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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Amping für EAW KF750 + SB750

    • Jens Droessler
    • 25. Februar 2013 um 03:28

    Man kann auch nicht einfach "pro Top zwei Subs" sagen. Das haut bei kleinen Setups noch hin, mit zwei drei Tops pro Seite. Darüber hinaus nicht mehr. Ist doch klar: Im Mittelhochtonbereich heißen mehr Tops mehr Coverage und eben nicht mehr Pegel (zumindest wenn mans ordentlich macht). Das heißt jedes Top für sich muss im Mittelhochtonbereich schon im Prinzip den überhaupt maximal erreichbaren Peg. die 12er addieren sich aufel bereitstellen. Daher stört es auch nicht, wenn der 10"er im Horn 109dB liefert und die zwei 12er zusammen nur 95. Die 12er addieren sich auf, die 10er weniger, der Hochton gar nicht mehr.. Und wie es bei den 12ern ist, so ist es dann auch bei den Subs. Wenn man den Punkt erreicht hat, an dem bei gleichmäßiger Verteilung genug Bass vorhanden ist, braucht man nicht mehr Subs, egal wieviele Tops hängen müssen.

    Ich halte die KF750 vom Prinzip her nach wie vor für eine sehr gute PA. Sie ist etwas unflexibel, es gibt eben nur 35°x35° und den Downfill, man braucht also immer viele davon (Das passt auch zur niedrigen Effizienz der 12er, siehe oben). Dann möchte das System gerne geflogen werden. Es ist nunmal kein System für die 500 Leute Discoparty oder die 400 Leute Rockshow. Das wird einem auch klar, wenn man aufs Gewicht schaut.
    Andererseits gibt es auch Kirmesbands, die mit einem Stack JBL HLA pro Seite unterwegs sind. Nein, ohne weitere Infills :D

    Zu den Lab Gruppen Amps: Das sehe ich genau wie Markus. Und das habe ich auch wieder und wieder geschrieben. Von der FP10000Q kann man nicht auf die anderen Amps schließen. Schon zwei der älteren fP6400 machen im Bassbereich eine gute Ecke mehr als die FP10000Q mit allen vier Kanälen an Subs. Diese endstufe ist ein Systemamp. Zwei Kanäle Sub 4 Ohm, zwei Kanäle Tops, das geht prima. Wäre es anders, wären wohl FP7000 etc. überflüssig! Genauso die FP14000. Das ist keine schlechte Bassendstufe, nur wer erwartet, dass sie an einer SchuKo-Dose tatsächlich 2x7kW "dauerhaft" entfalten kann, braucht wohl einen Realitätscheck. Hier bekommt man viel "Platz für Peaks" oder eine tolle Endstufe, um Kompakt-LAs mit je 16 Ohm pro Element zu betreiben (sofern man nicht "shaden" möchte).

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • Jens Droessler
    • 23. Februar 2013 um 20:59

    @ DirkB: Darüber denke ich schon lange nach. Zumindest bei Class D sollte das wirklich kein Problem sein. Aber scheinbar gibts Gründe dagegen, sonst hätte das doch schon längst ein Hersteller gebaut. Naja, immerhin gibts da was mit Spartrafo, was "Eisenschwein-Dauerleistung" bei reduziertem Gewicht bringt, und ja, die Eingänge sind dabei galvanisch getrennt.

  • Coda Audio SCP

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2013 um 21:40

    Du musst da andere Boxen gehört haben als ich. Laut finde ich sie gemessen an der reingepumpten Leistung nicht. Und bevor die Amps am Ende sind, hört man auch keinen Unterschied zwischen laut und leise.

  • Coda Audio SCP

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2013 um 21:07

    Die klingen nicht nur bei Volllast anders...

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2013 um 15:40

    Es gab doch auch einen Hersteller, ich glaube Volt hieß er, der nur solche Chassis mit "Korb vorne" hergestellt hat.

  • Coda Audio SCP

    • Jens Droessler
    • 22. Februar 2013 um 03:58

    Was man sagen muss: Sie klingen anders. Wer erwartet, dass der Sound von allein fett wird und die Bassdrum von Mikro und Subwoofern allein schon den "üblichen Sound" verpasst bekommt, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Die Subs sind unspektakulär, in der bestmöglichen Bedeutung. Gut, der SCP ist näher am Gewohnten als die SC4 oder SC8, trotzdem, er klingt anders...

    Falls du dich dagegen entscheidest, könntest du mir per PN mitteilen, wer sie verkauft. Interesse hätte ich auch.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • Jens Droessler
    • 20. Februar 2013 um 16:50

    Vom Frequenzgang her schon. Der Port wird im Prinzip außer Betrieb gesetzt in seiner Funktion als Helmholtzresonator. Die Frage ist aber, ob der Port auch als "dicht" zu sehen ist im Rahmen der hier diskutierten Effekte.

  • Coda Audio SCP

    • Jens Droessler
    • 19. Februar 2013 um 02:31

    Nimm sie nur, wenn du
    a) Amps mit ausreichend Leistung zur Verfügung hast (ab 3kW pro Kanal an 4 Ohm) und
    b) den Sensor-Controller (Comparator) dazubekommst

    oder alternativ als Amps die Coda C10 mit eingebautem Comparator dazubekommst/-kaufst.

    Die Leistung brauchst du, damit noch Reserven da sind, um was aus den ausgewerteten Sensordaten zu machen. Es hilft ja nichts, wenn du schon Peaks um 2kW rum hast und der Comparator aber sagt "Laut Sensor muss das Chassis noch ein bisschen weiter auslenken, also...", aber der Amp hängt schon am Rail. So kann nichts mehr kompesniert werden...
    Ohne Sensor laufen die Kisten auch, aber durch tiefe Abstimmung etc. ist er ohne Sensor ein wenig anfällig und wird kaum besser klingen als der übliche BR-Doppel-18er.

  • JBL HLA Limiter

    • Jens Droessler
    • 18. Februar 2013 um 01:58

    Das Problem mit definierten Spannungswerten anstatt festen Verstärkungsfaktoren ist eben, dass du mit den Limiterwerten und auch Pegelanpassungen von vorne anfangen kannst, wenn du die Amps gegen kräftigere austauschst. Hast du z.B. 26dB Festverstärkung eingestellt, kannst du die Amps beliebig tauschen, ohne irgendwelche Einstellungen am Controller ändern zu müssen.

  • Concert Audio TX24 Frequenzweiche defekt

    • Jens Droessler
    • 16. Februar 2013 um 20:34
    Zitat von "DJheini"

    Auf den 1. Blick habe ich gedacht die Box ist gestürzt und dadurch sind die 2 Spulen gekippt.
    Auf den 2. Blick finde ich die Bestätigung des 1., ansonsten wäre der Schaumstoff doch sicher
    etwas mehr in Mitleidenschaft gezogen.


    Neenee, das ist schon Hitze. Selbst die Oberseiten der Spulenträger sind verformt und glänzen teilweise. Heiß geworden und erkaltet...

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2013 um 23:01

    Ich denke mal, dass K&F nicht wirklich was dagegen hätte, wenn man den Controller statt mit einer FP10000Q mit zwei FP9000 oder gar FP14000 paart.

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • Jens Droessler
    • 14. Februar 2013 um 15:36

    Zum Nomos XLC kann ich selbst was sagen: Konnte mich nicht beeindrucken. Der Sound war Durchschnitt, der Output eher noch etwas unter dem Durchschnitt und eher kraftlos. Warum das so war, weiß ich nicht, aber ich vermute, es hängt u.a. mit dem Amprack zusammen. Ich habe die Sache nachträglich untersucht. Da hingen pro FP10000Q drei Subs dran, also alle vier Kanäle Bass, davon drei auf 4 Ohm, einer auf 2,7 Ohm. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Amp das einfach nicht gut kann. Es war ein Open Air, da wird die "Raumakustik" nicht so gravierend gewesen sein. Natürlich wären auch Aufstellungsfehler oder Bedienfehler eine Erklärung, das ist nachträglich schlecht auszuschließen (auch wenns vor Ort nicht den Anschein hatte, als wären die Kollegen inkompetent). Eine Gegenprobe mit auf mehr Amps verteilten Subs wäre nicht schlecht.

    Warum setzt K&F eigentlich nicht gleich auf die PLM-Serie anstatt auf FP und eigenen Controller? Dickere Netzteile und "langzeitstabile" DSP-Platform... Beim aktuellen Preiskonzept wäre das doch auch nicht mehr so der Punkt...

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • Jens Droessler
    • 12. Februar 2013 um 23:05
    Zitat

    Nun, es liegt mir eigentlich nicht nahe K&F schlecht zu reden. Ich bin zwar kein Fan von Mini-Linearrays aber bin erstmal vollkommen wertfrei an die Sache ran gegangen. Da hätte Adamson, L'Acoustics, LD Systems oder Omnidröhn draufstehen können. Wenn es nicht klingt, klingts nicht. Hätte es gut geklungen, hätte ich das auch so wiedergegeben. Aber es hat mich richtig gehend schockiert. Das war einfach nicht schön, und dem K&F Vertreter vor Ort hat das auch etwas aus dem Konzept gebracht als ein anderer Seminarteilnehmer dann angemerkt hat, dass das doch scheiße klingt, und auch seine vorgeschlagene Controlleränderung von 0,5dB im Bass daran nichts ändert.
    Aber K&F hat ja noch mehr Probleme... Den hauseigenen, von einem Externen entwickelten Controller z.B., dessen Bugs nichtmehr gefixt werden können.
    Versteht mich nicht falsch, K&F hat ein super Marketing, und die Firma scheint zu funktionieren. Was sie jedoch da produzieren und verkaufen wollen klingt einfach (noch ?) nicht.

    Achtung Kalauer: Vielleicht lag es dran dass das Seminar nicht an einem Freitag war...

    In sofern, närrische Grüße
    Marian


    @ 4Art: Warum sollte der Thread geschlossen werden? Hier wird über ein System geredet, das zwar nicht offiziell vorgestellt wurde, aber schon öffentlich vorgeführt, und zwar ohne NDA der Zuhörer. Was sollte es also für einen Unterschied machen, ob das System schon vorgestellt wurde oder nicht?

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • Jens Droessler
    • 12. Februar 2013 um 03:53

    Ich selbst habe es nicht gehört. Wie gesagt, ich wurde nur gebeten, das Geschriebene hier zu veröffentlichen. Ich habe dazu gesagt, dass er es ja nicht als einziger so wahrgenommen haben kann, wenn es so schlecht war wie beschrieben. Immerhin war es wohl ein Messtechnikseminar und laut Aussage deckt sich das Gehörte mit dem Gemessenen. Ich werde mal nachfragen, ob die Messung dokumentiert wurde. Wahrscheinlich waren die Controllersettings noch nicht final, und es würde doch zum aktuellen Kurs von K&F passen, mehr im Controller zu erledigen als auf der Passivweiche.
    K&F im Allgemeinen ist der Kollege nach eigenen Aussagen nicht abgeneigt, bisher hätten ihm nur die Subs von K&F nicht gut gefallen.


    Aus anderer Quelle höre ich, dass der Waveformer nicht das Wahre sein soll. Das wäre mir aber bei doch recht hochpreisigem Material unverständlich.

  • Fostex Treiber

    • Jens Droessler
    • 12. Februar 2013 um 00:49

    Im PA-Bereich ist Ferrofluid auch nicht so gebräuchlich. Nur wenige Treiber haben das Zeug drin. Es bringt nämlich auch einige Nachteile mit sich, z.B. sollte das Zeug regelmäßig ersetzt werden, weil es "harzig" wird.

  • Allen & Heath GLD 80 - Erfahrungsberichte

    • Jens Droessler
    • 10. Februar 2013 um 16:47

    Reinhören ist ja technisch auch kein Aufwand. Drückt man PFL/Cue an der DCA-Gruppe, werden einfach alle Kanäle AFL auf den Abhörbus gelegt. Zum Anzeigen des Gesamtpegels der Gruppe müssten aber ständig alle Kanäle der Gruppe zusammengemischt werden, ohne dass es soundtechnisch einen Sinn ergibt. Bei bis zu 16 DCA-Gruppen ist das schon Einiges an Resourcen... Auch darf man dabei nicht vergessen, dass jeder Kanal auch in mehreren DCA-Gruppen stecken kann!

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • Jens Droessler
    • 10. Februar 2013 um 04:23

    Ein Kollege bat mich, den folgenden Beitrag zu posten:

    Zitat

    Ich durfte mir das Sequenza 5 mit 6 Elementen pro Seite und 2 Flugbässen pro Seite anhören und hatte die Möglichkeit, mit Messmikrofonen im Rahmen eines Seminars das gehörte auch zu Verifizieren.
    Ich sehe mit dem System weder akustisch noch Handlingmäßig eine Offembarung.
    Während die Optik in Ordnung war, wusste der Sound absolut garnicht zu überzeugen. Überspitzte, kreischende Höhen von 6-12kHz, keine Mitten und künstlich hochgezüchtete Lowmids taten richtig weh. Zudem war quasi kein Pegel möglich, der für Spaß sorgen würde. Die Gehäuseresonanz bei 700Hz soll zum Serienmodell wohl noch gebessert werden.
    Insgesamt hab ich noch kein so von Haus aus schlecht klingendes Array gehört. Ich wüsste nicht was auch nur in irgendeiner Weise für dieses System sprechen sollte. Das ist auch nichts was man durch Controllersetups zurechtbiegen könnte, es klingt einfach angestrengt, überfordert, unnatürlich.
    Die eingespielte Musik war schon recht gut auf die Anlage zugeschnitten, da kam nichts was weh tun könnte, stehende Bässe, langsam gespielte Drums, mit Hi-Hat im Vordergrund. Die Violine des einen Stückes war als solche kaum erkennbar, der Schellenkranz in einem anderen säuselte ebenso kaum erkennbar rum. Gesang klang fast durchweg nasal.
    Ich bin der Meinung, hätte man da ne Standard 12/2 Box daneben gestellt, es wäre kaum leiser gewesen und hätte besser geklungen.

    Grüße
    Marian

    Alles anzeigen
  • Allen & Heath GLD 80 - Erfahrungsberichte

    • Jens Droessler
    • 9. Februar 2013 um 20:18

    Natürlich haben die DCA-Gruppen-Fader keine Aussteuerungsanzeigen. Das sind ja keine Subgruppen, wo alle Signale der Gruppe zusammengemischt werden, sondern nur eine Regelung. Den DCA-Fader auf -10dB zu stellen, ist das Gleiche als wenn du alle Fader der Gruppe um 10dB verringerst. Mit anderen Worten: Die DCA-Gruppe kennt nicht die Signalpegel der einzelnen Kanäle, kann sie demnach auch nicht anzeigen.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • Jens Droessler
    • 9. Februar 2013 um 14:14

    @ rockline: "Vorgeschrieben" kann ich mir im PA-Bereich auch nicht vorstellen. Es werden ja immer noch Eisenschweine mit 2x2kW aufwärts verkauft, wo ganz sicher keine PFC irgendeiner Art drinsteckt. Ich denke mal, die Hersteller erkennen die Zeichen der Zeit (es macht sich ja auch für die Verteilungsdimensionierung auf Veranstaltungen gut, wenn der Stromverbrauch kontrollierter ist und Generatoren dürften sich auch drüber freuen), bzw. erwarten eine solche Regelung in naher Zukunft.

    Zitat von "madmax"

    PS: Ein noch völlig unbekannter Hersteller hat für die PLS eine neue 50KW-Endstufe mit Schukostecker dran angekündigt. :shock:


    Vermutlich ist der SchuKo-Stecker nur da, um den eingebauten Fusionsreaktor starten zu können. Andernfalls lägen die möglichen Peaks so weit von der möglichen Dauerleistung weg, dass diese Peaks im reellen Betrieb nie erreicht werden würden. Ok, im Hochtonbereich gibt es solche Crestfaktoren, aber da braucht man auch keine 50kW.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • Jens Droessler
    • 9. Februar 2013 um 07:43

    Es ist auch die Frage, ob die kleine Lab Gruppen überhaupt eine PFC hat. Ich weiß gerade nicht, ob das nicht nur für Modelle ab einer bestimmten Leistung gilt. Was wars denn für eine?

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