Wenn Du an einem gewissen (Mindest)Maß an Wertigkeit bei Deinem Mischpult interessiert bist, ist ein Wizard in einem stabilen passenden Rack eine gute Wahl. Das ZED 22 kenne ich leider nicht.
es grüßt
derautor
Wenn Du an einem gewissen (Mindest)Maß an Wertigkeit bei Deinem Mischpult interessiert bist, ist ein Wizard in einem stabilen passenden Rack eine gute Wahl. Das ZED 22 kenne ich leider nicht.
es grüßt
derautor
....über 4 Monitorwege, also jedem Monitorweg sein eigen Talkbackmic.... ![]()
Es ist die Frage, ob das Erwähnen technischer Details überhaupt wichtig ist. Ich denke nein, denn das interessiert einen potentiellen Kunden erstmal nicht (viele haben auch schlicht keine Ahnung, die schreckt das eher ab). Ich würde mein bestes Pferd im Stall (Markenname) höchstens mal in einem Nebensatz erwähnen, und auch nur dann, wenn der richtig amtlich ist. Endlose Equipmentlisten interessieren höchstens die Soundpolizei. Wie Gert schon sagt bringt eine HP wohl nicht viel und dient in erster Linie als Appetizer um Kontakt herzustellen. Das erreicht mal am besten mit einer einfachen, klaren und originellen Aufmachung. Letzteres geht nur mit eigenen Ideen und eigenem Bildmaterial. Produktfotos sind halt das was sie sind und passen selten in eine stilistisch eigene Aufmachung. Also selber die eigenen VAs dokumentieren oder jemanden damit beauftragen, wenn man das - aus was für Gründen auch immer - selber nicht durchführen kann. Überladene, unübersichtliche, kurzum schlechte HPs gibt es im Netz genug. Die Entscheidung pro oder Contra fällt beim Kunden in der ersten Sekunde, wenn die Page bei ihm auf dem Schirm erscheint, also muss diese Optik absolut stimmen und Interesse auf mehr wecken.
Wenn Du trotzalledem Herstellerfotos und Texte verwenden willst, würde ich auf jeden Fall telefonisch nachfragen, das bringt i.d.R. eine schnellere Entscheidung und auch einen direkten Kontakt zum Hersteller.
es grüßt
derautor
ZitatLegt Ihr die Grenzfläche eigentlich einfach auf die Decke/Kopfkissen o.ä. welches
sich als Dämpfung in der Bassdrum befindet oder eine spezielle, ebene Unterlage?
Auf die Decke, Kissen oder was immer sich in der BD befindet. Antapen nicht vergessen, damit das Mic nicht verrutscht.
es grüßt
derautor
Zitatich habe das so noch nie gebraucht, aber weiss jemand, ob es im StudioManager für LS9, M7 & Co. eine Möglichkeit wie "PC folgt Pult" gibt?
Also wenn ich am irgendwo Pult <SEL> drücke dass dann in der SelectedChannel-Ansicht im StudioManager der jeweilige Kanal auch angezeigt wird?
OT: Einmal synchronisiert folgt der Studio Manager auf dem PC dem Pult immer. Allerdings ist es (leider noch) nicht so, dass beim Selektieren auch die entsprechenden Menüs (auf eine vernünftige ev. einstellbare(?) Größe) aufploppen. Wäre i.d.T. gelegentlich sehr hilfreich.
Midas sind meines Wissens und Erfahrung nach bislang die einzigen, die Bildschirme verbauen, die auch im Hellen gut zu erkennen sind.
es grüßt
derautor
1+!!!
ZitatZunächst stellen wir eine hohe Kompressionsrate ( 6:1 ) und einen niedrigen Threshold sowie die kürzeste attack zeit und eine mittlere release Zeit ein und machen damit die Snare erst mal völlig platt. Dieser fast 'wegkomprimmierten' Snare öffnen wir nun auf der Zeitachse ganz vorne ein Fenster, in dem frühe Anteile ( unser ersehntes 'Krack' ) unkomprimiert durchkommen, in dem wir die attack Zeit deutlich verlangsamen. Das 'Krack' wird jetzt also wegen des "zu langsamen" attacks nicht komprimiert, das spätere 'Boing' jedoch maximal komprimiert !
Auch wenn's ein wenig OT ist: So bekommt man auch nachdröhnende Bassdrums in den Griff. Es muss nicht immer ein Gate sein (obwohl der heftig zupackende Kompressor schon ein bisschen in diese Richtung geht...).
es grüßt
derautor
Zitatnein, nicht ganz. in diesem beispiel wäre nur bewiesen, das die automatische pegelnachregelung im empfänger funktioniert. dies wird über eine gegenkopplung im empfänger realisiert.
wird das empfangssignal schwächer, wird der empfänger empfindlicher angesteuert. da es sich in der regel um ein FM signal handelt (amplitude=signalstärke), lässt sich die entsprechende regelung sehr einfach detektieren.
Bevor da etwas völlig durcheinandergerät: Bei einer Frequenz(de)modulation (wie sie bei IEM verwendet wird) steckt die Amplitude ("Lautstärke") der rückgewonnenen NF einzig und allein im Hub, nicht im Sende- bzw. Empfangspegel des Trägers! Aus diesem Grund ist FM deutlich zuverlässiger als AM, weil nicht gleich jeder Einbruch schwankende Lautstärke verursacht.
es grüßt
derautor
30m Gitarrenkabel wird nicht ohne deutliche Klangveränderungen in den Höhen funktionieren, weil E-Gitarren-Pickups hochohmig sind.
Ich würde versuchen
1. noch auf der Bühne einen Bodentreter-Preamp/Booster einfügen und diesen so einstellen, dass er den Klang/Pegel möglichst 1:1 durchlässt. Durch die Impedanzwandlung des Pedals sollten 30m Kabel dann kein Problem mehr sein.
2. prüfen, ob nicht vielleicht auch PODs/GT10 oder ähnliche Effektboards mit kompletter Ampsimulation eingesetzt werden können.
es grüßt
derautor
Ein wesentlicher Unterschied zwischen SM91 (90? - kenne ich bis dato nicht, vermute mal, es ist ähnlich) und dem Beta 91 ist die Gainstruktur der internen Elektronik.
Als in den frühen 90zigern das Grenzflächenmikro für Bassdrum vom Geheimtipp zum "Must have" avancierte, plagte viele der aus der Installationstechnik stammenden Grenzflächen eine grenzwertige (
), weil zu geringe Schalldruckfestigkeit. Kurzum: es zerrte in der Bassdrum, beim einen Fabrikat mehr, beim anderen weniger. Schneller als jeder andere haben Shure auf diese neue Mode reagiert und das damals neu erschienenden Beta 91 auf Bassdrum-Abnahme optimiert (obwohl schon das SM 91 da super passte bzw. immer noch passt). Dies geschieht wohl mittels einer elektronischen Dämpfung (Pad) zwischen Kapsel und internem Vorverstärker, was dem Mikrofon zwar mehr Headroom beschert, in Sachen Rauscharmut aber leider gar nicht gut getan hat. Normale Aufnahmen (geringe bis "normale" Schallpegel, z.B. als Athmo-Mic) gehen mit Beta 91 wegen des Eigenrauschens imho gar nicht, da ist das selige SM 91 klar vorne. Erst in der Bassdrum unter entsprechender Schalldruckeinwirkung wird der Headroom optimal ausgenützt, und das Ergebnis ist perfekt.
Dass Shure das SM 91 damals eingestellt haben, veranlasst sogar heute noch viele Kollegen zum Kopfschütteln (wie auch viele unserem heißgeliebten ATM87R nachtrauern
). Drum schätze sich derjenige glücklich, der auf dem Gebrauchtmarkt ein gut erhaltenes und funktionierendes Exemplar findet.
es grüßt
derautor
ZitatDas Pult hat heute auch noch einen neuen USB-Stick verweigert.. welches Format muss der noch mal haben ? FAT?
Das Thema hatten wir schon mal in einem anderen Thread. In der Yamaha-Anleitung steht was von FAT und nicht mehr als 2 GB Speicherplatz. Das stimmt so nicht mehr, ich hatte neulich einen Verbatim-Stick 4 Gigabyte aus der großen MM-Wühlkiste zwecks Mitschnitt am Start, keine Probleme. Stick wurde erkannt und auch der komplette Speicherbereich. Nicht mal neu formatieren musste ich. Hier ist wohl mit der neuesten Software ein Update geschehen. Allerdings gibt es auch Sticks, die laufen einfach nicht - hier muss man offensichtlich immer noch ausprobieren.
Dass das LS-9 Hitzeprobleme haben soll kann ich nicht bestätigen, und ich habe in der letzten Zeit diverse Pulte unter sommerlichen (Härte)Bedingungen im Einsatz gehabt.
es grüßt
derautor
ZitatNein, das RE20/PL20 ist ein ausgesprochen live-taugliches, robustes und von Bläsern sehr geschätztes Bühnenmikrofon, wenn man eine Stativlösung möchte. Es hat für die Bühne den großen Vorteil einer sehr konstanten Einhaltung seiner Nierencharakteristik bis in tiefe Lagen des Bariton Sax. Damit lassen sich sehr saubere, präzise Bässe und ein satter Monitorsound ohne Mulm in den Lowmids und Bässen erzeugen. Da es wenig Naheffekt hat ( durch Variable D, diese Technik macht das Mikro übrigens auch so groß ) , ist es auch weniger sensibel gegen Abstandsunterschiede zwischen Mikro und Instrument. Wenn man das Geld hat, ist es die beste Stativlösung und um Längen besser als ein 57 für diesen Zweck.
Volltreffer
!
Schau Dir mal TV-Aufzeichnungen der Öffentlich Rechtlichen von Bigbands, Jazz ect. an. Wenn da bei den Bläsern nicht Neumann benutzt wird, dann PL/RE20. Gründe dafür siehe Guma, darüber hinaus sind die ÖR natürlich entsprechend betucht und ausgestattet.
es grüßt
derautor
Zitatund nach kurzer Bitte und Kontrolle brauchten diese nicht durch das Röntgengerät
OT an:
Da hast Du aber Glück gehabt. Ich erlebe diesbezüglich immer nur Paranoia und Gnadenlosigkeit :? .
Zitat(sicher ist sicher, ansonsten wären auf dem Rückflug 8h Rohmaterial eventuell hinüber gewesen)
Dass die Röntgengeräte Videomaterial schädigen halte ich für unwahrscheinlich bzw. habe es noch nicht erlebt. Mit Chemiefilmen war das früher allerdings anders :roll:
OT aus
es grüßt
derautor
Zitat2 Funkstrecken mit unterschiedlichen Frequenzen zu nutzen (an einem mikro) geht das?
Einfacher (und sicherer
) ist es, dann ein zweites Mikros anzustecken.
es grüßt
derautor
Einfach mal probieren. Normalerweise ist die Auswahl nicht so kritisch und der Name des Herstellers weitaus weniger entscheidend, als die Kenntnis der Richtwirkung des Kandidaten und die daraus folgende optimale Aufstellung und Ausrichtung.
es grüßt
derautor
ZitatWelche Mikros verwendet Ihr als Atmo Mikros um dieses bei In Ear den Sängern dazu zu mischen?
Alles ab Niere aufwärts. Von Klassikern wie Sennheiser MD 441, Shure SM81 über die üblichen Kleinmembran-Verdächtigen bis hin zur Keulencharakteristik habe ich da schon alles mögliche gesehen, für die Kundschaft aufgebaut und auch selbst benutzt. Ich persönlich finde die Keule ganz lecker, z.B. beyerdynamic MCE86. Richtig aufgestellt lässt sich damit die PA ganz gut ausblenden und das Publikum näher heranholen. Kommt natürlich auch auf die Bühnenbreite und die Entfernung zur ersten Reihe an. Im Normalfall geht auch Niere.
ZitatWenn man Niere verwendet, kommt bei zwei Stück nicht das ganze Publikum mit drauf, bracht man überhaupt alle (Bei Typisch R'n'R)?
Kommt immer darauf an wo der Fanclub steht
. Mir haben zwei Mics, entweder A/B an den Bühnenseiten oder X/Y auf einer Stereoschiene (wenns schnell gehen muss) immer gereicht. Und beschwert wegen zu geringer audiophiler Auflösung des Applauses hat sich auch noch keiner
.
ZitatWenn man Kugelcharakterisitk oder Grenzflächen verwendet, ist bestimmt eine Menge vom PA Sound mit dabei. Das mag vielleicht gut sein, damit nicht mehr vom Gesamtsound mit hinein gemischt werden muss, oder? Oder klingt das dann zu hallig im Ohr?
Zu hallig, zu undifferenziert, nicht zuletzt auch wegen der mitaufgenommenen Bassfrequenzen (die kann man natürlich absenken). Würde ich nicht machen. Der große Vorteil des IEMs ist doch gerade die Möglichkeit eines fein abgestimmten, definierten Mixes nach eigenem Gusto. Den verwässere ich mir nicht mit einer schlechten Athmo.
es grüßt
derautor
Zitater hat dann einfach (für seine Verhältnisse wirklich dezent) aufgedreht
Ging das denn? Ich meine mich zu erinnern, dass die ausführende Firma aus Rhein/Main dort die letzten Jahre eine sehr wirksame Limitierung am Start hatte.
es grüßt
derautor
Zitatich habe eben im Moment nicht die innere Ruhe und Geduld, mich mit solchen Beiträgen gelassen auseinanderzusetzen
Warum dann nicht einfach mal Pause machen?
Das Forum ohne klauston?
Naaaaaa!
derautor
ZitatSennheiser MD-441
Nur sollte die Umgebung dann möglichst dimmerfrei, die Strominstallation sauber und NF-Verkabelung und Mischpult-Preamp von bester Qualität sein. Wer hier spart, hat verloren. Hält ein leiser ungeübter Redner auch noch genügend Abstand zum Mikro, braucht es 40 - 50 dB Gain (den Regler am besten gleich auf drei Uhr drehen!) für ein ordentliches Signal. Der dann manchmal hörbare Rausch- und Zirpteppich ist ernüchternd und ein k.o.-Kriterium.
Für mich leider mittlerweile ein NoGo, auch wegen der Optik, obwohl Richtwirkung und Klang für diesen Zweck echt in Ordnung gehen.
Am Gitarrenamp hingegen find' ich das 441 klasse!
es grüßt
derautor
Ich hab ebenfalls ein Pärchen davon und dies seit Jahren gerne im Einsatz. Schöne, sauber klingende Mikrofone für alle Anwendungen, für die man Kondensatorstäbchen normalerweise so benutzt. Werden allerdings schon seit Jahren nicht mehr gebaut. Ich kann sie nur empfehlen, zumal man sie wahrscheinlich gebraucht recht günstig bekommen kann. Sind halt nicht so bekannt wie C391 & Konsorten.
Zitat von "guma"
Sehr klever gemacht mE ist die Position der Minischalter für Vordämpfung und Hochpass. Sie sind erst zugänglich, wenn man die Kapsel abschraubt. Das verhindert unbefugtes daran Herumspielen.
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Es hat tatsächlich ein paar Jahre gedauert bis ich diese Features überhaupt entdeckt hatte.
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es grüßt
derautor