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  2. derautor

Beiträge von derautor

  • Nickelback PA

    • derautor
    • 3. Februar 2010 um 03:24

    Mit anderen Worten: Clair waren die Ersten :D

    Der Westfale hatte früher auch S4. Allerdings keine Originale. Selbstbau kann (bzw. konnte) also doch lohnen.... :D

    Zitat

    selbst der Interferenzgenerator S4 hatte da ein unglaubliches Pfund... ja, Bass können die auch ^^

    Besonders bei 7x9 dieser Kisten zur Hauswand aufgetürmt - 63 Achtzehnzöller im Paket = Respekt! :D


    es grüßt

    derautor

  • HK Audio D.A.R.T Erfahrungsberichte

    • derautor
    • 3. Februar 2010 um 03:08

    Nicht jeder mag die DARTS. Ich bei den passenden Gelegenheiten schon. Ich habe noch zwei, die ich genau bei solchen Anlässen, beim Selbstmusizieren und gelegentlich auch bei der Band von nebenan in der Kneipe um die Ecke einsetze.

    Vorteile: Klein, handlich und relativ leicht, trotzdem 2 Wege aktiv getrennt und gute, wirksame Limiter. Im Verhältnis zu Größe und Gewicht ganz ordentliche Lautstärke, die für Gebrauchsmugge auf der Bürgerhausbühne üblicherweise ausreicht. Eine Box primär für Musiker.

    DARTS klingen für mich am besten, wenn man den Bassregler auf 9 (Mulm raus) und den Höhenregler auf 3 Uhr (Glanz rein) stellt. Das ist prinzipiell meine Grundeinstellung. Die Regler "neutral" in die Mitte klingt weniger schön.

    DARTS können Gesang, A-Gitarre ect. ganz gut, sind ob der Größe aber keine Basswunder. Metal, Hardcore & Konsorten geht damit definitiv nicht, zumindest nicht unter professionellen Aspekten. Nebengeräusche wie Zirpen und Brummen von schlechten Strominstallationen in Verbindungen mit ebensolchen Dimmern geben die DARTS gerne ein wenig lauter als andere wieder - ich habe im direkten Vergleich schon stillere Aktivmonitore gehört und gehabt und diese den DARTS dann vorgezogen. Ist aber beim Helau (und auch meist sonst) aufgrund des Geräuschpegels von Band & Publikum kein wirkliches Problem. Da stört mich das in der Buchse nicht sicherbare Netzkabel weitaus mehr!

    Neulich habe ich mal mit dem Gedanken gespielt, die DARTS zu verkaufen. Dann aber haben sie mir auf einer VA den A... gerettet, als beim Systemcheck ein anderer, recht renommierter Monitor mit technischem Defekt spektakulär den Dienst quittierte. Beschwert ob des dann uneinheitlichen Monitor-Setups hat sich von den künstlerisch Tätigen übrigens keiner. Also dürfen die DARTS bleiben, sie sind auch längst abgeschrieben immer ein gutes As im Ärmel!

    Um es kurz zu machen: Auf Karneval-VAs wird landauf, landab häufig Schlechteres als die DARTS hingestellt. Solange nur genügend da sind (wieviele sind's denn?) und der örtliche Tonmensch seinen Laden im Griff hat (Sitzung oder Maskenball?) solltet ihr keine Probleme bekommen.

    Helau! :D

    derautor (der während der nächsten zwei Wochen auch des Öfteren in Mainz hinter den Reglern sitzen wird - You're Only As Good As Your Next Job :D )

  • Dimmereinstreuungen bei Headset

    • derautor
    • 23. Januar 2010 um 01:47
    Zitat

    daher gehe ich davon aus, dass das Problem von der asymmetrischen Signalführung von der Kapsel zum Speiseadapter kommt.

    Ist wohl so. Oder das Speiseteil ist undicht. Da hilft wohl nur ein Austausch des Mikros. Muss es unbedingt ein Headset sein oder geht nicht auch das klassische Stativmikro?

    Eventuell kann es auch was bringen, die Position des Dimmers zu verändern (weiter weg). Vermute aber mal, der ist fest eingebaut, direkt hinter der Tribüne des Elferrats :D


    es grüßt

    derautor

  • Ständiger Kampf mit der Technik (Stadthalle Langen)

    • derautor
    • 22. Januar 2010 um 11:57
    Zitat

    Wenn das Ding auf einem Tourplan auftaucht weiß ich: das wird ganz sicher nicht mein Tag.

    Vor dem "Umbau" war dieses Ding zeitweise so eine Art Metal-Tempel und dankbare Spielstätte u.a. auch für Leute aus dem letztigen Support-Umfeld von "Himmel und Hölle". Weiß jetzt nicht, ob das jetzt noch so ist, oder ob man die Anzahl der Laut-Veranstaltungen zugunsten der "dezenteren Kultur" etwas reduzieren will. :D

    Könnte also sein, dass Deine Befürchtungen irgendwann mal reale Gestalt annehmen :D

    Grüße

    der(in der Umgebung ansässige)autor

  • Sennheiser Beltpack Sender rauscht deutlich

    • derautor
    • 22. Januar 2010 um 11:46
    Zitat

    Dies ist eher eine generelle Frage an die Experten. Weshalb koppelt ein Kondensatormikrofon eigentlich verstärkt, wenn man es mit der Hand abdeckt? Eigentlich müsste das ja genau die Koppelschleife unterbrechen. Zumindest funktioniert das ja bei dynamischen Mikros.

    Wenn Du ein Mikrofon mit Richtcharakter (meist Niere oder enger) am Korb umfasst ("HipHop-Style") oder auch sonstwie abdeckst, veränderst Du ebendiese Charakteristik (die mit zunehmender Frequenz stärker zum Tragen kommt) in Richtung Kugel - ergo beginnt das Mikro deutlich früher zu koppeln, weil die Richtwirkung (= Feedback-Unanfälligkeit bei korrekter Aufstellung bezüglich der Boxen) verloren geht. Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, ob eine dynamische oder eine Kondensatorkapsel das Signal liefert.

    es grüßt

    derautor

  • dbx 1066 nur noch china schrott

    • derautor
    • 22. Januar 2010 um 04:41

    Der 1066 wurde meines Wissens schon immer in China gefertigt. Und ich kenne da keine Ausfälle und schon gar nicht die geschilderte, schludrige Verarbeitung. Die mir bekannten Exemplare waren immer tiptop.

    es grüßt

    derautor

  • I don't need that, 2.0

    • derautor
    • 21. Dezember 2009 um 18:44
    Zitat

    Und ich will von meiner Seite her einfach 100% geben und bin auch sicher so habe ich mich Stück für Stück verbessert und werde es auch hoffentlich noch weiter tun.

    Das finde ich sehr lobenswert. Allerdings gibt es "Kunden" oder besser gesagt Patienten, für dass sich das einfach nicht lohnt. Siehe Dein Fall oder die Geschichte von Klaus. Da kann man sich 1000 Mal was von Berufsethos und Ehre einreden, am Ende steht die bittere Erkenntnis, dass man sich nur aufreibt und am Ende sowieso der Depp ist.

    Aber auch das lernt man mit der Zeit....


    Festliche Grüße,

    derautor

  • Siderack - Compr., Gates, etc.

    • derautor
    • 9. Dezember 2009 um 18:12

    Wozu denn ein Denoiser? Hier geht es doch um Live und nicht um Recording, oder?

    So schlecht ist das GL3300 wahrhaftig nicht (eher das Gegenteil), als dass man da entrauschen müsste. Wenn es irgendwo rauscht, dann liegt entweder ein Defekt oder eine Fehlbedienung vor.

    Gates: Drawmer 201, BSS Opal, Glockenklang, Kuhnle Eightgate, altes Behringer Multigate (ohne "Pro"), Square One/Klark (bald auch Behringer :lol: ) achtfach Gate/Komp, Estec Doobie 4

    MX40 geht auch, mag ich persönlich nicht so.

    Bei den Kompressoren bist Du schon (mit Ausnahme des 266, brrrr) gut bestückt (1066 - sehr gut). Entweder noch mehr davon oder was anderes wie z.B. SPL Dynamaxx

    Wenn Dynamics auf den Drums, dann bevorzuge ich Gates auf Bassdrum und Toms. Kompressor hier eher selten, es sei denn, ich habe ein Digitalpult und will spielen :D

    Kompressor auf der Summe ist imho nicht sinnvoll/nötig. Hängt aber immer von der jeweiligen Situation (Band/Größe der PA) ab. Es gibt Leute, die schwören da drauf, ich gehöre nicht dazu.


    es grüßt

    derautor

  • Drahtlos Wlan und Sennheiser Funk INEar stören sich!!!!!

    • derautor
    • 30. November 2009 um 20:05

    Wenn 790 - 799 MHz sauber spielt, dann bleib' da. 822 MHz ist mittlerweile DVBT-Sperrgebiet.


    es grüßt

    derautor

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • derautor
    • 18. November 2009 um 19:06

    Wär das schön, wenn der Cursor nach dem Einschalten des HPF automatisch auf das virtuelle Frequenzpoti darüber springen würde. Wie oft hab ich schon am Rad gedreht :D und nichts ist passiert, weil einmal "up" vergessen!

    es grüßt

    derautor

  • Kulturzentrum Rheinkamp Brummen

    • derautor
    • 17. November 2009 um 12:34
    Zitat

    Komisch, ein Stromkabel press parallel zur Signalleitung erzeugt ja gerade keine Brummschleife.

    Aber eingestreut hat es in diesem Fall gewaltig, natürlich erst dann, als alle Kocher und Wärmeplatten mit voller Leistung liefen. Keine Ahnung mehr wieso, ist schon ein paar Jahre her. Vielleicht waren am Core auch irgendwas faul! Nachdem ich es vom Stromkabel und dessen Auflösung einige 10 Zentimeter weggezogen hatte (das ging zum Glück) war jedenfalls Ruhe.

    Sorry für OT

    es grüßt

    derautor

  • Funkübertragung Audio-Signal

    • derautor
    • 17. November 2009 um 12:11

    100 m sind für ein Kabel bei symmetrischer Signalführung und ordentlich Pegel auf der Strippe gar kein Problem.

    Die Straße schon eher, da kann man halt nicht eben mal eine Rille ausfräsen oder eine Kabelbrücke legen. Und ein Krötentunnel ist sicherlich auch nicht in greifbarer Nähe :D

    Bleibt tatsächlich wohl nur die Funklösung. Am professionellsten ist da die schon erwähnte Lösung mit InEar-Sender und normalem Empfänger (Sennheiser), beide mit Richtantennen versehen. Wobei für "um nur über die Straße zu springen" auch eine Billiglösung sicher funktionieren sollte, solange Sender und Empfänger nur ein paar Meter auseinander sind. Kommt letztlich auch darauf an, wie anspruchsvoll/wichtig der Kunde bzw. die VA ist.

    es grüßt

    derautor

  • Sennheiser Freeport Probleme

    • derautor
    • 17. November 2009 um 11:59

    Mikrofonische Elektronik, das ist ein Fall für den Service oder - besser - Umtausch. Vielleicht solltet ihr bei der Gelegenheit auch gleich versuchen, was besseres (z.B. mindestens Sennheiser eW100) zu bekommen.

    Andere Frage: Warum muss es bei einem "stationär" gespielten Instrument wie Drums denn überhaupt Funk sein?

    es grüßt

    derautor

  • Kulturzentrum Rheinkamp Brummen

    • derautor
    • 15. November 2009 um 19:58
    Zitat

    Im PA Handbuch steht was drin das man am XLR Kabel die abschirmung einseitig abtrennen soll ?
    Funktioniert sowas ??

    Wenn es eine Masseschleife ist, dann ja! Ein Ground Lift-Schalter an einer DI oder einem Trenntrafo macht auch nichts anderes als Pin 1 (Abschirmung) hochzulegen.

    Handelt es sich allerdings um ein Einstreuungsproblem eines Trafos ect. wie oben beschrieben, muss dieser andernorts platziert bzw. die Kabelwege geändert werden.

    Ich habe Derartiges auch schon erlebt. Soundcheck nachmittags, alles fein! Abends dann Brummen ohne Ende. Lösung: Für den Caterer (mal wieder) hatte man zwischenzeitlich noch ein extra 63er Kabel gelegt und dieses natürlich press parallel zum Multicore :evil:


    es grüßt

    derautor

  • unmotivierte selbstabschaltung sennheise ek 300 iem beltpack

    • derautor
    • 8. Oktober 2009 um 01:23
    Zitat

    Es könnte auch ne Abschaltung wegen schwacher Batterie sein, falls die Dinger sowas haben.

    Haben sie! Allerdings ist dann wirklich Ruhe im Karton bzw. im Hörer :D

  • Welcher Kopfhörerverstärker 19''?

    • derautor
    • 8. Oktober 2009 um 01:18

    Hallo Leute,

    ich bräuchte mal die geballte Kompetenz des Forums zu obigem Thema. Es geht darum, eine Band mit kabelgestütztem In Ear auszustatten. Stil: Pop/Folk in eher akustischem Gewand. Üblicherweise sind unsere Bühnen klein bzw. gerade groß genug, dass alle sechs draufpassen. Des Weiteren spielt niemand mit, der während der Show zu übermäßiger Tanzperformance neigt oder unbedingt durch die Reihen des Publikums laufen muss. Mit anderen Worten: Bewegungsfreiheit ist kein Thema, die Kabel stören nicht.

    Einzige "Lärmquellen" auf der Bühne sind ein Schlagzeug und der Bassverstärker, dazu kommt gelegentlich ein Akkordeon. Elektrische Gitarren mit Verstärkern gibt es keine, das geht alles via DI direkt aufs Pult, ebenso die Keyboards.

    Je akustischer so eine Band, umso aufwändiger bekanntlich das Monitoring, deshalb haben wir jetzt beschlossen, die Monitore außen vor zu lassen und es mal mit Ohrhörern zu probieren. Das Erstellen der 5-6 Mixe (in stereo... :D :wink: ), die Verkabelung ect.pp ist kein Problem. Pult wird ein kleines LS9 mit entsprechender Aux-Erweiterung sein.

    Womit ich mich aber kaum auskenne, das sind die nötigen Kopfhörerverstärker! (Wie ich da gerade so drüber nachdenke, wäre das kein schlechtes Thema für die tools... :D )

    Wichtig wäre:

    19''
    internes Netzteil
    Mono-Schalter pro Weg
    symmetrische Eingangspaare
    4 oder besser 6 Verstärker, stereo
    Headroom, pegelfest ect...
    geringes Rauschen

    Zusätzliche Zumischmöglichkeiten, Klangregelungen ect. sind nicht so das Thema, bzw. unnötig!


    Neben den üblichen Ohr-Verdächtigen aus der HA-Serie ist mir noch der Presonus HP60 aufgefallen. Darüber hinaus gab es mal von SPL/Grapevine ein vierkanaliges Gerät, das aber nicht mehr gebaut wird (Gebrauchtmarkt).

    Kennt jemand die genannten Geräte in Bezug auf Zuverlässigkeit, Headroom, Klang(neutralität), ev. übermäßiges Rauschen?

    Was könntet ihr noch so empfehlen?

    Als Hörer habe ich erstmal an Sennheiser IE4 gedacht. Irgend jemand hat mir mal erzählt, das sei ein OEM-Produkt, und man könne den gleichen Hörer unter anderem Label (Creative?) günstiger erstehen. Ist da was dran?

    es grüßt

    derautor

  • Peak bei Sennheiser EW145 G2

    • derautor
    • 8. Oktober 2009 um 00:27

    Vielleicht irre ich mich ja, aber ist -30dB bei den Sennheisern nicht die empfindlichste Einstellung? Probier doch einfach mal 0 dB. Ansonsten stimmt da wirklich was nicht. Zum Service! Eventuell vorher mal mit einer anderen (Leih)Kapsel probieren, dann weißt Du Bescheid.

    es grüßt

    derautor

  • I don't need that, 2.0

    • derautor
    • 6. Oktober 2009 um 18:58
    Zitat

    Ich hatte gerade ein ähnliches Vergnügen: 2 – Std. – Nacht nach der Show im Doppelzimmer eines Landgasthofes irgendwo fernab im Niemandsland. Weil wegen Oktoberfest angeblich alles ausgebucht usw. und Flug nach Takatukaland am anderen Morgen kurz vor 07:00 . Mit zwei mal Umsteigen, versteht sich . Selbstverständlich Show noch am selben Abend (immerhin, Tasche im Hotel abstellen hat so gerade noch geklappt) und Rückflug am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe .

    Die Sache hat noch ein Nachspiel ... .

    Unsere Eltern haben uns gewarnt...


    Wir hätten halt doch was Anständiges lernen sollen..... :D

    es grüßt

    derautor

  • Tonabnehmer Akustikgitarre

    • derautor
    • 20. September 2009 um 14:52

    Um mal auf woras Anfangsfrage zurückzukommen: Wichtig ist auch bei den A-Gitarren die grundsätzliche Auslegung des Pickupsystems, nämlich aktiv oder passiv. Passive Pickups sind auch hier meist hochohmig und zeigen meist ähnliches Verhalten wie das magnetischer Tonabnehmer von E-Gitarren. Belastet man diese stark kapazitiv (langes Kabel mit vielen pfs pro Meter) oder mit zu geringer Eingangsimpedanz (passive Monacor-D.I.-Box oder noch billiger :D ) leidet die Höhenwiedergabe. Bei zuwenig Bässen sind die Pickups häufig falsch eingebaut, verrutscht, defekt oder schlicht und einfach mangelhaft, weil billig gekauft.

    So der richtige Innovationsschub auf diesem Gebiet ist auch gerade erst mal 20 Jahre her! Amtliche Systeme wie z.B. Fishman (meine absoluten Favoriten - auch für Cello, Violine ect.) verfolgen ein klares Konzept mit konsequenter Impedanzwandlung gleich nach der Quelle, niederohmige Signalführung, adäqate Vorverstärker mit passend zur Anforderung gestalteten Klangfiltern ect.

    In den 70er und frühen 80ern gab es das alles noch nicht. Da war mit den Uhus :D noch viel unausgereifter Individualismus unterwegs. Entsprechend hat es geklungen. Viele finden das ja so super authentisch, wirklich schön ist es nicht.

    Mit ein Grund dafür, weswegen Ovation damals so erfolgreich war (und es bis heute noch ist!). Deren Instrumente klingen zwar nicht nach A-Gitarre, sondern immer nur irgendwie so ähnlich, aber sie funktionieren auf der Bühne! Diese Gitarren kriegt man einigermaßen laut - so laut, dass man sie auch im Umfeld einer Rockband einsetzen kann. Und wenn wir ehrlich sind - sobald Bass, Drums und Marshall-Stratocaster losdonnern, sind die warmen unteren Mitten einer akustischen Holzgitarre obsolet, und hörbar ist nur noch der silbrige Rest. Und den bringt eine Ovation ebenso.


    Zitat

    Was gar nicht geht, ist Ovation. Das ist nur was fürs Kirmeszelt und die Coverband. Erbärmliches, höhenlastiges und dürres Geschrammel ohne jeden Charakter.

    Einspruch Euer Ehren! Es kommt ganz darauf an, welche Ovation mit welchem Pickupsystem am Start ist und was man überhaupt erreichen möchte. Ovation bieten ja (nun leider) die ganze Preispalette von Billig-Fernost bis teuer made in USA an, und die Unterschiede sind hier frappierend! Ich würde mal so sagen: Alles ab Modell Elite/USA mit aktivem OP24-Preamp bzw. dem moderneren Pendant (dessen Bezeichnung mir gerade nicht einfällt) aufwärts funktioniert gut bis sehr gut. Grenzwertig ist halt - wie so oft - der Billigkram! Hier sind teilweise immer noch passive Pickups anzutreffen, und mit denen ergeben sich mitunter unschöne, oben beschriebene Effekte. Was viele Musiker erstaunlicherweise gar nicht stört, bzw. überhaupt nicht wahrnehmen :roll:

    Ich persönlich spiele viel A-Gitarre, und in der Band fast ausschließlich Ovation. Dass der Sound nicht nach Holzgitarre sondern nach Plastikbecher klingt liegt in der Natur der Sache. Dafür kriege ich das Ding laut und kann es durch einen Effektprozessor mit Kompressor, Wahwah ect. jagen, ohne dass mir das Feedback gleich die Decke zerreißt. Für den Akustikpuristen ist das freilich nix :D . Und wenn mir mal nach Purismus zumute ist habe ich dafür seit Kurzem eine wunderschöne Martin D-16.

    Meine bzw. unsere Erfahrung ist: So bescheiden die Ovation alleine vielleicht klingt, zusammen mit der Band passt es meistens. Auch kann ich mich klanglich gut von meinem Gitarrenkollegen abheben. Dieser spielt eine akustische Guild mit Fishman-Pickup. Hier haben wir die gleichen Beobachtungen wie hermste gemacht: Acoustic guitar on PA, Guild rocks!

    es grüßt

    derautor

  • normale Mics und Funk Mics mit Phantom speisung benutzen?

    • derautor
    • 21. August 2009 um 19:34

    landauf, landab auch als DI-Box bekannt :D

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