@ mathias81: Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass die alte Xa und die V-Serie bis auf Holzwahl und Lack/Teppich identisch sind. Wieso sollte also eine gleichgeampte V besser klingen als eine Xa? Niemand hat den Kunden die Xa-Packete aufegzwungen, man konnte alles einzeln kaufen und dann "vollwertiges" Amping und Controlling nutzen. Gleiches gilt für die Xa2, die treibermäßig ein Fortschritt ist, also mit entsprechendem Amping/Controling noch besser klingen sollte (wobei das Xa2-Amping schonmal ein ziemlicher Fortschritt ist! Leichter, mehr Leistung und pro Seite getrennt).
Beiträge von Jens Droessler
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Hmm, ich hatte hier ein recht langes Post geschrieben, aber es ist scheinbar verschwunden... probiern wirs nochmal, aber nur das, was nicht inzwischen schon gesagt wurde.
Die Elkos in einer konventionellen Endstufe halten 10-20 Jahre bei ordentlicher Qualität und Dimensionierung. Bei Schaltnetzteilamps dürfte es die Hälfte sein, mit billigen Bauteilen auch weniger, wegen der erwähnten hochfrequenten Taktung. Bei Class D-Amps KÖNNTE noch erschwerend hinzukommen, dass auch die Entladung hoch getaktet ist, aber ich denke das macht nicht viel aus.
Bei konventionellen Amps mit dem Alter von 15+ Jahren wird man allerdings platte Elkos nicht unbedingt bemerken, da das Netzteil eh auf "Datenblattleistung = Dauerleistung" ausgelegt ist und dann einfach richtig Strom zieht.Generell muss man bei Endstufen damit rechnen, irgendwann die Kondensatoren zu ersetzen. Der Vorgang des Kapazitätsverlusts ist schleichend, und nach ein paar Jahren höchstens durch A/B-Vergleich mit einer neuen Endstufe des Typs zu bemerken... oder wenn mal ein lange vermisster Kumpel vorbeikommt und sagt "Ey, früher ging da aber mehr im Bass".
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Ab einer bestimmten Entfernung hilft es dem Großteil der Zuhörer nur noch wenig, wenn die Tops horizontal verschoben sind, da es immer nur ein oder zwei Punkte/Linien gibt, wo die Laufzeit von Bass und Tops zum Zuhörer gleich ist. Grundlegend gilt hier das gleiche Kopplungkriterium wie für LAs, allerdings lässt die Physik hier ein wenig mit sich reden... Hier gehts ja nicht um Weltklasse-Konzerte.
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@ TomyN: Ja, es tut sogar vielen aktuellen Systemen aus messtechnischer Sicht bei kleinem bis mittleren Pegel gut, im Übergangsbereich nochmal 3dB draufzubekommen. Allerdings wird ja das Top nicht ohne Grund da entlastet und 3dB mehr bedeuten ja auch ein Mehr an Leistung in dem Bereich. Da ist eben die Frage, ob das bei hohen Pegeln noch problemlos machbar ist.
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Ganz ehrlich, zwei von denen gehen nicht wirklich brauchbar. Wenn das einer der 15er aus den Hörnern ist, der da oben drauf liegt, wundert mich das Anschlagen noch weniger. Hinzu kommt noch meine Vermutung, dass ihr den Tiefbassberich angehoben habt, weil er euch zu schwach vorkam. Haut das hin?
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Ich behaupte mal, dass die Phasenprobleme bei LR geringer sind, denn ein symmetrisch LR-getrenntes lässt sich phasenlinear wieder zusammenfügen. Allerdings sollte beachtet werden, dass LR NICHT am -3dB-Punkt trennt, sondern bei -6dB. Also bei symmetrischer Trennung sollte nicht am -3dB-Punkt der Übergang stattfinden, sondern am -6dB-Punkt.
Ein LR-Filter wird aus zwei gleichartigen, in Reihe verschalteten Butterworth-Filtern gebildet, deswegen gibt es LR auch nur in geraden Ordnungen (12dB, 24dB, 36dB, 48dB.....), da eben z.B. zwei 100Ht BW6 TPs einen 100Hz LR12 TP ergeben, oder zwei BW12 TPs einen LR24 TP gleicher Frequenz.... (daher auch die -6dB!)
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Sprechen wir mal nicht über messbaren Pegel, sondern über hör-/spürbaren Impact, kommen nur gaaaanz wenige BR-Systeme gegen ein Stack Martinbins an. Wer sowas noch nicht gehört/gespürt hat, solte in diesem Fall wirklich nicht urteilen.
Allerdings lassen sich auch mit 8 Martin-Bins pro Seite nicht wirklich gut modern Reggae machen...
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Also, dass der Kilomax nicht tut hätte ich dir vorher schon sagen können...
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Naja, wenn man nicht mehrere untereinander hängen will, braucht man keinen Rahmen. Dann tuts ein Metallwinkel in jeder inneren Kante.
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Mal ohne was über Wissensstand etc. diskutieren zu wollen: Wer weiß, wie man Boxen fliegt und warum man sie so fliegt, weiß auch, wo Flugpunkte hingehören. Was amtliches gibt es da nicht. Es wird sich keiner finden, der da eine Abnahme hat machen lassen...
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Was unterscheidet denn die mir unbekannten ProLine-10er von den normalen?
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Irgendeinen dummen Zufall gibts immer, bei dem die Schutzschaltung nicht weiß, was sie tun soll. Das hab ich schon bei sonst absolut zuverlässigen Amps erlebt.
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Hehe, das wollt ICH grade vorschlagen.... Nur mit anderem Amping.
Ich weiß allerdings nicht, warum jemandem die V gefällt und die alte XA nicht. Soweit ich weiß ist der Unterschied nur äußerlich und im Amping, also sollte die Box an sich identisch klingen. Ob man nun die XA-Tops oder die V-Tops dann ordentlich ampt und controllet macht dann keinen Unterschied.
Die XA2 ist IMO soundmäßig der bessere Deal (auch wenn ich damit noch nicht gearbeitet hab), und bei der geringen Preisdifferenz würde ich das neue System kaufen. -
"Ein Stack" wie in "ein Top und ein B1/18"? Damit würd ich mich an 250 Leute schonmal rantrauen.
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@ SK: Ich sprach nur von Direktstrahlern, BR, BP, CB. Aber auch Hörner und Kurzhörner sind alles andere als ideal skalierbar: Entweder ich packe einen BR-geeigneten Treiber rein, bekomme schon in kleinen Stacks einigermaßen Performance im unteren Band, dafür geht dann ab Stackgröße X nur noch wenig, was zusätzlichen Pegel betrifft und man verliert meist an Bandbreite nach oben, oder ich nutze einen antriebsstarken mittel- oder gar kurzhubigen Lautsprecher, der die genannten Probleme nicht zeigen wird, dafür erst im großen Stack in Fahrt kommt und und nicht den Hub überschreitet. Ich gehe mal davon aus, dass ich dir hier nichts Neues erzähle...

@ HKL: Man kann BR-Boxen auch durchaus so abstimmen, dass sie erst im größeren Stacks (oder gar sehr großen Stacks) das ideale Tuning erreichen. Sie laufen dann zwar auch allein, aber es würde an Output und der schützenden Hubbegrenzung fehlen, da das Tuning nicht an deer idealen Stelle liegt.
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Wenn man in den Direktstrahlern Lautsprecher ähnlich solchen für Hörner geeigneten einsetzt, wäre es antriebs- und membranmäßig kein Problem. Allerdings tun sich bei Bassreflex im Stack wieder neue Probleme auf. Dass Bassreflex felxibel skalierbar ist, stimmt so nämlich nicht! Einzig ein CB-Bass mit geeignetem Lautsprecher wäre flexibel skalierbar.
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Kosten! Jedes Stück Holz kostet Geld, jedes Stück Holz kostet Zeit und damit wieder Geld.
Einen kleinen Vorteil gibt es aber bei Gehäusen mit gemeinsamen Volumen: Das Volumen kann geringfügig kleiner ausfallen als das kombinierte Volumen zweier einzelner Kammern (ich meine damit nicht das Volumen, welches das Trennbrett einnimmt!).
Allerdings ist eine Box mit getrenten Volumen auch gleich besser versteift...
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Doch doch, das Eingangsposting habe ich genau gelesen, aber auch mit zwei 12ern geht das nicht bis 3500Hz. Bei so einer Anordnung MUSS noch was für Mitten dazu.
Und wenn sowas rein als Top benutzt wird, würde ich auf Bassreflex komplett verzichten.
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Es ist aber nicht nur die Volumensänderung, sondern auch dass das Tuning sich ändert und zudem die zweite Membran als Passivmembran auch noch virtuell das Gehäuse vergrößert...
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Wie, jetzt solls horngeladen sein?