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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • BMS 18N860

    • Jens Droessler
    • 29. Januar 2010 um 17:49

    Naja, 180W sind es bei einem Chassis, das schon ein eigenes Re hat. Wenn aber die gesammte reelle Leistung am Widerstand abfallen müsste (was ein Großteil der Leistung wäre) dann wirds groß und vor allem teuer.

  • Icon System von Hk Audio

    • Jens Droessler
    • 29. Januar 2010 um 14:52

    @ WurstWerner: Ich verurteile das System in keinster Weise vor. Ich habe geschrieben, dass es mir nicht ganz passt, dass dort Bandpass an ein doch recht kompaktes Horntop gekoppelt wird. Danach wurde gefragt, was die Nachteile von Bandpässen sind. Ich habe dazu gesagt, dass mir bisher noch kein Bandpass in den Lowmids/oberen Bass gefallen hat. Das sind simple Fakten. Ob das beim Icon auch so sein wird, kann ich nicht sagen und werde ich nicht sagen. Ich sage dazu nur, dass schon viele Firmen versucht haben, diese Hochzeit zu vollziehen. Die meisten haben es von vorneherein aufgegeben und das system so nicht auf den Markt gebracht, und die, die es doch taten, konnten kein System zeigen, was mir gefallen hat.

    Das Physikbuch kann ich nicht beiseite legen. Coax-Horntops in kompakter Bauweise sind immer ein Kompromiss. Aber ich habe nicht über die Mittelton-Problematik gesprochen (die man dank aktivem Controlling und hochwertiger Lautsprecher vllt. sogar ganz gut im Griff hat), sondern darüber, dass so ein Top bei der Größe zumindest als Horn unter 200Hz kaum Pegel liefern kann. Daran ändert HK nichts, daran ändert der Controller nichts. Nur nochmal ein Anhaltspunkt: Das Rockline wohlbekannte GAE Director war ursprünglich auch mit Bandpässen geplant, wurde aber aufgrund der von mir genannten Probleme umgestrickt. Und das bei einem Top, wo die 160Hz Trennfrequenz wirklich machbar sind.

    Zum Test in der Tools: Ich bin zwar treuer Tools-Abonent, allerdings wird das wohl wieder eher ein Erfahrungsbericht ohne komplettes Messungsset. Dieser wird niemals echte eigene Erfahrungen ersetzen können, denn er wird in hohen Maßen subjektiv sein. Wenn der Tester z.B. ansonsten mit einem TW Audio PA-Sys1 gut arbeiten kann, heißt sein "Daumen hoch" für das Icon noch lange nicht, dass ich mit den Lowmids des Icon zufrieden bin, denn beim TW gefallen sie mir auch nicht.

    Weiterhin höre ich immer wieder "Hast du auch drauf gemischt oder nur CD gehört?". Ganz ehrlich, es ist beides gleich wichtig. Wenn das System bei guten Aufstellbedingungen out of the box mit CD nicht klingt, hat es schon verloren. Da hilft es überhaupt nichts, wenn ich die Problemzonen mit weiter Kleidung kaschieren kann, sprich beim Mischen diese "automatisch nach Gehör" umschiffe. Wenn David Kammerer sagt, dass er genau das gehört hat, was ich von den bisherigen so aufgebauten Systemen her kenne, klingt das für mich natürlich plausibel.


    Die Sache ist die: Ihr habt das System gehört, seit davon überzeugt und schiebt mir den schwarzen Peter zu, weil ich gesagt habe, dass mich ein solches System bisher nie überzeugt hat. Jetzt schiebe ich den schwarzen Peter zu euch: Wieso funktioniert (nach eurer Meinung) plötzlich etwas, was bisher nie richtig funktioniert hat?

    @ Kracky: Das hat sich aber spätestens mit der Einführung des SL218A geändert. Das Dingt klingt ja als BR-Kiste schon nach Bandpass.


    @ Rockline:

    Zitat von "rockline"

    [b]Was macht ihr euch für Sorgen wegen der Powerconbuchsen? Pro Box gibt es eine Powerconbuchse, und bei 16A ist Ende der Vorstellung weil 230V Schukoversorgung. Die Buchse kann/darf 20A!
    Man muss an so einem Stack nichts durchschleifen, genau das würde nämlich theoretisch/rechtlich die Zulassung der Buchsen übertreten. Wer es möchte kann 2 Bässe und 1 Top an einem dicken 3er Verteiler spielen lassen - das funktioniert in der Praxis, weil die Stromaufnahme nicht kontinuierlich 16 Ampere aus dem Netz abfordert. Eleganter ist ein 3~CEE16 auf 3 x Schuko zu jedem Stack.
    Wer sich Sorgen um die (rechtliche) Sicherheit (wegen eventueller, unsachgemäßer Netzüberlastung) macht bedenke folgendes: eine Schukosteckdose ist mit 16 Ampere abgesichert. Sofern die 3er Verteilung nicht für weniger Maximalstrom ausgewiesen ist kann man da anklemmen was und soviel man möchte - der Leitungsschutzautomat ist dazu da, um Überlastung zu verhindern!
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das der Automat hält!
    Ich lasse in einem kleinen Club auch zwei LAB FP10000 an einem Schuko spielen - das hält auch, obwohl es theoretisch nicht sein dürfte.


    Also irgendwie widersprichst du dir da selbst. Einerseits sagst du, dass der Strom die 20A (RMS!) der Powerconbuchse überschreiten kann, andererseits sagst du, dass man das ganze Stack ruhig an eine Dreifach-Steckdosenleiste hängen kann. Selbst WENN es da rechtliche Probleme gäbe (wobei ich nichtmal glaube, dass die Amps der drei Kisten pro Stack vom Netzteil her überhaupt mehr als 16A RMS ziehen können), hätte man bei HK auch die 30A Variante der Buchsen nehmen können. Ich finde, dass Durchschleifen zu einer ordentlichen Systemlösung gehört. Es klingt ja gerade so, als wäre das dein Traumsystem, auf das du nichts kommen lässt.

  • BMS 18N860

    • Jens Droessler
    • 29. Januar 2010 um 14:25

    Hier war aber die Rede davon, einfach nur die Spule eines Lautsprechers aus supraleitendem Material zu machen, nichts davon, dass jemand alle Amps und Controller in den Müll werfen will und nur noch (für einige Anwendungen eher kritische) Selfpowered-Systeme verwenden will.

  • Icon System von Hk Audio

    • Jens Droessler
    • 28. Januar 2010 um 22:54

    Ein Bandpass 6. Ordnung oder höher hat bekantermaßen ein schlechtes Ausschwingverhalten. Was man hört ist nicht das Signal, sondern das, was der Resonator daraus macht. Er wird vom Lautsprecher angeregt, schwingt ein und schwingt nach Anregungsende wieder aus. Das braucht alles Zeit und muss wie bei jedem System, das Energie speichert und weider freigibt, mit gewissen Kompromissen behaftet sein. Mir hat bisher kein System gefallen, welches Bandpässe 6. Ordnung oder höher oberhalb 70Hz bzw. Bandpässe 4. Ordnung oberhalb 120Hz einsetzt. Das sind typische Systeme, wo man zwischen 100 Hz und unterer Grenzfrequenz des Tops alles am EQ wegdreht wird (bzw. wo es im Controller schon so vor-EQt ist). Für mich ist das nichts. Das mag für die Kirmesband ok sein, für den Verleiher, der damit alle Arten von Musik "können" muss, finde ich das ungenügend. Zumal ein Top in der Größe unter 200Hz kaum Pegel liefern können wird.

  • BMS 18N860

    • Jens Droessler
    • 28. Januar 2010 um 22:46

    Du machst aber bei deinen Fleigetops genau das Gegenteil. Der Supraleiter hätte keinen ohmschen Widerstand, würde also mit sinkender Frequenz immer niederimpedanter, bis nur noch Kurzschluss bleibt. Schalte ich jetzt einen Widerstand in Reihe (der in dieser Größenordnung echt gigantisch sein müsste), senke ich, das resultierende Gesamtsystem betrachtet, wieder den BL-Faktor, habe also nichts gewonnen... außer dass ich die Hitze nicht von der Schwingspule abführen muss, sondern von dem riesigen Widerstand. LAternative kann auch die Endstufe wieder eine Ausgangsimpedanz im Bereich des sonst üblichen Re haben, allerdings bekommt dann eben die das Hitzeproblem.

  • Icon System von Hk Audio

    • Jens Droessler
    • 28. Januar 2010 um 21:26

    Ja, dass man einen Bandpass an ein Horntop koppeln möchte, passt mir auch nicht so ganz. Wahrscheinlich ist das System für mich dadurch untauglich.

  • BMS 18N860

    • Jens Droessler
    • 28. Januar 2010 um 21:20

    Und wo bekommen wir dann einen Real-Anteil der Impedanz her? Es hilft ja nicht, dass wir hohes BL für großen Hub und große Masse haben, wenn das Ding zu tiefen Frequenzen hin zum Quasi-Kurzschluss wird...

  • 500 Euro Selbstbau-Top ab 150Hz, laut!!

    • Jens Droessler
    • 28. Januar 2010 um 21:02

    Komisch, ich brauche bei Techno gerade viele Lowmids, wenn ich eine PA für solche Veranstaltungen aufbaue.

    Die 130dB mit 100W mit dem 459x ab 800Hz sind zwar schön, allerdings kann man auch nicht deutlich mehr Leistung draufgeben.


    Fakt ist und bleibt: Für 500 Euro wird es sehr sehr schwierig, mit 3 Hornbässen (vorausgesetzt, dass es gute Pläne und ordetnliche Konstruktionen sind) mitzuhalten, auch wenn diese auf Sicherheit gefahren werden.

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • Jens Droessler
    • 26. Januar 2010 um 23:23

    Ich behaupte mal, dass es auch vom Lautsprecher abhängt. Bleibt er bis zu hohen Frequenzen kolbenförmig in der Bewegung, hat man weniger Probleme als mit den üblichen "Mittenraketen", wo bei höheren Frequenzen quasi nur noch der Konus tut, was das Signal verlangt...

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • Jens Droessler
    • 25. Januar 2010 um 18:01
    Zitat von "j.o."

    da dieses einfach nicht nachläßt.


    Versteh ich nicht. Die Schaltnetzteilamps sind eher leistungsschwächer als leistungsmäßig gleich spezifizierte Amps mit konventionellem Netzteil.

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • Jens Droessler
    • 24. Januar 2010 um 23:39

    Ach, den sollte man einfach ignorieren. Der merkt doch eh nichts mehr, wie sich am geposteten Text wieder mal zeigt. Mich nervt er auch per Email, dass sein Clia-artiges Non-LA ja sooo toll ist und man machen kann, was man will, es wird trotzdem ein LA... immer nach dem Motto "ich kann Fahrrad fahren, also kann ich auch Motorrad fahren"... wobei ich manchmal schon am ersteren zweifle... ich blende das jetzt einfach aus.

    Physik bleibt Physik, und es hilft nicht, wenn man die nötige Theorie nur bruchstückhaft versteht.

  • Lambda Lab - DH-18 Digitalhorn

    • Jens Droessler
    • 24. Januar 2010 um 23:21

    Naja, eine Box mit einem Neodym-15er und dem 4592 ist in der Tat kein Hexenwerk. Die bau ich dir auch. Sie wird halt +-1,5kg das Gewicht der TX-3 haben, genauso laut gehen und linear klingen. Ich sehe da keine große Innovation drin, so Boxen gibt es wie Sand am Meer, deswegen bau ich sie auch nicht. Der begrenzende Faktor, zumindest bei linearer Abstimmung, ist der 15er. Was da an Output bei Leistung X geht, ist bei fast allen modernen, für solche Zwecke geeigneten Chassis identisch. Nur noch Power Compression und Belastbarkeit entscheiden dann. Aber auch da... kein Hexenwerk... ausprobieren, messen, läuft...

  • Lambda Lab - DH-18 Digitalhorn

    • Jens Droessler
    • 24. Januar 2010 um 22:05

    Naja, die 110Hz beim T24 sind mehr ein Papierwert... Unabhängig davon, wenn diese Box ein einigermaßen großes Horn am 4592 hat, klingt sie garantiert besser als das T24. Pegelmäßig wirds aber anders aussehen, schließlich sitzen im T24 zwei 12er.

  • Suche Praxisberichte von der BELL Amp. SCA 6 MR

    • Jens Droessler
    • 22. Januar 2010 um 04:08

    Zuersteinmal, wer setzt so ein System nur mit zwei Teilen ein? Ich bin davon ausgegangen, dass die Controllerkarte auf vier Teile abgestimmt ist, da ich das als Minimum ansehe. Bei weniger Teilen pro Seite macht ein LA (oder PSeudo-LA) überhaupt keinen Sinn. Die restliche Anpassung bei mehr Teilen sollten nur Eingriffe bei den Lowmids und evtl. bei den Höhen sein, um die Menge der Tops zu kompensieren (Genau das macht das Setup im Nexocontroller nämlich, wenn man die Topzahl ändert). Und diese Eingriffe würde ich am EQ machen, das sollte aber eher breitbandig und gleichmäßig im Eingriff sein (was eher nicht der Fall war). Da würde ich mich nicht dran stören. Aber das war übrigens nicht nötig. Lowmids waren es definitiv nicht zu viel. Weiterhin würde ich davon ausgehen, dass die Aufstellung ohne Versatz in der Tiefe der Standard der Controllermodule ist und nur Delay eingestellt werden muss, wenn man die Subs weiter vorne oder weiter hinten plaziert. Beim Groundstacking ist kein Versatz vorhanden. Zudem würde eine falsche Einstellung in diesem Bereich Probleme bei den Lowmids bzw. Bass ergeben. Da klang es aber Bell-typisch, und davon rede ich auch nicht.

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • Jens Droessler
    • 21. Januar 2010 um 01:28

    Zunächsteinmal, wenns eh nicht symmetrisch wird, würde ich die Mitteltöner neben den 15er setzen und die Hochtöner dann ganz außen, damit die Abstände von Weg zu Weg so klein wie möglich sind.

    Als nächstes würde ich dann zusehen, dass die Mitteltöner in etwa die Höhe des 15ers erreichen, also zwei 8er übereinander oder drei 6er.

    Nachteil einer solchen Anordnung ist extrem eingeschränktes Curving. Je höher das einzelne Modul ist, umso geringer darf der Winkel zum nächsten ausfallen. Das heißt, je höher das einzelne Modul ist, umso mehr Teile braucht man, um eine gute vertikale Abdeckung zu erreichen.

  • Suche Praxisberichte von der BELL Amp. SCA 6 MR

    • Jens Droessler
    • 21. Januar 2010 um 00:40

    Es gab noch einen Controller, allerdings dachte ich, der wäre nur für die Delaylines. Zumindest waren die anderen Wege beim schnellen Durchsehen flat.

    Muss man vor die Controllermaps noch einen Controller hängen???

  • Bestückung TW Audio T24/ B30

    • Jens Droessler
    • 20. Januar 2010 um 01:25

    Naja, ich glaube das Hochtonhorn ist eine OEM-Anfertigung. Das macht die Sache wieder schwer. Zudem, warum sollte man so ein System nachbauen?

  • Line Array Pläne von Linearraykits.com

    • Jens Droessler
    • 19. Januar 2010 um 06:24

    Wenn es tatsächlich so aufgebaut ist wie es auf der "Kits"-Seite steht, dann funktioniert das hinten und vorne nicht als LA... Viel zu große Abstände von Hochton pro Modul zum nächsten. Einfach zwei Hörner übereinanderklatschen funktioniert ebenfalls eher mäßig. Dann bezweifle ich noch, dass man mit normalen Hörnern, die ja in dem Fall auch nicht besonders tief sein können, überhaupt 10° vertikal hinbekommt...

  • Distanzstangenflansch oder PLatte mit Gewinde?

    • Jens Droessler
    • 19. Januar 2010 um 06:18

    Ich mag lieber die Gewindeplatten. Es ist zwar mehr Arbeit beim Aufbau (Einschrauben statt nur Reinstecken), aber dafür ist es sicherer. Unfälle wie dass man die Stange unten aus dem Bass zieht, wenn man das Top runterheben will oder auch nach oben schieben, wenn man das Top leicht verkantet, passieren damit nicht.

  • Bestückung TW Audio T24/ B30

    • Jens Droessler
    • 19. Januar 2010 um 01:09

    Zum Beispiel in der Concert Audio TX24, wenn mich nicht alles täuscht.

    Ja, Herr Wüstner hat es angeblich anfangs mit ND probiert, aber war wohl unzufrieden. Allerdings hat sich bei den Lautsprechern seitdem natürlich einiges getan...

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