Tut es natürlich, aber das stört eigentlich nur HighEnd-Hifi-Freaks. Praktisch im PA-Bereich halte ich es bedeutungslos... Ich meine, das Datenblatt wurde ja mit den Verlusten erstellt...
Beiträge von Jens Droessler
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@ Holger: Sehr richtig! Das verstehe ich auch nicht... Man hat wohl die Atmung übersehen....
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Zitat von "Frank_Nachtigall"
so läufts hier das lesen und schreiben ab:
1. Frage
2. Diskussion
3. Das Wort TW fällt
4. Kollege Drössler meldet sich
5. Diskussion artet in TW Bashing aus
6. Ich hab keinen Bock mehr weiterzulesen.Mann o Mann Jens Drössler, sei doch nicht immer so dagegen. Sind nur schwarze Schachteln mit Pappe drin.
Es ist genau andersrum. Alle anderen trauen sich schon nur nicht mehr, was gegen das heilige TW-Audio zu sagen. Ich habe hier mit keinem Wort TW-Audio schlechter oder besser gemacht als es ist! wo ist das Problem? Das Problem liet bei den TW-Verfechtern, denn kaum erwähne ICH etwas von TW-Audio gilt es gleich als Bashing. Ich habe in anderen Threads gesagt, dass Vera10 plus L24 plus BSX eine interessante Sache sein könnten und hab trotzdem von euch TW-Anbetern eine aufs Dach bekommen. Es hat außerdem nichts mit TW-Audio zu tun. Jede ähnliche Doppel-12er wäre auch zu schwächlich! Du ziehst doch auch keinen 7,5T-LKW-Anhänger mit einem 90PS-Golf, oder? Und wenn jemand sowas vorschlägt, muss jemand anders sagen, dass das nicht funktioniert Und um es nochmal zu wiederholen: Ich habe überhaupt nichts gegen TW-Audio an sich, nur gegen die teils katastrophale Überbewertung des Materials, die wirklich religiöse Züge annimmt wie bei keiner anderen Marke.So frage ich jetzt dich: Was lässt dich denken, dass man mit einem T24 das Gleiche beschallen kann wie mit einem der genannten großen, schweren Tops, von denen hier von vielen zwei pro Seite gefordert sind und mal um die 6dB mehr Output machen? Lass doch einfach deine persönliche Meinung über mich in deinem Kopf und trag was Sinnvolles zur Diskussion bei!
@ mikee mike: Dein Beitrag kam als ich schon am Schreiben war, daher ein Edit... Das T24 hat einen nach gewissen Vorstellungen vorgebogenen Frequenzgang, der nach oben leicht begrenzt ist und nach unten mitunter durch die Größe der Box begrenzt ist. Der Systemsub reicht nicht weit genug nach oben um dieses Defizit auszugleichen. Das entstehende "Loch" und die schwächlichen Superhöhen würde ich als Beeinträchtigung in den Möglichkeiten der Klanggestaltung ansehen. Es mag vielen Leuten so passen, weil es eh ihren Vorstellungen entspricht, aber grade bei Rock der härteren Gangart würde es mich stören. Das meinte ich damit.
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Das "Schnaufen" weisen im Prinzip alle modernen Basschassis auf. Das ist der Preis der guten Kühlung: Die Luft MUSS so an der Schwingspule vorbei, anstatt einfach durch die Polkernbohrung zu entkommen.
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Zitat von "4Art"
Was mir beweist, dass Du den Beitrag des Threatstarter's wirklich immer noch nicht gelesen hast
Der hat nämlich mittlerweile eine für ihn zufriedenstellende Lösung gefunden :wink:Im Uebrigen - und das wissen die Leute, die sich hier objektiv im Forum bewegen durchaus - kennen wir die Einsatzmöglichkeiten und Begrenzungen von T24 sehr wohl! Deshalb arbeiten wir ab einer Hallengrössen >25 Meter sehr gerne mit unserem Vera-Elementen.


Ich habe sehr wohl und sehr aufmerksam gelesen, was der Threadersteller schrieb. Zudem sehe ich nirgends, wie du Rüdiger Pankow rundmachst, weil er nach dem Statement des Threaderstellers noch eine PA (zufällig eine, die bei dir im Lager steht) vorschlug. Jetzt sagst du selbst, dass für solche Größen Vera angebracht ist, hast aber den ersten Beitrag nur gebracht weil ICH richtiggestellt habe, dass das KEIN Job für T24 ist, also etwas gegen TW-Audio gesagt hab. Es ist zwar schön, dass du weißt, wo die Grenzen liegen, aber das System wurde trotzdem vorgeschlagen für diese Größenordnung, und nirgend steht, dass der Threadersteller beim Mieten und späteren Kaufen kein weiteres System in Betracht zieht. Würdest du als Fragender nicht wollen, dass man dir sagt, wenn etwas so nicht passt? -
Zitat von "4Art"
Ach Jens: Liest du eigentlich auch Beiträge VOR dem letzten Beitrag? Dann hättest du bemerkt, dass dein letzter Beitrag ziemlich genau überflüssig ist. Deshalb ein Tipp an den Mod: Schliessen, bevor hier wieder ein ebenso sinnfreies wie unnötiges Gebasche losgeht. Danke!
4Art
Und liest du überhaupt noch meine Beiträge nach den Worten "TW Audio"? Der Threadstarter wollte ein System, wo man mit nun zwei Tops pro Seite 1000 Leute bei härterer Gangart beschallen kann. Dazu wurde von anderen gesagt, dass in der obersten Pegelklasse von Horntops schon zwei pro Seite gebraucht werden. In dieser Pegelklasse ist das T24 nicht. Lautere Tops wurden in diesem Zusammenhang Spielzeug genannt!Wenn mein Beitrag überflüssig war, dann war es auch der vor mir. Ich sehe dich nirgends den TW-Fürsprecher anzicken. Das Einzige, was hier sinnfrei ist, ist dein Drang zu den Waffen zu springen, sobald dem System bei dir im Lager eine Kompetenz abgesprochen wird.
@ audionrg: Das VA-Top ist auch in der Klasse TW T24 zu finden.
Föön ist sehr nett, CO3 z.B. Ein weiterer Hersteller wäre PSE mit der K3. Auch sehr schön wäre Ohm HD.
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Ohne schon wieder einen Streit vom Ast brechen zu wollen (nicht dass ich das zuvor wollte) muss ich darauf hinweisen, dass TW-Audio bei Weitem nicht in der Klasse von EAW, Nexo etc. mitspielen kann. Auch mit GAE Director ist ein T24 nicht vergleichbar, da fehlt einfach einiges an Pegel. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass mit zwei T24 pro Seite 1000 Mann grad so bei Konserve und hart am Limit mit Pegel zu beschallen sind. Bei noch mehr Tops kommt eben wieder die Frage auf, was man davon hat. Ohne an Klang zu verlieren nur mehr Abdeckung, nicht mehr Pegel. Du siehst doch, dass es hier schon Streit gibt, ob ein wirklich lautes und im Lowmidbereich stark entlastetes Top ausreicht und Tops wie das AZ P208H (welches deutlich mehr Pegel macht als ein T24) für Spielzeug gehalten werden. Auch gabs eine Diskussion über Soundvorstellungen, da hat man mit dem T24 auch keine wirklich guten Karten...
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Das ist doch genau, was ich sage. Idealerweise wird aus Interferenzgründen doch "laut Anleitung" gestackt und gesplayt bzw. geflogen. Dann ist es ja nur noch Kopplung in den Lowmids. Das wars was ich meinte. Das einzelne M3 im Falle Alpha ist knapp 2dB lauter als das einzelne M8, das wäre dann der Hauptvorteil. Was Tops anderer Systeme unter 200Hz leisten müssen (was ich bei Rock und härter nicht unbeachtlich ist, z.B. das fette an der Snare) fällt beim Alpha-Top weg.
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unknown_artist hat recht. Rechnerisch kommt es mit 130dB pro Top hin, wenn man 3200W anlegt, das ist aber ohne Powercompression und auch nur ein Wert für 3200W konzentriert auf eine einzige Frequenz. Die dann errechneten 142dB sind ebenfalls keine korrekten Daten, denn für diesen Wert müsste breitbandig volle Kopplung über alle vier Teile vorhanden sein, was ja so nicht ist, da einerseits die Distanz über die vier 12er zu groß wird und andererseits das Array gekrümmt ist.
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Ich entschuldige mich hiermit für das "keine Ahnung" und versichere nochmals, dass es nicht so hart gemeint war wie manche es interpretieren. Trotzdem glaube ich nicht, dass ihr eine derartige Alpha-Konfiguartion schon in Betrieb hattet. Und das meinte ich damit. Ich habe viel experimentiert, bis ich optimale Anzahlen von B1 pro Top hatte (sie ist für jede Topanzahl aus schon genannten Gründen anders). Ich denke einfach nicht, dass ein zugemieteter Systech oder Tontech die Einzelerfahrung mit dem System hat. Ich hab kein Problem damit wenn jetzt einer von euch sagt "Doch, genau die Konfiguration kenne ich", sagt es mir einfach. Ich hoffe, die Sache ist jetzt geklärt.
Um es ein letztes Mal aufzugreifen: Das Alpha-Top läuft erst ab knapp über 200Hz, steck dank Controller 1000W weg umd liefert in den Mitten annähernd 110dB 1W/1m. Mit zwei bis drei B1 drunter ist es pegelmäßig durchaus vergleichbar mit dem KV2 VHD-Top. Das VHD wird aber dank deutlich neuerer Treiber eine gute Ecke besser klingen.
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@ toadie: Alles klar. Fass dich mal an deine eigene Nase! Reiß doch noch mehr Statements aus dem Kontext! DAS widert MICH an. Ich habe ja wohl genau geschrieben, was ich meine und erklärt, wie es dazu kommt. Aber bitte, überlies mich ruhig, ich hab da kein Problem mit. Es ist mir schon länger bekannt, dass du persönlich ein Problem mit mir hast. Mit der Diskussion hier hat es nichts zu tun.
@ oton: Was hat dein Statement mit der Diskussion hier zu tun? Ist das deine Art, dich zum Ausdruck zu bringen, wenn du nichts inhaltliches beitragen kannst? Ich lege meine Meinung dar und ERKLÄRE, warum ich es so sehe. Wo ist dein Beitrag?
Und auf was für Stadtfesten hängen Vdosc-Bananen? Berlin? Hamburg? Hier in der Gegend nirgends. Da wird versucht, 1500 Leute mit drei JBL VRX932 pro Seite zu beschallen. Und du bist doch nicht ernsthaft der Meinung, dass man für 1000 Leute VDosc hängen sollte mit aus der "vertikaler Winkel pro Top"-Betrachtung schon nötigen fünf bis sechs Teilen pro Seite?
Und auch hier weiß ich, dass du eher ein persönliches Problem mit mir hast (wie auch mit einigen anderen), als dass es hier wirklich ums Thema ginge.Leute, glaubt ihr eigentlich, meine Kunden, die Zuschauer, die Bands und ihre Techs sind alles Idioten? DIE sind hochzufrieden und buchen mich wieder, gibt mir das nicht Recht? Ich spreche niemandem Respekt ab, der ihn verdient hat, ich behaupte nirgends, dass hier irgendwer generell keine Ahnung hat, aber ich erwarte von einem reinen Tontechniker nicht, dass er 100%ig weiß, was eine PA in welcher "nonkonformen" Konfiguration leisten kann. Ich erwarte von einem Milchbauern auch nicht, dass er weiß, wie die Milch in der Kuh entsteht oder vom Taxifahrer, wie der Motor seines Autos funktioniert. Ich habe zudem auch erklärt, warum pegelmäßig kein so großer Unterschied zwischen einem oder zwei Tops pro Seite besteht. Wo bleiben die Gegenargumente, die mich überzeugen können? Oder die Antwort auf die Frage, wie laut es denn überhaupt noch werden soll, wenn man so schon kaum reden kann? Nirgends! Stattdessen wird rumgepisst. Scheinbar fehlen euch die Argumente, und genau das bestätigt meine Meinung, dass ihr das volle Potential der PAs nicht kennt.
gert und rockline haben ihre Statements gebracht, ich habe meine Meinung dazu geschrieben und gut ist! Und ich freue mich über jeden gehaltvollen Beitrag als Antwort, auch wenn man anderer Meinung ist als ich. Solange sie Fakten enthalten, sind sie diskussionsfähig. Alle anderen reden aber von "Soundvorstellungen" (die dann nicht erklärt werden können) oder nicht näher beschriebenen Gründen, warum es nicht auf meine Art gehen soll.
Ich erkläre es nochmal: Wenn der Tontechniker einer sagen wir bekannteren Band Equipment anfordert beim Veranstalter, geht er auf Nummer sicher. Das macht ihr sicherlich alle so. Der Veranstalter leitet es weiter an seine Technikfirma, die, wenn sie schlau ist und der Veranstalter es bezahlt (was bei bekannteren Bands auch eine Dummheit wäre, es nicht zu tun) auch erfüllen wird. Bei der PA wird der Technikanbieter auch ein wenig auf die Kacke hauen, denn alles was draußen ist bringt Geld, was auch nötig ist, denn der Disponent, die Lagerjungs, die Sekretärinen und der Boss will ja auch bezahlt werden, obwohl das Equipment "pro Teil" nicht mehr kostet als bei anderen, kleineren Firmen mit weniger Angestellten etc. Das ist alles legitim und muss so sein. Aber es ist nicht per se ein Qualitätsmerkmal! Ich wehre mich einzig und allein gegen die Unterstellung, dass ich, trotz hoher Kundenzufriedenheit, falsch dimensionieren würde. Um es dann nochmal so zu sagen: Wenn ich z.B. PA für sagen wir Sepultura stellen würde, würde ich auch bei 1000 Leuten nicht auf die Idee kommen, nur ein Top zu stellen, schon aus Respekt und aus optischen Gründen nicht.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass einige Leute hier beim Lesen eine sehr aggressive Stimme im Kopf hören, die mit ihrer vorherrschenden Meinung über mich zusammenhängt. Die kann ich eh nicht ändern. Allen anderen sei gesagt, dass ich bis auf solche Statements, in welchen Ligen wir uns befinden (eine sublime, feine Art, jemandem mitzuteilen, wo man ihn sieht) oder auf Statements, die durch persönliche Probleme mit mir zustande kommen, keinerlei negative Gefühle beim Schreiben hatte oder habe.
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Ich habe nirgends was von "ihr habt alle keine Ahnung" geschrieben, einzig im Bezug auf Alpha habe ich als Möglichkeit gegeben, dass "ihr" (in dem Fall klauston) entweder nur mit einem "Standard"-Einzelstack gearbeitet hat, wo der Controller das Top begrenzt, wenn auch der Bassbereich (also B1) in die Begrenzung geht, oder nur mit größeren Anzahlen von Stacks pro Seite, wo sich nicht direkt ein Rückschluss ziehen lässt auf die Performance eines einzelnen Tops. Was ein System in welcher Konfiguration leisten KANN, kann meiner Ansicht nach nur jemand wissen, der das System öfters aufbaut, selbst konfiguriert UND dann selbst am Pult steht. Wie soll der reine Tontech wissen, was das Top leisten kann, wenn zusätzliche Bässe dabeistehen, wenn er immer nur "Standard" vor der Nase hat?
Ich sehe auch ein, dass es kein Fehler ist, mehr Material hinzustellen, aber ich weiß, dass es zumindest mit Alpha auch so geht. Um es nochmal zu sagen: Wenn ich in 25m Entfernung noch brüllen muss, um mich zu verständigen, und die Zuschauer überrascht sind, dass man nichts hört wenn sie den Mund aufmachen, ohne dass das Top vom Controller gebremst wird (was gut sichtbar ist), wieso sollte da mehr Pegel nötig sein?
Coverage wiederum ist ein ganz anderes Thema! Rockline hat völlig Recht: Wenn die zu beschallende Fläche es erfordert, kommt eben entsprechend mehr zum Einsatz. Für die meisten Veranstaltungen um 1000 Leute genügt aber ein M8 pro Seite plus kräftiger Infill. Noch nie hat ein Techniker "Es hätte ruhig mehr sein können" gesagt, und es waren schon alle Arten und Stile von Musik dabei (gut, für die elektronische Musik stelle ich nicht die S2 dazu, sondern Basshörner). Natürlich stellt man den ganz bekannten Bands schon aus Höflichkeit mehr Equipment hin, zudem weiß man da nie, ob der Tontech nicht ein Wahnsinniger ist, der alle Leute mit blutenden Ohren sehen möchte. Dem kann man im Ernstfall schlecht auf die Finger hauen (was auch noch nie nötig war). Aber für ein Wald- und Wiesen-OpenAir mit 1000 Leuten und Bands von lokaler Bekanntheit reicht es. Es reicht soweit, dass die immer mit der Band mitreisenden befreundeten Musiker und Techniker voll des Lobes sind, und diese Leute sind bekanntlich eher meckerfreudig.@ Gert: Ich gebe dir insofern Recht, dass das Abstrahlverhalten vom M8 weniger präzise ist als vom M3. Das M8 ist eben ein Kompromiss, der aber an und für sich gut funktioniert. Ich würde nicht sagen, dass es gleich 10° sind, die pro Seite fehlen, eher dass der Abfall bei zunehmendem Winkel relativ gesehen früher einsetzt, dafür langsamer von statten geht. Das ist im Singeleinsatz vertikal aber sogar ganz angenehm, wenn man groundstacken muss.
Zum Thema B1-zu-Top-Verhältnis: Bei einem Top pro Seite hatte ich gerade drei B1 pro Top, plus einen S2. Sowohl bei mir als auch bei den Fremdtechs gingen grundsätzlich die B1 bereits in die Begrenzung, während das Top frei lief (wobei aber wirklich nicht mehr viel gefehlt hat zum Limit). Ich arbeite ja nicht erst seit eben mit dem System, ich weiß, wieviel ich wovon brauche, um in etwa alles gleichzeitig an die Grenze zu bringen (bzw. es gleichzeitig an die Grenze kommen WÜRDE, denn das vermeiden wir ja). Der Sound war ausgewogen, nicht lowmid- oder basslastig. Gesangsverständlichkeit trotz lauter Gitarren gut (nur falls jetzt jemand der Meinung ist, dass das ein Dröhnfest gewesen sein muss). Die Output-Gains an den Controllern waren dabei korrekt eingestellt, also der Anzahl der B1 entsprechend war der Output für ebendiese am Controller reduziert. Die Anzahl der B1 garantiert, dass auch die Lowmids auf Entfernung noch ankommen. Lediglich die S2 hätten mehr sein können für mehr Entfernungswirkung.@ simonstpauli: Ja, das schrieb ich ja schon, genau was ich meinte. Es sind reell nicht ganz 2dB, im Datenblatt wurde auf ganze Zahlen gerundet.
Fakt ist doch nunmal, dass zwei gleiche Tops, ordentlich dem Abstahlverhalten entsprechend geclustert, nicht wirklich deutlich lauter sind als eines. Es gibt in den Lowmids Kopplung, und damit hat sich der Pegelgewinn auch schon. Im Bereich darüber wird die Schallenergie des zusätzlichen Tops auf einen anderen räumlichen Bereich projeziert. Wenn es also nicht um Coverage geht, wo ist dann das Problem? Die Lowmids? Das ist gerade im Falle Alpha nicht so das Problem, da diese größtenteils von den B1 kommen, und davon kann man ja mehr mitnehmen. Ebenfalls kann ich optional zwei M3 statt einem M8 nehmen, aber in meiner Erfahrung ist der Unterschied im maximalen Pegel nicht riesig. Nur sind die Höhen beim Verlassen des nominellen Abstahlwinkels dann recht schlagartig weg. Wenns noch größer wird, macht das auch sehr viel Sinn, so scharf schießen zu können. Aber bei so einem OpenAir ohne Begrenzungen drumherum stören mich die vagabundierenden leisen Hochtonanteile nicht.
@ cen-music: Dein Statement hat direkt impliziert, wo du mich und andere, die der Meinung sind, dass ein Top pegelmäßig reicht, einordnest! Und selbst WENN ich jemanden böse angepisst hätte, solltest du meiner Meinung nach als Moderator nicht in gleicher Weise mitmachen. Ich denke, es wäre dann deine Aufgabe, mich zu ermahnen, anstatt selbst derart auszuteilen und die Leute auf leicht subtile Art mit der rhetorischen Keule zu prügeln. Wie gesagt, das ist mein Verständnis von Moderation... etwas anderes wäre es, wenn ich dich persönlich angegriffen hätte.
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Das zei9gt nur eins: Dass ihr garkeine Ahnung habt, was eine PA leisten kann und deswegen einfach auf Nummer Sicher deutlich mehr mitnehmt. Ich kann meine Soundvorstellungen ohne Wenn und Aber umsetzen, und auch die Gasttechs hatten keinerlei Beschwerden. Erklär mir bitte, welcher Teil deiner Soundvorstellung mit einem solchen Top pro Seite nicht machbar sein sollen! Hast du schonmal drüber nachgedacht, dass die Firmen in der von dir genannten "Liga" einfach mehr Zeug mitbringen, weil sie teurere Rechnungen schreiben können und sie auch bezahlt bekommen? Dass die Disponenten in den Firmen keine Ahnung haben, was das Zeug leisten kann und deshalb sehr konservativ geplant wird? Dass selbst die Fachkräfte davon keine Ahnung haben, weil ihr Job auch nur das Rumrollen und Stapeln bzw. Aufhängen des Zeugs ist? Ich jedenfalls habe diverse namhafte und bekannte Bands und Acts auf der Bühne gehabt, ich dimensioniere immer in dieser Art uns Weise, und es gab NIEMALS Beschwerden, dass es nicht reicht oder in irgendeiner Art und Weise den Techniker in seiner "Soundvorstellung" begrenzt.
Was bildest du dir überhaupt ein, dir ein Urteil bilden zu können, in welchen "Ligen" ich arbeite? Was soll so eine anmaßende Anpiss-Aktion mit Leute herabsetzen? Und sich dann mit "Macht mal" aus der Affäre ziehen wollen! Sowas von einem Moderator (schlag mal bei Wikipedia nach, was das bedeutet!) empfinde ich als völlig unangebracht!
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Das M3 macht 35x35 Grad, das M8 75x35. Der einzige Unterschied ist das Hochtonhorn, man kann ein M3 leicht auf M8 umbauen. Das M3 macht knapp 2dB mehr, weil der Hochtonpart die Energie auf weniger Fläche bei gleicher Entfernung abstrahlt. Wenn ich zwei M3 nebeneinander stelle, habe ich grob den Winkel eines M8, dazu kommt noch etwas Kopplung bis 500Hz (weswegen es im controller den Array-EQ zur Kompensation gibt). Das wars. Was soll sich da an einer "Schusstiefe" ändern? Mit M3s kann ich gezielter beschallen, Schall von Wänden fernhalten, aber was hat das mit Pegel auf Entfernung zu tun? Grade OpenAir...
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Zitat von "klauston"
Mit einer M3 pro Seite machst Du 1000 Personen?
Mit einem M8!ZitatIch weiß, was Alpha kann,
Offenbar nicht. Ich bin niemand, der solche Musik leise möchte und erst recht niemand, der schlechten Sound toleriert. Was gibt es an "die Gasttechniker sind alle immer sehr zufrieden" und "das Top hat noch Headroom, der Bassbereich begrenzt den Maximalpegel" nicht zu verstehen? Wenn ich auf 25m immer noch brüllen muss, um mich zu verständigen, ist das für mich mehr als ausreichend. Wie laut muss das denn bei dir sein? Dass man sich gar nicht mehr verständigen kann am FOH? Ich habe den Verdacht, dass du entweder bisher nur mit mehr Tops pro Seite gearbeitet hast und garkeine Ahnung hast, was EIN Top kann oder dass du, wenn tatsächlich nur ein Top pro Seite stand, das "Standardstack" mit einem B1 und einem S2 vor dir hattest. Der Bassbereich begrenzt dann, und der Controller bremst das Top dann mit, damit die tonale Balance nicht kippt.Im Übrigen hat man mit zwei ordentlich geclusterten M3 pro Seite gerademal 2dB mehr Output. Ob die einen den Arsch retten, wenns mit einem M8 tatsächlich zu dünn sein würde?
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@ klauston: Ich sage es gerne nochmal. Weder dass bei beschriebener Lautstärke das Top am Ende war noch dass jemals IRGENDWER unzufrieden war. Und Pappen habe ich beim Alpha noch nicht eine tauschen müssen. Ich denke nicht dass das bei Director und Konsorten viel anders ist. Auch beim genannten AZ-Top, mit dem ich viel gearbeitet habe, ist nie irgendwas kaputtgegangen.
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Ich bin ja mal auf die finalen Klirrmessungen gespannt. Wo liegen denn jetzt die Trennfrequenzen? Hat sich was geändert?
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ICh weiß ja nicht... ich stehe grade auf einem OpenAir mit 1000 Leuten, habe hier beschrieben Alpha-Konfiguration. Der Gasttech hat ein breites Grinsen auf dem Gesicht, und ums mal deutlich zu sagen: Der Bassbereich begrenzt hier. Das Top hat noch deutlich Luft. Musik ist wie angefordert harter Rock (als zweite Band wars eine Accept-Coverband, die ich gemischt hab, und jetzt spielt eher noch was härteres). Ich stehe 25m vor der Bühne, hier muss man noch brüllen... und es ist wie gesagt noch Headroom.
Zum Vergleich zum KF750: Ein M3 (vom Abstrahlwinkel vergleichbar) mit zwei B1 drunter geht eine gute Ecke lauter. Wir haben hier zwei recht kräftig geladene 10er plus zwei horngeladene 15er, während das KF750 einen 10er hat und man bei den 12ern keineswegs von Hornladung sprechen kann.
Zum Winkel: Das M8 macht 75° horizontal. Infill dazu und gut...
Und zum AZ: Ich weiß nicht, was das System mit Spielzeug zu tun hat. Man beschallt auch damit locker 1000 Leute, nicht ganz so souverän wie mit Alpha, aber ein Problem macht das auch nicht! Auf das Top kann man locker 1000W draufprügeln, 107-108dB 1W/1m dazu. Zwei Pro Seite sind vom Winekl her vllt angenehmer, aber auch hier reicht ein kräftiger Infill und los gehts.
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Also für 1000 Leute braucht man doch keine 4-6 Stacks Alpha oder Director. Ein Top pro Seite reicht da völlig aus. Nur Bass sollte was mehr sein, im Falle Alpha 3 B1 und einen S2 pro Top, im Falle Director, min 2 Doppel-18er pro Top.
Mit 6kW kommt man da allerdings nicht hin... Schon die üblicherweise nötigen 6-8 15- oder 18"er bekommen normalerweise schon min. 1kW pro Stück, plus Tops...
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Ich denke auch, dass wenn man auf großen Produktionen ein L'Acoustics Kudo LA mit JBL SRX Subs, GAE Infills, JBL SRX712 mit GAE Subs als Sidefill und Seeburg als Monitore sieht, dann kann man auch als kleiner Fisch mischen. Allerdings würde ich in der Tat grade den Bassbereich vereinheitlichen, damit man im Ernstfall auch mal kräftig stacken kann. Theoretisch würde ich in deinem Fall zu B30 raten, praktisch gefallen MIR die Bässe überhaupt nicht...