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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 13:47

    Es ist nicht ganz so einfach, wie ich es beschrieben hab. Im Horn herrschen natürlich keine Vollraumbedingungen und die bestrahlte Fläche vergrößert sich üblicherweise relativ zur Hornkonstante und wird nicht vervierfacht pro Verdopplung. Es war nur vereinfacht dargestellt.

    Man könnte mit einer Messung in 1m Entfernung plus einer weiteren in anderer Entfernung zum Horn mit darauffolgender Betrachtung des SPL-Unterschieds "ausrechnen", wieviel Meter praktisch noch hinzugerechnet werden müssten, damit man den Abfall pro Entfernung berechnen kann. Aber spätestens dann, wenn man ein Array hat, welches 40Hz erreichen kann, ist schon vorbei mit dem Punktstrahler und damit mit der Richtigkeit dieser Berechnung.

    Für SPL-Messungen muss man aber immer die Entfernung zur Quelle betrachten, sie der LS darstellt. Man kann sich logischerweise keinen beliebigen Null-Punkt suchen.

  • d&b Daten .... korrekt????

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 06:54

    Naja, bei d&b ist aber der Betrieb mit den Amps + Modulen genauso unabdingbar (herrliches Wort, nicht?) wie bei Nexo der Betrieb der PS15 mit dem Controller. Ja, es geht ohne, aber dann passen die EQs und der Limiter nicht und man braucht sich über defekte Treiber und schlechten Sound nicht zu wundern. Natürlich ist man dummerweise an die Amps gebunden und keiner hat sich jemals die Mühe gemacht, zu testen, ob die Amps wirklich gut performen...

    Im Prinzip könnte man den d&b-Kram als "Aktiv-Boxen mit externen Amps" betrachten.

    Nichtsdestotrotz (auch ein tolles Wort irgendwie) mag ich die Systeme nicht besonders Für mich ist das nicht das richtige Konzept.

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 04:25

    Naja, aber dann gibts doch auch eine Senke zwischen 120Hz und Übernahme vom Top...... Wäre ein BR-Doppel15er nicht eher billiger als ein BP? Oder wolltest du ein Passiv-System bauen ohne Weiche im Sub?

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 04:25

    Naja, aber dann gibts doch auch eine Senke zwischen 120Hz und Übernahme vom Top...... Wäre ein BR-Doppel15er nicht eher billiger als ein BP? Oder wolltest du ein Passiv-System bauen ohne Weiche im Sub?

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 01:01

    @ audio-zenit: Schmeiß doch einen 10er bei 800Hz raus. Sonst wirds doch eklig oberhalb 1kHz....

    Weiterhin, wo siehst du denn die Trennfrequenz zwischen 15ern und 10ern vor? (Sorry falls das schon irgendwo stand.) Über 100Hz? Dann würde ich keine BP-Konstruktion empfehlen.....

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 01:01

    @ audio-zenit: Schmeiß doch einen 10er bei 800Hz raus. Sonst wirds doch eklig oberhalb 1kHz....

    Weiterhin, wo siehst du denn die Trennfrequenz zwischen 15ern und 10ern vor? (Sorry falls das schon irgendwo stand.) Über 100Hz? Dann würde ich keine BP-Konstruktion empfehlen.....

  • Bitumen in Tops und Bässen

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 00:56

    @ Adam Selene: Aber doch wohl hauptsächlich wegen der Masse. Wenn man die Masse auf andere Weise aufbringt, wirds wahrscheinlich nicht schlechter sein.....

    Aber im Bassbereich geht IMO nichts über Versteifung!

  • Bitumen in Tops und Bässen

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 00:56

    @ Adam Selene: Aber doch wohl hauptsächlich wegen der Masse. Wenn man die Masse auf andere Weise aufbringt, wirds wahrscheinlich nicht schlechter sein.....

    Aber im Bassbereich geht IMO nichts über Versteifung!

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 00:25

    So.

    Ordne ich beliebig viele Pappen in beliebiger Ausrichtung (also horizontal oder vertikal) JEWEILS im Abstand von unter Lambda halbe an, entsteht eine Richttwirkung (deren "Stärke" davon abhängt, wieviele Pappen ich nebeneinander oder übereinander anordne, also der "Arraylänge") und gleichzeitig eine Zylinderwelle (deren "Reichweite", denn sie löst sich in irgendeiner Entfernung auf, ebenfalls von der Anzahl der Pappen abhängt, also wieder der Arraylänge. Zylinderwelle und Richtwirkung sind quasi irgendwo das gleiche.)
    Sobald sich für eine Frequenz eine Richtwirkung einstellt, kann die Quelle keine Punktquelle mehr sein! Damit geht einher, dass sich die beschallte Fläche nichtmehr mit einer Entfernungsverdopplung vervierfacht. Das gilt nämich nur für Punktquellen, was auch völlig logisch ist (Stichwort Vektorrechnung!) Das erklärt somit, warum jedwedes Array weiter "wirft" als eine einzlene Punktquelle.

    Hörner, selbst, wenn sie so klein sind, dass sie quasi noch Punktquellen darstellen, werfen weiter als direkte Strahler, weil ja der Schall genau betrachtet in 1m Entfernung zum Horn schon deutlich mehr Strecke vom LS bis dorthin zurückgelegt hat (1m plus Hornlänge!) Selbst bei einem Kurzhorn mit nur 1m liegen also 2m vor, womit natürlich nach 2m Entfernung zum Horn (3m vom LS) noch keine Verdopplung vorliegt, also noch keine 6dB Verlust gegenüber der 1m zum Horn (2m zum LS). (Ich hoffe mal, dass ich es nicht zu verwirrend beschrieben hab.)

    Zur Arraybildung mit BR und BPs 6. oder höherer Ordnung muss noch angemerkt werden, dass sich die Strahlungswiderstand-abhängigen Effekte auf die Resonator-Tuningfrequenz und die unterste Frequenz, die die Membran noch selber abgibt, unterschiedlich stark auswirken. Das heißt, dass bei großen Arrays der Resonator quasi "falsch" abgestimmt ist, mitunter sogar so falsch, dass der Schall von der Membran in den Resonatorfrequenzbereich herunter reicht und so trotz immer gleicher BR-Subs schon "Sauereien" entstehen. Ein BR-Bass läuft ENTWEDER allein, zu zweit gut oder im Array. Die Abstimmung müsste geändert werden! Diese Probleme gibts mit Hörnern, geschlossenen Gehäusen und BPs 4. Ordnung nicht!

    Die meisten Hersteller, die von "Longthrow-Woofer" als LS reden, meinen damit eigentlich LS mit hohem Xmax.

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • Jens Droessler
    • 22. November 2003 um 00:25

    So.

    Ordne ich beliebig viele Pappen in beliebiger Ausrichtung (also horizontal oder vertikal) JEWEILS im Abstand von unter Lambda halbe an, entsteht eine Richttwirkung (deren "Stärke" davon abhängt, wieviele Pappen ich nebeneinander oder übereinander anordne, also der "Arraylänge") und gleichzeitig eine Zylinderwelle (deren "Reichweite", denn sie löst sich in irgendeiner Entfernung auf, ebenfalls von der Anzahl der Pappen abhängt, also wieder der Arraylänge. Zylinderwelle und Richtwirkung sind quasi irgendwo das gleiche.)
    Sobald sich für eine Frequenz eine Richtwirkung einstellt, kann die Quelle keine Punktquelle mehr sein! Damit geht einher, dass sich die beschallte Fläche nichtmehr mit einer Entfernungsverdopplung vervierfacht. Das gilt nämich nur für Punktquellen, was auch völlig logisch ist (Stichwort Vektorrechnung!) Das erklärt somit, warum jedwedes Array weiter "wirft" als eine einzlene Punktquelle.

    Hörner, selbst, wenn sie so klein sind, dass sie quasi noch Punktquellen darstellen, werfen weiter als direkte Strahler, weil ja der Schall genau betrachtet in 1m Entfernung zum Horn schon deutlich mehr Strecke vom LS bis dorthin zurückgelegt hat (1m plus Hornlänge!) Selbst bei einem Kurzhorn mit nur 1m liegen also 2m vor, womit natürlich nach 2m Entfernung zum Horn (3m vom LS) noch keine Verdopplung vorliegt, also noch keine 6dB Verlust gegenüber der 1m zum Horn (2m zum LS). (Ich hoffe mal, dass ich es nicht zu verwirrend beschrieben hab.)

    Zur Arraybildung mit BR und BPs 6. oder höherer Ordnung muss noch angemerkt werden, dass sich die Strahlungswiderstand-abhängigen Effekte auf die Resonator-Tuningfrequenz und die unterste Frequenz, die die Membran noch selber abgibt, unterschiedlich stark auswirken. Das heißt, dass bei großen Arrays der Resonator quasi "falsch" abgestimmt ist, mitunter sogar so falsch, dass der Schall von der Membran in den Resonatorfrequenzbereich herunter reicht und so trotz immer gleicher BR-Subs schon "Sauereien" entstehen. Ein BR-Bass läuft ENTWEDER allein, zu zweit gut oder im Array. Die Abstimmung müsste geändert werden! Diese Probleme gibts mit Hörnern, geschlossenen Gehäusen und BPs 4. Ordnung nicht!

    Die meisten Hersteller, die von "Longthrow-Woofer" als LS reden, meinen damit eigentlich LS mit hohem Xmax.

  • Lem

    • Jens Droessler
    • 21. November 2003 um 22:02

    @ Running Man: Kennst du den Spruch "Auf dumme Fragen gibts ne dumme Antwort"?

  • Community T-Serie

    • Jens Droessler
    • 21. November 2003 um 18:29

    Und du glaubst, diesen Link kannte man bisher noch nicht? :)

  • Lem

    • Jens Droessler
    • 21. November 2003 um 18:27

    @ maxspl: Dann darfst DU ja gar nicht schreiben. Lies dir deine "Frage" mal durch! Was soll man darauf antworten? Hat LEM nur EIN Produkt????

    Was taugt oder kostet denn Yamaha?

  • Community T-Serie

    • Jens Droessler
    • 21. November 2003 um 00:42

    Die T-Serie wird schon nicht verkehrt sein. Die 12er werden natürlich nicht dermaßen horngeladen sein wie beim Evolution oder beim Director. Dafür wird ja tief zum M200 getrennt. Allerdings finde ich die Anordnung in den größeren Modellen seltsam.

    Was ich auch als sehr negativ empfinde, ist der Einsatz von BR-18ern bei einem System dieser Größe, besonders, wo es doch auch einen Infra gibt!

  • Lem

    • Jens Droessler
    • 21. November 2003 um 00:28

    @ maxspl: Nun, ich schätze mal unter mehreren Millionen Euro wird man die Firma nicht bekommen....

  • Fidek Amps

    • Jens Droessler
    • 21. November 2003 um 00:14

    Argh! Warum wurde der Thread verschoben? Passiert das auch mit T.Amp-Threads?

  • Fidek Amps

    • Jens Droessler
    • 20. November 2003 um 18:03

    Wie? Die hattest du schon in den Fingern? Die kommen doch jetzt erst raus......

  • Die ultimative Basswaffe heisst Föön E920HL !!!!!!!!!!!!!!

    • Jens Droessler
    • 20. November 2003 um 10:44

    MD Recorder sind nicht unempfindlich. Prinzipbedingt wird beim Abspielen erstmal im RAM gepuffert, aber es reichen schon 4 L18P300 vor der Bühne, um ihn am Abspielen zu hindern!

    Irgendwann ist ab einer bestimmten PA-Größe der Punkt erreicht, an dem weiche Aufhängungen wie auf dicken Schaumstoff oder ähnlich die Sache nur noch schlimmer machen.

    Prinzipiell geht nicht über eine "tonnenschwere" Steinplatte, auf der die Plattenspieler stehen. Ist nur mobil recht schlecht einsetzbar.

    Man sollte mal über "aktive" Gegenmaßnahmen nachdenken!

  • 2x10" +1,5" Top - Entwicklungsansatz.

    • Jens Droessler
    • 20. November 2003 um 10:39

    Ist doch beim DE700 und DE750 auch nicht anders, oder?

  • Frage zum Boxenstellen bei VA ???

    • Jens Droessler
    • 20. November 2003 um 10:38

    Ich denke, ich weiß, worauf du hinauswillst.

    Wie hoch ist denn die Bühne?

    Und für diese 4 Br-Tops reichts auch nicht zum Fliegen?

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