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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Ohm

    • Jens Droessler
    • 15. Februar 2004 um 15:30

    Ich meine ja auch nicht, dass da Platz verschwendet wurde, sondern dass das Horn sehr groß geraten ist für 2 10er. Aber sonst finde ich das Konzept sehr gut. 10er bis 900Hz und dann BMS ND-Coax. Gefällt mir.
    Das Top sieht aus wie eine Mischung zwischen dem Coda TT340 (der Hornaufbau, auch wenns bei Coda 2 12er sind) und dem Director Top (die Raketen-Plugs).

    Man braucht dank der 40x20° aber einen Haufen Zeug. 1 Reihe horizontal (wie in der PP) wäre mir zu wenig.

    Aber lt. Diagramm braucht das Mitteltonhorn enorm lang, um zur Ruhe zu kommen. Das gefällt mir nicht so gut.

    Dazu kommt noch, dass an den "Raketen" wohl Reflektionen des HT-Horns entstehen dürften....

    Weiterhin muss sich das Top an ähnlichen Konstrukten messen, z.B. Nexo Alpha M3. Wie es dagegen aussieht, weiß ich nicht. Die erreichbare Lautstärke dürfte ähnlich sein. Aber das Alpha M3 ist nur halb so groß und deutlich leichter....

    Sehr fragwürdig finde ich den Einsatz eines 15ers im Fullrangeteil für die Mitten (lt. Datenblatt von 180-800Hz). Wäre da ein 10er im Horn oder ein 12er nicht besser gewesen?

    Weiterhin wird da auch ein wenig Unsinn geschrieben. Bandpass 2. Ordnung für die Subs? Wie soll das denn gehen?

    Und mal ganz ganz ehrlich: Wenn die SPL-Angaben bei der HD- und TRS-Serie stimmen würden, müssten die bei Ohm schon ein Wundermittel haben, um das zu erreichen. Als Beispiel: TRS212 ist relativ kompakt und nicht sonderlich tief. Ohm selber behauptet "partially hornloaded", was so viel heißt wie "ganz kurzes Horn". Und dann 108dB 1W/1m, wie ein Director Top, das wesentlich größer ist und ein für 12er schon "mächtiges" Horn hat? Die meisten Doppel-12er horngeladenen Systeme erreichen keine 108dB..... Ich glaube, dass Ohm überall mal eben 3dB "beidenkt".

  • Ohm

    • Jens Droessler
    • 15. Februar 2004 um 13:57

    Ich verstehe auch nicht ganz, warum das HD-Top, obwohl da nur 2 10er drin sind, so riesig sein muss.....

    Und wenn ichs richtig in Erinnerung habe, sind im Sub 4 18er in Compound-Anordnung. Sowas ist eigentlich ineffizient. Das kostet 3dB allein gegenüber nur 2 LS ohne Compound. Dafür kann man doppelte Leistung reinpumpen, was das dann wieder ausgleicht. Aber man braucht DOPPELT so viel Amp! Und das Gewicht!

  • EP2500 - 4 Ohm-Bridge

    • Jens Droessler
    • 15. Februar 2004 um 13:53

    Mit der Lüftung bekommt man das Hitzeproblem bei den Transen vielleicht in den Griff, aber dass der Trafo nach drei Stunden Power eben innen heiß ist und sich an den Stellen nicht effizient kühlen lässt, ändert sich nicht. Dann schaltet sie wahrscheinlich nicht ab, aber der Sound leiset nach einiger Zeit darunter.

    QSC hat dafür ja extra die HD-Modelle, die an 4 Ohm Brücke eben richtig können. Es bleibt die Frage, ob Behringer solche Modelle auch bringen möchte. Ich persönlich will aber lieber CoolAudio-Endstufen von Behringer sehen.

  • Wann "klingt" ein Lautsprechersystem "richtig

    • Jens Droessler
    • 15. Februar 2004 um 13:49
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ich würde mir z.B. für meine Kneipen-Festinstallationen eine kleine 2-Weg-Box, ähnlich der C1, wünschen, bei der ich über einen Jumper oder sonstwie, schonmal vorab am Frequenzgang etwas 'rumbiegen kann, um räumlich bedingten Anfechtungen im Vorfeld schon mal aus dem Weg zu gehen.


    Da müssten dann aber quasi "auf Verdacht" schonmal Saugkreise etc. drin sein, die dann aktiviert werden können. Das würde sie teuer machen, und "teuer" ist der Feind von "Festinstallation in Kneipen"....

    Ich würde mir eher "installations-spezifische" Amps wünschen, wo z.B. ein 3Band parametrischer EQ dran ist. Damit könnte man was machen....

    @ Soundklinik: Ich würde sagen, wenn ein System mit 24dB/Okt.-Trennung hörbar besser klingt als mit 18dB oder 12dB (mal abgesehen von Problemen mit dem Mittetonhörnern von horngeladenen Tops, die dann nicht genügend geschützt sind), dann stimmt was mit dem System in dem Bereich nicht...

  • FÖÖN 2x12" Bassshorn

    • Jens Droessler
    • 15. Februar 2004 um 13:47

    Unwahrheiten? Mag sein, aber hier wird allenfalls gemutmaßt. Wenn ein Sub/Infra daherkomt, der statt starken Antrieb und hoher Kompression auf viel Hub und wenig Kompression setzt und in ähnlichem äußeren Volumen ein anderes, sogar kostenloses Horn mit ähnlichen Eigenschaften schon länger existiert, liegt das doch nahe.... Der Fakt, dass aw-audio sagt, dass der Herr Kunze eben das LAB-Horn testweise gebaut hat, weißt auch darauf hin. Ich meine, man kann doch nicht eine Sache nachbauen, um zu sehen, wie sie funktioniert, und danach ein eigenes Produkt auf den Markt bringen, was ähnlich ist und dann sagen, dass es eine unabhängige Idee war.... die Beeinflussung ist nunmal geschehen.

    Zitat von "MIKE"

    Der Droessler macht nur Schlechte Sachen und klaut sein halbes Material eh beim Nachbar Verleiher ????


    Steht zwar nicht in der Zeitung, aber einige Konkurenten versuchen sich tatsächlich durch solches Gerede beim Kunden zu profilieren. Meistens erledigt sich sowas aber beim ersten Auftrag, den dieser Kunde dann dieser Firma erteilt....

    Ich stelle mich dem. Deshalb poste ich z.B. hier wie überall anders auch unter meinem vollen Namen.

  • Laufzeitverhalten von Weichen, BR, BP, Horn usw...

    • Jens Droessler
    • 15. Februar 2004 um 07:13

    @ Soundklinik: Ist auch so. Wenn das Setup steht, wird nicht mehr direkt im Weg basteln, sondern immer im Eingang oder am Master-EQ. Das kannst du gerne mal nachmessen.....

    Villeicht hat ein breitbandiges EQchen mit2 oder 3dB noch keine Auswirkung, die groß auffällt, aber die dicken Bieger und der HP lassen sich messtechnisch zeitmäßig nachweisen.

    Ein bekannter deutscher Hersteller macht deshalb den HP für die Subs schon im Eingang (ja, deren Controller können das...), weil sich das dann fürs ganze System gleichermaßen auswirkt. Weiterhin passiert auch das weitergehende (nachträgliche) EQing im Eingang, denn die Ausgänge sind so EQt, dass das System was glatter ist und die Delays sind mit diesem EQing eingemessen.

    Und das hat doch nichts damit zu tun, dass es digitale Filter sind.... Siehe dazu auch diverse Tests von EQs und Controllern in der PP.

  • EP2500 - 4 Ohm-Bridge

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 22:27

    Leistung runterschrauben? Die Endstufe ist konzeptionell ein Sparkonzept. Da werden nicht die "Raffinessen" der teuren Geräte verbaut. Sie schaltet einfach ab....

  • Delay messen und Filterwahl bei Digitalcontroller

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:56

    Richtig, das klappt auch ganz gut....

  • EP2500 - 4 Ohm-Bridge

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:55

    Na, die liefert 2450W. Das ist nicht das PRoblem. Das Problem ist, wenn die Endstufe das mal 4-8 Stunden am Stück bei richtig Last liefern soll, also mit Limitereinsatz usw. Dann macht die das einfach nicht mit....

  • TThorstens High Budget Stack

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:52

    Bis 40 oder 50Hz klappt das mit dem LS vielleicht sogar, irgendwie zumindest...

  • FÖÖN 2x12" Bassshorn

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:36

    @ MIKE: Wenn ich mir also dieses Horn von Föön hole, mir ansehen wie lang das Horn ist und wie es sich weitet, aber die Faltung anders mache, dann habe ich ein ganz anderes Horn?
    Ich hab nicht gesagt, dass er das LAB-Horn kopiert hat. Aber auf die Idee hats ihn scheinbar gebracht.

    Wenn sich ein Hersteller von üblichen Mutmaßungen oder normaler Kritik "angepisst" fühlt, dann sollte er nicht in die Öffentlichkeit treten.....

  • Delay messen und Filterwahl bei Digitalcontroller

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:23

    @ wetbf: Das ist schon klar soweit. Da es aber meist um die Groupdelaydiskussion im Bassbereich geht, hab ich das einfach mal vereinfacht. Zumindest bei der Übernahmefrequenz sollte das Groupdelay bei symmetrischen Filter gleich sein. Das ist IMO die Hauptsache. Es sollten möglichst keine Sprünge entstehen....

    Aber solche Berichtigungen sind immer gut. Ab und an vergesse ich, dass hier interessierte Neulinge oder Amateure lesen, die das dann für die volle Wahrheit nehmen....

    @ nightzoom: Ich würds einfach mal mit 40Hz 12dB ausprobieren. Tiefer eher nicht, bei Problemen halt noch etwas höher.

  • Laufzeitverhalten von Weichen, BR, BP, Horn usw...

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:17

    @ Soundklinik: Ja!

  • Wann "klingt" ein Lautsprechersystem "richtig

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 21:15

    Das Resonator-Problem ist aber das gleiche wie das hohe-Groupdelay-bei-tiefen-Filtern-Problem: Je tiefer die Kiste abgestimmt wird, desto höher wird das Groupdelay des Resonators. Und zwar NUR des Resonators. Das restliche System wird davon nicht beeinflusst.

    Weiterhin sage ich nochmal, dass sich das Groupdelay des elektrischen/elektronischen/digitalen Hoch- oder Tiefpasses auf das GESAMTE Passband auswirkt. Wenn ich z.B. zwei gleiche Kisten nehme und die eine BIS 60Hz laufen lasse (ohne HP als Subsonicfilter) und die andere AB 60Hz laufen lasse (ohne Bandbegrenzung nach oben und mit gleicher Steilheit und Type wie beim Tiefpass der ersten Kiste), habe ich auf beiden Kisten die GLEICHE Gruppenlaufzeit bei der Übernahme-Frequenz (was dann die Kisten draus machen, z.B. Resonator, der dann untenrum nochmal was draufpackt, mal ausgelassen). RELATIV gesehen schadet eine Trennung also nicht. Soll heißen, nicht die Elektronik ist daran schuld, dass Trennungen bei 60Hz oder ähnlich nicht funktionieren (wobei sie sehr wohl funktionieren können. Dass allerdings solche Laufzeiten irgendwann störend hoch werden, z.B. wenn man bei 60Hz unbedingt mit 48dB/Okt. trennen möchte, ist mal selbstverständlich. Man sollte sich fragen, ob bei gut aufeinander abgestimmten Kisten für Tiefmitten/Bass und Tiefbass überhaupt 24dB/Okt. nötig sind. Klar, bei den heutigen Standard-Infras (Doppel-18er BP 6. Ordnung ist am "gebräuchlisten") muss das sein, damit der Schnitt möglichst hart wird und der Infra nicht auch noch den oberen Bassbereich "infiziert".

    Die Leute sollten lieber fette Hörner als Infra nehmen, oder auch einen URPS, wers mag (Der klingt trotz massiver Anhebung bei tiefen Frequenzen einfach direkter, "schneller" als BR, und das obwohl er deutlich tiefer kann, bei entsprechender Größe).
    Gehe ich also z.B. von kleineren Hörnern auf dicke Hörner bei 60Hz, erwarte ich da wesentlich weniger Probleme als mit BR oder Horn auf BP 6. Ordnung.

  • Tamp 2400 und DAP P2000 gleich innen seite bilder

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 20:59

    @ Jim: Auf den Bildern fehlt er aber offensichtlich.

    @ brilon4fun: Ja, nun, da stehen möglicherweiseverschiedene Messergebnisse drin, oder nicht vergleichbare. Wenn ich eine Endstufe mit sagen wir 12dB Crest messe, habe ich eine ganze Ecke mehr Leistung, die ich da eintragen kann. Aber das ist dann nicht mehr das, was man als "nominale Leistung" bezeichnet. Fakt ist: Die P2000 ist mit 1025W "Nominal-Leistung" angegeben und die TA2400 eben mit 1200W.

    Der fehlende Softstart wäre für mich kein Problem. Diese Endstufen kämen eh zu dritt ins Rack (mit Rollen natürlich) und hätten eine eigene kleine Unterverteilung im Rack. Da könnt ich auch einen Softstart nachrüsten, ohne die Endstufe zu öffnen.

    Das "ordentliche" Lüftergitter ist schonmal ein Vorteil. Leider gefällt mir das Silber der Front schlechter als die TAs....

  • EP2500 - 4 Ohm-Bridge

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2004 um 20:52

    @ KT: Bestell du doch eine und ich teste das dann mal.... Ich hab ja auch keinen Geldscheißer..... :O

  • FÖÖN 2x12" Bassshorn

    • Jens Droessler
    • 13. Februar 2004 um 23:26

    Dem ist richtig.

    Oder auch:
    Wer später bremst, fährt länger schnell.

  • ade Aktivweiche ?

    • Jens Droessler
    • 13. Februar 2004 um 23:25

    Geht doch nur darum, dass keiner auf die Idee kommt, zu denken, das seien Euros.... Wenn das Euros wären, würde ich mal ein paar von den Controllern ranrollen lassen. Der Amp scheint mir verhältnismäßig teuer. Eine TA3200 plus ein Behringer UD ist billiger.

    Diese Void Endstufe hat aber eine höhere Leistungsangabe.... sowohl als die TA3200 als auch die "baugleiche" von Digisynthetic...

  • FÖÖN 2x12" Bassshorn

    • Jens Droessler
    • 13. Februar 2004 um 23:15
    Zitat von "SRAM"

    P.S.: "ineffizient" ist relativ und nur dann richtig, wenn mann mit dem Horn HOCH hinaus will, nimmt mann einen frühen Abfall des Schalldruckes in Kauf (--> subwoofer), dann seilt das keine Rolle


    Tja, wie beim LAB-Horn auch....

    Mir gings aber eher um die Haltbarkeit.

  • ade Aktivweiche ?

    • Jens Droessler
    • 13. Februar 2004 um 23:12

    Aber nicht vergessen, die Preise sind in Pfund Sterling!

pro-silentium.de

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