Ich gebe dir und Steffen natürlich vollkommen recht, was den Einsatz eines zusätzlichen Controllers betrifft, sobald es ums Fliegen von größeren Topzahlen geht. Der Einsatz von PEQs zum Ausgleich der breitbandigen Überhöhungen und Senken macht mehr Sinn als der eines GEQ. Und natürlich gibt es bei vier Modulen pro Seite noch keinen sonderlich sinnvollen LA-Effekt. Genau aus dem Grund würde ich statt zwei oder drei Modulen pro Seite doch lieber die Horn-PA einsetzen, um nicht mit den 90° (bis hin zu 120° bei anderen Systemen) horizontal im wahrsten Sinne anzuecken. Aber das ist Geschmackssache. Dennoch denke ich, dass das Groundstacking von vier Modulen pro Seite wahrscheinlich die am häufigsten anzutreffende Variante ist, und deshalb quasi "out of the box" ohne Weiteres ideal funktionieren sollte (abgesehen von Raumanpassungen, die per GEQ machbar sein sollten) und man für diese "Simpelst-Konfiguration" keinen zusätzlichen Controller brauchen sollte. Das wäre zumindest mein Ansatz bei der Entwicklung eines solchen Systems...
Beiträge von Jens Droessler
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Das sieht schonmal nett aus. Es könnte aber sein, dass die 4er zu nahe am Schlitz für den Hochton sind und die Membranbewegungen der 4er die Waveguidefunktion der Schrägen stört. Die Schrägen sind ja weder gerade noch sind sie im Betrieb "stabil". Vllt. hat SRAM dazu was zu sagen...
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Zitat von "00Schneider"
Einen Sinus nehme ich ja erst ab einer gewissen Dauer als Ton war, ist er zu kurz ist es ein Klick oder Plop.
Das meinte ich ja. Selbst mit reinem Sinus und ohne "Schnitte" (also auf Nulldurchgang gestartet und gestoppt) wird ein kurzes Signal nur als Klick oder Plopp wahrgenommen. Die Frequenz ist dabei auch schwer bis garnicht bestimmbar für das Gehör, das habe ich unter Trägheit abgetan. Wenn die Frequenz für das Gehör nicht bestimmbar ist, kann ja auch schlecht aus zwei Obertönen die Fundamentale "errechnet" werden. Ich sehe das vllt. etwas vereinfacht... -
Ich denke eher, dass das Gehör zu träge ist, um bei perkussiven Signalen k2 und k3 wieder auf die Fundamentale zurückzuführen. Und ja, diese Art von Psychoakustik gilt durchaus als gehörermüdend. Das Gehirn muss eben ständig mitrechnen und ersetzen. Daher sind solche "Effekte" immer nur wohldosiert einzusetzen. Das hat im Übrigen aber nichts mit den psychoakustischen Tricks bei MP3s und dergleichen zu tun. Da wird nur weggelassen, was "vermutlich" eh nicht gehört wird, daher unbelastend, solange keine Artefakte hörbar werden.
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@ Tobias Kammerer: Wurst Werner hats schon gesagt, mir gehts ums Design. Dass Peavey Crest schon vor vielen vielen Jahren gekauft hat, war mir bekannt. Auch vorher hat Crest bei Peavey schon kräftig mitgearbeitet...
Die Crest-Version sieht schon deutlich schicker aus. Wenn man den Preis wüsste, könnte man mutmaßen, ob auch der Inhalt der gleiche ist (wie z.B. bei den aktuellen PV und den CPX).
Zur NAMM sollte eigentlich sogar weitere Peavey-Geräte mit Waves-Algorithmen drin rauskommen. Man hat sich bei Waves Hilfe geholt, nachdem die Israelis hinter den Kulissen bekannt gab, dass sie ihre Resourcen anderen Firmen zur Verfügung stellen. Die Tatsache, dass sie nun an so vielen Stellen zu finden sind, lässt vermuten, dass Waves die Sache wohl recht günstig anbietet.
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Martin und L'Acoustics sind aber dabei nicht auch gleich die Rental-Company. Clair baut das Zeug und geht dann damit auf Tour. Natürlich ist das im Prinzip Selbstbau. Da Clair aber einen ausgezeichneten Ruf hat, stellt keiner in Frage, dass das Zeug geht (selbst wenn es das nicht täte! Dann kommt halt nochmal 50% mehr mit auf den Weg, egal).
Es hat ja im Prinzip niemand was gegen funktionierende Selbstbaugeschichten. Nur lässt sich der Tech am Telefon durch die Worte des Boxenbauers schlecht überzeugen, dass das klingt und laut geht...Das steht halt bei Clair angesichts der hunderte von erfolgreichen Touren nicht zur Debatte.
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Wo ist denn der Übergang zwischen Near und Far? Im Übrigen sollte an und für sich schon das Curving der Banane für ein physikalisches EQing sorgen, damit im Nearbereich die Lowmids nicht zu fett werden und der Rest nicht zu laut wird. Das ist mitunter ein Grund, weshalb man nach Software ausrichten sollte.
Ein echtes LA dieser Baugröße darf nicht mehr als 10° pro Modul machen, wo hast du Anwendungen , die mit zwei Teilen, also 20° funktionieren?
Wie ich schon vorher schrieb, gehe ich davon aus, dass das Delay für Groundstacking passt, wo es keinen Versatz gibt und das System direkt aneinander hängt. Andere Konfigurationen sind für mich erstmal ohne Belang, weil ich nur von dieser Aufstellung rede.
Für dein geflogenes System gibt es übrigens KEIN endgültig passendes Delay, da für jede Entfernung ein anderes nötig wäre, was aber technisch gar nicht möglich ist. Man kann nur einen Kompromiss finden.Wozu soll die Controllerkarte was von anderen Controllerkarten wissen? Wenn man zwei Ampkanäle für 4 Tops braucht, kann ich doch trotzdem jede davon auf den gemeinsamen Betrieb von vier Modulen abstimmen. Ich könnte den EQ genauso schon auf 8 abstimmen. Was hat das mit der Zahl der Module pro Ampkanal (also Controllermodul) zu tun?
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Ich habe die Big Bottom Funktion nochnicht gemessen, aber zusätzliche Harmonische werden sicher nicht hinzugefügt. Ich nehme an, dass es ein Tiefpass mit Compressor dahinter ist. Wenn ich das Netzteil wiederfinde, mess ich das mal.
MaxxBass aus dem Waves-Paket macht genau das Gegenteil eines Subharmonic-Synths (wie der von dbx oder dem Bassfex von Behringer): Er erzeugt zusätzliche Obertöne (k2 und k3), damit die Fundamentale durch unser Gehör auch auf Systemen wahrgenommen wird, die eigentlich nicht dazu in der Lage sind, sie wiederzugeben. Psychoakustik... Das funktioniert mit Bass (Synth, Bassgitarre, etc.) recht gut, aber mit perkussiven Signalen nicht allzugut. Ich denke, das liegt in der Natur der Sache, nicht am PlugIn/Gerät.
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Wenn die Crest zum gleichen Preispunkt zu haben sind, würde ich die eher nehmen. Sie sehen nicht ganz so billig aus.
Die Algorithmen für den DSP kommen übrigens von Waves. Das sollte klanglich also schonmal taugen. Allerdings bleibt die Frage, ob die Endstufe auch im Bass ihre Leistung an den Lautsprecher und letztlich an die Luft bekommt. Das wäre mal zu testen.
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Ich finde die D12-3 sehr gelungen, auch als Monitor macht sie keine schlechte Figur. Die A-Variante kenne ich nicht persönlich, aber sie wird wohl nicht schlechter sein.
@ yamaha4711: Was empfindest du denn als Nachteil am fest angegossenen Horn?
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DAS wiederrum kann mir gefallen. Ein nettes Kästchen, allerdings kommt natürlich etwas mehr Übergangswiderstand heraus. Ist das Gehäuse aus Kunststoff? Das wäre allerdings ein Negativpunkt.
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@ matthias falke: Was du zeigst, ist ein Transmissionline-Sub. Das hat mit Horn an sich nichts zu tun. Dabei handelt es sich um reine "Orgelpfeifen", die entweder garkeine oder sogar negative Aufweitung des Schallpfads haben, also entweder bleibt der Querschnitt gleich oder er wird Richtung "Ausgang" sogar kleiner. Die TML muss dabei ein Viertel der Wellenlänge der angestrebte Frequenz haben.
Im Prinzip nutzt jedes lange Horn, wenn die Mundfläche zu klein für die angestrebte Frequenz ist, im unteresten Frequenzbereich diesen Effekt, woraus der Tiefbassoutput trotz mangelnder Mundfläche resultiert, der natürlich nicht so präzise ist wie bei ordnungsgemäßer Ladung durch ausreichend Mundfläche.@ Mechwerkandi: Ob es wirklich etwas mit Laufzeitleitung (also Transmissionline) zu tun hat, ist nicht leicht zu beantworten. Es sieht in jedem Fall so aus. Allerdings wird dieser Effekt im allgemeinen durch kräftige Ladung reduziert bis außer Kraft gesetzt (weswegen in der TML nicht allzuviele Chassis gut funktionieren), und laut Danleys Erklärungen wird das beim Tapped Horn durch die Chassispositionierung erreicht. Sie ist so gestaltet, dass der Schall in der Line das Chassis bei den "nötigen" Frequenzen belastet, also lädt (was auch als Erklärung für den Output im Tiefbassbereich trotz relativ geringer Abmessung herhalten muss).
Es dürfte allerdings auch messtechnisch noch schwerfallen, die Effekte zu unterscheiden... Allerdings gilt eine TML ja nicht gerade als Präzisionswunder, aber das Tapped Horn wird immer als sehr präzise beschrieben. Natürlich kann es auch sein, dass Tom die Katze nicht recht aus dem Sack lassen wollte
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Zitat von "willaudio"
Der 15" war invers eingebaut, man sah den Korb seitlich...
Seitlich?? Kannst du vllt. mal eine grobe Zeichnung machen`Ich komme grad nicht drauf, wie man beim Karlson den Korb seitlich sehen könnte... -
Vielleicht guckt ja mal jemand, wie alt diese Homepage ist und wie lang sie schon nicht mehr aktualisiert wurde? Dass sie noch online ist, ist ein Zugeständnis an die Firma, die mein Vater aufgebaut hat. Da steht sogar noch meine Mutter als Geschäftsleitung drin, alsauch die Telefonnummer meiner Eltern.
Aber ich sehe schon, welche Dimensionen hier erreicht werden, wo Leute wie Rockline andere Leute, die anderer Meinung sind, diskreditieren müssen. Das sagt viel über den Charakter. Das ist der Ausweg der Unwissenden: Wenn das Fachwissen fehlt, dann wird halt persönlich diskreditiert oder beleidigt! Für mich ist die fachliche Glaubwürdigkeit von Rockline jedenfalls dahin! Die lächerlichen "Tests" in der Tools haben in dem Punkt keinesfalls geholfen.
An alle anderen: Bitte, es sei euch freigestellt, mich anhand einer über 10 Jahre alten und seit 9 Jahren nicht mehr aktualisierten Webpage zu beurteilen (Die "Aktualisierung" ende 2003 war die Löschung des Inhalts des zu dem Zeitpunkt zwei Jahre nicht mehr aktualisierten Terminkalenders, und selbst da war die Homepage nur noch die Party-PA-Abteilung, um das Ganze von Galas, Industriejobs etc. fernzuhalten). Den Leuten, die mich nicht leiden können, weil ich anderer Meinung bin, kommt das ja nur recht.
Im Übrigen: http://www.audio-tech.de
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Da ist ja schon die Erklärung: Eine 75 Zoll-Schwingspule

Der 450er hat nun wirklich keinen schwachen Antrieb, allerdings eine recht leichte Membran.
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Der KArlson Koppler funktioniert zumindest nicht nach dem Prinzip, das Karlson für gut befand. Dafür sind die Kisten bei Weitem zu klein. Was übrig bleibt ist ein serieller Bandpass, wo die Membran halt doch noch recht viel oberhalb der eigentlichen oberen Grenzfrequenz der Vorkammer abgeben kann. Im Prinzip ist Ganze vom Ergebnis wie der F118 von Dynacord. Der zusätzliche Pegel kommt vom Bandpassverhalten, besondere Präzision kann ich mir allenfalls vorstellen, wenn die Kiste keinen Helmholtzresonator von der Rückkammer zur Vorkammer hat (also das gnaze nur ein BP4 ist).
In jedem Fall hat es nichts mit dem Karlson-Theorem zu tun...
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Hat er den gemessen oder simuliert? Und bei welcher Frequenz wäre das?
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Zitat von "rockline"
Warum sollte man weniger Ausgangsleistung zulassen als möglich ist?
Ja, gute Frage. Warum wünschen sich so viele Leute RMS-Begrenzer in Controllern? Möglicherweise weil Lautsprecher auf Programmleistung geampt werden, aber nur Dauerleistung dauerhaft (daher der Name) verkraften? Möglicherweise, weil man so trotz vollen Headroom für Peaks und höhere Crestfaktoren etc. die thermische Sicherheit des Lautsprechers garantieren kann? Möglicherweise, weil man so die Dauerleistungsaufnahme begrenzen kann, ohne praktisch relevant Leistung zu begrenzen? Möglicherweise all das? Du sagst doch selbst, dass das System praktisch an der Dreifach-Leiste funktioniert. Damit beweist du doch schon, dass ein RMS-Limiter keine Einschränkung darstellt. Das Chassis kann vllt. 1000W RMS dauerhaft verkraften. Wo soll also der Schaden liegen, die Endstufe auf 1000W RMS zu begrenzen, ohne Peaks etc. zu beeinflussen?Ich habe zudem gerade den Test gelesen. Naja, Erfahrungsbericht. Ich empfinde die Bezeichnung "Kompaktbass" bei einer Kiste von 90x50x80cm nicht als passend. Vergleiche mit zusammengewürftem Equipment (das der Discojungs) lassen ebenfalls die Seriösität des Berichts sinken, wie auch, dass keine Miunspunkte gefunden wurden.
Aber auch weiterhin gilt: Ich bilde mir ein echtes Urteil erst, wenn ich das System selbst mit eigenem Material gehört habe.
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Zitat von "philipp altemhofer"
Die Bässe sind 1x15 Zoll bestückt. 114dB/1W/1m im 6er MonoCenter. Thermisch halten sie 500W Dauerbelastung aus.
Wo hast du den Wert denn her? -
@ Rockline: Zum einen ist in jeder Kiste ein DSP drin, mit dem man die RMS-Leistung ohne Einschränkungen für den realen Betrieb soweit hätte reduzieren können, dass das gesammte Stack 16A RMS nicht überschreitet. Im Top hätte man dann auf die Durchschleifbuchse verzichten können.
Und wie gesagt, man hätte auch die 30A-Variante nehmen können.