Ich hab ca. 10 Vorführungen von KV2 Audio gehört. Natürlich blieb mir nicht verborgen, dass sie das Musikmaterial häufig gewechselt haben, aber die Problemtracks aus den ersten zwei Vorführungen gabs nicht wieder zu hören...
Beiträge von Jens Droessler
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Wie zu befürchten war halte auch ich nicht die Klappe:
Der Reihe nach.
Zu Audio Zenit kann ich nicht viel sagen. Das Neolite hat selbst mich überrascht, da war von Anfang an alles stimmig. Es hätten mehr Lowmids sein dürfen, was im Lied "Roadhouses and Automobiles" für mich gut zu hören war, aber aus einem Top dieser Größe kann man nichts anderes erwarten. Am Hornsystem war noch einige Abstimmarbeit nötig, die leider erst am letzten Tag ein für mich stimmiges Ergebnis geliefert hat. Da wars dann allerdings wirklich schon sehr gut. Zwangsläufig ist AZ für mich der "Gewinner" der Portable Sound Stage, und ich denke, die Veranstalter der Party am Donnerstag haben nicht umsonst das AZ-System als Beschallung gewählt...
Als nächstes kam auf der Portable Sound Stage KV2 Audio. Erst das kleine System, welches für die Größe des Tops vom Output her auch überraschend war, allerdings im Hochtonbereich etwas scharf und undifferenziert gespielt hat. Auch die Kopplung an den Bandpasssubwoofer ließ zu wünschen übrig, was aber wiederum ein Tribut an die Größe der Tops war, andererseits verstehe ich auch nicht, warum man einen Bandpass unter so ein kleines Top baut. Das große System hat sehr ordentlich gepegelt, aber auch hier hatte der 1" Hochtönerer gewisse Probleme, mehr noch als beim kleinen System. Evtl. war er einfach schon mit dem Pegel der Hornmitten überfordert. Die Lowmids waren leicht unsauber, was aber schon zur dritten Vorführung am ersten Tag kaschiert wurde: Die Lowmids wurden etwas zurückgenommen und kritische Lieder aus dem Präsentationsportfolio gestrichen. Oft waren auch die vier Doppel-15er Bandpässe deutlich hörbar am Ende. Der Output der Bässe war nicht überzeugend, der Sound dafür dass es Bandpässe waren ok.
Als nächstes kam DAS mit dem Aero 8A. Wer könnte vergessen, dass es das Aero 8A war? Aero 8A, das LineArray-System von DAS. Aero 8A!
Es hat nichtmal schlecht gespielt. Die Bässe waren nicht gerade Wunder an Output und Präzision, zudem hätte ich Angst, dass durch die groben Gitter Scherben etc. ins Gehäuse kommen, die dann direkt auf den Membranen liegen. Die Tops haben nicht nervig, aber leider recht verwaschen geklungen. Ich fühlte mich an d&b Q erinnert.Den absoluten Vogel hat für mich Norton Audio auf der Portable Sound Stage abgeschossen. Wabbernde Bässe aus zwölf 1x18" Bandpässen und absolut grausam gefärbte Hochtonwiedergabe von den pro Seite fünf LA-Tops. Die Präsentation lief offenbar zeitgesteuert ab, am letzten Tag wurde dann das Soundmaterial getauscht, was nichts dran änderte, dass es furchtbar war. Erstaunlicherweise ist das den Jungs vom Vertrieb, die ich bei einigen Präsentationen draußen sah, nicht aufgefallen... Der von der vorhergehenden Präsentation noch gefüllte Platz hat sich regelmäßig innerhalb der Hälfte der zehn Minuten Präsentationszeit geleert. Die vollkommen offenen Ports der Subs sind sogar groß genug, dass man komplette Gläser reinwerfen könnte, die dann auf dem Lautsprecher liegen. Zum Output der Bässe kann keinerlei Urteil getroffen werden, da man völlig übertriebenerweise eben gleich zwölf solche Riesenkisten hingestellt hat.
Montarbo war hier mit nur zwei Tops und zwei Subs pro Seite angetreten, und ich fand es nichtmal so schlecht. Der Output der Bässe war trotz Aufstellung auf der Bühne nichtmal gering, die Tops haben immermal gezischelt, sonst war es ok.
Im großen Außenbereich ging es pegelmäßig anders rund, da hier hauptsächlich LA-Systeme mit mindestens sechs Teilen pro Seite hingen. Ich schreibe nur was zu den extremen Auffälligkeiten.
Coda LA12 mit SC8 konnte nicht vollständig überzeugen, die Kopplung der einzelnen Wege hatte wohl Probleme. Allerdings konnte man das Potential des Systems schon heraushören. Zudem haben mir die SC8 extrem gut gefallen. Sie klangen wie ein großes Stack von Kurzhörnern. Kein merkliches Ausschwingen, sehr sehr schön. Zwar waren die Subs bei ein zwei Gelegenheiten auch schon am Ende, das kann aber auch am Amp liegen.
Montarbo war "merkwürdig". Der Rest wurde schon gesagt.
Zu TW Audio wurde im Prinzip auch schon alles gesagt. Mich hätte das Vera mit L24 und BSX nochmal ohne B30 interessiert. Zudem kann ich dem BSX jetzt nicht sooo viel abgewinnen. Der Tiefganggewinn war zwar hörbar, aber kein großer "Ahhh-Effekt", auch pegelmäßig war so kein echter Unterschied zu nur den B30 zu hören (wobei es sein könnte, dass die B30 im Setup mit Aktivierung der BSX zurückgenommen wurden). Die Frage wäre eben, wie sich sechs weitere B30 (ungefähr das Packmaß des BSX) anstatt der BSX gemacht hätten. Der L24 konnte mich auch nicht recht überzeugen. Es waren mehr Lowmids zu hören, aber die waren auch unpräziser. Auch hier wäre die Frage, ob nicht zwei Vera10-Module mehr pro Seite sinnvoller gewesen wären, denn ZWEI 12"er auf die sechs Module sind ja nun nicht viel mehr Fläche als die zwei 10er zweier weiterer Module. Und EIN L24 pro Seite wird nicht genug sein, um sechs Vera10 an den BSX zu koppeln...
Renkus-Heinz ging erstaunlich laut für zwei so Stäbchen pro Seite.
Ansonsten gab es bei dem Amps noch ein zwei interessante Dinge.
Bei Lab Gruppen gabs die PLM20000Q zu sehen, 4x4,4kW an 4 Ohm, 2 Ohm-fähig, mit 32A Netzteil, das per Software begrenzbar ist, inkl. Einstellung des Automatentyps. Im Übrigen hat auch schon die PLM14000 dieses 32A Netzteil. Der Pferdefuß an der PLM20000Q ist der eingebaute DSP: Er beitet nur zwei Eingänge! Zwar ist auh noch ein AES/EBU-Input dran, trotzdem kann der Controller nur zwei Inputs routen. Es ist eine Begrenzung des Lake-DSPs, allerdings verstehe ich nicht, warum man da nichtmal das System erweitert. Eine FP-Version ohne DSP ist nicht geplant.
Camco zeigte die V8, die V16 steht noch aus. Die DSP- und Bedienfunktionalität ist beeindruckend. So lassen sich sogar Parameter über das ganze Netzwerk hinaus "linken", z.B. die Pegelsteller. Dreht man so an einem Amp die Lautstärke runter, wird das gesammte System leiser. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass das Bedienkonzept nicht das haltbarste ist. Wenn nach Jahren die Paramter für die Touchsensorik wegdriftet, könnten die Geräte unbedienbar werden. Noch weiß niemand, wie es sich mit solchen Elementen in der branchenüblichen Situation auf Dauer verhält.
RAM Audio zeigte die V-Serie, einen Nachfolger für die DQX, mit optionalem DSP und hohen Leistungen bis 4x3kW an 4 oder 2 Ohm, leider nicht wie bei Camco in EINEM Gerät, sondern wie von der S-Serie bekannt eine 2 Ohm-Version und eine 4 Ohm-Version (Wo wäre die technische Schwierigkeit, wenigstens für die Topserie nur jeweils ein Gerät, evtl. auch mit manueller Umschaltung per Menü, zu bauen? Andere machen es ja auch. Dass die 2 Ohm Leistung dann kaum höher liegt als die 4 Ohm wäre egal). Weiterhin gibt es Zweikanalmodellen bis 6kW. Auch preislich dürften diese Amps nach ersten Aussagen des Vertriebs sehr interessant sein...
Die neue Nexo PS10 war ganz gut, erstaunliches Bassfundament für zwei 10er. Die PS15 hat mir nicht gefallen. Buchstäblich "Socke in der Fresse" beim Gesang, was aber auch mit an der Kabine liegen könnte. Der Doppel-18er da drin war äußerst sinnlos. Die Vorführung dieses Geräts passt eigentlich nur in die Abteilung "Kiddies beeindrucken"... Auch der LS600 spielte irgendwie nicht recht flat, vom Impulsverhalten mal gar nicht geredet. Der LS400 mit der PS8, das hat ganz gut gespielt, aber das System ist ja bekannt...
Weiß jemand wie das Lied mit der kräftigen Snare in der TW Vorführung hieß?
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Die vom Holger und eine weitere wurden ausversehen mit Klemmen geliefert, und ich habe die Kartons weitergeschickt, wie ich sie bekam, ohne reinzuschauen. Ich habe sie auch zurückgerufen, damit das behoben wird, aber Holger wollte es so lassen...
Userkiller hat die mit Klemmen selbst importiert. Die von mir verkauften haben an und für sich keine Klemmen!
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Das sehe ich nicht so. Ich hab einige davon verbaut, teilweise schon vor einigen Jahren. Außer, dass mal eine nach 2 Minuten Betrieb nach dem Auspacken abgebrannt ist, gab es keine Ausfälle.
Aber T.Amp proline ist auch gut fürs Geld.
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Zitat von "Mechwerkandi"
Manchmal frage ich mich wirklich, warum die Qualität der Küche allein an der Grösse des Herdes festgemacht wird...
Aus diesem Grund lief der Test ja auch nicht nur an einer Box. Die klanglichen Unterschiede waren aber bei allen drei Boxen ähnlich ausgeprägt. Es war nicht so, dass Amp 1 an Box A fetter klang als Amp 2 an Box A, aber an Box 2 dann schwächlicher. Das Kabel war übrigens immer das selbe

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Der Signaleingang ist in jedem Fall galvanisch entkoppelt.
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EDIT: Hat eh keinen Zweck mit jemandem zu diskutieren, der nicht diskussionsfähig ist und alles nur ins Lächerliche zieht, wenn ihm die Argumente ausgehen.
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Es ist zwar eine seltsame Ausdrucksweise, aber "starke" 15/2er würde ich ab 1000W pro Stück aufwärts ansiedeln. Die treibst du mit der Endstufe natürlich nicht ans Limit.
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Wenn beim Digitalcontroller die Senseleitungen abbleiben, begrenzt der Controller trotz korrekter Amp-Gain-Einstellung konservativer. Die Senseleitung hat also grundlegend die gleiche Funktion wie beim Analogcontroller. Nur muss der Digitalcontroller aus Latenzgründen (der Senseeingang muss erst digitalisiert und verarbeitet werden, bevor reagiert werden kann. Bei einer Analogschaltung ist das zeitlich quasi-latenzfrei.) eine Gefahr schon abschätzen können, bevor sie tatsächlich das Gerät verlässt. Daher ist die Einstellung und Einhaltung des Amp-Gains wichtig.
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Ich empfehle hierzu die Lektüre des Whitepapers von EV über die Weiterentwicklung des EVX180 zum EVX180A bzw. B. Hier wurde z.B. die Schwingspule gekürzt, da die lange Spule einige Endstufen aus dem Konzept gebracht hat. Man wird wohl kaum gegen den Trend arbeiten, wenn es nichts bringt...
Zudem werden hier alle nur vermuten können. Wieso sollte hier auch jemand die Antwort auf Fragen kennen, die nichtmal die meisten Ingenieure bei den Herstellern kennen?
Zitat von "Jueof"
Man hört ja so viel geschwafel. Schön das ein praktiker hier mal aufklärt. Aber ich hatte es schon vermutet
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Dann vermute mal weiter, anstatt selbst auszuprobieren. Mehrere Leute inklusive mir haben einen Test gemacht, wo einige namhafte und auch billige Amps an jeweils drei verschiedenen Bassboxen (Horn, BR, CB) verglichen wurden. Die Amps wurden spannungsmäßig alle genau abgeglichen und wurden nicht bis ins Limit gefahren. Dennoch stellten sich für jeden hörbare Unterschiede ein, je nach Box mehr oder weniger ausgeprägt, aber immer vorhanden. Aber vllt. unterlagen wir alle fünf, uns teilweise vorher gegenseitig völlig unbekannte Menschen einer Massenillusion... -
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Dazu muss Chassis und idealerweise auch Amping bekannt sein. Aber selbst da wird kaum einer antworten können, da die Wahrscheinlichkeit, dass jemand genau die Kombination, wie du sie anpeilst, schon in Betrieb hat, gering ist. Im Endeffekt bleibt nur MESSEN. Gucken, wie tief es spielt, den Hochpass passend setzen, gucken, wo sich Löcher im Frequenzgang auftun, diese per EQ stopfen (outdoor!). Den Tiefpass würde ich nach Gehör setzen (indoor!), unten anfangen, immer höher drehen, bis es schmutzig wird, dann wieder ein Stück zurück...
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Zitat von "andreas grossmann"
Nach meinem Verständnis wird eine Spannung induziert. Der Stromkreis ist ja nicht geschlossen, bzw. erst geschlossen, wenn man an den Stecker fasst. Die Spannung ist dann aber schon da.
Der Ansatz ist aber meiner Meinung nach richtig. Beim herausziehen des Steckers bricht das Magnetfeld im Trafokern schlagartig zusammen. Eine Magnetfeldänderung induziert in der Spule eine Spannung. Wenn man dann an den Stecker fasst, bekommt man einen "gezwiebelt". Nach diesem Prinzip arbeiten auch Zündanlagen alter Motoren.
Gruß aus Korea
grobi
Aber wie schon erwähnt funktioniert das nur für den Bruchteil einer Sekunde nach dem Rausziehen, zumindest wenn vorm Trafo nicht noch ein Kondensator sitzt, der entweder eh noch "gefüllt" ist oder dann von der Eigeninduktion noch etwas "Saft" erhält. -
Sie sind auch weiterhin sehr potent im Bass. Es wird nur nicht mehr groß drüber gesprochen. Ich habe auch gar keine Lust auf große Kontroversen. Für jeden, der sagt "die gehen fett ab im Bass" gibt es mindestens einen, der sagt "Kann gar nicht sein" oder "dafür sehen sie scheiße aus" oder oder oder. Ich empfand es auch nicht als Hype, im Vergleich zu Asid/Hoellstern, wo man von Hype sprechen kann, sind eher recht wenige verkauft worden...
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Sind doch nur vier Tage...

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Ich wohne da

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Wenn der Name keine Rolle spielt, warum nicht zu zwei DAP Vision 2400 und einem Behringer UltraDrive greifen? Ich habe von beidem einige verbaut, bisher ohne Probleme. Da dürfte je nach Händler noch genug Geld übrig bleiben. Ich würde kein Geld für einen Namen ausgeben, wenn es keine Rolle spielt
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Auch zu Zeiten, als noch jeder Amp die Leistung mit der er angegeben war über Stunden hinweg ohne Probleme am Dummyload liefern konnte, gab es schon bassstarke und bassschwache Amps. Eine Messung am Dummy bringt hier also kein Licht ins Dunkel. Meine Einschätzung des Sachverhaltes lässt sich mit der Frage "Was macht der Amp eigentlich bei wechselnden Phasenwinkeln" beschreiben, letztlich also, wie er mit den teilweise chaotischen reaktiven Lastzuständen klarkommt. Stört sich der Amp evtl. an zurückkommender Energie von den Spulen?
Aber auch unter den "Bass-Amps" gibt es Unterschiede: Zur Hoch-Zeit der MA5000VZ war der ultimative Konkurrent die Crest Pro9001. Eine sehr polarisierende Rivalität. Allerdings zeichnete sich bei Betrachtung der jeweiligen Anwendung für mich folgendes Bild ab: Die MA5000VZ-"Liebhaber" betrieben meist Bassreflex- oder Bandpassboxen, während die Crest-"Zufriedenseier" eher zu den Hornbassnutzern gehörten. Mein Schluss daraus ist, dass die MA5000VZ mit ihren Verzerrungen nahe dem Grenzbereich den BP- und BR-Boxen "Leben" einhaucht, was bei den Hörnern selten nötig ist. Viele Systeme mit BR-Bass und Horntops drauf funtkionieren überhaupt nur gut, weil die "Mut zur Lücke"-Lücke mit Klirr gefüllt wird, was auffällt, wenn man die Bassboxen und Amps durch klirrärmere Modelle ersetzt (Tom Danley hat vor einigen Jahren eine Ausführung darüber veröffentlicht). Trennt man genauso, klingt der Tiefmittelton plötzlich dünn. Also höher trennen.... dann klingt es immernoch dünn... denn man muss auch seine Strategie am Mischpult umstellen. Wo sonst Klirr den Bereich aufgefüllt hat, fehlt ohne Klirr der Inhalt, man hat die Tiefmitten vorher eher rausgedreht, weil es sonst in Kombination mit Klirr zuviel wurde. Arbeitet man so weiter, ist der Bereich eben leer. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Klirr vorher vom Amp oder von der Box kam. Um wieder zurückzukommen: K2 und K3 werden vom Ohr in die Fundamentale integriert und können sogar das zeitliche Empfinden der Fundamentalen "korrigieren". Sie erscheint dadurch lauter (bzw. in manchen Fällen überhaupt erst dazusein, siehe Funktionsweise von Waves MaxxBass) und sogar tighter oder "passender". Klirr ist leistungsmäßig eine beinahe "kostenlose" Dreingabe, sodass Amp A mit Klirr lauter erscheint als Amp B mit gleicher Leistung auf dem Papier. Erscheint der Klirr jetzt auch noch nur bei "schiefen" Lasten, misst sich der Amp konventionell auch noch super. Dennoch, der Klirr gehört nicht zum ursprünglichen Signal, verhält sich nicht linear und fügt einen eigenen Charakter hinzu. Hier kommt wieder die Frage, ob man damit leben möchte und "drumherum" arbeitet, oder ob man ihn nicht lieber vermeiden möchte...
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Packt die Peitschen und Schläger ein, ich bin zwangsläufig auch da.
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Nun, zuersteinmal, ein ESX ist kein normaler Doppel-18er, es ist eine ziemliche Wummerkiste. Subjektiv viel Output, aber IMO auch nur tief getrennt brauchbar. Zudem auch wirklich groß. Ein normaler Doppel-18er ist nach den Daten, die ich über den BSX habe, bei Weitem nicht so groß wie dieser.
Zudem meinte ich, dass man eine GANZE K3 (beide Kanäle) an EINEN BSX hängen muss, damit dieser annähernd seine Programmleistung erhält.
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Mal unabhängig davon, dass ich eine Livemusik-Show mit 2000 Zuschauern nicht mit nur vier "normalen" Doppel-18ern machen würde... Ich kann mir vorstellen, dass ein BSX zwei dieser "normalen" Doppel-18er ersetzt, wenn denn nun einer der Hochleistungs-21er von 18Sound oder etwas sehr ähnliches drin ist. Er würde aber sicher keine zwei Doppel-18er mit dem konstruktionsmäßig gleichem 18Sound-18er ersetzen... Zudem sollte an den BSX ja gleich mal eine ganze K3 dran, also doch schon so einiges an Leistung draufgegeben werden.