Beiträge von text&ton
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Es scheint eine essentielle Frage zu sein, hattest nicht Du sie zu Beginn dieses Threads gestellt?
Wenn man die Physik erklären und verstehen will, braucht man das theoretische Herumgewurstel.
Die Frage nach dem "Warum?" würdest Du mit Deiner Messanordnung nicht beantworten.Gut, ich gebe zu, Du hattest nach den Vorteilen des Horns gefragt.
Vielleicht ist dies einer davon? -
Genau Kracky, Du sagst es:
Das reicht für eine bedingte Richtung, die sich dann auch wieder nach kurzer Wegstrecke zu einem kugelstrahlendem Verhalten wandelt.So verhält sich auch ein LineArray:
Im Nahfeld wie eine Zylinderwelle (mal idealisiert und ohne Curving -> tonzwerg, ich hab' die Lines schon verstanden ;-), im Fernfeld wieder wie eine Kugel. Den Pegelgewinn, auch auf Distanz, erreicht man hier durch die Ausdehnung des Nahfelds (mit der -3dB-Eigenschaft).Auch ein Horn dehnt das Nahfeld aus, verglichen mit einem direktstrahlenden System. In die Faustformel zur Berechnung der Grenze geht die Länge gar im Quadrat ein.
Wenn ich das Nahfeld nur ein wenig ausdehnen kann (ich spreche hier nicht von Metern, denn im Bassbereich müsste das Array/Horn dazu ellenlang sein), gewinne ich Pegel. -
@Lightcommander
Wie waren die BH760 den geamped?
Waren diese Amps im Clipping?Zum Thema Laufzeit:
Volle Zustimmung!
Ohne Aligning geht das nicht. Und selbst mit kann's schwierig werden. -
AlphaC
Nun gut, bezogen auf 1 m.
Nur, dann könnte man doch auch auf die andere Seite rechnen, also bei 0.5m, 0.25m, 0.125m etc. und kommt dann auf erschreckend (->Schrecki) hohe Werte...Könnte es sein, dass diese Formel im Nahfeld nicht gilt?
Doch wo beginnt das Nahfeld?
Könnte es sein, dass hier die selbe Physik gilt, wie bei LineArrays?
Könnte es also sein, dass das Nahfeld abhängt von der abgestrahlten Frequenz und der Strahlerausdehnung?
Könnte es also sein, dass Hörner mit ihrer grossen schallabstrahlenden Fläche ein grösseres Nahfeld besitzen als BR-Systeme (v.a. im Bereich der Abstimmfrequenz mit den kleinen schallabstrahlenden Vents)?Und soweit ich mich erinnere, haben wir im Nahfeld keine kugelförmige Abstrahlung, und damit gelten diese Formel und 6dB-Abfall pro Entfernungsverdoppelung nicht.
Unsinn? Physik?
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AlphaC:
Auch ich stimme Dir vollständig zu: Bei 750 ms Burst hat sich (hoffentlich) jede Resonatorkiste eingeschwungen.Meine Frage dazu war:
Welche maximale Lautstärke erreichen Resonatoren mit wesentlich kürzeren Bursts, also Impulsen, wie sie in der Musik vorkommen?
Und welche maximale Lautstärke erreichen hier Hörner?Zum Thema Klirr bei Basshörnern:
Durch die Vorkammer ergibt sich eine Bandpassfunktion. Der von z.B. 18ern wie dem RCF L18P300 so bekannte Membranklirr wird somit stark unterdrückt.
Zum einen klingt dies völlig anders/ungewohnt (gerade letztes WE wieder erlebt mit den LA400) verglichen mit den 18ern, zum anderen müssen die Tops richtig Grundton/Tiefmitten liefern können. Schliesslich füllt kein Membranklirr der Subs diesen Bereich.
Aber so wär's richtig, die Voraussetzung für natürliche Klangwiedergabe.
Und so gefällt's mir, daher meine Kaufentscheidung. -
Ja, genau zwei Mal und sicher nicht nach 30 cm.
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Ja, genau zwei Mal und sicher nicht nach 30 cm.
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Zitat AlphaC:
Dass sich eine Resonatorkiste dabei "aufschwingt" und deshalb lauter erscheint ist schlichtweg Unsinn. Der Resonator ist Bestandteil des "Klangerzeugers" und schwingt somit IMMER 100%ig mit! Ohne Resonator würde einfach ein ganzer Frequenzbereich FEHLEN!Meine Antwort:
Eine Resonatorkiste resoniert, wie es der Name schon sagt. Es handelt sich um ein Feder-Masse System, bei welchem der Antrieb seine Kraft über eine Feder an eine bewegte Masse weitergibt.
Die Masse strahlt dann den Schall ab.
Die Masse besitzt aber auch eine Trägheit.
Damit wirst Du mit jeder Garantie zwischen der ersten abgestrahlten Periode einer Frequenz und z.B. der zehnten abgestrahlten Periode einen Pegelunterschied messen können!Eine Resonanz schwingt sich auf, ohne Dämpfung bis zur Resonanzkatastrophe, mit Dämpfung bis zum Gleichgewicht der zugeführten und der abgeführten Leistung.
Das ist kein Unsinn, das ist Physik!
Die Frage ist nun, erreiche ich mit dem Anregungssignal dieses Gleichgewicht (und somit den maximalen Pegel mit einem Sinusburst), oder nicht. -
Meine Frage war eher rhetorischer Natur, schliesslich hatte ich die Hörner und die BR miteinander verglichen.
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Die von Dir zitierten Maximalpegelmessungen verwenden als Anregungssignal relativ lange Bursts, welche es Resonatorprodukten erlauben, sich einzuschwingen.
Die Frage ist nun:
Gelten diese Werte auch für kurze Impulse (z.B. Musik)?
Oder könnten da antriebsstarke 12er (!) gegenüber den schwermembranigen 18ern im Vorteil sein?Geschrieben und gefragt von jemandem, der gerade seine 18er ver- und EAW-Hörner gekauft hat.
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Versuch's mal hier, wenn Du neben seinem Namen noch eine Anschrift hast (was wohl so sein muss, schliesslich hast Du das Paket versandt):
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Diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten, da ich die 8 Ohm Version ohne BMS-Weiche verwende (passives Filter selbstgestrickt).
So hatte ich in den drei Einsatzjahren bisher noch keinen Todesfall, mit genannter Ausnahme durch Sturz.
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Diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten, da ich die 8 Ohm Version ohne BMS-Weiche verwende (passives Filter selbstgestrickt).
So hatte ich in den drei Einsatzjahren bisher noch keinen Todesfall, mit genannter Ausnahme durch Sturz.
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BTW: Ich betreibe die BMS 4590er an genau diesem JBL-Horn, und zwar ab 600 Hz (aktiv getrennt, HT passiv angekoppelt).
Bin sehr zufrieden damit, ausgezeichnete Pegelfestigkeit, guter Klang, geringste Rückkopplungsempfindlichkeit, keine Probleme mit der Haltbarkeit (ausser... siehe Suche Geräte).
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BTW: Ich betreibe die BMS 4590er an genau diesem JBL-Horn, und zwar ab 600 Hz (aktiv getrennt, HT passiv angekoppelt).
Bin sehr zufrieden damit, ausgezeichnete Pegelfestigkeit, guter Klang, geringste Rückkopplungsempfindlichkeit, keine Probleme mit der Haltbarkeit (ausser... siehe Suche Geräte).
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Die trennen den 4590er bei 300 Hz, das sehe ich auch so - allerdings beim Brown Bag Kit, nicht beim Long Throw Kit.
Und beim Brown Bag ist das Horn riesig, die 15er werkeln, wenn ich nicht völlig falsch liege, beide in der Bassbox am Boden. Daher muss die Trennung tief gehalten werden. -
Die trennen den 4590er bei 300 Hz, das sehe ich auch so - allerdings beim Brown Bag Kit, nicht beim Long Throw Kit.
Und beim Brown Bag ist das Horn riesig, die 15er werkeln, wenn ich nicht völlig falsch liege, beide in der Bassbox am Boden. Daher muss die Trennung tief gehalten werden. -
Das ist nicht wirklich ein Problem.
Hatte in einer Installation erst den Altodrive verbaut, welcher bis nahe ans Clip ausgesteuert wurde.
Dann hab' ich diesen gegen den Maxidrive getauscht - und siehe da, die LED-Anzeigen wollten kaum aufblinken. Dies obwohl ich an der restlichen Gain-Struktur nichts geändert hab.Solange also kein weiteres Problem anliegt, kein Problem.
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Soundklinik, mit Deinem Post von 11.09 Uhr hast Du es meiner Meinung nach erfasst:
Betroffen sind vor allem Chassis/Konstrukte, welche sich elektrisch und weniger mechanisch bedämpfen. Dies würde erneut meine Theorie unterstreichen.
Nur bin ich der Meinung, der Offset wird auf diejenige Seite gehen, auf welcher die Feldstärke sich schneller verändert - Stichwort Gegeninduktion/Induktionsbremse. Denn hier wird die elektrische Dämpfung schneller abnehmen.Abhilfe verspricht also mechanische Bedämpfung, sei dies durch die Membraneinspannung oder das Gehäuse.