner Nähe.

    Grüsse aus der Schweiz

  • Thermische Probleme bei Mitteltonhörnern

    • text&ton
    • 19. November 2002 um 18:05

    Hi Adam

    Laut den Unterlagen von AD-Systems lag die Trennfrequenz ursprünglich bei 200 Hz. Das neue Tuning habe die Resonanzfrequenz der beiden 10"er im Horn um 60 Hz erhöht, daher wurde eine Anpassung nötig.

    Allgemeine Infos findest Du unter http://www.ad-germany.de. Wieweit das Horn irgendwo sichtbar ist, kann ich Dir nicht sagen.
    Aber meines Wissens haben sich vor einiger Zeit NEOcraft-Nutzer im Forum aufgehalten. Vielleicht ist einer in Deiner Nähe.

    Grüsse aus der Schweiz

  • Thermische Probleme bei Mitteltonhörnern

    • text&ton
    • 19. November 2002 um 17:26

    Laut dem Bericht des PP 8/2002 p108ff über das AD-Systems Neocraft scheint dieses Problem tatsächlich zu existieren und zwang AD scheinbar zu einer Überholung des Antriebs/Gehäuses der beiden 10"-Treiber. In der Folge wurde auch die Trennfrequenz auf 300 Hz erhöht.

    Auch das JBL HLA-Top hat die Kühlkörper aussenliegend, so dass ein Luftstrom wie durch einen Kamin an allen drei Treibern vorbeizieht.

    Nach einer Messreihe von AD-Systems habe sich bei zwei Stunden 250W mit 1kHz die Magnettemperatur durch die Modifikation von 125° auf 92° senken lassen.

    Das Problem existiert also und wird von den Herstellern angegangen. Hier liegen die Neodymtreiber im Nachteil, da sie weniger Metall zur Wärmeaufnahme und -ableitung besitzen.

  • Thermische Probleme bei Mitteltonhörnern

    • text&ton
    • 19. November 2002 um 17:26

    Laut dem Bericht des PP 8/2002 p108ff über das AD-Systems Neocraft scheint dieses Problem tatsächlich zu existieren und zwang AD scheinbar zu einer Überholung des Antriebs/Gehäuses der beiden 10"-Treiber. In der Folge wurde auch die Trennfrequenz auf 300 Hz erhöht.

    Auch das JBL HLA-Top hat die Kühlkörper aussenliegend, so dass ein Luftstrom wie durch einen Kamin an allen drei Treibern vorbeizieht.

    Nach einer Messreihe von AD-Systems habe sich bei zwei Stunden 250W mit 1kHz die Magnettemperatur durch die Modifikation von 125° auf 92° senken lassen.

    Das Problem existiert also und wird von den Herstellern angegangen. Hier liegen die Neodymtreiber im Nachteil, da sie weniger Metall zur Wärmeaufnahme und -ableitung besitzen.

  • B&C DE500

    • text&ton
    • 19. November 2002 um 13:54

    Hi Jack

    Habe die Monacor-Hörndl in den alten Horntops mit EV DL10X laufen (naja, eher stehen, denn jetzt laufen vor allem die neuen Tops).
    Meld' Dich mal, wenn Du Interesse an Infos/Messungen etc hast.
    Grüsse

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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