Ein RMS-Limiter soll doch auch gar kein Clipping verhindern...
Beiträge von Jens Droessler
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@ e=mc²+3dB: Da hätte ich mal ein paar Fragen zu. Was für Amps hast du an den 12ern? Was am Bass? Hast du als du die Crown-DSPs genutzt hast auch die XTi am Hochton gehabt? Zudem noch: Wie quantifiziert man Tiefenstaffelung?
Alles in allem frage ich mich bei einem solchen Aufwand, warum du nicht gleich bessere Boxen gekauft hast... Ich meine, das VRX ist genaugenommen ein grober Kompromiss zwischen konventionellem System und LA. Ob sich in Anbetracht dieser Tatsache eine derart aufwändige Optimierung lohnt, ist für mich fraglich. Der Unterschied dürfte nicht riesig sein.
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Ideal wäre RMS- und Cliplimiter im Controller. Im "größeren" Bereich hat man üblicherweise mehrere gleiche Amps im Rack, da kann ein Cliplimiter unterhalb der maximalen Endstufenleistung kein Fehler sein.
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Da kam wohl was durcheinander. 1508-8 KADT gibt es nicht und gab es nie.
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Das Tolle an solchen Veranstaltungen ist, dass man hinterher stolz sein kann, es gemeistert zu haben. Stichwort Frustrationsthread. Es ist eine Herausforderung, mich motiviert sowas. Schnell schalten, gut improvisieren, Lösungen haben, wo andere nur mit der Schulter zucken, ich denke das ist es, was die guten Dienstleister ausmacht. 08/15 kann jeder!
Naja, fast. Ich habe diverse Firmen auch schon Standardgigs "verkacken" sehen... der Markt bereinigt sich oftmals eben nicht selbst, da viele dieser Leute niemals selbst schuld sind, sondern (z.B. bei einer nicht ganz kleinen Schlagerveranstaltung) "der Strom ist Schuld, dass die Funkstrecken aussetzen", "der Monitor hat gekoppelt, weil der Künstler ihn ein Stück verschoben hat", dann kann man sich denken, was da erzählt wird, warum die Hälfte der Künstler ihren Auftritt nach wenigen Minuten abbrachen... Auch sehr schön ist der Dienstleister, der die komplette PA mit sieben Amps an eine SchuKo-Dose hängt, die irgendwann ausfällt und die Schuld dem Bandtechniker in die Schuhe schiebt, der angeblich Molton über die Amps geworfen hat (seltsam, dass dadurch die Automaten im Verteiler auslösen, oder? Zu dumm, dass der Techniker dem anwesenden Azubi des Dienstleisters noch gesagt hat, dass die PA aufgeteilt werden muss, wonach sie lief, denn der Dienstleiter sagte darauf dem Veranstalter am nächsten Tag "Siehst du, jetzt läuft sie")... und es finden sich IMMER neue Kunden, die diese Abstrusitäten glauben. Selbst relativ große Firmen versauen es regelmäßig, machen das aber scheinbar durch günstige Preise und taube Veranstalter wieder wett... DAS wiederum frustriert.
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Zeig mir eine Markenendstufe mit den Leistungsdaten zum ähnlichen Preis. Die RAM S-Serie ist sehr preiswert. Das merkt man immer mal, denn geringe Preis fordert eben Tribut. Man kann nicht erwarten, dass man zu dem Preis die Features einer LAB Gruppen bekommt... Die Endstufe läuft gut, solange alles in Ordnung ist. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, ist leider die Kacke komplett am dampfen. Ich habe EINE S6044 gekauft, aber mittlerweile die dritte im Lager, weil sie schon zweimal getauscht wurde... was aber sehr schnell und professionell über die Bühne ging.
Gespannt bin ich auf die V-Serie.
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Naja, das würde ich so nicht sagen. Man kann sich als Entwickler auch die Mühe machen, die Kanäle im Kurzschlussfall einzeln vom Netzteil abzuwerfen und das Netzteil nur im Falle eines Schadens am selbigen abzuschalten. Allerdings ist das ein erhöhter Aufwand und den will ja der RAM S-Serien-Benutzer grad nicht bezahlen... Eine LAB FP10000Q schaltet nur den jewieligen Kanal ab, kostet aber auch entsprechend mehr Geld...
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Zitat von "twinr"
trivial würde ich mir darunter vorstellen, dass ein kleineres volumen als Vas dafür sorgt, dass der lautsprecher früher den maximal hub erreicht, denn es fehlt ja das federnde element der luft im gehäuse.
Ich denke, das siehst du falsch herum. Zumindest oberhalb der Tuningfrequenz sorgt ein kleineres Gehäuse für weniger Hub, da das geringere Volumen eine härtere Luftfeder darstellt. -
Ähm, wenn das PCM nicht automatisch die Polarität korrigiert, tut es ein üblicher Cinch-auf-XLR-Adapter nicht, da die Standardbelegung bei AES/EBU umgekehrt zur "Standardbelegung" für NF-XLR ist. 2 und 3 müssen am XLR vertauscht werden.
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Die Powersoftmodulbestückten Geräte würde ich nicht für den Hochtonbereich einsetzen. Den Klangunterschied zu Endstufen mit konventioneller Ausgangstopologie hört man sogar ohne A/B-Vergleich.
Die TSA4700 ist da recht unauffällig. Im Prinzip könnten zwei dieser Amps den ganzen Bedarf decken, indem man zwei Kanäle brückt für den Bass. Aber das würde ich lassen: Die Amps können gebrückt im Bass nicht wirklich gut arbeiten, unter Umständen wird ihnen so auch schnell zu heiß.
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Generell würde ich es da mit der Anzahl der Mikros nicht übertreiben. Gerade bei hochperkussivem Material wie Steptanz fallen Laufzeitunterschiede zu den Mikros enorm auf. In keinem Fall sollte man also versuchen, mehr Nutzpegel durch mehr Mikros zu bekommen. Auch Kompressoren würde ich nicht einsetzen, aus eben diesem Grund: Weiter entfernte Mikros sind leiser, womit die Laufzeitunterschiede zumindest etwas relativiert werden. Ein Kompressor ändert das, da die nahen Mikros im Pegel reduziert werden.
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"Projekt" klingt nach Festinstallation. Bist du sicher, dass Aktiv da die richtige Wahl ist? Generel, erzähl doch mal, was da Sache ist. Vielleicht kann man dann gezieltere Vorschläge machen.
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@ jan zipper: Ich glaube, du bringst da was durcheinander. Auf der Resonanzfrequenz ist der Membranhub am geringsten, die mechanische Belastbarkeit eher hoch.
Ich bleibe dabei: Die Amps mochten das Aggregat nicht.
@ boxenguru: Erzähl doch mal, was es für Tops mit was für Endstufen für diese waren. Vielleicht lässt sich daraus noch etwas ableiten. Ganz ehrlich, WENN es irgendwas mit Übersteuerung etc. zu tun hätte, wären die Tops garantiert eher abgeraucht als die Subs (es sei denn, die Endstufe für die Tops wäre eher unterdimensioniert).
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Man kann so arbeiten, nur mit "nichts" hören ist eben nichts. Wenns am leisesten ist, passts. Womit ich die Phase meine, nicht zwingend impulskorrekt.
Wenn man das System mit dem Messstab "delayt", bedingt das aber, dass die Hoch- und Tiefpassfilter alle "von unten nach oben" kaskadiert und alle Filter symmetrisch sind.
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Zitat von "AlphaC"
oder zur Craaft CSD800 (oder dessen Kopien Coda Triax TT340 bzw. Oberton T212)...
Soweit ich weiß waren diese Craaft-Tops immer mit 10ern bestückt, und mit dem BMS-Coax bestimmt auch nicht. Wieso meinst du, dass die Coda- und Oberton-Tops Kopien davon sind? -
Schön, dann besorg dir die Komponenten, betreib sie so, sei glücklich und belästige andere nicht derart mit deinen Vorstellungen von Sound! Im Übrigen kenne ich genug Jamaicaner, die diesen Sound so seit langer Zeit NICHT mehr wollen.
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Wem der Pegel der P3 nicht reicht, der kann sich ja ne "P4" bauen: Zwei 15er im "V-Horn", in das V ein Hochtonhorn rein und obendrüber ein Limmer 312.
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Also, wenn diese 140Hz-Schwäche nur pegelmäßig auffällt, würde ich da einfach EQen. Die Kisten mit ihren direktstrahlenden 15ern (die sind das doch, oder?) laufen im Prinzip wie der 15er einer 15/2er Box hoch, das sehe ich auch nicht so als Problem. Dieser 15er ist aber eher leichtpappig und antriebsstark, sodass da kein Tiefbass zustande kommt. Ich würde das System vollaktiv an eine Controller hängen, und noch was für Tiefbass ergänzen. Ich denke, damit kann man dann auch die Dreadlocks zum Schwingen bringen...
Sonst wird der Aufwand groß, oder es wäre praktischer, Teile der alten PA wegzulassen bzw. zu ersetzen.
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Grad nur an Tops ist so ein Abschalten sehr suspekt. Über 100Hz ist der Crestfaktor üblicherweise nicht zu gering, selbst viele 4 Ohm only-Endstufen können 2 Ohm an Tops ab. Oder lässt du die Tops etwa im Bassbereich mit den Subs überlappen??
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Dem muss ich etwas widersprechen: Ecler ist KEIN renomierter Hersteller, wenn es um Endstufen geht. Wie du selbst schon sagst, nur wenige Leute kennen die Endstufen, wie kann Ecler da also renomiert sein? Ich sage nicht, dass die Endstufen schlecht sind, aber gemessen an der Bekanntheit sind sie schon recht teuer.