Dem ist wohl eindeutig so. Aus Spulen kann es nur wirklich direkt nach dem Ausschalten kommen, da in einer Spule zwar Energie gespeichert werden kann (genauergesagt in deren Magnetfeld), aber eben nur extrem kurz (bis das Magnetfeld kollabiert), zumindest wenn ich mich recht erinnere...
Beiträge von Jens Droessler
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Ich kenne P208H auf PW410H und PW18H aus eigener Erfahrung, PW212H nur vom täglichen Hören auf der letztjährigen ProLight&Sound. Ja, die Kopplung zm PW18H ist hörbar schlechter. Ich würde das Top nicht direkt auf dem PW18H betreiben, die Lowmids werden mir zu dünn, wenn man "auf Klang" trennt, und zu mulmig, wenn man so trennt, dass keine Senke entsteht. Das geht mit den PW410H besser. Die PW215H werden wohl einen Mittelweg darstellen.
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@ songe creux: Laut Werbung war ein BSX zu den B30 bisher auch unnötig. Das ist aber doch so üblich: Das, was man gerade baut und verkauft, ist laut Werbung immer kaum zu toppen.... bis das nächste Produkt startbereit ist. Dann sind die neuen Features unerlässlich... nicht nur bei TW.
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Eine Spule ist zwar "elektrisch in Reihe" ein Filter für kurze Impulse, aber bei magnetischer Kopplung auf andere Spulen nicht, sonst wären Schaltnetzteile ja witzlos.
Mit den Dioden hast du allerdings Recht, das hatte ich nicht recht durchdacht.
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Also Nexo CD12 würde ich sein lassen. Erstmal braucht man einen Controller, mit dem sich der Rest des Systems nicht betreiben lässt, zudem würde ich vom CD12 150Hz nicht ohne klangliche Abstriche erwarten...
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Ich behaupte mal, dass man auch vom sekundären Puffer eine gewischt bekommen kann, da eine kuzzeitige Berührung des Steckers einen kurzzeitigen, demnach impulsartigen Stromfluss zulässt, der durch den Trafo "durchkommt" (was mit dauernder Gleichspannung nicht möglich ist). Durch das Transformationsverhältnis ist die Spannung dann auch noch recht hoch, somit zwiebelts, auch wenn der Strom nicht wirklich langanhaltend sein kann. Das klappt natürlich nur relativ unmittelbar nach dem Ausschalten, da die Kondensatoren üblicherweise nach dem Ausschalten langsam entladen werden.
Oder sehe ich das falsch?
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Ja, wenn man keine extrem überdimensionierten Amps hat, braucht man keine Peaklimiter. Die Peakbelastbarkeit von Chassis liegt üblicherweise beim mindestens vierfachen der Dauerbelastbarkeitbelastbarkeit, und je höher der Frequenzbereich des Lautsprechers liegt, umso höher wird die Peakbelastbarkeit gegenüber der Dauerbelastbarkeit. Hochtöner können oft Peaks in 10facher Höhe der Dauerbelastbarkeit ab...
Aber Donny wollte trotzdem schauen, ob er da noch Peaklimiter reinpackt. Und ich finde RMS-Limiter auch sinnvoller.
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Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das die Last ohne Probleme hält. Nur darfst du nicht das Pech haben genau und nur gegen den Steg was schweres zu rammen...
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Ich verkauf Nexo aber nicht!
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Es sind ja auch RMS-Limiter. Peaks sollen sie demnach garnicht fangen...
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Sorry, mein Fehler!
Der Punkt bleibt aber der Gleiche. Und gerade bei JBL geht es wohl kaum darum, dass der Kunde Geld spart, wenn die Produktion verlagert wird. Wer sich die großen Serien von JBL leistet, ist wohl niemand, der lieber China-/Taiwan-/Mexico-Produkte kauft, um weniger zahlen zu müssen...
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Und so gehts weiter bergab. Ich meine nichtmal zwingend die Qualität... aber mal ehrlich, rechnet jemand damit, dass die Produkte nun billiger werden, nur weil sie in Asien auch billiger hergestellt werden? Wie sieht es mit dem Vertrauen der großen Rentalcompanies in Fernost-Produkte aus? Ist das nicht auch ein Imageverlust für JBL?
Ich finde, im Grunde genommen ist eine komplette Verlagerung der Herstellung noch schlimmer als von Chinesen selbst "designte" und hergestellte Produkte...
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Wie sieht es denn mit dem B&C 12BG100 aus? Gibt es den schon? Die Daten sehen doch nach einem Kandidaten aus, der geschlossen das liefert, was du suchst. Mit vieren pro Kiste dürfte das auch nicht sooo leise sein.
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So lässt sich vllt. leicht eine Applikation erstellen, die die Settings aus einer Datei importieren und exportieren kann, aber man kennt doch trotzdem das Protokoll für die Steuerung übers Netzwerk nicht. Da müsste man erstmal Pakete ausschnüffeln und hoffen, dass man deren Inhalt zerlegen kann...
Wo bleiben Controller mit eigenem Webserver und Web 2.0 Steueroberfläche?

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Ich denke, da hast du recht. Hornsysteme entwickeln sich nicht von allein. Bei einem LA ergibt sich aus den hinlänglich bekannten Regeln schon eine Menge des Designs. Sicher ist ein Waveformer für den Hochtonbereich eines LAs auch keine leichte Aufgabe, aber das ist ein kleines Teil... ein Horntop ist ein großes Teil, höhere Kosten etc. Wenn Hörner so einfach wären, hätten sicher schon mehr Hersteller komplett horngeladene LAs im Programm...
Ein Großteil des LA-Hypes kommt sicher auch von den großen Systemen, die ausnahmslos drei Wege allein im Top einsetzen. Das ist nach mancher Argumentation ein Rückschritt... ich sehe das nicht so. Kleine Pappen in den Mitten, große für die Lowmids... und weil die großen so toll sind, werden auch noch kleine gebaut, um vom Willen der kleinen Verleiher, die Technik der großen zu verwenden, zu profitieren bzw. sie auch in Bereiche zu bringen, wo sie eigentlich keinen echten Vorteil haben. Es wird der gleiche Rotstift bei den kompakten LAs angesetzt, der schon die kompakten Horntops verfolgt: Die Bestückung kann nur ein Kompromiss sein. Der 8er soll doch bitte bis 60Hz runterspielen und bis 2kHz hoch, damit der Hochtöner günstiger ausfallen kann. Dass der 8er dann nicht mehr so klingt, wie der 8er im großen Top, der nur von 300-1200Hz läuft, erscheint mir logisch, von der Zylinderwelle nicht zu reden. Klar wird dann auch, warum der Techniker, der hauptsächlich auf kompakten LA-Systemen bis 6 Tops pro Seite arbeitet, seinen Kiefer auf dem Boden sucht, wenn er nach einigen Jahren auch nur mit mittelmäßigen Horntops arbeiten darf (das habe ich in letzter Zeit öfters erlebt, natürlich NACHDEM ich mir im Vorfeld anhören musste, dass dem Tech ein kleines LA lieber gewesen wäre).
Geht man den Weg zurück zu den drei Wegen im Top, für Horntops und auch kleinere Direktstrahler, wird sich herausstellen, dass der Klang kein Merkmal von LAs ist...
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Rosa Rauschen ist eben breitbandig, aber welchen Einfluss soll das auf das Ansprechen des Limiters haben? Wenn der Schwellwert überschritten wird, dann spielt es doch keine Rolle, ob das nur eine Frequenz oder etwas breitbandiges ist. Es geht doch hier um Leistungsbegrenzung, die ja einfach nach Datenblatt gesetzt wird. Da steht ja nicht drin "100- 1200Hz 1kW, 1200-20000Hz 400W" oder so. Und selbst wenn es so wäre, mit den gegebenen Limitern kann man sich dann entweder für das kleine Risiko entscheiden, bei 1kW zu begrenzen oder eben auf Nummer sicher zu gehen, den Laden bei 400W dichtmachen, aber eben damit leben, dass nicht rauskommt, was rauskommen kann...
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Gut, ich kenne die Location natürlich nicht. Wenn das vorher ein Monocluster war, wie hängt dann jetzt das LA?
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Wie, ein HLA-Top pro Seite???
Ich rede ja auch nicht von klanglichen Aspekten (mal abgesehen vom Lowmid-Schwund in der Kompaktklasse, den man mögen kann oder auch nicht), sondern rein davon, wie man damit beschallen kann. Die meisten Gelegenheiten in der Größenordnung bis vier Kompakt-LA-Tops lassen sich mit einem 60x40° - 80x40° Horntop plus Infill erledigen, und das meiner Meinung nach meist lauter und gezielter (der Nahbereich ist ja dank Infill auch nicht so laut).
Für große Veranstaltungen finde ich entsprechende große LAs auch eine sehr gute Sache gegenüber den üblichen riesigen Clustern... wenn ich dann aber wieder sehe, dass Firmen die Bühnen mit 6-8 Bananen zubasteln (und ich rede hier nicht von Rundbühnen oder ähnlich), dann kann ich auch gleich wieder auf die alten Riesenclauster zurückkommen. Ein riesiger Sack EAW KF750 oder Nexo Alpha hat auch nie schlecht funktioniert!
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Ja, natürlich ist das ein allgemeines Problem. Allerdings leiden die Systeme mit Doppel-8er oder Doppel-10er Bestückung im Lowmidbereich nicht so darunter. Man kann auf wirkungsgradschwächere Chassis setzen, die dafür mehr Tiefgang erlauben und hat so und so die doppelte Fläche zur Verfügung.