Ein Aphex Exciter (einen solchen nenne ich mein Eigentum, aber er ist durchaus nicht das einzige Produkt, wofür Aphex bekannt ist) erzeugt zusätzliche Obertöne. Dass Menschen mit einer altersbedingten Hörschwäche in den Höhen durchaus von zusätzlichen Höhen profitieren können, steht doch garnicht zur Debatte, sondern ist vollkommen logisch. Ich denke aber, dass Fabians Eltern noch garnichtmal in dem Alter sind. Für den normalen Hörer kann es gerade beim digitalen Fernsehen oder bei anderen digitalen, datenreduzierten Formaten sehr unangenehm werden, wenn der Frequenzgang "verbogen" ist, da die psychoakustischen Modelle zerfallen, sobald die Klänge anders als geplant wiedergegeben werden (gerade bei Fernsehen, wo mit Verfahren aus der Prä-MP3-Zeit und relativ niedrigen Bitraten gearbeitet wird). Aus der anderen Richtung muss man die Sache allerdings auch betrachten! Für Menschen mit Hörschaden muss die Übertragungskurve angepasst werden, sodass auch bei ihnen die Modelle funktionieren (gerade diese Menschen identifizieren Datenreduktion am ehesten).
Beiträge von Jens Droessler
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Da "Wurfweite" im Freifeld keine Größe ist, die irgendwie objektiv festzumachen ist, mache ich sie subjektiv am Klang fest. Da wundert es mich nicht, dass die alte 15/3er nur für 10m reicht, denn das Hochtontreiberchen kann mangels Fläche auch wieder nicht weit (bei von vorneherein gerichteter Abstrahlung bringt auch die Frontfläche der Box nichts mehr). Aber um es nochmal zu sagen: Will ich die Lowmids, die ich für durchaus wichtig erachte, auf "Strecke" bekommen, brauche ich Fläche (eine große, relativ zur Frequenz). Pegel allein bringt da sehr sehr wenig. Ich habe mit zig Systemen gearbeitet, wo z.B. unter das Top, was ab 220Hz richtig losgeht, ein Filler gestellt wird, der bis 100Hz runter arbeitet. Bei der 1m-Messung passt der PEgel des einen Fillers gut zum Top, auch bei hohen Pegeln reicht es. Spätestens nach 10m sieht das Bild dann anders aus: Die Lowmids werden dünn. Stelle ich nun zwei oder drei Filler hin, drehe den Pegel dieser soweit zurück, dass er wieder zum Top passt, klappt das aber auch auf Distanz hervorragend. Stellt man noch mehr Filler, wird die Fläche relativ zum Top sogar zu groß! Auf Entfernung sind da die Lowmids zu fett.
Oder nochmal anders: PAcke ich ein riesiges Hochtonhorn in eine Box, bekomme ich auch eine höhere "Wurfweite", aber eben leider nur im Hochtonbereich, und nur solange das Horn relativ zur Frequenz groß ist. Bei sagen wir 700Hz mag das Horn schon wieder klein erscheinen...@ guma: Sind 3dB bei Verdopplung der zu beschallenden Fläche (80x40° anstatt 40x40° bei gleicher Distanz) inkorrekt? Ich meine wir haben ja bei sphärischer Ausbreitung 6dB bei doppelter Entfernung (nach der üblichen Vereinfachung), wobei doppelte Entfernung ja der vierfachen Fläche entspricht.
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Soweit mir bekannt ist Gehäuse und Bestückung bei D12-3 und D12-3A gleich. Demnach sind die 45Hz eh nur Sache der Aktivelektronik, also wäre das auch per Controller bei der passiven machbar. Zudem mag sie ja die 45Hz erreichen, nennenswerte Pegel werden da aber sicher nicht erreicht, weshalb du ja üblicherweise einen Sub mitnimmst

Die Frage, ob Passiv- oder Aktivversion besser ist, ist für dich doch eh keine echte Frage. Die Passivversion würde ich zu passiven Bässen nehmen, und die aktive Version zu aktiven Bässen. Mischen würde ich wegen des erhöhten Aufwands nicht.
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Nun, ein Grund für den Erhalt des Selbstbaubretts hier ist, dass ich und sicherlich viele andere sich nicht für Threads ala "Ich habe hier einen alten 12er und dieses Hochtonhorn liegen, wie mache ich daraus eine Box?" (um es überspitzt zu sagen) interessieren. Die gehören zu Recht ins Party-PA. Ich bin aber der Meinung, dass Threads, wo nach Konzepten gefragt werden, wo EINE Komponente schon so viel kostet wie der durchschnittliche Party-PA-Selbstbauer für eine ganze Box ausgeben möchte, da fehl am Platze sind, und im Gegenteil, sogar von den dort dominanten Usern kritisiert wird. Das mag vllt. arrogant klingen, aber ich will nicht erst 15-20 schlecht betitelte Threads öffnen, bevor ich einen finde, der mich interessiert oder in dem ich helfen kann. Man muss doch das Niveau für die User, die zu Recht hier posten, nicht noch durch solche Zwangsmaßnahmen in den Keller schicken. Ich behaupte mal, dass dann in Zukunft Projekte wie die PAF212 nicht mehr gestartet werden!
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Wie definierst du denn "Wurfweite"? Pegel X muss erreicht werden, und die Entfernung, bei der er erreicht wird, ist die "Wurfweite"? Wenn ich eine 40x40° Box habe, die auf 20m 100dB bei 100W macht, dann gebe ich in eine ansonsten gleich aufgebaute 80x40° Box eben 200W, und schon habe ich den gleichen Pegel. Das hat für mich nichts mit Wurfweite zu tun, denn das ist alles über Pegel machbar. Für mich ist "Wurfweite" die Entfernung, auf die die Box noch in sich stimmig klingt, und das hängt im Prinzip ausschließlich von der Frontfläche ab. Je größer die Fläche, desto weiter herunter im Frequenzbereich reicht die Sache. Aus diesem Grund klingt ein riesiges Subwooferstack richtig druckvoll, während ein einzelner Sub aus diesem Stack drucklos und schwächlich klingen kann. Selbst eine große Wand um den einzelnen Sub würde die Sache schon ganz anders klingen lassen. Oder andersherum: Wenn ich eine riesige Wand von Boxen mit 90dB fahre, klingt das viel fetter auf Entfernung als eine einzelne kleine Box mit 90dB gefahren (mit entsprechend mehr Leistung betrieben natürlich).
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Zuviel Leistung ist eine Illusion, die von ungeschickter Bedienung hervorgerufen wird

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Die T24 geht genau um das weiter, was sie mehr an Frontfläche hat als eine 12/2er. Die Physik ist unumgänglich!
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Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Wurfweite erreicht man durch Fläche, nicht durch Hornladung. Hornladung bringt nur Pegelgewinn. Und Wurfweite würde ich bis mindestens in die Lowmids ausdehnen. Im Hochtonbereich werfen alle Boxen prinzipbedingt gleichweit! Wie weit runter eine Box auf Entfernung "projezieren" kann hängt wie schon mehrfach gesagt NUR von der Fläche ab, und da kann weder die T24 noch ein kleineres System punkten.
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Ich würde die Lautsprecher zusammenpacken. Die Ports spielen tiefer, da macht der höhere Abstand nichts (bringt sogar eher Vorteile) und die Pappen haben maximale Kopplung, auch bei höheren Trennfrequenzen.
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Ich möchte meine RAM S6044 wieder verkaufen

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Zitat von "der onk"
mit höherer Wahrscheinlichkeit ist daran aber lediglich das Anschlußpanel von Dynacord.

Nanana, wir wollen doch nicht die original Dynacord-Griffe übersehen?
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Community RS920. Das geht ab 200Hz sehr gut zur Sache.
@ hausmeister: Nein, kleiner als das TW T24 kann man ein horngeladenes System nicht bauen. Das T24 ist ja schon zu klein, um wirklich als "horngeladen" bezeichenet werden zu können (außer im Werbetext natürlich). Das ist allenfalls ein Stummelhorn, und viel Pegelgewinn bringt es auch nicht. Ich sehe das "Horn" da eher als Mittel zum Zweck des Befestigens des Hochtonhorns vor dem 12er, um die Kiste kompakt zu bekommen. Fakt ist: Willst du "Wurfweite", geht das nur mit Frontfläche.
Das Funktion1-Hörnchen ist auch mehr Richtung Stadionströte mit hohen Ansprüchen zu verstehen, denn unter 300Hz muss man schon messen, damit man vom Pegel noch etwas mitbekommt.
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Das ist eben die Frage! Viele Leute bezeichnen auch frontloaded Hörner als Bassrutschen. In jedem Fall ist die auf dem Bild gezeigte Variante sehr schwer zu konstruieren, und es passt dann nur EIN EINZIGER Lautsprecher zu 100% rein.
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Bassrutschen (was auch immer das ist) und Bassreflex gemischt???
Ob sich etwas druckvoll anhört hängt längst nicht allein von den Subs ab. Die Kombination mit den Tops, genauergesagt die Kopplung, ist da sehr wichtig.
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Geschenkt bekommt man Selbstbau natürlich auch nicht!
Rollen??
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Der Verse 215 kann nicht mehr und nicht weniger als jeder andere aktive Doppel-15er mit dieser Bestückung und dieser Leistung, sodenn er gut abgestimmt ist. Verse kann keine Wunder bewirken: Es bleiben zwei 15er, wobei es sich wahrscheinlich um B&C 15NW100 handelt. Ein gutes Chassis, allerdings finde ich es wenig vertrauenserweckend, dass die Kiste so "leicht" ist.
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Das sind schon die 15ND930, nur eben auch rückseitig beschichtet.
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Naja, genannte Schaltnetzteilamps bekommt man auch gebraucht nicht zu dem Kurs, ich wollte nur drauf hinweisen, dass es gewichtsmäßig nicht zwingend schwere Amps sein müssen. Von denen gibt es genügend brauchbare und zuverlässige aus China, die auch um die 30kg haben.
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Naja, drei 12er als Bandpass, knackig? Hab ich anders in Erinnerung. Das neue Modell sieht aus, als hätte man zwei Singel-18er einfach aneinander geschraubt. Beim Top haben mir etwas die Superhöhen gefehlt, so ab 10kHz aufwärts.
@ tonmeister: Was meinst du mit Aktiv?
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Die T10F sagt mir klanglich nicht zu. Die T10L schon eher. Sie geht auch recht laut. Schade finde ich, dass es nur BR-18er als Bässe dazu gibt. Zum Ankoppeln an die Horntops hätte ich mir was "flotteres" gewünscht.
Vergessen kann man bei dem System natürlich, mal mit einem Top und zwei Subs pro Seite rauszufahren. Man muss schon vier bis sechs Tops pro Seite fliegen, um auf Coverage zu kommen. Dazu am Besten auch noch Bässe hängen, damit die Kopplung nicht noch mehr leidet....
Ob man die Infras (acht 10" als Bandpass) braucht, weiß ich nicht.
Zum Handling kann ich nichts sagen, da ich es noch nie selbst aufgebaut habe. Was mir auffiel: Das Top hat nur NL4 Speakons. Bei Aktivbetrieb ist nichts mit Durchschleifen zum Bass, und Durchschleifen zum Infra ist schon garnicht machbar. UND: Die Tops sind schwer!